CH289316A - Lüftungs- und Heizanlage. - Google Patents

Lüftungs- und Heizanlage.

Info

Publication number
CH289316A
CH289316A CH289316DA CH289316A CH 289316 A CH289316 A CH 289316A CH 289316D A CH289316D A CH 289316DA CH 289316 A CH289316 A CH 289316A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
heating
fresh air
air
room
ventilated
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Froehlich Franklin
Original Assignee
Froehlich Franklin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Froehlich Franklin filed Critical Froehlich Franklin
Publication of CH289316A publication Critical patent/CH289316A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D5/00Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
    • F24D5/02Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating with discharge of hot air into the space or area to be heated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description


      Lüftungs-    und Heizanlage.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine     Lüftungs-    und Heizanlage nach dem       Direktluftsystem.    Das     Direktluftsystem    unter  scheidet sich vom sogenannten     Umluftsystem     dadurch, dass die zu belüftenden Räume aus  schliesslich mit Frischluft versorgt werden,  ohne dass dieser ein Teil der verbrauchten Ab  luft wieder beigemischt wird.

   Dieses System  hat in hygienischer Hinsicht den grossen Vor  teil, dass eine Verschleppung von Gasen,  Dämpfen, Gerüchen, Staub usw. von einem  Raum in den andern, wie beim     Umluftsystem,     wenn mehrere Räume hintereinander belüftet  werden, nicht möglich ist; dies ist auch der  (rund, weshalb sich das     Umluftsystem    für  den Wohnbau, in Spitälern, Industriebauten  usw. ohne Zwischenschaltung kostspieliger       Filtrieranlagen    nicht überall anwenden lässt.  



  Ist indessen die Lüftungsanlage mit einer  Heizanlage verbunden, wobei die zugeführte       Frisehluft    auch gleichzeitig aufgeheizt wird,  dann weist das     Direktluftsystem    gegenüber  dem     Umluftsystem    seinerseits den Nachteil  auf,     da.ss    der ganze Frischluftstrom, der     dureh     den Lüftungsraum geführt wird, von der       Aussentemperatur    auf die gewünschte Raum  temperatur aufgeheizt werden muss und dabei  die ganze aufgewendete Wärme beim Ausströ  men der Abluft ins Freie wieder verlorengeht.

    Wegen des hohen     Heizverbrauches    im Winter  ist. der Betrieb solcher     Direktluftheizsysteme     so unwirtschaftlich, dass auch sie sich im  Wohnbau und andern Verwendungsgebieten    auf breiter Basis nicht einzuführen     vermu'ch-          ten.     



  Die geschilderten,     grundsätzlichen    Nach  teile technischer oder wirtschaftlicher Natur  des Umluft- bzw.     Frischluftsystems    erschwer  ten weitgehend die Verwendung von Luft als       Raumspül-    und zugleich als     Heizübertragungs-          mittel.     



  Um den erwähnten Nachteil der     Direkt-          luftheizung    auszuschalten, das heisst die Be  triebskosten zu senken, wurden derartige An  lagen in besonderen Fällen mit einem     Wärme-          austauscher    versehen, der bezweckt, die  Wärme der Abluft zu einem Teil für die Vor  wärmung der Frischluft auszunützen.  



  Die Erfindung betrifft nun eine     Lüftungs-          und    Heizanlage nach dem     Direktluftsystem     mit     Vorwärmung    der Frischluft durch die  Abluft und anschliessender weiterer     Aufhei-          zung    der Frischluft. Sie besteht darin, dass  wenigstens eine zur Raumheizung dienende  Strahlungsheizfläche vorgesehen ist, die von  der erwärmten Frischluft vor deren Eintritt  in den zu belüftenden Raum durch Konvek  tion aufgeheizt wird. Die erwärmte Frischluft  wird also sowohl als Lüftungsmittel wie auch  als     Konvektionsmittel    zur     Beheizung    von  wenigstens einer     Strahlungsfläehe    verwendet.

    



  Die Vorteile der     Strahlungsheizung    sind  bekannt und diese ist schon in den verschie  densten Formen ausgeführt worden, wobei  aber als Heizträger bisher nur Wasser, in ein  zelnen Fällen auch Dampf verwendet wurde.  Solche Anlagen haben aber den Nachteil, dass      mit ihnen nur geheizt, nicht aber gleichzeitig  auch gelüftet werden kann. Ferner erfordern  derartige Anlagen, beispielsweise in Form von       warmwasserbeheizten    Strahlungsdecken, rela  tiv komplizierte und kostspielige Rohrverle  gungen, während bei luftbeheizten Flächen  dieser Teil der Anlagen wesentlich einfacher  und billiger ausgeführt sein kann und hier  bei überdies bei stillgelegter Anlage keine       Einfriergefahr    auftritt.  



  Eine erfindungsgemässe     Lüftungs-    und  Heizanlage lässt sich in den     verschiedensten     Ausführungsformen und Kombinationen an   enden, sei es als     Kachelofenheizung,    verbun  den mit einer Heizlüftung, oder in jeder belie  bigen Form einer     Heizlüftung,    die Teile von  Wänden, Fussböden, Decken, Kanälen usw.  als     Strahlungsheizteil.    mitbenützt. Ebensogut  können aber auch zusätzliche besondere Strah  lungsheizflächen angewendet werden.

   Ausser  dem kann man einzelne Räume mit Strah  lungsheizung allein und andere mit Lüftung  allein ausrüsten, wobei auch jede     7weekdien-          liehe    Kombination der     erwähnten    Möglich  keiten im Rahmen der Erfindung bleibt.. Auf  beiliegender Zeichnung sind vier beispiels  weise Ausführungsformen der     Lüftungs-    und  Heizanlage gemäss der Erfindung schematisch  in je einem vertikalen Schnitt. dargestellt.  



  In allen Figuren bezeichnen R und     Bi    die  zu belüftenden Räume, R2 einen lediglich  strahlungsbeheizten Raum,<I>St, St,</I> und St.  die     luftbeheizten    Strahlungsflächen,     IVT    den       Wärmeaustauscher        zsvisehen    Abluft und  Frischluft;<I>FH</I> stellt einen an sich bekannten       Frischlufterhitzer    und a. bzw. f den     Abluft-          bzw.    Frischluftstrom dar.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Anlage weist  zunächst     einen    an sich bekannten Wärmeaus  tauseher     ZVT    auf, in     welchem    der aus dem  Freien zugeführte Frischluftstrom f ständig  mittels dem     Abluftstroin        a    entzogener Wärme  vorgewärmt wird. Man ist bei der Konstruk  tion dieses     Wärmeaustauschers    bestrebt, an  Stelle der bekannten teuren     Ausführ-Lingen          grösstmögliche    Vereinfachungen im Aufbau zu  treffen und Materialien als Tauschflächen zu  verwenden, die auf dem Baumarkt üblich sind.

      Die vorgewärmte Luft gelangt zur     Nachwär-          mung    in einen     Frischlufterhitzer        FII,    der  nach einem gebräuchlichen System arbeiten  kann. Die erhitzte Luft beheizt. nun     als    Kon  ventionsmittel zunächst die Strahlungsfläche  <I>St</I> einer Wand in Form der     Unterdecke    einer  Doppeldecke des zu belüftenden und zu be  heizenden Raumes R, bevor sie in diesen selbst  austritt. Die verbrauchte Luft wird z.

   B. in  der Nähe des Fussbodens des Raumes R     abge-          sogen,    wobei nicht gezeichnete Ventilatoren  bzw. eine beliebige zweckdienliche     Vorrieb-          tung    für die ständige oder auch nur tempo  räre     Umwälzung,der    Luft sorgt.  



       Fig.    2 zeigt eine Anlage, bei welcher die  Frischluft mittels der Strahlungsfläche St  einer Doppeldecke den einen Raum R2 be  heizt, aber nicht belüftet, während ein zweiter  Raum     R,    nur belüftet, aber nicht durch eine       Strahlungsfllehe    beheizt wird. Die ver  brauchte Luft wird bei     I'    abgesaugt.  



  Beim Beispiel gemäss     Fig.    3, bei welchem  ebenfalls der eine Raum R2 nur beheizt und  ein an diesen anschliessender Raum     R1    nur  belüftet wird, dient als     Wärmequelle    für die  der     Vorwärmung        naehgesehaltete        Aufheizung     der Frischluft ein unmittelbar     beheizter    Ofen  0, welcher von einem,     Strahlungsflächen        St.     bildenden Mantel derart umgeben ist, dass  zwischen Ofen und Mantel ein freier Raum D  bleibt, durch welchen die bei z     zugeführte     Frischluft hindurchströmt.

   Diese wird durch  den erweiterten Teil     Dl    des Raumes D zwecks  besserer     Wärmeübertragung    leicht aufgestaut  und gibt. einen Teil ihrer aufgenommenen       Wärme    durch Konvektion an die sie umge  benden Strahlungsflächen St ab, welche ihrer  seits den Raum R2 aufheizen.

   Die Luft ge  langt alsdann durch einen     Führungsschaeht    F  in den Raum     Ptl,    welcher dadurch kontinuier  lich mit geheizter Frischluft versehen wird,  wobei die verbrauchte Luft. bei     V        abgesaugt          wird.        Der     F kann im     Mauer-          werk    eingebaut. sein oder aus einem gesondert  angeordneten Luftkanal bestehen. Der Ofen 0  kann dabei ein Kachelofen, ein elektrischer  Heizkörper oder eine beliebige ähnliche       -#N'ärmequelle    sein.

   Eine besonders wirtschaft-      liehe Lösung ergibt sich, wenn der Ofen 0 ein  Küchenherd     beispielmveise    einer Hotelküche  usw. ist, bei welchem im Betrieb dauernd Ab  wärme frei wird, die nun zur zusätzlichen       Aufheizung    der Frischluft benützt wird. In  diesem Fall kann der Zwischenraum D auf  der normalerweise nicht zugänglichen Rück  seite des Herdes angeordnet sein.  



  Die Einrichtung für die der     Vorwärmiuig     nachgeschaltete     Frischluftaufheizung    kann  auch mindestens teilweise in denjenigen Teil  des Zuleitungsweges der Frischluft zu dem  zu belüftenden Raum, der sich in der den  Raum umgebenden Wandung befindet, also  z.

   B. in eine eine Strahlungsfläche bildende  Raumdecke oder Wand verlegt sein.     Fig.    4  zeigt eine derartige     Anlage,    bei welcher der  gleichzeitig beheizte und belüftete Raum R je  eine     Strahlungsfläche    St,     bzw.        St2    an einer  doppelten Wand und an einer doppelten  Decke aufweist, in welche Doppeldecke gleich  zeitig ein Teil     FH,    des     Frischlufterhitzers     eingebaut ist, während der andere Teil     FH:)     desselben in den     Wärmeaustauscher        WT    ein  gebaut ist.  



  In allen Darstellungen ist eine an sich be  kannte Vorrichtung zur Umwälzung der Luft  nicht eingezeichnet.  



  Es sei darauf hingewiesen, dass diese Bei  spiele im Rahmen der Erfindung beliebig er  weitert werden könnten, wobei sich bei An  lagen mit mehr als zwei einbezogenen Räumen  die Kombinationsmöglichkeiten entsprechend  erweitern.  



  Durch die beschriebene Anwendung von  Strahlungsheizflächen wird ein weiteres Ge  biet moderner Heiztechnik mit der Frischluft-         erwärmung    durch die Abluft zu einer tech  nischen Einheit verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lüftungs- und Heizanlage. nach dem Di- rektluftsystem, mit Vorwärmung der Frisch luft durch die Abluft und anschliessender weiterer Aufheizung der Frischluft, gekenn zeichnet durch wenigstens eine zur Raumhei zung dienende Strahlungsheizfläche, die von der erwärmten Frischluft vor deren Eintritt in den zu belüftenden Raum durch Konvek tion aufgeheizt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Strahlungsheizflächen mindestens teilweise von hohl ausgebildeten Begrenzungsteilen des zu belüftenden Raumes gebildet sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sieh die Strahlungsflä chen in andern Räumen als dem zu belüften den Raum befinden. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die der Vorwärmung nachgeschaltete Frischluftaufheizung durch die Wärme eines unmittelbar beheizbaren Ofens erfolgt. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung für die der genannten Vorwärmung nachgeschaltete Frischluftaufheizung mindestens teilweise in denjenigen Teil des Zuleitungsweges der Frischluft zu dem zu belüftenden Raum ver legt ist, der sieh in der diesen Raum umgeben den Wandung befindet.
CH289316D 1950-05-13 1950-05-13 Lüftungs- und Heizanlage. CH289316A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH289316T 1950-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH289316A true CH289316A (de) 1953-03-15

Family

ID=4486590

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH289316D CH289316A (de) 1950-05-13 1950-05-13 Lüftungs- und Heizanlage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH289316A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1609529B2 (de) Heizanlage mit heizkammer und vorwaermung der zuluft
DE3246722A1 (de) Heizkessel
DE3802731C2 (de)
CH289316A (de) Lüftungs- und Heizanlage.
CH499317A (de) Saunakabine
DE2240146C3 (de) Offene Schwerkraft-Warmfliissigkeitsheizung, insbesondere für Wohnwagen
DE2107108A1 (de) Gliederkessel mit einer im unteren Teil untergebrachten Brennkammer
DE2440451A1 (de) Vorrichtung zur verbesserung des betriebes von oelheizkesseln
DE69001197T2 (de) Kesselglied fuer niedertemperatur-heizkessel.
AT404506B (de) Heizungsanlage
DE839852C (de) Lueftungsanlage nach dem Direktluftsystem mit Waermeaustausch zwischen Abluft und Frischluft
DE3238757C2 (de) Warmluft-Heizungsanlage
DE3230327A1 (de) Luftheizungssystem
DE4220420A1 (de) Warmluftheizung für einen Kirchenraum
DE2821C (de) Heiz-System für Oefen
DE2653973B2 (de) Rauchgasbeheizter Wassererhitzer
DE2120796C3 (de) Sauna
DE662605C (de) Heizofen
DE2348316C2 (de) Offener Heizkamin
AT224858B (de) Kachelofen
AT224301B (de) Heizungsanlage mit einem allseits geschlossenen, domartigen, mittels Heißluft beheiztem Kachelmantel als Heizkörper
DE915262C (de) Sammelheizungsanlage mit Heizkoerpern aus keramischem oder aehnlichem Baustoff und mittelbarer Beheizung ueber die Luft in den Heizkoerpern
DE325299C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beheizen von Kanalmuffeloefen
CH153744A (de) Kachelofen mit eingebautem Warmwassererzeuger.
DE3518785A1 (de) Heizkessel