CH288801A - Stoppuhr. - Google Patents

Stoppuhr.

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CH288801A
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CH
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wheel
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stopwatch
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Inventor
J Hanhart Wilhelm
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J Hanhart Wilhelm
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F7/00Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means
    • G04F7/04Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator
    • G04F7/08Watches or clocks with stop devices, e.g. chronograph

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description


  Stoppuhr.         (xegenstand    der Erfindung ist. eine Stopp  uhr, zum Beispiel eine Armband- oder Taschen  s     s        toppuhr,        welche        gekennzeichnet        ist        durch     einen von ausserhalb des     Uhrgehäuses    zu be  dienenden, schwenkbaren     Haupthebel,

      der bei  seiner Betätigung einerseits die Triebverbin  dung zwischen     Lauftverk    und     Zentralsekun-          denrad    aufhebt und anderseits zugleich den  Sekundenzeiger in die     0-Stellung    zurückführt  und bei seiner Freigabe selbsttätig zurück  tritt, wobei er in einer Zwischenstellung arre  tiert werden kann, in der er die Aufhebung  der     Triebverbindung.    aufrechterhält, während  er in der     Endstellung    die selbsttätige Her  stellung der Triebverbindung ermöglicht.  



  Die der Erfindung entsprechende     Stopp-          tihr        -unterscheidet    sich von bekannten Stopp  uhren im Prinzip demnach dadurch, dass sie  zum Stoppen und Nullstellen des Zeigers ohne  Schaltrad und     Wippenanordnung    bzw. ohne       :NTullstellherz    auskommt. Dies ermöglicht eine  einfachere Konstruktion ohne Beeinträchti  gung einer vollwertigen Arbeitsweise.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes    ver  grössert und schematisch dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die Rückansicht des     Stoppuhrmecha-          nismus    bei gestopptem Sekundenzeiger;

         Fig.    2 die Stellung der Teile bei freigege  benem Sekundenzeiger, -und       Fig.    3 die Stellung der Teile im Augenblick  der     Zurückstelltung    des Sekundenzeigers in  seine     Ausgangsstellung;            Fig.    4 einen Schnitt des Werkes nach der       Schnittlinie        A-B    der     Fig.    3.  



  In den Figuren ist     ca    das Sekundenrad der  Uhr, das sich auf einer nach hinten verlänger  ten Sekundenwelle des vor der Platine p lie  genden Laufwerks üblicher Art befindet. Die  ses Sekundenrad a steht mit     einem        Übertra-          gungszahnrad-b:    in Eingriff, welches auf einem  federnden Arm c lagert, der an seinem einen  Ende mit. einer Schraube an dem Ringrahmen       q    befestigt ist. Mit d ist das sogenannte Zen  tralsek     undenrad    bezeichnet, auf dessen Achse  der fast bis zum Rand des Zifferblattes rei  chende Sekundenzeiger auf der Vorderseite  der Uhr aufgesetzt ist (nicht dargestellt).

   Der  federnde Arm c sucht das Übertragungsrad b  in Eingriff mit dem     Zentralsekundenrad    d  zu halten, in welcher Stellung letzterer ange  trieben wird.  



  Das     Aussereingriffbringen    des ]Rades b ent  gegen der Federkraft des Armes i wird be  wirkt durch den mittels der Schraube f am  Ringrahmen     cq    schwenkbar gelagerten Haupt  bedienungshebel     cg.    Dieser     Hebel    g steht unter  dem Druck einer am     Ringrahmen    q gehaltenen  Feder o; die ihn nach der Zeichnung entgegen  dein Uhrzeigersinn zu     verschwenken    sucht.

    Der Hebel     g    hat einen vorstehenden     Arm    r,  der mit einer Abbiegung mit bogenförmigem  Rand s     und    mit einem geraden Endstück     t          einen        Fangwinkel    für     einen        auf    dem Zentral  sekundenrad d exzentrisch angebrachten Stift  e bildet,     wenn    der Hebel     g.    und das Sekunden-           rad        d    die in     Pig.    3     dargestellte        Stellung    ein  nehmen,

   die der     0-Stellung    des Sekundenzei  gers entspricht. Der schwenkbare Hauptbedie  nungshebel g besitzt noch ein Kreissegment     ic,     auf das beim     Verschwenken    des Hebels     cg    eine  Nase l des Armes c aufläuft, wodurch dieser  Arm c so     verschwenkt    wird, dass er den Ein  griff der Zahnräder<I>b</I> und<I>d</I> aufhebt. Dieser  Eingriff findet aber statt, wenn das Segment     u     durch     Wirkung    der Feder o die in     Fig.    2 dar  gestellte Stellung einnimmt, bei welcher es den  Arm c freigibt, so dass dieser mit seinem Ende  an der Anschlagschraube anzuliegen kommt.  



  Der Arm     r    des Haupthebels     g    hat eine  Raste h, in welche das freie Ende eines wei  teren Hebels i einfallen kann, wenn dieser  betätigt wird. Dieser Hebel i lagert drehbar  atü der Schraube     k    und steht unter dem  Druck einer Feder     iz,    wobei auch diese Teile  vom Ringrahmen q getragen sind.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Vor  richtung ist folgende:  In der in     Fig.    2 dargestellten Lage der  Teile läuft der     Sekundenzeiger        tun.    Zum Stop  pen wird     ein    Druck auf den Druckstift     v    des       Einrasthebels   <I>i</I> in     Richtung    des Pfeils<I>w</I> ausge  übt. Der Stift     v    ist vom Aussenrand der Uhr  her     zugänglich'durch    eine     eindrückbare    Taste  (nicht dargestellt).

   Der Hebel i springt dabei  in die Raste<I>h</I> des freien Hebelarmes<I>r</I> ein       und    wird dort vom Hebel g     durch        Wirkung     der Feder o gesperrt. Dabei wirkt das Kreis  segment     u    auf die Nase 1 und drückt dabei den  Arm c zurück, so dass das Übertragungsrad b  mit dem     Zentralsekundenrad    d ausser Eingriff  kommt, was den     Sekundenzeiger        stillsetzt.    Es  kann so die verflossene Zeit in Ruhe abge  lesen werden. Diese Stellung ist in     Fig.    1 dar  gestellt.  



  Die     Zurückstellung    des     Sekundenzeigers     auf o erfolgt durch     Druck    auf den Druckstift  x in Richtung des Pfeils     y.    Auch dieser Druck  stift x ist vom Rand der Uhr her durch eine       eindrückbare    Taste (nicht dargestellt) zugäng  lich.

   Der Haupthebel g     schwingt    dabei in die  in     Fig.    3 eingezeichnete Lage, wodurch einer  seits der Rasthebel i wieder freigegeben und       anderseits    der exzentrisch auf dem Zentral-         sekumdenrad        angebrachte    Stift c im     Fang-          winkel    des Hebelarmes     7-    erfasst und in die  in     Fig.    3 gezeichnete Stellung     mitgeführt     wird, die der     0-Stellung    des     Sekundenzeigers     entspricht.

   Drückt man nun den     Druckstift        v     und gibt den Druckstift x frei, dann fängt.  sich der Hebel i in der Raste h, wobei der  Hebel     cg    nicht mehr     -unter    der Einwirkung der  Feder- o ganz zurückfallen kann, das heisst. in  der Stellung der     Fig.    1 arretiert wird. Die  Nase 1 verbleibt zunächst noch auf dem Kreis  segment     ic    und lässt das Übertragungsrad b  noch nicht antreibend mit dem     Zentralsekim-          denrad        d    in Eingriff kommen.

   Der Sekunden  zeiger befindet sich damit also bei noch aus  geschaltetem Antrieb in Ruhe in seiner     0-          das    heisst Ausgangsstellung.  



  Zum Starten des Sekundenzeigers zwecks  Vornahme einer neuen Zeitmessung drückt  man kurz auf den Druckstift x. Dadurch  schnappt der Hebel<I>i</I> aus der Raste<I>h</I> im  Hebelarm<I>r.</I> Der Haupthebel<I>g</I> geht dann bei  seiner Freigabe infolge des Drucks der Feder o  ganz in seine Ruhestellung. Die Nase 1 gleitet  vom Kreissegment u ab und das umlaufende  Übertragungsrad b kommt in Eingriff mit  dem     Zentralsekimdenrad        und    treibt dieses und  damit den     Sekundenzeiger    an.  



  Wie die Figuren erkennen lassen, fällt die  beschriebene neue Einrichtung baulich ausser  ordentlich einfach aus. Deren Teile     lassen    sieh,  zu einer     Baueinheit        zusammengefasst,    an dem  in den Figuren gezeigten Ringrahmen q mon  tieren und können so gegebenenfalls sogar an  ein mehr oder weniger normales Taschen- bzw.       Armbanduhrwerk    angebaut werden. Die Ein  zelteile können natürlich auch von der Platine  eines solchen Uhrwerks getragen werden. Es  ist aber nicht mehr notwendig, diese Teile  mit ihren     Betätigungsgliedern    wie bisher mehr  oder weniger organisch in ein     Uhrwerk    einzu  bauen, was eine     Verteuerung    bedingt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Stoppuhr, gekennzeichnet durch einen von ausserhälb des Uhrgehäuses zu bedienenden, schwenkbaren Haupthebel, der bei seiner Be tätigung einerseits die Triebverbindung zwi- sehen Laufwerk und Zentralsekundenrad auf hebt und anderseits zugleich den Sekunden zeiger in die 0-Stellung zurückführt und bei seiner Freigabe selbsttätig zurücktritt, wobei er in eine Zwischenstellung arretiert werden kann, in der er die Aufhebung der Triebver bindung aufrechterhält,
    während er in der Endstellung die selbsttätige Herstellung der Triebverbindung ermöglicht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stoppuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupthebel unmittel bar ein Steuerorgan trägt, das bei der Ver- schwenkung dieses Haupthebels die Kupplung des Zentralsekundenrades mit einem Antriebs rad ausschaltet, indem es einen dieses An triebsrad tragenden Arm betätigt. 2.
    Stoppuhr nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier liaupthebel einen Steuerarm besitzt, der beim Verschwenken des Haupthebels mit einem exzentrisch an einer Seite des Sekunden rades vorstehenden Zapfen in Eingriff kommt und das Sekundenrad in seine 0-Stellung führt. 3. Stoppuhr nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen federbeeinflussten Hilfshebel, welcher bei seiner Betätigung in eine Rast des Haupt hebels eingreift und diesen in seine Zwischen stellung arretiert. 4.
    Stoppuhr nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn7eich- net, dass die den Start-, Stopp- und 0-Stel- lungsvorgang des Sekundenzeigers bewirken den Einzelteile von einem ringförmigen Rah men getragen sind.
CH288801D 1950-09-20 1951-02-09 Stoppuhr. CH288801A (de)

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