CH291742A - Magnetische Hemmungseinrichtung. - Google Patents

Magnetische Hemmungseinrichtung.

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CH291742A
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Frank Clifford Cecil
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Clifford Cecil F
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C5/00Electric or magnetic means for converting oscillatory to rotary motion in time-pieces, i.e. electric or magnetic escapements
    • G04C5/005Magnetic or electromagnetic means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description


      Magnetische        Hemmungseinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine     magnetische     Hemmungseinrichtung mit     zwei    zusammen  wirkenden Gliedern, von denen     eines    Schwin  gungen ausführen und     eines    sich drehen kann,  und auf deren einem     wenigstens    ein     magneti-          seher    Polkörper vorhanden ist, während das  andere eine wellenförmige,     magnetisierte     Bahn aufweist,

   wobei     wenigstens    ein Teil des  einen der Glieder unter dem Einfluss eines       Permanentmagneten    steht     und    wobei ferner  das ganze derart gebaut ist-, dass in v     orbe-          stimmten        Beweb        ingsgrenzen    das sich unter  Wirkung eines Antriebes drehende Glied  durch die Schwingungen und die magnetische  Kupplung beider Glieder derart. gebremst  wird, dass die Pole     des    Polkörpers der wel  lenförmigen Bahn folgen und dabei die       Schwingungen        -unterhalten    werden.  



       Naeh    vorliegender Erfindung zeichnet sich  diese magnetische     Hemmungseinrichtung    da  durch aus, dass die auf einem Glied vorgese  hene,     wellenförmige,        magnetisierte    Bahn sich  nur über einen Teil des     gegenseitigen    Wir  kungsbereiches der beiden Glieder erstreckt,  aber mindestens einen vollständigen Wellen  zug enthält, mit dem die Pole des andern  Gliedes nacheinander in magnetische Wir  kungsverbindung treten.  



  Auf den Zeichnungen sind einige Ausfüh  rungsformen von Einrichtungen nach der  Erfindung     beispielsweise    dargestellt. Es zeigt:       Fig.1    schaubildlich die erste Ausführungs  form,         Fig.    2 eine     Ansicht        eines    Teils der     Aus-          führungsform    nach     Fig.    1,       Fig.        2A    schematisch eine     Abänderung    von       Fig.    2, in     kleinerem        Massstab,          Fig.    3 das Schaubild einer dritten,

         Fig.    4 das einer     vierten        Ausführungsform,          Fig.        4A    das schwingende Glied mit der  Wellenbahn z. B. nach     Fig.    4,     in    grösserem  Massstab, in Ansicht,       Fig.    4B schaubildlich eine Abänderung  der     Einrichtung    nach     Fig.    4     und        4A,          Fig.        4C    eine     Änderung    der Wellenbahn  nach     Fig.        4A,

            Fig.    5 schaubildlich eine weitere Ausfüh  rungsform mit einem Pendel,       Fig.        5A    eine     Abänderung        von.        Fig.    5, und       Fig.    6, 7 und 8 zeigen schaubildlich je     eine     weitere     Ausführungsform.        o     Im     Ausführungsbeispiel    der     Fig.    1     und    2  enthält die     Hemmung        ein    drehbares,

   in Rich  tung des     Pfeils    P     angetriebenes    Magnetrad     a     mit mehreren     magnetischen        Polkörpern    b, die  abwechselnd permanente Nord- und Südpole  sind.

   Neben dem Teil     Q        ist    das     zugehörige     Schwingglied c angeordnet,     dessen        Achse        in     der Drehebene     des        Antriebteils        .a    liegt und  das vier Scheiben     c1,    c2,     c3    und c4 aus ma  gnetisch leitendem Werkstoff besitzt, die durch  Abstandsringe d voneinander getrennt sind,

    welch letztere aus nichtmagnetischem Werk  stoff oder - wenn sie genügend kleineren  Durchmesser haben - auch     aus    magnetischem  Werkstoff bestehen     können.    Ein Teil jeder      Scheibe ist     als    Zunge nach oben abgebogen,  welche Teile zusammen eine fast ununterbro  chene, durch die Pole b magnetisierte     Zick-          zaekbahn    bilden     (Fig.    2), die den Polen des  Magnetrades     a    zugekehrt ist. Durch eine  nicht gezeichnete Spiralfeder wird das  Schwingglied c in hin und her schwingende  Drehbewegungen versetzt.  



  Befindet sich beim Betrieb das Schwing  glied c z. B. nach einer Drehung in Pfeil  richtung P2 an einem Ende seiner Schwing  amplitude, dann sind zwei Pole     b    des Magnet  rades     a    mit den Kanten der Scheiben c' bzw.       e3    magnetisch gekuppelt.

   Bei Drehung des  Schwinggliedes in Pfeilrichtung P1 nähert  sieh dessen     Zickzaekbahn    der Ebene des       Magnetrades    und überschreitet sie, wobei das  Rad sieh im Wirkungsbereich der Bahn um  einen Schritt dreht, da die zwei Pole     b    den  abgebogenen Kanten c2'     und        c-l'    der     Nach-          barseheiben    e2     und        c=1    folgen, längs deren       unabgebogenen    Kanten sie dann durch die  magnetische Verbindung in Ruhelage festge  halten werden, während das Schwingglied  seine     Schwingung    vollendet.

   Bei der Rückkehr  bewegung in Pfeilrichtung P2 wiederholt sich  der beschriebene Ablauf, wobei aber bei der       Zickzaekbahn    die Pole den abgebogenen  Kanten     e3'    und     c-'    folgen und ein neuer Pol     b     des     Magnetrades    mit. der Kante c" zum     Zu-          sammenwirken        kommt.    Das unter Antrieb  stehende Magnetrad     a    gibt. ferner     dein          Schwingglied    in.

   jeder     Schwingrichtung    P1,  P2 während seiner langsamen Drehung einen       Impuls,    der so lange andauert., als die Pole  dem abgebogenen Teil der jeweils     wirksamen     Scheibe folgen, -und unterhält damit die       Schwingungen    des Gliedes c. Die     Zickzaek-          bahn    erstreckt sich somit. nur über einen Teil       des    gegenseitigen     Wirkungsbereiches    der  Glieder a und c und enthält. etwas über zwei  Wellenzüge, von denen einer durch die Teile  c2' und     e3'    gebildet wird.

   Die letzteren Merk  male und die dargelegte     -#Virkungsweise    sind  analog bei allen folgenden Beispielen vorhan  den.  



  Um eine bessere Kupplung zwischen den  Polen und der     Zickzackbahn    aufrechtzu-    halten, können die Durchmesser der Scheiben       c1-0    derart     verschieden    gehalten sein, dass  das     gemeinsame    Profil der Scheiben dem  Umriss des Magnetrades     a    entspricht, so dass  ein etwa     gleiehföimiger    Luftspalt. für alle       Einwirkstellungen    der Pole vorhanden ist, wie       Fig.    2A schematisch zeigt.  



  Im     Beispiel    nach     Fig.    3 besitzt das  Antriebsglied     a,    zwei Polräder<I>i</I> und<I>i',</I> die in  der Art von Kronenrädern axial gerichtete,  magnetische Polansätze     j    und     j'        aufweisen,     deren Polarität in der Figur angegeben ist.  Die zwischen den Polrädern<I>i</I> und<I>i'</I> verdickte  Achse     j2    des Gliedes     a    stellt     einen    Stabmagne  ten dar.

   Das Schwingglied k,     dessen    Achse  in einer     gemeinsamen        Tangentialebene    der  beiden Polräder i, i' liegt, besitzt. auch hier  vier     magnetisch    leitende Scheiben, die in ähn  licher Weise wie beim Beispiel nach     Fig.    1,  jedoch auf zwei gegenüberliegenden Seiten,  nach oben abgebogene Zungen k' aufweisen,  welche auf jeder Seite eine annähernd unun  terbrochene     Zickzaekbahn    bilden. Durch  die Spiralfeder l wird das Schwingglied k  in hin und her gehende Drehbewegungen ver  setzt.  



  Die Wirkungsweise entspricht. derjenigen  des Beispiels nach     Fig.    1, .indem die Pole j  und     j'    der Magneträder bei Drehung dersel  ben im Sinne des Pfeils P nacheinander mit  den Kanten der     Scheiben        k        magnetisch    ge  kuppelt werden, wobei sie deren abgebogenen  Zungen k' folgen und dabei die Polräder sieh       jedesmal    um einen Schritt weiterdrehen las  sen.

   Die magnetische Kupplungskraft ist  dabei gegenüber dem Beispiel gemäss     Fig.    1       insofern    verstärkt., als sie in gleichen Bewe  gungsphasen auf beiden Seiten des     Sehw        ing-          gliedes    k zur     Wirkung    gelangt.  



  Im Beispiel nach     Fig.    4 besteht der  Schwingteil aus einem durch ein     Unruhrad          6a    mittels einer Spiralfeder 6e in schwingende  Bewegung versetzten     Wellenbahnträger    6b,  auf dem zwei     zentralsymmetrische    Wellen  bahnen mit     zickzackförmigen        Teilstücken    6c  und Verlängerungen 6d     (vgl.        Fig.    4A) in  deren Scheiteln angeordnet sind. Der rotie  rende. Antriebsteil weist     zwei    Scheiben 6 f auf      einer Welle     6g    auf.

   Jede Scheibe besteht aus       Kunststoff    und trägt am Umfang gleichmässig  verteilte Stifte     67z.    Die Scheiben sind so ange  ordnet., dass sie sich dicht an je einer Seite  des     Wellenbahnträgers    und     zwisehen    diesem  und zwei Polschuhen 6i eines permanenten  Magneten hindurch bewegen. Durch Verwen  dung von     Weicheisen-    oder     Mumetall-Stiften     an den Scheiben und Weicheisen- oder       Mumetall-Polschuhen    für den Magneten kön  nen die     Hysteresis-    und     Wirbelstromverluste     auf ein Minimum     beschränkt    werden.

   Der  Weg 6h' der Stifte gegenüber dem in Ruhe  lage gedachten     Wellenbahnträger    und der Pol  sehuhfläehe 6i' ist in     Fig.    4A gestrichelt an  gedeutet. Als Antrieb für die Scheiben 6 f ist  beispielsweise ein kleines Gewicht 6     j    mit  Schnur     6k    gezeichnet, die auf einer Welle     67n     aufgewickelt ist, die ein grosses Triebrad 6n  trägt, das mit einem. kleinen Rad     67a'    auf der  Welle     6g    im Eingriff steht.  



  Die Wirkungsweise entspricht derjenigen  des "ersten Beispiels, indem der rotierende  Antriebsteil     a    durch die Schwingungen des       Wellenbahnträgers    und mittels der magne  tischen Wirkungsverbindung zur     schrittweisen     Drehbewegung     gezwungen,    anderseits der  schwingende Teil     durch    die kleinen, durch  magnetische Kupplung übertragenen, momen  tanen Impulse des rotierenden Teils ange  trieben wird.  



       Fig.    4B zeigt eine Variante dieses Aus  führungsbeispiels. Darin ist ein kleiner Stift  6o aus biegsamem und     magnetisierbarem     Werkstoff auf dem     Wellenbahnträger    6b so  befestigt, dass er in dem magnetischen Streu  feld zwischen den     Magnet-Polschuhen    liegt.  Durch     Abwärtsbiegen    in die gestrichelt ge  zeichnete Stellung kann der Stift 6ö weiter  in dieses Feld hinein bewegt werden und da  durch den magnetischen Widerstand längs  des magnetischen Weges beim Schwingen ver  ändern. Dadurch wird es möglich, diesen  Widerstand so zu verändern, dass die Schwin  gung des Teils 6d der Drehzahl des Teils a  besser angepasst werden kann.  



  Bei der Variante nach     Fig.    4C enthält  der Wellenbahnkörper     6b    dieselben Teile mit    denselben Bezugszeichen,     wie    der     in.        Fig.    41  gezeigte. Zusätzlich zu     diesen    Teilen     sind    sehr  dünne, nichtmagnetische Rippen 6p vorge  sehen, die gegenüber der magnetischen Wel  lenbahn vorstehen und als mechanisches Hin  dernis für die Stifte     6jz    der Scheiben 6 f die  nen; diese Stifte sind dann so lang, dass sie  aus den Scheiben vorstehen.

   Wird die ma  gnetische Kupplung zwischen den     Stiften    und  der Wellenbahn vorübergehend     unterbrochen,     dann kann der Drehteil wegen der zeitweise  wirkenden mechanischen Sperrung nicht  durchbrennen, die zwar eine Schwingbewe  gung, jedoch keine Drehbewegung zulässt, bis  die     magnetische    Kupplung wieder hergestellt       ist.     



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5 ist  am obern Ende einer Pendelstange     7a    ein per  manenter Magnet     7b    an einem biegsamen  Streifen 7c     aivs    nichtmagnetischem Werk  stoff     aufgehängt,    der in einem Lager 7d be  festigt ist. Das untere Ende des Streifens 7c  ist gegabelt und     überbrückt    die an ihm be  festigten Magnetpole.

   An jeder Polfläche des  Magneten ist ein     Wellenbahnelement    aus wei  chem Eisen befestigt mit     Zickzackteilen    7e  und Ansätzen 7f an den     Wellenscheiteln    ähn  lich den oben beschriebenen     Ausführungen.     Der Drehteil     .a    besteht aus einer Scheibe     7g     aus     nichtmagnetischem    Werkstoff, einer  Welle 7h, die auf beliebige Weise, z. B.     durch     ein Uhrwerk oder ein Gewicht und ein Räder  werk, angetrieben sein kann, sowie am Umfang  der Scheibe 7g angebrachte Stifte 7i aus     ma-          gnetisierbarem    Werkstoff, z. B.

   Weicheisen  niedrigen magnetischen Widerstandes. Die  " Stifte liegen so zu den Magnetpolen, dass bei  Drehung der Scheibe bei stillstehendem Ma  gnet die Stiftenden einen Weg beschreiben       würden,    der durch die gestrichelten Linien  7     k    in     Fig.    5 angedeutet ist.  



  Die Wirkung , dieser Hemmungseinrich  tung ist folgende: Wenn der Magnet mit dem  Pendel im Sinne der gezeichneten Pfeile       schwingt,    dreht sich die Scheibe 7g im     Sinne     des Pfeils P derart, dass die Stifte 7i den hin  und her schwingenden     Zickzackteilen    7e der  Wellenbahn     magnetisch    folgen bzw. durch die           Seheitelansätze    7f aufgehalten werden, wenn  die Amplitude der     Pendelschwingung    genügt,  um diese Ansätze vor die Stifte zu bringen.  



  Bei der Variante nach     Fig.    5A ist die  Scheibe     7g    am Umfang gezahnt und ein Stift.       Ina    aus     niehtmagnetischem    Werkstoff ist  zwischen den Magnetpolen befestigt, so dass  er beim Schwingen des Pendels in die Ein  schnitte hinein- und     aus    ihnen     herausbewegt          wird,    ohne wirklich die Scheibe zu     bei2ihren,     solange nicht. die     magnetische    Kupplung       unterbroehen    ist.     Ist    letzteres aber der Fall,  dann hält.

   bei     ruhendem    Pendel dieser Stift  die Scheibe 7g fest und verhindert ihren  freien Lauf, bis die     magnetische    Kupplung  wieder hergestellt     ist.       Die Bauart. nach der     Fig.    6 weist eine       Art    Zungenpendel auf, das ein Gewicht 8a,  welches als     permanenter    Magnet ausgebildet  ist, sowie einen biegsamen Streifen     8b,    der  an einem Lager 8c aufgehängt ist, besitzt..

    Eine Polfläche des     -Magneten    trägt eine Wel  lenbahn aus Weicheisen mit     Zickzaekteilen     <I>8c1</I> und Ansätzen 8e an den     Wellenseheiteln.     Unterhalb des Magneten ist der Drehteil  in Gestalt einer Scheibe 8 f aus nichtmagne  tischem     Werkstoff    angeordnet, die     magneti-          sierbare    Stifte     8g    trägt.

       -Weiter    sind an einer  Kante der Seheibe etwas längere Stifte     8h,     aus     nichtmagnetischem    Werkstoff vorgesehen,  die jeweils zwischen den Stiften     8g    liegen und  eine mechanische Sicherheitssperrung ermög  lichen, indem sie sich gegen die vorstehende  Wellenbahn legen und den Rotor festhalten  und dadurch die Wiederherstellung der ma  gnetischen Kupplung zwischen den Stiften     8g     und der Wellenbahn ermöglichen, wenn diese  zufällig unterbrochen wurde und das Pendel  in Ruhe     ist.    Bei dieser Bauart ist zu beachten,  dass die magnetische Anziehung mithilft, die  Lager des Drehteils von dessen Gewicht zu  entlasten.

      Die Wirkungsweise entspricht derjenigen  des     Beispiels    nach     Fig.    5, indem der schwin  gende durch den rotierenden Teil angetrieben  und     dieser    durch die Schwingungen     des    Zun  genpendels gehemmt wird.    Beim     Beispiel    nach     Fig.    7 wird eine Unruh  scheibe     9a.    verwendet, auf deren einer     Seiten-          fläehe    eine erhabene,     mugnetisierbare    Wellen  bahn mit     ziekzackförrnigeri    Teilen     9b    und  ringförmigen Verlängerungen 9c an deren  Scheiteln angebracht ist.

   Neben dieser     Seiten-          fläehe    der     Unruhseheibe    ist mit paralleler  Achse ein Drehteil     a    in Form einer Scheibe       9d.    aus     nichtmagnetisehem        Werkstoff    mit.       magnetisierbaren    Stiften     9e    angeordnet, die       reit    der Wellenbahn zusammenwirken.

   Die       Unruhseheibe        9a    und die Scheibe     9_r1    werden  von den Polen eines     Magneten    9 f     imifasst,    der  die jeweils wirksamen Teile der Wellenbahn  und die     entsprechenden        Stifte    magnetisiert.  Die Scheibe<I>9c1</I> wird durch ein     Gewieht    9g  über zwei Zahnräder angetrieben. Dieser  Antrieb kann durch einen beliebigen     andern     Antrieb ersetzt. werden.  



  Solange die Stifte 9e unter der     -V#irkung     des Magneten 9f mit. den ringförmigen     Ver-          längei-Lingen    der Wellenbahn der Scheibe 9c  in     Wirkungsv        erbindung    stehen, ist der Dreh  teil gehemmt, während er anderseits die       Unruhseheibe    antreibt, solange die Stifte sich  vor den     Zickzackteilen    der Wellenbahn be  finden.    Die schematische Darstellung der     Fig.    8  zeigt ein Detail einer Ausführungsform, bei  der die Wellenbahn auf dem Drehteil statt   wie bei allen     vorhergehenden    Beispielen   auf dem     Schwingteil    angeordnet ist.

   Der  Drehteil     c,    weist. eine Trommel     10a    und zwei  einander diametral gegenüberliegende Wellen  bahnstücke aus     rnagnetisierbarem    Werkstoff  mit     zickzaekförmigen    Teilen     7.0b    und Scheitel  ansätzen 10c auf.

   Der     Sehwirigteil    ist.     als     Pendel ausgebildet und besitzt ein an einer  biegsamen Zunge 10f aufgehängtes Gewicht       10d    aus permanentmagnetischem     Werkstoff,     das einen Ringmagneten mit innern     Nord-          und    Südpolen     10e    bildet, die den Wellen,       bahnstücken    zugeordnet sind. Obwohl ein       Wellenbahnstüclz    für das Funktionieren der  Hemmungseinrichtung genügen würde, sind       zwei    solche vorgesehen, um störende Neben  kräfte auszugleichen.

        Die Wirkungsweise entspricht derjenigen  des     Beispiels    nach     Fig.    6, wobei hier Pol- und  Wellenbahn umgekehrt angeordnet sind und  wobei keine mechanische Sicherheitssperrung  vorgesehen ist.  



  Es hat sich herausgestellt., dass Höchst  wirkungen bei allen Ausführungsformen bei  Verwendung von Wellenbahnen erzielt wer  den, bei denen der durchschnittliche Neigungs  winkel der     Zickzackteile    annähernd 45  be  trägt.  



  Bei allen Ausführungsbeispielen     ist    es  zudem vorteilhaft, wenn die magnetischen,  dein sich ändernden magnetischen Fluss aus  gesetzten Teile aus     Werkstoff    mit niedrigen,  (las heisst     höchstens    den     Verlusten    bei     Rho-          metall    (siehe unten) gleichen     Hysteresis-    und        'irbelstromverhisten    bestehen, so dass die im  Betrieb mit der Änderung der Verteilung des       Kraftlinienflusses    zusammenhängenden Ver  luste, die infolge der Bewegung der rotieren  den Pole an den permanenten Magnetpolen  vorbei auftreten, verringert werden.

   Solche       ,-eeignete    Materialien sind z. B.      3lumetal      mit einem elektrischen, spezifischen Wider  stand von 45     Mikro-Ohm.    cm und einem       Hysteresisverhist    von 60     Erg/cin3    bei 10 000       Kraftlinien/em2    Gauss sowie  Rhonetal ,  das einen Widerstand von 90     Mikro-Ohm.    cm  und einen     Hysteresisverlust    von 376     Erg/cm3          auf        10        000     alles bei 50 Hz,  aufweist..  



  Das erstgenannte Material ist dabei beson  ders für langsame Schwingung geeignet, wo  eine kleine     Hysteresis    wichtiger ist. als kleine  Wirbelströme, während das zweite sieh umge  kehrt mehr bei Schwingungsfrequenzen in der  Grössenordnung um 100 Hz eignet, wo kleine  Wirbelströme (infolge     des        grösseren    Wider  standes) wichtiger sind als eine kleine     Hyste-          resis.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetische Hemmungseinrichtung mit zwei zusammenwirkenden Gliedern, von denen eines Schwingungen ausführen und eines sich drehen kann und auf deren einem wenigstens ein magnetischer Polkörper vorhanden ist, während das andere eine wellenförmige, ma- gnetisierte Bahn aufweist, wobei wenigstens ein Teil des einen der Glieder unter dem Ein fluss eines Permanentmagneten steht und wo bei ferner das Ganze derart gebaut ist, dass in vorbestimmten Bewegungsgrenzen das sich unter Wirkung eines Antriebes drehende Glied durch die Schwingungen und die ma gnetische Kupplung beider Glieder derart ge bremst wird,
    dass die Pole des Polkörpers der wellenförmigen Bahn folgen und dabei die Schwingungen unterhalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einem Glied vor gesehene, wellenförmige, magnetisierte Bahn sich nur über einen Teil des gegenseitigen Wir kungsbereiches der beiden Glieder erstreckt, aber mindestens einen vollständigen Wellen zug enthält, mit dem die Pole des andern Gliedes nacheinander in magnetische Wir kungsverbindung treten. UNTERANSPRÜCHE: 1. Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole auf dem sich drehenden Glied ange ordnet sind, während das schwingende Glied die magnetische Wellenbahn trägt. 2.
    Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Wellenbahn und die Pole derart ausgebildet und relativ zueinander angeordnet sind, da.ss der Luftspalt zwischen ihnen in ihren Arbeitslagen gleichbleibt. 3.
    Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die Scheitel der magnetischen Wellenbahn Verlängerungen anschliessen, die es dem schwingenden Glied gestatten, mit grösserer Amplitude zu schwingen, als dies der nor malen Wellenbahn entsprechen würde, wobei die magnetische Kupplung gleichwohl auf rechterhalten bleibt. 4.
    Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Kupplung der beiden Glieder einen äussern, nicht auf diesen Gliedern ange ordneten Magneten aufweist, dessen Pole zwischen sich Teile der Glieder einschliessen. ö. Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3.
    6. Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Drehung des rotierenden Gliedes bei stillstehendem Schwingglied verhindernde, mechanische Mittel aufweist, die so angeord net sind, dass die Pole der Wellenbahn folgen können, jedoch mechanisch an einer vorüber gehenden Unterbrechung der magnetischen Kupplung verhindert werden. <B>7.</B> Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen, dem sich ändernden ma gnetischen Fluss ausgesetzten Teile aus Werk stoff mit niedrigen Hysteresis- und Wirbel stromverlusten bestehen.
    <B>S.</B> Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im drehbaren Glied magnetisierbare Stifte in einem magnetisch und elektrisch nichtlei tenden Werkstoff zwecks Verringerung ma gnetischer und Wirbelstromverluste eingebet tet sind. 9. Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die magnetische Kupplung die Lager von wenigstens einem Teil des Gewichtes des drehbaren Gliedes entlastet. sind. 10. Magnetische Hemmungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass eine mechanische Hemmungsvor richtung bei Unterbrechung der magnetischen Kupplung in Wirkung tritt.
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