CH292232A - Elektronenstrahlröhre. - Google Patents

Elektronenstrahlröhre.

Info

Publication number
CH292232A
CH292232A CH292232DA CH292232A CH 292232 A CH292232 A CH 292232A CH 292232D A CH292232D A CH 292232DA CH 292232 A CH292232 A CH 292232A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ray tube
cathode ray
cathode
closely spaced
tube according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH292232A publication Critical patent/CH292232A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/20Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
    • H01J1/28Dispenser-type cathodes, e.g. L-cathode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/20Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J3/00Details of electron-optical or ion-optical arrangements common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J3/02Electron guns
    • H01J3/027Construction of the gun or parts thereof

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Elektronenstrahlröhre.   Es    sind      Elektronenstrahlröhren   bekannt, bei welchen vor der Kathode ein Blendensystem angebracht ist, dessen einzelne Blenden so angeordnet sind und im Betriebe auf derartigen Spannungen liegen, dass aus der Kathode dauernd Elektronen entzogen und zu einem mehr oder weniger stark gebündelten Strahl zusammengefasst werden, in dessen Gang noch eine weitere Elektrode liegt, welche als    Steuerelektrode   wirkt und den Stromdurchgang jeweils, das heisst je nach ihrem    Potential,   sperrt oder freigibt. Diese Steuerelektrode liegt im allgemeinen in kurzer Entfernung hinter dem Brennpunkt des Strahlenbündels.

   Bei diesen Elektronenröhren wird vielfach mit ziemlich grossen Strömen gearbeitet, so dass die Kathode an sich schon    stark   beansprucht wird. Dazu kommt noch, dass die Kathode diesen hohen Elektronenstrom ständig liefern    muss,   da ja unabhängig davon, ob die Steuerelektrode den Strahl durchlässt oder nicht, die Elektronen in stets gleichbleibender Menge der Kathode entzogen werden. Die Spannungen, mit welchen solche Röhren arbeiten, können unter    umständen   sehr hoch sein. In diesem Falle ist auch noch die Gefahr vorhanden, dass die Kathode schon bei ihrer    Aktivierung   bzw. im Betriebe durch Restionen beschädigt und mit der Zeit unbrauchbar wird. 



  Gemäss der Erfindung wird für    eine      I,l.ek-      tronenstrahlröhre   zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen im Impulsbetrieb eine Kathode verwendet, die einen mit einem    erdalkali-      metallhaltigen   Belag überzogenen Träger sowie eine Bedeckung für diesen Belag aus eng    aneinanderliegenden   Streifen aus einem Metall besitzt, dessen Schmelzpunkt über 1600     G   liegt. Der auf die Kathodenoberfläche aufgebrachte Belag kann aus    Erdalkalimetalloxvd   oder einer    Erdallialimetallegierung,   wie z. B. einer Barium- oder    Strontiumlegierung,   bestehen.

   Die Bedeckung mittels einer Reihe dicht    aneinanderliegender   Streifen kann aus Drähten oder Bändern aus Wolfram,    Molyb-      dän   oder einem andern hochschmelzenden Metall bestehen. Eine derartige Kathode ist hochbelastbar    und   für den Betrieb mit grossen Spannungen geeignet, da sie völlig sicher gegen    Spratzen,   das heisst Ablösen von Teilen der emissionsfähigen Schicht, ist. Diese Eigenschaft ist dadurch begründet, dass der Sitz der Emission die    monat.omare      Erdalkali-      metall-,   z.

   B.    Bariumschicht,   ist, welche auf den Drähten oder Bändern sitzt und durch    Wanderung   des    Metalles   an deren Oberfläche immer wieder ersetzt wird, während der eigentliche    Emissionsvorrat   (die    Oxydschicht)   durch die Drähte oder Bänder geschützt ist. Wenn durch irgendwelche, z. B. thermische, Wirkungen eine Stelle der Kathodenoberfläche besonders stark beansprucht wird, dann kann jeweils nur ein Teil der auf den Drähten oder Bändern befindlichen    emissionsfähigen   Leichtmetallschicht verdampfen, wird aber sofort wieder aus dem Vorrat ersetzt. Die Emis- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    sionsfähigkeit   der Kathode ist damit    ständig   sichergestellt. 



  Ein    Ausführungsbeispiel   der Erfindung ist in der Zeichnung in vereinfachter Darstellung veranschaulicht. Mit 1 ist der Körper der indirekt geheizten    Flaelikathode   bezeichnet, der mit einem    Erdalkalimetallozyd   enthaltenden Emissionsbelag 2 bedeckt ist. Auf diesen ist eine Bedeckung 3 von Drähten (bzw. Bändern) aus bei über 1600  C    schmelzendem   Metall, z.

   B.    Molybdän,   angebracht, welche eng    aneinanderliegen.   4 und 5 sind zwei    blenden-      förmige   Elektroden, an welche derartige Potentiale gelegt werden, dass ein gebündelter Elektronenstrahl entsteht, dessen Brennpunkt mit 6 bezeichnet ist. 7 ist die Steuerelektrode, welche den Stromdurchgang    weeliselweise   freigibt    bzw.-sperrt.   Aus der Kathode wird jedoch ständig Strom entnommen. 



  Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind natürlich noch gewisse Abwandlungen möglich. So kann z. B. als emissionsfähiger Stoff anstatt eines    Erdalkalioxydes   auch eine    Erdalkali-      metallegierung   verwendet. werden, beispielsweise eine solche aus Barium und Aluminium oder Beryllium. Auch bezüglich der konstruktiven Ausführung der Kathode sind verschiedene    Möglichkeiten   vorhanden. Wenn der Emissionsvorrat mit flachen Metallstreifen bedeckt ist, kann man diese auch in der Weise anbringen, dass die parallelen Ränder der Streifen einander etwas überlappen. Auch ein Geflecht aus Drähten oder Bändern kann als    Bedek-      kung   für den Emissionsvorrat verwendet werden.

   Was die Steuerung des Stromes betrifft, kann diese auch durch elektrostatische oder elektromagnetische    Querablenkung   erfolgen, z. B. durch    Magnetspulen   B. 



  Zur Bildung der eng    aneinanderliegenden   Streifen, welche den emissionsfördernden Be- lag bedecken, kann so verfahren werden,    dal3   Drähte oder Bänder in unmittelbar    aneinan-      derliegenden   Windungen auf den Kathodenkörper aufgebracht. werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronenstrahlröhre zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen im Impulsbetrieb, dadurch gekennzeichnet, class die Kathode einen mit einem erdalkalimetalllialtigen Belag überzogen Träger sowie eine Bedeckung für diesen Belag mittels eng aneinanderliegender Streifen aus über 1600 C schmelzendem Metall besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektronenstrahlröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eng aneinanderliegenden Streifen aus Drähten bestehen. ?. Elektronenstrahlröhre nach Patentan- sprueli, dadurch -el@ciinzeielinet, class die eng aneinanderliegeuclen Streifen aus Bändern bestehen. 3.
    Elektronenstrahlröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eng aneinanderliegenden Streifen wendelförmig in unmittelbar aneinanclerliegenden Windungen auf den Kathodenkörper aufgewickelt sind. -1. Elektronenstrahlröhre iiaeli Patentan- spx-ticli, dadurch gekennzeielinet, dass die eng aneinanderliegenden Streifen aus Wolfram bestehen. 5. Elektronenstrahlröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eng aneinanderliegenden Streifen aus Molybdän bestehen. 6.
    Elektronenstrahlröhre nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag von einer Barium-Berilliumlegierung gebildet ist.
CH292232D 1944-08-29 1951-06-15 Elektronenstrahlröhre. CH292232A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE292232X 1944-08-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH292232A true CH292232A (de) 1953-07-31

Family

ID=6072231

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH292232D CH292232A (de) 1944-08-29 1951-06-15 Elektronenstrahlröhre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH292232A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1514255C3 (de) Röntgenbildverstärker
DE2516464C3 (de) Kathodenstrahlröhre
CH292232A (de) Elektronenstrahlröhre.
DE885899C (de) Elektronenstrahlroehre
DE2505167A1 (de) Mikrokanalplatte mit ausgangsseitig abgewinkelten mikrokanaelen, verfahren zur herstellung einer derartigen platte und anwendung dieser platte in elektronischen anordnungen
DE814918C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit einem gerichteten Elektronenbuendel
DE2315794A1 (de) Speichernde anzeigeroehre
DE1200959B (de) Direktabbildende Kathodenstrahl-Speicherroehre
DE693296C (de) Anordnung zur elektronenoptischen Abbildung von Folien mit Sekundaerelektronen
DE2021767A1 (de) Anzeigevorrichtung
DE747206C (de) Elektrodenanordnung fuer Kathodenstrahlroehren
AT158483B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE700000C (de) les positiver oder negativer Ladungstraeger
DE1295726B (de) Elektronenoptischer Bildwandler
AT220200B (de) Mit einem Kathoden- oder Ionenstrahlenbündel arbeitende Entladungsröhre, insbesondere Fernsehbildröhre
DE692906C (de) Elektrodenanordnung zur Erzeugung eines negativen ektronen gebildeten Entladungsstromes zwischen zwei Elektroden
DE762710C (de) Elektronenvervielfacher mit als feinmaschige Netze ausgebildeten und durch Aufdampfen einer aktivierenden Substanz aktivierten Prallelektroden
DE532638C (de) Mehrfachroehre
DE874176C (de) Sekundaerelektronenvervielfacher mit Gluehkathode
DE973337C (de) Roentgenroehre fuer punktfoermigen Brennfleck
DE965948C (de) Elektrode fuer Gas- und Dampfentladungsroehren
AT144980B (de) Schaltung mit Schirmgitterröhre.
AT149920B (de) Netzhautelektrode für Fernsehröhren.
DE1489716C (de) Verstarkereinheit fur elektro nenoptische Bildverstärker
DE884507C (de) Speichernder Kathodenstrahlbildabtaster mit einer vom ein- oder zweiseitigen Mosaikschirm getrennt angeordneten zusammen-haengenden Photokathodenschicht