CH290637A - Magnetkopf für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte. - Google Patents
Magnetkopf für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte.Info
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Description
Magnetkopf für Schallaufnahme. und -wiedergabegeräte. Die Erfindung bezieht sich. auf einen Ma gnetkopf für Schallaufnahme- und -wieder- gabegeräte mit einem die Magnetwicklung tragenden, ringförmigen Kern.
Bei den bekannten Magnetköpfen dieser Art bestehen die Kerne in der Regel aus Ble chen aus einer hochwertigen, weichmagneti schen Legierung, z. B. aus Mumetall, wobei die Kerne einen Hilfsspalt besitzen, der zur Nachrichtung der Anfangspermeabilität bzw. zur Begradigung der Permeabilitätskurve dient.
Es sind ferner Magnetköpfe bekannt, deren Kerne aus Hochfrequenzeisensorten auf der Basis von Carbonyleisen, das heisst aus einem in Kunststoffe durch Verspritzen oder Verpressen eingebetteten, feinverteilten, chemisch sehr reinen Eisen bestehen. Kerne dieser Art besitzen eine verhältnismässig nied rige wirksame Permeabilität.
Die Erfindung sieht demgegenüber einen Magnetkopf mit einem aus einem sogenannten Ferrit bestehenden, hilfsspaltlosen Kern vor, der beiderseits mit einer ringförmigen Isolier platte belegt ist, deren Dicke nur einen Bruchteil der Dicke des Magneten beträgt. Hierbei sind unter Ferriten neuentwickelte, nichtmetallische Magnetwerkstoffe für hohe Frequenzen mit ausserordentlich günstigen magnetischen Eigenschaften zu verstehen, die, wie eingehende Versuche erwiesen haben, ge rade bei Magnetköpfen für Schallaufnahme und -wiedergabegeräte besonders vorteilhaft zur Wirkung kommen.
Eine eingehende Ab handlung über solche nichtmetallische Ma gnetwerkstoffe für hohe Frequenzen befindet sich in Philips Techn. Rundschau 8, S. 353, 1946 (Nr. 12), und solche Werkstoffe werden zum Beispiel von der Fa. N. V. Philips' Gloei- lampenfabrieken, Eindhoven, unter der Be zeichnung Ferroxcube in den Handel ge bracht.
Die Belegung der aus Magnetwerkstoffen der besagten Art bestehenden Kerne mit ring förmigen Isolierplatten, deren Dicke nur einen Bruchteil der Dicke des Kernes beträgt, hat den Vorteil, dass die Magnetwicklung sehr dicht an den Kern herangebracht werden kann, wobei es sich empfiehlt, zwischen den zylindrischen Innen- und Aussenflächen des Kernes einerseits und der Magnetwicklung anderseits eine Lage aus Isolierleimen oder aus einem andern dünnen Isolierwerkstoff an zubringen, der zwar den Abstand der Wick lung von dem Kern nicht nennenswert ver grössert, wohl aber die Wicklung vor Beschä digungen durch den Magnetkern schützt.
In der Zeichnung ist ein Magnetkopf ge mäss der Erfindung in einem Ausführungs beispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Kern mit den beiderseitigen Belagplatten aus Isolierstoff im Grundruss, Fig. 2 den gleichen Kern in Seitenansicht, Fig. 3 eine Isolierstoffzwischenwand für die Magnetwickhlng in Seitenansicht und in Stirnansicht, Fig.4 den mit den Isolierstof2zwischen- wänden und der Kammerwicklung versehenen Kern, also den gesamten Magnetkopf,
im Grimdriss und Fig. 5 den gleichen Magnetkopf in Seiten ansicht.
Der Magnetkopf umfasst einen ringförmi gen Kern 1 mit einem schmalen Polspalt 2. Dieser Kern besteht aus einem sogenannten Ferrit, das heisst einem neuentwickelten, nichtmetallischen Magnetwerkstoff ,für hohe Frequenzen der eingangs besagten Art; der sich durch eine hohe Anfangspermeabilität auszeichnet.
Die Verwendung eines solchen Magnetwerkstoffes macht die Anbringung eines Hilfsspaltes gegenüber dem eigentlichen Magnetpolspalt entbehrlich, gestattet also die einstückige Ausbildung des Kernes unter Er haltung einer für Magnetköpfe von Schall aufnahme- und -wiedergabegeräten günstigen, wirksamen Permeabilität.
Der ringförmige Kern 1 ist, wie sich aus Fig.2 ergibt, beiderseits mit einem ringför migen Belag 3 aus einem Isolierstoff, bei spielsweise aus einem Hartpressstoff, versehen, und zwar genügt hier ein sehr dünner Belag. Die Dicke des Belages soll nur einen Bruch teil der Dicke des Kernes 6 betragen, so dass die Magnetwicklung sehr dicht an den Kern herangebracht werden kann. Die Isolierstoff beläge. werden mit dem Kern durch ein Bindemittel aus der Gruppe der Äthoxylin- harze oder durch ein ähnliches Bindemittel verbunden und sitzen damit so fest auf dem Kern, als ob sie mit diesem ein Stück bildeten.
In der Oberfläche der Isolierstoffbeläge 3 sind schmale, radial verlaufende Nuten 4 vor gesehen, die zur Aufnahme von Zwischenwän- den für eine Kammerwicklung des Magnet kopfes dienen. Die Zwischenwände 5 sind in Fig. 3 veranschaulicht. Sie sind U-förmig ge staltet.
Die lichte Weite zwischen den Schen- keln. 6 der Zwischenwände ist gleich der Ent fernung zwischen dem Boden einer der schlitz- förmigen Nuten 4 in dem obern Kernbelag 3 und dem Boden der senkrecht darimterlie- geraden schlitzförmigen Nut 4 in dem Untern Kernbelag 3 der Fig. 2.
Die Zwischenwände 5 werden mit ihren Schenkeln 6 in senkrecht übereinander angeordneten Nuten 4 unter Be netzung mit einem Bindemittel der Äthoxy- linharze eingeschoben, und anschliessend wird der gesamte Magnetkopf in den Härteofen gebracht.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen den mit den Zwischenwänden 5 versehenen Kern. Die Zwischenwände bilden Kammern für zwi schen ihnen liegende Abteilungen der Magnet wicklung 7.
Der beschriebene Magnetkopf ist äusserst kompakt, sehr leicht herstellbar und kapazi tätsarm und besitzt vorzügliche magnetische Eigenschaften.
Der Kern des Magnetkopfes kann mit einem auswechselbaren Magnetpolaggregat versehen werden. Die dargestellte Zahl der Wicklungskammern ist nur eine beispiels weise; je nach den speziellen Bedürfnissen kann diese Zahl vergrössert oder verkleinert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Magnetkopf für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte mit einem die Magnetwick lung tragenden, ringförmigen Kern, gekenn zeichnet durch einen aus einem einen nicht metallischen Magnetwerkstoff bildenden Fer- rit bestehenden, hilfsspaltlosen Kern, der bei derseits mit einer ringförmigen Isolierplatte belegt ist, deren Dicke nur einen Bruchteil der Dicke des Kernes besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Magnetkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kern mit einer Kammerwicklung versehen ist, die zwischen radial auf dem ringförmigen Kern angeord neten Isölierstoffzwischenwänden liegt. 2.Magnetkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den beidersei tigen Belag des Kernes bildenden Isolierplat ten mit radial verlaufenden Nuten zum Ein schieben der Isolierstoffzwischenwände ver sehen sind. 3. Magnetkopf nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Isolierstoffzwischen- wände der Magnetwicklung mit den den bei derseitigen Belag des Kernes bildenden Iso- lierplatten und diese mit dem Kern durch ein Bindemittel fest verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH290637D CH290637A (de) | 1950-07-28 | 1951-05-18 | Magnetkopf für Schallaufnahme- und -wiedergabegeräte. |
Country Status (1)
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1951
- 1951-05-18 CH CH290637D patent/CH290637A/de unknown
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