CH290700A - Brennstoff-Zufuhreinrichtung. - Google Patents

Brennstoff-Zufuhreinrichtung.

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CH290700A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/22Fuel supply systems

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Description


  Brennstoff-Zufuhreinrichtung.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Brennstoff-Zufuhreinrichtung, insbe  sondere für Gasturbinenanlagen.  



  Die Erfindung betrifft eine Einrichtung,  bei welcher ein Pumpensystem für flüssigen  Brennstoff, Einspritzvorrichtungen in der  Verbrennungseinrichtung der Anlage und  Steuermittel zur Steuerung der Brennstoff  zufuhr zu den Einspritzvorrichtungen vor  gesehen sind.  



  Es sind Brennstoff-Zufuhreinrichtungen  bekannt, die Hilfs- und     Haupteinspritzvor-          richtungen    aufweisen. Mit einer solchen Aus  bildung wird bezweckt, die Charakteristik  der Brennstoff-Zufuhreinrichtung als Ganzes  zu verbessern, wobei die Anordnung derart  ist, dass beim Anlassen und bei kleiner Be  lastung der Anlage, die Brennstoffzufuhr  nur durch die Hilfseinspritzvorrichtungen  und beim Betrieb der Anlage mit grosser Be  lastung entweder zusätzlich oder ausschliess  lich durch die Haupteinspritzvorrichtungen       erfolgt.     



  Die Hilfseinspritzvorrichtungen sind dabei  derart ausgebildet, dass sie günstige     Zerstäu-          bungs-    oder Strömungscharakteristiken bei  geringem Brennstoffstrom besitzen, während  die Haupteinspritzvorrichtungen derart aus  gebildet sind, dass die genannten Charakte  ristiken bei grossen Brennstoffströmen günstig  sind, ohne dass dabei übermässig grosse Brenn  stoff-Förderdrücke im Pumpensystem not  wendig würden.

      Die Erfindung bezweckt, vor allem eine  verbesserte Brennstoff-Zufuhreinrichtung zu  schaffen, die sowohl Hilfs- als auch     Haupt-          einspritzvorrichtungen    besitzt,     und    bei welcher  die Hilfseinspritzvorrichtungen beim An  lassen sowie bei kleiner und grosser Belastung  der Anlage wirksam sind.  



  Die erfindungsgemässe Brennstoff-Zufuhr  einrichtung, insbesondere für Gasturbinen  anlagen, besitzt Hauptbrennstoff-Einspritz  vorrichtungen, Hilfsbrennstoff-Einspritzvor  richtungen, eine Hauptbrennstoffpumpe zur  Speisung der     Hauptbrennstoff-Einspritzvor-          richtungen,    eine     Verdrängerpumpe    mit bei  konstanter Drehzahl konstanter Fördermenge,  welche     Verdrängerpumpe    mit einer zur Dreh-.

    zahl der Anlage proportionalen Drehzahl     an-          treibbar    ist und zur Speisung der     Hilfsbrenn-          stoff-Einspritzvorrichtungen    bestimmt ist, so  wie zwischen der     Verdrängerpumpe    und den       Hilfseinspritzvorrichtungen    vorgesehene     Strö-          mungsdrosselmittel.    Ferner ist eine auf Druck  ansprechende Vorrichtung vorgesehen, welche  der Differenz der zu beiden Seiten der ge  nannten Drosselmittel herrschenden Drücke  ausgesetzt ist,

   sowie durch die auf Drück an  sprechende Vorrichtung     betätigbare.    Mittel  zur Steuerung des     Brennstoffstromes    von  der     Hauptbrennstoffpumpe    zu den     Haupt-          brennstoffeinspritzvorrichtungen.    .  



  Zweckmässig besitzen die     Strömungs-          drosselmittel    eine Öffnung mit veränder  lichem Querschnitt und ein Steuerglied zum      wahlweisen Einstellen des genannten Quer  schnittes. Die Hauptbrennstoffpumpe kann  eine solche mit bei konstanter Drehzahl  variabler Fördermenge, z. B. eine Pumpe der  Verdrängerbauart sein, die einen Mechanis  mus zur Änderung ihrer Förderkapazität be  sitzt. Eine solche Verdrängerpumpe kann  eine Kolben- oder Tauchkolbenpumpe sein,  deren Kolbenhub veränderbar ist, oder eine  exzentrische Flügelradpumpe, bei welcher die  Exzentrizität des Flügelrades veränderbar  ist. Bei gewissen bevorzugten Ausführungs  beispielen kann die Pumpe jedoch eine Rota  tionspumpe, z.

   B. eine Zentrifugalpumpe,  sein, deren Fördermenge durch Drosselung  am Pumpeneinlass oder -auslass verändert  werden kann.  



  Die Brennstoffpumpe zur Speisung der  Hilfseinspritzvorrichtungen, die eine Ver  drängerpumpe mit bei konstanter Drehzahl  konstanter Fördermenge ist, kann eine Zahn  radpumpe, eine Flügelradpumpe mit exzen  trischem Flügelrad oder eine Kolbenpumpe  mit unveränderbarem Kolbenhub sein. Es ist  zu bemerken, dass in Einrichtungen, wie sie  die Erfindung betrifft, zufolge der vor  gesehenen Verdrängerpumpe mit bei kon  stanter Drehzahl konstanter Fördermenge, die  mit einer zur Drehzahl der Anlage propor  tionalen Drehzahl angetrieben wird, an den  Strömungsdrosselmitteln ein Druckabfall ent  steht, der eine direkte Funktion der Drehzahl  der Anlage ist.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der bei  liegenden     Zeichnung    beispielsweise näher  dargestellt; es zeigt:  Fig. 1 schematisch in Ansicht eine Gas  turbinenanlage mit einer Brennstoff-Zufuhr  einrichtung,  Fig. 2 eine Einzelheit einer Anlage gemäss  Fig. 1 teilweise im Schnitt, wobei eine Va  riante der in Fig. 1 gezeigten     Brennstoff-          Einspritzvorrichtungen    dargestellt ist,  Fig. 3 eine weitere Variante von Brenn  stoff-Einspritzvorrichtungen, wie sie in der  Anlage gemäss Fig. 1 verwendbar sind,  Fig. 4 schematisch eine Brennstoff-Zu  fuhreinrichtung,    Fig. 5 schematisch eine Einzelheit der  Einrichtung gemäss Fig. 4,  Fig. 6 eine Variante zu Fig. 5,  Fig. 7 eine weitere Variante zu Fig. 5,  Fig.

   8 schematisch ein weiteres Beispiel  einer Brennstoff-Zufuhreinrichtung und  Fig. 9 schematisch noch ein weiteres Bei  spiel einer solchen Einrichtung.  



  In der Zeichnung sind einander entspre  chende Teile mit gleichen Bezugszahlen ver  sehen.  



  Fig. 1 zeigt eine übliche Gasturbinen  anlage mit einem Luftkompressor 10, einer  Mehrzahl von Brennkammern 11, einer Tur  bine 13 zum Antrieb des Kompressorrotors  10a mittels einer Welle 15 und einer Abgas  leitung 14. Die Brennkammern 11 sind ring  förmig um ein Gehäuse 12 angeordnet, das  sich innerhalb des     Br        ennkammerringes    vom  Kompressor 10 bis zur Turbine 13 erstreckt.  Die Turbine 13 dient ausserdem dem Antrieb  verschiedener Hilfsgeräte,     wie    Brennstoff  und Ölpumpe, welche Antriebe von der Welle  15 abgezweigt und mit 16 bezeichnet sind.  



  Den Brennkammern 11 wird mittels einer       Brennstoff-Zufuhreinrichtung    mit     Haupt-          und        Hilfsbrennstoff-Einspritzvorrichtungen     Brennstoff zugeführt. Bei manchen Gas  turbinenanlagen wird die Brennstoffzufuhr  zu den     Hilfseinspritzvorrichtungen    bei Voll  leistung der Anlage abgestellt. Im vorliegen  den Fall sollen jedoch solche Anlagen be  trachtet werden, bei welchen den     Hilfs-          einspritzvorrichtungen    während des Betriebes  der Anlage ständig Brennstoff zugeführt  wird.  



  In     Fig.    1 ist eine solche Einrichtung mit  Haupt- und     Hilfseinspritzvorrichtungen    dar  gestellt. Die Einrichtung besitzt ein     Haupt-          brennstoffverteilrohr    17, dem durch eine  Speiseleitung 24 Brennstoff zugeführt wer  den kann und das eine Mehrzahl von Zweig  leitungen 18 besitzt, welche zu     Haupt-          einspritzvorrichtungen    22 führen. Ferner ist  ein     Hilfsbrennstoffverteilrohr    19 vorgesehen,  dem durch eine Speiseleitung 25 Brennstoff  zugeführt werden kann     und    das eine Mehr  zahl von Zweigleitungen 20 besitzt, welche zu      Hilfseinspritzvorrichtungen 23 führen.

   Jeder  Brennkammer 11 sind eine Haupt- und eine  Hilfseinspritzvorrichtung 22 bzw. 23 zuge  ordnet.  



  Bei einem andern, in Fig. 2 gezeigten  Ausführungsbeispiel sind zwei Einspritz  düsen zu einer einzigen Vorrichtung     zusam-          mengefasst,wobei    die eine die     Hilfsbrennstoff-          Einspritzdüse    und die andere die Haupt  brennstoff-Einspritzdüse ist. Der Haupt  brennstoff strömt aus der entsprechenden  Zweigleitung 18 in einen Zuführkanal 27a im  Düsenkörper 27 und dann in eine Ringkam  mer 28a, die einen durch eine Hauptbrenn  stoff-Einspritzdüse 29a gebildeten Auslass be  sitzt.

   Der Hilfsbrennstoff strömt aus der  Zweigleitung 20 in einen Kanal 27b im  Düsenkörper 27 und von hier in eine zentrale  Kammer 28b, deren     Auslass        29b    durch die  Einspritzdüse für den Hilfsbrennstoff gebil  det wird. Der Düsenkörper 27 kann so aus  gebildet sein, dass er dem die Kammern     28a,     28b verlassenden     Brennstoff,    bevor dieser  durch die Düsen 29a, 29b strömt, einen Drall  erteilt.  



  Anstatt nur eine Einspritzvorrichtung ge  mäss Fig. 2 mit zwei Düsen oder statt zwei  Einspritzvorrichtungen, wovon eine für den  Hauptbrennstoff und die andere für den  Hilfsbrennstoff bestimmt ist, vorzusehen, kön  nen jeder Brennkammer 11 drei     Einspritz-          vorrichtungen    zugeordnet sein. Ein solches  Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt.  In diesem Fall wird, wie beim Beispiel gemäss  Fig. 1 ein Hilfsinjektor 23 aus dem     Hilfs-          brennstoff-Verteilrohr    19 gespeist.

   Von den  zwei Hauptinjektoren 22, 22a wird die eine,  22, wie in Fig. 1 gezeigt, aus dem     Haupt-          brennstoff-Verteilrohr    17 gespeist, und der  andere, 22a, aus einem Verteilrohr 17a, und  zwar über eine Zweigleitung 18a. Dem V     er-          teilrolr    17a wird Brennstoff durch eine  Speiseleitung     24a        zugeführt,    die an die  Speiseleitung 24 angeschlossen ist und ein  Überdruckventil 26 aufweist. Bei diesem Bei  spiel wird der Brennkammer 11 beim Anlas  sen und während des Betriebes mit     kleiner     Leistung Brennstoff durch den Hilfsinjektor    23 zugeführt.

   Bei zunehmender Leistung der  Maschine wird vorerst durch den Haupt  injektor 22 Brennstoff zugeführt, und     wenn     der Förderdruck in der Speiseleitung 24  einen bestimmten Wert erreicht, öffnet sich  das Ventil 26, worauf     Brennstoff    auch durch  den andern Hauptinjektor 22a in die     Brenn-          kammer    gelangt.  



  Bei den Ausführungen gemäss den Fig. 2  und 3 sind die Brennkammern 11 mit einem  Flammrohr 11a versehen, das die Aussen  wand der     Brennkammer    schützt.  



  In Fig. 4 ist schematisch eine     Brennstoff-          Zufuhreinrichtung    für die Verwendung mit  den vorangehend beschriebenen     Injektorvor-          richtangen    gezeigt.  



       Die        Einrichtung        besitzt        eine     30, die an einen nicht gezeich  neten Brennstofftank angeschlossen ist und  welche Brennstoff den     Hauptinjektoren    zu  führt. Sie besitzt eine Zweigleitung 30a,  welche zu den     Hilfsinjektoren    der Einrich  tung     führt.    Stromaufwärts der Zweigleitung       30a    ist in der Saugleitung 30 ein Grobfilter  angeordnet.  



  Das     Leitungssystem    der     Iiauptinjektoren     besitzt eine Brennstoffpumpe 32, die in die  sem Falle eine     Zentrifugalpumpe    ist. Das  Laufrad 32a dieser Pumpe ist über eine  Kupplung 33 durch die     Antriebsabzweigung     16     antreibbar.    Die Pumpe 32 fördert durch  eine     Leitung    34 in eine Steuervorrichtung  35, die zur Steuerung der Brennstoff  förderung     ziz    den     Hauptinjektoren    bestimmt       ist.    Der     Auslass    der Steuervorrichtung 35 ist  an die Speiseleitung 24 angeschlossen,

   die  zum     Hauptbrennstoff-Verteilrohr    17 und den  Zweigleitungen 18 führt. Ein     Abstellhahn     36; der während des Betriebes der Maschine  offensteht und bei nicht in Betrieb stehender  Maschine geschlossen ist, ist in der Haupt  speiseleitung 24 vorgesehen.  



  Es ist zu bemerken, dass Brennstoff, der  in das Leitungssystem der     Hauptinjektoren     eintritt, nur . durch einen Grobfilter strömt.  Das Hauptleitungssystem ist so ausgebildet,  dass es durch kleine Fremdkörper, die das      Grobfilter passieren, nicht beschädigt wer  den kann.  



  Das Leitungssystem der Hilfsinjektoren  besitzt ein Feinfilter 37 in der     Zweigleitung     30a und eine Verdrängerpumpe mit nicht  variabler Fördermenge, in diesem Fall eine  Zahnradpumpe. Die Saugseite der Pumpe ist  an die Zweigleitung 30a angeschlossen, und  sie fördert Brennstoff in die     Hilfsbrennstoff-          Speiseleitung    25. Die Pumpe 38 wird durch  die Antriebsabzweigung 16 von der Maschine  angetrieben. In der Speiseleitung 25 ist eine  Strömungsdrosselöffnung 39 mit veränder  lichem Querschnitt vorgesehen. Die Verstel  lung des Öffnungsquerschnittes erfolgt durch  einen     Ventilkörper        39a,    dessen Stellung durch  ein Steuerglied 40 zur Steuerung des Öff  nungsquerschnittes verändert werden kann.

    In der Speiseleitung 25 ist ferner ein Abstell  bahn 41, ähnlich dem Abstellhahn 36, vor  gesehen, der in diesem Fall durch eine Kupp  lung 42 mit dem Abstellhahu 36 zur gleich  zeitigen Betätigung verbunden ist.  



  Eine Rückführleitung 42 führt von der       Speiseleitung    25     unmittelbar    stromaufwärts  des Abstellhahnes 41 zurück zur Saugseite  der Pumpe 38, und der Strom durch die  Rückführleitung 42 ist durch ein     überdruck-          v    entil 43 gesteuert, so dass der Druck in der  Speiseleitung 25 stromabwärts der Öffnung  39 konstant gehalten wird.  



  An die Speiseleitung 25 sind zwei Zweig  leitungen 44, 45 angeschlossen. Die Zweig  leitung 44 mündet zwischen der Pumpe 38  und der Drosselöffnung 39 und die Zweig  leitung 45 zwischen der Drosselöffnung 39  und der Anschlussstelle der Rückführleitung  42 in die Speiseleitung 25. Da die Verdrän  gerpumpe 38 mit bei konstanter Drehzahl  konstanter Fördermenge durch die Maschine  angetrieben wird, ist ihre Drehzahl der Ma  schinendrehzahl proportional, und demzufolge  ist ihre Förderung annähernd der Maschinen  drehzahl proportional. Die gesamte Förder  menge der Pumpe 38 strömt durch die Dros  selöffnung 39, so dass in der Öffnung 39 ein  Druckabfall auftritt, der annähernd propor  tional dem Quadrat der Maschinendrehzahl    ist.

   Die beiden Zweigleitungen 44, 45 sind an  die Steuervorrichtung 35 des Hauptbrenn  stoff-Leitungssystems angeschlossen und über  tragen die in der Drosselöffnung 39 ent  stehende     Druckdifferenz    auf die Steuervor  richtung 35, zwecks Betätigung der letzteren.  



  Daraus geht hervor, dass der Brennstoff  strom zu den Hauptinjektoren durch einen  von der Pumpe 38, die Brennstoff zu den       Hilfsinjektoren    fördert, kommenden Brenn  stoffstrom gesteuert wird.  



  Die Steuervorrichtung 35 kann so ausge  bildet     sein,    dass sie den Brennstoffstrom zu  den     Hauptinjektoren    derart steuert, dass eine  bestimmte Maschinendrehzahl aufrechterhal  ten wird. Diese Steuerdrehzahl der Maschine  kann durch Einstellen des Querschnittes der       Drosselöffnung    39 mittels des Steuergliedes  40 gewählt werden. Die     Steuervorricht.inmg    35  kann auch so ausgebildet sein, dass andere  Steuerwirkungen in der Brennstofförderung  zu den     Hauptinjektoren    erzielt werden.

   So  kann die Steuervorrichtung beispielsweise so  ausgebildet sein, dass sie die Zuführung von       überschüssigem    Brennstoff während einer  Beschleunigung der Maschine zu den     Haupt-          irijektoren    verhindert.  



  Eine geeignete     Ausführungsform    der  Steuervorrichtung 35 ist in     Fig.    5 dargestellt  und ist so ausgebildet, dass sie den Brenn  stoffstrom zu den     Hauptinjektoren    derart.  steuert, dass eine durch die Einstellung des  Querschnittes der Öffnung 39 bestimmte Ma  schinendrehzahl aufrechterhalten wird. Die       .Steuervorrichtung    besitzt eine in der     Förder-          leitung    34 der     Hauptbrennstoffpumpe    36 an  geordnete Öffnung 46, deren Querschnitt  durch ein Ventilelement, in diesem Fall eine  Platte 47, verändert werden kann.

   Letztere  ist mittels eines Kolbens 48 einstellbar, der  in einem Zylinder 49 unter der Wirkung  einer Feder 50 und der auf den Kolben 48  durch Leitungen 51 und 52 wirkenden     Fluid-          drücke    arbeitet.  



  Die Leitung 51 mündet     einerends    in den  Innenraum des Zylinders 49, und zwar auf  der der Feder 50 abgekehrten     Kolbenseite,     und     anderends    in eine Kammer 53, welche im      Körper der Steuervorrichtung gebildet ist.  Die Kammer 53 ist ferner an die Zweiglei  tung 45 angeschlossen, welche auf die strom  abwärtsliegende Seite der Öffnung 39 führt.  Die Kammer 53 ist durch eine biegsame  Membran 55 von einer weiteren Kammer 54  getrennt, welche Membran 55 durch eine  Feder 56 belastet ist. Die Kammer 54 ist  durch die Zweigleitung 44 mit der strom  aufwärts liegenden Seite der Drosselöffnung  39 in der Speiseleitung 25 der Hilfsinjektoren  verbunden.  



  Die Leitungen 51 und 52 sind durch eine  Leitung 57 miteinander verbunden, in     wel-          eher    eine Drossel 58 mit unveränderlicher  Öffnung vorgesehen ist. Die Leitung 52 ist  ferner mit einem Anzapfkanal 59 verbunden,  dessen Durchfluss durch ein Halbkugelventil  60 gesteuert wird. Das Halbkugelventil 60  wird vom einen Ende eines Hebels 61 getra  gen, der an einer Membran 66 abgestützt ist,  die eine Kammer 62, in welche der Anzapf  strom aus dem Kanal 59 gelangt, von einer  Kammer 63     trennt,    in welche das andere  1nde des Hebels 61 ragt. Eine     Rückström-          leitung    64 führt von der Kammer 62 zur  Saugseite der Brennstoffpumpen 32 und 38.  



  Die Membran 55 trägt eine Stossstange 65,  welche am Hebel 61 zwischen dem das Halb  kugelventil 60 tragenden und dem an der  Membran 66 abgestützten Hebelende angreift.  Daraus geht hervor, dass, da die Membran 55  durch die in der Drosselöffnung 39 auftre  tende Druckdifferenz belastet ist, die Stoss  stange 65 auf den Hebel 61 eine Belastung  im Sinne des Öffnens des Halbkugelventils 60  iiberträgt. Diese Belastung ist proportional  der Druckdifferenz in der Öffnung 39 und  demzufolge dem Quadrat der Maschinendreh  zahl.  



  Der Hebel 61 ist ebenfalls belastet, und  zwar durch eine Feder 67 im Sinne des  Schliessens des Halbkugelventils 60, um den  Hebel 61 mit der Stossstange 65 in Berührung  zu halten. Wenn beim Betrieb der Anlage die  Drehzahl aus irgendeinem Grunde den durch  die     Einstellung    des Querschnittes der Öff  nung 39 mittels des Steuergliedes 40 gewähl-    ten Wert übersteigt, steigt die Druckdifferenz  in der Öffnung 39 um einen von der Dreh  zahlzunahme abhängigen Wert, und die  durch die Stossstange 65 auf den Hebel 61  übertragene Belastung steigt entsprechend,  wodurch das Halbkugelventil 60 im Sinne des  Öffnens betätigt wird.

   Durch den Kanal 59  entweicht somit Fluidum, was einen Abfall  des auf die federbelastete Kolbenseite wirken  den Druckes bewirkt, so dass die Platte 47 im  Sinne einer Verkleinerung des Querschnittes  der Öffnung 46 bewegt wird. Dies hat eine  Herabsetzung des Stromes zu den Haupt  injektoren und     demzidolge    der     Maschinen-          drehzahl    zur Folge. Wenn     die        Maschinen-          drehzahl.    unter den gewählten Wert     sinkt,     sinkt auch die Druckdifferenz an der Mem  bran 55.

   Demzufolge sinkt die durch die Stoss  stange 65 auf den Hebel 61 übertragene Be  lastung, und zwar unter dem Einfloss der  Feder 56, wobei der Hebel 61 im Sinne des  Schliessens des Halbkugelventils 60 durch die       Wirkung    der Feder 67     bewegt    wird. Dem  zufolge wird der Druck auf der federbelaste  ten Seite des Kolbens 48 zunehmen; so dass  die Feder 50 den Kolben und     damit    die  Platte 47, im     Sinne    der     Vergrösserung    des  Querschnittes der Öffnung 46 verstellt, uni  den Brennstoffstrom zu den     Hauptinjektoren     zu vergrössern und um die Maschinendreh  zahl auf den gewählten Wert     zurückzuführen.     



  In     Gasturbinenanlagen    nimmt der Brenn  stoffverbrauch zum Aufrechterhalten der  gewählten     Maschinendrehzahl    mit der Ab  rahme des Druckes der     tongebenden    Atmo  sphäre ab, oder mit andern Worten, mit der       Zunahme    der Höhe, z. B. der     Flughöhe    eines  Flugzeuges, in das die     Gasturbinenanlage          eingebaut    ist.

   Demzufolge wird beim Beispiel  gemäss     Fig.    5 die Feder 50 stärker zusam  mengedrückt bei grösserer als bei kleinerer  Höhe, und somit wird in grossen Höhen eine  grössere Änderung des Steuerdruckes not  wendig     sein    zur Bewegung der Platte 47  zwecks Kompensation einer gegebenen Dreh  zahländerung,     als    dies in geringerer Höhe  der Fall     ist,    wo die Feder 50 weniger zusam  mengedrückt ist. Es müssen deshalb Mittel      vorgesehen sein zur Kompensation dieses  Effektes, so dass die Betätigungskraft, die  zum Bewegen der Platte 47 notwendig ist,  bei einer gegebenen Drehzahl in allen Höhen  annähernd konstant ist.

      In Fig. 6 ist eine Ausführungsform sol  cher Mittel zur Steuerung der Lage der  Platte 47 dargestellt, mittels welchen die  letztere bei einer gegebenen Drehzahl in allen  Höhen eine annähernd konstante Lage ein  nimmt. Diese Anordnung eignet sich zur     Ver-          wendmng    in einer Steuervorrichtung 35, wie  sie in Fig. 5 dargestellt ist.  



  Bei diesem Beispiel wird der Querschnitt  der variablen Öffnung 46 in der Speiselei  tung 34 nicht nur durch die Platte 47, wie  vorangehend beschrieben, gesteuert, sondern  auch noch durch ein zweites Plattenelement  90, das bezüglich seines Eindringens in die  Speiseleitung 34 durch eine barometrische  Dose 91 gesteuert wird, die einen einstell  baren Anschlag 92 aufweist. Die Dose 91 ist  evakuiert,     und    es ist ersichtlich, dass, wenn  der umgebende Atmosphärendruck abnimmt,  z. B. zufolge einer Zunahme der Höhe, die  Dose 91 sich ausdehnt, wodurch das Platten  element 90 weiter in die     Speiseleitung    34  hineinragt und der Querschnitt der Öffnung  46 verringert und somit der Brennstoffstrom  zu den Hauptbrennstoffinjektoren herabge  setzt wird.

   Durch entsprechende Ausbildung  der Dose 91 kann die Variation des Quer  schnittes der Öffnung 46 zufolge einer Expan  sion oder Kontraktion der Dose 91 so ge  steuert werden, dass sie die verlangte Varia  tion der Brennstofförderung zu den Haupt  brennstoffinjektoren     bewirkt,    die notwendig  ist, um die durch das Steuerorgan 40 gewählte  Drehzahl bei einer Höhenänderung beibehal  ten zu können.

      Eine zweite     Ausführungsform    der Steuer  vorrichtung ist in Fig. 7 dargestellt, die der  jenigen in Fig. 5 gleicht, jedoch so ausgebil  det ist, dass während einer Beschleunigung  der Brennstoffstrom zu den Hauptbrennstoff  injektoren durch die Speiseleitung 24 in Ab  hängigkeit vom absoluten Kompressorförder-    druck oder von einer Funktion des     Kompres-          sorförderdruckes    und einem zweiten Druck,  z. B. dem Druck im Lufteinlass der Anlage,  gesteuert wird.  



  Das in die Kammer 63 ragende. Ende des  Hebels 61 ist durch eine evakuierte Dose 93  belastet. Das eine Ende der letzteren ist an  der Stellschraube 68 befestigt, und das andere  Ende ist mit einer Stossstange 69     verbunden.     Letztere     wird    von einer Membran 70 getra  gen, welche die     Kammer    63 von einer wei  teren Kammer<B>7</B>1 trennt. Die Kammer 63 ist  durch die Leitung 72 mit irgendeiner Druck  quelle verbunden, deren Druck in manchen  Fällen zweckmässig gleich dem     Einlassdruck     des Maschinenkompressors ist. Die Kammer  71 ist durch eine Leitung 73 mit dem     Kom-          pressorauslass    (siehe auch     Fig.    1) verbunden.

    Die Stossstange 69 ist durch eine Feder     69a     belastet, welche ferner den Hebel 61 im Sinne  des     öffnens    des Halbkugelventils 60 belastet.  Die Anordnung ist derart, dass, wenn der       Kompressorförderdruck    auf einen vorbe  stimmten Wert gestiegen ist, die Membran 70  sich entgegen der Wirkung der Feder     69a     genügend bewegt hat, um die Stossstange 69  so weit vom Hebel 61 abzuheben, dass dieser  freigegeben wird.  



  Die     Querschnittsflächen    der Membran und  der Dose können einander gleich sein, so dass  die am Hebel angreifende Belastung sich di  rekt mit denn absoluten     Kompressorförder-          druck    ändert. Wenn jedoch die Fläche der  Dose 93 nicht gleich derjenigen der Membran  70 ist, dann ist die Belastung, die durch die  Membran 70 mittels der Stossstange 69 auf  den Hebel 61 übertragen wird, eine Funktion  des in den Kammern 63 und 71 herrschenden  Druckes.    Der Hebel 61 ist ferner durch eine Stoss  stange 74 im Sinne des Schliessens des Halb  kugelventils durch eine Kraft belastet, die  vom augenblicklichen Brennstoffstrom zu den       Hauptbrennstoffinjektoren    abhängt.

   Zu die  sem Zweck wird die Stossstange 74 von einer  Membran 75 getragen, welche zwei Kammern  76, 77 voneinander trennt. Die Kammer 76      ist durch eine Leitung 78 mit der     strom-          aufwärtsliegenden    Seite eines Ventilmecha  nismus 79 verbinden, welcher die Speiselei  tung 34 der Hauptbrennstoffpumpe 32 mit  der Speiseleitung 24 verbindet. Die Kammer  7 7 ist durch eine Leitung 80 mit der strom  abwärtsliegenden Seite des Ventilmechanis  mus 79 verbunden. In der Kammer 77 ist  eine Feder 81 zur Belastung der Membran 75  im Sinne der Aufrechterhaltung des Ein  griffes der Stossstange 74 mit dem Hebel 61  angeordnet. Der Hebel 61 ist ferner im Sinne  des Schliessens des Halbkugelventils durch  eine schwache Feder 167 belastet, deren  Zweck später erläutert werden soll.  



  Der Ventilmechanismus 79 besitzt zwei  Kanäle, die zwischen dem Einlass 79a und  dem Auslass 79b des Mechanismus 79 hydrau  lisch parallel geschaltet sind. Die Strömung  durch jeden dieser Kanäle wird durch Ventil  organe gesteuert. Der erste Kanal besitzt eine  Öffnung 82, deren Ausflass durch einen koni  schen Kopf 83 eines Ventilelementes gesteuert  wird, das im Sinne des Schliessens der Öff  nung 82 federbelastet ist. Die Form des  Kopfes 83 und die Spannung der Feder 84  sind so gewählt, dass der zwischen dem Ein  lass 79a und dem Auslass 79b des Ventil  mechanismus 79 erzeugte Druckabfall sich  annähernd linear zum Brennstoffstrom durch  den Mechanismus 79 verhält. Der zweite Ka  nal besitzt eine Öffnung 85, deren Ausfluss  durch ein konisches Ventilelement 86 ge  steuert wird, das im Sinne des Schliessens  durch eine Feder 87 belastet ist.

   Die durch  die Feder 87 bewirkte Belastung ist so ge  wählt, dass sich das Ventilelement 86 erst  dann im Öffnungsinn bewegt, wenn eine  vorbestimmte     Druckdifferenz    zwischen dem  Einlass 79a und dem Auslass 79b des Ventil  mechanismus 79 auftritt. Die Form des Ven  tils 86 und die Spannung der Feder 87 sind  ferner so gewählt, dass nach dem Öffnen des  Ventils 86 die Druckdifferenz zwischen dem  Einlass 79a und dem Auslass 79b des Mecha  nismus 79 unabhängig von dem Brennstoff  strom durch den Ventilmechanismus an  nähernd konstant bleibt.

      Es ist demnach ersichtlich, dass vor dem       Öffnen    des Ventils 86, die Membran 75 ent  gegen der     Wirktrog    der Feder 81 durch eine       Kraft    belastet ist, die vom augenblicklichen  Brennstoffstrom zu den     Hauptbrennstoff-          injektoren    abhängt.

   Demzufolge     überträgt    die  Stossstange 74 eine     Scl-liesskraft    auf den  Hebel 61, die     zunehmend    kleiner wird, wenn  der Brennstoffstrom zu den     Hauptinjektoren     zunimmt,     bis    die Membran 75 die Stossstange  74, entgegen der Belastung der Feder 81 an  hebt, worauf durch die Stossstange 74 keine  Kraft mehr auf den Hebel 61 übertragen  wird.

   Bei einem Brennstoffstrom, der grösser  ist als derjenige welcher der Belastung Null  durch die Stossstange 74 auf den Hebel 61  entspricht, öffnet sich das Ventil 86, wodurch  der Brennstoffstrom durch den Ventilmecha  nismus 79 zunimmt, ohne dass eine     wesent--          liehe    Zunahme der Druckdifferenz auftritt.  Die schwache Feder 167 ist dazu     bestimmt,     den Hebel 61 mit der Stossstange 65     in    Be  rührung zu halten, nachdem die Membran  75 die Stossstange 74 angehoben hat.  



  Die Wirkung der     Steuervorrichtung    ist im  übrigen folgende  Die Platte 47 in der     Förderleitung    34 der       Hauptbrenustoffpumpe    32 ändert durch ihre  Bewegungen unter der Steuerwirkung des       Kolbens    48 den Brennstoffstrom von der       Zentrifugalpumpe    32 zur Speiseleitung 24  und demzufolge zu den Hauptbrennstoff  injektoren.  



  Die Lage des Kolbens 48 im Zylinder 49  hängt von der Differenz der in den Leitun  gen 51 und 52 herrschenden Drücke ab, und  die Differenz dieser Drücke hängt von der  durch den     Anzapfkanal    59 am Halbkugel  ventil 60     vorbeiströmenden    Brennstoffmenge  ab. Wenn das Halbkugelventil 60     vollständig     geschlossen ist, strömt kein Brennstoff durch  den Kanal 59, und die Drücke in den Leitun  gen 51, 52 sind einander gleich.     Nenn    jedoch  Brennstoff durch den Kanal 59 angezapft  wird, tritt eine Differenz der Drücke in den  Leitungen 51, 52 auf zufolge der     Wirkung     der Drossel 58 in der Leitung 57, welche die  Leitungen 51 und 52 miteinander verbindet.

        Bei stationärem Betrieb der Maschine  wird die Anzapfung durch den Kanal 59 nur  durch die mittels der Stossstange 65 auf den  Hebel 61 übertragene Belastung gesteuert, da  die mittels der Stossstange 74 und der Stoss  stange 69 auf den Hebel 61 bei stationärem  Betrieb übertragenen Kräfte konstant sind.  Die durch die Stossstange 65 auf den Hebel  61 übertragene Belastung hängt, wie oben er  wähnt, vom augenblicklichen Brennstoffstrom  durch die variable Öffnung 39 ab.

   Es ist er  sichtlich, dass, wenn aus irgendeinem Grunde  die Maschinendrehzahl     zunimmt,    die Brenn  stoffmenge und demzufolge, der Druckabfall  an der variablen     Öffnung    39 ebenfalls zu  nehmen, wodurch die Belastung der Mem  bran 55 versucht, den Hebel 61 in     Richtung     des Öffnens des Halbkugelventils 60 zu     ver-          schwenken.    Anderseits nimmt der Strom  durch die variable Öffnung 39 ab, wenn aus  irgendeinem Grunde die Maschinendrehzahl  abnimmt, und demzufolge sinkt auch die Be  lastung des Hebels 61, wodurch er im Sinne  des Schliessens des Halbkugelventils bewegt  wird.

   Wenn zufolge einer umerwünschten Zu  nahme der Maschinendrehzahl die Belastung  des Hebels 61 zunimmt und sich das Halb  kugelventil 60     öffnet,    strömt     Fluidum    durch  den     Anzapfkanal    59, was einen Druckabfall  bewirkt, der sich auf der federbelasteten Seite  des Kolbens 48 so auswirkt, dass die Platte  47 im Sinne der     Verkleinerung    der wirk  samen Fläche der     Öffnung    46 bewegt wird,  wodurch der Strom zu den Hauptbrennstoff  injektoren abnimmt und somit auch die Ma  schinendrehzahl.

   Wenn eine unerwünschte  Drehzahlabnahme eintritt, wird das Halb  kugelventil zufolge der     mittels    der Stossstange  65 auf den Hebel 61 übertragenen, kleineren  Belastung noch mehr geschlossen, und der auf  der federbelasteten Seite des Kolbens 48 wir  kende Druck nimmt zu, so dass der Kolben  und die Platte 47 verstellt werden, um die       wirksame    Fläche der Öffnung 46 derart     7-Lt     vergrössern, dass der Brennstoffstrom ver  grössert wird, um die Maschinendrehzahl auf  den durch das Steuerorgan 40 eingestellten,  gewählten Wert     zurückzuführen.    Somit wird    bei stationärem Betrieb der Maschine die Ma  schinendrehzahl auf einem Wert gehalten,  der durch den Querschnitt der variablen Öff  nung 39 bestimmt ist,

   der     seinerseits    durch  Verstellung des Steuerorgans 40 eingestellt  wird. Die     Verdrängerpumpe    38 mit konstan  ter Fördermenge, welche mit einer Drehzahl  angetrieben wird, die der Maschinendrehzahl  proportional ist, die Öffnung 39 und die auf  Druck ansprechende Membran 55 wirken als  Regler zur Aufrechterhaltung der Maschinen  drehzahl auf dem. vorbestimmten Wert.  



  Durch Verstellen des Steuergliedes 40 im  Sinne einer Vergrösserung des Querschnittes  der variablen Öffnung 39 zwecks Beschleuni  gung der Maschine nimmt die Differenz der  Drücke in der     Speiseleitung    25 beidseits der  Öffnung 39 ab, wodurch die durch die Stoss  stange 65 auf den Hebel 61 übertragene     öff-          nungsbelastung    abnimmt. Dadurch wird der  Ausfluss von Fluidum durch den     Anzapf-          kanal    59 verringert und die Platte 47 im  Sinne der Vergrösserung des Querschnittes  der Öffnung 46 bewegt, was eine Vergrösse  rung des     Brennstoffstromes    zu den Haupt  injektoren zur Folge hat.  



       Wenn    das Steuerglied 40 so eingestellt  wird, dass es den Querschnitt der variablen       Öffnung    39 erheblich vergrössert, bewirkt der  Druckabfall zwischen den     Leitungen        4-1    und  45 beidseits der variablen Öffnung eine Be  wegung der Membran 55 unter dem Einfluss  der Feder 56 in Richtung weg von der Stoss  stange 65, wodurch der Hebel 61 nur noch  durch die mittels der Stossstangen 74 und 69  übertragenen Kräfte gesteuert wird.

   Durch  geeignete Wahl der Federbelastungen, der       Membranflächen    und weiteren Kenndaten der  Steuervorrichtung lässt sich erreichen, dass,  wenn der Hebel 61 nur durch die Stossstan  gen 74 und 69 gesteuert wird, das Halbkugel  ventil 60     geschlossen    ist, wodurch die Platte 47  die Drossel 46 in der     Hauptbrennstoffleitung     öffnen kann und demzufolge der Brennstoff  strom zu den     Hauptbrennstoffinjektoren     durch die Förderleitung 24 erhöht wird.

   Der  grössere     Durchfluss    bewirkt eine     Zunahme    des  Druckabfalles im Ventilmechanismus 79, der      durch die Leitungen 78 und 80 auf die Mem  bran 75 übertragen wird, welche demzufolge  die durch die Stossstange 74 auf den Hebel 61  übertragene Belastung herabsetzt; dies führt  zu einem Öffnen des Halbkugelventils 60.

   Es  ist ersichtlich, dass bei irgendeinem gegebenen  Kompressorförderdruck der Brennstoffstrom  zu den Hauptbrennstoffinjektoren durch den  beschriebenen Ventilmechanismus begrenzt  ist, und dass,     wenn,    bei einer Beschleunigung  der Maschine der Kompressorförderdruck zu  nimmt, der Brennstoffstrom zur Maschine  proportional zunimmt, bis die Membran 75  die Stossstange 74 anhebt,     wenn    die Platte 47  ein vollständiges Öffnen bewirkt. Dieser     För-          derbetrag    bleibt aufrechterhalten, bis die Ma  schinendrehzahl genügend zugenommen hat  und die Membran 55 gegen die Stossstange 65  drückt, um den Hebel 61 so zu bewegen, dass  er das Halbkugelventil 60 öffnet und damit  den Brennstoffstrom herabsetzt.  



  Wie oben erwähnt, öffnet sich das Ventil  <B>86,</B> wenn eine vorbestimmte     Druckdifferenz     zwischen dem Einlass 79a und dem Auslass       79b    des Ventilmechanismus 79     auftritt,    und  diese     Druckdifferenz    bleibt     anschliessend    an  nähernd konstant. Die Anordnung ist derart,  dass unter diesen Umständen die     Brennstoff-          förderung    durch die Speiseleitung 24 zu den  Hauptbrennstoffinjektoren während einer Be  schleunigung der Maschine, das von der  Hauptbrennstoffpumpe 32 erhältliche Maxi  mum darstellt.  



  In Fig. 8 ist eine andere Brennstoff-Zufuhr  einrichtung dargestellt, die derjenigen gemäss  Fig. 4 gleicht. Sie besitzt ebenfalls ein     Haupt-          und    ein Hilfsbrennstoffsystem, die aus einer  gemeinsamen Saugleitung gespeist werden,  wobei das Hauptbrennstoffsystem eine Zen  trifugalpumpe besitzt, welche in die Leitung  34 und über eine Steuervorrichtung 35 in die  Hauptspeiseleitung 24 fördert. Das Hilfs  brennstoffsystem dagegen besitzt eine Zweig  leitung 30a, einen Filter 37, eine Zahnrad  pumpe 38 mit bei konstanter Drehzahl kon  stanter Fördermenge und eine variable Öff  nung 39 in der Hilfsbrennstoff-Speiseleitung  25.

   Die Anordnung entspricht derjenigen ge-    mäss Fig. 4; auch hier wird die Druckdiffe  renz an der Öffnung 39 zur Steuerung des  Brennstoffstromes aus der Hauptbrennstoff  pumpe .32 in die Hauptbrennstoff-Speiselei  tung 24 benützt.  



  Der Unterschied der Einrichtung gemäss  Fig. 8 gegenüber derjenigen gemäss Fig. 4 be  steht darin, dass in der ersteren. zwei Strö  mungsdrosselöffnungen in der Hilfsspeiselei  tung 25 vorgesehen sind. Die eine Drossel  öffnung ist die variable Öffnung 39, und die  andere Drosselöffnung 100 ist entweder eine  unveränderliche oder eine variable Öffnung.  Im letzteren Fall wird ihr Querschnitt durch  ein Element 101 verändert, dessen Stellung  mittels einer auf Temperatur ansprechenden  Vorrichtung 102 einstellbar ist. Es ist zu  bemerken, dass die Differenz der Drücke  in der Hilfsbrennstoff-Speiseleitung 25 un  mittelbar stromaufwärts und unmittelbar  stromabwärts der Öffnung 100 proportional  dem.

   Quadrat der Maschinendrehzahl ist, da,  wie bei den vorangehend beschriebenen Ein  richtungen die Pumpe 38 mit konstanter För  dermenge mit einer Drehzahl angetrieben  wird, die zur Maschinendrehzahl proportional  ist. Die zufolge des     Vorhandenseins    der Öff  nung 100 auftretende Druckdifferenz in der       Hilfsbrennstoff-Förderleitung    25 wird der  Steuervorrichtung 35 zugeführt, zwecks  Steuerung des Brennstoffstromes zu den       Hauptbrennstoffinjektoren.     



  Von der     Hilfsbrennstoff-Speiseleitung    25       zweigt    eine Zweigleitung 103 ab und führt  zur     Steuervorrichung    35, und die Druck  differenz an der Öffnung 100 wird durch die  Zweigleitungen 44 und 103 der Steuervorrich  tung 35 zugeführt.  



  Die Steuervorrichtung 35 besitzt eine bieg  same Membran 104, welche zwei Kammern  105 und 106 voneinander trennt, in welche  die Zweigleitung 103 bzw. 44 mündet, so dass  die Membran 104 der zufolge des Vorhanden  seins der Öffnung 100 in der     Hilfsbrennstoff-          Speiseleitung    25 auftretenden Druckdifferenz  unterworfen ist. Die Membran 104 ist mit       einer    Stange 107 verbunden, welche ferner  an einer weiteren biegsamen Membran 108      befestigt ist, die zwei Kammern 109 und 110  voneinander trennt, und die einen Steuer  schieber 111 trägt, der den Brennstoffstrom  aus der Hauptbrennstoffpumpe 32 durch die  Förderleitung 34 in die Kammer 110 steuert.  



  Der in die Kammer 110 eintretende Brenn  stoff strömt durch eine Leitung 112 in eine  weitere Kammer 113, deren Ausfluss in  die Hauptbrennstoff-Speiseleitung 24 durch  einen zweiten Steuerschieber 114 gesteuert  wird. Letzterer wird durch eine Membran 115  axial bewegt und durch eine auf Atmosphä  rendruck ansprechende Vorrichtung gedreht.  



  Die Kammer 109 ist durch eine Leitung  116 mit einer Kammer 116a verbunden, die  ihrerseits mit dem Auslass des Ventils 114  verbunden ist, so dass die Membran 108 der  Differenz der Drücke unterworfen ist, die in  der Kammer 113 und der     Hauptbrennstoff-          Speiseleitung    24 herrschen, welche Differenz  eine Folge der Drosselwirkung des Steuer  schiebers 114 ist.  



  Die Membran 115 trennt die beiden Kam  mern 117 und 118 voneinander. Die Kammer  117 ist durch eine Leitung 119 mit der Zweig  leitung 45 der Hilfsbrennstoff-Speiseleitung  25 verbunden, und die Kammer 118 ist durch  eine Leitung 120 mit der Kammer 106 und  demzufolge mit der Zweigleitung 44 verbun  den, so dass die Membran 115 entsprechend  der Differenz der Drücke belastet ist, die in  der Hilfsbrennstoff-Speiseleitung 25 herr  schen, welche Differenz eine Folge der varia  blen Öffnung 39 ist. Diese Belastung wirkt  auf die Membran 115 im Sinne einer Ver  grösserung der Drosselwirkung des Steuer  schiebers 114 und wirkt der Wirkung der  Feder 121 entgegen.  



  Wie oben     erwähnt,    ist der Steuerschieber  114 nicht nur axial verschiebbar zur Verstel  lung des Querschnittes des     Auslasses    der  Kammer 113 in die Hauptbrennstoff-Speise  leitung 24, sondern ist auch drehbar, zwecks       Verstellung    des Querschnittes des     Auslasses     proportional zum Atmosphärendruck der Um  gebung, und zwar in jeder axialen Stellung  des Ventils. Zu diesem Zweck ist der     Steuer-          Schieber    114 mit einem Schlitz 122 versehen,    in welchen ein Radialarm 123 eingreift, der  von der Welle eines Ritzels 124 getragen  wird. Letzteres greift in eine an der Spindel  125 des Hilfskolbens 126 gebildete Zahn  stange ein.

   Die eine Seite des Kolbens 126  bildet einen Teil der Wandung der Kam  mer 113 und ist somit dem Brennstoffdruck  zwischen den beiden Steuerschiebern 111 und  114 ausgesetzt. Die andere Seite des Kolbens  126 bildet die Wand einer Kammer 127,  welche durch eine     verengte    Öffnung 128 und  eine Leitung 129 mit der Förderleitung 34  der Hauptbrennstoffpumpe 32 in Verbindung  steht.  



  Durch den Kolben 126 und seine Kolben  stange 125 führt eine Bohrung 7.30     zweeks     Schaffung einer Verbindung zwischen den  Kammern<B>127</B> und 113, und die     verengte    Öff  nung 128 besitzt eine solche Grösse, dass  Brennstoff durch die Bohrung 130 aus der  Kammer 127 in die Kammer 113 zu strömen  sucht.  



  Die Strömung durch die Bohrung 130 wird  durch ein Nadelventil 131 gesteuert, das von  einer evakuierten Dose 132 getragen wird.  Letztere ist in einer Kammer 133 angeordnet,  deren Inneres gegen die Atmosphäre offen  ist, so dass sich die Dose 132 mit zunehmen  der und abnehmender Höhe ausdehnt bzw. zu  sammenzieht. Eine     Torsionsfeder    134 ist mit  dem     Ritzel    124 im Sinne der Verdrehung des       Kolbens    126 in einer Richtung verbunden,  welche einer Verhinderung der Strömung  durch die Bohrung 130 entspricht.

   Der Kol  ben 126 nimmt bei stationärem Betrieb der  Maschine eine Lage ein, in welcher die Diffe  renz der auf ihn wirkenden     Fluiddrücke     durch die auf ihn wirkende Belastung der       Torsionsfeder    134 ausgeglichen wird. Bei  einer Zunahme der flöhe und damit bei einer  Abnahme des Atmosphärendruckes,     dehnt.     sich die Dose 132 aus und versucht die Strö  mung durch die Bohrung 130 weiter einzu  schränken.     Demzufolge    nimmt der Druck in  der Kammer 127 zu, der den Kolben (in der  Zeichnung aufwärts) entgegen der Wirkung  der     Torsionsfeder    verschiebt, bis die am Kol  ben     wirkenden        Belastungen    erneut ausgegli-      chen sind.

   Beim Verschieben des Kolbens 126  werden das     Ritzel    124 und ebenso den Steuer  schieber 114 gedreht. Die Anordnung ist der  art, dass bei einer Zunahme des Atmosphären  druckes der Umgebung, der auf die Dose 132  wirkt, der Steuerschieber 114 im Sinne einer  Vergrösserung des Brennstoffstromes aus der  Zwischenkammer 113 in die Hauptbrennstoff  leitung 24 verdreht wird; die Anordnung ist  zweckmässig derart, dass eine zufolge einer  Änderung des     Atmosphärendruckes    auftre  tende Änderung des Luftstromes durch die  Maschine von Änderungen im Brennstoff  strom begleitet ist, die eine Folge der Drehung  des Steuerschiebers 114 sind, und zwar derart,  dass die Maschinendrehzahl bei einer konstan  ten axialen Lage des Steuerschiebers 114 kon  stant gehalten wird.  



  Die Wirkungsweise der vorangehend be  schriebenen Steuervorrichtung ist im übrigen  folgende:  Angenommen, das Steuerglied 40 werde  im Sinne einer Vergrösserung des     Quer-          sehnittes    der Öffnung 39 verstellt zwecks Er  höhung der augenblicklichen Maschinendreh  zahl, dann nimmt die     Druckdifferenz    an der  Öffnung 39 ab, welche auf die Membran 115  wirkt. Der Steuerschieber 114 wird in der  Folge in Öffnungsrichtung bewegt, wodurch  die auf die Membran 108 wirkende Druck  differenz herabgesetzt wird. Demzufolge wird  der Steuerschieber 111 weiter geöffnet, und  der Brennstoffstrom in der     Hauptbrennstoff-          Speiseleitung    24 nimmt zu.

   Anderseits, wenn  der Hebel 40 im Sinne einer Verkleinerung  des Querschnittes der Öffnung 39 verstellt  wird, nimmt die auf die Membran 115 aus  geübte Belastung     zu,    wodurch der     Steuer-          sehieber    114 in Schliessrichtung bewegt wird.  Demzufolge nimmt die die Membran 108 be  lastende Druckdifferenz zu, so dass der  Steuerschieber 111 im Sinne des Schliessens  bewegt wird, zwecks Verkleinerung der Brenn  stoffzufuhr zur Hauptbrennstoff-Speiselei  tung 24.  



  Der durch den ersten hydraulischen Reg  ler gesteuerte Steuerschieber 111, welcher  Regler durch die Pumpe 38, die Öffnung 100    und die Membranen 104 und 108 gebildet  wird, wirkt im Sinne der Festlegung eines  vorbestimmten Druckabfalles im Steuerschie  ber 114 für jede momentane Maschinendreh  zahl und Höhe. Der Druckabfall an der Öff  nung 100, welcher dem Quadrat der Maschi  nendrehzahl proportional ist, wirkt auf die  Membran 104, und der Druckabfall im  Steuerschieber 114, welcher dem Quadrat des  Brennstoffstromes proportional ist, wirkt auf  die Membran 108. Die einander entgegenwir  kenden Belastungen der beiden Membranen  steuern den Steuerschieber 111 mittels der  Stange 107, zwecks Einstellung des Druckes  in der Kammer 113, derart, dass der Druck  abfall im Steuerschieber 114 und- demzufolge  der Brennstoffstrom von der Maschinendreh  zahl abhängen.

   Es ist zu bemerken, dass, wenn  der Steuerschieber 114 vollständig offen ist,  der Druck in der     Kammer    113, der durch den  ersten hydraulischen Regler bestimmt ist, den       maximalen    Brennstoffstrom zur Maschine be  stimmt. Der Querschnitt des Steuerschiebers  114 ist im axialen Sinne durch den zweiten  hydraulischen Regler gesteuert, - der die   Pumpe 38, die variable . Öffnung 39 und die  Membran 115 umfasst,     zwecks    Aufrechterhal  tung des Brennstoffstromes durch den Steuer  schieber 114 auf einem Wert, welcher der  durch die Einstellung der variablen Öffnung  39 gewählten     Maschinendrehzahl    entspricht.

    Sollte die momentane Drehzahl unter den  durch die Einstellung der variablen Öffnung  39 gewählten Wert fallen, fällt auch der  Druckabfall an der Öffnung, wodurch die  Membran 115 nach rechts     (Fig.    8) im Sinne       des        öffnens    des Steuerschiebers 114 bewegt  wird, zum Zwecke, den Brennstoffstrom zu  erhöhen und die gewählte. Drehzahl wieder  herzustellen.  



  Der     öffnungs-    und der Schliessweg des  Steuerschiebers 114 sind durch Anschläge 135  und 136 begrenzt,     und    demzufolge sind die  maximalen und die minimalen Brennstoff  ströme zur Maschine für jede Maschinendreh  zahl begrenzt.  



  Der     Wirkungsquerschnitt    des Steuerschie  bers 114 ist so gesteuert, dass     eiv    sich bei     einer              Verdrehung    proportional mit dem umgeben  den Atmosphärendruck verändert.  



  Wenn der Querschnitt der Öffnung 100  entsprechend der Temperatur der Umgebungs  luft ändert, dann ändert sich die Lage des  Steuerschiebers 111, um Änderungen im  Brennstoffverbrauch zufolge Lufttemperatur  änderungen auszugleichen.  



  In der Brennstoff-Zufuhreinrichtung, wie  sie vorangehend     beschrieben    wurde, erfolgt  die Steuerung der Hauptbrennstoffzufuhr  durch die Steuervorrichtung 35.     Ferner    ist  beim beschriebenen Beispiel die Hauptbrenn  stoffpumpe keine Verdrängerpumpe, sondern  eine Zentrifugalpumpe.  



  Nun soll eine Brennstoff-Zufuhreinrich  tung gemäss Fig. 9 beschrieben werden,  deren Hauptbrennstoffpumpe eine Verdrän  gerpumpe ist, in welcher Änderungen der  Brennstofförderung zu den Hauptbrennstoff  injektoren durch Änderung der Pumpenför  derung erfolgt.  



  Die Einrichtung besitzt, wie die voran  gehend beschriebene, eine Saugleitung 30, die  zum Hauptinjektorsystem führt, und ferner  eine Zweigleitung 30a, welche zum Hilfs  brennstoff-Injektorsystem führt. Das Hilfs  brennstoff-Injektorsystem ist gleich ausgebil  det, wie das in Fig. 4 dargestellte und besitzt  ein Feinfilter 37, eine Verdrängerpumpe 38  mit bei konstanter Drehzahl konstanter För  dermenge und in der Hilfsspeiseleitung 25  eine variable Öffnung 39, deren Querschnitt  durch Einstellung des Steuerorgans 40 ge  wählt werden kann.

   Die Anordnung ent  spricht der vorangehend beschriebenen, bei  welcher die Differenz der in der     Speiselei-          tung    25 beidseits der variablen Öffnung 39  herrschenden Drücke dazu benützt wird, die       Brennstofförderung    zu den Hauptbrennstoff  injektoren zu steuern. Ein Umleitweg 42, der  durch ein Entlastungsventil 43 gesteuert  wird, ist wie im vorangehenden Beispiel vor  gesehen.  



  Beim Beispiel gemäss Fig. 9 ist die Haupt  brennstoffpumpe 140 eine Verdrängerpumpe,  und zwar in diesem Fall eine Mehrkolben  pumpe mit veränderlichem Hub. Die Pumpe    besitzt einen Pumpenrotor 141, welcher über  die Antriebsabzweigung 16 durch die Ma  schine antreibbar ist, und der eine Anzahl  von Zylinderbohrungen 142 aufweist, in wel  chen Kolben 143 angeordnet sind. Beim Ro  tieren des Pumpenrotors 141 werden die  Pumpenkolben 143, entgegen der Wirkung  von Federn 144 mittels einer Schrägscheiben  vorrichtung 145 hin und her bewegt.

   Der Nei  gungswinkel der Schrägscheibe 145 bezüglich  der Drehachse des Pumpenrotors 141 ist ein  stellbar, um den Hub der Pumpenkolben 143  und somit die Menge des in die Speiseleitung  24 geförderten Brennstoffes zu ändern; diese  Einstellung erfolgt mittels eines weiter unten  beschriebenen Mechanismus unter der Steuer  wirkung der Differenz der beidseits der va  riablen Öffnung 39 herrschenden Drücke.  



  Der Mechanismus zur Steuerung des Nei  gungswinkels der Schrägscheibe 145 besitzt  einen Kolben 146, der an die Schrägscheibe  angelenkt ist und in einem Zylinder 147 ent  gegen der Wirkung einer Feder 148 ver  schiebbar ist. Die federbelastete Seite des  Kolbens 146 ist an die Pumpenauslassöffnung  149 durch eine Leitung 150 und eine Drossel  151 angeschlossen, und die andere Kolben  seite ist direkt durch die Leitung 150 mit der       Pumpenauslassöffnung    149 verbunden.

   Eine       Anzapföffnung    152 ist an der federbelasteten  Kolbenseite im Zylinder angeordnet, und es  ist ersichtlich, dass, wenn kein Fluidum durch  die Öffnung 152 entweicht, die auf beiden  Seiten des Kolbens 146 herrschenden     Fluid-          drücke    einander gleich sind, wobei die Feder  148 den Kolben 146 in der     Zeichnung    nach  links drückt, wodurch die Schrägscheibe 145  in     ihre        maximale    Förderstellung     bewegt    wird.

    Wenn dagegen Fluidum aus der Öffnung 152  strömt, besteht eine Differenz zwischen den  auf beiden Kolbenseiten     wirkenden        Fluid-          drücken,    und der Kolben 146 wird nach rechts  gedrückt, wodurch der Pumpenhub verkürzt  und somit die     Brennstofförderung        zur        Anlage     durch die Hauptspeiseleitung 24 herabgesetzt       wird.     



  Die     Anzapföffnumg    152     ist    durch eine       Leitung    153 mit einem     Mechanismus    154 ver-      Bunden, der ein Halbkugelventilelement 155  zur Steuerung des Ausflusses aus der Leitung  153 besitzt. Das Ventilelement 155 wird von  einem Hebel 156 getragen, der auf einer bieg  samen Membran 157 abgestützt ist. Die Mem  bran 157 teilt den Mechanismus 154 in zwei  Kammern 158 und 159, von welchen die  erstere, in welche die Leitung 153 mündet,  durch eine Leitung 160 mit der Saugseite der  Hlauptbrennstoffpumpe 140 verbunden ist.  



  Der Hebel 156 ist ferner durch eine Feder  162 belastet, und zwar im Sinne des Schlie  ssens des Halbkugelventils 155, und ausserdem  durch eine Stossstange 163 im Sinne des     Öff-          nens    des Halbkugelventils 155.  



  Die Stossstange 163 wird von einem Kolben  164 getragen, der in einem zwei Kammern  165 und 166 aufweisenden Zylinder arbeitet.  Die Kammern 165 und 166 sind mit der  Zweigleitung 45 bzw. 44 der     Hilfsbrennstoff-          Speiseleitung    25 je auf einer Seite der varia  blen Öffnung 39 verbunden. Demzufolge ist  der Kolben 164 entsprechend der Druckdiffe  renz an der Öffnung 39 belastet, und der  Hebel 156 ist durch die Stossstange mit einer  Öffnungsbelastung belastet, die von der  Druckdifferenz an der     Öffnung    39 abhängt.  



  Die Wirkungsweise dieses Mechanismus ist  im übrigen folgende:  Wenn das Halbkugelventil 155 geschlossen  ist, erfolgt kein Ausfluss durch die Öffnung  152, und die Brennstofförderung in die Haupt  brennstoff-Speiseleitung 24 ist ein Maximum  für die augenblickliche Drehzahl der Ma  schine. Wenn dagegen das Halbkugelventil  155 offen ist, strömt Fluidum durch die An  zapföffnung 152, und die Brennstofförderung  nimmt ab.  



  Angenommen, der Querschnitt der Öff  nung 39 sei für eine gewünschte Maschinen  drehzahl eingestellt. In diesem Fall wird eine  unerwünschte Drehzahlzunahme eine Ver  grösserung der Druckdifferenz an der Öff  nung 39 und eine Erhöhung der durch die  Stossstange 163 auf den Hebel 156 übertra  genen Belastung bewirken, wodurch das  Ventil 155 geöffnet und die Brennstofförde  rung in die Hauptbrennstoff-Speiseleitung    24 herabgesetzt wird. Eine unerwünschte  Drehzahlabnahme bewirkt eine Bewegung des  Ventils 155, wodurch im Sinne des Schliessens  das Ausströmen von Fluidum durch die Öff  nung 152 vermindert und der Hub der  Pumpe und somit die Förderung zur Ma  schine vergrössert werden.  



  Durch Einstellen des     Öffnungsquersehnit-          tes    im Sinne einer Vergrösserung oder Ver  kleinerung     dieses        Querschnittes    (entspre  chend einer Zunahme bzw. Abnahme der ge  wählten Drehzahl) nimmt die durch die Stoss  stange 163 auf den Hebel 156 übertragene  Belastung ab bzw. zu, woduch der Hub der  Pumpenkolben 143 zu- bzw. abnimmt. Dem  zufolge wird die     Brennstofförderung    zu den  Hauptbrennstoffinjektoren durch die Speise  leitung 24 entsprechend geändert.  



  Bei jeder der beschriebenen     Brennstoff-          Zufuhreinrichtungen    wirkt das Ventil 43  und die Rückführleitung 42 nur zur Sicher  stellung, dass der Druck des durch die Hilfs  brennstoff-Speiseleitung 25 in die Hilfs  injektoren geförderten Brennstoffes an  nähernd konstant bleibt und von Änderungen  im Querschnitt der Öffnung 39 nicht beein  flusst wird.  



  Der feinmaschige Filter 37 dient in jedem  Fall zum Abscheiden feiner Schmutzbeimen  gungen aus dem relativ kleinen Hilfsbrenn  stoffstrom und zur Verhinderung eines Ver  stopfens der Öffnungen 39 und 100.  



  Die Hauptbrennstoffpumpe kann anstatt  eine Mehrkolbenpumpe mit veränderlichem  Hub, wie beim Beispiel gemäss Fig. 9, eine  andere     Verdrängerpumpe,    z. B. eine Zahnrad  pumpe, sein. In diesem Fall können die durch  die auf     Dreck    ansprechende     Vorrichtung        be-          tätigbaren    Mittel ein Organ, z. B. eine in der  Speiseleitung 24     @    angeordnete Drossel, auf  weisen, das dazu bestimmt ist, die Brennstoff  zufuhr zu den     Hauptbrennstoffinjektoren    zu  verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoff -Zufuhreinrichtung, insbeson dere für Gasturbinenanlagen, gekennzeichnet durch Hauptbrennstoff-Einspritzvorrichtun- gen, Hilfsbrennstoff-Einspritzvorrichtungen, eine Hauptbrennstoffpumpe zur Förderung von Brennstoff zu den Hauptbrennstoff- Einspritzvorrichtungen, eine Verdränger- pumpe mit bei konstanter Drehzahl kon stanter Fördermenge,
    welche Verdränger- pumpe mit einer zur Drehzahl der Anlage proportionalen Drehzahl antreibbar ist und zur Förderung von Brennstoff zu den Hilfs brennstoff-Einspritzvorrichtungen bestimmt ist, zwischen der Verdrängerpumpe und den Hilfsbrennstoff-Einspritzvorrichtungen ange ordnete Strömungsdrosselmittel, eine auf Druck ansprechende Vorrichtung, die der Differenz der beidseits der Drosselmittel herrschenden Drücke ausgesetzt ist, und ferner gekennzeichnet durch Mittel, welche durch die auf Druck ansprechende Vor r ich- tung betätigbar sind, zur Steuerung des Brennstoffstromes von der Hauptbrennstoff pampe zu den Hauptbrennstoff-Einspritz vorrichtungen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hauptbrenn stoffpumpe eine Pumpe mit bei konstanter Drehzahl variabler Fördermenge ist, und dass die durch die auf Druck ansprechende Vor richtung betätigbaren Mittel ein in der För- derleitung der Hauptbrennstoffpumpe ange ordnetes Organ aufweisen, das zwecks Steue rung der Strömung des durch die Haupt brennstoffpumpe unter Druck gesetzten Brennstoffes zu den Brennstoffeinspritzvor- richtungen bewegbar ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Hauptbrenn stoffpumpe eine Zentrifugalpumpe ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hauptbrenn stoffpumpe eine Verdrängerpumpe ist und dass die durch die auf Druck ansprechende Vorrichtung betätigbaren Mittel ein Organ be- sitzen, das dazu bestimmt ist, die Brennstoff zufuhr zu den Hauptbrennstoff-Einspritzvor richtungen zu verändern. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Hauptbrenn- stoffpumpe eine Verdrängerpumpe mit bei konstanter Drehzahl variabler Fördermenge ist, und dass die durch die auf Druck anspre chende Vorrichtung betätigbaren Mittel ein Organ besitzen, das dazu bestimmt ist, die augenblickliche Brennstofförderung dieser Pumpe zu verändern. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Ver- drängerpumpe mit variabler Fördermenge eine Kolbenpumpe mit veränderlichem Hub ist, und dass das genannte Organ ztun Verän dern des Hubes der Pumpenkolben und dem zufolge zum Verändern der Brennstofförder menge der Pumpe bestimmt ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Strömungs- drosselmittel eine Öffnung mit veränderli chem Querschnitt aufweisen, und dass ein be wegliches Steuerglied vorgesehen ist zur Ein stellung des Querschnittes dieser Öffnung der Drosselmittel. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Strömungs- drosselmittel eine erste Drosselöffnung be sitzen, deren Querschnitt durch ein Steuer glied einstellbar ist, und eine hydraulisch in Serie zu der ersten Drosselöffnung angeord nete zweite Drosselöffnung, und dass ge trennte, auf Druck ansprechende Vorrichtun gen vorgesehen sind, die auf die Differenz der beidseits der ersten bzw. zweiten Drossel öffnung herrschenden Drücke ansprechen, wobei beide auf Druck ansprechenden Vor richtungen zur Einstellung der den Brenn stoffstrom von der - Hauptbrennstoffpumpe steuernden Mittel bestimmt sind.
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