CH291834A - Blitzlichtlampe. - Google Patents

Blitzlichtlampe.

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CH291834A
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CH
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conductor
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lamp
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flash
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Company General Electric
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Gen Electric
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21K—NON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00—Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02—Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Blitzlichtlampe.    Die Erfindung betrifft eine     Blitzlicht-          lanMpe,    insbesondere photographische Blitz  lichtlampe, welche einen Glaskolben aufweist,  der ein brennbares, lichterzeugendes Material  enthält.  



  Bei den heute allgemein gebräuchlichen  Blitzlichtlampen besteht das brennbare Ma  terial gewöhnlich aus Metallfolien oder -fäden,  die lose im Entladungsraum des Glaskolbens  angeordnet sind. Um die Zündung in solchen  Lampen einzuleiten, ist eine Zündvorrichtung  vorgesehen, die gewöhnlich aus einem in einen  Tropfen von Zündpaste eingebetteten Wider  standselement besteht und in unmittelbarer  Nähe der lose angeordneten, brennbaren, me  tallischen Füllung des Glaskolbens auf einem  Träger gelagert ist. Die verwendete     Zünd-          paste    ist ausserordentlich empfindlich und  wird dhurch das geheizte Widerstandselement  entzündet. Die Zündpaste ihrerseits zündet  cdas brennbare Material an.  



  In neuerer Zeit ist eine weitere Art von  Blitzlichtlampe bekanntgeworden, bei der das  liclhterzeugende Material einzig aus einem  oder mehreren Tropfen oder Überzügen einer  leicht entzündlichen Substanz besteht, wobei  die Tropfen oder Überzüge vorzugsweise auf  den innern Zuleitungen und dem Zünddraht  des     Lampenträgers    angeordnet sind.  



  Als Schutz gegen eine Explosion des Glas  kolbens beim Zünden beider Arten von Blitz  lichtlampen ist es allgemein üblich, die fer-         tige    Lampe auf die Gegenwart von Luft zu  prüfen.  



  Ein bekanntes Verfahren zur Ausfüh  rung dieser Prüfung besteht in der Verwen  dung einer Hochfrequenzeinrichtung, wobei  der Lampensoekel der Blitzlichtlampe mit dem  Hochspannungsende des     Hochfrequenzgenera-          tors    verbunden ist und der Glaskolben nahe  neben eine     Aussenelektrode    mit Erdpotential  gestellt wird.

   Diese Prüfmethode ergibt jedoch  einen beträchtlichen Ausfall von Lampen zu  folge vorzeitigen Zündens, was auf das Auf  treten einer Lichtbogenentladung zwischen der  lose angeordneten, brennbaren Metallfüllung  und dem Zünddraht oder auf das Auftreten  einer Glimmentladung an dem Punkt. der Zu  leitungsdrähte zurückzuführen ist, wo der  Tropfen oder der     Überzag    aus brennbarer  Substanz     placiert    ist. Weiter kann eine spon  tane Zündung solcher Lampen während ihrer  Manipulation oder ihres Transportes auftre  ten     zufolge    der Entwicklung einer     statisehen     Ladung in der brennbaren Metallfüllung,  wobei sich diese Ladung bis auf einen Punkt  aufbaut, an dem sie sich auf den Draht ent  lädt, wodurch die Lampe entzündet wird.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Blitzlichtlanipe,    welche die erwähnten Nach  teile einer vorzeitigen Zündung     nieht    auf  weist, wenn sie der genannten     Prüfung    mit  tels Hochfrequenz     unterworfen    wird. Ebenso       kann    bei der erfindungsgemässen Blitzlicht  lampe ein Aufbau einer     statischen        Ladung         in der lose angeordneten, brennbaren Metall  füllung der Lampe vermieden werden, wenn  eine solche Metallfüllung vorhanden ist.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der     erfindungsgemässen        Blitzlicht-          lampeund    eine schematische     Darstellung    einer  Einrichtung zur Prüfung von     Blitzlichtlanm-          pen    auf eingeschlossene Luft illustriert, und  zwar zeigt  Fig.1 ein erstes Beispiel einer Blitzlicht  lampe im Aufriss,  Fig. 2 ein zweites Beispiel im Aufriss und  Fig. 3 seherratisch eine Anordnung zur  Prüfung fertiger Blitzlichtlampen auf einge  schlossene Luft.  



  Die Lampe gemäss Fig. 1 besteht aus einem  lhermetiseh verschlossenen, durchsichtigen oder  durchscheinenden Kolben 10, zum Beispiel aus  Glas, der den eigentlichen Entladungsraum 11  und einen Hals 12 mit einem in letzterem  von unten nach oben vorspringenden Träger  13 aufweist. Der Kolben 10 weist eine Gas  füllung, zum Beispiel Sauerstoff, auf, welche  die Verbrennung unterhält, und enthält ferner  eine lose Füllung von leicht brennbarem Ma  terial 14, zum Beispiel Metallfolien, dralht  oder -bänder, beispielsweise aus Aluminium  oder seinen Legierungen. Diese Metallfüllung  ist im Entladungsraum 11 des Kolbens lose  angeordnet.

   Die Innen- oder Aussenseite des  Kolbens 10, vorzugsweise die eine wie die  andere, ist mit einem Überzug aus einem  lieltdurchlässigen Firnis oder Lack versehen,  um ein Springendes Kolbens beim     Entzünden     der Ladung zu verhüten und den Kolben  splittersicher zu machen. Ein kleines Draht  stück 15 ist im Kolben 10 im Zündbereich  des brennbaren Materials 14 montiert. Die  Enden des Drahtstückes sind mit Zuleitungs  drähten 16 verbunden, die in den Press teil 17  des Stiels 13 eingeschmolzen sind und sieh  durch letzteren an die Klemmen eines gewöhn  lichen Lampensockels 18 erstrecken.  



  Beim Einbauen des     Drahtträgers    in den  Kolben nimmt der Draht die Metallfüllung  14 mit sieh in den Kolben hinauf. Daraus  folgt, dass sich der Dralht mehr oder weniger in  der Fussregion der Masse von brennbarem    Füllmaterial 14 befindet, so dass die Zulei  tungsdrähte 16 normalerweise ausser effek  tivem Kontakt mit diesem Füllmaterial sind.  Der Draht 15) und die benachbarten Teile der  Zuleitungsdrähte 16 sind mit einem Überzug  einer geeigneten Knallsubstanz 19 versehen,  um den Zünder für die Lampe zu bilden.  



  Der eine der Zuleitungsdrähte 16 weist  eine nmetallisebe Verlängerung 20 auf, die be  trächtlich in den Entladungsraum des Kol  bens hineinragt und so einen beträchtliehen  Teil der Metallfüllung 14 durchsetzt und be  rührt. Die Verlängerung 20 weist Vorzugs  weise die Form eines L-förnig abgebogenen  Drahtes passender Stärke auf und ist am  einen Zuleitungsdraht 16 angesehweisst oder  sonstwie befestigt, und zwar an einem zwischen  dem Stielpressteil 17 und dem Draht 15 lie  genden Punkt. Der Draht 20 ist vorzugsweise  so am Zuleitungsdraht 16 befestigt, dass sieh  sein längerer Sehenkel mehr oder weniger  parallel zur Kolbenachse bis zu einem unm  eine gewisse Distanz über demn Draht 15 hin  aus liegenden Punkt erstreckt.  



  Anstatt die Verlängerung 20 als ein sepa  rates, am Zuleitungsdraht 16 befestigtes Glied  auszubilden, kann er als Verlängerung eines  der beiden Zuleitungsdrähte 16 selbst gebildet  sein. Solch eine letztere Konstruktion     eignet     sich aber rieht so gut zur automatischen Her  stellung des Drahtträgers.  



  Zufolge des direkten Kontaktes der Draht  verlängerung 20 mit der brennbaren Metall  füllung 14 wird eine in der Metallfüllung er  zeugte elektrisclhe Ladung wirksam aus letz  terer über die leitende Verlängerung 20 an  den Zuleitungsdraht 16 abgeleitet. Daher er  gibt sieb keine Entladung zwischen Metallfül  lung und Drahltträger und deshalb kein vor  zeitiges Zünden der Lampe.  



  Zusätzlich zur Funktion als Erdungsglied  für die Metallfüllung 14 dient die     D)rahtver-          längerung    20 auch als zusätzlicher Träger für       clie        Füllung    11, indem er     das    Bestreben zeigt,  die     Veria#rertim,,    der     lIetalll'üllun@,

      innerhalb  des     Lampenkolbens        wübrend    des Transportes       und    der     -Manipulation    der     Lampe        weitgehend     zu verhindern und     damit        ^@leiclnnül@ige    Cha-      rakteristika aufeinanderfolgender Lampen zu  gewährleisten. Die Drahtverlängerung 20  scheint auelh die Wirkung zu haben, die Zün  dung der Lampe um annähernd 10 % zu be  schleunigen. Ein solches Ergebnis ist ganz  vorteilhaft, da es verhältnismässig einfach ist,  Blitzlichtlampen langsamer, hingegen oft sehr  se chwierig ist, sie schneller zu machen.  



  Fig. 2 zeigt eine Blitzlichtlampe der Art,  wie sie im schweizerischen Patent Nr. 261649       dargelegt    worden ist, bei der das brenn  bare Material einzig aus einem Tropfen  oder einem Überzug einer leicht verbrenn  baren, lichterzeugenden Substanz besteht,       der    auf die innern Zuleitungen und auf den  Zünddraht der Lampe aufgebracht ist. Man  fand, dass, wenn Blitzliehtlampen dieser Art  der üblichen Glimmprüfung unterzogen wer  den, die zur Feststellung des Eindringens von  Luft in den Kolben dient, an den Spitzen  der innern Zuleitungen eine Glimmentladung  eintritt, welche das leicht entzündliche, brenn  bare Material an diesen Zuleitungen augen  blicklich entzündet.

   Daher wurde als wesent  lich erkannt, in solchen Lampen innerhalb  des Kolbens einen Hilfs- oder Antennendraht  aufzustellen, wie er im Zusammenhang mit  Fig. 1 beschrieben wurde, um die     Glimment-          ladung    aufzunehmen und so ein ungewolltes  Zünden der Lampe während der     Glimmprü-          fun    g derselben zu verhindern.  



  Die Lampe nach Fig. 2 besteht aus einem  eiförmigen Kolben 22 mit einem relativ kur  zen Hals 23, der ganz von einem an ihm       befestigten    Sockel 24 umgeben und durch die  sen verstärkt wird. Der Kolben 2 2 ist mit  einer die Verbrennung unterhaltenden Gas  füllung, vorzugsweise Sauerstoff, unter einem  zweckdienlichen     Druck,    zum Beispiel von  100 mm Quecksilbersäule bis zu etwa einer  Atmosphäre,     versehen    und weist einen Schutz  überzug aus Firnis oder Lack auf. Ein klei  ner Träger, ähnlich dem in Fig.1 dargestell  ten, ist in den Kolben 22 ein geschmolzen und  weist einen wiedereinspringenden Stiel 25  auf.

   Letzterer besitzt ein Paar Zuleitungs  drähte 26, die in den Pressteil 27 des Stiels   25 eingeschmolzen sind und sich durch die-    senl zu den Klemmen des Sockels 24 erstrecken.  Die Zuleitungsdrähte 26 weisen nebeneinan  derliegende, parallele innere Leitungsstrecken  28 auf. Ein kleiner Zünddraht 29 ist zentral  im Kolben 22 montiert und mit den Enden  der innern Zuleitungsstrecken 28 verbunden.  Diese     nebeneinanderliegenden    innern     Zulei-          tungsteile    28 der Zuleitungsdrähte 26 und der  Zünddraht 29 weisen einen Überzug 30 aus  einer geeigneten, blitzartig verbrennenden und  Licht aussendenden Substanz auf, der die ein  zige Quelle     aktinischen    Lichtes darstellt.

   Der  Überzug 30 besteht     vorzugsweise    aus einer  Mischung von Magnesium- und     Z'irkonium-          meta.ll,        Kaliumperchloratund        Natriumchlorat,     die durch geeignete Bindemittel, zum Beispiel  Nitrozellulose, miteinander verbunden sind.  



  Einer der Zuleitungsdrähte 26 ist. mit  einer Drahtverlängerung 31 versehen, ähnlich  dem in     Fig.1    gezeigten Leiter 20. Wie ge  zeichnet,     ist    dieser Draht 31 am Zuleitungs  draht 26 zwischen Stielende 27 und     Zünd-          draht    29 befestigt.. Der Draht 31     erstrecht     sich     vorzugsweise    in der Richtung der Kol  benachse und im Abstand von den     innern    Zu  leitungen 28 bis zu einem beträchtlich ab  seits des     Zünddrahtes    29 gelegenen Punkt,  und sein Kopfteil 32 kann schwach gegen die  Kolbenachse geneigt sein, um so mehr oder  weniger über dem     Zünddraht    29 zu liegen.

    Der Metalleiter 31 kann jedoch irgendeine  andere geeignete Form aufweisen, wenn er  nur an seiner freien Spitze eine beträchtliche  Strecke vom Zünddraht 29 entfernt ist- Der  Leiter 31 kann zum Beispiel aus einem kurzen,  sich ungefähr geradlinig vom Zuleitungsdraht  26 (an dem er befestigt ist) weg erstreckenden  Drahtstück bestehen, das heisst, er kann mehr  oder weniger rechtwinklig zur Kolbenachse  stehen.  



  Durch die Verwendung einer solchen  Drahtverlängerung 31 bildet sich die     Glimm-          entladung,    die während der     Glimmprüfung    in  der Lampe auftritt, statt an den Spitzen der  innern Zuleitungen 28, wo sie den     Blitzlicht-          überzug    30 schnell zum Aufflammen bringen  würde, am und um das freie Ende 33 der  Drahtverlängerung 31, die hier also als An-      tenne zur Aufnahme der Glimmentladung  wirkt. Auf diese Weise ist die     Glimmentla-          dung    genüngend weit vorn Blitzliehtüberzug 30  entfernt, um dessen Zündung zu verhindern.  



  Da die Glimmentladnng bei einer spitzen  Elektrode leiclter eintritt, so ist das freie  Ende 33 der Drahtverlängerung 31 vorzugs  weise zugespitzt, indem diese zum Beispiel  winklig abgeschnitten wird, oder die Verlänge  rung 31 ist aus feinem Draht gebildet, so dass  ihr freies Ende entsprechend punktförmig ist.  Auf diese Weise wird die Entstehung der       Glimmentladung    an der Spitze 33 der     Draht-          v    erlängerung 31 erleichtert.  



  Wie im vorgehenden Beispiel, kann der  Elektrodendraht 31 anstatt als separates, am  Zuleitungsdraht 26 ausgebildetes Organ auelh  als eine Verlängerung einer der beiden     Zu-          leitun    gsdrähte 26 gebildet sein.  



  Fig.3 zeigt eine Einrichtung zur Prü  fung von Blitzliehtlampen betreffs des Ein  dringens voll Luft in letztere mittels Bildung  einer Hochfrequenzglimmentladung in der  Lampe. Die Einriehtnng bestellt aus einer  abwärts geneigten Steckfassung 34, die den  Sockel 24 der zu prüfenden Lampe aufnimmt  und mit beiden Klemmen derselben i1n Berüh  rung kommt, wodnreh die Lampe kurzgeschlos  sen wird. Die Fassung 34 ist über die Lei  tung 35 mit dem einen Ende einer Tesla  spule 36 elektrisclh verbunden. Eine Metall  sehale 37, vorzugsweise aus Messing und mit  Wasser, Qnecksilber oder einer andern geeig  neten, leitenden     Flüssigkeit    38 gefüllt, ist  relativ zur Fassung 34 so angeordnet, dass  ein kleiner Teil des Lampenkolbens 22 in die  leitende Flüssigkeit 38 eintauelht, wenn die  Lampe in die Fassung 34 eingesteckt ist.

   Die  Sehale 37 mit ihrer Füllung von leitender       Flüssigkeit    38 stellt die äussere Elektrode der  Prüfeinriehtun g dar und ist mittels der Lei  tung 39 geerdet. Das der Fassung 34 abge  kehrte Ende der Teslaspule 36 kann mit der  Metallschale 37 und/oder Erde durch die Lei  tung 40 verbunden sein, wie gezeigt, oder die  Erdung kann durch die dem     Hocbfrequenz-          generator    41 innewohnende Erdungskapazitä,t  gebildet werden. Das Niederspannungsende    der Teslaspule 36 ist mittels einer Induktanz  42 auf eine an und für sieh bekannte Weise  induktiv mit einer Hoehfrequenzquelle 41       verbunden.     



  Die zu prüfende Blitzliehtlampe wird null  in die Fassung 34 eingesteckt und darin in  die ricltige Lage gebraeht, derart, dass ein  kleiner Teil der Oberfläche des Kolbens 22,  in der Nähe der Spitze gelegen, in die lei  tende Flüssigkeit 38 in die Sebale 37     ein-          taucllt.    Dann wird der Kolben 22 so einge  stellt, dass das freie lEnde oder die Spitze 33  des metallischen. Leiters 31 näher an der  äussern Elektrode 38 (das heilt der leitenden  Flüssigkeit in Sehale 37) liegt als der Tropfen  der Zündsubstanz 30.

   Diese Bedingun g ist  bei der gezeiehneten Einrichtung immer er  füllt, ungeaehtet der Drehlage der Lampe in  der Fassung 34 zufolge der Lage der Spitze  33 des metallisehen Leiters 31 zwischen dem  Tropfen voll Zündsubstanz 30 und     demnjeni-          gen    Kolbenteil (das heisst der Spitzenteil),  der mit der äussern Elektrode 38 in Kontakt  ist. Wenn die Blitzliehtlanmpe in der Prüf  einrichtung in der oben     angeführten    Weise  gelagert ist, wird durech die Hochfrequenz  quelle 41 der elektrische Stromkreis durch  die Lampe erregt, womnach im Lanmp)enkolben  22 bei oder in Nähe der Spitze 33 des Leiters  31 eine Glimmentladung eintritt, die auf eine  Stelle im Kolben 22 beschränkt ist, die vonm  Tropfen von Züindsubstanz 30 entfernt ist.

    Durch Betrachten der Farbe der     Glimment-          ladung    kann die tGegenwart oder das Fehlen  von Stickstoff im Kolben 22 leicht bestimmt  werden. Ein blauweiss gefärbtes Glühen zeigt  relativ reinen     Sauerstoff    oder eine     gute          Lampe    an, während eine     rötliche    oder     Purpur-          farbe    die     Anwesenheit        voll    Stielstoff anzeigt,  der     zufolge    Lufteintrittes in den Kolben 22       elil#,edl'1111äell    ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Blitzliehtlampe mit einem eine blitzartig abbrennende Substanz einschliessenden, herine- tiseh verschlossenen Lampenkolben, welcher auf der -Aussenseite Kontakte aufweist, die mit elektrisellen Zündmitteln für die genannte Substanz verbunden sind und mit einem Mittel zur Feststellung der Gegenwart bzw.
    Abwesenheit von Luft im Lampenkolben, da durch gelkennzeichnet, dass das Feststellmittel aus einen im Kolben angeordneten Leiter besteht, der als Hochfrequenz-Glimmentla dungselektrode wirkt, wobei dieser Leiter rela tiv zur genannten Substanz derart im Kolben untergebracht ist, dass beim Anlegen eines Hochfrequenzstromes an diesen Leiter der Weg der fGulülhentladun g genügend weit von der blitzartig abbrennenden Substanz entfernt ist, um ein Zünden letzterer auszuschliessen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Blitzlicltlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter mit einem Kontakt auf der Lampenaussenseite elektrisch verbunden ist und mit einem von der blitzartig abbrennenden Substanz entfernt liegenden, freien Endteil versehen ist. 2.
    Blitzlichtlampe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dlass der Leiter mit einem der Zuleitungs drähte für das Zündmittel verbunden ist. 3. Blitzliehtlampe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Leiter ein blanker Metalldraht ist, dessen freies Ende sich aufwärts vom Kon taktsockel in der Richtung der Kolbenachse erstreckt und an einem über der blitzartig abbrennenden Substanz gelegenen Punkt endigt. 4.
    Blitzlichtlampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zusätzlich zur auf einem Zünddraht angeordneten, blitzartig abbren nenden Substanz brennbares metallisches Ma terial im Kolben vorgesehen ist, das ausser direktem Kontakt mit den Zuleitungsdrähten für den Zünddraht liegt, aber den Leiter um gibt und mit ihm in Berührung ist, wodurch das metallische Material mit wenigstens einem der Zuleitungsdrähte wirksam verbunden ist.
    5. Blitzlichtlrampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und -I, dadurch gekennzeichnet., dass das Material im Kolben oberteil lose und die blitzartig abbrennende Substanz im untern Bereich des genannten laterials angeordnet ist, um dieses zu ent zünden, und dass das Material mit den Zu leitungsdrähten im Kolbenunterteil durch einen sich an einem der Zuleitungsdrähte auf wärts erstreckenden Leiter elektrisch ver bunden ist, wobei sich dieser Leiter ins ge nannte Material erstreckt.
    6. Blitzlichtlampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter eine Verlän gerung eines der Zuleitungsdrähte zum Zünd- draht ist.
CH291834D 1940-12-23 1947-07-11 Blitzlichtlampe. CH291834A (de)

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