CH292751A - Kupplung zur Bewirkung des Ausziehens von Schleifen an einer Spinnmaschine. - Google Patents

Kupplung zur Bewirkung des Ausziehens von Schleifen an einer Spinnmaschine.

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CH292751A
CH292751A CH292751DA CH292751A CH 292751 A CH292751 A CH 292751A CH 292751D A CH292751D A CH 292751DA CH 292751 A CH292751 A CH 292751A
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CH
Switzerland
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coupling
clutch
machine
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switching
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English (en)
Inventor
Sueddeutsche Spindelwer Zinser
Original Assignee
Sueddeutsche Spindelwerke Zins
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  <B>Kupplung</B> zur     Bewirkung    des Ausziehens von Schleifen an einer Spinnmaschine.    Beim Abstellen einer Ringspinnmaschine  hört die     Aufwindung    des Fadens bei einer  bestimmten Umlaufzahl des Läufers auf, wäh  rend die Fadenlieferung bis zum vollständi  gen Stillstand der     Maschine    weitergeht. Dies  hat. zur Folge, dass sich beim Abstellen leicht  vor dem Läufer Fadenkringel (Schleifen) bil  den, indem sich das lose     Fadenstfick        inein-          anderlegt.    Zur Vermeidung dieser     Kiingel-          Bildung    bremst man die Maschine ab, wodurch  ein längerer Auslauf vermieden wird.  



  Da die Kringel nicht glatt durch den  Ringläufer hindurchlaufen und Veranlassung       zii    Fadenbrüchen geben, werden ferner in die  Spinnmaschinen sogenannte     Schleifenzieher-          kupplungen    eingebaut, durch welche die       Kringelbildung    wieder aus dem Garn ent  fernt werden soll, indem zuerst die     Aufwin-          dung    durch Anlaufen der Spindeln in Gang  gebracht und erst später das Lieferwerk ein  ;eschaltet wird.

   Zur     Betätigung    dieser Kupp  lungen muss sich bei den bisher bekannten  Maschinen dieser Art die Spinnerin zum  Antriebskopf der Maschine, also an deren  ;Anfang, begeben, wo sie zunächst die Kupp  lung einschalten und dann die Maschine wie  der in Gang setzen muss. Dadurch wird prak  tisch die Möglichkeit einer     Abstellung    der  Maschine von einer beliebigen Stelle aus be  seitigt, wie sie unter anderem besonders bei  Ringspinnmaschinen, vor allem     Streicliga.rn-          Ringspinnmaschinen,    beispielsweise zur Neu  auflegung der Walzen, erforderlich ist.

      Gemäss der Erfindung ist nun eine Kupp  lung zur     Bewirkung    des Ausziehens von  Schleifen an einer Spinnmaschine dadurch       gekennzeichnet,    dass bei einer     Verschiebung     der Schaltstange     im        Sinne        eines        Abstellens     der     Maschine    die Kupplung selbsttätig ausge  schaltet, bei Freigabe der Schaltstange aber  verzögert wieder eingeschaltet. wird, das Ganze  derart, dass die     Vorderzylinderwelle    des  Streckwerkes während des Anlauf     ens    noch  kurze Zeit stillstehen bleibt.

   Die Spinnerin  kann, dank dieser Einrichtung, die Maschine  von ihrem jeweiligen Standort aus sofort ab  stellen und einrücken, ohne dass sie sich an  den     Maschinenantriebskopf    begeben muss,     iun     die     Sehleifenzieherkupplung    zu betätigen.  Zweckmässig wird die Kupplung über ein auf  der Schaltstange sitzendes und mit     dieser    ver  schiebbares Kurvenstück ausgeschaltet, bei  Freigabe der Schaltstange aber unter     Feder-          wirkung    wieder     eingeschaltet,    so dass jede       zusätzliche    Bedienung in Wegfall kommt.

   Bis  her ist es notwendig, zur     Vermeidung        eines     langen     Auslaufens    der Spindeln beim Abstel  len eine Bremse von Hand zu betätigen.  



  Damit auch die     Abbremsung    der Maschine  von jeder Stelle aus möglich ist, ist bei einem  Ausführungsbeispiel ferner auf der Schalt  stange ein weiteres Kurvenstück angebracht,  durch welches beim     Abstellvorgang    eine  Magnetbremse betätigt wird, deren Brems  scheibe beispielsweise auf der Trommelwelle  sitzt.      Da     insbesondere    bei     Streieligarmnaschinen     ein häufiges Abstellen der Maschine erforder  lich ist, werden durch dieses Ausführungs  beispiel der Erfindung der Spinnerin viele  Arbeitswege erspart und dadurch viel Arbeits  zeit gewonnen.  



  Das Wesen der Erfindung ist nachstehend  an Hand der Zeichnung noch etwas näher  erläutert, welche in rein schematischer Form  ein     Ausführungsbeispiel    einer derartigen An  ordnung zeigt.  



  Mit 1 ist die vom Motor kommende An  triebswelle bezeichnet, auf welcher die Trom  mel 2 und die Bremsscheibe 3 sitzen, 4 ist der  vordere     Riffelzylinder,    5 die Zylinderwelle.  Letztere wird von der Antriebswelle 1 aus  über die Zahnräder 6, 7 und 8 angetrieben,  von welchen das erstere starr mit der Welle     1.     verbunden ist, während das Zahnrad 8 nicht  unmittelbar auf der Zylinderwelle, sondern  lose auf einer mit dieser verkeilten     Mitnehmer-          bzw.        Leerlaufbüchse    9 sitzt.  



  Die Büchse 9 besitzt. an einem Ende eine  Nase     bzw.    einen     nockenartigen        Vorsprung    10,  welcher bei eingerückter     Kupplung    mit der  Kupplungsklaue 12 des auf der Zylinderwelle  verschiebbaren     Kupplungsteils    13 in Eingriff  steht. Die Kupplungsklaue 12 ihrerseits über  greift die     Kupplungsklaue    11 des Zahnrades  8, so dass dieses bei eingeschalteter     Kupplung     über die     Kupphingsglieder    11, 12     und    10 mit  der Zylinderwelle gekuppelt und dadurch  letztere mitgenommen     wird.     



  Der axiale Hub der     Kupplungsklauen    wird  zweckmässig nach hinten derart begrenzt, dass  die Klaue 11 des Zahnrades 8 und die Klaue  12 des     Kupplungsteils    13 auch bei     ausgerück-          ter    Kupplung     miteinander    in     Eingriff    blei  ben.  



  Zur Betätigung der Kupplung in Abhän  gigkeit von dem     Abstellvorgang    der Maschine  dient folgende Einrichtung:  Auf der Schaltstange 14, die längs der  Maschine läuft. und von einer beliebigen Stelle  aus axial verschoben werden kann, sitzt. ein       Kurvenstück    15, auf dessen     Schrägfläelie    die  Rolle 16 eines Rollenhebels 17 läuft, der in  einem mit dem     Maschinengestell    verbundenen         Böekehen    18 gelagert ist.

   Dieser Rollenhebel  greift über zwei Gewindestangen     1.9,    20 mit  gegenläufigen Gewinden und eine diese ver  bindende     -Muffe    21 an dem Hebel     22    an,  durch welchen der     Kupplungsteil    13 betätigt  wird. Durch     Veränderung    der wirksamen  Länge des     CTestänges    21, 19 mittels Verdre  hung der Muffe kann der Schaltweg     der     Kupplung nach Bedarf geregelt. werden.  



  Wird die Schaltstange zum Zwecke der  Abstellung der Maschine nach links     verselio-          ben,    so wird der rechte Arm des Hebels 17  gesenkt und dadurch über das Gestänge 19,  20 die     Kupplung    entgegen der Wirkung der  Feder 23     ausgerückt.    Das Ziehen der Kupp  lung muss kurz vor dem völligen Stillstand  der Maschine     -eseliehen.    Dabei bleibt infolge  der grösseren Reibung und der kleineren       Sehwungniasse    der Zylinder mit den Be  lastungswalzen vor dem übrigen Triebwerk  stehen,

   so dass mit     Sicherheit    die durch das  Zahnrad 8 mitgenommene Klaue 12 sieh in  der     Bewegangsrichtung    gesehen vor die Nasen  10 der Büchse 9 setzt. Wird die Schaltstange  zum Zwecke des     Wiederanla        ufens    der     3la-          sehine    freigegeben, so wird der Kupplungsteil  13 durch die Feder 23 so weit nach vorn  geschoben, dass er durch das Zahnrad 8 mit       Klaue    11 mitgeschleppt und schliesslich die  Zylinderwelle 5 über die Büchse 9 mitgenom  men wird.

   Da die Nase 10 der Büchse 9 erst  nach etwa. einem Umlauf von Kupplungsteil  13 und Zahnrad 8 mitgenommen wird, bleibt  der     Riffelzylinder    noch so lange stehen, wäh  rend die     Spindeln    bereits     umlaufen.    Ander  seits ist.     dadurch    der     Leerlauf    des Rades 8  auf höchstens einen Umlauf beschränkt.  



  Auf der Schaltstange     1.1    befindet sieh  noch ein weiteres     Kurv        enstiiek        24,    durch wel  ches beim Abschalten ein elektrischer     End-          schalter    25 derart     betätigt    wird,     class        durch     ihn gleichzeitig eine     -lagnetbreinse    eingeschal  tet wird, welche die     -Maschine    auf bekannte  Art abbremst.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRL CIl Kupplung zur Bewirkung des Ausziehens von Schleifen an einer Spinnmaschine, da- durch gekennzeichnet, dass bei einer Verschie bung der Schaltstange im Sinne eines Abstel- lens der Maschine die Kupplung selbsttätig ausgeschaltet, bei Freigabe der Schaltstange aber verzögert wieder eingeschaltet wird, das Ganze derart, dass die Vorderzylinderwelle des Streckwerkes während des Anlaufens noch kurze Zeit stillstehen bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplung beim Abschalten über ein auf der Schalt stange sitzendes Kurvenstüek und einen Rol lenhebel ausgeschaltet und beim Freigeben der Schaltstange unter Federwirkung selbst tätig wieder eingeschaltet wird. 2. Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenhebel die Kupplung über ein in seiner Länge verstellbares Gestänge betä tigt. 3.
    Kupplung nach Patentanspruch und t'iiteransprüehen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Gestänge zwei Gewinde stangen mit gegenläufigen Gewinden und eine Gewindemuffe besitzt, durch deren Verdre hung die Länge des Gestänges und damit der Schaltweg der Kupplung verstellt werden können. 4.
    Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein die Vorder- zylinderwelle antreibendes Zahnrad auf einer mit der W,elle starr verbundenen Büchse sitzt, die im Betriebe mit einer Nase Kupplungs klauen des Zahnrades und der Kupplung übergreift, das Ganze derart, dass die Vorder- zylinderwelle beim Wiederanlaufen der Ma schine nur während einer Umdrehung des Zahnrades stehen bleibt. und hierauf Zahnrad und Zylinderwelle über eine Kupplungsmuffe gekuppelt werden. 5.
    Kupplung nach Patentanspruch iusd Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss auf der Schaltstange ein weiteres Kurven stück zum Einschalten einer zum Abbremsen der Maschine dienenden 1Vl:agnetbremse ange ordnet ist.
CH292751D 1951-07-30 1951-07-30 Kupplung zur Bewirkung des Ausziehens von Schleifen an einer Spinnmaschine. CH292751A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068596B (de) * 1951-04-25 1959-11-05
DE1277085B (de) * 1964-05-16 1968-09-05 Zinser Textilmaschinen Gmbh Spinn- und Zwirnmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068596B (de) * 1951-04-25 1959-11-05
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