CH289856A - Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störimpulsen bei Rundfunkempfängern. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störimpulsen bei Rundfunkempfängern.

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CH289856A
CH289856A CH289856DA CH289856A CH 289856 A CH289856 A CH 289856A CH 289856D A CH289856D A CH 289856DA CH 289856 A CH289856 A CH 289856A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/02Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude by means of diodes

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  • Amplifiers (AREA)

Description


      Schaltungsanordnung    zur     Unterdrückung    von     Störimpulsen    bei     Rundfunkempfängern.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Schal  tungsanordnung zur Unterdrückung     fron    Stör  impulsen bei Rundfunkempfängern, bei der  ein Gleichrichter, zum Beispiel eine Diode,  mit der Signalquelle und einer Ausgangsimpe  danz in Reihe     geschaltet    ist, und wobei der  Gleichrichter über einen hohen Widerstand  derart vorgespannt ist, dass er für die Signal  ströme durchlässig ist, soweit diese eine be  stimmte Amplitude nicht überschreiten, wo  bei der Ausgangskreis     kapazitiv    ist.  



  Solche Schaltungsanordnungen sind be  kannt. Sie ermöglichen es, die Amplitude von  Störimpulsen zu begrenzen. Es ist auch be  kannt, hierbei zwei Dioden in entgegengesetz  tem Sinne in Reihe - zu schalten; in diesem  Falle können sowohl positiv, e als auch nega  tive Impulse begrenzt werden. Bei den be  kannten Schaltungen wird die Begrenzung  von der     Frequenz    des     Niederfrequenzsignals     abhängig gemacht, indem in den Ausgangs  kreis die Reihenschaltung eines Widerstandes  und eines Kondensators eingefügt wird, so  dass bei höheren Frequenzen der Signalenergie  der von der Diode oder den Dioden durch  gelassene Signalstrom höher als bei niedrige  ren Frequenzen ist.

   Es     ist    bei solchen Schal  tungsanordnungen üblich, unmittelbar den in  Reihe mit dem Detektor des Empfangsgerä  tes gelegten hohen     Ohmschen    Widerstand als  Signalquelle zu benutzen.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Verbesse  rung dieser Schaltungsanordnung zu     schaffen,            wodurch    nicht nur eine Begrenzung, sondern  eine praktisch vollständige Unterdrückung  der Störimpulse erzielt wird. Es wird dabei       die    Erscheinung benutzt, dass der zeitliche  Differentialquotient der Impulsspannung im  allgemeinen bedeutend grösser ist als der  jenige des Nutzsignals. Damit dieser Unter  schied jedoch zum Unterscheiden von Impul  sen und Signalen benutzt werden kann, muss  dafür gesorgt werden, dass bei der vorstehend  erwähnten Schaltungsanordnung die infolge  eines Störimpulses auftretende Stromkompo  nente nahezu proportional dem Differential  quotient der Eingangsspannung ist.

   Zu die  sem Zweck ist es unter anderem     erforderlich,     dass die im Kreis enthaltenen, in Reihe ge  schalteten Widerstände, die unter anderem  aus dem     Innenwiderstand    der Signalquelle  und demjenigen der Diode bestehen, mög  lichst klein gehalten werden und die Aus  gangsimpedanz muss weitestgehend rein     kapa-          zitiv    sein. Nur in diesem Fall wird eine plötz  liche Zunahme der Eingangsspannung eine  so starke Stromänderung veranlassen, dass die  Diode praktisch sofort den Stromkreis unter  bricht.

   Deswegen wird gemäss der     Erfindung     bei einer vorstehend beschriebenen Schal  tungsanordnung der Innenwiderstand der Si  gnalquelle zuzüglich des     Gleichrichter-Innen-          widerstandes    gegenüber der     kapazitiven    Aus  gangsimpedanz für     die    höchste     Signalfrequenz     klein gewählt und beträgt     maximal    5000 Ohm,  während der     Parallelwiderstand    der kapazi-           tiven    Ausgangsimpedanz     gross    ist gegenüber  dieser Impedanz, derart, dass beim Auftreten  eines Störimpulses der den Gleichrichter  durchfliessende Strom praktisch unmittelbar,

    mindestens annähernd unterbrochen wird  und für die Impulsdauer die Verbindung zwi  schen der Signalquelle und der Ausgangsimpe  danz unterbrochen ist.  



  Es ist unerwünscht, wie bei der     bekannten     Schaltungsanordnung, in Reihe mit dem Aus  gangskondensator einen Widerstand aufzu  nehmen.  



  Um die erwähnten Bedingungen zu erfül  len, ist es im allgemeinen nicht möglich, die  Schaltung unmittelbar an den in Reihe mit  dein Detektor für die Zwischenfrequenz  schwingungen geschalteten Widerstand an  zuschliessen, da dieser Widerstand zurr Er  reichen des angestrebten Zweckes viel zu hoch  ist. Es ist daher meist ei-wünscht, die diesem  Widerstand entnommene     Niederfrequenz-          sehwingung    zu verstärken und als Signalquelle  einen verhältnismässig niedrigen Widerstand  zu verwenden, der in den     Anodenkreis    des  Verstärkers eingefügt ist. Vorzugsweise wird  dabei eine     Spannungsgegenkopplung    ange  wendet.

   Eine besonders vorteilhafte Schal  tungsanordnung ergibt sich, wenn ein Katho  denverstärker verwendet wird, wobei der in  die Kathodenleitung dieser Röhre eingefügte  Widerstand die Signalquelle mit niedrigem  Innenwiderstand bildet.  



  Es ist bei der Schaltungsanordnung nach  der Erfindung oft erwünscht, auf bekannte  Weise zwei in entgegengesetztem     Sinne    ge  schaltete Begrenzungsdioden zu verwenden,  obgleich dies nicht stets erforderlich sein  wird, da die Störimpulse im Ausgangskreis  des Detektors meistens nur eine einzige Polari  tät haben, wenigstens beim Empfang     amplitu-          denmodulierter        Hochfrequenzschwingungen.     



  Der Sinn, in dein die Diode geschaltet sein       mnss,    ist von der Polarität der Impulse ab  hängig. Beim Auftreten eines Impulses, des  sen zeitlicher Differentialquotient grösser ist  als der des Nutzsignals, wird infolge des Vor  handenseins des Kondensators     in    der Schal  tungsanordnung eine plötzliche Zunahme des    Stromes auftreten. wobei jedoch bei richtiger  Schaltung der Diode diese nichtleitend wird,  so dass     für    die Impulsdauer die Diode nicht  von Strom durchflossen wird und keine Span  nungszunahme im Ausgangskreis auftreten  kann. Die Signalquelle wird also gleichsam  für die Impulsdauer von der Ausgangsimpe  danz getrennt,     und    der Impuls wird nicht auf  letztere übertragen.

   Indem jedoch der Kon  densator eine gewisse elektrische Ladung ent  hält, die während des     Bestehens    des Impulses  abfliessen kann oder weil der Kondensator  während des Vorhandenseins eines Impulses  von der     Gleichspannungsquelle    weiter auf  geladen werden kann, tritt während des Im  pulses eine Spannungsänderung am Konden  sator auf, die sich unter Umständen als Stö  rung verhalten kann. Es können daher Mittel  vorgesehen sein, durch die, nachdem der  Strom der Diode beim Auftreten eines Im  pulses unterbrochen worden ist, die Spannung  an der Ausgangsimpedanz     während    des Im  pulses sich nicht mehr     ändern    kann.

   Dies be  deutet tatsächlich, dass Sorge dafür getragen  wird, dass der     Ladungszustand    des     Ausgangs-          kondensators    während des Impulses sich  praktisch nicht ändern kann.  



  Wie bereits erwähnt wurde,     muss    der zeit  liche Differentialquotient der     Impulsspannung     grösser sein als derjenige der Spannung des  Nutzsignals; mit andern Worten, die Band  breite des vorangehenden Zwischenfrequenz  verstärkers muss grösser sein, als zurr Durch  lass des Signals erforderlich ist, und ausserdem  muss die Zeitkonstante des Detektors einen  niedrigen     Wert    haben. Die erste Bedingung  wird bei den meisten N     achrichtenübertra-          gungsempfä,ngern    für     Frequenzen    von mehr  als 30 MHz bereits aus andern Gründen vor  handen sein.

   Der     Zwiselienfrequenzverstä        r-          ker    wird vorzugsweise ein Frequenzband von  zumindest     ?0        kHz    durchlassen     müssen.    Die  Zeitkonstante des vorangehenden Detektor  kreises muss     weiter    so gering sein, dass eine zu  starke Abflachung der Impulse vermieden  wird.  



  Der als Ausgangsbelastung geschaltete  Kondensator wird eine gewisse lineare Ver-           zerrung    der Signalspannung herbeiführen, die  jedoch infolge des niedrigen Wertes des Kreis  widerstandes ziemlich unwesentlich ist. Die  Kapazität des erwähnten Kondensators     wird     vorzugsweise nicht niedriger als     500pF    ge  wählt. Ein günstiger Wert ist 1000     pF.     



  Ausführungsbeispiele der Erfindung wer  den nachstehend an Hand der beiliegenden  Zeichnung näher erläutert.  



  Bei der Schaltungsanordnung nach     Fig.    1  ist angenommen, dass die Störimpulse, die  unterdrückt werden sollen, mit positiver Po  larität auftreten.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die Signalquelle, die  zum     Beispiel        Niederfrequenzenergie    liefert       lind    einen gewissen Innenwiderstand haben  wird, der in der Figur mit 2 bezeichnet ist.  In Reihe hiermit ist die Diode 3     vorgeseheü.     Die Ausgangsspannung wird den Klemmen 7  entnommen. Durch eine zwischen den Klem  men 5 angeschlossene     Gleichspannungsquelle     wird die Diode 3 derart vorgespannt, dass sie  den Signalstrom völlig durchlassen kann. Der  hohe Widerstand 6 sichert, dass die erwähnte       Gleichspannungsquelle    keinen Kurzschluss  für die Ausgangsschwingungen bildet.  



  Parallel zu den Ausgangsklemmen 7 ist  ein Kondensator 4 geschaltet. Beim Auftreten  eines positiven     Impulses    mit steilen Flanken  wird dieser Kondensator, wenn der Wider  stand des aus den Elementen 1, 2, 3 und 4 be  stehenden Kreises hinreichend niedrig ist,       einen    direkt zur Steilheit der Flanke propor  tionalen     Strom    aufzunehmen suchen, der je  doch begrenzt wird, da dieser Strom den Wert  des in entgegengesetztem Sinne die Diode 3       ditrehfliessenden        Gleichstromes    nicht über  schreiten kann.  



       Fig.2    stellt eine Schaltungsanordnung  dar, bei der     negative    Impulse unterdrückt   erden können. Als Signalquelle ist der Ka  thodenwiderstand 2 einer vorangehenden       Niederfrequenzverstärkerröhre    11     wirksam.     Die Klemmen 12 können an den     Detektoraus-          gang    des Empfangsgerätes angeschlossen wer  den. Der Widerstand 2 ist als eine Signal  quelle mit besonders niedrigem Innenwider  stand anzusehen. Bei dieser Schaltungsanord-         nung    ist die     Speisespannungsquelle    für die  Anode der Röhre 11 auch als Quelle des Ruhe  stromes für die Diode 3     wirksam.     



  Eine Schaltungsanordnung, die sich zum  Unterdrücken sowohl positiver als auch nega  tiver Impulse gut eignet, ist in     Fig.    3 dar  gestellt. Die     Schaltungsanordnung    enthält  zwei entgegengesetzt in Reihe geschaltete  Dioden 3 und 3', deren Ruheströme unter Zu  hilfenahme der Widerstände 24 und 25 auf  die erwünschten Werte einstellbar     sind.    Die  Wirkungsweise der Schaltungsanordnung ent  spricht im übrigen ganz derjenigen der     Fig.    1  und 2.  



  Obgleich bei den beschriebenen Schal  tungsanordnungen bereits eine gute Impuls  unterdrückung erzielbar ist, können noch  Störungen übrig bleiben, da zum Beispiel bei  der Schaltungsanordnung nach     Fig.    1 wäh  rend des Impulses der Kondensator 4 sich  über den Widerstand 6 lädt. Der Widerstand 6  hat einen besonders hohen Wert gegenüber  dem Innenwiderstand 2 der     Spannungsquelle    1  und dem Innenwiderstand der Diode 3, so  dass unter normalen Bedingungen     nur    eine       verhältnismässig    niedrige Spannung an den  Klemmen des Kondensators 4 vorhanden ist.

    Diese Spannung wird zum Beispiel für den  Fall, dass die     Spannung    der Quelle 5 250 V  beträgt und der Wert des Widerstandes das  20fache des Wertes der übrigen Widerstände  ist, etwa 12 V betragen. Nachdem jedoch der  Stromdurchgang der Diode 3     infolge    des Auf  tretens eines Impulses unterbrochen worden  ist, wird die Spannung am Kondensator 4     bis_     zu einem Wert von 250 V zu wachsen suchen.'  Im allgemeinen ist die Dauer des Impulses  jedoch so kurz, dass der Spannungsanstieg am       Kondensator        ziemlich        unwesentlich    sein wird.

    Unter Umständen kann dieser jedoch so gross  sein, dass nach dem Verschwinden des Im  pulses und nach dem erneuten     Leitendwerden     der Diode 3 eine     verhältnismässig    starke Ab  weichung     zwischen    dem Wert der     Signalspan-          nung    im Augenblick des     Aufhörens    des Im  pulses     und    dem     Wert    der Spannung an den  Klemmen 7 aufgetreten ist, wodurch Verzer  rungen     entstehen        können,    die an sich wieder           impulsförmig    sind.

   Eine ähnliche Erscheinung  kann bei der Schaltungsanordnung nach     Fig.    2  auftreten. Hierbei wird während der Dauer  des Impulses der Kondensator 4 sich über den  Widerstand 6 entladen. Diese Erscheinung  kann dadurch unterdrückt werden, dass Mit  tel vorgesehen werden, die     bewirken,    dass der  Ladungszustand des Kondensators 4 wäh  rend des Auftretens des Impulses sich nicht  ändern kann. Ein Beispiel einer Schaltungs  anordnung, bei der solche Mittel vorhanden  sind, ist in     Fig.    4 dargestellt.  



  In     Fig.    4 sind entsprechende Einzelteile  mit gleichen Bezugsziffern     wie    in     Fig.    1 be  zeichnet. Als     zusätzliches    Element ist bei dieser  Schaltungsanordnung eine als     Diode-Triode     dargestellte Entladungsröhre 8 vorhanden,  deren     Triodenteil    die gleiche Funktion wie  der Widerstand 6 in     Fig.    2 erfüllt.

   Unter übli  chen Bedingungen wird also die Diode 3 von  einem von der Quelle 5 kommenden Strom  durchflossen werden, dessen Wert im wesent  lichen durch den     Innenwiderstand    des Trio  denteils der Röhre 8 bedingt ist, der verhält  nismässig hoch bemessen werden     wird.    Über  den Widerstand 9 wird der Diode der Röhre 8  eine solche positive     Vorspannung    gegeben,  dass diese Diode praktisch einen, Kurzschluss  für alle Signalspannungen bildet. Zu diesem  Zweck muss der Ruhestrom dieser Diode der  art eingestellt sein, dass er stets den höchsten  auftretenden Signalstrom etwas überschrei  tet.

   Da der Wert des Widerstandes 9 bedeu  tend grösser ist als die Impedanz des     Par-          allelkondensators    10, so dass auch dieser Hilfs  kreis einen     kapazitiven    Strom führt, wird im  Hilfskreis der von der Eingangsspannung  kommende Strom gleichfalls praktisch pro  portional zu der zeitlichen Änderung der Ein  gangsspannung sein. Infolgedessen werden  infolge eines negativen Störimpulses auftre  tende Stromkomponenten so gross sein, dass  die Diode nicht leitend wird und praktisch  die volle negative Impulsspannung an dem  mit der Anode der Diode verbundenen Steuer  gitter der Röhre 8 wirksam wird.

   Infolgedes  sen     wird    diese Röhre nicht leitend, so dass für  die Dauer des Auftretens des Impulses der    Kondensator 4 von den übrigen Teilen der  Schaltungsanordnung getrennt ist und seine  Spannung sich nicht ändern kann.  



  Bei der Schaltungsanordnung nach     Fig.    4  können keine grossen Unterschiede zwischen  der Spannung an den Ausgangsklemmen und  der Spannung des Nutzsignals und damit  auch keine oder doch nahezu keine störenden  Ausgleichserscheinungen auftreten. Es wird  hierbei selbstverständlich angenommen, dass  der Kondensator 4 sich nicht über die an die  Klemme 7 angeschlossene Belastungsimpe  danz entladen kann. Nötigenfalls kann zu die  ser ein fester Kondensator in Reihe geschal  tet werden.  



  Eine andere Schaltungsanordnung, bei  der das gleiche Ergebnis beim Auftreten ne  gativer Impulse erreicht wird, ist in     Fig.    5  dargestellt.  



  Ausser den bereits in     Fig.    4 dargestellten  Elementen enthält diese Schaltung eine zweite  Diode 14, die in Reihe mit der Röhre 8 ge  schaltet ist und deren Anode mit der Kathode  der Diode 3 verbunden ist. Weiter ist ein  Widerstand 15 zwischen der Plusklemme der  Speisequelle und der Anode der Röhre 8 vor  handen. Die Bemessung der verschiedenen  Elemente ist derart, dass der zur     unverzerrten     Übertragung des Nutzsignals erforderliche  Gleichstrom die Diode 3 und somit auch die  Diode 14 durchfliesst.

   Die Schaltungsanord  nung wirkt praktisch auf gleiche Weise wie  die der     Fig.    4, mit dem Unterschied, dass zum  Unterbrechen der Verbindung zwischen dem  Kondensator 4 und den übrigen Teilen der  Schaltungsanordnung es nicht mehr erfor  derlich ist, dass die Röhre 8 völlig gesperrt  wird, sondern dass es genügt, dass der die  Röhre 8 durchfliessende Strom derart verrin  gert wird, dass die Diode 14 nichtleitend ist.  Auf diese Weise ergibt sich eine Schaltungs  anordnung, die empfindlicher ist als die Schal  tungsanordnung nach     Fig.    4, da die Röhre 8  nun auch auf denjenigen Teil ihrer Kennlinie  einstellbar ist, wo die Steilheit gross ist.  



  Die Röhre 8 in den     Fig.    4 und 5 braucht  nicht eine     Diode-Triode    zu sein; die Dioden  wirkung kann vom Steuergitter     erfüllt    wer-      den, wobei die Röhre noch weitere Gitter ent  halten kann. Es ist vorteilhaft, eine Röhre mit  einem quergesteuerten Elektronenbündel zu  verwenden, bei der eine geringe Änderung der  Spannung an der Steuerelektrode eine plötz  liche Unterbrechung des Stromes herbeiführt.  



       Fig.6    stellt eine Schaltungsanordnung  dar, unter deren     Zuhilfenahme    positive Im  pulse unterdrückt werden können. Es ist in  diesem Fall erforderlich, noch einige Ele  mente zuzuordnen. Es muss zum Beispiel die  Hilfsdiode 21, welche das Steuergitter der  Röhre 8     mit    Erde verbindet, über einen  Widerstand 9 aus einer negativen Spannungs  quelle gespeist werden. Auch muss zum Ver  meiden eines Gitterstromes, der am Konden  sator 10 unerwünschte Ladespannungen her  vorrufen würde, die Kathodenleitung der  Röhre 8 mit einem Widerstand 18 mit par  allel gelegtem Kondensator versehen sein.

    Zum Vermeiden eines Kurzschlusses der  Anodengleichspannung der Röhre 8 seitens  der Signalquelle ist ein Sperrkondensator 22  in den Kreis eingefügt, während der Gleich  stromweg über einen Widerstand 23 geschlos  sen wird. Damit unerwünschte Ladespannun  gen des Kondensators 22     nicht        hinderlich    wir  ken, ist die Zeitkonstante der aus dem Kon  densator 22 und dem Widerstand 23 bestehen  den Anordnung so gross bemessen, dass das  Eingangssignal praktisch     unverzerrt    über  dem Widerstand 23 entsteht.  



  Auch bei dieser Schaltungsanordnung  sind unter normalen     Bedingungen    alle Dioden  leitend. Sobald jedoch ein positiver Impuls  auftritt, wird die Diode 3 den Strom begren  zen, ebenso die Diode 21. An dem mit der  Kathode der Diode 21 verbundenen Steuer  gitter der Röhre 8 wird dann der positive Im  puls wirksam werden, wodurch     die    Röhre 8  stark leitend wird und die Anodenspannung  dieser Röhre plötzlich derart absinkt, dass  auch die Diode 14 nichtleitend wird. Der Aus  gangskondensator 4 ist dann also wieder von  den übrigen Teilen der Schaltungsanordnung  getrennt und behält während des Auftretens  des     Impulses    seine Ladung bei.

   Nach dem  Verschwinden des Impulses werden alle Di-         oden    wieder leitend und die Ausgangsspan  nung wird der Eingangsspannung wieder fol  gen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störimpulsen bei Rundfunkempfängern, bei der mindestens ein Gleichrichter in Reihe mit der Signalquelle und einer Ausgangs impedanz geschaltet ist und bei der dieser Gleichrichter über einen Widerstand so vor gespannt ist, dass er den Nutzsignalstrom durchlässt, wobei der Ausgangskreis kapazi- tiv ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Innenwiderstand der Signalquelle zuzüglich des Gleichrichter-Innenwiderstandes klein ist gegenüber der kapazitiven Ausgangsimpe danz für die höchste Signalfrequenz und maximal 5000 Ohm beträgt, .während der Parallelwiderstand der kapazitiven Ausgangs impedanz gross ist gegenüber dieser Impedanz, derart, dass beim Auftreten eines Störimpul ses der den Gleichrichter durchfliessende Strom praktisch unmittelbar,
    mindestens an nähernd unterbrochen wird und für die Im pulsdauer die Verbindung zwischen der Si gnalquelle und der Ausgangsimpedanz unter brochen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gleichrichter mit entgegengesetzter Durch lassrichtung in Reihe mit der Signalquelle und einer kapazitiven Ausgangsimpedanz ge schaltet sind,so dass Impulse beliebiger Polari tät unterdrückt werden können. 2.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalquelle durch den Kathodenwiderstand einer als Kathodenverstärker geschalteten Verstärkerröhre gebildet ist. 3. Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, däss dem Kathodenverstärker ein Zwischenfrequenz verstärker vorgeschaltet ist, der derart aus gebildet ist, dass er ein Frequenzband mit einer Breite von mindestens 20 kHz durch lässt.
    4. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch die, nachdem der Strom durch den Gleichrichter beim Auftre ten eines Impulses unterdrückt worden ist, die Spannung an der Ausgangsimpedanz wäh rend des Auftretens des Impulses praktisch konstant gehalten wird. 5. Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand, über den die Gleichstromkompo nente des Gleichrichterstromes geführt wird, von einer Entladungsröhre gebildet wird, die derart von den auftretenden Impulsen ge steuert wird, dass für die Impulsdauer der Ladezustand des Kondensators sich prak tisch nicht ändern kann. 6.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungsröhre parallel zur Ausgangskapa zität geschaltet ist. 7. Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Gleichrichter ein zweiter Gleichrichter in gleichem Durchlasssimie ge schaltet ist und dass der Kondensator zwi schen den zwei miteinander verbundenen Elektroden dieser Gleichrichter und einem Punkt konstanten Potentials eingeschaltet ist, wobei der zweite Gleichrichter, der in Reihe mit der Entladungsröhre geschaltet ist, unter der Wirkung dieser Röhre beim Auf treten eines Impulses nichtleitend wird. B.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Widerstand zwischen dem Pluspol der Vor spannungsquelle und der Anode der gesteuer ten Verstärkerröhre angebracht ist, deren Steuergitter über eine kapazitive Impedanz mit der Signalquelle verbunden ist.
CH289856D 1950-03-01 1951-02-27 Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störimpulsen bei Rundfunkempfängern. CH289856A (de)

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