CH291447A - Holzbauwerk. - Google Patents

Holzbauwerk.

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CH291447A
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    • E04B1/32Arched structures; Vaulted structures; Folded structures
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    • E04B2001/3235Arched structures; Vaulted structures; Folded structures having a grid frame
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Description


  Holzbauwerk.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Holzbauwerk, das eine Bodenkonstruk  tion aufweist und ein auf dieser abgestütztes,  zu einer vertikalen Mittelachse symmetrisches  Gewölbe mit verschalten Bogenträgern besitzt,  welches Gewölbe den Innenraum des Bau  werkes begrenzt und dessen Grundfläche ein  regelmässiges Vieleck ist.  



  Mittels dieses Bauwerkes kann beispiels  weise ein  Iglu  erstellt werden, indem das  verschalte Gewölbe mit einer Schneeschicht  überdeckt wird, und es kann so z. B. als Unter  kunftsraum oder Verpflegungsstätte im Ge  birge für sportliche oder militärische Zwecke  verwendet werden.  



  Die Bodenkonstruktion des Bauwerkes be  sitzt zweckmässig sternförmig angeordnete, mit  trapezförmigen Holzplatten bedeckte Boden  balken, auf deren äussern Endteilen je ein  Bogenträger des Gewölbes abgestützt sein  kann. Zwischen den Bogenträgern können  horizontale, mehrere gestaffelt übereinander  liegende Ringe bildende Pfetten angeordnet  sein, während die Bogenträger aussen durch  trapezförmige Holztafeln verschalt sein kön  nen, wobei eine dieser Tafeln zweckmässig als  Türe ausgebildet ist.  



  Die Bogenträger können kreisbogenförmig  oder parabelförmig gekrümmt sein.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand beispielsweise dargestellt;  es zeigt:  Fig.1 ein erstes Beispiel im Vertikalschnitt  nach der Linie I-I in Fig. 2,    Fig.2 eine Draufsicht des Bauwertes ge  mäss Fig.1, teilweise im Schnitt,  Fig. 3 in grösserem Massstab und im  Schnitt eine Einzelheit aus Fig. 1,  Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV  in Fig. 3,  Fig. 5, 6 und 7 in grösserem Massstab und  im Schnitt drei Einzelheiten des in den     Fig.1     und 2 gezeigten Bauwerkes,       Fig.8    einen einzelnen Bogenträger mit  oberem     Ringelement    eines zweiten Beispiels,  zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im  Schnitt,       Fig.    9 in grösserem Massstab einen Schnitt.

    nach der Linie     IX-IX    in     Fig.    8 und       Fig.10    eine Ansicht von links in     Fig.8.     Das Holzbauwerk gemäss den     Fig.1    bis 7  besitzt eine Bodenkonstruktion, die an ihrem  Aussenumfang auf Unterzügen oder Schwellen.  1 gelagert ist, die ihrerseits auf einem Fun  dament 2 z. B. aus Beton oder Stein aufliegen.  Anstatt auf einem solchen Fundament kann       das    Bauwerk natürlich auch direkt auf dem  nivellierten Boden oder auf einer Eis- oder  Schneeschicht abgestützt sein.

   Die genannte  Bodenkonstruktion besitzt sternförmig ange  ordnete Bodenbalken 3, deren äussere Endteile  mittels Stahldübeln 4     (Fig.    5) und einer  Rippe 5 auf den Unterzügen 1 befestigt sind.  Die innern Enden der Bodenbalken 3 sind  am Umfang eines Holzringes 6     angeschraubt,     der     ebenfalls    auf dem Fundament- 2 gelagert  ist.      Die Bodenbalken 3 sind, wie in Fig. 2 er  sichtlich, durch Verspannungs- und Stich  balken 7 bzw. 8 verstrebt, während der eigent  liche Boden des Bauwerkes durch trapez  förmige Holzplatten 9 gebildet wird. Diese  Holzplatten 9, die in Umfangs- und in ra  dialer Richtung aneinanderstossen, sind je  zwischen zwei aufeinanderfolgenden Boden  balken 3 verlegt, auf welchen sie aufliegen.

    Radial verlaufende, nach unten ragende Lei  sten 10 der Holzplatten 9 verhindern ein Ver  schieben der verlegten Platten 9, denen sie  gleichzeitig als Verstärkung dienen. Die von  den trapezförmigen Bodenplatten 9 freigelas  sene Öffnung des Ringes 6 ist durch einen  Deckel 11 abgeschlossen.  



  Das Gewölbe des in den Fig.1 bis 7 dar  gestellten Bauwerkes, dessen Grundfläche ein  regelmässiges Zwölfeck ist, besitzt kreisbogen  förmig gekrümmte Bogenträger 12, deren  untere, abgesetzte Enden in entsprechenden       Ausnehmungen    der äussern Endteile der  Bodenbalken 3 abgestützt sind (Fig. 1 und 5).  Es versteht sich, dass die Bogenträger 12  auch anders, z. B. parabelförmig gekrümmt  sein können. Zwischen den Bogenträgern 12  sind an den letzteren befestigte und mehrere  übereinanderliegende, horizontale Ringe bil  dende Pfetten 13 angeordnet, deren     Aussen-          und        Innenseiten    mit den entsprechenden  Seiten der Bogenträger 12 bündig sind.

   Die  obern Enden der Bogenträger 12 sind mit  einem sie verbindenden Holzring 14 ver  schraubt (Fig.1, 2 und 3). Der Ring 14 setzt  sieh aus aufeinandergeleimten Ringlagen zu  sammen. In gleicher Weise kann auch der  Ring 6 der Bodenkonstruktion durch     aufein-          andergeleinmte    Ringlagen gebildet sein. Die  Bogenträger 12 sind aussen durch trapez  förmige Tafeln 15 verschalt, die aus einzelnen  Querbrettern zusammengesetzt sind. Das un  terste Querbrett 15a, jeder Tafel 15 besitzt  eine über die Tafelfläche der nächstuntern  Tafel 15 vorspringende Aussenfläche.

   Diese  als Überlaufleisten ausgebildeten Querbretter  15a sind, mit Ausnahme desjenigen der unter  sten Tafeln, an ihrer freien Stirnfläche mit  einer Ausnehmung versehen, in welche das    oberste Querbrett der näclhstuntern Tafel 15  eingreift (Fig. 6). Wie in den Fig.1, 5 und 6  ersichtlich ist, sind die obersten Querbretter  der Tafeln 15 mit den in den Innenraum des  Gewölbes ragenden Querleisten 16 versehen,  die über die Tafeloberkante vorstehen und  genau zwischen zwei nebeneinanderliegende  Bogenträger 12 passen. Die untersten Tafeln  15 besitzen ausserdem eine untere Querleiste  16a (Fig.1 und 5). Die Art der Befestigung  der Schalungstafeln 15 an den Bogenträgern  12 geht aus Fig.7 hervor.

   Die zu diesem  Zweck vorgesehenen Spannvorrichtungen be  kannter Ausbildung besitzen einen am Bogen  träger 12 angelenkten Spannbügel 17, der in  Schliesslage in einen an der Tafel 15 be  festigten Haken 18 eingreift. Dies ermöglicht  in einfacher Weise ein sicheres Befestigen  und Lösen der Verschalung an und von den  Bogenträgern 12 des Gewölbes.  



  Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, ist  das beschriebene Gewölbe in bezug auf eine  vertikale Mittelaclhse symmetrisch und besitzt  zufolge der kreisbogenförmigen Ausbildung  der Bogenträger 12 annähernd Halbkugelform.  Die einzelnen Bogenträger 12 sind durch  mehrere Lagen von in Längsrichtung des  Trägers aneinanderstossenden und in den  Lagen versetzt zueinander angeordneten Brett  elementen 12a (Fig.7) gebildet. Beim vor  liegenden Beispiel liegen die einzelnen Lagen  des Trägers senkrecht zu einer durch den  Träger und die Mittelachse gehende Ebene  und sind zu einem soggenannten  Hetzer  mit  einander verleimt. Natürlich können die ein  zelnen Lasen der Bogenträger 12 auch mit  einander vernagelt oder verschraubt sein.

   Wie  die Fig. \? und 7 weiter zeigen, stossen die       Sehalungstafeln    15 des     Gewölbes    in     L        mfangs-          riehtung    desselben an den Bogenträgern l2       winklig    zusammen. Ihre     :itissenfläche    ist mit  einem     Isolationsbela--    19     überzo;-en,        während     an den vertikalen Stossstellen der Tafeln 15       cin    zusätzlicher     Deckstreifen    20, z. B.     aus     Aluminiumblech vorgesehen ist.  



  Die durch den     obern    Verbindungsring     1-1     im Gewölbe geschaffene Öffnung dient zur  Entlüftung des     Bauwerkinnenraumes.    Zu      diesem Zweck ist auf den Ring 14 ein Kamin  21 mit Austrittsöffnung 22 aufgesetzt (Fig.l),  in welchem eine Regulierklappe 23 eingebaut  ist.  



  Wie rechts in Fig. 2 ersichtlich ist, ist  eine der untern Sehalungstafeln mit einer  Türe 24 versehen. Diese Türe 24 ist nach  aussen öffnend angeordnet, so dass sie sieh  zufolge der in Fig.1 ersichtlichen Neigung  der Schalungstafeln gegenüber der Vertikalen  selbsttätig schliesst. Natürlich können auch  mehrere der untern Schalungstafeln mit einer  Türe versehen sein. Die übrigen Schalungs  tafeln 15 besitzen nach innen ragende, vertikal  verlaufende Leisten 25, die einerseits zur Ver  stärkung der Tafeln und anderseits zum Fest  halten derselben in ihrer Lage dienen. Zum  letztgenannten Zweck sind die Aussenseiten  der Pfetten 13 mit Ausnehmungen 26 ver  sehen, in welche die genannten Leisten 25 der  Sehalungstafeln 15 eingreifen.  



  Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel,  von welchem Einzelheiten in den Fig. 8 bis  1 0 dargestellt sind, ist jeder Bogenträger 27  parabelförmig gekrümmt und aus vier Lagen  von in Längsrichtung aneinanderstossenden  lund in den Lagen versetzt zueinander ange  ordneten Brettelementen 27a gebildet. Die  einzelnen Lagen dieser Bogenträger 27 liegen  parallel zu einer durch den Träger und die  Mittelachse des Gewölbes gehenden Ebene  und sind im vorliegenden Falle zu einem  sogenannten  Hetzer  miteinander verleimt.  ,Es versteht sieh, dass die Bogenträger 27 auch  anders, z. B. kreisbogenförmig, gekrümmt sein  können und die Brettelemente 27a der ein  zelnen Lagen anstatt verleimt auch mitein  ander vernagelt oder verschraubt sein können.

    Das die obern Trägerenden miteinander ver  bindende Ringelement ist im     vorliegenden    Fall  durch zwei im Abstand übereinander ange  ordnete Ringe 28 gebildet. zwischen welchen  die Trägerenden mittels Schrauben 29 ein  .gespannt sind. Im übrigen ist. dieses Bauwerk  analog dem in den     Fig.1    bis 7 dargestellten  Bauwerk ausgebildet.  



  Wie aus dem Vorangehenden ersichtlich  ist, ermöglicht es die beschriebene Ausbildung,    ein aus relativ wenigen Einzelteilen bestehen  des Holzbauwerk aus vorgefertigten Teilen  aufzustellen. Die einfache Art der vorge  sehenen Verbindungen ermöglicht auch ein  rasches Zerlegen des Bauwerkes, ohne dass  seine Einzelteile dabei zerstört werden müs  sen. Eine spezielle Dachkonstruktion ist nicht  erforderlich und es bietet im     Verhältnis    zu  seiner Grundfläche relativ viel benutzbaren  Innenraum. Wird ein solches Bauwerk im  Gebirge aufgestellt, was zufolge der leichten  Transportierbarkeit seiner wenigen und ein  fachen Einzelteile auch mit einfachen Mitteln  möglich ist, so kann es als Unterkunftsraum  für sportliche oder militärische Zwecke ver  wendet werden.

   Zufolge seiner symmetrischen  Wölbung besitzt es ausserdem gute Festig  keitseigenschaften und bietet dem Wind nur  ungünstige Angriffsflächen. In einfacher  Weise können die beschriebenen Holzbauwerke  auch als  Iglu  ausgebaut werden, indem auf  die     Schalung,    unter Freilassung der mit der  Türe 24 versehenen     Schalungstafel    15, eine  bis unter die     Austrittsöffnung    22 des Kamins  21 reichende Schneeschicht aufgetragen wird.  Da die Bogenform bei gleichmässiger Bela  stung genau der Stützlinie folgt, werden von  der     Sehneesehicht    annähernd keine Druck  kräfte auf das Gewölbe übertragen. Der auf  geschichtete Schnee trägt sich daher selbst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Holzbauwerk, gekennzeichnet durch eine Bodenkonstruktion und ein auf dieser abge stütztes, zu einer vertikalen Mittelachse syrn- nietrisches Gewölbe mit verschalten Bogen trägern, welches Gewölbe den Innenraum des Bauwerkes begrenzt. und dessen Grimclfläche ein regelmässiges Vieleck ist. UNTERAN SPRÜCHE: 1.
    Holzbauwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bodenkonstruk tion sternförmig angeordnete, mit trapezför- migen Holzplatten bedeckte Bodenbalken auf weist, auf deren äussern Endteilen je ein Bodenträger des Gewölbes abgestützt ist, zwi schen welchen Trägern horizontale, mehrere gestaffelt übereinanderliegende Ringe bildende Pfetten angeordnet sind, während die Bogen träger aussen durch trapezförmige Holztafeln verschalt sind, von welchen wenigstens eine mit einer Türe versehen ist. 2. Holzbauwerk nach Patentansprueh und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innern Enden der Bodenbalken und die obern Enden der Bogenträger je durch ein Ringelement miteinander verbunden sind. 3.
    Holzbauwerk nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bogenträger kreisbogenför mig gekrümmt sind. Holzbauwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bogenträger parabelförmig gekrümmt sind. Holzbauwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sehalungstafeln des Gewöl bes in Umfangsrichtung des letzteren an den Bogenträgern winklig zusammenstossen, wäh rend sie in Längsriehtung der Träger aufein anderliegen und an den letzteren mittels Spannorganen lösbar befestigt sind. 6.
    Holzbauwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bogenträger je durch meh rere Lagen von in Längsrichtung des Trägers aneinanderstossenden und in den Lagen ver setzt zueinander angeordneten Brettelementen gebildet sind. 7. Holzbauwerk nach Patentansprueh und Unteransprüehen 1, 2, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Lagen jede Bogenträgers parallel zu einer durch den Träger und die Mlittelaehse des Gewölbe gehenden Ebene liegen. B. Holzbauwerk nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1, 2, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Lagen jedes Bogenträgers senkrecht zu einer durch den Träger und die Mittelaehse des Gewölbes gehenden Ebene liegen. 9.
    Holzbauwerk nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1, 2, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus Brettelementen ge bildeten Lagen jedes Bogenträgers mitein ander verleimt sind. 10. Holzbauwerk nach Patentansprueh und Unteransprüehen 1, 2, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus Brettelementen ge bildeten Lagen jedes Bo=genträgers mitein ander versehraubt sind. 11. Holzbauwerk nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1., 2, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus Brettelementen ge bildeten Lagen jedes Bogenträgers mitein ander vernagelt sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006005577A1 (de) * 2006-02-06 2007-08-09 Peter Hagendorn Selbsttragendes Sparrendach
EP2103750A1 (de) 2008-03-19 2009-09-23 Archilles Fecker Bogenvorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006005577A1 (de) * 2006-02-06 2007-08-09 Peter Hagendorn Selbsttragendes Sparrendach
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