CH292075A - Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Salzes der Carboxymethylcellulose in Pulverform. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Salzes der Carboxymethylcellulose in Pulverform.

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CH292075A
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Salzes der CarboxymethylceIIulose in Pulverform.



   Die Natriumcarboxymethylcellulose wird in    der Regel als Verätherungsprodukt der Cellu-    lose mit   Natriumhydroxyd    und   chloressigsau-      rem Natrium in Gegenwart    einer besehränkten Menge von wÏsserigem Alkohol erhalten, derart, dass das Rohprodukt die Form einer   fenehten      faserformigen    Masse aufweist.

   Will man das Natriumsalz der   Carboxymethyl-      celhüose von    den bei der Neutralisierung des    überschussigen Alkalis entstandenen Salzen      l) etreien,    so ist dies in der Regel nur dann    durchführbar, wenn der faserformige Charak-    ter des   Celluioseäthers wahrend    dieser    mats-    nahmen beibehalten wird.

   Die übliehen Me  thoden    bei der Herstellung der wasserlösli  chen Salze der Carboxymethylcellulose    bestehen   tarin,    zunäehst das   übersehüssige    Alkali   % n neutralisieren und    dann die dabei gebil  deten Salze mit Mischungen    von Wasser und   wasserlöslichen Alkoholen, zu extrahieren,    wobei man die Menge und Konzentration des wässerigen Alkohols so einstellt, dass sieh alle in   dem Xatriumsalz der Carboxymethylcellu-    lose   befindliehen Salze losen, jedoch die Faser-    struktur der Carboxymethylcellulose erhalten bleibt.

   Dies kann eine   Erhöhung der Alkohol-       konzentration mit fortschreitender Entsalzung    eriorderlieh maehen. Eine andere Methode, die sieh nieht nur für die   wasserlösliehen      Xatriumsalze, sondern auch für andere    wasserl¯sliche Salze der Carboxymethylcellulose eignet, besteht darin, das   faserformige    Salz der Carboxymethyleellulose im rohen Ver ätherungsgemisch in die wasserunlösliche freie Carboxymethylcellulose überzuführen, wobei man die Faserstruktur des Celluloseäthers aufreehterhält.

   Bei diesem Verfahren wird die freie Carboxymethylcellulose mit Wasser von den Salzen   freigewasehen    und dann durch Beimischung einer geeigneten Base in Anwesenheit von wässerigem Alkohol von   genü-    gender Konzentration zur Aufrechterhaltung der Faserform des Äthers in ein Salz der Carboxymethylcellulose zurüekverwandelt.



   Nach allen diesen Verfahren erhÏlt man das wasserlösliche Salz der Carboxymethylcellulose in Form einer mit wässerigem Alkohol befeuchteten Fasermasse, welche die Faserstruktur auch beim Troeknen nicht verliert.



   Es handelt sich jedoch oft darum, das getrocknete Salz der Carboxymethylcellulose mit festen pulverigen Stoffen zu mischen ; doch ist es selbst nach mechanischer Zerkleinerung des so erhaltenen troekenen   Produk-    tes fast unmöglieh, eine Mischung zu erhalten, die sich nicht trennt, weil die mechanische Zerkleinerung die Faserstruktur nicht zerstört, sondern nur die Länge der Fasern verk rzt. Das Produkt löst sich allerdings trotz der unbesehädigten Faserform leicht in Wasser ; es besitzt jedoch infolge der faserigen Struktur zwangläufig eine geringe Dichte.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung   Mt    nun ein Verfahren zur Herstellung von was   serlosliehen    Salzen der   Carboxymethyleellulose    in Pulverform, die sich leicht mit festen pulverigen Stoffen mischen lassen und ein hohes Schüttgewicht aufweisen, wodurch die Ver  pacfungs-,      Lagerungs-und    Transportspesen herabgesetzt werden. Das Verfahren gemäss der Erfindung eignet sich insbesondere dann, wenn   von Natriumcarboxymethylcellulose aus-    gegangen wird, aus der die bei der Neutrali   sation des überschüssigen Alkalis entstandenen    Salze extrahiert wurden ; doeh kann es auch auf Material angewendet werden, das diese Salze noch enthÏlt.



     Man hat nämlich    die bemerkenswerte Feststellung   gemaeht,    dass, wenn man ein wasserlösliches, faserförmiges, mit einer wässerigen   Losung    eines mit Wasser mischbaren Alkohols   befeuehtetes    Salz von   Carboxylmethyl-    cellulose zwischen harten Walzen einem Druek aussetzt, der genügt, um dasselbe zu   zerquet-      schen    und ein fortlaufendes Vlies zu bilden, in welchem die Fasern mindestens   angelati-    niert sind, die Faserstruktur des wasserlöslichen   Carboxymethylcellulosesalzes derart    ver ändert wird, dass beim Trocknen harte, spr¯de,   blattförmige    Gebilde erhalten werden,

   die sieh leicht zerkleinern lassen und bei der Zerkleinerung in ein Pulver mit relativ hohem   Sehütt-    gewicht übergehen, das sich leicht mit andern   pulverformigen    Produkten misehen lässt
Das Verfahren gemäss der Erfindung zur Umwandlung von wasserlöslichen,   faserförmi-    gen, mit einer wässerigen   Losung eines mit    Wasser mischbaren Alkohols befeuchteten Salzen von   Carboxvlmethvleellulose    in ein   pulverformiges    Produkt mit hohem   Schütt-    gewicht ist dadurch   gekennzeiehnet,    dass man das Ausgangsprodukt unter Druck zwischen Walzen mit harter OberflÏche hindurchf hrt.

   derart, dass sich ein kontinuierliches Vlies bildet, in welchem die Fasern mindestens   angela-    tiniert sind, da¯ man hierauf dieses Vlies trocknet und das anfallende harte, spr¯de Blattmaterial zu einem pulverigen Produkt zerkleinert.



   Das Ausgangsmaterial kann in lockerer Form sein oder schon durch leichten Druck zu einem blattartigen Gebilde vorgepresst sein, bevor man es dem Walzendruck unterwirft. Ferner kann man es auch vorher krempeln. Die Walzen können kalt oder warm sein.



   Es ist nieht m¯glich, in   genauen Zahle    anzugeben, welche Konzentrationen und Mengen des wasserlösliehen Alkohols am zweek  dienlichsten    sind, da dies vom Kation des Salzes der   Carboxymethyleellulose,    ihrem Ver ätherungsgrad, dem Gehalt an salzigen Verunreinigungen, falls solche vorhanden sind, seinen ViskositÏtseigenschaften und den Eigenschaften der verwendeten   Walzenabhängt.   



   Im allgemeinen besteht eine obere Grenze f r die Alkoholkonzentration und eine untere Grenze der Fl ssigkeitsmenge im Fasermaterial, ausserhalb weleher (renzen das Fasermaterial sich kaum zu einem   angelatinierten    Vlies walzen lässt. Es ist etwas überraschend, dass in gewissen Fällen auch noch eine untere Grenze der   Alkoholkonzentration    besteht, unterhalb welcher   die Walzenfläehen das    Fasermaterial, je nach der Art seiner Zuführung, nieht befriedigend greifen.

   Im Falle eines Natriumsalzes der   Carboxymethyleellulose mit    einem   Substit. utionsgrad    von 0, 5   Carboxy-    methylgruppen pro   Anhydroglucoseeinheit    und einer Viskosität von 50 Centipoises, ans dem die Salze   extrahlert    wurden und das etwa mit seinem eigenen 'Gewicht. an wässerigem Äthylalkohol benetzt ist, liegt der optimale Wassergehalt dieses Alkohols in der Regel zwischen 45 und   50      Gewielitsprozenten.   



   Man kann zum Beispiel einen schweren   Stahlwalzenstuhl, wie    er für das Verkneten von KunstharzblÏttern Verwendung findet, benutzen. Man kann aueh einen Mehrwalzenstuhl verwenden : in der Regel ist jedoch ein einziger   Durehgang genügend. An    Stelle von Äthylalkohol kann man auch Methyl- und Iso  propylalkohol    verwenden. Die Walzen können mit gleieher oder   versehiedener CTesehwindig-    keit rotieren. Man kann feststellen,   dalS    das Vlies in der Regel dazu neigt, an der sehneller rotierenden Walze   festzukleben.    Während der Bildung des Vlieses wird in der Regel   wässe-    riger Alkohol aus dem Produkt   ausgequetseht.   



  Bei gleichmässiger Zuführung des Materials entsteht gewöhnlich ein mehr oder weniger kontinuierliches,   schlaffes    Vlies von mehr oder weniger opaleszentem Aussehen und geringer   Zugfestigkeit.   



   Das Vlies kann in einem Heissluftstrom getrocknet, werden und ist nach dem Trocknen spröde Das Trocknen erfolgt infolge der relativen Dünnheit des Vlieses rasch. Das entstehende troekene Produkt kann zum Beispiel in einer Hammermühle oder einem   Holländer    zerkleinert werden. Das erhaltene Material ist ein feines Pulver, in welchem die Faserstruk  ttir    vollkommen verschwunden ist. Das Pulver   lalsst sieh leieht    mit andern   pulverformigen    Stoffen misehen und löst sich sehr leicht im Wasser. Man kann daraus in einfacher Weise wertvolle   AIisehpräparate,    zum Beispiel Nah  rungsmittelmischungen und Reinigungsmittel-    mischungen, herstellen.

   Mengen von 12 kg setzen sich unter dem Einfluss des   Eigen-    gewichtes etwa auf das halbe Volumen, wie ein Pulver aus dem gleiehen Fasermaterial, das ohne vorangehendes Walzen getrocknet und zerkleinert wurde.



   In den folgenden Beispielen beziehen sich die Teile und Prozente auf das Gewicht.



   Beispiel 1:
9   0    Teile   gebleichte      Sulfitcellulosesehnitzel    von   3, 2 mm Seitenlänge    und 0, 7 mm Dicke, die   8  /o Feuehtigkeit    enthalten, werden in einen   Werner-Pfleiderer-Wliseher gebraeht.    Nach Anlassen der Maschinen werden 45 Teile   Natronlaugeflocken,    50 Teile Industriesprit mit   7  /o Wassergehalt    und   27    Teile Wasser   zugesetzt.

   Die Mischung    wird zerrissen und   o-ealtert.    Nachher gibt man 50 Teile des glei  clien      Industriesprits    und hernach   34    Teile   Monochloressigsäure    zu und mischt eine weitere Stunde unter Kühlung. Dann wird die Temperatur auf   60     C erhöht, auf welcher Temperatur man die Mischung zur Beendigung der Reaktion 45 Minuten hält, wobei eine geringe Reduktion der Viskosität erreicht wird.

   Die Reaktionsmischung wird alsdann auf   30     C abgekühlt und mit dem 17fachen ihres   Gewiehtes    an wässerigen   Industriesprit    aufgeschlämmt, dessen Konzentration genügt, um die vorhandenen Salze zu losen, ohne die Faserstruktur des Produktes zu   beeinträch-    tigen, worauf man die zur Neutralisierung des vorhandenen freien Alkalis erforderliche Menge Salpetersäure zusetzt. Das Produkt wird dann zentrifugiert, und, nachdem die Hauptmenge der Flüssigkeit entfernt ist, wird es mit seinem achtfaehen Gewicht an   wässe-    rigem Athylalkohol mit 45  /o Wassergehalt besprüht und wiederum zentrifugiert. Man zentrifugiert so lange, bis kein wässeriger   Äthyl-    alkohol mehr abfliesst.

   Die erhaltene Masse aus Fasermaterial, die 52,   5'Vo    ihres Gewichtes an wässerigem Äthylalkohol enthält, wird aufgelockert und dem Spalt eines   Stahlwalzenpaares    von 230 mm Durchmesser zugeführt. Die Walzen sind ungeheizt, und die eine rotiert mit 20 und die andere mit 30 Touren pro Minute.



  Die Walzen sind so eingestellt, dass sie sich berühren Die Masse tritt in befriedigender Weise zwischen die Walzen und haftet der rascheren Walze an, wobei sich ein mehr oder weniger kontinuierliches Vlies bildet, dessen opaleszentes Aussehen von Auge erkennen lässt, dass eine gewisse   Gelatinierung    stattgefunden hat. Das Produkt wird dann in einem Heissluftstrom getrocknet und das erhaltene Blatt mechanisch in einer   Mehrhammermühle    durch ein Gitter mit kreisförmigen Durchbrechungen von 0, 4 mm Durchmesser   zer-    kleinert, wobei die Faserform vollkommen verschwindet und ein feines Pulver entsteht, von dem   85       /o    durch ein Sieb der britischen Siebnummer 100 hindurchgehen.

   Die Viskosität einer   Igewichtsprozentigen    Lösung des so hergestellten Materials in Wasser beträgt etwa 58 Centistokes und der Verätherungsgrad 0,   49.   



  Das Produkt mischt sich sehr leicht mit pulverisiertem Natriumsulfat oder Mehl, ohne sich beim anschliessenden Schütteln zu entmischen, und lost sich sehr leicht in Wasser.



  Seine Dichte betrÏgt 0, 82   g/cm3    gegenüber 0, 49   g/em3    im Falle eines in der gleichen Weise hergestellten, jedoch ohne vorangehende Walzenbehandlung zerkleinerten Materials, das dazu erst noch länger zerkleinert werden musste, da das getrocknete Produkt die urspr ngliche Faserstruktur beibehalten hatte. 



   Beispiel 2 :
90 Teile   Sulfitzellstoff    in Form von 3 mm   Seitenlange    aufweisenden Schnitzeln mit 8 % Feuchtigkeitsgehalt werden in einen Werner  Pfleiderer-lIischapparat gebraeht. Nach Anlas-    sen   der Maschine werden 45 Teile Natronlauge-      floeken,    50 Teile Industriesprit mit 7 % Was  sergehalt    und 37 Teile Wasser zugegeben. Die Mischung wird zerrissen und unter   Bedingun-      gen welehe    eine wesentliche Herabsetzung der ViskositÏt beg nstigen, gereift.

   Dann gibt man   50    Teile des gleichen Industriesprits   zu und      hierauf 38 Teile Monochloressigsäure und    mischt unter K hlung eine weitere Stunde,    um die Reaktion zu beendigen und eine wei-    tere geringe Viskositätsabnahme zu erreichen.



  Das   Reaktionsprodukt    wird während einer halben Stunde auf 30 bis   350    C gekühlt und   28 Teile Natriumbiearbonat zugesetzt, um    das überschüssige in Natrium  earbonat     berzuf hren.



   Das feuchte Produkt hat in dieser Stufe einen Gesamtgehalt an flüchtigen   Bestand-    teilen von 37,   5"/o, der sieh    aus etwa 20 % AIkohol und   17,      5 ouzo    Wasser zusammensetzt. Es besitzt die Form einer losen faserigen   Niasse.   



  Es wird zwischen zwei unbeheizten Stahlwalzen von 230 mm Durchmesser gebracht, von denen eine mit   20,    die   andere mit 30 Um-      drehungen/Minute    rotiert. Die Walzen sind so eingestellt, dass das Produkt gut erfasst wird und an der rascheren Walze haftet. Es hat dann die Form eines mehr oder weniger kon  tinuierlichen opaken Vlieses,    an dem man von Auge feststellen kann. dass die darin enthaltene   Natriumcarboxymethylcellulose ange-    liert ist.



   Das Produkt wird im Hei¯luftstrom getrocknet und das erhaltene spr¯de Blatt in   einer Mehrhammermühle durch    ein Gitter mit kreisförmigen Durchbrechungen von je   0,    4 mm Durchmesser hindurch zerkleinert.



  Dabei   verschwindet die Faserform vollstän-    dig und man erhält ein feines Pulver, von dem 77 % durch ein Sieb Nr. 100 hindurchgehen. Das Sch ttgewicht des pulverisierten Produktes ist 0, 87 g pro cm3 im Vergleich zu 0,   56    g/cm3 im Fall eines in gleicher Weise hergestellten, jedoch nicht auf Walzen behandelten Materials. Au¯erdem lϯt sich im un   gewalzten zerkleinerten Material die Faser-    struktur erkennen. Der VerÏtherungsgrad des so   erhaltenen Alaterials beträgt 0,    5, und eine   Losung, die 4 Gewichtsprozent desselben    enthÏlt, hat eine Viskosität im Bereich von 46 Centistokes.

      f,'eisl) icl    3 :
90 Teile gebleichte Sulfitzellstoffschnitzel von 3,2 mm SeitenlÏnge und 0,7 mm Dicke werden in einem Werner-Pfleiderer-Mischer bei laufender Maschine mit 33 Teilen Natron  langefloeken.    50 Teilen Industriesprit mit 7% Wassergehalt und 27 Teilen Wasser versetzt.



  Die Mischung wird geknetet und gereift. Dann werden 50 Teile des   gleichen Industriesprits    und hernach 85 Teile MonochloressigsÏure zugesetzt   uns    unter   Kühlung    eine weitere Stunde   vermiseht.    Die Temperatur wird auf 60¯ C erhöht und die Mischung 45 Minuten bei dieser Temperatur gehalten, um die Reaktion zu beendigen. Das Reaktionsgemisch wird auf 30¯ C abgek hlt, mit dem 17fachen seines Gewichtes an wÏsserigem ¯thylalkohul mit 35% Wassergehalt aufgeschlÏmmt und gen gend SalpetersÏure zugegeben, um seine AlkalinitÏt zu neutralisieren.

   Das Produkt wird dann zentrifugiert, und, nachdem die Hauptmenge der Flüssigkeit entfernt ist,   wird    es mit dem Achtfachen seines Gewichtes an wässerigem   Äthyl-    alkohol von gleicher Konzentration bespr ht.



  Man zentrifugiert, bis kein wÏsseriger ¯thylalkohol mehr ablÏuft. Die erhaltene Fasermasse enthält 27% Wasser und 26,5 % AIkohol. Sie wird aufgelockert und zwei Stahlwalzen von   230    mm   Durchmesser zugeführt,    von denen eine mit   20. die andere mit    30 Tou  ren pro Minute läuft.    Die Walzen sind so eingestellt. dass sie sich berühren. Das Produkt haftet an der rascheren Walze in Form eines mehr oder   weeniger    opaleszenten Vlieses. Das Produkt wird in einem Hei¯luftstrom getrocknet und das erhaltene spröde Blatt in einer Mehrhammerm hle durch ein Gitter mit kreisförmigen   Perforicrungen    von 0,   4      nun    Durchmesser hindurchgetrieben.

   Man erhÏlt so ein freifliessendes feines Pulver, von dem 88 %   durci    ein Sieb mit der britischen. Maschennummer 100   hindurehgehen.    Das Pulver mischt sich sehr leicht mit gepulvertem Natriumsulfat   nnd 3Ieh],    ohne sich wieder   abzut. rennen.    Sein Raumgewicht beträgt 0, 74   em3    gegenüber 0, 34   g/cm3    im Fall eines    gleich hergestellten, aber ungewalzten Ma- t erials.   



   Der VerÏtherungsgrad beträgt 0, 7 und die Viskosität einer   lprozentigen wässerigen Lo-      sang lient    im Bereich von 38 Centistokes.



   Beispiel 4:
90 Teile gebleiehte Sulfitzellstoffsehnitzel von   3, 2 mm Seitenlange und    0, 7 mm Dicke mit   8"/o Feuchtigkeit    werden in einem Werner-Pfleiderer-Miseher bei laufender Maschine mit 45 Teilen   Natronlaugefloeken,    50 Teilen   IndiMtriesprit    mit 7  /o Wassergehalt und   27    Teilen Wasser vermischt. Die Mischung wird zerrissen und gereift. Nachher gibt man   50 Teile    des   gleiehen    Industriesprits und darauf   34    Teile   Monochloressigsäure    zu und miseht unter   Kiihlen    eine Stunde weiter.

   Die Temperatur wird dann auf   60     C gesteigert und 45 Minuten weitergemiseht, um die Reaktion zu beendigen und eine schwache Re  duktion    der Viskosität des Produktes zu bewirken.



   Die Mischung wird nun   auf 30     C abgekühlt und mit dem 17fachen ihres Gewichtes an wässerigem Isopropylalkohol mit   47,    5% Wassergehalt aufgeschwemmt. Man setzt genügend Salpetersäure zu, um die freie AlkalinitÏ. zu neutralisieren, worauf man das Produkt, zentrifugiert. Nachdem die Hauptmenge der Fl ssigkeit entfernt ist, bespr ht man den R ckstand mit der achtfachen Menge seines Gewichtes des gleichen wässerigen   Iso-      propylalkohols    und zentrifugiert wiederum so lange, bis kein wässeriger Isopropylalkohol mehr abfliesst. Die erhaltene faserige Masse wird aufgelockert und zwischen zwei Walzen von 230 mm Durchmesser gebracht, von denen eine mit 20 und die andere mit 30 Touren Minute umläuft. Die Walzen sind so eingestellt, dass sie sich berühren.

   Das Produkt   haf-    tet an der schnelleren Walze in Form eines mehr oder weniger kontinuierlichen Vlieses.



  Das Produkt wird im Heissluftstrom   getrock-    net und das erhaltene spr¯de Blatt zerbrochen und in einer Mehrhammermühle durch ein Gitter mit kreisrunden Perforationen von je 0,   4    mm Durchmesser hindurch zerkleinert.



  Man erhält so ein freifliessendes feines Pulver, von dem 94 % durch ein Sieb der britischen   Siebnummer    100 hindurchgehen. Das Produkt mischt sich sehr leicht mit gepulvertem Natriumsulfat oder Mehl, ohne dass nachträglich eine Entmischung stattfinden würde. Das Raumgewicht beträgt 0, 74   g/em3    im Vergleich zu   0,    4   glem3    im Fall eines sonst gleich, aber ohne   Walzenbehandlung    hergestellten Materials.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur ¯berf hrung von wasserlöslichen, faserförmigen, mit einer wässerigen Lösung eines mit Wasser mischbaren Alkohols befeuchteten Salzen von Carboxymethylcellulose in ein pulverförmiges Produkt mit hohem Sehüttgewicht, dadurch gekennzeichnet, dass man das Ausgangsprodukt unter Druck zwi schen Walzen mit harter Oberfläche hindurch- führt, derart, dass sich ein kontinuierliches Vlies bildet, in welchem die Fasern minde- stens angelatiniert sind, dass man hierauf dieses Vlies trocknet und das anfallende harte, spröde Blattmaterial zu einem pulverigen Pro dukt zerkleinert.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von wasserlöslicher Natrium-Carboxymethylcellulose ausgeht, die von den bei der Neutralisierung des überschüssigen Alkalis entstandenen Salzen befreit ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekemzeichnet, dass man das wasserl¯sliche Salz der Carboxymethylcellulose krempelt, bevor man es der Walzenpressung unterwirft.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das wasser losliehe Salz der Carboxymethylcellulose durch leichte Druckeinwirkung- zu einem nassen Faserblatt verdichtet, bevor es der Walzenbehandlung unterworfen wird.
    4. Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der mit Wasser mischbare Alkohol ithylalkohol ist.
CH292075D 1950-02-09 1951-02-09 Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Salzes der Carboxymethylcellulose in Pulverform. CH292075A (de)

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