CH291796A - Säurekocher. - Google Patents

Säurekocher.

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CH291796A
CH291796A CH291796DA CH291796A CH 291796 A CH291796 A CH 291796A CH 291796D A CH291796D A CH 291796DA CH 291796 A CH291796 A CH 291796A
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Benninger Max
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Benninger Max
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/02Apparatus characterised by being constructed of material selected for its chemically-resistant properties
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/14Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by using distillation, extraction, sublimation, condensation, freezing, or crystallisation

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Description


  



     Säurekocher.   



   Es ist bekannt, dass durch einen   Rüeklauf-    kühler jede Flüssigkeit unmittelbar naeh der Verdampfung wieder kondensiert werden kann, und zwar derart, dass die bei der Ver  dampfung    entwickelten Dämpfe aus dem Rüeklaufkühler nicht nach aussen entweichen können.



   F r einen besonderen Zweck, nämlich f r das Auskochen von Edelmetallgegenständen mit Salz-,   Schwefel-oder    Salpetersäure, wie dies beispielsweise in der   Zahntechnik    erforderlieh ist, hat der   Rüeklaufkühler    noch keine Verwendung gefunden. Bei diesem   Auskoehen    hat man bisher die Säuredämpfe dureh den Kamin ins Freie abgeleitet oder mittels einer Wasserstrahlpumpe abgesaugt und in den Abguss geleitet.

   Man hat auch schon versucht, eine die Säure und die   auszukochenden      Gegen-    stÏnde enthaltende Schale in einer Pfanne, welche eine zur   Säurebindung    befähigte Lauge enthält und in welche die Schale gestellt wird, mit einer Glasgloeke zu bedecken, um das    Hntweichen    der   Säuredämpfe,    die beim Erhitzen des Ganzen entstehen, dadurch zu verhindern, da¯ die SÏuredÏmpfe von der Lauge in der Pfanne absorbiert werden.



   Das Ableiten der Säuredämpfe durch den Kamin hat den Nachteil, dass der atmosphärische Luftdruck die Dämpfe in den Arbeitsraum drüeken kann. Nachteilig ist auch der Gebrauch der Wasserstrahlpumpe zum   Absau-      en    der genannten DÏmpfe, weil das ablau  fende Wasser    dann stets SÏure enthält, die   auf die Ableitung korrodierend wirkt.   



   Die Verwendung der oben erwähnten Glasglocke, der sogenannten   Tauchglocke,    hat den Naehteil, dass die sich kondensierenden DÏmpfe an der Innenwand des Glases niederschlagen und dadureh die Beobachtung der Vorgänge im Innern der Vorrichtung verunm¯glichen.



  Ausserdem wird bei dieser Vorrichtung nicht @ nur die SÏure, sondern auch die Lauge gekocht, was einen bedeutend längeren Abkiihlungsprozess bedingt.



   Diese Nachteile   bezweekt    das in beiliegender Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel zu vermeiden.



   Der   Säurekocher    besitzt ein aus feuerfestem Material, z. B. aus dem Markenprodukt     Pyrexglas  ,    Porzellan und dgl., bestehendes Kochgefϯ 1, in dessen obern, etwas erweiterten Teil der untere Teil eines ebenfalls aus    feuerfestem Material bestehenden Absorptions-    gefässes 2 hermetisch dicht, aber abnehmbar eingesetzt ist. Der aus dem   Kochgefäss l    herausragende Teil des   Absorptionsgefässes    2 ist oben durch eine Haube 3 abgeschlossen.



   Der Boden des   Absorptionsgefässes    2 weist eine zentrale Öffnung 4 auf, an die ein   vertika-    les, auch an seinem obern Ende offenes Rohr 5 angeschlossen ist. An der Innenseite der Haube 3 ist zentral ein zum Rohr 5 koaxiales Rohr 6 angebracht, dessen Durchmesser gro sser ist als der des Rohres 5 und dessen unteres, offenes Ende oberhalb des Bodens 7 des   Absorptionsgefässes    liegt. Neben diesem Rohr 6 ist in der Haube 3 eine Íffnung 8 angebracht. 



   Der Boden des Kochgefϯes 1 ruht auf einem in einem StÏnder 9 angebrachten Rost 10, unter dem sieh eine nieht gezeichnete Heizvorrichtung, z. B. ein Gasbrenner oder ein elektriseher Heizk¯rper, befindet.



   Die Wirkungsweise des besehriebenen   Säurekochers    ist folgende :
Das   Eochgefäss    1 wird mit SÏure, z.   B.   



  Salz-oder SchwefelsÏure, sowie mit den zum Auskochen mit der SÏure bestimmten GegenstÏnden   beschiekt.    In das   Absorptionsgefäss    wird so viel Lauge, z. B. Alkalilauge, gebracht, dass deren Oberfläehe gerade mit dem untern Ende des Rohres 6 in Berührung kommt.



   Dann wird die SÏure   im Kochgefäss l    erhitzt. Die dadurch   entwiekelten    SÏuredÏmpfe steigen durch das Rohr 5 auf, treten durch das obere Ende dieses Rohres in das Rohr 6 über, aus dessen unterem Ende sie dann austreten und von der im Absorptionsgefäss befindlichen Lauge vollständig absorbiert werden. Während des   Eochvorganges gebil-    dete WasserdÏmpfe k¯nnen durch die   Off-      nung 8 entweiehen.    Diese Öffnung ermöglicht also stets den Ausgleich von etwa   auftreten-    den Unter- bzw. ¯berdr cken. Das Austreten von SÏuredÏmpfen in den Arbeitsraum ist   verunmoglieht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : SÏurekocher aus feuerfestem Material, da dureh gekennzeiehnet, dass er ein zur Aufnahme von Säure bestimmtes Kochgefϯ aufweist in dessen obern Teil ein zur Aufnahme von Lauge bestimmtes Absorptionsgefäss hermetiseh dicht eingesetzt ist, wobei in eine zentrale Íffnung im Boden des Absorptionsgefä- sses ein in diesem Gefäss vertikal angeordnetes, an beiden Enden offenes Rohr eingesetzt ist, das in ein koaxiales, an einer Haube des Ab sorptionsgefässes befestigtes, unten offenes zweites Rohr von grösserem Durchmesser hineinragt, dessen unteres Ende so hoch über dem Boden des Absorptionsgefässes liegt, dass es die Oberfläche der in genanntem Gefϯ befindlichen Lauge gerade berührt, das Ganze zum Zweek,
    dass die beim Erhitzen des Koch- gefässes gebildeten Säuredämpfe dureh das in die zentrale Öffnung im Boden des Absorp- tionsgefässes eingesetzte Rohr aufsteigen und dann durch das an der Haube befestigte Rohr naeh unten in die Lauge geführt und von dieser absorbiert werden.
    UNTERANSPRrCHE : 1. SÏurekocher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der IIaube des Absorptionsgefässes neben dem an dieser Haube befestigten Rohr eine Öffnung angebraeht ist, durch welche sieh allfÏllig im Apparat auftretende Unter- und ¯berdr cke ausgleichenundWasserdämpfeentweichen k¯nnen.
    2. Säurekocher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kochgefäss auf einem in einem StÏnder angebrachten Rost gelagert ist, unterhalb dessen eine Heizvor- riehtung angeordnet ist.
CH291796D 1951-03-12 1951-03-12 Säurekocher. CH291796A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2826564A1 (de) * 1977-06-18 1979-01-11 Suzuki Iron Works Werkzeughalter zur aufnahme einer schneidplatte o.dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2826564A1 (de) * 1977-06-18 1979-01-11 Suzuki Iron Works Werkzeughalter zur aufnahme einer schneidplatte o.dgl.

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