CH292723A - Biegsames, elektrisches Heizelement. - Google Patents
Biegsames, elektrisches Heizelement.Info
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Description
Biegsames, elektrisches Heizelement. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein biegsames, elektrisches Heizelement.
Solche Heizelemente können insbesondere bei Kondensations- und Fraktionierungsappa- raten mit elektrisch geheizter -Säule, in Röh ren und dergleichen verwendet werden.
Bei Säulen kann die Kondensation schon früher als gewünscht eintreten. Es ist des halb oft. notwendig, verschiedene Teile der Säule, zum Beispiel einer Fraktionierungs- säule, zu erwärmen. Die Schwierigkeiten beim Erwärmen von Apparaten von relativ hoher Temperatur, zum Beispiel von Frak- t.ionierungssäulen, Behältern und Rohren in chemischen Laboratorien sind mannigfaltig zufolge der grossen Verschiedenheit der Grösse solcher Apparate. Die Säulendurchmesser lie gen zwischen 2,5 cm und 20 cm bei entspre chend unterschiedlichen Längen. Ferner müs sen oft nur einzelne Teile des Apparates er wärmt werden.
Zweckmässig wird die zuzu führende Wärme elektrisch erzeugt, einer seits zufolge der einfachen Regulierungsmög- liehkeit und anderseits weil auf diesem Wege rasch hohe Temperaturen erreicht werden können.
Bei Verwendung von Elektrizität, zu den genannten Heizzwecken ist es heute üblich, isolierten oder unisolierten Widerstandsdraht zu verwenden, der sehraubenlinienförmig di rekt auf das zu heizende Rohr aufgewickell ist, wobei dieses Heizelement zur Verhinde rung von Wärmeverlusten von Lagen aus wärmeisolierendem ,Material überdeckt ist. Es wurden auch speziell geformte Heiz kissen verwendet. Sie sind aber schlecht. in ihrer Arbeitslage zu fixieren, und oft wird eine grosse Anzahl solcher Heizkissen benötigt.
Die Erfindung bezweckt ein biegsames, elektrisches Heizelement zu schaffen, das auf Textilstoffe oder andere Unterlagen aufge bracht werden kann und das unter Vermei dung der erwähnten Nachteile sich zur Ver wendung in den genannten Apparaten eignet.
Zur Erreichung des gemannten Zweckes kennzeichnet sich das erfindungsgemässe Heiz- element durch ein mechanisch und elektrisch nicht unterbrochenes Band, -das wenigstens einen in Längs- und Querrichtung dehnbaren Längsstreifen aus - Widerstandsdraht. auf weist, an dem Borten aus elektrisch nicht leitenden Fäden angeordnet sind, welche mit dem Widerstandsdraht verbunden sind. Da bei können diese Borten ebenfalls in Längs- und Querrichtung dehnbar sein.
Das Band kann mehrere @ der genannten Längsstreifen aus Widerstandsdraht besitzen, die je mit Borten aus isolierenden Fäden versehen sind und aus einem .Stück gebildet sein können. Die Längsstreifen und/oder die Borten können gestrickt oder gehäkelt sein.
Das biegsame, elektrische Heizelement kann auch einen elastischen, in Längs- und Querrichtung dehnbaren Träger aus Isolier material, zum Beispiel Glasfasern, aufweisen, auf dem. das aus Längsstreifen aus Wider standsdraht und Borten gebildete Band auf gebracht ist. Ferner kann das Heizelement ein Stück eines biegsamen, elastischen und isolierenden Schlauches aufweisen, das aus gestrickten oder gewobenen Glasfasern be stehen kann, wobei das aus Streifen aus Wi derstandsdraht. und Borten aus Isoliermaterial gebildete Band auf diesen Schlauch aufge bracht ist.
Fm Wärmeverluste nach aussen vermeiden zu können, kann .das Heizelement auf einer Seite eine Schicht aus wärmeisolierendem Material aufweisen, und zwar derart, dass die elastischen Eigenschaften des Heizelemen- tes nicht beeinträchtigt werden.
Das biegsame elektrische Heizelement kann zum Beispiel auch dazu verwendet. werden, Geräte auf relativ niedere Temperaturen zu erwärmen. Es kann auch als Heizelement für Heizapparate, wie Decken, Kleider, Heizkis sen, Haushaltbehälter oder Kessel dienen.
An Hand der beiliegenden Zeichnung soll der Erfindungsgegenstand beispielsweise nä her erläutert werden; es zeigt: Fig.1 ein Ausführungsbeispiel des erfin dungsgemässen Heizelementes, das einen Längsstreifen aus Draht. und Borten aus Iso lationsmaterial besitzt, Fig. 2 eine Variante zu Fig. 1, wobei das Heizelement zteei Längsstreifen aus Wider- standsdraht besitzt und jeder dieser Längs streifen mit Borten aus isolierenden Fäden versehen ist.
Zur Herstellung des in Fig.1 gezeigten Heizelementes werden ein V,#% iderstaldsdraht es mit entsprechend kleinem Durchmesser und ein Glasfaserdraht b auf einer geeigneten Strickmaschine, zum Beispiel einem Ketten stuhl, verarbeitet, und zwar derart, dass die Maschine gleichzeitig einerseits den Wider standsdraht a zu einem Längsstreifen c und anderseits den Glasfaserdraht b zu Borten d an beiden Längsstreifenrändern kontinuier lich verarbeitet.,
wobei die Borten d und der Längsstreifen c ein aus Kettfäden herge stelltes Maschengebilde 'darstellen, das in Längs- und Querrichtung dehnbar ist. Die Maschine muss natürlich dem zu verarbei tenden Metall- und Glasfaserdraht angepasst sein.
Auf diese Weise wird ein kontinuier.. liebes Reizelementband erhalten, von dem beliebige Längen ab,esehnitten werden kön nen, die durch Nähen, heften, Kleben oder dergleichen an Stoffen, zum Beispiel auch an Handschuhen, a,ngebraeht werden können, wobei die Borten des Bandes den? Wider- standsdralit in seiner Lage bezüglich des Ge genstandes fixieren,
an welchen das Heizele ment befestigt. ist.
Gemäss Fig. ? besitzt das Band des bieg samen, elektrischen Heizelementes bezüglich seiner Breite aufeinanderfolgencle Abschnitte (Längsstreifen und Borten) d, <I>c, cl, c, d.</I>
Das Band könnte auch noch mehr Längs streifen c aus W iderstandsdraht. und Borten cl aus elektrisch nichtleitenden Fäden aufwei sen, zum Beispiel in der Kombination <I>cl,</I> c, <I>d, e, d, c, d</I> oder einer ähnlichen Kombination.
Ein für die gezeigten Bänder g-eeignetei, Träger kann aus einem Gestrick bestehen, das in gleicher Weise wie die Bänder gemäss den Fig.1 und 2 hergestellt ist, ausgenommen, dass es vollständig aus CTlasfaserdraht be steht. Ein solches Gestrick kann eine grössere, gleiche oder auch kleinere Breite besitzen als die Bänder gemäss den Fig. 1 und ?.
Sowohl Bänder gemäss den Fig. l und'? allein als auch mit einem eben beschriebenen Träger verbundene Bänder können Ileizele- mente bilden, die zum Erwärmen auf geringe Temperatur, zum Beispiel. von Heizgeräten, wie Decken, Kleidern, Heizkissen und Haus haltbehältern oder Kesseln verwendbar Sind. Sie können jedoch auch zum Erwärmen auf höhere Temperaturen, zum Beispiel zur Säu- lenheizung, benützt werden.
In diesem und natürlich auch in andern Fällen, bei welchen ein Band gemäss Fig. 1 oder 2 zusammen mit einem Träger vorgesehen ist, muss das Ver binden des Bandes Lund des Trägergestricks derart erfolgen, dass die Biegsamkeit. des Heizelementes nicht beeinträelitig,t wird: (lies kann zum Beispiel durch Zusanimennä hen unter Sehlaufenbildung erfolgen.
Die beschriebenen bieg:santen elektrischen Heizelemente können in Standardlängen her gestellt Lind einzeln oder mehrere zusammen- gesetzt benützt werden. Sie können mit leieh- ter Vorspannttng rund um eine Säule gewun den sein und bleiben so ohne zusätzliche Be- festi;,ttiiosniittel in ihrer Lage fixiert.
Das obere und untere Ende des Elementes können aber auch durch geeignete Mittel festgehal ten sein, zum Beispiel durch einen Ring, ge bildet durch eine über das Rohr gestülpte, eng gewundene Feder.
An beiden Enden des Heizelementes kön nen verschiedene Anschlüsse zum Einstellen auf verschiedene Widerstände vorgesehen ,ein, so dass die Wattbelastung pro Längen einheit des Elementes verschieden eingestellt werden kann durch entsprechende Wahl der Anschlüsse.
Glasfasern eignen sich besonders gut als Material für das elastische Trägerband. Aber sowohl der Träger als auch die Borten d können aus einem andern Isoliermaterial her- @-estellt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bieg:sanles, elektrisches Heizelement, ge kennzeichnet durch ein mechanisch und elek trisch nicht unterbrochenes Band, das wenig- tens einen in Längs- und Querrichtung dehnbaren Längsstreifen aus Widerstands- dralit aufweist, an dem Borten aus elektrisch nicht leitenden Fäden angeordnet sind, welche mit deni Widerstandsdraht verbunden sind. UNTER-ANSPRÜCHE: 1. Heizelement nach Patentanspruch, da durch --ekennzeiehnet, dass die genannten Borten ebenfalls in Längs- und Querrichtung dehnbar sind. 2.Heizelement nach. Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Längsstreifen ein aus Kett- fäden hergestelltes lVlaschengebilde darstellt. Heizelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten. Borten ein aus Kettfäden hergestelltes Maschengebilde darstellen. 4.Heizelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, class sowohl der Längsstreifen aus Wider- standsdrallt, als auch die Borten ein aus Kett- fäden her-estelltes Maschengebilde darstellen.5. Heizelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das aus Längs streifen aus Widerstandsdraht und Borten aus elektrisch nichtleitenden Fäden gebildete Band auf einen Träger aus Isoliermaterial aufgebracht ist, welcher Träger in Längs- und Querrichtung dehnbar ist. 6. Heizelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Träger aus Glasfasern be steht. 7.Heizelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es zur Verhütung von Wärmeverlusten auf einer Seite eine Schicht. aus wärmeisolierendem Material auf weist, welche die Biegsamkeit des Heizelemen- tes nicht beeinträchtigt. B. Heizelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Längsstreifen ein Gestrick aus Widerstands draht ist. 9. Heizelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Längsstreifen als Häkelware ausgebildet ist. 10. Heizelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Borten Ge- stricke sind. 11.Heizelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Borten als Häkelware ausgebildet sind. 12. Heizelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Schlauch aus Glasfasern ist. 13. Heizelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Gestrick ist. 14. Heizelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Gewebe ist. 15. Heizelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Band mehrere Streifen aus Widerstandsdraht besitzt, die alle mit seitlichen Borten aus isolierenden Fäden versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH292723T | 1950-09-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH292723A true CH292723A (de) | 1953-08-31 |
Family
ID=4487924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH292723D CH292723A (de) | 1950-09-22 | 1950-09-22 | Biegsames, elektrisches Heizelement. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH292723A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0532468A1 (de) * | 1991-09-11 | 1993-03-17 | TECNIT-Technische Textilien und Systeme GmbH | Elektrisches Heizelement |
-
1950
- 1950-09-22 CH CH292723D patent/CH292723A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0532468A1 (de) * | 1991-09-11 | 1993-03-17 | TECNIT-Technische Textilien und Systeme GmbH | Elektrisches Heizelement |
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