CH290303A - Verfahren zur Herstellung von Zellkörpern mit geschlossenen Zellen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Zellkörpern mit geschlossenen Zellen.Info
- Publication number
- CH290303A CH290303A CH290303DA CH290303A CH 290303 A CH290303 A CH 290303A CH 290303D A CH290303D A CH 290303DA CH 290303 A CH290303 A CH 290303A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- hydrogen
- mass
- masses
- gas
- thermoplastic
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 28
- 210000005056 cell body Anatomy 0.000 title claims description 25
- 210000004027 cell Anatomy 0.000 title claims description 17
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 6
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 37
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 claims description 27
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 claims description 27
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 26
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 22
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 17
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 claims description 10
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 claims description 10
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 claims description 9
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 8
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 6
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 6
- 239000004800 polyvinyl chloride Substances 0.000 claims description 6
- 229920000915 polyvinyl chloride Polymers 0.000 claims description 6
- 239000004014 plasticizer Substances 0.000 claims description 5
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 4
- 239000002904 solvent Substances 0.000 claims description 3
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims 1
- ZWEHNKRNPOVVGH-UHFFFAOYSA-N 2-Butanone Chemical compound CCC(C)=O ZWEHNKRNPOVVGH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- NIQCNGHVCWTJSM-UHFFFAOYSA-N Dimethyl phthalate Chemical compound COC(=O)C1=CC=CC=C1C(=O)OC NIQCNGHVCWTJSM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 239000004793 Polystyrene Substances 0.000 description 1
- 241000589614 Pseudomonas stutzeri Species 0.000 description 1
- 241000287181 Sturnus vulgaris Species 0.000 description 1
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 150000001805 chlorine compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000002301 combined effect Effects 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- FBSAITBEAPNWJG-UHFFFAOYSA-N dimethyl phthalate Natural products CC(=O)OC1=CC=CC=C1OC(C)=O FBSAITBEAPNWJG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229960001826 dimethylphthalate Drugs 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 150000002431 hydrogen Chemical class 0.000 description 1
- 125000004435 hydrogen atom Chemical group [H]* 0.000 description 1
- 150000002576 ketones Chemical class 0.000 description 1
- XNGIFLGASWRNHJ-UHFFFAOYSA-L phthalate(2-) Chemical compound [O-]C(=O)C1=CC=CC=C1C([O-])=O XNGIFLGASWRNHJ-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 229920000642 polymer Polymers 0.000 description 1
- 229920002223 polystyrene Polymers 0.000 description 1
- 238000003303 reheating Methods 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J9/00—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
- C08J9/04—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent
- C08J9/12—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a physical blowing agent
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatments Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von Zellkörpern mit geschlossenen Zellen.- Es ist bekannt, Zellkörper mit geschlos-, senen Zellen aus thermoplastischen Massen dadurch herzustellen, dass man solche Massen mit Gasen unter Druck behandelt, wobei die Gase entweder in diese von aussen hineinge- presst. oder durch Zersetzen von Treibmitteln im Innern der Massen erzeugt werden, und wobei man die Massen entweder vor, während oder nach der Gasaufnahme erwärmt.
Die so behandelten Massen werden dann abgekühlt und darauf in der Wärme expandiert.- Um die geschlossenen Gaszellen dann in aufgebläh tem Zustand zu erhalten, hat man hierbei Treibgase, z. B. Stickstoff, verwendet, welche durch die thermoplastische Masse insbeson- dere bei Gegendruck und während der Ex pansion schlecht. oder gar nicht diffundieren, die also erst recht nach der Expansion im wesentlichen in den- Zellen verbleiben bzw.
nur langsam entweichen: Es wurde nun durch eingehende Versuche gefunden, dass man ganz besondere Ergeb nisse und Vorteile erzielen kann, wenn man als Treibgase für die Behandlung der Masse unter Druck Wasserstoff oder vorteilhafter weise ein Gemisch von Wasserstoff und einem schwerdiffundierbaren Gas, wie Stickstoff, verwendet.
Die vorliegende Erfindung beruht auf diesen Ergebnissen und betrifft ein Verfah ren zur Herstellung von Zeltkörpern mit ge schlossenen Zellen aus thermoplastischen Mas sen, wonach man die Massen mit Wasserstoff, gegebenenfalls mit einem Gemisch aus Was serstoff und Stickstoff, unter Druck behan delt, so dass die Gase in der Masse aufgenom men (vermutlich gelöst) werden, und wobei man die Massen spätestens nach der Gasbe handlung erwärmt, und dass.man hernach die gashaltige Masse nach dem.-Abkühlen und evtl. unter Wiedererwärmen zurr Expansion bringt,
wobei man spätestens nach der Ent stehung des Zellkörpers mindestens einen Teil des Wasserstoffe aus der Zellkörpermasse unter:Zusammenschrumpfen derselben heraus diffundieren lässt.
Zweckmässig erfolgt das Zusammenschrump fen und das Hinausdiffundieren des H2 wäh rend des Herstellungs- bzw. Bildungsverfah- rens des Zellkörpers in geregelter und be stimmter Weise, so dass der Zeltkörper in eine endgültig bleibende Form übergeht- Wird dabei z. B. ein Gemisch aus H2 und N2 ver wendet, so wird vermutlich der H2 hinaus diffundieren und der N2 grösstenteils in den Zellen zurückbleiben.
Verwendet man dagegen nur H2, so kann wahrscheinlich rieben dem Hinausdiffundieren des Gases gleichzeitig auch eine gewisse Menge eines schwerdiffun- dierbaren Gases, wie z. B. Luft, aus der um gebenden Atmosphäre in die Zellen eindiffun- dieren. Den endgültigen Gasdruck in den Zellen kann man demnach durch entspre chende Wahl der verwendeten Gasmischung oder durch deren Gasdrucke und/oder durch die Dauer der Einwirkung der umgebenden Atmosphäre und/oder durch die Temperatur verhältnisse bei dem Hinausdiffundieren regeln.
Man kann ferner das Verfahren derart durchführen, dass sich Zellkörper mit be stimmten erwünschten Eigenschaften ergeben, z. B. solche mit sehr geringem Gasdruck, wie sie bisher nicht erzielbar waren.
Man kann z. B. gleichmässig aufgebaute Zellkörper grosser Dicke mit relativ hohem spezifischem Gewicht herstellen, die aus relativ kleinen Zellen in sehr grosser Anzahl aufgebaut sind. Solche Zellkörper kann man mit N2 abspaltenden Treibmitteln nicht her stellen.
Ein wichtiges Ergebnis, das man durch die Verwendung von Mischungen aus Wasser stoff und Stickstoff erreichen kann, besteht darin, dass man durch Zusammenschrumpfen lassen von stark expandierten Zellkörperii diese derart verändern kann, dass man span nungsfreie, formhaltige, weiche und geschmei dige Zellkörper erhält, die überraschender weise eine gewisse Elastizität aufweisen.
Bis her war es nicht bekannt, solche Zellkörper z: B. aus weichmacherhaltigen: Polyvinylchlo- ridmassen herzustellen.
Je nach der Art der Ausgangsstoffe und der gewünschten Zellkörper kann man die Arbeitsweise und die Reihenfolge der einzel nen Operationen variieren. Zweckmässig wird man -das Zusammenschrumpfen und das Her ausdiffundieren des Wasserstoffes bei erhöh ter Temperatur durchführen, da in diesem Falle die Diffusion schneller vor sich gehen dürfte. So kann man zweckmässig die Behand lung bei solchen Temperaturen durchführen, die dem Zustand entsprechen, den die- Massen beim beginnenden Übergang vom weichelasti schen in den plastischen Zustand (also ohne elastische Dehnbarkeit) einnehmen, oder,
es können die Temperaturen sogar bis nahezu an die Grenze gesteigert werden, bei der die Zellstruktur wieder zerstört würde. Es bleiben in beiden Fällen vermutlich nur noch kleine Gasmengen in der Masse zurück, und es ent steht ein geschmeidiger Zellkörper. Die Be handlung -und das Hinausdiffundieren des H2 kann aber auch aus der noch nicht oder nur teilweise expandierten Masse bei Temperatu ren unter oder erheblich unter den genannten Übergangstemperaturen erfolgen, bei denen die Mässe also sich noch im weichelastischen Zustand befindet, wobei der Wasserstoff lang samer herausdiffundiert.
Bei Kunststoffmassen aus Polyvinylchlorid und Weichmachern und/oder Lösungsmittel wird man z. B. die Masse in pulveriger oder körnigkrümeliger Form mit einer stark was serstoffhaltigen Stickstoff<B>-</B>Wasserstoff - Gas mischung in einer zusammenpressbaren Form bei erhöhtem Druck behandeln und das Mate rial und Gas verdichten, so dass die Gasauf nahme stattfindet. Die Masse wird dann er- wäri'ut und wieder abgekühlt, so -dass sie -mit. den darin enthaltenen Gasen sozusagen er starrt. Man kann die Massen aber auch in Forin von z.
B. aufgewickelten Platten oder Folien in einem Autoklaven bei erhöhtes: Temperatur mit der Gasmischung unter hohem Druck behandeln, so dass die Gasauf- siahme stattfindet. Nach dem Herausnehmen aus der Form oder aus dem Autoklaven be wahrt man sie längere Zeit., z. B. 1 bis 2 Tage, bei Zimmertemperatur oder wenig darüber auf. Der unter hohem Druck in den Zellen befindliche Wasserstoff wandert dabei ver mutlich zum grössten Teil hinaus, so dass sich in der Masse nur noch der Stickstoff mit etwas Wasserstoff befindet. Bei den bisheri gen Operationen hat noch keine wesentliche Expansion stattgefunden.
Nun lässt man durch Wiedererwärmen die Expansion vor sich gehen, die entsprechend der geringen vor handenen Gasmenge verhältnismässig- klein ausfällt Lind zu Zellkörpern mit einem gleich inässigen Zellaufbau und einem grösseren spe= zifischen Gewicht von 0,4 bis 0;8 g/cms führt.
Man kann den Massen, die man mit H.., oder mit H2 + N2-Gemischen begast, gege benenfalls eine geringe Menge, z. B. ein Ge wichtsprozent, Treibmittel zusetzen, die bei der erhöhten Temperatur des Verfahrens ein schwerdiffundierbares Gas, wie Stickstoff, ab spalten. Durch den kombinierten Effekt der Anwendung eines Treibmittels mit Wasser- Stoff oder fit + N2-Gemischen wird die Bil dung eines feineren und regelmässigen Zellen aufbaues erleichtert bzw. begünstigt.
Gege benenfalls kann dadurch die Zuführung des N2 in Gasform erübrigt werden, so dass nur der H2 in die Masse eingepresst werden muss. Natürlich- wird man vorzugsweise die Treib mittel in so kleinen Mengen anwenden, dass sie keine nachteilige Verunreinigung der Masse herbeiführen.
Sofern der Verwendungszweck --des Mate rials es erlaubt, ist es vorteilhaft, zur Be schleunigung der Diffusion des Wasserstoff gasen die- hergestellten üblichen, verhältnis mässig dicken Zellkörperplatten von z. B. 30 bis 60 mm Stärke in dünnere aufzuschneiden.
Die fabrikationsmässig aus der Form kommen- clen Platten besitzen nämlich eine Haut, die einen erheblichen Widerstand gegen Gasdif fusion leistet. Sobald diese Haut entfernt ist (diese Entfernung kann vor oder während des Expansionsvorganges erfolgen), entweicht der in den Zellen eingeschlossene Wasserstoff er lieblich schneller. Oft sind die so hergestellten Platten schon nach wenigen Stunden so weit zusammengeschrumpft, dass sie schon nahe an das gewünschte spezifische Gewicht. heran kommen.
Die so erhaltenen Zellkörper können dann, wenn erforderlich, durch eine weitere Wärmebehandlung bei Temperaturen, die sich in der Nähe der Fliesstemperatur (beginnen der Plastizität) befinden, formhaltig stabili siert werden.
Als thermoplastische Massen, aus denen die Zellkörper hergestellt werden, kommen Kunststoffe, wie -z. B. Polymerisate, wie Poly- vinylchlorid, Polystrol oder Zelluloseester, ohne oder zweckmässig mit -Weichmacher ver mischt, in Frage.
Man wird diese Kunststoffe mit Weichmachungs- und/oder Lösungsmittel vermischen und vorzugsweise in körnigkrüme- liger oder pulveriger Form verwenden und in diesem Zustand in die Form einfüllen und weiter verarbeiten. Als schwerdiffundierbares Gas, das dem Wasserstoff beigemischt werden kann, kommt vor allem Stickstoff in Frage. Doch können auch andere schwerdiffundier- bare -Gase verwendet werden, insofern sie sich mit- den Kunststoffinässen vertragen.
<I>Beispiel 1:</I> Eine Mischung aus 60 Gewichtsteilen Poly- viny lchlorid und 40 Gewichtsteilen Dimethyl- phthalat wird in krümeligkörniger Form in eine Form eingebracht (vgl. Schweizer Patent Nr.277087) und in einer Presse mit einer Mischung aus 90 Volumprozent Wasserstoff und 10 Volumprozent Stickstoff unter 20 at. Druck behandelt.
Die Menge des Gasgemi sches, die sich nach dem freien Raum in der Form richtet, hat, auf Atmosphärendruck um gerechnet, etwa das zehnfache Volumen der ungepressten Masse. Sie wird dann z. B. auf etwa 200 at. bis zur Gaseinverleibung gleich zeitig ' mit dem Masse zusammengepresst und etwa 30 Minuten lang auf 170 C erwärmt. Die Form mit der Masse wird hierauf unter Druck abgekühlt, und nach dem Erkalten wird die erstarrte Masse aus der Form heraus genommen. Die Masse dehnt sich nur wenig aus und wird jetzt bei etwa 100 in normaler Weise etwa eine Stunde lang zur Expansion gebracht.
Sie dehnt sich zunächst ebenso aus, als wenn sie mit Stickstoff hergestellt wäre, beginnt-aber wegen Diffusion von Wasser stoff in die Atmosphäre zusammenzuschrump fen und erreicht nach einiger Zeit den stabi len Zustand.<I>Beispiel 2:</I> Eine Mischung von 60 Gewichtsteileii Poly- vinylchlorid,
40 Gewichtsteilen Dioetylphtha- lat und 20 Gewichtsteilen Methyläthylketon werden -unter Verwendung eines Gasgemi- sches aus 90 % Wasserstoff und 10 % Stick- stoff zu einem Zellkörper gemäss .Beispiel 1 verarbeitet. Der Zellkörper wird dann längere Zeit, z.
B. 3 bis 12 Stunden, bei langsam an steigender Temperatur von 100. bis 130 C er wärmt. Er expandiert anfangs und schrumpft später wieder zusammen. Gleichzeitig ver flüchtigt sich das Keton. Der so erhaltene Zellkörper ist-spannungsfrei.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung -von Zellkör- pern mit geschlossenen Zellen aus thermopla stischen Massen durch Behandeln- derselben mit. Gasen unter Druck, wobei- diese spätestens nach dieser Behandlung erwärmt, hierauf ab gekühlt und zum Expandieren gebracht wer= den,- dadurch gekennzeichnet,dass man als Gas Wasserstoff verwendet - und dass man nach der Gasaufnahme den Wasserstoff späte stens nach Entstehung des Zellkörpers minde stens teilweise aus der Masse herausdiffun- dieren lässt, wobei letztere zusammen schrumpft. . UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Gas Ge- mische-von Wasserstoff mit einem schwerdif- fundierbaren Gas verwendet..2.- Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man Stickstoff verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man -das Zusam menschrumpfen der Masse und das -Heraus diffundieren -des Wasserstoffes bei erhöhter Temperatur vor sich gehen. lässt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Zusam menschrumpfen der Masse und das 'Heraus diffundieren des Wasserstoffes bei Tempera turen vor sich gehen lässt, die dem beginnen den Übergang der Masse vom weichelastischen Zustand in den plastischen Zustand entspre chen. 5.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Zusam- inensehrumpfen der Masse und das Heraus- diffündieren des Wasserstoffes bei Tempera turen vor sich gehen lässt, die nahezu an der Grenze- - liegen, bei dem die Zellenstruktur wieder zerstört wird. 6.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den 'Wasser- Stoff aus der höchstens nur teilweise expan dierten Masse bei Temperaturen herausdif- fundieren lässt, bei denen -sich die Masse im weichelastischen Zustand befindet. 7. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man als Gas Ge mische verwendet, die bis zu 90 % aus Was serstoff bestehen. 8: Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, _ dass man als Gas Ge mische verwendet, die kleinere Mengen Was serstoff enthalten. 9.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den Wasser stoff aus dein Zellkörper -langsam heraus diffundieren lässt. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den Wasser stoff aus dem Zellkörper schnell h_ erausdif- fundieren lässt. 11. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man thermoplasti sche Massen in körnigkrümeliger Form ver arbeitet. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man thermoplasti sche IVTassen in pulveriger Form verarbeitet. 13.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man thermoplasti sche Massen, die mit Lösungsmitteln versetzt sind,, verarbeitet. 14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man thermoplasti sche Massen; die mindestens teilweise aus Polyvinylchlorid bestehen, behandelt. 15. Verfahren nach Unteranspruch 14,-da: durch gekennzeichnet, dass man- thermoplasti sche Massen aus Polyvinylehlorid_. und zugege benen Weichmachern behandelt. 16. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den thermo plastischen Massen eine geringe Menge Treib mittel zusetzt. 17.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die gashalti- gen Massen vor dem Expansionsvorgang von ihrer dichten Haut befreit. 18. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die gashalti gen Massen während des Expansionsvorgan ges von ihrer dichten Haut befreit.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH290303T | 1950-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH290303A true CH290303A (de) | 1953-04-30 |
Family
ID=4487014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH290303D CH290303A (de) | 1950-09-16 | 1950-09-16 | Verfahren zur Herstellung von Zellkörpern mit geschlossenen Zellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH290303A (de) |
-
1950
- 1950-09-16 CH CH290303D patent/CH290303A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE949081C (de) | Verfahren zum Herstellen von Flaechengebilden aus thermoplastischen Kunststoffkoerpern mit geschlossenen Zellen | |
| DE1200534B (de) | Verfahren zum Herstellen von Folien aus Poly-styrolschaumstoffen | |
| DE2019530A1 (de) | Isolierendes Gewebe | |
| DE1127663B (de) | Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsgeschuetztem Metallphosphid zur Schaedlingsbekaempfung | |
| DE112013000189T5 (de) | Bexoid für Tischtennisballe und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE1222654B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Erzeugnissen aus Polystyrolschaumstoffabfaellen | |
| DE1719311A1 (de) | Vinylschaum | |
| CH290303A (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellkörpern mit geschlossenen Zellen. | |
| DE911435C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellkoerpern | |
| CH277087A (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellkörpern. | |
| DE838390C (de) | Polstermaterial und aus diesem bestehendes Polster | |
| CH289700A (de) | Verfahren zur Herstellung formbeständiger Zellkörper. | |
| DE2425707A1 (de) | Hydrophile polyurethanschaeume | |
| DE973900C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellkoerpern mit geschlossenen Zellen | |
| DE2524196C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Schaumstoff-Formkörpern aus Olefinpolymerisaten | |
| DE714875C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kautschukvulkanisaten mit geschlossenen Zellen | |
| DE1908616C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Formkörpern aus Schaumpolystyrol unter Verwendung von vorgeschäumten Polystyrolteilchen | |
| DE1030018B (de) | Verfahren zum Herstellen von Zellkoerpern mit gasgefuellten geschlossenen Zellen ausWeichmacher und/oder Loesungsmittel enthaltenden, organischen, thermoplastischen Kunststoffen | |
| CH314921A (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellkörpern mit geschlossenen Zellen | |
| DE849753C (de) | Verfahren zur Herstellung von zellartigem Hartgummi | |
| DE865194C (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung poroeser Gebilde aus Celluloseestern oder-aethern | |
| DE1103013B (de) | Verfahren zum Herstellen von Koerpern mit geschlossenen Zellen aus warmverformbaren Kunststoffmassen | |
| DE980051C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellkoerpern mit geschlossenen Zellen | |
| DE964442C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellkoerpern mit geschlossenen Zellen aus thermoplastischen Massen | |
| DE10147070A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines aufgeschäumten Kunststoffprodukts sowie aufgeschäumtes Kunststoffprodukt |