CH289448A - Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Holz. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Holz.

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CH289448A
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Breitenmoser Carl
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Breitenmoser Carl
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    • F26—DRYING
    • F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26—DRYING
    • F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B2210/00—Drying processes and machines for solid objects characterised by the specific requirements of the drying goods
    • F26B2210/16—Wood, e.g. lumber, timber

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  <B>Verfahren</B>     und        Einrichtung        zum        Trocknen   <B>von</B>     Holz.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Einrichtung     zum    künst  lichen Trocknen von Holz.  



  Bei allen bisher bekannten Verfahren zum  Trocknen von Holz wird die Luft in einer       Troeknungskammer    nach Einbringen des zu  trocknenden Holzstapels auf 80 bis 100  C, bei  den     Schnelltrocknungsverfahren    auf über  100  C, erwärmt, und nach erfolgter Sättigung  mit. Feuchtigkeit als Abluft an die Aussenluft  abgelassen, während gleichzeitig Frischluft in  die Kammer eingeführt und dort aufgeheizt  wird. Diese Luft vermag wieder Feuchtigkeit  aus dem     Holz    aufzunehmen und wird, ge  sättigt, wieder als Abluft ins Freie gelassen  usw., bis das Holz den gewünschten Trocken  heitsgrad erreicht hat.

   Ein grosser Nachteil  dieser Verfahren besteht darin, dass das Holz  während des     Trocknungsprozesses    gerade  wegen der Frischluftzufuhr grossen     Wärme-          sehwankungen    unterworfen ist, ganz beson  ders im Winter, wo der     Temperaturunter-          sehied    in der Kammer gegenüber der Aussen  luft bedeutend ist.  



  Dies bedingt grosse Wärmespannungen im  Holz, die sehr gerne zu Rissen und     Verwer-          fung,en    führen, wodurch das Holz schwer ge  schädigt werden kann. Ausserdem benötigen  diese Verfahren einen grossen Aufwand an  Heizenergie. Die aufgeheizte Luft wird an  die Aussenluft abgelassen, während die ange  sogene Frischluft von     unten    an aufgeheizt       werden    muss.

      Beim erfindungsgemässen Verfahren     wird,     um diese Nachteile zu umgehen, die     Trock-          nungsluft    in einem geschlossenen Raum ohne  Zufuhr von Frischluft und ohne Abluft in  einem geschlossenen Kreislauf erwärmt, durch  einen     Holzstapel    getrieben und zur Abgabe  der dabei     aus    dem Holz     aufgenommenen     Feuchtigkeit abgekühlt, bis das Holz den ge  wünschten Trockenheitsgrad erreicht hat.  



  Die     Trocknungsluft    wird dabei zweck  mässig von einem Ventilator zum Aufheizen  an einer Heizbatterie     vorbeigeblasen    und zum  Abkühlen an einer     Kondenserbatterie    vorbei  wieder angesogen. Heiz- und     Kondenserbat-          terie        können    ohne weiteres so bemessen wer  den, dass die Lufttemperatur im     Trocknungs-          raum    praktisch     konstant    bleibt.  



  Da die Luft bei 100  C etwa fünf mal mehr  Wasserdampf aufnehmen kann, als bei 60  C,  genügt bei einer     Aufheizung    der     Trocknungs-          luft    auf 80 bis 100  C eine     Abkühlung    der  selben auf 60 bis 80  C, um eine gute und  rasche     Trocknung    des Holzes     zu    erreichen.  Ausserdem lässt sich dadurch beträchtliche       Heizenergie    sparen.  



       Wenn    man als     Kühlmedium    für die     Kon-          denserbatterieWasser    verwendet, so kann das  so erwärmte Wasser weiter ausgenützt wer  den, z. B. zur     Raumheizung    oder zum Duschen  für die Arbeiter.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung wird  nachstehend an Hand der     Zeichnung    bei  spielsweise näher erläutert.      Die in der Zeichnung als Ausführungsbei  spiel der Einrichtung gemäss der Erfindung  im Querschnitt schematisch dargestellte     Trock-          nim.gskanimer    1 ist auf drei Seiten geschlos  sen. Auf der vierten Seite ist. eine nicht ge  zeichnete Türe wärmedicht angeordnet. Kam  mer und Türe sind gut, wärmeisolierend aus  gebildet.  



  Die     Trocknungskammer    ist durch einen  Zwischenboden 2 in zwei Räume unterteilt, in  den     Trocknungsraum    3 und einen kleineren  untern Raum 4. Die Räume 3 und 4 sind  durch zwei auf beiden Längsseiten vorgesehene,  sieh in der Längsrichtung der Kammer 1  erstreckende Durchgänge 5 und 6 im Zwi  schenboden 2 miteinander verbunden. Ober  halb des Durchganges 5 ist die Heizbatterie 7  angeordnet, während sich die     Kondenserbat-          terie    8 oberhalb des Durchganges 6 befindet.  Beide Batterien erstrecken sieh über die ganze  Länge der Öffnungen 5 und 6. Sie können als  gewöhnliche Radiatoren oder als Rohre mit  grossflächigen Heiz- oder Kühlrippen ausge  bildet sein.

   Zum Auffangen des Kondenswas  sers ist unterhalb der     Kondenserbatterie    ein       Auffangkännel    9 befestigt, der durch eine Ab  leitung 10 mit einem ausserhalb der     Troek-          nungska.mmer    gelegenen     Auffaiiggefässe    11  verbunden ist.  



  Im untern     Raiun    4 ist der zur     Umwälzung     der     Troclnungsluft    dienende Ventilator 12 zwi  schen beiden Durchgängen 5, 6 angeordnet,  der von einem ebenfalls ausserhalb der     Trock-          nungskammer    gelegenen Elektromotor 13 an  getrieben wird. Der zu     trocknende    Holzstapel  14 wird auf einem Rollwagen durch die Türe  der     Troeknungskammer    in den Raum 3 einge  fahren. Es wäre auch möglich, den     Rainu    4  oberhalb des Raumes 3 anzuordnen.

   Sobald  sich das     Holz    in der     Troeknungskammer    be  findet und letztere abgeschlossen ist, können  der Ventilator 12 und die Heizbatterie 7 in  Betrieb gesetzt werden. Durch den Ventilator  wird die Luft durch die Öffnung 5 an der  Heizbatterie 7     vorbeigeblasen    und durch den  Holzstapel gepresst und nachher durch die  Öffnung 6 an der     Kondenserbatterie    8 vor  bei angesogen (s. eingezeichnete Pfeile).    Mit Hilfe von ausserhalb der Kammer 1  ablesbaren     Thermo-    und     Hvgrometern    kann       dkeit     die Temperatur und die relative     Feuchtig     der     Troelmiulgsluft    kontrolliert werden.

   So  bald diese die gewünschten     Werte    erreicht  haben, wird durch in     Betriebsetzen    der     Kon-          denserbatterie    der     Troehnungsprozess    begon  nen. Die     Troeknun-shift    wird an der ge  kühlten     Kondenserbatterie    8 abgekühlt und so  zur Abgabe des grösseren Teils der aus dem  zu trocknenden     Holz    aufgenommenen Feuch  tigkeit gezwungen. Diese wird     als    Flüssigkeit  im Kännel 9 gesammelt und durch die Ab  leitung 10 zum Auffanggefäss 11 geleitet.

    Durch Messung der Flüssigkeitsmenge in die  sein     evtl.    geeichten Gefäss kann der Stand  der     Troeknung    bequem überprüft werden.  



  Die     Troeknungsluft    wird in einem     ge-          sehlossenen    Kreislauf so lange erwärmt, durch  den Holzstapel getrieben und abgekühlt, bis  der gewünschte     Trocknungsgrad    erreicht ist.  Während des ganzen     Trocknungsprozesses     wird keine     Frisehluft    zugeführt und keine       Trocknungsluft    abgelassen. Durch geeignete  Dimensionierung der beiden Batterien 7 und  8 kann die Temperatur im     Trocknungsraum    3  praktisch konstant gehalten werden. Wärme  spannungen im Holz sind somit. vollständig  vermieden.  



  Es hat sieh als vorteilhaft erwiesen, die  Luft auf 80 bis 100  C zu     erwärmen    und auf  60 bis 80  C abzukühlen. Damit erhält man  eine kurze     Troeknungszeit    und einen mini  malen Verlust an Wärmeenergie.  



  Als Heizmedium hat sieh Heisswasser be  währt.. Es ist. natürlich auch möglich, die  Heizbatterie 7 elektrisch oder mit Dampf zu  heizen. Zur Speisung der     Kondenserbatterie    8  ist das kalte Wasser aus dem Wasserleitungs  netz sehr vorteilhaft. Beide Batterien können  durch ein     Drosselungsorgan    in der Zuleitung  bequem eingestellt und reguliert werden.  



  Zur Speisung der     Kondenserbatterie    könn  ten auch anstatt kaltes Wasser Kältemittel in  Frage kommen, wie sie bei Kühlanlagen ver  wendet werden.      Die     Kondenserbatterie    würde in diesem  Falle einfach das     Verdampferaggregat    einer       Kühlanlage    bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCTCHE I. Verfahren zum Trocknen von Holz, da durch gekennzeichnet, dass in einem geschlos senen Raum Trocknungsluft ohne Zufuhr von Frischluft und ohne Abluft in einem ge schlossenen Kreislauf erwärmt, durch einen Holzstapel getrieben und zur Abgabe der dabei aus dem Holz aufgenommenen Feuchtig keit abekühlt wird, bis das Holz den ge wünschten Trocknungsgrad erreicht hat.
    <B>11.</B> Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine allseitig geschlossene Trocknungskammer (1), durch einen Zwi- sehenboden (2) in den Trocknungsraum (3) und einen kleineren Raum (4) unterteilt, wo bei beide Räume durch zwei auf beiden Längsseiten vorgesehene, sich in der Längs- riehtnng der Kammer (1) erstreckende Durch- 1##änge (5, 6) im Boden (2) miteinander ver bunden sind und beim einen Durchgang (5) eine Heizbatterie (7) und beim andern Durch <U>gang</U> (6) eine Kondenserbatterie (8)
    angeord net ist, während ein Ventilator (12) zwischen beiden Durchgängen (5, 6) im kleineren Raum (4) angeordnet ist und der mi trock nende Holzstapel (14) durch eine Türe auf einem Rollwagen in den Trocknungsraum (3) eingefahren werden kann. TERAN SPRCCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Trocknungs- luft mit Hilfe eines Ventilators zum Aufheizen an einer Heizbatterie vorbeigeblasen und zum Abkühlen an einer Kondenserbatterie vorbei angesogen wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass nach dem Einbrin gen des zu trocknenden Holzstapels in den Trocknungsraum zuerst nur der Ventilator und die Heizbatterie in Betrieb gesetzt wer den und erst., wenn die Trocknungsluft die gewünschte Temperatur und Feuchtigkeit auf- weist, die Kondenserbatterie eingeschaltet wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Trocknungsluft auf 80 bis 100 C erwärmt und auf 60 bis 80 C abgekühlt wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die an der Kon- denserbatterie abgegebene Feuchtigkeit in flüssiger Form in ein ausserhalb der Trock- nungskammer gelegenes Auffanggefäss geleitet und gemessen wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Heizbatterie durch Heisswasser und die Kondenserbatterie durch kaltes Wasser gespeist werden, deren Mengen reguliert werden können. 6. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass beide Batterien (7, 8) mit Heiss- bzw. Kaltwasser gespeist sind. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass zum Einstellen und Regulieren der beiden Batterien in die Zuleitungen je ein Drosselorgan eingebaut ist. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass beide Batterien (7, 8) als Radiatoren ausgebildet sind. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass beide Batterien (7, 8) aus Rohren mit Heiz- und Kühlrippen bestehen. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass zum Antrieb des Ventilators (12) ausserhalb der Trocknungs- kammer (1) ein Elektromotor (13) montiert ist. 11.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Messen der Temperatur und der Feuchtigkeit der Trock- nungsluft ausserhalb der Trocknungskamner (1) ablesbar ein Thermo- und ein Hygrometer vorgesehen sind. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kontrolle des Trocknungsprozesses ausserhalb der Trock- nungskammer (1) ein Auffanggefäss (11) für die aus dem zu trocknenden Holz gewonnene Flüssigkeit angeordnet ist, 13.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der kleinere Raum (4) unter dem Trocknungsraum (3) angeordnet ist. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der kleinere Raum (4) über dem Troeknungsraum (3) an geordnet ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2476818A1 (fr) * 1980-02-21 1981-08-28 Coupe Jean Paul Procede et dispositif pour le sechage de matieres organiques et, en particulier, du bois
DE3206348A1 (de) * 1981-11-03 1983-05-11 Josef 2164 Neuruppersdorf Leisser Trockenkammer fuer holz
ES2226539A1 (es) * 2002-10-14 2005-03-16 Asociacion De Investigacion De Las Industrias Del Curtido Y Anexas Equipo y procedimiento de secado.

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