CH292513A - Dichtungseinrichtung an Rohrverbindungen. - Google Patents

Dichtungseinrichtung an Rohrverbindungen.

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CH292513A
CH292513A CH292513DA CH292513A CH 292513 A CH292513 A CH 292513A CH 292513D A CH292513D A CH 292513DA CH 292513 A CH292513 A CH 292513A
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CH
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ring
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sealing
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Ag L Von Roll
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Ag L Von Roll
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00Flanged joints
    • F16L23/16Flanged joints characterised by the sealing means
    • F16L23/18Flanged joints characterised by the sealing means the sealing means being rings
    • F16L23/20Flanged joints characterised by the sealing means the sealing means being rings made exclusively of metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description


  Dichtungseinrichtung an Rohrverbindungen.    Die Dichtung von Rohrverbindungen, die  unter hohem Druck stehende Medien führen,  ist     ausserordentlich    schwierig. Damit erklärt       sich    auch, weshalb die Vorschläge für     Dich-          tungseinriclitungen    für derartige     Rohrleitun-          geii        aul:        erordentlich    zahlreich sind.

   Die bei       niederen        Drüeken    verwendeten Packungs  materialien eignen sich wegen ihrer geringen       mechanischen    Festigkeit, nicht für hohe       Drüeke.    Es werden daher oft Metalle, wie  Kupfer, Aluminium, Weicheisen usw., in Dich  tungskonstruktionen verwendet, wobei jedoch  der Aufbau dieser Dichtungseinrichtungen       demjenigen    für niedere Drücke prinzipiell       gleieli    sind.  



  Die Wirkung dieser Dichtungen beruht       darauf,    dass sieh das Dichtungsmaterial unter       dein    Einfluss des Dichtungsdruckes plastisch       verformt    und sich so allfälligen Unebenheiten  der     Flanselien    anpasst.

   Es ist auch eine Dich  tungseinrichtung bekanntgeworden, die spe  ziell für Rohrverbindungen für Rohrleitun  gen, die unter hohem Druck stehende Medien       führen,    Verwendung finden soll, bei welcher  der eine Flansch     kegelstumpfförmig    ausge  bildet.

   ist, während das Gegenstück einen  Konus mit etwas grösserem Öffnungswinkel       aufweist.    Da bereits bei kleinen Abweichun  gen der beiden Achsen die     Elastizitätsgrenze     an der     Berührungslinie    des     kegelstumpfförmi-          gen    Flansches mit dem Konus des     Gegen-          stüekes    überschritten werden muss, um eine  gute Dichtung zu erhalten, kann auch diese       Verbindum;,    in die Kategorie der Dichtungen    mit plastischer Verformung eingereiht wer  den.  



  Die Erfahrung zeigt nun aber, dass unter  erschwerten Bedingungen, wie z. B. wechseln  der Temperatur usw., besonders bei den Ver  bindungen bekannter Bauart gerade das hier  notwendige     übersehreiten    der Elastizitäts  grenze und die notwendige plastische Verfor  mung der Dichtungsmaterialien von Nachteil  ist. Ferner können derartige     Verbindungen     mit plastischer Verformung der Packungen im  allgemeinen nur einmal verwendet werden, da  sich das Material infolge der stattgefundenen  Kaltverformung bei dem ersten Zusammen  schluss derart verfestigt, dass es sich bei einem  erneuten Zusammenbau, der kaum mehr in  der gleichen Lage erfolgt, nicht mehr genü  gend verformen kann.  



  Bei allen Dichtungseinrichtungen für Rohr  verbindungen für unter hohem Druck ste  hende Medien führende Rohrleitungen sind  verhältnismässig grosse Kräfte zur Erzielung  eines vollkommenen Abschlusses notwendig.  Dies gilt sowohl für Dichtungseinrichtungen,  die eine plastische     Verformung    eines Dich  tungsmaterials als auch für solche, die nur  eine elastische Verformung des Dichtungs  materials erforderlich machen.

   Es bestand  daher das Bedürfnis, Konstruktionen zu schaf  fen, die die Druckdifferenz zwischen Druck  raum und Umgebung zur Erzielung des für  den vollkommenen Abschluss notwendigen  Dichtungsdruckes     mitverwenden.         Den     (legenstand    der vorliegenden Erfin  dung bildet nun eine     Diehtungseinriehtung    an       Rohrverbindungen        _z.    B. für unter hohem       Druck    stehende Medien führende     Rohrleitun-          ()-en,    die die     -Nachteile    der bekannten     Dieli-          tun        g:

  seinriehtungen    beseitigt, daneben aber     ü1     ihrem Aufbau     ausserordentlich    einfach sein  kann.  



  Die     Diehtungseinriehtung        -emäss    der     vor-          liegenden        Erfindung        kennzeichnet    sieh da  durch,     dass    die zu     verbindenden    Rohrenden  auf der Rohrinnenseite konisch     -ausg@el)ildet     sind und     daI>        zwischen    die Rohrenden ein  Ring eingelegt ist, der mindestens an     denjeiii-          gen@Stellen,    an denen er auf den konischen  Teilen der Rohrenden     anliegt.,

      kugelig     aLisge-          bildet    ist.  



  In der beiliegenden     Zeichnung,    ist, eine bei  spielsweise     Ausführungsform    des Gegenstan  des der     Erfindung-        dar;-estellt.    Es zeigt:       Fig-.    1 einen Schnitt     duiTli    die     Rohrvei.1-          bindun    g,       Fi-.    ? eine     Ausbildun        @-    des     Meldung'.        -          rin,-es.     



  Der auf seinen     Ariflag,eflä.ehen    kugelför  mig     ausgebildete    Ring 1 ist zwischen die bei  den zu verbindenden Rohrenden '?     eingelegt.     Die Rohrenden ?     weisen        konische        Ausdrehun-          gen    5 auf, auf denen die     Kugelfläelie    des     Rill-          ges    1 zur Anlage kommt. Die Flanschen       werden    in bekannter     -Weise    mittels Sehrauben       ?.        verbunden.     



  Bei\ dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1  ist, die     -aiize        Aussenfläche    des Ringes     kuaeli-          ausgebildet.        Selbstv        erständlieh    kann der     Ring-          auch        nur    an seinem     Auflageflächen,    das heisst  an     denjenigen        Stellen,    an denen er mit den  konischen     Ausnehinungen    5 der Rohrenden  zur Anlage kommt,

       kugelig    ausgebildet     sein.     Eine solche     Ausbildung    des Ringes 1 ist in       Fig.         _        dargestellt.    Dort sind nur die     Kanten    6  des Ringes kugelig ausgebildet. Es ist ohne       weiteres\einleuehtend,    dass     nian        zweel@mässig     den     Koliuswinkel    der konischen     Ausnehniun-          " en    5 genügend klein wählt.

   Immerhin muss  dieser Winkel     zur        Erleiehterun-    allfälliger    Demontage     nietet    kleiner gewählt werden als  der     Reilrun        \,-swinkel.    Der     Innendurchmesser     des Ringes     wird        aweel,niässig    so gewählt, dass  er     demjenigen    der     Rohrleitung        entspricht.     



  Die beschriebene     Pielitung    arbeitet, wie       Versuelie        gezeigt    haben,     aueli    unter schwersten       Verhältnissen        zuverlässig.    Die Dichtungskraft  wird     durch        den        Druck    des     3lediums,    das die       Rolirleittiii,),        fiilirt,        aufgebraelit.        Dieser        Drtlek     wirkt auf den Teil des     @in < @es,

      der zwischen  den     Aufla@gelimeri    der     kilgeligen        Auflagefläche     des     13ingis    auf     clen        Konen    der     Rohrenden          lie        gt.     



  Die     Beschriebene        Diehtungseinriehtung          hrin=;-t        verschiedene    Vorteile. So     werden        ange-          sieht-s    des Unistandes, dass die Dichtungskräfte  im wesentlichen radial gerichtet sind, die       Verbindungsel.einente    zum grossen Teil von  ihnen entlastet.

   Weiter bringt die kugelige       Foren    der     -luflagefliieheii    des Ringes den       Vorteil,        dass    die     Achsen.    der durch die     Dich-          tar.verbundenen    Teile unter     einem    Winkel  zueinander stehen können, ohne dass die     Ab-          diehtun-        ir@,endwie    beeinträchtigt wird.

   Da  die     Ansehlussstüeke    auf beiden Seiten der       Dichtung    gleich     ausgebildet    sind, besteht die       giöl@tniöglicheustausehbarkeit,was        insbeson-          clere   <B>An-</B>     Versriehsanlagen,    bei welchen ja häu  fig die     Leitruigsführung    geändert wird, von       grosser        Bedeutung    ist.

   Da eine     kugelige          Fliielle        auf        einer    konischen Fläche aufliegt,  wird bei     i"hei-beanspruelirilig    der Ring die       Neigung    haben, sieh in Querrichtung durch  zubiegen. In diesem. Fall rücken die Auflage  knien zusammen, so dass der     Diehtungsdruek     nicht     übermässi-        anwachsen    kann.

   Die     kuge-          li-e    Form der     --luflag-efläehen    des Ringes  bringt weiter den Vorteil, dass bei     Cberbean-          sprueliun#,-    die Auflagefläche grösser wird.

    Eine plastische     V        erforniung,    die eine Wieder  v     erwendung    der     Rohrverbindung    in Frage  stellen würde, ist daher selbst bei     aLisserordent-          liehen        Beanspruchungen        ausgeschlossen,    so  dass     der        Diclitung-sring        praktisch    unbeschränkt  oft     verwendet.        werden    kann.

   An die Mass  <U>haltig</U>     eit.    des     Ringes    und der     Diehtungs-          fläehen        werden    infolge der konischen Aus-      Bildung der Rohrenden keine grossen Anforde  rungen gestellt. Dagegen ist es vorteilhaft,       v-enn    sowohl die kugeligen Auflageflächen des       Ringes    als     aueli    die konischen     Ausnehmun-          gen    der Rohrenden mit hoher Oberflächen  giite aasgeführt, werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dichtungseinrichtung an Rohrverbindinm- @Olen, dadurch gekennzeiehnet, dass die zu ver bindenden Rohrenden auf der Rohrinnenseite koniseli ausgebildet sind und dass zwisehen die Rohrenden ein Ring eingelegt ist, der minde stens an denjenigen Stellen, an denen er auf den konischen Teilen der Rohrenden anliegt, hugeli@@ ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Dichtungseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ge samte Aussenfläche des Ringes Kugelform auf weist. 2.
    Dichtungseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Ringes so gewählt ist, dass er dem Innendurchmesser der Rohrlei tung entspricht. 3. Dichtungseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ko- nuswinkel der konischen Ausnehmung der bei den Rohrenden nicht kleiner als der Reibungs winkel, aber auch nicht wesentlich grösser ge wählt ist.
CH292513D 1950-07-03 1950-07-03 Dichtungseinrichtung an Rohrverbindungen. CH292513A (de)

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