CH291860A - Verfahren zur Herstellung von metallischen Hohlkörpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von metallischen Hohlkörpern.

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CH291860A
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Dipl-Chemiker Becker Gott Phil
Seulen Gerhard Ing Dr
Dipl-Chemiker Steinberg F Phil
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Deutsche Edelstahlwerke Ag
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
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    • B22C9/02Sand moulds or like moulds for shaped castings
    • B22C9/04Use of lost patterns
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     metallischen        Hohlkörpern.            Metallisehe        Ilohlkörper    werden bislang in  der verschiedensten Weise hergestellt. Wenn  von den Verfahren abgesehen wird, bei     wel-          ehen    Blechstreifen oder Blechbänder gebogen       und    in der Längsnaht oder in einer     spiral-          fö        rinicen    Naht zusammengeschweisst werden,  so bleiben noch die Verfahren der     Herstel-          lung    auf dem Wege des Giessens oder auf  denn Wege der Warmformgebung,

   wobei im  letztgenannten Falle sich unter Umständen  an die Warmformgebung eines     Vorstückes     die endgültige Herstellung auf kaltem Wege       dureh    Pilgern oder Ziehen anschliessen kann.  



       1)as    (liessen von     rohrförmigen    Hohlkör  pern lässt sieh nur bei solchen Werkstoffen  durchführen, die in der Schmelze leichtflüs  sig sind, weil sonst Formen mit     verhä.ltnis-          mä.ssig        geringem    Raum zwischen Kern und       äusserer    Wandung nicht ausgefüllt werden  können. Darüber hinaus erfordert dieses Ver  fahren ein hohes Mass an betrieblicher     Erfah-          inng,    uni     siehermigehen,    dass genügend hohe       Temperaturen    angewendet werden, die rich  tige Wahl der Werkstoffe und Legierungs  elemente getroffen wird und dergleichen  mehr.

   Für eisenhaltige Werkstoffe ist das  Giessverfahren praktisch nur anwendbar auf       Gusseisen,    nicht aber auf Stahl und ganz be  sonders nicht auf Hochlegierten Stahl, wie  beispielsweise     rost-    und säurebeständige Stähle    in der Art der     austenitischen        Chrom-Nickel-          stähle    oder auch hochverschleissfeste Stähle.  



  Das Verfahren zur Erzeugung von Roh  ren durch Warmformgebung ist ebenfalls  schwierig, weil dabei zunächst von einem ge  schmiedeten oder gewalzten Block ausgegan  gen wird, der gelocht werden muss, wodurch  erheblicher Abfall an Werkstoff entsteht.  Der gelochte Block, die sogenannte Rohr  luppe, wird alsdann meist     warmformgebend     weiterverarbeitet, gegebenenfalls aber auch  kalt in     die    endgültige Form gebracht. Es     ist     schon versucht worden, die erwähnte Erzeu  gung der     Rohrluppen    zu vereinfachen, indem  der     Werkstoff    mit Hilfe von     Strangpressen     in die     Luppenform    gebracht wird.

   Für das       Stangpressen    ist aber naturgemäss ein erheb  licher Kraftaufwand in starken Maschinen  erforderlich. Im übrigen lassen sich auf diese  Weise nicht alle Werkstoffe einwandfrei ver  arbeiten, und zwar selbstverständlich zu  nächst einmal diejenigen nicht, die ohnehin  nur auf dem     Gusswege    in ihre Gebrauchsform  gebracht werden können, aber auch Werk  stoffe, die an sich nach anderem Verfahren       warmformgebend    verarbeitet werden können,  lassen sich auf diese Weise nicht immer zu  Rohren verarbeiten. Auf dem Gebiet der  eisenhaltigen Legierungen sind es wieder vor  allem die hochlegierten Stähle, die einer sol-           chen    Verarbeitung wenig zugänglich sind.

    Die Tatsache, dass sich die Werkstoffe nach  dem einen oder andern der genannten Ver  fahren nicht verarbeiten lassen, hängt im  wesentlichen zusammen mit Eigenschaften,  wie zu hoher Festigkeit bei erhöhten Tem  peraturen, zu geringer Leichtflüssigkeit in  der     Schmelze,    ohne die Möglichkeit hinrei  chender Überhitzung und mit der Neigung,  während der Verarbeitung oder anschliessend  an die Verarbeitung zu reissen.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Erzeugung von metallischen Hohlkörpern wie  Rohren,     Rohrhippen    und dergleichen, und  zwar     insbesondere    solcher aus Stahl, vor  nehmlich hochlegierter     Art    wie beispiels  weise     rost-,        säure-    und verschleissbeständige  Stähle nach Art der Chrom- oder     Chrom-          iViekelstähle.    Die     Erfindun-    hat zum.

   Ziel,  sich weitgehend     unabhä.ngigvon    dem zu ver  wendenden     Werkstoff    zu     machen    und die  Durchführung so einfach zu gestalten, dass  Ausfälle praktisch nicht. eintreten. Das Ver  fahren soll die Freiheit der Wahl der zu ver  arbeitenden     Werkstoffe    in jeder Hinsicht       gewährleisten,    so     da.ss    sowohl legierter als  auch     unle-ierter    Stahl,     Stahlguss    der ver  schiedensten Zusammensetzung,     Eisenguss     sowie andere     h1etalle    und Metallegierungen  verarbeitet- werden können.

   Darüber hinaus  soll     ermöglicht    werden, Hohlkörper zu er  zeugen, die schichtweise aus Werkstoffen ver  sehiedener     Zusammensetzung    aufgebaut. sind,       sowie    - mittels zusätzlicher     '.Massnahmen        -          solehe,    die durchgehend aus dem gleichen  Material aufgebaut sind.  



  Das Verfahren gemäss der     Erfindung    ist  dadurch     gekennzeichnet,    dass ein     metallischex           'NZ"erlcstoff    in festem Zustand in eine metal  lische     Form        eingebracht    und unter Verwen  dung eines nach, dem Erstarren leicht. zu ent  fernenden Kernes elektrisch geschmolzen       wird,    wobei der     geschmolzene        Werkstoff    mit  der metallischen Form verschweisst..  



  Das elektrische Erhitzen erfolgt hierbei  vorteilhaft durch Induktion oder im unmit  telbaren Stromdurchgang. Gegebenenfalls  kann auch Induktion und unmittelbarer    Stromdurchgang gleichzeitig angewendet wer  den. Der Kern kann aus Sand hergestellt  werden, wie dies in der     Formereitechnik    be  kannt ist, und es muss lediglich dafür     gesorgt     werden, dass der Kern nach dem Erstarren,  wie dies ebenfalls an sich bekannt ist, leicht  entfernt werden kann. Das Bindungsmittel  für den     Kernwerkstoff    richtet ,sich     zweek-          mässigerweise    nach .dem für die Hohlkörper  verwendeten     Werkstoff    und     besteht.    z. B.

    aus einem Stoff, der zu einer     Aufkohlung     keinen Anlass gibt.  



  Bei der Herstellung der Hohlkörper kann  der Werkstoff, kontinuierlich fortschreitend,  elektroinduktiv     niedergeschmolzen    werden.  Bei stehender Form wird der dazu verwen  dete Induktor mit Vorteil von unten nach  oben bewegt-. Vorzugsweise wird ein Induktor  verwendet, der als Spule die Form umfasst; es  kann aber auch als Induktor eine     Heizleiter-          schleife    verwendet werden, die sich über der  Oberfläche der Form schliesst.  



  Bei Verwendung einer Spule ist es     zweck-          mässi-,    die Form um ihre Achse umlaufen  zu lassen, während sich die Spule in     Acbs-          riehtung    über die Form hinwegbewegt.

   Bei  der Verwendung einer     IIeizleiterschleife,    die  sich in Richtung der Achse bewegt, ist es  unerlässlich, die Form um die Achse rotieren  zu     lassen.    In die Form wird der     niederzu-          schmelzende        Werkstoff    beispielsweise als  Metallpulver eingefüllt, wobei     es    zweckmässig  ist, während des     Einfüllens    und gegebenen  falls auch während des Niederschmelzens die  Form zu rütteln oder zu vibrieren. Der pul  verförmige Werkstoff     kann    aus einer Legie  rung hergestellt werden, die der gewünschten  endgültigen     Zusammensetzung    für den Kör  per entspricht.

   Es ist aber auch möglich, von  einem Pulvergemenge auszugehen, das aus  einzelnen Legierungsbestandteilen und/oder  aus einzelnen     Vorlegierungen    besteht, die  erst im     Sehmelzfluss    die gewünschte endgül  tige Zusammensetzung ergeben. Der Werk  stoff kann aber auch als Blech oder in Form       @-on    Blechstreifen eingesetzt werden, wobei  diese Bleche rohrförmig gebogen oder spiralig  aufgerollt. sein oder als einfache oder mehr-      fache,     ineinandergeschobene    Schlitzrohre ein  gebracht werden können. Auch Stäbe, Dreh  späne oder sonstige Abfallstücke können in  die Form     eingesetzt    werden.

   Darüber hinaus  ist es möglich,     zerkleinerten        Gussbruch    einzu  füllen oder sogar     beispielsweise    Roheisen. Eine  weitere Möglichkeit besteht darin, Späne und.  sonstige Abfälle entsprechend den Abmessun  gen der Form, in der der Werkstoff niederge  nchmolzen werden soll, zu paketieren, um auf  diese Weise     dass    Raumgewicht des Einsatzes  zu erhöhen.  



  Es ist ersichtlich, dass bei dem Verfahren  gemäss der Erfindung ausserordentliche Frei  heit bezüglich der Wahl des Ausgangswerk  stoffes und seines Zustandes besteht, und die  gegebene Aufzählung ist nicht, etwa erschöp  fend; es ist vielmehr möglich, dass noch wei  l     ere        N        Verkstoffarten        oder        Werkstoffkombina-          tionen    Verwendung finden können. Vor allen  Dingen können z.

   B. essprechend zerkleinerte  oder vorbereitete Abfälle von     rost-    und säure  beständigen Blechen eingesetzt werden und  auf diese Weise unmittelbar     rost-    und säure  beständige Rohre     hergestellt    werden oder  auch     Rohrluppen,    die sieh alsdann warm oder  kalt zu Rohren weiterverarbeiten lassen; denn  die so hergestellten Erzeugnisse weisen eine  nicht zu erwartende     Verarbeitbarkeit    auf. Es  entsteht auf diese Weise z. B. ein Tost- oder  säurebeständiges Stahlrohr, ein Erzeugnis,        < las    je nach Art der Legierung bekanntlich  bisher nahtlos kaum hergestellt werden konnte,  so dass Bleche zur Rohrform gebogen und ge  schweisst werden mussten.  



  Die Form wird auf Temperaturen erhitzt,  die ein Verschweissen des in die Form einge  brachten Werkstoffes mit der festbleibenden  Form     gewährleistet.    Es zeigt sich nämlich,  dass in einem metallischen Rohr, vorzugsweise  einem Stahlrohr, vornehmlich durch induk  tives Erhitzen, eine solche Wärmestauung er  zeugt werden kann, dass das Rohr an seiner  Innenwand bereits     schmelzflüssig    oder an  nähernd schmelzflüssig wird, während aussen  diese Temperatur noch nicht erreicht     ist.     



  Die elektrische Leistung, die erforderlich  ist, um den eingesetzten Werkstoff nieder-         zuschmelzen,    ist verhältnismässig gering, da  das Niederschmelzen kontinuierlich fort  schreitend vor sich gehen kann und stets nur  eine geringe Menge Werkstoff auf Schmelz  hitze gebracht werden muss. Der über der  Schmelzzone anstehende Werkstoff wird  ausserdem durch die Schmelzhitze vorge  wärmt.  



  Bei Anwendung eines induzierenden Wech  selstromes wird man die Frequenz in Anpas  sung an die Abmessungen der Form wählen. In  jedem Fall ist zu vermeiden, dass zu niedrige  Frequenzen     gewählt    werden, weil sonst eine  unerwünschte Bewegung des schmelzflüssigen  Werkstoffes eintreten kann. Erfahrungsge  mäss sollte die Frequenz bei einem Aussen  durchmesser bis etwa 40 mm nicht unter  5000 Hz und bei einem Aussendurchmesser  bis etwa 100 mm nicht unter 2000 Hz liegen.  



  In manchen Fällen ist es     zweckmässig,    das  Schmelzen in der Form in einer Schutzgas  atmosphäre     vorzunehmen.    Dieses Schutzgas  soll vorzugsweise neutral oder reduzierend  sein. Es ist am einfachsten, mit     Leuchtgas    zu  arbeiten, indem dieses während des Schmelz  vorganges in die Form eingeführt wird. Da";  Schutzgas kann den festen Einsatz     umspülen.     Die festbleibende metallische Form, die her  nach einen     Bestandteil    des unmittelbar erhal  tenen     Erzeugnisses    bildet, kann noch mit  einem feuerfesten Mantel umkleidet werden,  um Wärmeabstrahlungen zu vermeiden.  



  In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens  ist es auch möglich, nicht. nur induktiv zu  erwärmen, sondern auch im unmittelbaren  Stromdurchgang, wobei     voteilhafterweise    eine  ringförmige Elektrode verwendet wird, die  auf dem Einsatz ruht.  



  Die Ausübung des Verfahrens ist nicht an  eine bestimmte Lage der Form gebunden, viel  mehr kann sie jeweils zweckmässig gewählt  werden, das heisst entweder waagrecht, schräg  oder senkrecht.  



  Mit dem Verfahren können Rohre oder       Rohrluppen    erzeugt werden, deren äussere  Schicht anders zusammengesetzt ist als die  innere. So kann beispielsweise ein Rohr aus  niederlegiertem oder reinem     Kohlenstoffstahl         mit     rost-        und    säurebeständigen     Legierungen     ausgekleidet werden.

   Es kann somit, beispiels  weise ein Rohr erzeugt werden, das innen       mit        einem        Chrom-Nickelstahl        mit        1.8        %        Chrom          und        8%        Nickel        plattiert        ist.        Es        können        ferner     zur Innenauskleidung der Rohre solche Werk  stoffe verwendet werden, die bisher in keiner  Weise zu Rohren verarbeitet werden konnten,

    obwohl dies mit     Rücksicht    auf ihre     Eigen-          sehaften    besonders erwünscht gewesen wäre.  So gibt es beispielsweise säurebeständige     hoch-          silizierte    Chromstähle, die einer Warnform  gebung kaum zugänglich sind. Diese     Werk-          stoffe        lassen    sich mit dem beschriebenen Ver  fahren in verhältnismässig einfacher Weise zu  innenverkleideten Rohren verarbeiten.

   Roh  eisen,     insbesondere    weisses Roheisen, lässt sich  formgebend ebenfalls kaum verarbeiten, hat  aber die Eigenschaft, hochverschleissfest zu  rein, und unter     Anwendung    des erfindungs  gemässen Verfahrens ergibt sich die Möglich  keit, Rohre mit weissem Roheisen auszukleiden.       Solehe    Rohre sind hervorragend verwend  bar als Blas- und     Spühlversatzrohre    für Berg  werke und dergleichen.

   Es     ist    indes nicht not  wendig, dass die Aussen- und Innenschicht  aus eisenhaltigen Legierungen wie Stahl und  dergleichen besteht, sondern es ist auf diese       Weise    auch möglich, Rohre aus gänzlich     ver-          sehiedenen    Werkstoffen     zusammenzusetzen,     beispielsweise aussen Eisen oder Stahl mit  einer     Innenschicht        aufs    Kupfer oder einer  Kupferlegierung.  



  Die beschriebenen Schritte des Verfahrens  führen zu Hohlkörpern, insbesondere     rohrför-          migen    Körpern, die entweder bereits Ge  brauchsform aufweisen oder     als    Vorstufe für  eine weitere Verarbeitung anzusehen sind.  Im letzten Falle kann ihnen die Form von       Rohrluppen    erteilt werden, und es hat sich  gezeigt, dass diese Werkstücke sich, soweit die  Werkstoffe überhaupt eine Verarbeitung     zu-          lassen,    in verhältnismässig vorteilhaftem Masse  für eine Weiterverarbeitung eignen.

   Die       Weit.erv        erarbeitung    kann in an sieh bekannter       Weise    unter Verminderung der Wandstärke  zum endgültigen Rohr führen,     vorzugsweise     durch Kaltpilgern oder Ziehen. In manchen    Fällen ist die äussere Schicht. des     Erzeugnisses     lediglich als eine Hilfsschicht aufzufassen, die  entweder die schmelzflüssige Erzeugung er  leichtert. oder aber die Weiterverarbeitung  eines Werkstoffes     ermöglieheji    soll, der bei  spielsweise einer Warm-     und/oder    Kaltform  gebung allein nicht oder nur schwer zugäng  lich wäre.

   In diesem Falle wird die äussere  Schicht entweder am     Zwischenerzeugnis    oder  am endgültigen Erzeu<U>g</U>nis zu entfernen sein.  Dies kann auf chemischem Wege durch Auf  lösen geschehen, wenn die innere Schicht        & ;äur        ebeständig    ist. Sie kann aber auch     mecha..          nisch    entfernt. werden, beispielsweise wenn  es sich um eine     verhältnismässig    dicke Schicht  handelt, durch Abdrehen.

   Je nach den gege  benen Umständen kann das     Entfernen    der  äussern Schicht mithin unmittelbar im An  schluss an die schmelzflüssige Erzeugung des  Körpers oder erst nach Verarbeitung     einer          Luppe    zum endgültigen Rohrkörper erfolgen.  



  Die     Hohlkörper    brauchen nicht notwen  digerweise     Rundzylinder    zu sein, es sind viel  mehr auch andere Formen möglich. Es kön  nen ferner ohne weiteres Bunde, Flanschen,  Verstärkungen,     Sieken    oder dergleichen vor  gesehen werden. Die festen Werkstoffe, die  in die Form eingefüllt      :erden,    brauchen nicht  einheitlich zu sein. Es kann vielmehr beispiels  weise Blechschrott, mit Spänen vermischt  werden oder Späne mit körnigem oder pulver  förmigen     Ausgangswerkstoff    und dergleichen  mehr. Ferner kann z. B. in einer keramischen  Form ein Rohr nicht nur innen, sondern auch  aussen mit einem andern Werkstoff umkleidet  werden.  



  Obwohl infolge der Eigenart des Verfah  rens die Erzeugnisse nicht die zu     erwartende          Gusssprödigkeit    aufweisen und sich daher  meist ohne Schwierigkeiten weiterverarbeiten       lassen,    können Fälle auftreten, in denen eine  Weiterverarbeitung ohne zusätzliche Mass  nahme nicht oder nur schwer möglich ist.  Alsdann wird der erstrebte Erfolg im allge  meinen durch eine Warmbehandlung erreicht.  So ergeben sieh beispielsweise in dieser Hin  sicht Vorteile durch Vergüten oder Anlassen.

    Hochlegierte Stähle wie     Chrom-Nickelstähle              mit.        18        %        ehrom        und    $     D/o        Nickel        werden        zu     diesem Zweck auf etwa 600      angelassen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von metalli schen I3ohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass ein metallischer Werkstoff in festem Zu tand in eine metallische Form eingebracht lind unter Verwendung eines nach dem Er starren leicht zu entfernenden Kernes elek trisch geschmolzen wird, wobei der geschmol zene Werkstoff mit. der metallischen Form verschweisst. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Werkstoff Stahl verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Werkstoff ein legierter Stahl verwendet. wird.- 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff induktiv niedergeschmolzen wird. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff im unmittelbaren Stromdurchgang geschmolzen wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff kontinuierlich fortschreitend niedergeschmol zen wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Induktor bei ,stehender Form von unten nach oben bewegt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die metallische Form mit einem feuerfesten Mantel umkleidet wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff in Form von Metallpulver in die Form einge füllt wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff iri Form von Drehspänen in die Form einge füllt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff in Form rohrförmig gebogener Bleche in die Form eingebracht wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff in Form spiralförmig aufgerollter Blechstrei fen in die Form eingebracht wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff in Form von Stäben in die Form eingebracht wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff in Form von Roheisen in die Form eingebracht wird. 14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schmelzprozess in einer neutralen Atmosphäre vorgenom men wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, das der Schmelzprozess in einer reduzierten Atmosphäre vorgenom men wird. 16.
    Verfahren nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass Leuchtgas in die Form eingeführt wird. 17. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kern aus Sand besteht. 18. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Form mit dem niederzuschmelzenden Werkstoff unter konti nuierlich fortschreitender Erhitzung um ihre eigene Achse rotiert, während ein Induktor sich in der Achsrichtung bewegt. 19. Verfahren nach Unteranspruch 3, da-. durch gekennzeichnet, dass zum induktiven Niederschmelzen ein als Spule ausgebildeter Induktor verwendet wird. 20.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass ein als Heizleiter- schleife ausgebildeter Induktor verwendet wird. 21. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Rohrkuppen her- gestellt werden, die anschliessend zu iohren erarbeitet werden. 22. Verfahren nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass die Rohrluppen durch Kaltpilgern weiterverarbeitet werden. 23. Verfahren nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass die Rohrluppen chirch Ziehen weiterverarbeitet werden.
    24. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äussere Schicht von der innern Schicht entfernt wird. 25. Verfahren nach Unteranspruch 2.1, da durch gekennzeichnet, dass das Entfernen auf chemischem Wege geschieht. 26. Verfahren nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, dass das Entfernen auf mechanischem Wege geschieht. \?"l. Verfahren nach Lnteranspriichen 21 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Schicht erst nachdem die endgültige Rohrform erreicht ist entfernt wird. 28.
    Verfahren nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeiehnet, dass die äussere Schicht aus Kohlenstoffstahl und die innere aus le- Ciertem Stahl besteht. 29. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper auf ihrer Innen- und Aussenseite mit einem Werk stoff von anderer Zusammensetzung umklei det werden.
CH291860D 1950-03-01 1950-08-08 Verfahren zur Herstellung von metallischen Hohlkörpern. CH291860A (de)

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