CH292062A - Vorrichtung zum Halten von mit Henkeln versehenen, kannenförmigen Behältern, insbesondere Milchkannen. - Google Patents
Vorrichtung zum Halten von mit Henkeln versehenen, kannenförmigen Behältern, insbesondere Milchkannen.Info
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- A01J9/00—Milk receptacles
- A01J9/08—Holding or supporting devices for milking receptacles
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- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
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Description
Vorrichtung zum Halten von mit Henkeln versehenen, kannenförmigen Behältern, insbesondere Milchkannen. Es sind Halteorgane bekanntgeworden, an welchen mit Henkeln versehene, kannenför mige Behälter, insbesondere Milchkannen, wahlweise aufrecht oder umgekehrt aufge- hängt werden können. In der aufreehten Lage können die Behälter beispielsweise gefüllt oder gewaschen werden, während die umgekehrte Befestigungslage zum Trocknen der Behälter hestimmt ist. Diese bekannten Halteorgane sind zur festen Anordnung an einer Wand oder dergleichen eingerichtet. Nun werden aber in verschiedenen Betrieben derartige Halteorgane oft an unterschiedlichen Orten benötigt. Zu diesem Zweeke müsste man an allen cliesen Orten solche Halteorgane fest anbringen, was jedoeh aus Platzgründen in vielen Fällen nicht möglich ist. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorriehtung zum Halten von mit Hen- Iceln versehenen, kannenformigen Behältern, insbesondere Milehkannen, welche sieh dadurch auszeichnet, dass mehrere Halteorgane ftir die Behälter an einem gemeinsamen, transportabeln Support angeordnet sind. Vorzugsweise kann der Support als fahrbares Gestell ausgebildet sein, das mit Vorteil auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten mit Halteorganen für die Behälter versehen sein kann. Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin dunosgegenstandes sind in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen : Fig. 1 einen Teil einer ersten, zur losbaren Befestigung an einer Wand eingerichteten Ausbildungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung in schaubildlicher Ansicht, Fig. 2 eine zweite, mit fahrbarem Gestell versehene Ausführungsform der Vorrichtung in Seitenansicht und teils im vertikalen Quer- schnitt, Fig. 3 die Frontansicht zu Fig. 2 eines Teils der Vorrichtlmg, Fig. 4 eine dritte, ebenfalls mit fahrbarem Gestell versehene Ausbildungsform der Vorrichtung in Seitenansicht und im senkrechten Querschnitt, Fig. 5 die teilweise Frontansicht zu Fig. 4. Die in Fig. l teilweise dargestellte Vorrichtung weist zwei parallel zueinander verlaufende Träger 10 und 11 auf, die im Quersehnitt U-f¯rmige Profilsehienen sind. An diesen beiden Trägern 10 und 11 sind in regelmässigen Abständen voneinander mehrere IIalteorgane 12 befestigt, von denen in Fig. nur deren zwei siehtbar sind. An der von den Halteorganen 12 abgekehrten Seite der Träger 10 und 11 sind mindestens zwei rechtwinklig zu den Trägern verlaufende Schienen 13 starr mit den Trägern verbunden. In der Figur ist nur die eine dieser Schienen sicht- bar. Das eine Ende der Schienen 13 ist über den betreffenden Träger 10 hinaus verlängert und zu einer Íse 14 ausgestaltet, mit deren Hilfe das Ganze an passenden Wandhaken loubar aufgehängt werden kann, so dass die Träger 10 und 11 waagreeht verlaufen. Jedes der Halteorgane 12 weist zwei in senkreehten Ebenen angeordnete Sehenkel 15 auf, die gemäss Fig. 1 so ausgeschnitten sind, dass sie zwei Haken 16 und 17 bilden. Die untern Haken 16 sind dazu bestimmt, einen Henkel eines kannenförmigen Behälters A aufzuneh- men, wie am Beispiel von Fig. 2 dargestellt ist. Wenn die Vorrichtung an einer senkrechten Wand aufgehängt ist, befindet sieh ein derart an den Haken 16 aufgehängter Milch- kessel A in aufreehter Lage, wobei sich sein unterer Rand gegen die Wand selbst abstützen kann. An den obern Haken 17 kann der gleiche Behälter umgekehrt befestigt werden, wie es in Fig. 2 mit Bezug auf die Milch-. kanne B gezeigt ist. Die Kanne besitzt zu diesem Zweek am Umfang ihres Bodens einen Rand, weleher die Haken 17 hintergreifen kann. Die umgekehrt aufgehängten Behälter B werden durch Teile 18 der Halteorgane in einer schrägen Lage gehalten, wie ebenfalls aus Fig. 2 ersiehtlieh ist. Die in Fig. 2 und 3 dargestellte zweite Ausführungsform der Vorriehtung weist insgesamt vier waagrechte Reihen von in Abstän- den nebeneinander angeordneten Halteorganen 12 auf, wobei die Reihen paarweise übereinander angeordnet sind. Zu diesem Zweeke sind zwei Paare von im Querschnitt U-formi- gen und waagrecht verlaufenden TrÏgern 10 und 11 im Abstand übereinander zwisehen zwei senkreehten SÏulen 19 befestigt, von welehen in Fig. 2 und 3 nur je die eine siehtbar ist. Das untere Ende jeder SÏule 19 stützt sich auf einen Querbalken 20 ab, der zur Erhöhung der Stabilität des Ganzen mit sehrägen Streben 21 mit der betreffenden SÏule 19 verbunden ist. An den beiden Enden der Querbalken 20 sind Lenkrollen 22 vorhanden, so dass ein fahrbares Gestell ent- steht, an welchem die Halteorgane 12 an zwei einander gegenüberliegenden Seiten befestigt sind. Es könnten auch nur die Rollen am einen Querbalken 20 als Lenkrollen aus- gebildet sein, während die am andern Querbalken vorhandenen Rollen dann in feststehenden Gabeln gelagert wÏren. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die Halteorgane 12 der übereinander angeordneten waagrechten Reihen derart in bezug aufeinander versetzt angeord- net sind, dass sieh jeweils die obern Halteorgane oberhalb der ZwischenrÏume zwischen den darunterliegenden Halteorganen befinden. Dies deshalb, damit von den an den obern Organen umgekehrt aufgehängten Kannen B keine Fliissigkeit auf die an den untern Organen aufgehängten Kannen abtropfen kann. Das besehriebene Gestell ist ferner mit zwei waagrechten Anschlagschienen 23 versehen, die je in einigem Abstand unterhall) der waagreehten Reihen von Halteorganen 12 verlaufen und zum Abstützen der aufreeht an den Halteorganen 12 aufgehängten Kannen A bestimmt sind, wie aus der linken HÏlfte von Fig. 2 ersichtlich ist. Wenn die Kannen B umgekehrt anfgehängt sind, k¯nnen gegebenenfalls die Deckel C der Kannen auf den Boden derselben aufgelegt werden. Das zuletzt besehriebene Ausführungsbei- spiel hat gegenüber dem ersten den praktischen Vorteil, dass die an den Halteorganen aufgehängten Kannen mit dem Gestell von einem Arbeitsplatz zu einem andern gefahren werden k¯nnen, so dass beispielsweise das Waschen der Kannen und das Troeknen derselben an versehiedenen Orten stattfinden kann, ohne dass die Kannen zwischenhinein von Hand oder anderswie an den Trocknungs- ort befördert werden müssen. Die in Fig. 4 und 5 gezeigte Ausbildungs- form der Vorrichtung ist eine Abänderung der zuletzt beschriebenen. Der Unterschied besteht darin, dass die Halteorgane 12 der obern Reihen je bezüglich der darunterliegen- den Reihe weiter naeh vorn gesetzt sind. Zu diesem Zweeke befindet sieh an den obern Enden der Säulen 19 je eine nach hinten und naeh vorn abstehende Platte 24, an deren Enden jeweils ein Paar waagreeht verlaufen- der Träger 10 und 11 angesehweisst sind. Die Halteorgane 12 der obern Reihen sind somit an für jede Reihe besonderen Trägern 10 und 11 befestigt, wie deutlieh aus Fig. 4 zu erkennen ist. Senkreeht unterhalb jeder der obern Reihen von Halteorganen 12 verläuft wieder eine waagreehte Anschlagschiene, die hier durch ein Rohr 23a gebildet ist, das Bügel- form aufweist und mit seinen Bügelsehenkeln an den Säulen 19 befestigt ist. Diese Ansehlagsehienen 23a ermöglichen eine annähernd senkrechte Haltung der aufreeht an den obern Halteorganen 12 aufgehängten Kannen. Der übrige Teil der Vorrichtung ist gleiell ausgebildet wie beim vorhergehenden Ausfüh- rungsbeispiel, mit dem einzigen Untersehied, dass die Halteorgane 12 der obern und der untern Reihen nun nieht mehr in bezug aufeinander versetzt angeordnet sind. Wegen der besehriebenen Anordnung der obern Halteorgane wird nämlich trotzdem vermieden, dass von den obern Kannen Plüssigkeit auf die untern Kannen abtropft, wenn die Kannen nmgekehrt an den Halteorganen 12 aufgehÏngt werden. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass die Halteorgane 12 einer Reihe mit geringeren Abständen voneinander angeord- net werden können als beim Ausführungsbei- spiel naeh Fig. 2 und 3. Selbstverständlich konnten die Halteorgane auch nur auf einer Seite eines als Support für dieselben dienenden Gestelles angeordnet sein, und es wäre möglieh, mehr als zwei Reihen von Halteorganen übereinander anzubringen. Auch bei einer loubar an einer Wand zu befestigenden Ausführung der Vorrichtung könnten zwei oder mehr übereinander angeordnete, waagrecht verlaufende Reihen von Halteorganen vorgesehen sein. In vielen Fällen ist es zweckmässig, am Support unterhalb jedes Halteorgans eine wenigstens annähernd senkrechte Leiste anzuordnen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ? und 3 wären diese Leisten beispielsweise zwisehen dem Träger 11 der obern Reihe und dem Trager 10 der untern Reihe sowie zwisehen dem Träger 11 der untern Reihe und der untersten Sehiene 23 vorhanden, wobei die obere Anschlagschiene 23 fehlen konnte. In diesem Falle dienen nämlich die senkrechten Leisten als Anschläge, gegen welche die an den betreffenden Halteorganen aufrecht aufgehängten Behälter anliegen können. Die senkrechten Leisten haben gegenüber den waagrechten Anschlagschienen den Vorteil, dass auch Behälter unterschiedlicher Höhe an den Halteorganen aufgehängt und trotzdem an den Leisten abgestützt werden können, so dass die Behälter stets ungefähr senkrechte Lage. einnehmen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 wären die erwähnten senkrechten Leisten z. B. an den Trägern 11 der obern Reihen und an den Anschlagsehienen 23a sowie am Träger 11 der untern Reihe und an der zuunterst liegenden Anschlag- schiene 23 befestigt. Selbstverständlich müssen die Halteorgane 12 nicht in jedem Falle die in den Figuren dargestellte Gestalt aufweisen. Es wäre auch möglich, alle oder nur einen Teil der Halteorgane eines Gestelles so auszubilden, dass die Behälter entweder nur aufrecht oder nur umgekehrt an denselben aufgehängt werden k¯nnen. Ebenso könnten auf der Vorder-und auf der R ckseite des Gestelles versehiedene Halteorgane vorgesehen sein. Aueh in der obern oder der untern Reihe konnten unterschiedlich ausgebildete Halteorgane vorhanden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Halten von mit Henkeln versehenen, kannenförmigen Behältern, insbesondere Milchkannen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Halteorgane für die Behäl- ter an einem gemeinsamen, transportablen Support angeordnet sind.UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Support ein fahrbares Gestell ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, dass das Gestell mit Rollen versehen ist, von denen mindestens ein Teil als Lenkrollen ausgebildet ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell auf zwei einander gegen berliegenden Seiten mit Halteorganen für die Behälter versehen ist.4. Vorriehtung naeh Patentanspruch, dadureh gekennzeiehnet, da¯ der Support Mittel zur losbaren Befestigung an einer Wand aufweist.5. Vorrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane am Support in mindestens einer waagrechten Reihe nebeneinander angeordnet sind.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 5, dadureh gekennzeiehnet, dass am Support mindestens zwei überein- ander angeordnete, waagrecht verlaufende Reihen von Halteorganen vorhanden sind.7. Vorrichtung naeh Patentansprueh und den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane der waag- rechten Reihen derart in bezug aufeinander versetzt sind, dass die obern Organe je oberhalb der Zwischenräume zwischen den darun terliegenden Organen angeordnet sind.8. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die obere waagrechte Reihe von Halteorganen bezüglieh der darunterliegenden Reihe weiter naeh vorn gesetzt ist.9. Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 5, dadureh gekennzeiehnet, dass der Support mindestens einen waagrecht verlaufenden Träger aufweist, an welchem die Halteorgane in Abständen befestigt sind.10. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane einer Reihe je an zwei waagrecht verlaufenden Trägern angeordnet sind.11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass die Halteorgane solehe Ausbildung aufweisen, dass die Behäl- ter wahlweise aufrecht oder umgekehrt daran aufgehängt werden k¯nnen.12. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Support unterhalb der waagrechten Reihe von Halteorganen eine waagreeht verlaufende Ansehlagsehiene aufweist, gegen welche die aufrecht aufgehängten Behälter anliegen k¯nnen.13. Vorrichtung naeh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Support unter- halb jedes Halteorgans eine wenigstens an nähernd senkrechte Leiste angeordnet ist, gegen welche der am betreffenden Halteorgan aufreeht aufgehängte Behälter anliegen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH292062T | 1951-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH292062A true CH292062A (de) | 1953-07-31 |
Family
ID=4487683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH292062D CH292062A (de) | 1951-08-07 | 1951-08-07 | Vorrichtung zum Halten von mit Henkeln versehenen, kannenförmigen Behältern, insbesondere Milchkannen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH292062A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3666223A (en) * | 1970-11-19 | 1972-05-30 | Arvel H Moore | Refuse container support |
-
1951
- 1951-08-07 CH CH292062D patent/CH292062A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3666223A (en) * | 1970-11-19 | 1972-05-30 | Arvel H Moore | Refuse container support |
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