CH291682A - Haartrockenkamm. - Google Patents
Haartrockenkamm.Info
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Description
Haartrockenkamm. Es sind Kämme bekanntgeworden, wel che einen hohlen Kammrücken aufweisen, durch welchen Warmluft zwischen die Kammzinken geleitet werden kann, um mit tels dieser Kämme feuchtes oder nasses Haar trocknen zia können. Solche Haartrocken kämme sind insbesondere zur Verwendung im C'oiffeurgewerbe bestimmt, wo sie bei der Herstellung von sogenannten Dauerwellen, Wasserwellen und zum Trocknen des Haares in Lockenform benutzt werden können.
Bis her bekannte Kämme der genannten Art ha ben den Nachteil, dass die Warmluft sehr un-gleielimässig auf die einzelnen Austritts- öffnungen zwischen den Kammzinken verteilt wird, und dass diese Zinken ungleichmässig 1,rwärnit werden, was eine ungleichmässige Trocknung des Haares zur Folge hat.
Durch die vorliegende Erfindung soll die- -:er Nachteil beseitigt werden. Die Erfindung betrifft. einen Haartrockenkamm mit einem hohlen Kammrücken, durch welchen ein Strom geheizten, gasförmigen Mediums zwi schen die Kammzinken geleitet zu werden bestimmt. ist, und zwar ist der Kamm da- Jnrch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden um das ;
-asförmige Medium auf die zwischen den Zinken liegenden Aust.rittsöff- nun gen unter Berücksichtigung des Druck- und des Temperaturgefälles des Stromes der art zu verteilen, dass sämtliche Kammzinken eine wenigstens annähernd gleiche Erwär mung erfahren. Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind in der beigefügten Zeich nung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 eine erste Ausführungsform des Kammes, teilweise im Längsschnitt, Fig. 2 einen Teil des Kammes in Unter ansicht, Fig. 3 den Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 durch den Kamm, Fig. 4 eine zweite Ausführungsform des Kammes, teils im Längsschnitt, Fig. 5 einen Teil des Kammes im Schnitt nach der Linie V -V in Fig. 4.
Der in Fig. 1 bis 3 dargestellte Haar trockenkamm weist einen hohlen Kammrük- ken 10 auf. Derselbe besteht einesteils aus einem Rohr 11 und andernteils aus einer in einem Längsschlitz des Rohres 11 angeord neten Schiene 12, die mit den Kammzinken 13 versehen ist. Das eine Ende des Rohres 11 ist durch das konische Verbindungsstück 11a (Fig. 1) mit der Muffe 14 verbunden, wel- ehe zur lösbaren Verbindung des Kammes mit einer nicht dargestellten Schlauchleitung für Warmluft oder ein anderes geheiztes, gasför miges Medium bestimmt ist.
Das andere Ende des Rohres 11 ist durch eine Stirnwand 15 abgeschlossen, die am betreffenden Ende der Schiene 12 angeordnet ist und mit dieser aus einem. einzigen Stück Material besteht. Aus Fig. 3 ist zu ersehen, dass die Schiene 12 mit zwei einander gegenüberliegenden Längs nuten 12a. versehen ist, in welche die den Längsschlitz des Rohres 11 begrenzenden Längsränder eingreifen. Die Schiene 1? ist vom übrigen Teil des Kammes abnehmbar, indem sie in ihrer Längsrichtung aus dein Schlitz herausgeschoben werden kann.
Zwi schen den einzelnen Kammzinken 13 weist die Schiene 12 über ihre ganze Länge verteilt Austrittsöffnungen 16 auf, welche bei die sem Beispiel je kreisförmigen Querschnitt ha ben und alle gleich gross sind. Der Quer schnitt des Rohres 11 ist über die ganze Länge des Kammrückens der gleiche, da gegen ist das Verbindungsstück lla konisch ausgebildet, um eine Vorsta-uung der Warm luft bzw. der gasförmigen Medien zti errei chen.
Der Durchtrittsquerschnitt des Hohl rückens 10 ist hingegen durch Schikanen 17 und 18 begrenzt, die im Innern des llohlrük- kens an der Schiene 1? angeordnet sind. Die Schikane 18 bewirkt eine Verkleinerung des Durchtrittsquersehnittes gegen das Eintritts ende 19 des Kammrückens für die Warmluft, und die noch weiter gegen das verschlossene Ende des Rückens hin gelegene Schikane 17 bewirkt eine noch weitergehende Einengung des Durchtrittsduerschnittes. Es könnten noch weitere derartige Schikanen vorhanden sein, die den Dur chtrittsquerschnitt so begrenzen,
dass er gegen das geschlossene Ende des Hohlrückens 10 hin kleiner ist als gegen das offene Eintrittsende 19 hin.
Bei geeigneter Anordnung und Grösse der beschriebenen Schikanen kann beim Aus- führungsbeispiel des Kammes gemäss Fig. 1 bis 3 erreicht werden, dass sämtliche Zin ken 13 des Kammes die gleiche Erwär mung erfahren, wenn durch die Muffe 14 -Warmluft unter einem bestimmten Druck zugeführt wird. Diese Warmluft bzw. die gasförmigen Medien strömen durch die Öff- ntingen 16 zwischen den Zinken 13 aus, wo bei sie ihre Wärme zum. Teil durch Konvek tion an die Teile des Kammes, hauptsächlich an die Schiene 1.? und die Zinken 13 abgibt.
Zur Erklärung des Ergebnisses der gleichmä ssigen Erwärmung der einzelnen Zinken kann man die folgende Überlegung machen: Wäre der Kammrücken 10 nicht durch den Körper 15 abgeschlossen, so ergäbe sich in der Luft- zuströmung vom Eintrittsende 19 nach dem andern, jetzt offenen Ende des Rückens ein Abfall des Druckes und der Temperatur, der bei unendlicher Länge des Kammrückens logarithmischen Verlauf hätte, wobei die Schikanen 17 und 18 vorübergehend als nicht vorhanden zii betrachten sind.
Ist aber der Hohlriieken durch den Körper 17 abgeschlos sen, so erfahren die Warmluft bzw. die gas förmigen Medien an diesem Ende des Rük- kens eine Stauung, die wieder ein Ansteigen des Druckes und demzufolge auch der Tein- pera.tur an dieser Stelle zur Folge hat.
Wür den die Schikanen 17 und 18 fehlen, so würde nun der Druck und auch die Tempe ratur des Stromes bztv. des Rückens den Ver lauf gemäss einer zwischen den beiden Enden des Kammrückens durchhängenden Kurve aufweisen, d. h. im mittleren Teil der Länge des Rückens wären Druck und Temperatur geringer als an den Enden des Kaminrük- kens. Durch die Schikanen 17 und 18 lässt sich nun eine Begradigung der Kurve errei chen, mit dem erwünschten Ergebnis, dass alle Zinken 13 wenigstens annähernd gleich erwärmt werden und der Druck bei den Austrittsöffnungen 16 annähernd g-leieh ist.
Dies ergibt sieh deshalb, weil nun durch sämtliche Öffnungen 16 je Zeiteinheit unge fähr die gleiche Wärmeenergie mittels der Luft bzw. den gasförmigen Medien hindurch geführt wird.
Das in Fig. 4 und 5 dargestellte Aus führungsbeispiel des Trockenkammes unter scheidet, sieh vom beschriebenen in erster Linie dadurch, da.ss zur Veränderung des Durehtrittsquersehnittes im llohlrücken keine Schikanen vorhanden sind, sondern dass das Rohr 11 sieh gegen den Absehlusskörper 15 zu konisch verjüngt. Dadurch ergibt sieh eine stetige Verrin#-"ei-ting des Diirelitrittsquer- schnittes des llohlrüekens von dem Eintritts ende 19 gegen das geschlossene Ende hin.
Des weiteren lässt sieh aus ION-. 5 erkennen, dass die Aitstrittsöffiiung>en 16\ im mittleren Teil der Länge des Rückens einen grösseren Querschnitt aufweisen als die gegen die En den des Kammrückens hin gelegenen Öffnun- gen 16. Die Änderung des Querschnittes der Öffnungen 16 längs des Kammrückens ent- .spricht annähernd dem Verlauf des Druckes und der Temperatur des Luftstromes im Ilohlrücken 10.
Auf diese Weise ergibt sich, dass im mittleren Teil des Rückens jeweils eine etwas grössere Menge Luft. bzw. gasför- rni@e Medien ausströmen würde, wenn der Druck im ganzen Rücken gleich wäre. Da aber der Druck im mittleren Teil etwas ge ringer ist als an den Enden des Rückens, wird die Luftströmung zwischen den Zinken 7 3 so, dass die letzteren, eine wenigstens annä hernd gleiche Erwärmung erfahren, wobei die flleiehheit der Erwärmung noch besser ist als beim erstbeschriebenen Beispiel.
Selbstverständlich könnten aber auch dann die Austrittsöffnungen 16 überall den ,l eichen Querschnitt haben, wenn das Rohr 111 gemäss Fig. 4 konisch ausgebildet ist, so fern die dadurch erzielte Gleichmässigkeit der Erwärmung den gestellten Anforderun gen genügt. Auch wäre es natürlich möglich, beim. Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 den Querschnitt der Austrittsöffnungen ana log Fig. 5 über die Länge des Kammrückens verschieden zu machen.
Zudem kann bei allen beschriebenen Bei spielen am Eintrittsende 19 des Hohlrückens 10 eine Wirbeldüse 20 angeordnet sein, wie sie beispielsweise in Fig. 4 gestrichelt dargestellt ist. Diese Düse hat den Zweck, im Hohlrük- ken 10 eine Wirbelung der Luftströmung hervorzurufen, um einen gewissen Ausgleich des Druckes und der Temperatur der Luft im Riieken 10 zu erzielen.
Es ist auch eine Ausführungsform denk bar, bei welcher zwei voneinander unabhän gige Luftzuführungskanäle vorgesehen sind, die beispielsweise wahlweise zur gleichzeitigen Zuführung verschiedenartiger gasförmiger Medien benützt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ilaartrockenkamm mit einem hohlen Kammrücken, durch welchen ein Strom ge heizten, gasförmigen Mediums zwischen die Kammzinken geleitet zu werden bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor handen sind, um das gasförmige Medium auf die zwischen den Zinken liegenden Aus trittsöffnungen unter Berücksichtigung des Druck- und des Temperaturgefälles des Stro mes derart -zu verteilen; dass sämtliche Kamm zinken eine wenigstens annähernd gleiche Er wärmung erfahren.UNTERANSPRÜCHE: 1. Haartrockenkamm nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchtrittsquerschnitt des Kammrückens ge gen das verschlossene Ende des Kammrük- kens hin kleiner ist als gegen das offene Ein trittsende für das gasförmige Medium hin. 2. Haartrockenkamm nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verbindungsstück (11a) konisch verläuft, um eine Vorstauung zu erreichen.3. Haartrockenkamm nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass im Innern des hohlen Kamm rückens Schikanen vorhanden sind, welche den Durchtrittsquerschnitt des Kammrük- kens begrenzen. 4. Haartrockenkamm nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Hohlraum des Kammrückens sich gegen sein geschlossenes Ende hin ko nisch verjüngt. 5. Haartrockenkamm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer schnitt der einzelnen, über die Länge des Kammes verteilten Austrittsöffnungen ver schieden ist.6. Haartroekenkamm nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die im mittleren Teil der Länge des Kammrückens liegenden Austrittsöffnungen grösseren Querschnitt aufweisen als die gegen die Enden des Kammrückens hin gelegenen Öffnungen. 7. Haartroekenkamm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Eintritts ende des Kammrückens eine Wirbeldüse vor handen ist. B. Haartrockenkamm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kammzin ken an einer in der Längsrichtung des Kamm- rückens verlaufenden Schiene angeordnet sind, welche die Austrittsöffnungen aufweist.9. Haartrockenkamm nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 8, da durch gekennzeichnet, dass die Schikanen an der Schiene angeordnet sind. 10. Haartrockenkamm nach Patentanspruch und LTnteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass eine zum Abschluss des einen Endes des hohlen Kammrückens dienende Stirn wand an der Schiene angeordnet. ist. 11. Haartroekenkamm nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass die Schiene abnehmbar am übrigen Teil des Kammrückens angeordnet ist.1\'. Haartroekenkamm nach Patentanspruch und den t nteransprüehen @ und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene längsver schiebbar in. einem Schlitz eines Rohres (11) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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-
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- 1951-06-23 CH CH291682D patent/CH291682A/de unknown
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