CH292059A - Reissverschluss. - Google Patents
Reissverschluss.Info
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- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
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Description
Reissverschluss. Es sind Reissverschlüsse mit zwei elasti- selien Versehlussbändern, z. B. aus vulkanisier- baren Gummimisehungen oder thermoplasti- selien Massen, bekannt, bei denen das eine Band längsverlaufende Wulste oder haken- I'öi-iiiige, längsverlaufende Verdiekungen und (las andere Band entsprechend profilierte, läng-sverlaufende Nuten aufweist, in die mit tels eine.,;
Versehlusssehiebers die Wulste des andern Bandes zum Sehliessen der Verbin- durlo- eincedrIlekt werden können.
Es hat sieh #I,ezeigt, dass diese bekannten Reissversehlüsse mit zwei Versehlussbändern Zuo#beansprueh-Lin- C 10,ell in der Bandebene senkreeht zur Längs- t#ielittiti#, der Bänder nur mangelhaft stand- lialten,
oder dass bei ausreichendem Wider.- stand ce-en Zugbeanspriielii-inm#en die Bänder schi- diek gemacht werden müssen, so da[.) sie nur für Sonder7weeke zur Anwendunu kommen können.
Wenn beliebige KleidLingsstüeke oder Be- hülter mit Reissversehlüssen versehen werden sollen, muss im allgemeinen neben einem gro ssen Widerstand gegen Zugbeanspruehungen gefordert werden, dass die Versehlussdieke möglichst klein bleibt.
Zweck der Erfindung ist es, einen Ver- seliluss der eingangs erwähnten Art zu er halten, der bei möglichst geringer Banddieke grossen seitlichen Zugbeansprueh-Lingen stand hält.
Dementsprechend kennzeichnet sieh der Reissverschluss nach der Erfindung dadurch, dass die beiden elastischen Bänder gleich aus- gebildet sind und ihre Befestigungsstreifen bei geschlossenem Verschluss in einer Ebene liegen, und dass die Bänder mit parallel zu den Befestigungsstreifen versetzten Wulst- rücken mit mindestens zwei längsverlaufen den, senkrecht wegstehenden Stegen versehen sind, die einen einseitigen, zum zugehörigen Befestigungsstreifen hin gerichteten Haken vorsprung besitzen und zwischen sieh Nuten entsprechend dem Stegprofil aufweisen,
wobei die Hakenstege des einen Bandes durch den Versehlusssehieber in die Nuten des andern Bandes eindrüekbar und aus diesen heraus- ziehbar sind.
Es wurde gefunden, dass solche Verschlüsse grossen seitlichen Zugbeanspruchungen stand halten können, und zwar ist dies darauf zu rückzuführen, dass die Stege der beiden Bän der bei gleichbleibender Höhe praktisch be liebig breit gemacht werden können, so dass also die Dicke der Bänder nicht grösser wird, sondern nur die Breite der ineinanderlassen.- den Teile der Bänder grösser gemacht wer den muss, wenn der Verschluss grösseren Zug- beanspruehungen gewachsen sein soll.
Der einseitige Haken der Stege, der zum zuge hörigen Befestigungsstreifen hin gerichtet ist, hat lediglich den Zweck, zu verhindern, dass sieh der Verschluss senkrecht zur Verschluss- ebene ohne weiteres auseinanderziehen lässt.
Auf der anliegenden Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Reiss- versehluss mit Sehieber dargestellt, und zwav zeigen: Fig. <B>1</B> einen Querschnitt dureh den Reiss- versehluss in Sehliesslage der beiden elasti- sehen Versehlussbänder, Fig. 2 einen Querschnitt durch den 7iige- hörigen Sehieber.
Der Reissverschluss besitzt gemäss Fig.1 zwei vollkommen gleieh ausgebildete, inein- andergreifende Versehlussbänder. Jedes Ver- sehlussband besitzt einen dünnen Befesti gungsstreifen<B>1</B> bzw. 2 mit Randverstärkung a bzw. 2a.
Die Befestigungsstreifen <B>1.</B> und 2 bilden<B>je</B> ein Stüel-, mit einem parallel züi den Befestigungsstreifen versetzten WulstrIleken bzw. 4. Die Seiten der Rüeken <B>3</B> und 4, die einander zugekehrt sind, besitzen<B>je</B> zwei venkreeht wegstehende, längsverlaufende Stege <B>5, 6</B> bmv,. <B>7, 8,</B> zwischen denen sieh eine längs verlaufende mit befindet, die dem Profil der Stege entspricht.
Bezogen auf den zugehöri gen Streifen<B>1</B> bzw. 2 sind die Aussenseiten der Stege dureh ebene Fliiehen begrenzt, wäh rend die innern. Seiten hakenförmig ausge bildet sind. Die Aussenseiten der beiden äussern Stege<B>6</B> und <B>7</B> werden bei gesehlos- senem Verschluss dureh längsverlaufende Flansehe 3a Lind 4a voll abgedeckt, die sieh an die dünnen Befestigungsstreifen <B>1</B> und 2, der Ansatzstelle der Rliehen <B>3</B> und 4 gegen überliegend,
ansetzen. Dureh die Anordnung dieser Flansehe 3a, und 4a wird verhindert, dass die äussern Stege<B>6</B> und<B>7</B> aus ihrem Hakeneingriff herausgleiten können, wenn der Versehluss seitliehen Zugkräften in der Band ebene ausgesetzt wird.
Die Versehlussbänder können in den Tei len<B>1, 3</B> bzw. 2, 4, gegebenenfalls auell die Stege<B>5, 6</B> und<B>7, 8,</B> verstärkt sein, um da- dureh entweder die Steifigkeit oder die Zer- reissfestigkeit g zu erhöhen. Dies kann dadureh geschehen,
dass man in das Material bei der Herstellung der Bänder dünne Metall- oder Drahtstreifen oder aueh Textilfäden oder G',e-webe, einbettet oder diese Verstärkungen aufbringt. Diese Verstärkungen können aueh naeh Erweichen des Materials dureh Wärme zufuhr in das Band eingedrückt werden, wenn z. B. thermoplastisehe Massen zur Herstellung der Versehlussbänder verwendet werden.
Da solehe Massen durch Wärmezufuhr in plasti- sehen oder halbflüssigen Zustand übergehen, ist es auch möglich, die dünnen Befestigungs streifen<B>1</B> und 2 mittels eines entsprechend geformten Bügeleisens oder dergleichen durch Weiehmaehen mit dem Stoff eines Beklei- dungs.stilekes oder dergleichen zu verschwei ssen, so dass ein Vernähen dieser Befestigungs- streif en<B>1</B> und 2 in Wegfall kommen kann.
Für das öffnen und Schliessen des Ver- sehlusses wird ein Sehieber entsprechend Fig. 2 verwendet. Dieser Sehieber <B>9</B> nimmt die WulstrIleken <B>3</B> und 4 am einen Ende der auf gewünsehte Länge gesehnittenen Verschluss- bänder durch eine bei cesehlossenem Ver- sehluss in der Ebene der Befestigungsstreifen <B>1.</B> und
'21 liegende Zwisehenwandung <B>10</B> von einander getrennt in den Räumen<B>11</B> und<B>12</B> auf, während die Befestigungsstreifen<B>1</B> und 2 durch die Sehlitze<B>13</B> und 14 nach aussen ragen. Die obere und untere Innenwandung lla, und 1.2a der Führungsräume<B>11</B> und 12 sind so geriehtet,
dass sie am einen Sehieber- ende koniseh bis auf die Wulstdieke der bei den ineinandergefügten Versehlussbänder zu- sammeillaufen, so dass die Stege<B>(5</B> bis <B>8)</B> des einen Bandes in die Nuten des andern Bandes gedrüekt werden, wenn man den Sehieber in Längsriehtung des Bandes führt.
Zu diesem Zweck ist die Trennwandung<B>10</B> mit profilier ten Vorsprüngen<B>15</B> und<B>16</B> versehen, durch die die Stege<B>5, 6</B> und<B>7, 8</B> derart elastisch ver formt werden, dass sieh die Nuten öffnen und das Eingreifen der Stege am betreffen den Sehieberende erleichtert bzw. vorbereitet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Reissversehluss mit zwei elastischen Ver- sehlussbändern, die mit in ihrer Längsrieh- tunu verlaufenden Vorsprüngen und -Nuten zum Ineinandergreifen mittels eines Ver- sehlusssehiebers versehen sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden elastischen Bän der gleich ausgebildet sind und ihre Befesti gungsstreifen<B>(1,</B> 21) bei geschlossenem Ver- sehluss in einer Ebene liegen,und dass die Bänder mit parallel zu den Befestigungsstrei fen versetzten Wulstrücken <B>(3,</B> 4) mit min destens zwei längsverlaufenden, senkrecht we,-stehenden Stegen<B>(5, 6, 7, 8)</B> versehen sind, die einen einseitigen, zum zugehörigen Befestigungsstreifen hin gerichteten Haken vorsprung besitzen und zwischen sieh Nuten entsprechend dem Stegprofil aufweisen, wo bei die Hakenstege des einen Bandes dureh den Versehlusssehieber in die Nuten des andern Bandes eindrüekbar und aus diesen herausziehbar sind.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sieh an die Befe stigungsstreifen<B>(1,</B> 2) dem Ansatz des Wulst- rüekens <B>(3,</B> 4) gegenüberliegend, ein längs verlaufender Planseh (3a, 4a) ansetzt, welche Planschen bei geschlossenem Verschluss die Aussenflächen der äussern Stege<B>(6, 7)</B> der beiden Bänder abdecken.2, Reissverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Versehlussbänder aus thermo plastischem Material bestehen. <B>3.</B> Reissverschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens Teile der Bänder mit eingebetteten Verstärkungen ver sehen sind.4. Reissverschluss nach Patentanspruch, da- dureli gekennzeichnet, dass der Sehieber zam. Verbinden und zum Lösen der beiden Ver- schlussbänder eine bei geschlossenem Verschluss in der Ebene der Befestigungsstreifen<B>(1,</B> 2j liegende Trennwand<B>(10)</B> besitzt, die beid seitig zueinander versetzte Profilwulste<B>(15,</B> <B>16)</B> aufweist zum Öffnen der Nuten der Bän der zweeks Einführens der Hakenstege.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH292059D CH292059A (de) | 1950-01-02 | 1950-10-09 | Reissverschluss. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH292059A (de) |
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1950
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