CH292232A - Elektronenstrahlröhre. - Google Patents
Elektronenstrahlröhre.Info
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Description
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Elektronenstrahlröhre. Es sind Elektronenstrahlröhren bekannt, bei welchen vor der Kathode ein Blendensystem angebracht ist, dessen einzelne Blenden so angeordnet sind und im Betriebe auf derartigen Spannungen liegen, dass aus der Kathode dauernd Elektronen entzogen und zu einem mehr oder weniger stark gebündelten Strahl zusammengefasst werden, in dessen Gang noch eine weitere Elektrode liegt, welche als Steuerelektrode wirkt und den Stromdurchgang jeweils, das heisst je nach ihrem Potential, sperrt oder freigibt. Diese Steuerelektrode liegt im allgemeinen in kurzer Entfernung hinter dem Brennpunkt des Strahlenbündels.
Bei diesen Elektronenröhren wird vielfach mit ziemlich grossen Strömen gearbeitet, so dass die Kathode an sich schon stark beansprucht wird. Dazu kommt noch, dass die Kathode diesen hohen Elektronenstrom ständig liefern muss, da ja unabhängig davon, ob die Steuerelektrode den Strahl durchlässt oder nicht, die Elektronen in stets gleichbleibender Menge der Kathode entzogen werden. Die Spannungen, mit welchen solche Röhren arbeiten, können unter umständen sehr hoch sein. In diesem Falle ist auch noch die Gefahr vorhanden, dass die Kathode schon bei ihrer Aktivierung bzw. im Betriebe durch Restionen beschädigt und mit der Zeit unbrauchbar wird.
Gemäss der Erfindung wird für eine I,l.ek- tronenstrahlröhre zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen im Impulsbetrieb eine Kathode verwendet, die einen mit einem erdalkali- metallhaltigen Belag überzogenen Träger sowie eine Bedeckung für diesen Belag aus eng aneinanderliegenden Streifen aus einem Metall besitzt, dessen Schmelzpunkt über 1600 G liegt. Der auf die Kathodenoberfläche aufgebrachte Belag kann aus Erdalkalimetalloxvd oder einer Erdallialimetallegierung, wie z. B. einer Barium- oder Strontiumlegierung, bestehen.
Die Bedeckung mittels einer Reihe dicht aneinanderliegender Streifen kann aus Drähten oder Bändern aus Wolfram, Molyb- dän oder einem andern hochschmelzenden Metall bestehen. Eine derartige Kathode ist hochbelastbar und für den Betrieb mit grossen Spannungen geeignet, da sie völlig sicher gegen Spratzen, das heisst Ablösen von Teilen der emissionsfähigen Schicht, ist. Diese Eigenschaft ist dadurch begründet, dass der Sitz der Emission die monat.omare Erdalkali- metall-, z.
B. Bariumschicht, ist, welche auf den Drähten oder Bändern sitzt und durch Wanderung des Metalles an deren Oberfläche immer wieder ersetzt wird, während der eigentliche Emissionsvorrat (die Oxydschicht) durch die Drähte oder Bänder geschützt ist. Wenn durch irgendwelche, z. B. thermische, Wirkungen eine Stelle der Kathodenoberfläche besonders stark beansprucht wird, dann kann jeweils nur ein Teil der auf den Drähten oder Bändern befindlichen emissionsfähigen Leichtmetallschicht verdampfen, wird aber sofort wieder aus dem Vorrat ersetzt. Die Emis-
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sionsfähigkeit der Kathode ist damit ständig sichergestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in vereinfachter Darstellung veranschaulicht. Mit 1 ist der Körper der indirekt geheizten Flaelikathode bezeichnet, der mit einem Erdalkalimetallozyd enthaltenden Emissionsbelag 2 bedeckt ist. Auf diesen ist eine Bedeckung 3 von Drähten (bzw. Bändern) aus bei über 1600 C schmelzendem Metall, z.
B. Molybdän, angebracht, welche eng aneinanderliegen. 4 und 5 sind zwei blenden- förmige Elektroden, an welche derartige Potentiale gelegt werden, dass ein gebündelter Elektronenstrahl entsteht, dessen Brennpunkt mit 6 bezeichnet ist. 7 ist die Steuerelektrode, welche den Stromdurchgang weeliselweise freigibt bzw.-sperrt. Aus der Kathode wird jedoch ständig Strom entnommen.
Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind natürlich noch gewisse Abwandlungen möglich. So kann z. B. als emissionsfähiger Stoff anstatt eines Erdalkalioxydes auch eine Erdalkali- metallegierung verwendet. werden, beispielsweise eine solche aus Barium und Aluminium oder Beryllium. Auch bezüglich der konstruktiven Ausführung der Kathode sind verschiedene Möglichkeiten vorhanden. Wenn der Emissionsvorrat mit flachen Metallstreifen bedeckt ist, kann man diese auch in der Weise anbringen, dass die parallelen Ränder der Streifen einander etwas überlappen. Auch ein Geflecht aus Drähten oder Bändern kann als Bedek- kung für den Emissionsvorrat verwendet werden.
Was die Steuerung des Stromes betrifft, kann diese auch durch elektrostatische oder elektromagnetische Querablenkung erfolgen, z. B. durch Magnetspulen B.
Zur Bildung der eng aneinanderliegenden Streifen, welche den emissionsfördernden Be- lag bedecken, kann so verfahren werden, dal3 Drähte oder Bänder in unmittelbar aneinan- derliegenden Windungen auf den Kathodenkörper aufgebracht. werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektronenstrahlröhre zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen im Impulsbetrieb, dadurch gekennzeichnet, class die Kathode einen mit einem erdalkalimetalllialtigen Belag überzogen Träger sowie eine Bedeckung für diesen Belag mittels eng aneinanderliegender Streifen aus über 1600 C schmelzendem Metall besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.Elektronenstrahlröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eng aneinanderliegenden Streifen aus Drähten bestehen. ?. Elektronenstrahlröhre nach Patentan- sprueli, dadurch -el@ciinzeielinet, class die eng aneinanderliegeuclen Streifen aus Bändern bestehen. 3.Elektronenstrahlröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eng aneinanderliegenden Streifen wendelförmig in unmittelbar aneinanclerliegenden Windungen auf den Kathodenkörper aufgewickelt sind. -1. Elektronenstrahlröhre iiaeli Patentan- spx-ticli, dadurch gekennzeielinet, dass die eng aneinanderliegenden Streifen aus Wolfram bestehen. 5. Elektronenstrahlröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eng aneinanderliegenden Streifen aus Molybdän bestehen. 6.Elektronenstrahlröhre nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag von einer Barium-Berilliumlegierung gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE292232X | 1944-08-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH292232A true CH292232A (de) | 1953-07-31 |
Family
ID=6072231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH292232D CH292232A (de) | 1944-08-29 | 1951-06-15 | Elektronenstrahlröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH292232A (de) |
-
1951
- 1951-06-15 CH CH292232D patent/CH292232A/de unknown
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