CH289606A - Dichtung für die Fugen bei Fenstern, Türen, Schränken, Geräten und dergleichen. - Google Patents
Dichtung für die Fugen bei Fenstern, Türen, Schränken, Geräten und dergleichen.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/16—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
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Description
Dichtung für die Fugen bei Fenstern, Türen, Schränken, Geräten und deei Es sind bereits zwei Dichtungssysteme für die Fugen an Türen, Fenstern, Schränken, Geräten und dergleichen bekannt, bei denen Dichtungsstreifen so angeordnet sind, dass sie sich unter der Wirkung einer auftretenden Zugluft oder eines Druckgefälles an die i'ugenbildenden Körper abdichtend anschmie gen.
Die eine Ausführung besteht im wesentli chen aus dünnen Lamellen eines schmiegsamen Materials; sie hat den Nachteil der schwie rigen Handhabung dieser zarten, langen Strei fen sowie der Verminderung der Dichtwir kung bei mangelhafter Montage.
Die zweite Ausführung besteht im we sentlichen ebenfalls aus dünnen Dichtungs streifen, jedoch immer in Verbindung mit zweckmässig einteiligen, vorzugsweise aus fe derndem Material hergestellten Tragstreifen. Aufgabe dieser Tragstreifen ist es, einesteils die Dichtungsstreifen in ihrer Wirkungs lage zu halten und andernteils durch ihre Federwirkung das dichte Anliegen des eigent lichen Dichtungsstreifens an die fugenbilden den. Teile zu unterstützen. Verschiedene Um stände, die bei der Anbringung dieser Dich tungsart zu beachten sind, bedeuten eine Ver teuerung der Montage und gleichzeitig eine gewisse Hemmung ihrer Anwendung und Verbreitung in Laienkreisen.
Es sind dies: Erforderliches, sehr gutes Spannen der Dich tung (hierzu mehrfaches Befestigen der Streifenenden), Aufkleben des an sich spröden Tragstreifens auf dem fugenbildenden Teil zur Verhinderung des Luftdurchganges un terhalb der Dichtung, weiters Massnahmen, die bewirken sollen, dass die frisch montierte Dichtung nicht zu weit offen steht oder auch später (zum Beispiel bei Reinigungsarbeiten oder bei längerem Offenbleiben der Türen und Fenster usw. insbesondere bei gleichzei tigem Vorhandensein ungünstiger Witterungs verhältnisse) sich zu weit öffnet, wodurch sie beim Schliessen der Bauteile beschädigt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine solche Dichtung, die sieh erfindungs gemäss dadurch auszeichnet, dass sie Gegen winkelelemente besitzt, die die Öffnungsweite der Dichtung begrenzen.
Die Zeichnung zeigt verschiedene Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des.
_ Die Fig. 1 bis 3 zeigen die Wirkung und Ausbildung von Dichtungsstreifen mit Off nungsbegrenzungsstreifen; bei Fig.4 ist die Öffnungsbegrenzung inner halb des Faltwinkels der Dichtung unterge bracht.
Fig. 5 und 5a bringen die Öffnungsbegren zung in Verbindung mit einem Auflage streifen.
Fig. 6, 7 und 8 zeigen die besondere Form gebung des Streifens zur Sicherung der öff- nungsbegrenzung.
In Fig.1 in<I>St</I> der Dichtungsstreifen mit den winklig abgefalteten Dichtungsschenkeln S1, S2, von welchen S, an dem fugenbilden- den Teil P1 mittels Heftklammern KI oder Nagelung befestigt sei.
Durch die Elastizität des Materials hat der Dichtungsstreifen im mer das Bestreben, sich unter der Wirkung der auftretenden Zugluft an die die Fugen bildenden Teile F1 und F2 mit beiden Schen keln S1 und S2 anzuschmiegen und die Fal tung wieder auszustrecken; der Gegenstreifen Gs hindert diese Streckung; sobald der Falt- winkel a = 45 bis 60 überschritten werden würde.
Der Auflagestreifen 11 sichert diese Wirkung des Gegenstreifens durch Nieder halten der Faltwinkelspitze Sp am fugenbil denden Teil F1, wodurch das Hochheben des Gegenstreifens Gs und eine weitere Streckung des Faltwinkels verhindert wird. Der Gegen streifen Gs, durchgehend oder in Einzelstücken aus einem steiferen Material, wie Kunststoff, Metall und dergleichen bestehend, ist mit dem Dichtungsstreifen vorzüglich durch Naht oder Klebung bzw. Heftung verbunden und bis über die Faltwinkelspitze Sp vorragend.
Die Naht und auch der Auflagestreifen hat zu gleich den Vorteil, dass bei zusammengedrüek- ter Dichtung ansonsten anliegende Flächen des Dichtungsstreifens nicht zusammenbacken, wie es bei manchen Kunststoffen der Fall sein könnte.
Fig.2 zeigt die Dichtung nach Fig. 1 in einer Fuge zwischen den fugenbildenden Tei len F1, F2 liegend. Hierdurch ist der Winkel a verkleinert, der Dichtungsschenkel S2 liegt flacher, der Gegenstreifen Gs ist vom fugen bildenden Teil F1 abgehoben und ausser jeder Funktion.
In Fig. 3 sind zwei oder mehrere, beispiels weise materialverschiedene Dichtungsstreifen <I>St</I> und<I>U</I> ineinandergeschachtelt und mit einem entsprechenden gemeinsamen Gegen streifen versehen.
Fig. 4 zeigt einen Dichtungsstreifen, in des sen Innenteil ein mit den beiden Schenkeln S1, S2 verbundener Streifen Q von geringer Breite eingesetzt ist, dessen Ränder mit den Falt- schenkeln S1, S2 verbunden (vernäht usw.) sind und so die Öffnungsweite des Dichtungs streifens begrenzen. Der Unterlagstreifen !1. dient hier zur Formhaltung der Dichtung.
Durch die Sehenkel S1, S'2 und die Querv er- bindung Q entsteht ein sehlauebartiger Hohl raum.
In Fig. 5 ist ein Auflagestreifen<I>AD</I> dop pelschichtig abgefaltet im Dichtungsstreifen angeordnet und längs des Faltwinkels genäht.
Fig. 5a zeigt die genähten, ungefalteten Streifen. Durch Vorfalten des Streifens AD längs einer Nahtseite wird eine Unsymmetrie in der Lage der Naht erreicht, so dass der Schenkel S2 des Dichtungsstreifens nach Mon tage einen Winkel von etwa 60 zur Basis ein schliesst, welcher den grössten Öffnungswinkel der Dichtung darstellt..
In Fig.6 sind die Dichtungsschenkel S1 und S2 durch einen äussern Wulstansatz Il%u verbunden, der den grössten Faltwinkel be stimmt.
In Fig. 7 wird der Diehtungsstreifen dop pelt oder auch mehrfach gefaltet, wobei der äussere Faltungskopf K über die Faltwinkel- spitze Sp vorragt und als Abstützung des Dichtungsstreifens dient, so dass ein maxima ler Öffnungswinkel nieht überschritten werden kann. Die Faltung ist vorzugsweise durch eine Naht gesichert. Wie nach Fig. 3 können auch hier zwei oder mehr Streifen in Schichten übereinanderliegend und verschiedenen Mate rials zur Anwendung kommen.
Fig. 8 zeigt in der Faltung einen Einlage streifen Es, miteingenäht, der ein Verformen des Faltkopfes K oder ein zu starkes Auswei chen desselben verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Diehtung für die Fugen bei Fenstern, Tü ren, Schränken, Geräten und dergleichen mit aus winkelförmig gefalteten Schenkeln aus ela stischem und schmiegsamem Material gebil deten Dichtungsstreifen, welche in bezug auf die Fugen so angeordnet sind, dass sie sich unter der Wirkung der auftretenden Zugluft an die die Fugen bildenden Teile mit beiden Schenkeln anschmiegen, dadurch gekennzeich net, dass sie Gegenwirkelemente besitzt, die die Öffnungsweite der Dichtung eingrenzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegenwirkstreifen über die Faltspitze des Dichtungsstreifens vorsteht und an den Dichtungsstreifen ange näht ist.2. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegenwirkstreifen an den Dichtungsstreifen angeklebt ist. 3. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Dichtungsstrei fen mit einem Gregenwirkstreifen versehen sind. 4. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenwirkung eine innere Verbindung der beiden Dichtungs schenkel durch einen gegenüber dem Dich tungsstreifen schmäleren Streifen vorgesehen ist. 5. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen mit einem doppelschichtigen Auflagestreifen ver- näht und so gefaltet ist, dass durch unsymme trische Faltung des Streifens gegenüber der Naht eine Winkellage der Schenkel erzwun gen ist. . 6.Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenwirkung ein wulstförmiger Grundansatz des Dichtungs streifens vorgesehen ist. 7. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen durch Faltung wulstförmig vorragende Form teile besitzt. B. Dichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst durch einen Einlagestreifen ver steift ist. 9. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Niederhaltung des Faltspitzwinkels zur Sicherung der Wirkung des Gegenstreifens der Befestigungsschenkel durch einen Auflagestreifen überdeckt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH289606D CH289606A (de) | 1950-10-09 | 1950-10-09 | Dichtung für die Fugen bei Fenstern, Türen, Schränken, Geräten und dergleichen. |
Country Status (1)
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1950
- 1950-10-09 CH CH289606D patent/CH289606A/de unknown
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