CH291579A - Werkstück-Anschlag- und -Führungseinrichtung an Kehlmaschinen. - Google Patents
Werkstück-Anschlag- und -Führungseinrichtung an Kehlmaschinen.Info
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Description
Werkstück-Anschlag- und -Führungseinrichtung an Kehlmaschinen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Werkstück-Anschlag- und -Führungsein richtung an Kehlmaschinen, die sich dadurch auszeichnet, dass ein Halteorgan aus Leicht metall an einer gegen das Fräswerkzeug zu gerichteten Fläche eine Unterbrechung für den Durchtritt- des Fräswerkzeuges aufweist und beidseits dieser Unterbrechung vertikale, nach vorn offene Nuten enthält, und dass mindestens ein Federn aufweisendes Element vorgesehen ist, das zur mindestens teilweisen Überbrückung der Unterbrechung,
zur Bil dung einer Führung und eines Anschlages für i las Werkstück mit den Federn in die Nuten von oben eingeschoben und festgeklemmt wer den kann, so dass es an der Vorderseite des Halteorgans liegt.
In der Zeichnung ist. die erfindungsge mässe Einrichtung in beispielsweisen Ausfüh rungsformen dargestellt. Es zeigt.: Fig. 1 eine Vorderansicht einer Einrich tung mit. gerader Anschlag- und Führungs fläche auf dem Tisch einer Kehlmaschine, Füg. 2 einen Schnitt. nach der Linie I-I der Fig. 1.
Fig. 3 bis 12 zeigen Ausführungsvarianten zu Fig. 1 und 2 mit andern Elementen zur Bildung der geraden Anschlag- und Füh rungsfläche, Fig. 13 einen Querschnitt durch eine Ein- ricbtunfg mit geschweifter Anschlag- und Führungsfläche, Fig. 14 einen Horizontalschnitt der Fig. 13 und Fig. 15 und 16 zeigen zwei Ausführungs varianten zu Fig. 13, 14 mit andern Elemen ten zur Bildung einer geschweiften Anschlag- und Führungsfläche.
Bei der Werkstück-Anschlag- und -Füh rungseinrichtung nach Fig. 1 und 2 ist 1 der Kehlmaschinentisch, 2 die Abdeckung für die Durchtrittsöffnung des Tisches für,die verti kale Fräserwelle. 3 ist der bekannte, auf dem Kehlmaschinentisch angeklemmte verstell bare Support für die Befestigung eines selbst als gerader Anschlag verwendbaren Halte organs, 4 ist die vertikale Fräserwelle und 5 der Fräskopf mit auswechselbaren Fräsmes- sern 6.
Das gerade Halteorgan besteht nun zur Bildung einer Unterbrechung an seiner gegen das Werkzeug gerichteten Fläche für den Durchtritt des Fräswerkzeuges 5 aus zwei Platten 8 und 8' aus Leichtmetall, die auf ihrer gegen den Support 3 zu gerichteten Seite verrippt sind. An ihren bei der Unter brechung liegenden Enden weisen sie verti- kale Absätze 7 und 7' auf, in denen vertikale, nach vorn offene Nuten 10 angebracht sind, in denen mittelst je einer Schraube 11 von.
vorn zu verklemmende Federn je eines Hal ters 13 von oben eingeschoben sind, wobei diese Halter 13 durch ein Lineal 12 verbun den sind und mit diesem ein die Unterbre chung überbrückendes, mit den Platten 8, 8' vorn bündiges Element als Führung und Anschlag für das Werkstück bilden, wobei entsprechend der Stärke des Fräskopfes 5 das Lineal 12 in der Mitte gegen den Fräskopf 5 zu gerichtet eine runde Einbuchtung 12' auf weist.
Das Element. besteht zweckmässig aus Leichtmetall. 9 und 9' zeigen schematisch auf der obern Fläche der Platten 8 und 8' be festigte gerade Aufsatzstücke zur Erhöhung der von den Platten gebildeten Anschlag- Lind Führungsfläche für zu fräsende hohe Stücke, die gleiche vertikale Noten wie die Platten aufweisen.
14 sind durch ein Blech 15 abge deckte, in den Platten eingesetzte und be festigte Hartholzplatten, auf den der An sehlagflä.che abgekehrten Seiten der Platten 8 und 8', die zur Anpassung an die Befesti gungsschraubenlöcher im Support 3 horizon tale Schlitze 16 für die Aufnahme der Be- festigungsschrauben 17 aufweisen. 18 ist das zu fräsende Werkstück. Nach Fig. 3 und 4 sind Anschlagnasen 1.9 aus Hartholz von oben in die Nuten 10 ein geschoben und festgeklemmt, die mit.
der Anschlagfläche des Halteorgans bündig sind und dann Anwendung finden, wenn die Schnittbreite des Fräsmessers 6 breiter als die Höhe der zu fräsenden Fläche des Arbeits stückes ist, so dass die Unterbrechung der Anschlagfläche des Halteorgans nicht ganz überbrückt werden kann.
Fig. 5 und 6 zeigen zwei übereinander angeordnete Messerköpfe 5 und 5' mit ihren Fräsmessern 6 und 6', wobei überbrückende Elemente wie beim ersten Ausführungsbei spiel aus Haltern 13 und Linealen 12 vorge sehen sind, von denen eines auf dem Kehl- maschinentisch 1. und das zweite zwischen den zwei Messerköpfen 5 und 5' angeordnet ist, wodurch das zu fräsende Stück 18 eine obere und eine untere Führung und Anschlag erhält.
Für zu fräsende hohe Stücke 18, in denen zwei weit. auseinanderliegende Hohlkehlen eingefräst werden sollen, ist gemäss Fig. 7, 8 auf dem Kehlmaschinentisch 1 ein Element mit Haltern 1.3 und Lineal 12, ebenso über dem obern Fräsmesser ein Element mit Hal tern 13 und Lineal. 12 entsprechend Fig. 1, 2 eingesetzt, und zwischen den auseinanderlie genden Fräsmessern ein drittes Element mit Haltern 13 und einer sie verbindenden Platte 20 angeordnet, so dass das zu fräsende hohe Stück 7.8 auf seiner ganzen Höhe wirksam geführt ist.
I11 der Fi. 9 lind 70 isst eilte Einrichtung dargestellt für Fräsarbeiten, bei denen jedes Ausreissen am zu fräsenden Stück vermieden werden muss. Zu diesem Zweck ist an Stelle des Elementes mit Haltern 13 und dem Lineal 12 ein Anschlag- und Führungselement 21 in Form einer ebenen Platte aus Hartholz mittels an ihr vorgesehenen Federn in die Nuten 10 eingeschoben, so dass sie auf dem Kehlma- schinentisch 1 aufliegt, und festgeklemmt. Die Platte 'eist ;gegen den Fräskopf zu eine runde Einbuchtung 21' auf und ihre Vorder seite ist mit der An schlagfläche der Platten 8, 8' bündig.
Beginnt der Fräskopf 5 zu laufen, so muss das :Messer 6 sich in die Platte 21 vor dem Beginn der Bearbeitung des Werkstückes 18 einen seinem Flugkreis ent sprechenden Durchbruch 21" fräsen, was das Ausreissen am zu fräsenden Stück 18 verhin dert.
Sind Fräsarbeiten an einen Falz aufweisen den Leisten durchzuführen, wird, wie in Fig.11 und 12 dargestellt, ein aus einer Platte 22 be stehendes Element verwendet, das in gleicher Weise wie beim vorbeschriebenen Beispiel in die Nuten 10 des Halteorgans eingeschoben ist.
Auf die Platte ist ein Lineal 23 aufgeleimt, so dass dessen untere Fläche mit derjenigen der Platte übereinstimmt, das sieh über die ganze Länge der Vorderseite des Halteorgans erstreckt. Das Lineal liegt zeit seiner Unter seite auf dem Falz der zu bearbeitenden Leiste 18 und die Leiste 18 selbst auf dein Kehlma- schinentiscli 1 auf, so dass sich die Leiste ununterbrochen zwischen der Tischfläche und der intern und an.
der vordern Fläche des Lineals 23 führt, In Fig. 13 und 14 weist das Halteorgan aus Leichtmetall nach vorn abgebogene Enden 24, 24' mit zwei senkrechten Leisten 7 und 7' auf, in denen die vertikalen nach vorn offenen Nuten 10 angeordnet sind, und in der 1Iitte, in einer Ebene mit der senkrechten Fräswelle 4 ein horizontalaehsi-es Lageraupe 24", in welchem eine Spindel 25 mit Gewinde 25' befestigt ist.
Diese Spindel ist durch ein auf ihr mit Gewinde laufendes Handrad \'7 in einem Support 26 verschiebbar, der einen Schlitz 26' aufweist. Mittels dieses Schlitzes 26' ist. der Support 26 durch eine Schraube ''3, deren Kopf in einer Nut 1' des Kehlma- schinentisches läuft, nach Einstellung auf die gewünschte Distanz vom Fräser, auf dem 'fisch festspannbar. Durch Betätigung des Handrades kann somit das Halteorgan gegen über dem Support verstellt und auf die ge wünschte Frästiefe eingestellt. werden.
In den Nuten 10 sind die durch Schrauben 11 auf den Haltern 13 befestigten und in den Nuten festklemmbaren Federn von oben eingescho ben. Jeb ein Halterpaar ist mittels einer an der Vorderseite geschweiften Platte 29 verbunden, die mit den Haltern von oben in die Nuten 10, über das Ende der vertikalen Fräswelle 4 geschoben ist, wozu eine Bohrung 29' in der Platte vorgesehen ist. Die beiden Elemente 7.3, 29 überbrücken die Unterbrechung zwi schen den Leisten 7, 7' und bilden einen An schlag und eine ununterbrochene Führung für das zu fräsende W erkstück.
Nach Fig. 15 ist nur ein über den Fräs- tnessern 6 angeordnetes geschweiftes Anschlag- und Führungselement 13, 30 von der vorbe schriebenen entsprechenden Form verwendet, bei dein die Bohrung 30' der Platte 30 gerade so gross ist, dass diese sich auf der Fräser spindel führt.
Die Einrichtung nach Fig. 16 dient zur Herstellung doppelt. geschweifter Kehlungen. Sie zeigt. ein geschweiftes Anschlag- und Füh rungselement, mit, der Verwendung eines Kehl- bockes 31, der die vertikale Fräswelle 4 mit. dein Fräskopf 5 umschliesst und an seinen Enden die Halter 13 mit Federn aufweist, mit. denen er vor dem Anschlag- und Führungs element von oben in die Nuten 10 des Halte organs 24, 24', 24" eingeschoben worden und festgeklemmt ist.
Vorn in der Mitte des Kehlbockes 31 ent hält dieser eine horizontale Vertiefung 31 ', in die auswechselbare Auflageklötze 32 aus Holz eingesetzt und festgeklemmt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Werkstück-Anschlag- und -Führungsein richtung an Kehlmaschinen, dadurch gekenn- zeichnet., dass ein Halteorgan aus Leichtmetall an einer gegen das Fräswerkzeug zu gerich teten Fläche eine Unterbrechung für den Durchtritt des Fräswerkzeuges aufweist und beidseits dieser Unterbrechung vertikale, nach vorn offene Nuten enthält, und dass min destens ein Federn aufweisendes Element vorgesehen ist, das zur mindestens teilweisen Überbrückung der Unterbrechung, zur Bil dung einer Führung und eines Anschlages für das Werkstück mit den Federn in die Nuten von oben eingeschoben und festge klemmt werden kann,so dass es an der Vorder seite des Halteorgans liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anschlag- und Führungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Element ein in den Nuten festklemm- ba.res Lineal aus Leichtmetall aufweist. 2. Anschlag- und Führungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Element eine in den Nuten fest-klemm- bare ebene Platte aus Hartholz aufweist.3. Anschlag- und Führungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan auf seiner rückwärtigen Seite eingesetzte und in ihm befestigte Holz platten aufweist, in welche zur Anpassung an die Befestigungslöcher im Tischsupport der Kehlmaschine ein horizontaler Schlitz für den Einsatz von Befestigungsschrauben ange bracht ist. 4.Anschlag- und Führungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Element eine Platte aufweist, auf die mit ihrer untern Fläche übereinstimmend ein sich über die ganze Länge der Vorder fläche des Halteorgans erstreckendes Lineal aus Holz aufgeleimt ist, zur Führung des zu fräsenden Stückes zwischen der Tischfläche der Kehlmaschine und der untern und an der vordern Fläche des Lineals bei am Halte organ festgeklemmten Element, Anschlag- und Führungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die obere Fläche eines geraden, eine Anschlagfläche bildenden Stützorgans, des sen Anschlagfläche erhöhende, die gleichen' vertikalen Nuten enthaltende gerade Aufsatz stücke befestigt sind. 6.Anschlag- und Führungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan die vertikalen, nach vorn gerichteten Nuten in zwei senkrechten, die Unterbrechung begrenzenden Leisten aufweist und ein Lagerauge bildet, in welchem eine Spindel befestigt ist, die ein Handrad auf weist zur Verstellung des Halteorgans gegen über einem auf dem Kehlmaschinentisch auf liegenden, in einer Nut des Tisches befestig ten, auf der Spindel verschiebbaren Support, um das Halteorgan auf eine bestimmte Fräs- tiefe einzustellen,und dass mindestens ein an der Vorderseite geschweiftes Element mit Durchtrittsöffnung für die Frässpindel vorge sehen ist zur Bildung des Anschlages und einer ununterbrochenen Führung für das zu frä sende Werkstück. 7.Anschlag- und Führungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Herstellung doppelt geschweifter Kehlungen ein zum Einschieben von oben in die Nuten des Halteorgans mit Federn ver sehener, in der eingeschobenen Stellung die vertikale Fräserwelle umschliessender Kehl- bock mit auswechselbaren Auflageklötzen aus Holz vorgesehen ist, der unter dem Anschlag- und Führungselement angeordnet zu werden bestimmt ist.
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| CH307536A (de) | 1955-05-31 |
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