CH290215A - Fruchtpresse. - Google Patents

Fruchtpresse.

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CH290215A
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Zwahlen Ernst
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Zwahlen Ernst
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J19/00Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
    • A47J19/06Juice presses for vegetables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


  Fruchtpresse.    Den bisher bekannten Fruchtpressen zur  Gewinnung von Fruchtsäften ist, sofern es  sich nicht um Zentrifugen handelt, durch  wegs die Eigenschaft     gemeinsam,    dass ein  Stempel in einem Zylinder senkrecht zu seiner  Druckfläche unter Krafteinwirkung verscho  ben wird, so dass das Pressgut zwischen der  Druckfläche des Stempels und der Boden  fläche des Zylinders zusammengepresst wird.  Sofern motorisch angetriebene, mechanisch  oder hydraulisch wirkende Kraftübertra  gungsmittel oder bei Handbetrieb sehr grosse  Hebelübersetzungen angewandt werden, ist es  bei diesen bekannten Ausführungsarten gut  möglich, eine genügende Presswirkung auf  das Pressgut zu erzielen.

   Bei den im Haus  halt üblichen Kleinfruchtpressen bekannter  Art zur     Gewinnung    von     Fruchtsäften    in klei  nen Mengen ergibt aber dieses Pressprinzip  keine befriedigenden Lösungen.  



  Die Fruchtpresse nach der vorliegenden       Erfindung    ist gekennzeichnet durch einen  Innenkörper, der mindestens teilweise     konus-          förmig    ist und mittels von Hand betätigbarer  Kraftübertragungsmittel in einen Aussenkör  per hineinpressbar ist, dessen Innenraum min  destens im Gebiet des konusförmigen Teils  ähnlich wie die Aussenfläche des Innenkörpers  gestaltet ist, wobei mindestens einer dieser  Körper eine perforierte Wandung aufweist,  das Ganze derart,

   dass eine in den     Aussenkör-          per    eingelegte Frucht beim     Einpressen    des  Innenkörpers unter scherender     Krafteinwir-          kung    zusammengepresst wird, wobei der aus-    gepresste Fruchtsaft durch die perforierte  Wandung aus dem Pressraum entweichen  kann.  



  Die durch die erfindungsgemässe Frucht  presse erzielte scherende Krafteinwirkung auf  das zwischen der Aussenwand des Innenkör  pers und der     Innenwand    des     Aussenkörpers     eingepresste Pressgut ermöglicht nach den vor  liegenden Ergebnissen mit kleinerem Kraft  aufwand in weitaus besserer Weise eine     voll-          sständige    Auspressung des Pressgutes als die  bisher allgemein üblichen Fruchtpressen mit  durch reinen Druck wirkendem Stempel.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigen:  Fig. 1 einen Axialschnitt durch das erste  Ausführungsbeispiel,  Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Ausfüh  rungsform,       Fig.    3 einen     Axialschnitt    durch das zweite  Ausführungsbeispiel und .  



  "     Fig.    4 eine Draufsicht davon.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.1    und 2 besteht der Aussenkörper aus einem       Becliergefäss    10, auf welchem ein Fuss 11 auf  geschraubt ist. Der Oberteil" 12 dieses rota  tionssymmetrischen     Becherkörpers    ist     zylin-          clerförmig    gestaltet und weist einen nach  aussen vorstehenden Rand 13 auf. Der Innen  raum bildet einen Konus, der durch eine  Bodenfläche 14 abgestumpft ist. Der Innen  körper     besteht    aus einem ebenfalls rotations  symmetrisch ausgebildeten     Hohlkörper    20 in      Form eines Konus, der durch eine Bodenflä  che 21 abgestumpft ist. Die Wandung dieses  Körpers 20 weist Löcher 22 für den Saft  durchtritt auf.

   Der Oberteil dieses Innenkör  pers 20 besteht aus einem nach aussen vor  springenden Rand 23, dessen Aussendurch  messer nur wenig kleiner ist als der Innen  durchmesser des zylindrischen Oberteils 12  des Aussenkörpers. Der konusförmige Teil des  Innenkörpers 20 ist ähnlich gestaltet wie der  konusförmige Innenraum des Aussenkörpers  10, so dass in der grösstmöglichen     Einpress-          stellung    des Innenkörpers die Wände der  Teile 10 und 20 mit geringem Abstand paral  lel zueinander verlaufen.  



  Die Kraftübertragungsmittel weisen eine  Gewindespindel 30 mit einem Kopf 31 auf,  der dazu bestimmt ist, auf die Bodenfläche  21 des Innenkörpers 20 aufgesetzt zu werden.  Am obern Ende der Spindel 30 ist ein Dreh  knopf 32 starr auf die Spindel 30 aufgesetzt.  Das Gewinde 31 dient zur Führung einer  Mutter 33, die mit einem Querträger 34 für  zwei parallele Schenkel 35 fest verbunden ist.  Die Enden 36 der Schenkel 35 sind einwärts  umgebogen und sind dazu bestimmt, sich  gegen die Unterseite des Randes 13 des Be  cherkörpers 10 abzustützen.  



  Die Gebrauchsweise dieser Fruchtpresse  ist folgende  In den Becher 10 wird eine Frucht, bei  spielsweise eine Orange, ganz oder zerteilt ein  gelegt. Darüber wird von Hand der Innen  körper 10 so weit eingesteckt, dass nachher  der Spindelkopf 31 auf die Bodenfläche 21  des Innenkörpers 10 aufgesetzt werden kann,  während die     einspringenden    Randteile 36 der  Schenkel 35 unter den Rand 13 des Becher  körpers 10 geschoben werden, wie das in der  Fig. 1 dargestellt ist.

   Darauf kann durch Dre  hung am Knopf 32 die Spindel 30 und damit  der Innenkörper 20 in Richtung der Dreh  achse der beiden Körper 10 und 20 einge  presst werden, wobei auf die eingepresste  Frucht ausser einer Presswirkung eine sche  rende Krafteinwirkung     ausgeübt        wird,    welche  die Auspressung des Fruchtsaftes wesentlich  erleichtert. Der Fruchtsaft strömt dabei durch    die Löcher 22 des Innenkörpers in den Innen  raum dieses Körpers und kann leicht ausge  gossen werden. Die festen Teile des Pressgutes  werden durch den nach aussen vorstehenden  Rand 23 des Innenkörpers an einem Aus  weichen nach oben verhindert.

   Der Becher  körper 10 selbst kann auch sonst im Haushalt  als solcher gute     Dienste        leisten.    Die Teile wer  den vorzugsweise     aus    veredeltem     Messing,     Kupfer oder aus korrosionsbeständigem Ma  terial wie     Chromnickelstahl,    Aluminiumlegie  rungen usw.     hergestellt.     



  Das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    3  und 4 weist einen     rotationssymmetrisch    aus  gebildeten, äussern Hohlkörper 40 mit einem  Bodenteil 41 und Löchern 42 auf, dessen zy  lindrischer Oberteil 43 mit einem Tragrand       44    und einem doppelten Tragarm 45 fest ver  bunden ist. Zwischen den beiden Teilen des  Tragarmes 45, an deren freien Enden, ist eine  Schwenkwelle 46 gelagert. Diametral zur An  satzstelle der Tragarme 45 ist ein Schwenk  lager 47 für eine Schraube 48, auf deren Ge  winde- eine Flügelmutter 49 geführt ist, fest  am Aussenkörper 40 angebracht. Der Innen  körper 50 weist am obern Teil 53 einen  Aussenrand 51, und am     konusförmigen    Unter  teil eine Bodenfläche 52 auf.

   An diesem Ober  teil ist ein Tragarm 54 befestigt, der um die  Schwenkwelle 46 zwischen den beiden Trag  armen 45 schwenkbar gelagert ist. Eine Gabel  55, die     ebenfalls    am Oberteil 53 des Innenkör  pers 50 befestigt ist, dient zur Abstützung der  Schraubenmutter 49. Auch hier sind die  kegelförmigen Teile 40 und 50 ähnlich aus  gebildet, so dass sie in ihrer     grösstmöglichsten          Einpressstellung    mit. kleinem Abstand parallel  zueinander verlaufen, und der Aussendurch  messer des Randes 51 entspricht dem Innen  durchmesser des     Aussenkörperoberteils    43.

   Die  Anwendungsweise dieser     Fruchtpresse    ist fol  gende:  Eine Frucht wird in den perforierten  Aussenkörper 40 eingelegt, darauf wird der  Innenkörper 50 um die Schwenkwelle 46 in  den Aussenkörper etwas     eingepresst,    bis die  Flügelmutter 49     bzw.    die Schraube 48 in die  Gabel 55     des        Innenkörpers    eingeschwenkt      werden kann, worauf durch Drehung der Flü  gelmutter 49 der Innenkörper annähernd in  Richtung der Drehachse der beiden Körper  in den Aussenkörper eingepresst werden kann.  Dabei     entweieht    der Saft durch die Löcher  42 des Aussenkörpers.

   Eine solche Frucht  presse eignet sich zum Auspressen des Frucht  saftes in irgendein übliches Haushaltgefäss,  beispielsweise ein Becherglas 60, wie das in  der Fig. 3 ersichtlich ist, auf welches die  Fruchtpresse mit Hilfe des Tragrandes 44  abgestützt werden kann. Auch hier besteht  die wesentliche     Wirkung    der Fruchtpresse  darin, dass das Pressgut einer scherenden  Krafteinwirkung ausgesetzt wird.  



  Es kann auch die Wand beider Körper  perforiert sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fruchtpresse, gekennzeichnet durch einen Innenkörper, der mindestens teilweise konus- förmig ist und mittels von Hand betätig- barer Kraftübertragungsmittel in einen Aussenkörper hineinpressbar ist, dessen Innen raum mindestens im Gebiet des konusförmigen Teils ähnlich wie die Aussenfläche des Innen körpers gestaltet ist, wobei mindestens einer dieser Körper eine perforierte Wandung auf weist, das Ganze derart, dass eine in den Aussenkörper eingelegte Frucht beim Ein pressen des Innenkörpers unter scherender Krafteinwirkung zusammengepresst wird,
    wo bei der ausgepresste Fruchtsaft durch die per forierte Wandung aus dem Pressraum ent weichen kann. UNTERANSPRÜCHE l. Fruchtpresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beide Körper rota tionssymmetrisch ausgebildet sind. 2. Fruchtpresse nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei beiden Kör pern an den konischen Teil ein zylindrischer Oberteil anschliesst. 3. Fruchtpresse nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Aussenkörper einen zylindrisch gestalteten Oberteil und der Innenkörper einen Oberteil aufweist, dessen Aussendurchmesser nahezu gleich dem Innen durchmesser des zylindrischen Oberteils des Aussenkörpers ist. 4. Fruchtpresse nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Oberteil des Innenkörpers aus einem nach aussen vorste henden Ringrand besteht. 5.
    Fruchtpresse nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kraftübertra- gungsmittel derart ausgebildet sind, dass bei deren Betätigung die beiden Körper annä hernd in Richtung ihrer Drehachse iriein- andergepresst werden. 6.
    Fruchtpresse nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Aussenkörper als Becher mit einem Fuss ausgestaltet ist, dessen Innenraum konisch gegen den Fuss zu läuft und einen zylindrischen Oberteil auf weist, der an seinem obern Rand mit nach aussen abstehenden Teilen versehen ist, die als Kraftansatzstellen für die lösbaren Kraft übertragungsmittel dienen, während der In nenkörper ebenfalls als Hohlkörper mit per forierter Wandung und einem nach aussen vorstehenden Ringrand ausgebildet ist, dessen Aussendurchmesser nahezu gleich dem Innen durchmesser des zylindrischen Aussenkörper teils ist (Fig. 1, 2). 7.
    Fruchtpresse nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Kraftübertra- gungsmittel eine Gewindespindel aufweisen, deren unteres mit einem Kopf versehenes Ende dazu bestimmt ist, in die Spitze des durch den Innenkörper gebildeten Hohlrau mes eingesetzt zu werden, während ein mittels Mutter auf dem Gewinde geführtes Querstück parallel, nach innen umgebogene Schenkel aufweist, die dazu bestimmt sind, sich an den nach aussen vorstehenden Randteilen des Aussenkörpers abzustützen, so dass durch Drehen an einem das obere Ende der Spindel bildenden Drehknopf die Spindel und damit der Innenkörper in den Aussenkörper hinein gepresst wird (Fig. 1,
    2). 8. Fruchtpresse nach Unteranspruch 7, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt und in bezug darauf beschrieben. 9. Fruchtpresse nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sowohl ein konisch gestalteter Innenkörper als auch ein als Hohl körper mit perforierter Wandung versehener Aussenkörper je mit einem Tragarm versehen sind, welche Tragarme gelenkig miteinander verbunden und als Zangenhebel ausgebildet sind (Fig. 3, 4). 10. Fruchtpresse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme an ihren freien Enden gelenkig miteinander verbunden sind (Fig. 3, 4). 11.
    Fruchtpresse nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Schraubmittel vorgesehen sind, um eine zusätzliche Press- wirkung ausüben zu können (Fig. 3, 4). 12. Fruchtpresse nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass diametral zu den Ansatzstellen der Tragarme am einen der beiden Körper eine mit einer Mutter ver sehene Schraube schwenkbar gelagert und am andern Körper eine Gabel befestigt ist, der art, dass nach Einlegen der Schraube in die Gabel durch Drehen der Mutter die beiden Körper ineinandergepresst werden können (Fig. 3, 4). 13. Fruchtpresse nach Unteranspruch 12, wie in Fig. 3 und 4 der Zeichnung darge stellt und in bezug darauf beschrieben.
CH290215D 1951-04-16 1951-04-16 Fruchtpresse. CH290215A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN114193815A (zh) * 2021-12-01 2022-03-18 山东美果来食品有限公司 一种用于石榴籽的活性成分提取设备及提取工艺

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114193815A (zh) * 2021-12-01 2022-03-18 山东美果来食品有限公司 一种用于石榴籽的活性成分提取设备及提取工艺
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