CH291341A - Anordnung zur Verzögerung des Ansprechens eines stromwertempfindlichen Gerätes. - Google Patents

Anordnung zur Verzögerung des Ansprechens eines stromwertempfindlichen Gerätes.

Info

Publication number
CH291341A
CH291341A CH291341DA CH291341A CH 291341 A CH291341 A CH 291341A CH 291341D A CH291341D A CH 291341DA CH 291341 A CH291341 A CH 291341A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
saturation
converter
current
circuit
arrangement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH291341A publication Critical patent/CH291341A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/08Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
    • H02H3/093Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current with timing means
    • H02H3/0935Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current with timing means the timing being determined by numerical means
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Anordnung     zur    Verzögerung des     Ansprechens        eines        stromwertempfindlichen    Gerätes.    Die Erfindung betrifft eine Anordnung,  die dazu dient, das Ansprechen eines     strom-          wertempfindliehen    Gerätes, z. B. eines Relais  oder Auslösers, zu verzögern. Es ist bekannt,  zu diesem Zweck einen Impulsspeicher zu ver  wenden, dem eine Anzahl aufeinanderfolgen  der und untereinander gleich grosser elektri  scher Impulse zugeführt werden und dessen  Speicherzustand den Steuerkreis des     strom-          wertempfindlichen    Gerätes unmittelbar oder  mittelbar beeinflusst.  



  Die vorliegende Erfindung geht von dem       Gedanken    aus,     da.ss    elektrische Impulse in  Form von     Spannungs-    oder Stromstössen     be-          kannt.lieh    u. a. durch Umsättigung eines     hoch-          gesättigten    Magnetkernes erzeugt werden kön  nen.

   Für die     Ummagnetisierung    eines     Sätti-          ,        in,        wandlers    vom Sättigungszustand in       gil    i     's     einer Richtung auf den Sättigungszustand in  der entgegengesetzten Richtung wird ein       Spannungszeitintegral    von einer durch die  Abmessungen und den Kernwerkstoff eindeu  tig bestimmten Grösse benötigt, das in einem       Spannungszeitdiagramm    als Fläche in     Er-          seheinung    tritt.

   Dieses     Spannungszeitintegral     wird bei einem schwach belasteten Wandler  auch in der Sekundärwicklung induziert. Der       ,ättigungswandler    wirkt also während seiner       Umsättigung    wie ein gewöhnlicher Span  nungswandler. Durch wiederholte Umsätti  gung erhält man aufeinanderfolgende Span  nungsstösse, die in der Darstellung im Span-         nungszeitdiagramm    sämtlich untereinander  die gleiche Flächengrösse aufweisen.

   Hat der  Sekundärkreis eines Sättigungswandlers da  gegen sehr niedrigen Widerstand, der prak  tisch einem Kurzschluss gleichkommt, so ver  hält er sieh während seiner Umsättigung,  streuungsarmen Aufbau vorausgesetzt, ähn  lich wie ein Stromwandler mit dem durch die       Windungszahlen    der Primärwicklung und       Sekiandärwieklung    gegebenen     übersetzungs-          verhältnis.    Man erhält in diesem Fall durch  wiederholte Umsättigung des     Sättigungswand-          lers    aufeinanderfolgende Stromstösse, die, im       Stromzeitdiagramm    dargestellt, sämtlich un  tereinander die gleiche Flächengrösse aufwei  sen.  



  Auf diesen Erwägungen beruht die vorlie  gende Erfindung. Sie besteht darin, dass bei  der eingangs erwähnten Anordnung zur Er  zeugung der Impulse ein     wechselstromerregter     Sättigungswandler vorgesehen ist.  



  Bisher     wurden    zu diesem Zweck in bekann  ten Verzögerungsanordnungen gewöhnlich  Entladungsstrecken mit eindeutig bestimmter       Ansprechspannung,    z. B. Funkenstrecken,  Glimm- oder     Hochvakuumröhren    verwendet.  Diese Mittel haben aber eine verhältnismässig  begrenzte Lebensdauer. Auch mechanische  Schaltmittel, die natürlich ebenfalls zur Er  zeugung untereinander gleicher Impulse ver  wendet werden können, sind erheblichem Ver  schleiss unterworfen. Demgegenüber ermög-      licht die Erfindung einen besonders einfachen  Aufbau einer Anordnung aus lauter ruhenden  und praktisch keinem Verschleiss ausgesetzten  Teilen.

   Ein weiterer Vorteil, der zum Beispiel  bei der Zusammenarbeit der Anordnung mit  einem     Synchronschalter    Bedeutung hat, be  steht darin, dass die     Spannungs-    oder Strom  stösse durch die     Stromnulldurchgänge    des Er  regerstromes des     Wandlers    ausgelöst werden.  Auch wenn die     Stromnulldurchgänge    infolge  von     Einschwingungsv        orgängen    nicht in glei  chen Abständen voneinander liegen, arbeitet  die Anordnung so, dass der Zeitpunkt der  Auslösung -relativ zu einem     Stromnulldurch-          gang    immer dieselbe Lage hat.

   Dadurch  ist auch in solchen Fällen die Auslösung  eines Synchronschalters zur rechten Zeit  möglich, indem der zu schaltende Strom  zur Erregung des zur Anordnung gehören  den Sättigungswandlers verwendet wird. Im  Gegensatz dazu ergeben sich bei einer Ver  zögerungsanordnung bekannter Art, bei wel  eher ein Schwingungskreis gegebener Fre  quenz verwendet wird, infolge von Abwei  chungen der     1\Trilldurchgänge    des zu schalten  den Stromes von der normalen Lage eben  solche Abweichungen vom richtigen Schalt  zeitpunkt.  



  Ein Synchronschalter, der in einem vor  geschriebenen Takt wiederholt eingeschaltet  und unter Verwendung der Anordnung nach  der vorliegenden Erfindung jedesmal mit re  gelbarer Verzögerung wieder im Öffnungs  sinn ausgelöst wird, eignet sich zum Beispiel  als     Sehweisstakter    zur selbsttätigen Steuerung  eines elektrischen Schweissgerätes. Die Ver  zögerungsanordnung ist wegen ihrer geringen  Empfindlichkeit gegen mechanische oder     elek-          trischeÜberbeanspruchungen    für die Verwen  dung in rauhen Betrieben, zu denen u. a. auch  die Schweisswerkstätten gehören, besonders  gut geeignet.  



  Durch     Vormagnetisierung    kann der Sätti  gungswandler zusätzlich magnetisch gesteuert  werden. Dadurch wird die Phasenlage der       I@Tulldurchgänge    der Gesamterregung und da  mit der Impulse verändert. Eine     Vormagneti-          sierimg    mit Gleichstrom ergibt eine gegensei-         tige    Verschiebung der positiven und negativen  Impulse, so dass ihr     Zeitwinkelabstand    in  einer Richtung grösser und in der andern  kleiner als 180  ist.

   Wird der     Sättigungswand-          ler    bis zu einem so hohen Sättigungsgrad vor  magnetisiert, dass er beim Scheitelwert des  Nennstromes in seinem Erregerstromkreis  nicht aus dem Sättigungszustand heraus  kommt, so ist der     Wandler    normalerweise un  wirksam. Erst bei einem zur     Entsättigung    aus  reichenden Überstrom setzt die Impulsübertra  gung ein.

   Ein angeschlossener Auslöser spricht  also auf Überstrom an, aber nur in dem Falle,  wenn die Dauer des Überstromes länger ist als  die Verzögerungszeit der Anordnung; man  kann daher letztere dazu verwenden, um  irgendeine     Einriehtung    gegen länger dauern  den     überstrom    zu schützen, indem man     diese     Einrichtung in dem     Erregerstromkreis        des     Sättigungswandlers anordnet und in diesem  Kreis einen Schalter anbringt, der beim An  sprechen des erwähnten Auslösers den Strom  unterbricht.  



  In der Zeichnung sind in     Fig.    1, 3, 4 und  6 verschiedene Ausführungsbeispiele der Er  findung     schematisch    dargestellt. Die     Fig.    2  und 5 enthalten Schaubilder zur Erläuterung  der Wirkungsweise, und     Fig.    7 zeigt eine  Schaltung zur     Synehronunterbreehung        eines     Stromkreises unter Verwendung eines weite  ren Ausführungsbeispiels der Verzögerungs  anordnung gemäss der Erfindung.  



  Nach     Fig.1    ist die     Primärwicklung        eines          Sättigungswandlers    2 in     einem    Stromkreis<B>1.0</B>  angeordnet, der von einem Wechselstrom I  durchflossen wird. Die     Windungszahl    und der  Kernquerschnitt des     Wandlers    sind so bemes  sen,     da.ss    der Kern nur bei sehr kleinen     Augen-          blickswerten    in der Nähe des     Stromnullwertes     ungesättigt, bei stärker vom Nullwert abwei  chenden Augenblickswerten dagegen bereits  hochgesättigt ist.

   Als Kernwerkstoff wird vor  teilhaft eine Eisensorte mit scharfen Sätti  gungsknicken     verwendet.    An die Sekundär  wicklung ist über einen     Gleiehriehter    3 eine  Spule 4 eines Auslösers oder eines Relais an  geschlossen. Parallel zu der     Reihensehaitung     des Gleichrichters 3 und der Spule 4 ist die      Reihenschaltung eines weiteren     Gleiehrichters     5 und eines Kondensators 6 geschaltet. Der  Kondensator 6 ist durch einen einstellbaren       Entladewiderstand    7 überbrückt.

   Unter der  Voraussetzung, dass der Widerstand der Spule  1 einen niedrigen Wert hat, wird der     Sätti-          gungswandler    im Bereich seiner Umsättigung  als Stromwandler mit dem durch die     Win-          dungszahlen    gegebenen     übersetzungsverhält-          nis    wirksam. Ist der Sättigungswandler  streuungsarm gebaut, so tritt bei jedem Null  durchgang stets das gleiche Spannungszeit  integral, das heisst der gleiche Spannungsstoss,  in V. sek. auf.

   Infolge des geringen Gesamt  widerstandes des Sekundärkreises werden  durch die Spannungsstösse untereinander       g#-leieh    grosse Stromstösse mit gleichbleibender       A.-sek.-Zahl        erzeugt.    Der Gleichrichter 5 lässt  nur die Stromstösse einer Richtung zum Kon  tlensator 6 gelangen, so dass dessen Spannung  mit jedem zweiten Stromstoss etwas ansteigt.  Damit ist der scheinbare Widerstand des     Kon-          densatorstromzweiges    nach jedem zweiten       stoss    grösser.

   Dementsprechend steigen die an  teiligen Stromstösse in dem     Spulenstromzweig,     dessen Widerstand in der     Durchlassrichtung     unverändert bleibt.     Fig.    2 zeigt im obern Teil  den Verlauf des den Sättigungswandler er  regenden Wechselstromes I und im untern  Teil den Verlauf des in der     Auslösespule    4       fliessenden    Stromes i. Sobald nach einer be  stimmten Periodenzahl ein Stromstoss den       Auslösewert    A erreicht, spricht das     strom-          wertabhängige    Gerät, zu dem die Spule 4 ge  hört, an.

   Die Anzahl der Perioden und damit  die Verzögerungszeit kann mit Hilfe eines       regelbaren        Entladewiderstandes    7 eingestellt       werden.    Der Gleichrichter 3 verhindert das  Zustandekommen negativer Stromstösse. Bei  Wegfall des Gleichrichters 3 würden diese  negativen Stromimpulse, da sie vom Konden  sator nicht beeinflusst werden, von vorn  herein in voller Höhe die Spule 4     dur        chflie-          sseti,    wie in     Fig.2    gestrichelt angedeutet ist.       Infolgedessen    würde bereits der erste dieser       negativen    Impulse die Auslösung herbeifüh  ren.

   Es ist natürlich auch möglich, diese vor  zeitige Auslösung dadurch zu verhindern, dass    das     stromwertempfindliehe    Gerät polarisiert  ausgeführt wird. In diesem Fall ist der Gleich  richter 3 überflüssig. Der Gleichrichter 3     kann     auch durch einen Widerstand 8 überbrückt  werden, der den     Spannungsanstieg    begrenzt  und so bemessen ist, dass die von ihm durch  gelassenen negativen Stromstösse kleiner     sind     als der     Auslösewert    A. Der gleiche Erfolg  kann, auch dadurch erzielt werden, dass statt  des mit der Spule 4 in Reihe geschalteten  Gleichrichters 3 ein zur Spule parallel ge  schalteter Gleichrichter vorgesehen wird, der  einen Anteil der negativen Stromstösse durch  lässt.

   Wird dieser zweite Parallelzweig ebenso  ausgestaltet wie der erste,     wird    er also gemäss       Fig.    3 ausser mit einem Gleichrichter 5' noch  mit einem Kondensator 6' und einem dazu  parallel geschalteten regelbaren     Entladewider-          stand    7' ausgerüstet; so haben auch die nega  tiven anteiligen Stromstösse, welche die Spule  4 durchfliessen, steigende Spitzenwerte aufzu  weisen. Mit einer derartigen Anordnung ist es  infolgedessen möglich, die Verzögerungszeit  nach Halbperioden abgestuft einzustellen. Der  unmittelbaren Parallelschaltung mehrerer  Stromzweige ist ihr Anschluss an getrennte  Wicklungen des     Sättigungswandlers    gleich  wertig.  



  Bei den verschiedenen Verzögerungsanord  nungen kann die Verzögerung mit einfachen  Mitteln unwirksam gemacht werden, wenn  eine sofortige Auslösung erwünscht ist. In der  Anordnung nach     Fig.    1 braucht nur ein zum  Gleichrichter 3 paralleler Arbeitskontakt 9  geschlossen zu werden. Statt dessen könnte  man natürlich auch einen Ruhekontakt im       Kondensatorstromkreis    öffnen. Auch in der  Anordnung nach     Fig.3    können die beiden  Parallelzweige     zwecks    sofortiger Auslösung  durch Öffnung eines Ruhekontaktes     unterbro-          ehen    werden.  



  Nach     Fig.    4 ist die Primärwicklung eines  Sättigungswandlers 12 in einem Wechsel  stromkreis 11 angeordnet. Der Sekundärkreis  weist nur eine schwache Belastung auf, so dass  der Sättigungswandler während seiner Umsät  tigung wie ein     Spannungswandler    arbeitet.

   Be  zeichnen die     Selnzndärwindungszahl    und $      den     Kraftlinienfluss    in     Maxwell,    -so ist. die  Spannung
EMI0004.0003  
   in Volt und somit  das     Spannungszeitintegral   <I>'</I>     edt    =     7z4        0.10-$     in V. sek. bzw. die ihm bei einer vollständigen       Ummagnetisierung    von dem Sättigungswert       -0"    auf den entgegengesetzten Sättigungs  wert +     0",-    oder umgekehrt entsprechende  Fläche<I>F .

   = 2n.</I>     gis ..    Die Höhe der Span  nung ist dabei von der an der Primärwick  lung liegenden Spannung während der Um  sättigung abhängig.  



  Die so erzeugten     Spannungsstösse    werden  über einen Trockengleichrichter 1.3 einer  Drossel 15 zugeführt. Das     Spannungszeitinte-          gral,    welches diese Drossel 15 zur Umkehr des       Sättigungsflusses    benötigt, sei dargestellt  durch die Fläche     FD.    Diese sei grösser als die  Fläche     Fw.    Aus     Fig.    5, wo für den     Sättigungs-          wandler    12 und für die Drossel 15 in gleichem  Massstab die Kurven des Produktes ans     Win-          dungszahl        n ,

      (für die Sekundärseite des       Wandlers)    bzw.     nD    (für die Drossel) und       Kraftfluss        0,.    bzw.     OD    bis zum     Sättigungs-          fluss        fr,        bzw.        OSD    in Abhängigkeit vom  Strom     i"    bzw.     iD    eingezeichnet sind, kann ent  nommen werden, wie etwa die stufenweise  Umsättigung der Drossel 15 durch die aufein  anderfolgenden gleichgerichteten Spannungs  stösse erfolgt.

   Es ist dabei nicht von negativer  Sättigung ausgegangen, sondern von der Re  manenz im Punkt R mit dem     Kraftfluss        ARD,     da angenommen ist,     da.ss    die Drossel 15 im  Augenblick des ersten Spannungsstosses keine  zusätzliche     Durchflutung    aufweise, jedoch  vorher     auf    negative Sättigung gebracht wor  den sei. Nach     lc    Spannungsstössen ist die Dros  sel positiv gesättigt.

   Es gilt angenähert:  
EMI0004.0042     
    Drückt man die     Flusswerte    durch die Pro  dukte aus den     Induktionen    B mit gleichen  Indizes und den Eisenquerschnitten     QD,        Qu.     für Drossel und Wandler aus, so ergibt sich:  
EMI0004.0047     
  
EMI0004.0048     
         k    ist daher ein ausschliesslich von der elek  trischen     Dimensionierung    von     Wandler    und  Drossel abhängiger Wert. Die abgeleitete Glei  chung lässt auch einige Möglichkeiten erken  nen, die zur Veränderung von     k    vorliegen,  nämlich Variation der     Windungszahl    und des  Eisenquerschnittes.  



  Den Verlauf des Stromes kann man aus  der     Fig.    5 entnehmen, in die auch der unge  fähre     Flussverlauf    eingetragen ist. Solange  der Fluss sich im steilen Teil der     Hysterese-          schleife    ändert, entsprechen den einzelnen  Spannungsstössen Stromstösse, deren grösster  Augenblickswert etwa dem Punkt     K    ent  spricht. Erst bei Überschreiten des     Sättigungs-          knicks    erhöht sich der Stromstoss sprunghaft.

    Ist also in der     Verzögerungsanordnung    nach       Fig.    4 der     Anspreehwert    der Erregerspule 14  eines Relais oder eines Auslösers etwas grösser  als der durch Punkt     Ft    gegebene Stromwert,  so wird nach einer vorher bestimmten Zahl  von Spannungsstössen bzw. bei einer regel  mässigen Folge derselben nach bestimmter  Zeit das Relais oder der Auslöser betätigt. Ist  die 'Frequenz des Stromes im Primärkreis v,  so ist die kürzeste erzielbare Verzögerungs  zeit
EMI0004.0065  
   In     Zweiwegsehaltung    über die Gleich  richter 13 und 13' nach     Fig.    3 ist die kürzeste  Verzögerungszeit
EMI0004.0068  
   .

   In solchen Intervallen  lassen sich längere     Verzögerungszeiten    auch  einstellen. Zweckmässig wird für die Kerne  des     Wandlers    12 und der Drossel 15 eine  Eisensorte mit scharfem Sättigungsknick und  hoher     Remanenz    verwendet, wie es zum Bei  spiel in Blech mit     Vorzuugsriehtung,    welches  ausserdem noch in Form eines Bandkernes  angeordnet sein könnte, gegeben ist.

   Mit der  Massgabe, dass der Wandler 12 zur Betätigung  des Auslösers genügend leistungsstark sein    Setzt man BRD = b .     BSD,    worin b      <     1, und  nimmt für die Drossel 15 und den Wandler  12 gleichen     Kernwerkstoff,    mithin     BD    =     B",     so ist      muss, ist bei der Auslegung eine untere Grenze  für den Wert F, gegeben.  



  Besonders vorteilhaft ist bei Anordnung  nach     Fig.    4 oder 6 die Tatsache, dass der Aus  lösestromstoss sprunghaft auftritt, wodurch  man die bezüglich     Ansprechgenauigkeit    an das       Auslöseglied    14 zu stellenden Forderungen  stark herabsetzen kann.  



  Oben wurde vorausgesetzt, dass die Dros  sel 15 zu Beginn des Vorganges negative Re  manenz besitzt. Dazu ist es notwendig, sie vor  her mit einem Spannungsstoss negativer Rich  tung auf Sättigung zu bringen. Dies ist zum  Beispiel in einer Schaltung nach     Fig.7        mög-          lieh,    in der mit Hilfe einer Anordnung, deren  Teile mit den gleichen Bezugsziffern wie in       Fig.    6 versehen sind,

   im Stromkreis eines Ver  brauchers 16 ein     Synchronkontakt    17 nach sei  ner     Einsehaltung    mit einer gewissen Verzöge  rungszeit durch     Kraftflussv        erlagerung    in  einem permanenten Haltemagneten 18 wieder       geöffnet    werden soll. Vor dem Einschalten des  Kontaktes 17 wird ein Stromkreis einer     Hilfs-          erregerspule    19 der Drossel 15 mittels eines  Sehalters 20 kurzzeitig geschlossen, wodurch  bei geeigneter Richtung des Stromstosses die  Drossel gesättigt wird und einen Fluss behält,  welcher der negativen     Remanenz    entspricht.  



  Sollen zwei aufeinanderfolgende, verschie  den lange Zeiten eingestellt werden, wie etwa  heim Nahtschweissen,     sö    kann ein und dieselbe  Drossel verwendet werden, wobei die     Magneti-          sierung    in einer Richtung eine Zeit ergibt, die       Zurückmagnetisierung    bei anderer     Windungs-          zahl    mit einer zweiten, abweichenden Zeit er  folgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Verzögerung des Anspre- ebens eines stromwertempfindlichen Gerätes clureh Zuführung einer Anzahl aufeinander folgender und untereinander gleich grosser elektrischer Impulse zu einem Impulsspeicher, dessen Speieherzustand den Steuerkreis des stromivertempfindlichen Gerätes beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung dieser Impulse ein wechselstromerregter Sätti- gungswandler vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zu einer an den Sättigungswandler (2) angeschlossenen wi derstandsarmen Auslösespule (4) eine Reihen schaltung eines als elektrischer Impulsspeicher dienenden Kondensators (6) und eines elektri schen Ventils (5) parallel geschaltet ist (Fig.1) . 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine als magneti scher Impulsspeicher dienende Sättigungs drossel (15), deren Sättigungsfluss ein Mehr faches des Wandlersättigungsflusses beträgt, in mindestens einer eine Auslösespule (14) und ein elektrisches Ventil (13, 13') enthaltenden Reihenschaltung an den Sättigungswandler (12) angeschlossen ist (Fig.4, 6 und 7). 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch eine Hilfserregerspule (19) für die Sättigungsdrossel (15), die durch einen Schalter (20) kurzzeitig eingeschaltet werden kann und dann einen die Drossel in entgegengesetzter Richtung wie die Wandler- impulse magnetisierenden Strom führt (Fig. 7).
    durch gekennzeichnet, dass der Sättigungs- wandler durch Gleiehstromv ormagnetisierung so hoch gesättigt ist, dass der Scheitelwert des Nennstromes in seinem Erregungsstromkreis kleiner ist als der zur Entsättigung des Wand- lers erforderliche Stromwert, zwecks Über wachung einer in diesem Stromkreis befind lichen Einrichtung.
CH291341D 1944-09-20 1951-06-19 Anordnung zur Verzögerung des Ansprechens eines stromwertempfindlichen Gerätes. CH291341A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE291341X 1944-09-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH291341A true CH291341A (de) 1953-06-15

Family

ID=6067336

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH291341D CH291341A (de) 1944-09-20 1951-06-19 Anordnung zur Verzögerung des Ansprechens eines stromwertempfindlichen Gerätes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH291341A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE676128C (de) Einrichtung zur Ausloesung von Schalt- oder Steuerimpulsen zu einem innerhalb einer Periode einer Wechselspannung waehlbaren Zeitpunkt
DE1132594B (de) Mit einer steuerbaren Vierschicht-Diode bestueckter Leistungsverstaerker
DE952289C (de) Geraet zur selbsttaetigen Einstellung der permanenten Vormagnetisierung von Relais
DE907096C (de) Anordnung zur UEberwachung der Groesse bzw. Richtung eines Stromes in einem elektrischen Stromkreis
DE890375C (de) Elektrischer Zeitkreis
DE2555255B2 (de) Einrichtung zur Erfassung von Fehlerströmen
CH291341A (de) Anordnung zur Verzögerung des Ansprechens eines stromwertempfindlichen Gerätes.
DE1111752B (de) Schaltanordnung fuer Elektroerosion mit verzoegerter Aufladung des Speichers
DE688827C (de) Relais, dessen Anker bei Unterbrechung des Speisestromes betaetigt wird
DE918691C (de) Anordnung zur Steuerung mit Hilfe von Impulsen
DE969347C (de) Mit steuerbaren Entladungsgefaessen arbeitende Schalteinrichtung zur Steuerung eines Widerstands-Schweisstransformators mit Schnittbandkern aus Siliziumeisen
DE909612C (de) Schaltgeraet fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen
DE270072C (de)
DE917856C (de) Elektrischer Umformer
DE870569C (de) Anordnung zur Erzeugung eines Ausloeseimpulses
DE883466C (de) Wechselstrom-Schalteinrichtung mit mechanischen Kontakten
DE633154C (de) Selbsttaetige Zuendeinrichtung von Quecksilberdampfapparaten mit einer oder mehreren elektromagnetisch bewegten Tauchzuendelektroden und einem Transformator, ueber welchen der das Eintauchen bewirkende Strom geleitet wird
DE913309C (de) Elektrischer Selbstausloeser
DE901307C (de) Elektrischer Zeitkreis
DE884215C (de) Einrichtung zur Betaetigung eines Schalt-, Steuer- oder Messgeraetes
DE820919C (de) Anordnung zur Impulsgabe
DE850175C (de) Anordnung zur Impulsgabe
AT165253B (de)
DE913195C (de) Elektrischer Zeitkreis
DE451582C (de) Einrichtung zur Betaetigung von Selbstschaltern