CH290191A - Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk mit Betonkern sowie nach diesem Verfahren hergestelltes Mauerwerk. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk mit Betonkern sowie nach diesem Verfahren hergestelltes Mauerwerk.

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CH290191A
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Feidner Erich
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • E04B2/86Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms
    • E04B2/8652Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms with ties located in the joints of the forms

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  • Architecture (AREA)
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von Mauerwerk     mit    Betonkern     sowie    nach     diesem    Verfahren  hergestelltes Mauerwerk.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Mauerwerk mit Betonkern,  wie     Wänden,    Decken und ähnlichen     flächen-          liaften    Bauteilen, aus welchen sich ein Bau  werk zusammensetzt, und sieht vor, dass     zwi-          sehen        Schalungsteilen    aus Leichtbaustoffen,

         nelehe    zugleich die Aussenfläche des Mauer  werkes bilden und als Träger des Putzes und  als     Wärmedämmschutz    dienen, ein zusammen  hängender, das heisst monolithischer Kern aus       Sehwerbeton    eingegossen wird, der nach  .einem Erhärten zur Aufnahme der statischen  Beanspruchungen .dient. Gegenstand der Er  findung ist ferner ein Mauerwerk, das in  dieser Weise hergestellt ist und aus zwei  äussern Schichten aus Leichtbaustoffen und  einem     zwischen    diese eingebrachten, zusam  menhängenden     Schwerbetonkern    besteht.  



  Der     Erfindungsgegenstand    wird     naehste-          liend    an Hand .der Zeichnung beispielsweise  näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt in rein schematischer Darstel  lung den Aufbau einer Wand mit     ebenflächi-          gen        Sehalungsplatten,          Fig.    2 in gleicher Art. die Verwendung  profilierter     Schalungsplatten.     



       Fig.    3 gibt einen Ausschnitt aus einem  Bauwerk wieder.  



  Nach     Fig.    1 ist zwischen die     innen    und  aussen ebenen     Leichtbauplatten    1 der durch  gehende, das heisst monolithische, Betonkern 2  eingegossen. Ebenso besteht, die Wand nach         Fig.    2 aus zwei     Aussenschichten    3 mit wellen  förmig profilierten Innenflächen und einem       Schwerbetonkern    2.  



       Fig.    3     zeigt.        den.    Zusammenbau von Wän  den und Decken, wobei ausser den     Schalungs-          tafeln    1 und dem Betonkern 2 auch die Ab  standshalter 5 und eine Eisenbewehrung 6 er  kennbar sind.  



  Wie aus den Zeichnungen zu ersehen ist,  wird die ganze Wandstärke in mehrere  Schichten aufgeteilt, von denen die äussern  zugleich den Schall- und     Wärmedämmschutz     übernehmen und als nagelbarer Untergrund  für den Auftrag eines leichten Verputzes  dienen können. Diese Fertigteile können vor  zugsweise in Form von fertigen Platten 1  aus geeigneten Abfallstoffen, wie Hobelspä  nen, Tannennadeln, Torf, Maisstroh und der  gleichen, mit entsprechenden Bindemitteln ge  presst werden.

   Für die Bildung des Schwer  betonkernes 2 kann     weitgehend    Trümmer  schutt oder dergleichen herangezogen wer  den; er kann je nach den besonderen Erfor  dernissen des Einzelfalles auch     mit    Eisenein  lagen 6 ausgeführt werden, in welchem Falle  das Eisengerippe zwischen den äussern     Scha-          lungsteilen    verlegt wird.  



  Die beiden äussern Platten 1 können durch       Leichtbaupfosten    oder     Abstandshalter    5 so  lange in dem statisch erforderlichen Abstand  gehalten werden, 'bis der erhärtete Beton     2-          durch        Haftung    die Einzelteile dauernd ver-           bindet.    Die     Abstandshalter    5 können dann  entweder in dem Bauwerk verbleiben oder       ur        Tiederverwendung    weggenommen wer  z M  den.

    Die innern Begrenzungsflächen der als  Schaltung dienenden     Leichtbauplatten    1 kön  nen eben oder zur besseren statischen Wirk  samkeit oder zwecks besserer Verbindung     mit.     dem Schwerbeton 2 profiliert, beispielsweise  wellenförmig gerippt sein (vgl. die Platten 3  in     Fig.    2).  



  Durch die     monolithische        Ausbildung    des  innern Betonkernes 1 wird ein statisch günsti  ger Aufbau erzielt, wenn starre Deckenschei  ben an die entsprechenden Wandscheiben     un-          verschieblich    angeschlossen sind. Auf diese  Weise kann die Stärke des     monolithischen     Betonkernes gering gehalten werden.

   Für  Bauwerke bis zu drei Geschossen genügt eine  monolithische     Kernstärke    von rund 5     ein,    für  Bauwerke von vier bis zu sieben Geschossen  eine solche     bis        züu    rund 8     ein,    für noch höhere  Bauwerke empfiehlt es sich, dem Betonkern  eine leichte Eisenarmierung zu geben.  



  Die beschriebene Bauweise ermöglicht eine  erhebliche Einsparung an hochwertigen Bau  stoffen und eine wesentliche Herabsetzung  des     zur        Herstellung    der Bauteile .erforder  lichen Brennstoffaufwandes. Sie gestattet die  weitgehende Verwendung von Hilfskräften an  Stelle von Facharbeitern und dadurch eine  Verminderung des Lohnaufwandes und eine  Verbilligung gegenüber den bisher bekannten  Bauweisen. Die Bauzeit lässt sich kurz halten;  die Bauten sind in kurzer Frist beziehbar. Die  Transportgewichte der Bauteile sind gering.  



  Infolge der     Schiclitenteilung    ist der Ein  bau von Schiebetüren und Schiebefenstern er..  leichtert.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk mit. Betonkern, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schalungsteile aus Leichtbaustoffen, welche zugleich die Aussenfläche der Bauteile bilden und als Träger des Putzes und als Wärmedämmschutz dienen, ein zusammen hängender Schwerbetonkern eingegossen wird, der nach seinem Erhärten zur Aufnahme der statischen Beanspruchungen dient. <B>UNTERANSPRUCH:</B> 1.. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die äussern Schich ten während des Einbringens des Schwer betons durch Abstandshalter im Abstand von einander gehalten werden.
    PATENTANSPRUCH 1I Mauerwerk mit. Betonkern, hergestellt ge mäss dem Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass es aus zwei äussern Schichten aus Leichtbaustoffen und einem zwischen diese eingebrachten zusam- inenhängenden Schwerbetonkernl besteht. LiNTERANSPRÜCHE 2.
    Mauerwerk nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die als Schalung bei der Herstellung dienenden äussern Schich- ten-die Form fertiger Platten besitzen und beiderseits durch ebene Flächen begrenzt sind. 3. Mauerwerk nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die innere Fläche der Leichtbauplatten profiliert ist. 4. Mauerwerk nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die innere Fläche der Leichtbauplatten mit wellenförmig ver laufenden Rippen versehen ist. 5.
    Mauerwerk nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Leichtbauplat- ten aus Abfallerzeugnissen mit Bindemitteln gepresst sind. 6. Mauerwerk nach Patentanspruch II, für Bauten bis zu drei Geschossen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schwerbetonkern eine Stärke von nicht mehr als 5 ein besitzt.
    7. Mauerwerk nach Patentanspruch II, für Bauten von vier bis zu sieben Geschossen, da durch gekennzeichnet, dass der Schwerbeton kern eine Stärke zwischen 5 und 8 cm besitzt. B. Mauerwerk nach Patentanspunzeh II, für Bauten mit mehr als sieben Geschossen, da durch gekennzeichnet, dass der Schwerbeton kern eine Eisenarmierung besitzt.
CH290191D 1949-09-20 1951-06-08 Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk mit Betonkern sowie nach diesem Verfahren hergestelltes Mauerwerk. CH290191A (de)

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