CH291746A - Vorrichtung zum Lösen von mittels Einsteckkonus auf Bohrstangen befestigten Bohrkronen. - Google Patents

Vorrichtung zum Lösen von mittels Einsteckkonus auf Bohrstangen befestigten Bohrkronen.

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CH291746A
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CH
Switzerland
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drill
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shaped
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Boe Co
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Boehler & Co Ag Geb
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/18—Connecting or disconnecting drill bit and drilling pipe

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Vorrichtung     zwn    Lösen     von'mittels        Einsteckkonus    auf Bohrstangen befestigten Bohrkronen.    Die Verbindung der Bohrkrone mit der  Bohrstange bei Gesteinsbohrern und     derglei-          elien    erfolgt allgemein entweder durch Ge  winde oder durch einen     Einsteekkonus.    Das  Lösen der verschieden ausgebildeten     Gewinde-          verbindung.en    ist mit     Spezialsehlüssel    leicht  möglich, worauf das Abziehen der Krone von  der     Bolirstange    ohne Beschädigung der erste  ren erfolgt.

   Bei Verwendung einer     Verbin-          dun(r    mittels     Einsteekkonus    hingegen lassen  sieh nach längerem Gebrauch die Bohrkronen       mirmehr    äusserst schwer von der Bohrstange  abziehen.

   Um aber ein Lösen der Verbindung       züi    erreichen, geht man     häufin,    so vor,     dass    man  mit einem Hammer einige Schläge auf den       Bolirkronenrand    führt, wodurch die Krone  gelockert wird -und sieh von der Stange ab  lösen     lässt.    Diese Methode hat jedoch den       arossen    Nachteil,     dass    man auf diese Art die  Bohrkrone     besehädigt    und für eine weitere       Verwenduno,    unbrauchbar macht.

   Weiter  kann man ein Lösen der Krone von der Bohr  stange auch dadurch erreichen,     dass    man auf  die vertikal aufgehängte Bohrstange ein     Fall-          (rew          l#        ieht        aufselliebt    und dieses auf den     Bohr-          kronenrand    fallen     lässt.    In niedrigen und  engen Räumen, z. B. vor Ort im Stollen, ist       .jedoeh    diese Lösungsart nicht anwendbar, ab  gesehen davon,     dass    hier gleichfalls die Bohr  krone vor Beschädigungen nicht sicher ist.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Vorrichtung     züm    Lösen von mittels     Einsteek-          konus    an der Bohrstange befestigten Bohr-         kronen,    bei der die vorerwähnten Nachteile  ausgeschaltet werden. Die     Witkungsweise     dieser Vorrichtung wird an Hand von zwei  Ausführungsbeispielen nachstehend dargelegt.  



  Wie aus     Fig.   <B>1</B> ersichtlich ist, besteht die  Vorrichtung aus einem     U-förmigen    Klotz<B>1,</B>  der in geringem Abstand vom     Bohrkronen-          rand   <B>5</B> auf der Bohrstange<B>6</B> mittels des Keils  2<B>f</B>     estgeklemmt    ist und aus zwei gabelförmigen  Keilen<B>3</B> und 4, die zwischen Kronenrand<B>5</B>  und dem als     Widerlager    dienenden Klotz<B>1</B>       eingeschaben    werden. Das Festklemmen des  Klotzes<B>1</B> kann auch mittels entsprechend an  gebrachter Schrauben bewerkstelligt werden.

    Beim Lösen der Bohrkrone<B>7</B> wird so vorge  gangen,     dass    man den Keil 4 durch     Schlag-          oder        Driaekeinwirkung    zwischen den Klotz<B>1</B>  und den     #Gegenkeil   <B>3</B> eintreibt, wodurch die  entstehende und in axialer Richtung wirkende  Kraft die Bohrkrone<B>7</B> abschiebt.  



  Gemäss     Fig.    2 ist eine weitere Ausführungs  form der     erlindungsgemässen    Vorrichtung  dargestellt, die am Klotz<B>1</B> einen mit letzterem       felt    verbundenen     U-förmigen    Gewindezapfen<B>9</B>  besitzt, mit welchem eine ebenfalls     U-Iörmige     Mutter<B>10</B> zusammenwirkt. Der Klotz<B>1</B> wird  mit dem Gewindezapfen<B>9</B> und der aufge  schraubten Abziehmutter<B>10</B> derart auf der  Bohrstange<B>6</B> mittels des Keils 2     festgelklemmt,          dass    die     Stirnfläehe   <B>8</B> der Mutter<B>10</B> am     Bohr-          kronenrand   <B>5</B> anliegt.

   Zur Vergrösserung der       Auflagefläehe    des     Bohrk:ronenrandes    kann  zwischen diesem     undder    Mutter<B>10</B> noch eine      geschlitzte Platte eingeschoben werden. Das  Lösen der Verbindung zwischen Krone<B>7</B> und  Bohrstange<B>6</B> erfolgt durch Drehen der<B>Ab-</B>  ziehmutter<B>10,</B> wobei die durch den     Vorsehub     entstehende und in axialer Richtung wirkende  Kraft die Bohrkrone<B>7</B> von der Bohrstange  abschiebt. Zur Drehung der Abziehmutter<B>10</B>  und zum Festhalten des Klotzes<B>1-</B> dienen die  Griffe<B>11.</B>  



  Wie aus den beiden Ausführungsbeispielen       liervorgelit,    wird beim Lösen der Bohrkrone  eine Beschädigung derselben durch Schlag  oder Stoss nicht auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Vorriehtung zum Lösen von Bolirkronen, die mittels Einsteekkonus auf Bohrstangen befestigt sind, gekennzeiehnet durch einen U-förmigen Klotz, der Mittel aufweist, Lim ihn auf der Bohrstan--e festklemmen zu können und der während des Absehiebens der Bohr krone als Widerla-er dient.
    UNTERANSPR,ÜCHE: <B>1.</B> Vorrielitung nach Patentansprueli, ge kennzeichnet durch grabelförmige Keile, die zwecks Absehiebens der Bohilluone 7wisehen Widerla,-er und Bohrkrone einzutreiben sind.
    2. Vorriehtung nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass an dem Widerlager ein U-förmiger (-,rewiiidezapfen angeordnet ist, und dass eine U-förmige Mutter dazu dient, durch Abschrauben die Bohrkrone abzu- drileken.
CH291746D 1950-03-13 1950-12-19 Vorrichtung zum Lösen von mittels Einsteckkonus auf Bohrstangen befestigten Bohrkronen. CH291746A (de)

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