CH290078A - Pyrophorfeuerzeug. - Google Patents

Pyrophorfeuerzeug.

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CH290078A
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CH
Switzerland
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housing
fuel container
lighter
lever
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Inventor
Racek Alfred
Raganitsch Johann
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Racek Alfred
Raganitsch Johann
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/34Component parts or accessories

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


      Pyrophorfeuerzeug:       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Pyro-          phorfeuerzeug    mit einem im Gehäuse in  wenigstens zwei Gebrauchslagen verstellbaren  und mittels einer     Verriegelungseinrichtung     feststellbaren Brennstoffbehälter. Es sind be  reits Feuerzeuge bekanntgeworden, deren  Brennstoffbehälter mittels eines Zapfens in  einem Längsschlitz des Gehäuses geführt ist.  Das Verschieben und Feststellen des Behäl  ters musste mit den Fingern erfolgen, wobei  die einzelnen Gebrauchslagen durch Rasten  und federnde     Schnapper    gesichert wurden.

    Es wurde ferner vorgeschlagen, bei Feuer  zeugen mit geteiltem Brennstoffbehälter  lediglich den     Dochtbehälter    im Feuerzeug  gehäuse mittels eines durch einen Gehäuse  schlitz ragenden Knopfes in zwei Höhenlagen  zu verstellen. Zum Hochdrücken des Docht  behälters konnte auch eine Feder verwendet  werden, deren Sperrung durch den Knopf  lösbar war. Ein Entfernen des     Dochtbehälters     aus dem Gehäuse war bei diesem Feuerzeug  jedoch nicht möglich.

   Bei einem andern be  kannten Feuerzeug konnte der Brennstoff  behälter mit dem     Reibradträger    im Gehäuse  verschoben werden, welch letzterer nach Ein  drücken eines Sperrknopfes durch den Druck  einer Feder, zum Beispiel der     Zündsteinfeder,     teilweise aus dem Gehäuse herausgestossen  wurde. Ein     Mitnehmerzapfen    übertrug diese  Verschiebungsbewegung auf den Brennstoff  behälter. Eine solche Kupplung zweier Be  standteile des Feuerzeuges ergab aber eine    Beeinträchtigung der Funktionssicherheit des  Feuerzeuges.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet     ein          Pyrophorfeuerzeug,    dessen als einheitlicher,  allseitig abgeschlossener Körper ausgebilde  ter Brennstoffbehälter im     Feuerzeuggehäuse     verschiebbar und     ausschiebbar    geführt ist  und sich unter dem Einfluss einer zwischen  Gehäuse- und Behälterboden angeordneten  Feder sowie wenigstens eines durch Feder  kraft quer in die Führungsbahn gedrückten  und aus ihr     herausbewegbaren        Verriegelungs-          organes    befindet.  



  Die     Art    der Führung des Brennstoffbehäl  ters im Gehäuse und seine Verriegelung er  möglicht mit     Hilfe    der Feder eine bequeme  Einstellung der gewünschten Verwendungs  lage sowie zweckmässig ein     Ausschieben    des  selben aus dem Gehäuse bei brennender  Flamme.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des erfindungsgemässen Feuerzeuges dar  gestellt, und zwar     zeigt    die     Fig.    1 das Feuer  zeug in der     Nichtgebrauchsstellung    in einem  Teillängsschnitt, die     Fig.    2 eine Innenansicht  der     Verriegclungseinrichtung    bei geschnitte  nem Gehäuse, die     Fig.    3 das Feuerzeug mit  dem in der obern Verwendungslage     befind-          lichen        Brennstoffbehälter    und die     Fig.    4 den  aus dem Gehäuse teilweise herausragenden  und zum Herausziehen freigegebenen Behäl  ter im Teillängsschnitt.

        Innerhalb des durch einen Springdeckel 2       abschliessbaren    Gehäuses 1 ist ein Führungs  raum 3 für den in letzterem leicht verschieb  baren, allseitig abgeschlossenen Brennstoff  behälter 4 vorgesehen. Eine am Gehäuse  boden mit einem Ende befestigte Schrauben  feder 5, die zwecks geringen Platzbedarfes in  Kegelform gewickelt ist, stützt sich mit dem  andern Ende am Boden des Brennstoffbehäl  ters 4 ab und drückt ihn     ständig    nach oben.  Solange das Feuerzeug durch seinen Deckel 2  abgeschlossen ist, wird der Behälter 4 aus  schliesslich durch die am Deckel 22 angebrachte       Dochtkappe    6 gegen den Federdruck gehal  ten, wodurch eine stets wirksame Abdichtung  des Dochtes gewährleistet ist.

   Am Feuerzeug  gehäuse 1 ist weiter eine von Hand zu     betäti-          gende        Verriegelungseinrichtung    vorgesehen,  die eine Festlegung des     Brennstoffbehälters     in wenigstens einer Gebrauchslage ermöglicht.  Zu diesem     Zwecke    trägt die eine schmale Sei  tenwand des Gehäuses 1 einen schwenkbaren,  zweiarmigen     Drückerhebel,    dessen einer Arm 7  mit einer Nase 8 ausgestattet ist und an dessen  anderem Hebelarm 9 ein Druckknopf 10 aus  gebildet ist. Der     Drückerhebel    7, 9 befindet  sich in einer     Ausnehinung    11 einer innern  Gehäusewand 12.

   Ein die     Ausnehmung    11  überbrückender, etwas einwärts gedrückter  Quersteg 13 dient zur Auflage des Drücker  hebels, der in der Mitte eine     Kröpfung    auf  weist. Der Hebelarm 9 liegt zwischen dem  Quersteg 13 und einer äussern Gehäusewand 14  und ist durch den in einer     Öffnung    15 der  Wand 14 sitzenden, nach aussen herausragen  den Druckknopf 10 gegen Längsverschiebung  gesichert. Der andere Hebelarm 7 ist derart       einwärtsgebogen,    dass seine Nase 8 in eine  eingedrückte Pfanne 16 des Brennstoffbehäl  ters 1 eingreift. Eine Blattfeder 17 hält     finit     ihrem untern Ende den     Drückerhebel    7, 9 in  der Sperrlage.

   Bei verschlossenem Feuerzeug  ist dabei die Entfernung des     Dochtkappen-          randes    von der wirksamen Fläche des     Ver-          riegelungsorganes    8, gemessen in der Bewe  gungsrichtung des     Brennstoffbehälters,    klei  ner als die Entfernung des     Dochtkappenran-          des    von dem mit dem     Verriegelungsorgan    8    zusammenwirkenden     Widerlager    am Brenn  stoffbehälter 4.  



  Anschliessend an den     Drückerhebel    7, 9       befindet    sich am obern Teil der schmalen     Ge-          häuseseitenwand    12 ein einarmiger Hebel 18,  der zur Verriegelung des     Deckels\?    dient. Die  ser Hebel 18 ist mit Haltelappen 19 an der  Gehäusewand 12 geringfügig schwenkbar ge  lagert und hält mit seinem abgebogenen  obern Rand 20 den Deckel 2 in der     Verschluss-          stellung    fest.

   Zwei     einwärtsgebogene,    durch  eine     Durchbrechung    21 der Gehäusewand 12  ragende Lappen 22 des     Hebels    18 umgreifen  die Blattfeder 17, die sich mit dein obern Ende  an der Gehäusewand abstützt und den He  bel 18     mittels    der Lappen 22 an die Gehäuse  wand 12     anpresst.    Am obern Ende des Brenn  stoffbehälters 4 ist schliesslich noch eine Nase  23 ausgebildet, die mit der     Sperrkante    20 des  Hebels 18 zusammenwirkt.  



  Zwecks Freigabe des Springdeckels 2 muss  der Hebel 18 im     Pfeilsinne    24     verschwenkt     werden. Die sich abhebende     Dochtkappe    6  gibt den     Brennstoffbehälter    4 frei, der sodann  durch die Feder 5 etwas nach oben gedrückt  wird, bis der untere Rand der Pfanne 16 an  die nur in der Ausstossrichtung wirksame  Nase 8 anstösst.

   Der beim Öffnen des     Dek-          kels    2 durch     die    Wirkung des Reibrades ent  flammte Docht brennt nun bei unterster Ge  brauchslage des     Brennstoffbehälters    inner  halb des     Windschutzmantels.    Soll jedoch zu  andern Zwecken die Flamme     frei    zugänglich  sein, dann kann der Behälter 4 durch einen  Druck auf den Knopf 10 in eine weitere obere  Gebrauchslage     (Fig.3)    gebracht werden.

    Hierbei gelangt die Nase 8 des     Drückerhebels     7, 9 aus dem Bewegungsbereich des Behäl  ters 4, und letzterer wird durch die Kraft der  Feder 5 so weit nach oben geschoben, bis seine  Nase 23 an der Sperrkante 20 des Hebels 18  hängenbleibt. Falls     erforderlich,    zum Beispiel  zum Entzünden einer Pfeife, kann der Brenn  stoffbehälter mit brennender Flamme auch  in eine dritte Gebrauchslage bzw. vollständig  aus dem Gehäuse herausgezogen werden.

   Zu  diesem Zweck muss der Hebel 18 nochmals im  Pfeilsinne 24     verschwenkt    werden, wodurch      nunmehr die Nase 23 freigegeben und der  Behälter 4 bis zur Entspannung der Feder 5  so weit aus dem Gehäuse 1 ausgestossen     wird,     dass er leicht mit den Fingern erfasst und  gänzlich herausgezogen werden kann     (Fig.    4).  Nach Gebrauch wird der Behälter 4 wieder in  das Gehäuse eingesetzt und zumindest bis in  seine obere Verwendungslage hineingedrückt,  worauf der Deckel 2 beim Schliessen mit sei  ner     Dochtkappe    6 selbsttätig den Behälter in  seine unterste Lage zurückdrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pyrophorfeuerzeug mit einem im Gehäuse in wenigstens zwei Gebrauchslagen verstell- s baren und mittels einer Verriegelungseinrich- tung feststellbaren Brennstoffbehälter, da durch gekennzeichnet, dass der als einheit licher,
    allseits abgeschlossener Körper aus gebildete Brennstoffbehälter im Feuerzeug o gehäuse verschiebbar und ausschiebbar ge führt ist und sich unter dem Einfluss einer zwischen Gehäuse- und Behälterboden an geordneten Feder sowie wenigstens eines durch Federkraft quer in die Führungsbahn gedrückten und aus ihr herausbewegbaren Verriegelungsorganes befindet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Pyrophorfeuerzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei verschlossenem Feuerzeug die Entfernung des Dochtkappenrandes von der wirksamen Fläche des Verriegelungsorganes (8), gemes sen in der Bewegungsrichtung des Brennstoff- behälters, kleiner ist als die Entfernung des Dochtkappenrandes von dem mit dem Ver- riegelungsorgan (8) zusammenwirkenden Wi- derlager am Brennstoffbehälter (4).
    \.).. Pyrophorfeuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Brennstoffbehälter (4) in seiner untersten Gebrauchslage haltende Verriegelungsorgan (8) nur in Richtung der Ausstossbewegung auf den Behälter (4) sperrend wirksam ist.
    3. Pyrophorfeuerzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffbehälter (4) in seiner untern Ge brauchslage durch einen an einem Drücker hebel (7, 9) befindlichen Anschlag (8) fest gelegt ist, welch letzterer mittels einer auf den Drückerhebel (7, 9) wirkenden Feder im Bewegungsbereich des Brennstoffbehälters (4) gehalten wird. 4. Pyrophorfeuerzeug nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffbehälter (4) in zwei verschieden hohen Gebrauchslagen durch zwei geson derte, wahlweise von Hand zu betätigende Verriegelungsorgane (7, 8, 9 und 18, 20) fest legbar ist.
    5. Pyrophorfeuerzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriege- lungsorgan für die obere Gebrauchslage des Brennstoffbehälters (4) zugleich zur Deckel verriegelung dient.
    6. Pyrophorfeuerzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verriegelungsorgane durch eine gemeinsame Blattfeder (17) in der Verschlussstellung ge halten sind, wobei sich die Blattfeder (17) mit dem einen Ende an dem Verriegelungsorgan (7, 8, 9), mit dem andern Ende am Feuerzeug gehäuse (12) abstützt und an ihrem mittleren Teil das andere Verriegelungsorgan (18, 20) hält.
    7. Pyrophorfeuerzeug nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen zweiarmigen Drückerhebel (7, 9) mit einer in der Mitte zwischen den beiden Hebelarmen vorgesehe nen Kröpfung, mit welcher der Hebel an einem Quersteg (13) des Feuerzeuggehäuses (12) schwenkbar gelagert ist, wobei der eine Hebelarm (7) eine Nase (8) trägt und der andere Hebelarm (9) mit einem Druckknopf (10) ausgestattet ist, welch letzterer durch eine Gehäuseöffnung (15) nach aussen ragt und durch seinen Sitz in der Öffnung eine Längsverschiebung des Drückerhebels ver hindert.
CH290078D 1950-02-16 1951-02-16 Pyrophorfeuerzeug. CH290078A (de)

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