CH289861A - Einrichtung zum Herstellen, Füllen und Verschliessen von Behältern. - Google Patents

Einrichtung zum Herstellen, Füllen und Verschliessen von Behältern.

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CH289861A
CH289861A CH289861DA CH289861A CH 289861 A CH289861 A CH 289861A CH 289861D A CH289861D A CH 289861DA CH 289861 A CH289861 A CH 289861A
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CH
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Akt-Ges Jagenberg-Werke
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Jagenberg Werke Ag
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/02Machines characterised by the incorporation of means for making the containers or receptacles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Herstellen, Füllen und   Versehliessen    von Behältern.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Herstellen, Füllen und Ver  sehliessen    von Behältern zum Beispiel aus   Nappe    oder Papier mit einer Maschinenanlage, die eine absatzweise arbeitende, endlose Fördervorrichtung aufweist, in die jeweils ein Behältermantel eingeführt und auf ihr zunächst mit einem Boden versehen und mit ihm verpresst wird, worauf nach dem ausserhalb der Fördervorriehtung erfolgten Wenden   und    Füllen des Behälters dieser mit einem Deckel verschlossen wird.



     Erfindungsgemä#    ist die Fördervorrichtung mit nur gleichartigen Zellen ausgerüstet.



   Es sind bereits Maschinenanlagen zum Herstellen. Füllen und Verschliessen von Be  tels,    die aus einem Mantel aus Papier, Pappe oder dgl. und aus einem obern und   untern Verschlussteil bestehen,    bekannt. Diese Maschinenanlagen setzen sich im wesentlichen aus zwei   getrennten, umlaufenden Fördervor-    richtungen zusammen, bei denen in der ersten   Fördervorrichtung    der Behälter durch Einsetzen und Verpressen des Bodens mit dem   ssehältermantel hergestellt    und auf dem Wege znr zweiten Fördervorrichtung von Hand oder maschinell gewendet und gefüllt wird, um dann in der zweiten Fördervorrichtung mit dem Deckel versehen zu werden.



   Eine weitere, nur aus einer umlaufenden Fördervorrichtung bestehende Maschinenanlage dieser Art ist bekannt, in der die die herzustellenden Behälter aufnehmenden Organe der Fördervorrichtung als Dorne ausgebildet sind, denen die Behälter nach dem ersten Umlauf entnommen werden und nach dem ausserhalb der Fördervorrichtung erfolgten Wenden und Füllen der Behälter diese erneut zum zweiten Umlauf den als Zellen ausgebildeten Organen der gleichen   Förder-    vorrichtung zum Schliessen der gefüllten Be  hälter    übergeben werden.



   Gegenüber den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich das Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Einrichtung gemäss Fig.   1    dadurch, dass sämtliche die herzustellenden sowie die gefüllten zu schliessenden Behälter aufnehmenden Organe der Fördervorrichtung als gleichartige Zellen ausgebildet sind. Diese Organe sind dazu bestimmt, die Behälter durch die den Herstell-und   Schliess-    vorgang ausführenden Vorrichtungen hindurchzutragen.

   Die Beschickung der   Förder-    vorrichtung erfolgt bei diesem   Ausführungs-    beispiel in der Weise, dass zunächst beim ersten Umlauf jede zweite Zelle mit einem Behältermantel und   Bodenverschlu#teil    zur Herstellung des Behälters beschickt wird und beim zweiten Umlauf die jeweils dazwischenliegende Zelle einen gefüllten zu schliessenden Behälter aufnimmt, so dass die Zellen der Fördervorrichtung abwechselnd mit einem herzustellenden und einem zu schliessenden Be  hälter    beschickt sind.



   Bei einem andern Ausführungsbeispiel, das als   Grossanlage    dient, ist zur Verdoppe lung der Leistung die Verwendung von zwei gleichen Fördervorrichtungen vorgesehen worden, wobei sämtliche Zellen der ersten Fördervorrichtung mit herzustellenden Be  hältern    beschickt werden, die auf dem Wege zur zweiten Fördervorrichtung eine Wendeund Füllvorrichtung durchlaufen, um dann der zweiten Fördervorrichtung übergeben zu werden, in der sämtliche Zellen mit gefüllten, zu schliessenden Behältern beschickt werden.



   Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in den von einem Stapel abgeschobenen und durch zwei beiderseitig angreifende Sauger vorgeöffneten   schlauch-    förmigen Zuschnitt ein Schwerterpaar eingeführt, durch dessen Drehbewegung der Zuschnitt nicht nur von der Stirnebene des Stapels fortbewegt wird, sondern auch gleichzeitig aufgerichtet und bis zur entgegengesetzten Flachlage umgelegt wird, so dass die Längskante des umgebogenen, wieder flachliegenden Zuschnittes von Transportwalzen oder-gurten erfasst und den Zellen einer   För-    dervorrichtung zur weiteren Verarbeitung zugeführt werden kann.



   Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden im folgenden an Hand der beiliegenden schematischen Zeichnung erläutert :
Fig.   1    zeigt die Draufsicht einer einfachen Maschinenanlage.



   Fig. 2 zeigt die Draufsicht einer doppelten Maschinenanlage.



   Fig. 3 stellt eine Draufsicht der Entnahmevorrichtung mit Stapel, Transportwalzen und Fördervorrichtung dar.



   Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des Stapels mit   Ausschieber,      Vorzugseinrichtung    und Schwerterpaar.



   Fig. 5 zeigt die in Fig. 4 dargestellten Einzelheiten mit vorgeöffnetem Zuschnitt und eingeführtem Schwerterpaar.



   Fig. 6 veranschaulicht die Bewegung des Schwerterpaares beim Aufrichten und Umlegen des Zuschnittes in Vorderansicht und Draufsicht.



   Fig. 7 zeigt die Draufsicht eines   anclern    Ausführungsbeispiels der Entnahmevorrichtung mit Stapel,   Transportwalzen und För-    dervorrichtung.



   Fig.   8    stellt eine Seitenansicht des Stapels mit   Ausschieber    und Schwerterpaar dar.



   Fig. 9 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 8 mit abgeschwenktem Schwerterpaar und   um-    gelegtem Zuschnitt.



   Fig. 10 veranschaulicht die Bewegungen des Schwerterpaares beim Aufrichten und Umlegen des Zuschnittes in Seitenansicht und Draufsicht.



   In der in Fig.   1    dargestellten Maschinenanlage werden in später eingehend   beschrie-    bener Art und Weise die zunächst flachliegenden schlauchförmigen Behältermantelzuschnitte   1    dem Stapel   2    entnommen und ge öffnet und durch die Transportwalzen 3 den Zellen 4 der Fördervorrichtung 6 übergeben.



  Die Fördervorrichtung 6 wird durch eine um die Kettenräder 7 und 8 laufende, absatzweise sich bewegende Kette getragen, deren Vorschub so bemessen ist, dass nur jede zweite, also nur die Zellen 4 mit dem Behältermantel   1    beschickt werden. Mit der Weiterbewegung der Fördervorrichtung 6 gelangen die Zellen 4 mit den geöffneten   Behältermänteln      1    an die Einsetzstelle 9, in der in den obern   Behälter-    mantelrand die den Boden der Behälter bildenden Verschlussteile 10 eingesetzt werden, die zuvor dem Stapel 11 entnommen wurden.



  Die Verschlussteile 10, deren Innenseiten mit einem thermoplastischen Überzug versehen sind, werden dabei zunächst nur lose in den Behältermantel   1    eingesetzt, so   dal3    die Zargen der Verschlussteile 10 annähernd senkrecht zur   Verschlussteilebene    nach oben ragen.



  Im weiteren Verlauf werden nun die den Behältermantel 1 und das Verschlussteil 10 enthaltenden Zellen 4 durch eine etwa über einen Drittel des gesamten   Umlaufweges    sich erstreckende Heizvorrichtung   12 geleitet,    in der der thermoplastische Überzug der   Verschluss-    teile 10 vorgewärmt, das heisst klebefähig gemacht wird.

   Im Anschluss an die Heizvorrichtung   12 kommen    die mit dem offenen Ende nach unten gerichteten Behälter unter die   Pressstelle      13,    in der die an der Einsatzstelle 9 annähernd senkrecht zur   Verschlussteilebene    aufgerichteten Zargen der Verschlussteile 10 um die Oberkante des Behältermantels   1      U-förmig    herumgelegt und mit dieser zu einer festen und dichten Verbindung verpresst werden. Die Behälter wandern nun bis zur Stelle   ] 4  -wo    sie der Fördervorrichtung 6 entnommen und der Füllvorrichtung 15 zugeführt werden.



   Auf dem Wege zur Füllvorrichtung 15 werden die Behälter durch eine nicht dargestellte mechanische oder pneumatische Wendevorrichtung derart gewendet, dass die bereits eingesetzten und verpressten Ver  schlussteile    10 den Boden der Behälter bilden und die offenen Enden nach oben gerichtet sind. In dieser Stellung werden die Behälter in die Füllvorrichtung 15 gebracht, von wo sie nach erfolgter Füllung durch das ununterbrochen laufende Transportband 16 zur Stelle 17 befördert werden.

   An dieser Stelle 17 werden nun die Behalter wieder der   Förder-      vorrichtung    6, und zwar jetzt den zwischen den Zellen 4 liegenden, noch leeren, aber gleichartigen Zellen 5 übergeben, so dass die gleichartigen Zellen 4, 5 der Fördervorrichtung 6 abwechselnd mit einem herzustellenden und einem gefüllten, zu schliessenden Be  havi, luter    beschickt sind.

   Im zweiten Umlauf werden nun die Zellen 5 mit dem gefüllten, oben noch offenen Behälter durch die jeweils um zwei Zellenteilungen absatzweise sich vorbewegende Fördervorrichtung 6 an den Be  handlungsstellen    für die Zellen 4 vorbeigeführt und gelangen zur Stelle   18,    an der die den Deckel des Behalters bildenden Ver  schlussteile    19 dem Stapel 20 entnommen und durch einen der Einsatzstelle 9   entsprechen-    den Arbeitsvorgang in die obern Öffnungen der Behälter eingesetzt werden.



   Die so mit dem obern Verschlussteil 19 versehenen Behälter durchlaufen nun ebenfalls die Heizvorrichtung 12, in der der thermoplastische Überzug der Verschlussteile 19 erhitzt und klebefähig gemacht wird, und gelangen mit der Weiterbewegung der Zellen 5 in die   Pressstelle    21, wo die Verschlussteile   19    mit dem Behältermantel verpresst werden und die gefüllten Behälter endgültig verschlossen werden.



   Die auf diese Weise hergestellten, gefüllten und geschlossenen Behälter werden an der Stelle 22 aus den Zellen 5 ausgeschoben und auf das Transportband 16 gebracht, welches den fertigen Behälter zur Sammelvorrichtung 23 befördert.



   Die in Fig. 2 dargestellte Maschinenanlage veranschaulicht die Verwendungsmöglichkeit der in Fig.   1    gezeigten Maschine als GroBanlage, in der zwei Maschinen der oben beschriebenen Art derart Verwendung finden, dass die erste Maschine nur zur Herstellung und die zweite Maschine nur zum Schliessen der gefüllten Behälter dient.



   Der ersten Maschine sind zwei Stapel 2 angeordnet, aus denen die Behältermantelzuschnitte   1    entnommen und durch die Transportwalzen 3 den Zellen 4 der Fördervorrichtung 6 zugeführt werden, so dass alle Zellen mit geöffneten   Behältermänteln    beschickt sind. An den Einsetzstellen 9 werden die Be  hältermäntel      1    mit den aus den Stapeln 11 entnommenen Verschlussteilen 10 versehen.



  Die Innenseite dieser den Boden des   Behäl-    ters bildenden Verschlussteile 10 ist mit thermoplastischem Material überzogen, welches in der anschliessenden Heizvorrichtung 12 erhitzt und   klebefähig    gemacht wird. Nach Verlassen der Heizvorrichtung 12 werden die Behälter unter die Pressstellen 13 geführt, in der die Verschlussteile 10 mit den   Behälter-    mänteln verpresst werden, und dann an der Stelle 14 durch einen Ausschieber paarweise von der Fördervorrichtung 6 auf einer   Über-    führungsbahn zur Füllvorrichtung 15 befördert, wobei auf dem Wege zur Füllmaschine die Behiilter derart gewendet werden, dass ihre offene Seite nach oben gerichtet ist.



   Nach erfolgter Füllung in der Füllvorrichtung 15 werden die Behälter durch das Transportband 16 zur zweiten Maschine gebracht und paarweise in die Zellen 5 der Fördervorrichtung 6 eingeschoben, so dass sämtliche Zellen der Fördervorrichtung 6 der zweiten Maschine mit gefüllten, zu schliessenden Be hältern beschickt sind.

   Mit dem Umlauf der Fördervorrichtung 6 werden die gefüllten Behäter an den Einsetzstellen 18 mit den den Deckel des Behälters bildenden   Verschluss-    teilen 19 versehen, die nach dem Durchlaufen der Heizvorrichtung 12 an den Pressstellen   21    mit den Behältermänteln   1    verpresst werden, so   da#    die fertig gefüllten und verschlossenen Behälter an der Stelle   22    aus der Fördervorrichtung 6 ausgeschoben und über einen Abtransport der Sammelvorrichtung 23 zugeführt werden können.



   Bei dem in den Fig. 3-6 dargestellten Ausführungsbeispiel der Entnahmevorrichtung wird der in dem Stapel   2    zunächst noch flach  Megende schlauchförmige    Zuschnitt   1    durch den   Ausschieber    24 so weit abgeschoben, dass seine Unterkante von einer   Vorzugseinrich-      tung 25 erfasst werden kann und    in seiner ganzen Länge vom Stapel abgezogen wird.



  Der Zuschnitt   1    wird dabei zwischen die f'eststehende Führungsplatte 26 und den senkrecht zur Stapelstirnebene sich hin-und   her-    bewegenden gegenhalter 27 gebracht. An der Unterkante der Führungsplatte 26 und dem   Geoenhalter 27 ist    je ein   Sauger 28, 29    angeordnet, von denen sich der Sauger 29 mit   dem 27    von der Fiihrungsplatte   26    fortbewegt, so dass der zwischen Führungsplatte und   Gegenhalter liegende Zuschnitt l    vorgeöffnet wird.



   In die auf diese Weise vorgeöffneten schlauchfömigen Zuschnitte 1 wird ein aufund abbewegbares und drehbares Schwerterpaar 30 eingeführt. Diese beiden Schwerter 30. deren Breite 31 der Seitenlänge 32 des Zuschnittes   1    entspricht, werden von zwei Kurbeln   34    4 getragen, deren Drehpunkte auf zwei parallel zur Längsrichtung der Schwerter 30   angeordneten Schwenkachsen 35    befestigt sind.   Diese Schwenkachsen sind ihrer-    seits in einer feststehenden Fiihrung 36 drehbar und auf-und abbeweglich gelagert.

   Der   Drehpunktabstand    der beiden Schwenkachsen 35 voneinander entspricht hierbei an  nähernd    der Seitenlänge 33 des aufzurichtenden Zuschnittes 1,
Mit Beginn der Dreh bewegung der Schwenkachsen   35    werden die durch die   Aufwärts-    bewegung der   Schwenkacllsen    bereits in den vorgeöffneten Zuschnitt A eingeführten Schwerter 30 von der in der Stapelstirnebene liegenden Führungsplatte 26 fortbewegt, wobei gleichzeitig der Gegenhalter 27 dieser Be  wegung folgt,    um dem sich öffnenden Zuschnitt Platz zu machen.



   Durch diese Drehbewegung des Schwerterpaares 30 wird nun der Zuschnitt nicht nur von der Führungsplatte   26    fortbewegt, sondern auch im Verlaufe der etwa um 180  erfolgenden Schwenkbewegung der Schwenkachsen   35    von dem zunächst flachen über den voll aufgerichteten bis in den entgegengesetzt liegenden wieder flachen Zustand umgelegt.



  Am Ende der Schwenkbewegung liegt der umgelegte   Zuschnitt l seitlich von dem vom    Stapel ausgeschobenen Zuschnitt, so   da#    ein Überschneiden oder Berühren des   ausgescho-    benen Zuschnittes mit dem bereits   umgeleg-    ten Zuschnitt vermieden wird. Diese für ein störungsfreies Arbeiten erforderliche   Voraus-    setzung wird dadurch erreicht, dass die Summe der Radien 37+38, also die Summe der   Ent-      fernungen    vom   Drehpnnkt    der Schwenkachse 35 bis zur äussern Längskante des Schwertes 30 und vom Drehpunkt der Schwenkachse bis zur innern Längskante des Schwertes 30   grö#er    ist   a.

   Is    die Breite   32+33    des   nach-    gelegten Zuschnittes 1,
Der Gegenhalter   27    bewegt sich mit dem Ende des   Umlegevorganges    wieder gegen die Zuschnittebene und legt den Zuschnitt 1, während das Schwerterpaar 30 nach unten aus dem Zuschnitt 1 herausgezogen wird, gegen die feststehende Anschlagplatte 39 und hält ihn in seiner umgelegten Flachlage.

   Der Zuschnitt   1    ragt dabei. mit seiner der Fördervorrichtung 6 zugekehrten   Längskante ilber    die Vorderkante der Anschlagplatte 39 und des   Gegenlialters 27 hinaus und wird    durch die im Takt mit dem hin-und hergehenden    Gegenhalter 27 sich bewegende Schwenk-    walze   40    gegen den   Einführgurt    41gedrückt, der den Zuschnitt den Zellen der Födervor richtung 6 zuf'ührt, wo er sich durch das Bestreben, seine ursprüngliche Flachlage wieder anzunehmen, aufrichtet und eine der Form der Zelle entsprechende Lage einnimmt und so der weiteren Behandlung zugeführt wird.



   In der in den Fig. 7-10 dargestellten Aus  fiihrungsform    ist der die schlauchförmigen Zuschnitte   1      enthaltende Stapel 2 schräg an-    geordnet. Der in Richtung der Stapelstirnschräge sich bewegende   Aussehieber      24    schiebt den vordersten Zuschnitt   1    nur so weit aus, dass die vorstehende Unterkante des schlauchförmigen Zuschnittes durch zwei beiderseitig angreifende Sauger 28, 29 vorgeöffnet werden kann und damit das Eindringen des in   P,, ich-    tung der Zuschnittebene sich auf-und abbewegenden Schwerterpaares 30 ermöglicht.



  Die Schwerter 30 sind auf drehbaren Schwertträgern 34 befestigt, die ihrerseits an dem untern Ende des Schwenkarmes 35 angeordnet sind.



   Dieser Schwenkarm 35 schwenkt nun, nachdem der bewegliche Sauger 29 den Schwenkbereich verlassen hat, von der in Fig. 8 gezeigten Schräglage in die in Fig. 9 gezeigte senkrechte Stellung. Auf diesem Wege wird die Drehbewegung der Schwerter 30 im Takt der Hin-und Herbewegung des Schwenkarmes   35    derart gesteuert, dass die Schwerter 30 jeweils um annähernd 180  um ihre Längsachse hin-und hergedreht werden und dabei den Zuschnitt   1    von der   Flach-    lage über die voll aufgerichtete bis in die entgegengesetzte Flachlage umlegen.



   Der umgelegte Zuschnitt wird nun gegen die Anschlagplatte 39 gelegt und, nachdem sich das Schwerterpaar 30 nach unten aus dem Zuschnitt   1    herausbewegt hat, durch den schwenkbaren Gegenhalter 27 in seiner Flach  laye    gehalten. Die über die Vorderkante der Anschlagplatte 39 und des Gegenhalters 27 hinausragende Längskante des umgelegten Zuschnittes 1 wird durch ein in dem Schwenkhebel 42 drehbar gelagertes Walzenpaar 43 erfasst, das den Zuschnitt den Zellen der   För-    dervorrichtung 6 zur weiteren Vera, rbeitung übergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Herstellen, Füllen und Verschliessen von Behältern mit einer Maschinenanlage, die eine absatzweise arbeitende, endlose Fördervorrichtung aufweist, in die jeweils ein Behältermantel eingeführt und auf ihr zunächst mit einem Boden versehen und mit ihm verpresst wird, worauf nach dem ausserhalb der Fördervorrichtung erfolgten Wenden und Füllen des Behälters dieser mit einem Deckel verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (6) mit nur gleichartigen Zellen (4, 5) ausgerüstet ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst in jede zweite Zelle (4) der Fördervorrichtung (6) nur ein Behältermantel und in die jeweils dazwischenliegende Zelle (5) ein gefüllter Be hälter ohne Deckel eingeführt wird, so dass die Zellen (4, 5) der Fördervorrichtung (6) im steten Wechsel mit einem Behältermantel und einem gefüllten Behälter beschickt sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 zwei gleiche För- dervorrichtungen vorgesehen sind und alle Zellen (4) der ersten Fördervorrichtung (6) nur mit Behältermänteln beschickt werden und nach ausserhalb dieser ersten Fördervorrichtung erfolgtem Wenden und Füllen der Behälter diese der zweiten Fördervorrichtung (6) übergeben werden, in der sämtliche Zellen (5) nur mit gefüllten Behältern beschickt werden.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch mit einer Vorrichtung zum Vereinzeln, Offnen und Weiterbefördern von zunächst flach zusammengelegt in einem Stapel befindlichen schlauchförmigen Mänteln, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Paar in ihrer Längsrichtung bewegbare und ausserdem drehbare Schwerter (30) aufweist, die jeweils in den in der Stirnebene des Stapels (2) befindlichen Mantel (1) eintreten und bei der Weiterbeförderung des Mantels (1) durch ihre Drehbewegung den Mantel öffnen und in eine um 180 gedrehte Flachlage umlegen.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein in der Stirnebene sich bewegender Ausschieber (24) den Mantel (1) so weit ausschiebt, dass letzterer an seiner Unterkante durch beiderseitig angreifende Sauger (28, 29) vorgeöffnet werden kann und das s Eindringen des Schwerterpaares (30) ermög- licht ist, welches den Mantel (1) dann senkrecht zur Ausschieberbewegung von der Stirnebene fortbewegt.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dal3 die beiden Schwerter (30) von zwei Kurbeln (34) getragen werden, deren Schwenkachsen (35) parallel zur Längsrich- tung der Schwerter (30) angeordnet sind und deren Drehpunktabstand annähernd gleich der Breite (33) des aufgerichteten Mantels (1) ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3-. 5, dadurch geliennzeich- net, dass die Summe der Radien (37-f-3S) vom Schwenkachsendrehpunkt einmal bis zur äussern Längskante des einen Schwertes (30) und zum andern bis zur innern Längskante des gleichen Schwertes (30) grösser ist als die totale Breite (32+33) des flachgelegten Man- tels (1).
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3-6. dadurch gekennzeichnet, dal3 eine Anschlagplatte (39) vorgesehen ist, gegen die jeweils der in die um 180 gedrehte Flachlage umgelegte Mantel (1) gelegt wird und die mit einem beweglichen Gegen- halter (27) zusammenarbeitet, der nach dem Herausziehen der Schwerter (30) aus dem Mantel (1) diesen in seiner Flachlage hält.
    S. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüclen 3-7, dadurch gekennzeichnet, da# die Vorderkante der Anschlagplatte (39) und des Gegenhalters (27) gegenüber der der Fördervorrichtung (6) zugekehrten Längs- kante des umgelegten Mantels s zurückspringt, so da. der Mantel (1) jeweils von Transportorganen (40, 41) erfasst und einer Zelle der Fördervorrichtung (6) zugeführtwerden kann.
CH289861D 1949-12-10 1950-11-30 Einrichtung zum Herstellen, Füllen und Verschliessen von Behältern. CH289861A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113175B (de) * 1959-05-20 1961-08-24 Hesser Ag Maschf Vorrichtung an Fuell- und Schliessmaschinen zum Evakuieren und Begasen von Beutelpackungen
DE1279529B (de) * 1965-11-27 1968-10-03 Benz & Hilgers G M B H Vorrichtung zum Schliessen einer mit einer Einstecklasche versehenen Schliesslasche an einer Faltschachtel
DE19681098B4 (de) * 1995-02-03 2007-12-27 Tetra Laval Holdings & Finance S.A. Vorrichtung zum Aufrichten von rohrförmigen Kartonzuschnitten

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