CH290078A - Pyrophorfeuerzeug. - Google Patents
Pyrophorfeuerzeug.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/34—Component parts or accessories
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Description
Pyrophorfeuerzeug: Die Erfindung bezieht sich auf ein Pyro- phorfeuerzeug mit einem im Gehäuse in wenigstens zwei Gebrauchslagen verstellbaren und mittels einer Verriegelungseinrichtung feststellbaren Brennstoffbehälter. Es sind be reits Feuerzeuge bekanntgeworden, deren Brennstoffbehälter mittels eines Zapfens in einem Längsschlitz des Gehäuses geführt ist. Das Verschieben und Feststellen des Behäl ters musste mit den Fingern erfolgen, wobei die einzelnen Gebrauchslagen durch Rasten und federnde Schnapper gesichert wurden.
Es wurde ferner vorgeschlagen, bei Feuer zeugen mit geteiltem Brennstoffbehälter lediglich den Dochtbehälter im Feuerzeug gehäuse mittels eines durch einen Gehäuse schlitz ragenden Knopfes in zwei Höhenlagen zu verstellen. Zum Hochdrücken des Docht behälters konnte auch eine Feder verwendet werden, deren Sperrung durch den Knopf lösbar war. Ein Entfernen des Dochtbehälters aus dem Gehäuse war bei diesem Feuerzeug jedoch nicht möglich.
Bei einem andern be kannten Feuerzeug konnte der Brennstoff behälter mit dem Reibradträger im Gehäuse verschoben werden, welch letzterer nach Ein drücken eines Sperrknopfes durch den Druck einer Feder, zum Beispiel der Zündsteinfeder, teilweise aus dem Gehäuse herausgestossen wurde. Ein Mitnehmerzapfen übertrug diese Verschiebungsbewegung auf den Brennstoff behälter. Eine solche Kupplung zweier Be standteile des Feuerzeuges ergab aber eine Beeinträchtigung der Funktionssicherheit des Feuerzeuges.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Pyrophorfeuerzeug, dessen als einheitlicher, allseitig abgeschlossener Körper ausgebilde ter Brennstoffbehälter im Feuerzeuggehäuse verschiebbar und ausschiebbar geführt ist und sich unter dem Einfluss einer zwischen Gehäuse- und Behälterboden angeordneten Feder sowie wenigstens eines durch Feder kraft quer in die Führungsbahn gedrückten und aus ihr herausbewegbaren Verriegelungs- organes befindet.
Die Art der Führung des Brennstoffbehäl ters im Gehäuse und seine Verriegelung er möglicht mit Hilfe der Feder eine bequeme Einstellung der gewünschten Verwendungs lage sowie zweckmässig ein Ausschieben des selben aus dem Gehäuse bei brennender Flamme.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des erfindungsgemässen Feuerzeuges dar gestellt, und zwar zeigt die Fig. 1 das Feuer zeug in der Nichtgebrauchsstellung in einem Teillängsschnitt, die Fig. 2 eine Innenansicht der Verriegclungseinrichtung bei geschnitte nem Gehäuse, die Fig. 3 das Feuerzeug mit dem in der obern Verwendungslage befind- lichen Brennstoffbehälter und die Fig. 4 den aus dem Gehäuse teilweise herausragenden und zum Herausziehen freigegebenen Behäl ter im Teillängsschnitt.
Innerhalb des durch einen Springdeckel 2 abschliessbaren Gehäuses 1 ist ein Führungs raum 3 für den in letzterem leicht verschieb baren, allseitig abgeschlossenen Brennstoff behälter 4 vorgesehen. Eine am Gehäuse boden mit einem Ende befestigte Schrauben feder 5, die zwecks geringen Platzbedarfes in Kegelform gewickelt ist, stützt sich mit dem andern Ende am Boden des Brennstoffbehäl ters 4 ab und drückt ihn ständig nach oben. Solange das Feuerzeug durch seinen Deckel 2 abgeschlossen ist, wird der Behälter 4 aus schliesslich durch die am Deckel 22 angebrachte Dochtkappe 6 gegen den Federdruck gehal ten, wodurch eine stets wirksame Abdichtung des Dochtes gewährleistet ist.
Am Feuerzeug gehäuse 1 ist weiter eine von Hand zu betäti- gende Verriegelungseinrichtung vorgesehen, die eine Festlegung des Brennstoffbehälters in wenigstens einer Gebrauchslage ermöglicht. Zu diesem Zwecke trägt die eine schmale Sei tenwand des Gehäuses 1 einen schwenkbaren, zweiarmigen Drückerhebel, dessen einer Arm 7 mit einer Nase 8 ausgestattet ist und an dessen anderem Hebelarm 9 ein Druckknopf 10 aus gebildet ist. Der Drückerhebel 7, 9 befindet sich in einer Ausnehinung 11 einer innern Gehäusewand 12.
Ein die Ausnehmung 11 überbrückender, etwas einwärts gedrückter Quersteg 13 dient zur Auflage des Drücker hebels, der in der Mitte eine Kröpfung auf weist. Der Hebelarm 9 liegt zwischen dem Quersteg 13 und einer äussern Gehäusewand 14 und ist durch den in einer Öffnung 15 der Wand 14 sitzenden, nach aussen herausragen den Druckknopf 10 gegen Längsverschiebung gesichert. Der andere Hebelarm 7 ist derart einwärtsgebogen, dass seine Nase 8 in eine eingedrückte Pfanne 16 des Brennstoffbehäl ters 1 eingreift. Eine Blattfeder 17 hält finit ihrem untern Ende den Drückerhebel 7, 9 in der Sperrlage.
Bei verschlossenem Feuerzeug ist dabei die Entfernung des Dochtkappen- randes von der wirksamen Fläche des Ver- riegelungsorganes 8, gemessen in der Bewe gungsrichtung des Brennstoffbehälters, klei ner als die Entfernung des Dochtkappenran- des von dem mit dem Verriegelungsorgan 8 zusammenwirkenden Widerlager am Brenn stoffbehälter 4.
Anschliessend an den Drückerhebel 7, 9 befindet sich am obern Teil der schmalen Ge- häuseseitenwand 12 ein einarmiger Hebel 18, der zur Verriegelung des Deckels\? dient. Die ser Hebel 18 ist mit Haltelappen 19 an der Gehäusewand 12 geringfügig schwenkbar ge lagert und hält mit seinem abgebogenen obern Rand 20 den Deckel 2 in der Verschluss- stellung fest.
Zwei einwärtsgebogene, durch eine Durchbrechung 21 der Gehäusewand 12 ragende Lappen 22 des Hebels 18 umgreifen die Blattfeder 17, die sich mit dein obern Ende an der Gehäusewand abstützt und den He bel 18 mittels der Lappen 22 an die Gehäuse wand 12 anpresst. Am obern Ende des Brenn stoffbehälters 4 ist schliesslich noch eine Nase 23 ausgebildet, die mit der Sperrkante 20 des Hebels 18 zusammenwirkt.
Zwecks Freigabe des Springdeckels 2 muss der Hebel 18 im Pfeilsinne 24 verschwenkt werden. Die sich abhebende Dochtkappe 6 gibt den Brennstoffbehälter 4 frei, der sodann durch die Feder 5 etwas nach oben gedrückt wird, bis der untere Rand der Pfanne 16 an die nur in der Ausstossrichtung wirksame Nase 8 anstösst.
Der beim Öffnen des Dek- kels 2 durch die Wirkung des Reibrades ent flammte Docht brennt nun bei unterster Ge brauchslage des Brennstoffbehälters inner halb des Windschutzmantels. Soll jedoch zu andern Zwecken die Flamme frei zugänglich sein, dann kann der Behälter 4 durch einen Druck auf den Knopf 10 in eine weitere obere Gebrauchslage (Fig.3) gebracht werden.
Hierbei gelangt die Nase 8 des Drückerhebels 7, 9 aus dem Bewegungsbereich des Behäl ters 4, und letzterer wird durch die Kraft der Feder 5 so weit nach oben geschoben, bis seine Nase 23 an der Sperrkante 20 des Hebels 18 hängenbleibt. Falls erforderlich, zum Beispiel zum Entzünden einer Pfeife, kann der Brenn stoffbehälter mit brennender Flamme auch in eine dritte Gebrauchslage bzw. vollständig aus dem Gehäuse herausgezogen werden.
Zu diesem Zweck muss der Hebel 18 nochmals im Pfeilsinne 24 verschwenkt werden, wodurch nunmehr die Nase 23 freigegeben und der Behälter 4 bis zur Entspannung der Feder 5 so weit aus dem Gehäuse 1 ausgestossen wird, dass er leicht mit den Fingern erfasst und gänzlich herausgezogen werden kann (Fig. 4). Nach Gebrauch wird der Behälter 4 wieder in das Gehäuse eingesetzt und zumindest bis in seine obere Verwendungslage hineingedrückt, worauf der Deckel 2 beim Schliessen mit sei ner Dochtkappe 6 selbsttätig den Behälter in seine unterste Lage zurückdrückt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pyrophorfeuerzeug mit einem im Gehäuse in wenigstens zwei Gebrauchslagen verstell- s baren und mittels einer Verriegelungseinrich- tung feststellbaren Brennstoffbehälter, da durch gekennzeichnet, dass der als einheit licher,allseits abgeschlossener Körper aus gebildete Brennstoffbehälter im Feuerzeug o gehäuse verschiebbar und ausschiebbar ge führt ist und sich unter dem Einfluss einer zwischen Gehäuse- und Behälterboden an geordneten Feder sowie wenigstens eines durch Federkraft quer in die Führungsbahn gedrückten und aus ihr herausbewegbaren Verriegelungsorganes befindet.UNTERANSPRÜCHE 1. Pyrophorfeuerzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei verschlossenem Feuerzeug die Entfernung des Dochtkappenrandes von der wirksamen Fläche des Verriegelungsorganes (8), gemes sen in der Bewegungsrichtung des Brennstoff- behälters, kleiner ist als die Entfernung des Dochtkappenrandes von dem mit dem Ver- riegelungsorgan (8) zusammenwirkenden Wi- derlager am Brennstoffbehälter (4).\.).. Pyrophorfeuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Brennstoffbehälter (4) in seiner untersten Gebrauchslage haltende Verriegelungsorgan (8) nur in Richtung der Ausstossbewegung auf den Behälter (4) sperrend wirksam ist.3. Pyrophorfeuerzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffbehälter (4) in seiner untern Ge brauchslage durch einen an einem Drücker hebel (7, 9) befindlichen Anschlag (8) fest gelegt ist, welch letzterer mittels einer auf den Drückerhebel (7, 9) wirkenden Feder im Bewegungsbereich des Brennstoffbehälters (4) gehalten wird. 4. Pyrophorfeuerzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffbehälter (4) in zwei verschieden hohen Gebrauchslagen durch zwei geson derte, wahlweise von Hand zu betätigende Verriegelungsorgane (7, 8, 9 und 18, 20) fest legbar ist.5. Pyrophorfeuerzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriege- lungsorgan für die obere Gebrauchslage des Brennstoffbehälters (4) zugleich zur Deckel verriegelung dient.6. Pyrophorfeuerzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verriegelungsorgane durch eine gemeinsame Blattfeder (17) in der Verschlussstellung ge halten sind, wobei sich die Blattfeder (17) mit dem einen Ende an dem Verriegelungsorgan (7, 8, 9), mit dem andern Ende am Feuerzeug gehäuse (12) abstützt und an ihrem mittleren Teil das andere Verriegelungsorgan (18, 20) hält.7. Pyrophorfeuerzeug nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen zweiarmigen Drückerhebel (7, 9) mit einer in der Mitte zwischen den beiden Hebelarmen vorgesehe nen Kröpfung, mit welcher der Hebel an einem Quersteg (13) des Feuerzeuggehäuses (12) schwenkbar gelagert ist, wobei der eine Hebelarm (7) eine Nase (8) trägt und der andere Hebelarm (9) mit einem Druckknopf (10) ausgestattet ist, welch letzterer durch eine Gehäuseöffnung (15) nach aussen ragt und durch seinen Sitz in der Öffnung eine Längsverschiebung des Drückerhebels ver hindert.
Applications Claiming Priority (1)
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