CH291898A - Beschaufelung an Rotoren von axial durchströmten Kreiselmaschinen, insbesondere von Dampf-, Gasturbinen und Verdichtern. - Google Patents

Beschaufelung an Rotoren von axial durchströmten Kreiselmaschinen, insbesondere von Dampf-, Gasturbinen und Verdichtern.

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CH291898A
CH291898A CH291898DA CH291898A CH 291898 A CH291898 A CH 291898A CH 291898D A CH291898D A CH 291898DA CH 291898 A CH291898 A CH 291898A
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blades
blade
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Aktiengesellschaft Escher Wyss
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Escher Wyss Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/12Blades
    • F01D5/22Blade-to-blade connections, e.g. for damping vibrations
    • F01D5/24Blade-to-blade connections, e.g. for damping vibrations using wire or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


      Beschaufelung    an Rotoren von axial durchströmten     Kreiselmaschinen,     insbesondere von Dampf-, Gasturbinen und Verdichtern.    Die Erfindung betrifft eine     Besehaufelung     an Rotoren von axial durchströmten Kreisel  maschinen, insbesondere von Dampf-, Gastur  binen und Verdichtern, bei denen mindestens  zwei benachbarten Schaufeln eines Schaufel  gitters je ein Versteifungsglied zugeordnet  ist.  



  Bei längeren Schaufeln, bei denen ein am  Aussenumfang des Schaufelgitters angebrach  tes Deckband nicht mehr genügt, um durch       Sehwing-Lingserscheinungen        herv        orgerufeneBe-          triebsschäden    am Schaufelgitter zu verhin  dern, sind zur Versteifung des Gitters schon  ein oder mehrere, auf die Länge des Schaufel  blattes verteilte Bindedrähte verwendet wor  den, die in Bohrungen, die für sie im Schau  felblatt angebracht sind, eingeführt und  meist eingelötet werden.

   Es ist jedoch in An  betracht der äusserst kleinen Berührungs  fläche ausserordentlich schwierig, die Binde  drähte zuverlässig mit dem Schaufelblatt zu  verlöten, weshalb auch schon der Weg be  schritten worden ist, die Bindedrähte lose in  die Bohrungen im Blatt einzulegen und sich  lediglich auf die Dämpfung durch die von  der Fliehkraft hervorgerufene Reibung zwi  schen Draht und Blatt zu verlassen. In Anbe  tracht der Ungleichmässigkeit, die allen Rei  bungsvorgängen anhaften, ist jedoch auch  diese Lösung unbefriedigend, wobei noch hin  zukommt, dass die Bohrungen im Schaufel  blatt infolge Spannungshäufung stets eine Ge  fahrenquelle darstellen.

   Ein anderer Vor-    schlag, die     Schaufeln    eines Gitters ein- oder  mehrfach untereinander zu verbinden, um sie  zu versteifen, besteht darin, dass bei der me  chanischen Herstellung der Schaufeln auf  ihrer Druck- und Saugseite Ansätze derart  stehengelassen werden, dass die Schaufel  kanäle durch sie überbrückt werden und eine       Verschweissung    der Ansätze an dieser Stelle  möglich ist. Die so gebildeten Schaufelpakete  werden zwar ausserordentlich starr, die Her  stellung der Ansätze bereitet jedoch in jedem  Falle beträchtliche Schwierigkeiten.  



  Zweck der Erfindung ist, eine     Beschaufe-          lung    der eingangs erwähnten Art zu schaffen,  bei der sich die Versteifungsglieder für das  Schaufelgitter in einfacher Weise herstellen  und zuverlässig verbinden lassen. Zu diesem  Behufe sind gemäss der Erfindung sowohl auf  der Druck- als auch auf der Saugseite der  Schaufeln auskragende Versteifungsglieder be  festigt, von denen die vorstehenden Teile im  zusammengebauten Zustand des Schaufelgit  ters stoffschlüssig verbunden sind.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind ver  schiedene beispielsweise Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,  und zwar     zeigt          Fig.    1 die Abwicklung eines Teils eines  Schnittes in der Umfangsrichtung durch ein       Laufschaufelgitter    einer Dampfturbine,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II     der     Fig.    1,           Fig.    3 einen ähnlichen Schnitt wie die       Fig.    1 durch eine zweite Ausführungsform,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV     der     Fig.    3,

   und       Fig.    .5 einen ähnlichen Schnitt wie die       Fig.    3 durch eine dritte Ausführungsform.  In den     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 Schau  feln eines     Laufschaufelgitters    einer Dampf  turbine. An jeder Schaufel 1 ist sowohl auf  der Druck- als auch auf der Saugseite ein       auskragendes    Versteifungsglied 2 bzw. 3 be  festigt; jedes dieser Glieder 2, 3 weist einen  praktisch senkrecht zur Schaufel 1 vorstehen  den Teil auf.

   Das auf der Druckseite der  Schaufeln 1 befestigte Versteifungsglied 2  liegt dem auf der Saugseite der benachbarten  Schaufel 1 befestigten Versteifungsglied 3  praktisch gegenüber, indem die Versteifungs  glieder 3 in der Längsrichtung der Schaufeln  1. nur um den Betrag der Profildicke s ihres  vorstehenden Teils nach aussen versetzt, sind.  Im zusammengebauten Zustand des Schaufel  gitters überlappt daher der vorstehende Teil  der Versteifungsglieder 3 den vorstehenden  Teil des jeweils gegenüberliegenden Verstei  fungsgliedes 2, wie das in     Fig.    2 besonders  deutlich gezeigt ist. Die Versteifungsglieder 2,  3 sind vorzugsweise aus Blech hergestellt, so  dass sieh ihre zum Vorstehen bestimmten Teile  leicht im gewünschten     Masse    umbiegen lassen.

    Die Verbindung der umgebogenen,     aufein-          anderliegenden    Teile der Versteifungsglieder  2, 3 erfolgt mittels     Punktschweisselektroden     E, durch die sich,     -,vie    in     Fig.    1 angedeutet,  Schweisspunkte P erzeugen lassen. Mittels  einer solchen elektrischen     -#Viderstandsschwei-          ssung    lässt sich eine zuverlässige Verbindung  der einzelnen Schaufeln 1 über die Verstei  fungsglieder 2 und 3 längs grossen Berüh  rungsflächen zu einem Schaufelpaket her  stellen.

   Auch die Befestigung der Verstei  fungsglieder 2, 3 an den Schaufeln 1 bereitet  keinerlei     Sehwierigkeiten,    da diese Operation  vor dem Einbau der Schaufeln 1 in die nicht  gezeigte Tragscheibe vorgenommen werden  kann und die Schaufeln dabei leicht in die  jeweils günstigste Lage gebracht werden kön  nen.    Die Verbindung der     aufeinanderliegenden     vorstehenden Teile der Versteifungsglieder 2,  3 kann auch durch     Löteng    oder     dureh          Schmelzscliweissung    und die Befestigung  dieser Glieder 2, 3 an den Schaufeln 1 ausser  durch Schweisseng ebenfalls     dureh    Löteng  oder durch Nietverbindung erfolgen.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist eine weitere Aus  führungsform. des Erfindungsgegenstandes  gezeigt. Dabei zeigt     Fig.    3 einen     Lä        ngsschiiitt     durch einen von zwei Hohlschaufeln. 4 und 5  - von denen nur je eine Wand gezeichnet  ist - begrenzten. Kanal.. Bei dieser Ausfüh  rungsform weist das an der Schaufel 4 be  festigte, auskragende Versteifungsglied einen       obern    Teil 41 und einen untern. Teil 42 und  das an der Schaufel 5 befestigte Versteifungs  glied einen obern Teil 51 und einen untern  Teil 52 auf.

   Die zwei Teile 41, 42 und die  zwei Teile 51, 52 sind je spiegelgleich zu einer  senkrecht zur     Längsaehse    der Schaufel 4  bzw. 5 gerichteten Achse angeordnet, wobei  von jedem dieser Teile eine Partie von der  zugeordneten Schaufel 4 bzw. 5 absteht. Die  vorstehenden Partien der Teile 41, 51 berüh  ren sich an den Stirnseiten bei der Stelle 7  und die vorstehenden Partien der Teile 42, 52  an den Stirnseiten bei der Stelle 8, liegen  also nicht, wie bei der ersten Ausführungs  form, übereinander. Die Verbindung zwischen  den vorstehenden, sich an den Stellen 7 bzw.  8 stumpf berührenden Partien der Teile 41, 51  und 42, 52 wird durch ein     Zwischenglied    9  hergestellt, das mit den     Versteifungsgliedern     41, 42 und 51, 52 verschweisst oder verlötet  ist.

   Die Teile 4, 41, 42 und 9 begrenzen einen  Hohlraum 10 und die Teile 5, 51, 52 und 9  einen Hohlraum 11. Wie in     Fig.    4 gezeichnet  ist, hängen die zwei Teile 41 und 42 des an  der Schaufel 4 befestigten Versteifungsgliedes  über die     Anströmkante    43 unmittelbar zusam  men, indem sie dort zu einem stromlinienför  migen Profil umgebogen sind, was günstige       Anströmverhältnisse    ergibt. Dasselbe trifft  für die Teile 51 und 52 des gegenüberliegen  den Versteifungsgliedes zu.  



  Die Hohlräume 10 und 11. lassen sich bei  Dampfturbinen im     Nassdampfgebiet    zweck-      mässig zur Entwässerung der betreffenden  Stufen     herbeiziehen,    falls in den Schaufeln  und in den Versteifungsgliedern zu diesem  Zwecke dienende Bohrungen 12 vorgesehen  worden. In den Schaufelkanälen sich bildende  und anschliessend unter der     Fliehkraftwir-          kung    nach aussen geschleuderte Wassertropfen  werden dann von den untern Teilen 42 und       5'2    der auskragenden Versteifungsglieder auf  gefangen und durch die Bohrungen 12 über  die Hohlräume 10 bzw. 11 im wesentlichen  radial nach aussen abgeführt, wie das durch  die Linienzüge W angedeutet ist.  



  In     Fig.    5 ist schliesslich eine dritte Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, bei der sich eine Entwässerung der  im     Nassdampfgebiet    arbeitenden Stufen von  Dampfturbinen in ähnlicher Weise wie bei  der zuletzt beschriebenen Ausführungsform  erreichen lässt. In dieser     Fig.    5 bezeichnen  <B>13</B> und 14 je eine Schaufelwand zweier im  übrigen nicht gezeichneter, einen Schaufel  kanal 15     begrenzender    Hohlschaufeln. An der  Schaufelwand 13 ist ein auskragendes Ver  steifungsglied 16 und an der Schaufelwand  14 ein auskragendes Versteifungsglied 17 be  festigt.

   Die von den Schaufeln 13 und 14 vor  stehenden Partien dieser Versteifungsglieder  16 bzw. 17 verlaufen, auf die Umdrehungs  richtung oder auf die Längsachse der Schau  feln bezogen, schräg, wobei das Glied 16 kon  kav und das Glied 17 konvex ausgebildet ist  und das freie Ende des letzteren über das  freie Ende des Gliedes 16 zu liegen kommt.  Diese Enden werden mittels Schweisspunkten  zusammengehalten, von denen einer in     Fig.    5  gezeichnet ist; er ist mit dem Bezugszeichen     P1     belegt.

   In dem Schaufelkanal 15 des Schaufel  gitters sich bildende Wassertropfen werden  von den vorstehenden Partien der Verstei  fungsglieder 16, 17 in eine in der Wand 14  vorgesehene Öffnung 18, die unter der Ver  bindungsstelle des Gliedes 17 mit der Schau  felwand 14 liegt, übergeführt, wie das durch  den Linienzug     WI    angedeutet ist, und so       unter    der Wirkung der Fliehkraft aus dem  Kanal 1.5     herausbefördert.    Der Verlauf der  Schräge und der     Krümmerradius    der vorste-         henden    Partien der Versteifungsglieder 16  und 17 werden jeweils so gewählt, dass sich  die gewünschte Dämpfung ergibt,

   ferner un  günstige Strömungsverhältnisse am Übergang  zu den Schaufeln vermieden werden und     eine     wirksame Entwässerung gewährleistet ist.  



  Die Erfindung lässt sich auch bei     Beschau-          felungen    für axial durchströmte Gasturbinen  und Verdichter anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beschaufelung an Rotoren von axial durchströmten Kreiselmaschinen, bei denen mindestens zwei benachbarten Schaufeln eines Schaufelgitters je ein Versteifungsglied zuge ordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass so wohl auf der Druck- als auch auf der Saug seite der Schaufeln auskragende Versteifungs glieder befestigt sind, von denen die vorste henden Teile im zusammengebauten Zustand des Schaufelgitters stoffschlüssig verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Beschaufehulg nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungs glieder in der Längsrichtung der Schaufeln in bezug aufeinander versetzt sind, so dass eine überlappung ihrer von den Schaufeln vor stehenden Teile zustande kommt, längs der sie stoffschlüssig verbunden sind. z. Beschaufelung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungs glieder an der Anströmkante zu einem strom- linienähnliehen Profil umgebogen sind.
    3. Beschaufelung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der von den Schaufeln abstehende Teil der Versteifungsglieder schräg zur Längs achse der Schaufeln gelegen ist und in den Schaufeln Bohrungen angebracht sind, um in diese durch jene schräg verlaufenden Glie derteile in den Kanälen des Gitters ausge schiedene Flüssigkeit überzuführen.
    4. Beschaufelung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verstei fungskragen zwei zu einer senkrecht zur Schaufellängsachse verlaufenden Achse spie gelgleich angeordnete Teile aufweist, die einen Hohlraum begrenzen, der in Verbindung mit im betreffenden Versteifungsglied und in den Schaufeln vorgesehenen Öffnungen zum Ab führen von in den Kanälen des Gitters aus geschiedener Flüssigkeit dient. 5. Beschaufelung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei gegen überliegende, auskragende Teile der Verstei fungsglieder mittels elektrischer Widerstands schweissung verschweisst sind.
CH291898D 1951-06-09 1951-06-09 Beschaufelung an Rotoren von axial durchströmten Kreiselmaschinen, insbesondere von Dampf-, Gasturbinen und Verdichtern. CH291898A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005068785A1 (de) * 2004-01-20 2005-07-28 Siemens Aktiengesellschaft Turbinenschaufel und gasturbine mit einer solchen turbinenschaufel

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