CH292100A - Photographische Kamera mit Auswechseloptik und nicht auswechselbarem Objektivverschluss. - Google Patents
Photographische Kamera mit Auswechseloptik und nicht auswechselbarem Objektivverschluss.Info
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Description
Photographische Kamera mit Auswechseloptik und nicht auswechselbarem Objektivverschluss. Es ist bekannt, bei photographischen Ka meras mit Auswechseloptik, insbesondere beim Einsatz langbrennweitiger Objektive, Spiegelreflex-Suchergeräte zwischen Kamera und Objektiv einzuschalten. Sie ersetzen den nur für normalbrennweitige Objektive be messenen Entfernungsmesser, und es gelingt auf diese Weise, die Scharfeinstellung vor zunehmen. Die Einstellung des Objektivs selbst erfolgt dabei normalerweise durch Verstellung seiner Glieder gegeneinander.
Derartige Spiegelreflex-Suchergeräte sind bisher meist bei Kameras mit Schlitz verschluss angewandt worden. Bei Kameras mit. Objektivverschluss begegnet die Anwen dung dieses Suchergerätes keiner besonderen. Schwierigkeit, sofern der Objektivverschluss in das Objektiv selbst eingebaut ist. Will man jedoch den Objektivverschluss nicht jeweils mit dem neu anzusetzenden Objektiv aus wechseln, sondern ihn für alle anzusetzenden Objektive an der Kamera belassen, so treten Schwierigkeiten auf, besonders, weil der Ob jektivverschluss ein glattes, bündiges An setzen des Spiegelreflex-Suchergerätes an den Kamerakörper nicht ohne weiteres zulässt.
Die bekannten Suchergeräte solcher Art sind für diesen Zweck nicht ohne weiteres an wendbar und auch nicht durch geringfügige, naheliegende bauliche Veränderungen dafür brauchbar zu machen.
Hier setzt die Erfindung ein. Sie löst die Aufgabe, das richtige Ansetzen eines ein Ob jektiv tragenden Spiegelreflex-Suchergerätes an eine photographische Kamera mit Aus wechseloptik und nicht auswechselbarem Ob jektivverschluss zu sichern. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass erstens das Suchergerät trotz der für das Ansetzen des Spiegelreflex-Suchergerätes ungünstigen Lage des Objektivverschlusses naturgemäss fest sitzen und in richtiger Schwenklage zur Kamera stehen muss, denn ein schief stehendes Gerät würde seine Benutzung ebenso aus schliessen, wie wenn es nicht sicher befestigt ist.
Zweitens tritt bei an der Kamera ver bleibendem Objektivverschluss die Notwen digkeit ein, dass das Spiegelreflex-Sucher- gerät, im folgenden kurz der Spiegelkasten genannt, in den optisch und mechanisch richtigen Abstand zur Bildebene der Kamera einerseits und zum Objektivverschluss ander seits gebracht wird.
Alle vorgenannten Forderungen und Be dingungen erfüllt die erfindungsgemässe Kamera, welche mit einer Kupplungsvor richtung für den Spiegelkasten und die Ka mera ausgerüstet ist, die so ausgebildet ist, däss sie die genaue Lage des Spiegelkastens zur Kamera, zu ihrer Bildebene, zum Ob jektivverschluss und zu den Betätigungsorga nen der Kamera sichert und dass sie nach erfolgtem Ansetzen des Spiegelkastens an die Kamera Einstellungen und Betätigungen am Objektivverschluss gestattet.
Nachfolgend ist an Hand der schema tischen Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Kamera beschrieben. Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Darstel lung eine Rollfilmkamera mit gekuppeltem Entfernungsmesser und einem an diese Ka mera angesetzten Spiegelreflex-Suchergerät, welches ein langbrennweitiges Objektiv trägt.
Fig. 2 gibt in Ansicht eine ähnliche Ka mera wieder, an die kein Spiegelreflex-Su- ehergerät angesetzt und aus der das aus wechselbare Objektiv herausgenommen ist. Die Kamera trägt jedoch den nicht auswech selbaren Objektivverschluss.
Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung eine Ansieht des Spiegelreflex-Suchergerätes von der Kupplungsseite her.
Fig. 4 zeigt das Spiegelreflex-Suchergerät von der Seite gesehen.
Fig. 5 stellt eine Draufsicht auf die obere Schmalseite der Kamera, teilweise im Schnitt, dar, bei der eine Sicherungseinrichtung an gebracht ist. Der Spiegelkasten ist nicht an gesetzt.
Fig. 6 ist ein Schaubild, das die Kupp- lungs- und Sicherungsteile der Kamera für das Ansetzen des Spiegelreflex-Suehergerätes erkennen lässt.
Fig. 7 zeigt schematisch die Verrastung des Betätigungshebels am Spiegelreflex-Su- ehergerät.
In Fig. 1 bedeutet 1 die Rollfilmkamera, 2 ist. das Spiegelreflex-Suehergerät, im fol genden kurz Spiegelkasten genannt. 3 ist das vom Spiegelkasten getragene Objektiv, 4 deutet den Entfernungsmesser der Kamera 1 an. Bei 5 ist der Lageort der blattseheibe an gedeutet. 6 ist ein Aufsatz, unter dem ein bildaufrichtendes Daehkantprisma angeord net sein kann. 8 ist eine Betrachtungslupe, die in Pfeilrichtung 7 eingestellt werden kann.
In Fig. 2 sitzt auf der Kamera 1 der Ent fernungsmesser 4 und sein Einstellknopf 9 mit der dazugehörigen Einstellskala 10. 11 ist der Auslöseknopf zur Betätigung des Ob jektivversehlusses 12, der am Kamerakörper 1 befestigt ist und nicht auswechselbar ist: 13 ist der Verschlussspannhebel, 14 der Ver- sehlussauslösehebel. 15 stellt die -#ussenzali- nung- des Verschlusszeitenringes dar.
Inner- halb des Verschlusses 12 sieht man in der Fig. 2 einen Teil 16 des Objektivverschluss- ; Brettes, an dem sieh Ansatzstücke 17 für die Bajonettverriegelung des nicht eingesetzten Objektivs befinden, welches ohne Spiegel kasten verwendet wird. 18 sind die Verschluss- lamellen. 19 ist eine Ausnehmung im Objek- ; tivverschlussbrett, in welche ein Raststift 31 des Spiegelkastens eintritt (vergleiche Fig. 4).
Mit 20 sind Bajonettstüeke für die Ba jonett- verriegelung zwischen dem Spiegelkasten 2 und der Kamera 1 bezeichnet. 21 stellt einen besonderen Sicherungsstift dar, der das An setzen des Spiegelkastens nur in bestimmter Grundstellung zulässt. Die Bajonettstücke 20 sitzen in einer am Kamerakörper befestigten Tragplatte 22.
Der in Fig. 3 von der Kupplungsseite her gezeigte Spiegelkasten 2 trägt einen Stütz und Kupplungsring 23, in welchem vier Aus- nehmungen 24 für das Ansetzen an die Ka mera dienen. Diese Ausnehmungen arbeiten mit den Bajonettstücken 20 an der Kamera 1 zusammen (Fig. 2). Ausserdem besitzt der Kupplungsring 23 eine am obern Teil be findliche Unterbrechung 25. Durch diese Öffnung vermag der Photographierende Be tätigungen und Ablesungen am Verschluss vorzunehmen. Der Kupplungsring 23 trägt weiterhin ein lose drehbares, z.
B. gerän- deltes Rad 26, welches durch einen Schlitz 27 in das Innere des Kupplungsringes 23 hinein ragt. Beim Ansetzen des Spiegelkastens 2 an die Kamera 1 kommt, dieses Rad 26 z. B. über ein Untersetzungsgetriebe mit der Zah- nung 15 des Objektivv erschlusses 12 in Ein griff, so dass dessen Verstellung möglich ist. Der Kupplungsring 23 stellt den aufgeboge nen Rand einer Abdeekplatte 28 dar, durch welche er am Spiegelkasten befestigt ist.
In dieser Abdeekplatte 28 befindet sich ein Schauloch 29, durch welches man die Ein stellung des Zeitenringes von der Objektiv seite her ablesen kann. 34 ist der zentrale Durchtritt für die Lichtstrahlen, die aus dem Objektiv durch den Objektivverschluss 12 in die Kamera. treten. 'Weiter enthält die Platte eine Durchbohrung 30, durch die ein Stift 31 greift, der näher in Fig. 4 dargestellt ist.
An der kameraseitigen Wand befindet sich im obern Teil des Spiegelkastens 2 ein Betäti gungshebel 35, der schwenkbar auf einer Achse 36 gelagert ist. Sein Schwenkhub ist begrenzt durch seine beiden Nasen 37 und 38, die gegen einen am Spiegelkasten festen Zapfen 39 anschlagen. Eine nicht gezeichnete Feder zieht den Betätigungshebel 35 ständig in die gezeichnete obere Ruhelage. An seinem äussern Ende besitzt der Betätigungshebel 35 als Handhabe eine Abwinklung 40, an deren unterer Seite eine Warze 41 sitzt, welche beim Niederdrücken des Betätigungshebels 35 auf den Auslöseknopf 11 an der Kamera drüekt und damit die Verschlussauslösung in Gang setzt.
Ausserdem ist eine Sperrvorrich tung angedeutet, die den Betätigungshebel 35 in einer bestimmten Zwischenlage festzuhal ten vermag. Zu diesem Zweck besitzt der Betätigungshebel 35 eine Nut 42, in die ein Rastglied 43 dann einrastet, wenn der links gezeichnete Stellhebel 44 in die gestrichelt gezeichnete senkrechte Lage von Hand ver stellt worden ist. Einzelheiten hierzu werden bei der Erklärung der Fig. 7 noch erläutert.
In Fig. 4 ist der Spiegelkasten 2 in Sei lenansieht gezeigt. Der Stift 31 ragt mit sei ner rechten Spitze in den Bereich des Kupp lungsringes 23 hinein. Im Innern des Spie gelkastens 2 ist der Stift von einer Feder 32 umgriffen, die ihn beständig nach auswärts drückt. Am rückwärtigen Ende ist der Stift abgebogen und tritt aus dem Gehäuse des Spiegelkastens mit seiner Handhabe 33 heraus. Beim Ansetzen des Spiegelkastens wird die rechte Spitze des Stiftes von der Abdeckplatte 28 am Spiegelkasten zunächst entgegen der Feder 32 zurückgedrückt.
Bei der nun einsetzenden Drehung der Kupp lungsteile 24 und 20,des Bajonettverschlusses gegeneinander kommt der Stift 31 vor das Loch 19 des Objektivverschlussbrettes zu lie gen und rastet, durch die Feder 32 vorwärts- "e drückt, in dieses ein. In dieser Stellung sitzt der Spiegelkasten genau lotrecht, so dass seine Benutzung als Suchergerät möglich ist. Zum Abnehmen des Spiegelkastens muss zu- nächst der Stift 31 an seiner Handhabe 33 zurückgezogen werden, sodann lässt sich der Bajonettverschluss durch Verdrehen entrie geln.
In Fig. 4 ist noch die in dem Kupp lungsring 23 umlaufend angebrachte Trag nut 45 zu erkennen, in welche die Backen 20 bei der Verriegelung des Bajonettverschlusses eingeschoben werden. In Fig. 5 ist als Draufsicht im linken Teil des Kamerakörpers 1 die obere Abdeckplatte 46, die Kappe des Entfernungsmessers 4 und die Auslösetaste 11 zu sehen. Im rechten ge schnittenen Teil erkennt man bei 9 den strichpunktiert angedeuteten Entfernungs- messereinstellknopf. Auf seiner Achse 47 sitzt fest eine Rastenscheibe 48 mit der Nut 49.
Ein doppelarmiger Hebel 50, der drehbar um den kamerafesten Punkt 51 gelagert ist, besitzt an seinem einen Ende eine Nase 52, die dann in die Nut 49 einrastet, wenn das andere Ende 58 des Doppelhebels 50 gegen den Druck der Feder 53 um seine Achse 51 verschwenkt wird. In der Normalstellung ist also der Hebel 50 ausser Eingriff mit der Rastenscheibe 48. Im Kamerakörper sitzt ein Sperrstift 21, der durch eine Feder 54 stän dig aus der Kamera herausgedrückt wird. Ein Anschlag 55 begrenzt diese Bewegung. 56 deutet eine Führung für den Stift 21 an. An seinem nach innen weisenden Ende ist der Sperrstift 21 durch eine Abwinklung 57 so gestaltet, dass sein Ende vor das Ende 58 des ausgerasteten Doppelhebels 50 zu liegen kommt.
Der Sperrstift 21 ragt aus der Tragplatte 22 heraus, wie in Fig. 6 besonders deutlich ersichtlich ist. Solange er die in Fig. 6 ge zeichnete vorstehende Lage einnimmt, ist es unmöglich, den Spiegelkasten anzusetzen, denn er stört das Kuppeln der Ausschnitte 24 des Spiegelkastenringes 23 mit den Bajo- nettverschlussbacken 20 der Tragplatte 22. Die in Fig. 6 dargestellte Lage des Sperr stiftes 21 entspricht seiner in Fig. 5 ange gebenen Stellung.
Dieser Sperrstift hindert nicht das Einsetzen von Objektiven normaler, mit dem Entfernungsmesser 4 übereinstim- i mender Brennweite ohne Benutzung des Spiegelkastens, denn solche Objektive kup peln sich an den schon genannten Backen 17 des Objektivverschlussbrettes 16 (Fig. 2).
Infolgedessen verbleibt der Doppelhebel 50 bei Einsetzung solcher Objektive in seiner ausgerasteten Stellung, und die Betätigung des Entfernungsmessers 4 vom Drehknopf 9 aus und damit die Verstellung des Objektiv- versehlusses 12 und des in ihn eingesetzten, nicht gezeichneten Objektivs ist ungehindert möglich. Das Ansetzen des Spiegelkastens 2 jedoch erfordert das Wegbringen des Sperr stiftes 21.
Dies ist nur dann zu erreichen, wenn, wie in Fig. 2 dargestellt, der Entfer- nungsmesserknopf auf die Unendlichmarke eingestellt ist; dabei ist nämlich das Objek- tivverschlussbrett 16 in seine rückwärtige Lage gezogen und der angesetzte Spiegel kasten erhält seine richtige Lage zur Bildebene der Kamera. Nur in dieser genannten Un- endlichstellung des Entfernungsmessers 4 be findet sich aber die Nut 49 der Rasten seheibe 48 gegenüber der Nase 52 des Doppel hebels 50.
In dieser Stellung ist es also mög lich, den Sperrstift 21 entgegen der Feder 54 zurückzuschieben und damit den Doppelhebel 50 zu versehwenken und seine Nase 52 in die Nut 49 einzurasten. Dieses Zurückdrücken des Sperrstiftes 21 nimmt die Abdeckplatte 28 des Spiegelkastenringes 23 in dem Augen blick vor, wenn die Lücken 24 des Ringes 23 den Backen 20 des Bajonettverschlusses gegenübergestellt werden und der Spiegel kasten an die Tragplatte 22 angedrückt wird.
Nun erfolgt das schon erwähnte Verriegeln beider Teile durch Verdrehen des Spiegel- kastens, wobei die Backen 20 in der Nut 45 bleiben. Wie sich aus Fig. 5 ergibt, ist es bei angesetztem Spiegelkasten 2 nicht möglich, den Entfernungsmesser 4 vom Knopf 9 aus zu betäti(Yen, weil der Sperrstift 21 die Ver- rastun;- der Teile 52, 49 nicht freizugeben vermag.
In Fig. 7 ist die schon erwähnte Verra- stung des Betätigungshebels 35 dargestellt. 42 ist wieder die Rastnut im Betätigungs hebel 35, und 43 ist das Sperrglied. Der Sperrhebel 44 ist hier in ausgezogenen Linien in seiner sperrenden Stellung gezeigt. An seinem durch die Wand des Spiegelkastens 2 hindurch ragenden Drehbolzen 59 ist eine z. B. schlaufenartig gebogene Feder 60 befe stigt, die in dieser Stellung des Sperrhebels 44 das Sperrglied 43 in seiner Nut 61 vor wärts gegen den Rand des Betätigungshebels 35 schiebt.
Sobald nun der Betätigungshebel 35 in Richtung des Pfeils 62 verschwenkt wird, bewegt. sich seine Rastnut 42 bis vor das Sperrglied 43, das von der Feder 60 sofort hineingedrückt wird. Dadurch ist der Betä tigungshebel 35 in dieser Stellung verriegelt. Das ist die Stellung, in welcher der Betäti gungshebel 35 den hier nicht gezeichneten Reflexspiegel bereits aus dem Strahlengang herausbewegt hat; die Auslösetaste 11 ist jedoch durch den Betätigungshebel 35 noch nicht in die Auslösestellung niedergedrückt worden.
In dem beschriebenen Zustand ist die Kamera ohne Verwendung des angesetz ten Spiegelkastens benutzbar; man kann nun die Verschlussauslösung durch unmittelbare Betätigung des Auslösehebels oder z. B. durch einzusetzenden Drahtauslöser betätigen. Auf den Spiegelsucher setzt, man irgendeinen ge eigneten Aufstecksucher, beispielsweise einen Sportsucher, auf. Soll der angesetzte Spiegelkasten verwen det werden, so schwenkt man den Sperrhebel 44 in die in Fig. 7 gestrichelt dargestellte Lage.
Dadurch wird mittels der Schlaufe der Feder 60 das Sperrglied 43 aus der Rastnut 42 des Betätigungshebels 35 herausgehoben und hält ihn auch, weiter ausser Eingriff mit dem Betätigungshebel 35, wie punktiert an gedeutet.
Aus optischen Gründen, um nämlich Strahlenabschneidungen des Lichtweges zum Film zu vermeiden, ist, das Hinterglied des zwischen seinen Gliedern mit einem Reflex spiegel ausgestatteten Objektivs so weit aus der hintern Wand des Spiegelkastens heraus geführt, da.ss es in den vom Kupplungs- und Stützring des Spiegelkastens umschlossenen Raum hineinragt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit Auswech seloptik und nicht auswechselbarem Objek- tivverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Ansetzen eines ein Objektiv (3) tragen den Spiegelreflex-Suchergerätes (2) mit einer Kupplungsvorrichtung ausgerüstet ist, welche so ausgebildet ist, dass sie die genaue Lage des Spiegelkastens (2) zur Kamera (1), zu ihrer Bildebene, zum Objektivverschluss (12) und zu den Betätigungsorganen (11) der Kamera (1) sichert und dass sie nach erfolgtem Ansetzen des Spiegelkastens an die Kamera Einstellungen und Betätigungen am Objektivverschluss (12) gestattet. UNTERANSPRÜCHE 1.Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrich tung mit einer Sperrvorrichtung (21) aus gestattet ist, die nur dann das Ansetzen des Spiegelkastens zulässt, wenn der Objektivver- schluss (12) sich in seiner Grundstellung be- f indet. 2.Kamera nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass am Spiegelkasten (2) ein Stütz- und Kupplungsring (23) an gebracht ist, der Kupplungsteile (24) trägt, welche beim Ansetzen des Spiegelkastens mit kamerafesten Kupplungsteilen (20) in Ein griff kommen, und welcher Ring ausserdem Lücken und Ausschnitte (25, 27) in seinem Mantel besitzt, welche eine Einstellung und Betätigung des von ihm übergriffenen Ob jektivverschlusses (12) von aussen her zu lassen. 3.Kamera nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Stütz- und Kupplungsring (23) ein lose drehbares Be tätigungsrad (26) trägt, welches den Mantel des Ringes (23) an einer Umfangsöffnung (27) nach innen so durchgreift, dass es bei mit der Kamera (1) gekuppeltem Ring (23) in eine Aussenverzahnung (15) des Zeiten einstellorgans am Objektivversehluss (12) eingreift. 4. Kamera nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Be- tätigungsrad (26) und der Aussenverzahnung (15) des Zeiteneinstellorgans ein Getriebe eingeschaltet ist, durch das die Umdrehung des Betätigungsrades (26) untersetzt wird. 5.Kamera nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Stütz- und Kupplungsring (23) eine Sehauöffnung (29) besitzt, welche die Ablesung der eingestellten Verschlusszeit gestattet. 6. Kamera nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Schauöffnung (29) an der objektivseitigen Abdeckplatte (28) des Stütz- und Kupplungsringes (23) an gebracht ist. 7.Kamera nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der Kupplungsring (23) des Spiegelkastens (2) an einer am Kamerakörper (1) ange brachten Trägerplatte (22) abstützbar und v erriegelbar ist. B. Kamera nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Kupplungs ring (23) des Spiegelkastens (2) sich am den Objektivverschluss (12) tragenden Brett (16) abstützt. 9.Kamera nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Stütz- und Kupplungsring, welcher Ausschnitte für die V ersehlusseinstellung und -betätigung besitzt, an der Kamera angeordnet ist, der dazu be stimmt ist, mit Kupplungsteilen zusammen zuarbeiten, die fest am Spiegelkasten sitzen. 10. Kamera nach Unteranspruch 1, da- a durch gekennzeichnet, dass zwischen Kamera und Spiegelkasten ein Stütz- und Kupplungs ring angeordnet ist. 11.Kamera nach Unteranspruch 10, ge kennzeichnet durch ein Rastglied (31), das a dazu bestimmt ist, eine falsche Kupplung des Spiegelkastens (2) mit der Kamera aus zuschliessen.- 12. Kamera nach Unteransprueh 11, da durch gekennzeichnet, dass am Spiegelkasten 9 (2) ein Betätigungshebel (35) angelenkt ist, der bei seiner Betätigung zunächst den Re flexspiegel aus dem Strahlengang heraus schwenkt und anschliessend den Verschluss auslöst, welcher Hebel so ausgebildet ist, dass 9 er bei an die Kamera angesetztem Spiegel kasten (2) in Wirkungsverbindung finit der Auslösetaste (11) der Kamera gebracht ist. 13.Kamera nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Betätigungs hebel (35) federnd in der Bereitschaftsstel lung gehalten ist und dass seine Schwenk bewegung durch Anschläge (37, 38, 39) be grenzt ist. 11. Kamera- nach Unteranspruch 13, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der Betätigungshebel (35) durch ein am Spiegelkasten (2) angeordnetes, einstellbares Glied (44) in dessen einer Stellung für die Auslösesehwenkung freigegeben ist, in der andern Stellung jedoch in dem Augenblick verrastet wird, in dem der Spiegel bereits weggeschwenkt ist, das Auslösen des Ver schlusses durch die Betätigung der Auslöse taste (11) an der Kamera (1) jedoch noch nicht durchgeführt ist. 15.Kamera nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei auf einem in Richtung der optischen Achse der Kamera verschiebbaren Trägerbrett (16) fest und nicht auswechselbar angeordnetem Objektiv verschluss (12) die Sperrvorrichtung so aus gebildet ist, dass sie durch Betätigung des Einstellorgans (9) des Objektivverschlussträ- gers (16) freigegeben wird. 16. Kamera nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Ein- und Ausschaltung des Sperrgliedes (21) von dein Einstellorgan (9) des an der Kamera (1) angeordneten, mit der Objektivverschluss- brett-Verstellung gekuppelten Entfernungs messers (4) erfolgt. 17.Kamera nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass als Sperrglied ein Stift (21) dient, der in allen Stellungen ausser der Unendlichstellung des Objektiv verschlussbrettes (16) aus dem Kameravor derteil (1) in den Raum des Stütz- und Kupplungsringes (23) des Spiegelkastens (2) hinein vorsteht. 18.Kamera nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass der hin und her bewegbare Sperrstift (21) mit seinem hintern Ende (57) gegen einen Arm (58) eines He bels (50) federnd (53) anliegt, wobei das Ende (52) des andern Armes gegen eine mit dem Entfernungseinstellorgan (9) fest ge- kuppelte Rastenscheibe (48) gedrückt wird, in welche es nur bei der Unendlielistellung des Entfernungsmesser-Drehknopfes (9) ein zurasten vermag. 19.Kamera nach Unteranspruch 18, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der Sperrstift (21) gegen die Abdeck- platte (28) des Kupplungs- und Stützringes (23) am Spiegelkasten (2) drückt, so dass das Ansetzen nur dann möglich ist, wenn der Stift (21) auszuweichen vermag. 20.Kamera nach Unteranspruch 19, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der unter der Wirkung einer Feder (54) stehende Sperrstift (21) nur dann dem beim Ansetzen des Spiegelkastens (2) wirkenden Druck der Abdeekplatte (28) des letzteren rückwärts auszuweichen vermag, wenn der gegen ihn anliegende Sperrhebel (50) den Weg dazu freigegeben hat, indem ihm nach Rückstellen des Objekt.ivverschlussträger- brettes (16) und des Entfernungsmessers (4) in die Unendlieheinstellung das Ver- schwenken und das Einrasten seines Tast endes (52) in die Rastenscheibe (48)der Entfernungsmesser - Verstelleinrichtung <B>(9)</B> ermöglicht ist. 21. Kamera. nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass der Reflexspiegel innerhalb des Objektivspstems im Spiegel kasten angebracht ist, wobei das Objektiv hinterglied in den vom Kupplungs- und Stützring umschlossenen Raum hineinragt. 22. Kamera nach Patentanspruch, wie in der Zeichnung dargestellt und an Hand der selben beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH292100T | 1951-04-18 |
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| CH292100D CH292100A (de) | 1951-04-18 | 1951-04-18 | Photographische Kamera mit Auswechseloptik und nicht auswechselbarem Objektivverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH292100A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113320718A (zh) * | 2021-06-21 | 2021-08-31 | 上海卫星工程研究所 | 一种新型可更换模块对接装置 |
-
1951
- 1951-04-18 CH CH292100D patent/CH292100A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113320718A (zh) * | 2021-06-21 | 2021-08-31 | 上海卫星工程研究所 | 一种新型可更换模块对接装置 |
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