CH290637A - Magnetkopf für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte. - Google Patents

Magnetkopf für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte.

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CH290637A
CH290637A CH290637DA CH290637A CH 290637 A CH290637 A CH 290637A CH 290637D A CH290637D A CH 290637DA CH 290637 A CH290637 A CH 290637A
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CH
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core
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magnetic
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winding
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Inventor
Tefi-Apparatebau Dr Daniel K G
Original Assignee
Daniel Tefi Apparatebau
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    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127—Structure or manufacture of heads, e.g. inductive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description


  Magnetkopf     für        Schallaufnahme.        und        -wiedergabegeräte.       Die Erfindung bezieht sich. auf einen Ma  gnetkopf für Schallaufnahme-     und        -wieder-          gabegeräte    mit einem die Magnetwicklung  tragenden, ringförmigen Kern.  



  Bei den bekannten Magnetköpfen dieser  Art bestehen die Kerne in der Regel aus Ble  chen aus einer hochwertigen, weichmagneti  schen Legierung, z. B. aus     Mumetall,    wobei  die Kerne einen Hilfsspalt besitzen, der zur  Nachrichtung der     Anfangspermeabilität    bzw.  zur Begradigung der     Permeabilitätskurve     dient.  



  Es sind ferner Magnetköpfe bekannt,  deren Kerne aus     Hochfrequenzeisensorten     auf der Basis von     Carbonyleisen,    das heisst  aus einem in Kunststoffe durch Verspritzen  oder     Verpressen    eingebetteten, feinverteilten,  chemisch sehr reinen Eisen bestehen. Kerne  dieser Art besitzen eine verhältnismässig nied  rige wirksame     Permeabilität.     



  Die Erfindung sieht demgegenüber einen  Magnetkopf mit einem aus einem sogenannten       Ferrit    bestehenden,     hilfsspaltlosen    Kern vor,  der beiderseits mit einer ringförmigen Isolier  platte belegt ist, deren Dicke nur einen  Bruchteil der Dicke des Magneten beträgt.  Hierbei sind unter     Ferriten    neuentwickelte,  nichtmetallische Magnetwerkstoffe für hohe       Frequenzen    mit ausserordentlich günstigen  magnetischen Eigenschaften zu verstehen, die,  wie eingehende Versuche erwiesen haben, ge  rade bei Magnetköpfen für Schallaufnahme  und     -wiedergabegeräte    besonders vorteilhaft    zur Wirkung kommen.

   Eine     eingehende    Ab  handlung über solche     nichtmetallische    Ma  gnetwerkstoffe für hohe Frequenzen befindet  sich in Philips     Techn.    Rundschau 8, S. 353,  1946 (Nr. 12), und solche Werkstoffe werden  zum Beispiel von der Fa. N. V. Philips'     Gloei-          lampenfabrieken,        Eindhoven,    unter der Be  zeichnung      Ferroxcube     in den Handel ge  bracht.  



  Die Belegung der aus Magnetwerkstoffen  der besagten Art bestehenden Kerne mit ring  förmigen Isolierplatten, deren Dicke nur  einen Bruchteil der Dicke des Kernes beträgt,  hat den Vorteil, dass die Magnetwicklung sehr  dicht an den Kern herangebracht werden  kann, wobei es sich empfiehlt, zwischen den  zylindrischen Innen- und Aussenflächen des  Kernes einerseits und der Magnetwicklung  anderseits eine Lage aus Isolierleimen oder  aus einem andern dünnen Isolierwerkstoff an  zubringen, der zwar den Abstand der Wick  lung von dem Kern nicht nennenswert ver  grössert, wohl aber die     Wicklung    vor Beschä  digungen durch den Magnetkern schützt.  



  In der     Zeichnung    ist ein Magnetkopf ge  mäss der Erfindung in einem Ausführungs  beispiel dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 den Kern mit den beiderseitigen       Belagplatten    aus Isolierstoff im Grundruss,       Fig.    2 den gleichen Kern in Seitenansicht,       Fig.    3 eine     Isolierstoffzwischenwand    für  die     Magnetwickhlng    in Seitenansicht und in  Stirnansicht,           Fig.4    den     mit    den     Isolierstof2zwischen-          wänden    und der Kammerwicklung versehenen  Kern, also den gesamten Magnetkopf,

   im       Grimdriss    und       Fig.    5 den gleichen Magnetkopf in Seiten  ansicht.  



  Der Magnetkopf umfasst einen ringförmi  gen Kern 1 mit einem schmalen Polspalt 2.  Dieser Kern besteht aus einem sogenannten       Ferrit,    das heisst einem neuentwickelten,  nichtmetallischen Magnetwerkstoff ,für hohe  Frequenzen der eingangs besagten Art; der  sich durch eine hohe     Anfangspermeabilität     auszeichnet.

   Die     Verwendung    eines solchen  Magnetwerkstoffes macht die     Anbringung     eines     Hilfsspaltes    gegenüber dem eigentlichen       Magnetpolspalt        entbehrlich,    gestattet also die       einstückige    Ausbildung des Kernes unter Er  haltung einer für Magnetköpfe von Schall  aufnahme- und     -wiedergabegeräten    günstigen,  wirksamen     Permeabilität.     



  Der ringförmige Kern 1 ist, wie sich aus       Fig.2    ergibt, beiderseits mit einem ringför  migen Belag 3 aus einem Isolierstoff, bei  spielsweise aus einem     Hartpressstoff,    versehen,       und    zwar genügt hier ein sehr dünner Belag.  Die Dicke des Belages soll nur einen Bruch  teil der Dicke des Kernes 6 betragen, so dass  die     Magnetwicklung    sehr dicht an den Kern  herangebracht werden kann. Die Isolierstoff  beläge. werden mit dem Kern durch ein  Bindemittel aus der Gruppe der     Äthoxylin-          harze    oder durch ein ähnliches Bindemittel  verbunden     und    sitzen damit so fest auf dem  Kern, als ob sie mit diesem ein Stück bildeten.  



  In der Oberfläche der     Isolierstoffbeläge    3  sind schmale, radial verlaufende Nuten 4 vor  gesehen, die zur     Aufnahme    von     Zwischenwän-          den    für eine     Kammerwicklung    des Magnet  kopfes dienen. Die     Zwischenwände    5 sind in       Fig.    3 veranschaulicht. Sie sind     U-förmig    ge  staltet.

   Die lichte Weite zwischen den     Schen-          keln.    6 der     Zwischenwände    ist gleich der Ent  fernung     zwischen    dem Boden einer der     schlitz-          förmigen    Nuten 4 in dem obern Kernbelag 3  und dem Boden der senkrecht darimterlie-    geraden schlitzförmigen Nut 4 in dem     Untern     Kernbelag 3 der     Fig.    2.

   Die Zwischenwände 5  werden mit ihren     Schenkeln    6 in     senkrecht     übereinander angeordneten Nuten 4 unter Be  netzung mit einem Bindemittel der     Äthoxy-          linharze    eingeschoben, und anschliessend wird  der gesamte Magnetkopf in den Härteofen  gebracht.  



       Fig.    4 und 5 veranschaulichen den mit  den     Zwischenwänden    5     versehenen    Kern. Die  Zwischenwände bilden     Kammern    für zwi  schen ihnen liegende Abteilungen der Magnet  wicklung 7.  



  Der beschriebene Magnetkopf ist äusserst  kompakt, sehr leicht     herstellbar    und kapazi  tätsarm und besitzt vorzügliche magnetische       Eigenschaften.     



  Der Kern des Magnetkopfes kann mit  einem auswechselbaren     Magnetpolaggregat     versehen werden. Die dargestellte Zahl der  Wicklungskammern ist nur eine beispiels  weise; je nach den speziellen Bedürfnissen  kann diese Zahl vergrössert oder verkleinert  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetkopf für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte mit einem die Magnetwick lung tragenden, ringförmigen Kern, gekenn zeichnet durch einen aus einem einen nicht metallischen Magnetwerkstoff bildenden Fer- rit bestehenden, hilfsspaltlosen Kern, der bei derseits mit einer ringförmigen Isolierplatte belegt ist, deren Dicke nur einen Bruchteil der Dicke des Kernes besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Magnetkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kern mit einer Kammerwicklung versehen ist, die zwischen radial auf dem ringförmigen Kern angeord neten Isölierstoffzwischenwänden liegt. 2.
    Magnetkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den beidersei tigen Belag des Kernes bildenden Isolierplat ten mit radial verlaufenden Nuten zum Ein schieben der Isolierstoffzwischenwände ver sehen sind. 3. Magnetkopf nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Isolierstoffzwischen- wände der Magnetwicklung mit den den bei derseitigen Belag des Kernes bildenden Iso- lierplatten und diese mit dem Kern durch ein Bindemittel fest verbunden sind.
CH290637D 1950-07-28 1951-05-18 Magnetkopf für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte. CH290637A (de)

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