CH292804A - Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe.

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CH292804A
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Ag Durand Huguenin
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Durand & Huguenin Ag
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    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09B9/00—Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs
    • C09B9/02—Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs of anthracene dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen     Leukoschwefelsäureestersalzen    aus schwer       veresterbaren        Küpenfarbstoffen    der     Anthrachinonreihe.       Bekanntlich lassen sich     Küpenfarbstoffe          dureh    Behandeln mit     Schwefeltrioxyd    oder       scliwefeltrioxydabgebenden    Substanzen und  Metallen in Gegenwart von tertiären Basen  in     l.eukosehwefelsäureestersalze    überführen.

    (Britische Patentschriften     Nrn.2.17787    und       251.191.)    Diese Verfahren lassen sieh auch in  Gegenwart von Verdünnungsmitteln, vorzugs  weise von solchen, welche an der Reaktion  nicht teilnehmen, wie z. B.     Aeeton    und     Nitro-          benzol,        durehführen.    (Britische Patentschrift  N r. 278399.) Für die     Durehführung    dieser       lieaktion    wurden verschiedene tertiäre Basen,  wie     Pyridin,        Chinolin    und     Dimethylanilin,          vorgesehla-en;

      in der Praxis haben sich aber  nur     Pyridin    und gewisse Homologe desselben  bewährt.  



  Ferner ist bekannt, dass diese Verfahren  bei einer grösseren Anzahl von     Küpenfarb-          stoffen    der     Anthraehinonreihe    geringe und  oft nur spurenhafte Ausbeuten an     Leuko-          scliwefelsHrrreestersalzen    ergeben. In gewissen  Fällen werden aber auch wasserlösliche Pro  dukte erhalten, welche sich nach den bekann  ten     Anwendungsverfahren    für     Leukoester-          salze        auf    der Faser nicht mehr oder nur teil  weise in den ursprünglichen     Küpenfarbstoff          zuriielz:verwandeln    lassen, also unbrauchbar  sind.

   Ferner ist bekannt, dass das     Keto-Enol-          Gleiehgewieht    bei     Küpenfarbstoffen    der       Anilii@aehinonreihe    durch starke Alkalien zu       Gunsten    der     Enolverbindung    verschoben    wird.

   (Joachim Müller;     Melliand    1947, Seiten  95 und<B>136.)</B>  Es wurde nun gefunden, dass man was  serlösliche     Leukoschwefelsäureestersalze    aus  schwer     veresterbaren        Küpenfarbstoffen    durch  Umsetzung von schwer     veresterbaren        Küpen-          Farbstoffen    der     Anthrachinonreihe    mit     Chlor-          sulfonsäure    bzw. einem äquivalenten Gemisch  von     Schwefeltrioxyd    und Chlorwasserstoff,  in Gegenwart von fein verteiltem Kupfer bzw.

    einer feinverteilten Kupferlegierung sowie  einer     tert.    Base in guter Ausbeute herstellen  kann, wenn man die     Veresterung    in Gegen  wart einer Mischung von     a-Picolin    und       Diäthylcyclohexylamin    vornimmt, wobei der  Anteil an     Diäthylcyclohexylamin    im     Basen-          gemisch        10-60%        beträgt.     



  Unter schwer v     eresterbaren        Küpenfarb-          stoffen    der     Anthrachinonreihe    werden solche  verstanden, die nach den üblichen     Vereste-          rungsverfahren    nur geringe, d. h. für die  Technik ungenügende bis nur spurenhafte  Ausbeuten an     Leukoschwefelsäureestersalzen     oder solche Produkte ergeben, welche sieh nach  den üblichen Anwendungsverfahren nicht  mehr oder nur noch teilweise in den     Küpen-          farbstoff        zurüclzverwandeln    lassen.

   Eine ein  fache     Test-Methode,    um festzustellen, ob ein       Küpenfarbstoff    im Sinne der Erfindung  schwer     veresterbar    ist, ist z. B. die folgende:  In ein auf übliche Weise zubereitetes     Ver-          esterungsgemisch,    bestehend aus 200g a-Pico-      ]in und 20     g        Chlorsulfonsäure,    wird unter  Rühren bei Zimmertemperatur 10     g    des zu  prüfenden Farbstoffes und 7     g        Kupferpulver          eingetragen,

      dann wird auf 50  C erwärmt  und während 5 Stunden bei 50  C     gerührt.          Naeh    dem Abkühlen wird das     Reaktions-          gemiseh,    wie im Beispiel 1     angegeben,    auf  gearbeitet.

   Beträgt die Ausbeute an     braiieh-          barem        Leukosehwefelsä-Lireestersalz    weniger       als        25%        des        eingesetzten        Küpenfarbstoffes,

       so ist der geprüfte     Küpenfarbstoff    als     sehwer          veresterbar    zu     bezeiehnen.        Solehe        sehwer        ver-          esterbare        Küpenfarbstoffe    der     Anthraehinon-          reihe    finden sieh z.

   B. in den folgenden  Klassen  1. 1-     Aroy        laminoanthraehinone,        %v        elehe    in       4--,    5- oder     8-Stellung        dureh    eine     Aeylamino-,          Alkoxy-    oder     Halogengruppe    substituiert sind,       hauptsächlieh    aber     Diarojaminoanthraehi-          none,    von denen das     1.,5-Dibenzoylamino-          anthraehinon    einer der interessantesten Ver  treter ist,

   sowie ihre in den     Benzolkernen     substituierten Derivate.  



       \'.        Anthraehinonearbazole.     3.     Anthrimide.     



  Die     Chlorsulfonsäure    kann als     solehe        öder.     teilweise bis     vollständig    in Form eines     äqLii-          valenten        Gemisehes    von     Sehwefeltrioxyd    und  Chlorwasserstoff bzw. in Form eines     S03-          11.dditionsproduktes    und eines Chlorhydrates  mit der einen oder mit beiden der verwendeten  Basen in das     Reaktionsgemiseh        eingeführt     werden.  



  Unter     a-Pieolin    ist sowohl die reine Base  als     aueh    ein     teehnisehes    Produkt, das     zwi--          sehen    125-128  C siedet, zu verstehen.

   Ist  der     Py        ridingehalt    des     teehnisehen        a-Pieolins     zu     hoeh,    so wird die Ausbeute stark herab  gesetzt,     Lind    in gewissen Fällen werden wohl       noeh        wasserlösliehe,        jedoeh        uneinheitliehe    Pro  dukte erhalten, aus denen bei der     übliehen     sauren Oxydation auf der Faser der     ursprüng-          liehe    Farbstoff     nieht    mehr     zurüekgebildet     wird.  



  Unter     Diäthyleyclohexylamin    ist. sowohl  die reine Base als     aueh    ein     teehnisehes,    was  serfreies Produkt zu verstehen.    Die Anwendung einer     llisehung    von     u-Pi-          eolin    und     Diäthyleyeloliexylaniin    in     geeiG-ne-          ten    Proportionen ist für das     vorliegende    Ver  fahren von     aussehlag-ebender        Bedeutung,    und  zwar hat es sieh erwiesen, dass der Anteil  an     Diäthylcl-cloliexylamin    im     Gemiseh,

      um       teehniseh    verwertbare Resultate zu erhalten,       mindestens        10%        und        höehstens        6001o        betragen          rnuss.        Vorzugsweise    wird in dem     Basengemiseh     der Anteil an     Diäthyleyeloliexylamin    auf     17)     bis     351/o        besehränkt,

          wodureh    man Ausbeuten       von        70-90%        an        brauehbarem        Leukosehwefe:l-          sä.ureestersalz    erhält.

       Zur        ErlanGung    einer  optimalen Ausbeute an     LeirkosehwefelsäLire-          estersalz    muss     jedoeli    je     naeh    dem     an-gewand-          ten        Küpenfarbstoff        a.ueli    innerhalb dieses     lli-          sehungsverhältnisses    der Anteil. des     Diät.hyl-          eyelohexylamins    dem besonderen Verhalten  des     Küpenfarbstoffes    angepasst werden.  



  Die     Ausführung    des Verfahrens ist aber       nieht    darauf     besehränkt,    von     Anfang    an eine       Misehung    von     a-Pieolin    und     Diäthyley        elo-          hexylamin        zti        verwenden,

      sondern es kann       aueh    beispielsweise zuerst nur die eine Kom  ponente des     Basengeiniselies    mit     Chlorsulfon-          sä.ure    umgesetzt und dann mit     geeigneten          Mengen    der andern Komponente versetzt wer  den.     Bedingung    ist nur, dass vor Beginn der       Veresterungsreaktion    die beiden Basen in  einem     geeigneten        1lisehungsverhält.nis    vorhan  den sind.  



  Das Verfahren     verwendet    als Metall fein  verteiltes Kupfer,     gegebenenfalls    in. Form von  Messing. Unter dem Begriff  feinverteilt   ist. z. B. die bis anhin zur Anwendung     G.;-e-          langte    Pulverform zu verstehen.  



  Das neue     erfindungsgemässe    Verfahren  wird vorteilhaft unter     Aussehliiss    von Sauer  stoff     durehgeführt.     



       Naeh    dem neuen Verfahren ist es     möglieh,     in einem einzigen     Arbeitsgange    und mit     ans-          gezeiehneter    Ausbeute ein     Leukosehwefel-          sä.ureestersalz    zu erhalten,     welehes    sieh ohne       Sehwierigheit    wieder in den     ursprüngliehen          Küpenfarbstoff        zurüekverwandeln    lässt.  



  Ersetzt man in dem neuen Verfahren das       Diäthy        ley        elohexyla.min        dureh        Cy        elohexyl        amin     oder     dureh        Dimethyleyeloliexylamin,    so er-      hält man bedeutend schlechtere Ausbeuten  an     Leukosehwefelsäureestersalzen    oder     un-          br-aitehbare    Produkte.  



  Die nachfolgende Tabelle     illustriert    an    einigen Beispielen die Resultate der Ausbeu  ten an     Leukoschwefelsäureestersalzen    gemäss  der auf Seite 1 beschriebenen Test-Methode  und dem neuen Verfahren.  
EMI0003.0006     
  
    Neues
<tb>  Test-Methode <SEP> Verfahren <SEP> (Cu)
<tb>  1,-1-Dibenzoylaminoanthraehinon <SEP> 15% <SEP> <B>800/0</B>
<tb>  1,55-:

  Dibenzoylaminoanthr <SEP> achinon <SEP>  <  <SEP> <B>101/0</B> <SEP> 851/o
<tb>  1,5-Di-(4'-chlorbenzoylamino)-anthrachinon <SEP>  <  <SEP> 5% <SEP> 60%
<tb>  Carbazoliertes <SEP> Di-(5'-benzoylamino  l'-anthraehinoyl)-2,8-diaminochrysen <SEP> 151/o <SEP> 800/0
<tb>  Küpenfarbstoff <SEP> gemäss <SEP> Society <SEP> of <SEP> Dyers <SEP> and
<tb>  Colourists, <SEP> Vol. <SEP> <B>65</B> <SEP> 1.949, <SEP> Seite <SEP> 51.4, <SEP> Nr.39 <SEP> 17% <SEP> 90%
<tb>  Carbazolierter <SEP> Küpenfarbstoff <SEP> gemäss <SEP> der
<tb>  franz. <SEP> Patentschrift <SEP> Nr.839529, <SEP> Beispiel <SEP> 5 <SEP> 15% <SEP> 68%
<tb>  Carbamlierter <SEP> Küpenfarbstoff <SEP> gemäss <SEP> der
<tb>  franz. <SEP> Patentschrift <SEP> Nr.

   <SEP> 843140, <SEP> \Beispiel <SEP> 9 <SEP>  <  <SEP> 10% <SEP> 83%
<tb>  7 <SEP> ,g-Dibenzovlaminoant.hraehinon <SEP> 251/o <SEP> 700./o
<tb>  (Gemisch <SEP> von <SEP> brauch  barem <SEP> und <SEP> unbrauch  barem <SEP> Ester)       Das Verfahren wird durch die     na.chfolgen-          clen    Beispiele erläutert. Die Teile bedeuten       (        lewiehtsteile.     



  <I>Beispiel 1:</I>  Eine Mischung aus 150 Teilen technischem       a-Picolin    vom     Siedepunkt    125-128  C und       :>    > Teilen     Diäthylcyclohexylamin    wird unter  Rühren und Kühlen mit 20 Teilen Chlor  sulfonsäure versetzt. Dann werden 20 Teile  trockenes, feingemahlenes     1,4-Dibenzoylamino-          ant.hraehinon    und 15 Teile Kupferpulver     zu-          1-e;geben    und das Ganze während 4 Stunden  unter Rühren auf     50     C erwärmt.

   Das Reak  tionsgemisch kann wie folgt aufgearbeitet       werden:        Es        wird        in        1500        Teilen        einer        4%igen          Natriumearbonatlösung    eingetragen und das       Basen--emiseh    im Vakuum bei 50  C     abdestil-          liert.    Nach Entfernung der Basen wird die       wässrige    Lösung vom ausgefallenen Öl     ab-          dekantiert,

      das Öl in 200 Teilen Alkohol       gelöst    und mit 15 Teilen     Natriumhydroxyd          30%ig        und        500        Teilen        'Wasser        während        30     Minuten bei 35  C gerührt.

   Aus der von den       Kupferrilekständen        abfiltrierten    Lösung lässt    sich der     Leukoschwefelsäureester    des     1,4-Di-          benzoylaminoanthrachinons    direkt oder nach  Entfernung des Alkohols durch Destillation  im Vakuum bei 35  C in Form seines Natrium  salzes durch     Aussalzen    mit     Natriumchlorid     gewonnen.

   Das hellgelbe, kristallisierte     Leuko-          schwefelsäureestersalz    ist leicht wasserlöslich  und     liefert    bei der     oxydativen    Spaltung den  ursprünglichen     Küpenfarbstoff    zurück. Die       Ausbeute    an     Leukosehwefelsäureestersalz    be  trägt 80 0/0.  



  Bei der     Anwendung    auf Textilien nach be  kannten Methoden erhält man rote Farbtöne.  Wird in diesem Beispiel das Kupferpulver  durch die gleiche Menge Messingpulver er  setzt, so erhält man das     Leukoschwefelsäure-          estersalz        in.    einer Ausbeute von mindestens  <B>850/0.</B>  



  An Stelle des     1,4-Dibenzoylaminoanthra-          chinons    können mit dem gleichen Erfolg auch  1,4-     (Di-p-ehlorbenzoylamino)        -anthrachinon,     (p -     Phenyl    -     benzoylamino)    - 4 -     benzoylamino-          anthrachinon,        1-(p-Benzoylamino)-benzoyl-          amino-4-benzoylaminoanthrachinon,    1,4-Bis-           (p-Phenyl-benzoylamino)-anthrachinoil,        1-(p-          Pheni-lsulfon        -benzoy        lamino)

          -1-benzoy        lamino-          anthra.ehinon,    der     hüpenfarbstoff    gemäss der  französischen Patentschrift     Nr.91.3021,    Bei  spiel 1, 1. Absatz, und der     Küpenfarbstoff    ge  mäss der englischen Patentschrift Nr. 636691,  Beispiel 1, 1. Absatz,     verwendet    werden.

      <I>Beispiel</I>  In eine     lIisehung    von 178 Teilen     x-Picolin     und 12 Teilen     Diäthy        lcy        clohexylamin    werden  unter Kühlen und Rühren 20 Teile     Chlor-          sulfonAure        einbetragen,    10 Teile     1.,

  5-Diben-          zoylaminoantliraehinon    und 7 Teile     Messing-          pulver        zugegeben.    Die Suspension wird unter  Rühren 1 Stunden auf 55  C erwärmt und  dann das     Reaktionsgemisch    in eine Lösung aus       1:I00    Teilen Wasser     und    12 Teilen Natrium  carbonat     gegossen.    Die     Aufarbeitung        geseliieht     analog wie in Beispiel 1 beschrieben.

   Die  Ausbeute an     Leukoschw        efelsäureestersalz        be-          trägt.        8.50/0.     



  Bei der     Anwendung    auf Textilien erhält  man     goldgelbe    Farbtöne, die sich     dureh        her-          vorragYende        Nassechtheiten    auszeichnen..  



  Praktisch die     bleichen.    Ausbeuten werden  erhalten, wenn, an Stelle von     1,5-Dibenzoyl-          aminoant.hraehinon,    1 - (2' -     Methplbenzovl-          an?ino)        -5-benzollaminoantliracliinon,        1,5-Di-          (2'-metliviben7oylamino)-anthraehinon,    1,5  Di - (2'     --1'        -diehlorbenzoy    1) -     aminoanthrachinon     und der     Küpenfarbstoff    gemäss der franz.  Patentschrift Nr. 908768, Beispiel 1, 1. Absatz,  angewendet wird.  



       Beispiel   <I>3:</I>  Zu einer     Mischung    von 105 Teilen     a-Pieo-          lin    und 38 Teilen     Diäthvleyclohexylamin    wer  den unter Rühren und Kühlen 13,8 Teile       Chlorsulfonsäure        zugetropft.    In die so erhal  tene klare Lösung werden 13 Teile     1,8-Diben-          zo.-laminoanthrachinon    und 10 Teile Kupfer  pulver     einbetragen        und    5 Stunden     bi    50  C  gerührt.

   Das Gemisch wird in eine Lösung  von 28 Teilen     Natriumearbonat    in     1a-00    Teile  Wasser     bevossen    und die Basen wie üblich  im     Vakuum    bei     liöehstens    50  C     abdestilliert.     Die     Aufarbeitung    geschieht analog wie in    Beispiel     l-    beschrieben. Die Ausbeute an     ver-          estertem        Küpenfarbstoff        beträgt        70%.     



       Beispiel   <I>1:</I>  17,2 Teile     Chlorsulfonsäure    werden unter  Rühren und     Kühlen    zu einer     llisehung    von       4-7,8    Teilen     lJiäthvleycloliexylaniin    und 131  Teilen     u-Picolin        getropft.    Die entstandene  klare     Lösun-    wird mit 17,

  5 Teilen     1-Benzoyl-          ainino-5-chloi#anthraehinon    und 13 Teilen       Kupferpulver    versetzt und das     (Tanze    wäh  rend 1 Stunden bei 50      C        weiter    gerührt. Die  Aufarbeitung geschieht. analog wie in Bei  spiel 1 beschrieben. Die     Ausbeute    an     Leuko-          sch-%vefelsäureesterSalz        beträgt        86%.     



  Bei der sauren     Oxvdation    erhält man auf  der Faser gelbe Farbtöne.  



  An Stelle von.     1-Ben7oviainino-5-elilorari-          thraehinon    können     aiieli        1-(p-Plienylbenzoyl-          amino)-5-eliloi#anthraehinon,        l.-(p-Phenylben-          zoylamino)-1-inethoxvantliraeliinon,        1-Ben-          zoylamino-8-ehloranthraeliinon    und     1-(p-Phe-          nylbenzovlamino)-    8 -     ehlora.nthrachinon    ver  wendet werden.  



       Beispiel   <I>5:</I>  Zu einer     Misehun-    von     l_60    Teilen     u-Pieo-          lin    und 10 Teilen     Diäthyleyeloliexylamin    wer  den unter Rühren und     Kühlen    20 Teile Chlor  sulfonsäure     zugegeben.    Darauf  >erden 10  Teile     earbazoliertes        Di-(:i'-Benzoylaniino-1'-          antbraebinoyl)-2,8-dianiinoclii-ysen    und 7 Teile       Messingpulver        einbetragen    und     während    5       Stunden    auf 50 C erwärmt.

   Nun giesst man  das     Reaktionsgemiseli    in 1500 Teile Wasser,  welches     -10    Teile     Natriumearbonat    enthält und  destilliert das     Basen-emisch    bei 50  C ab. Die  Aufarbeitung     gesehieht        analog    wie in Bei  spiel 1 beschrieben. Die Ausbeute an     Leuko-          sehwefelsäureestersa.lz        beti-äbt        83%.     



  An     Stelle    von     earbazoliertem        Di-(5'-ben-          zoy        lamino-1'-anthraehino-#-1)    - 2,8 -     diaminoeliry-          sen    kann     aueli    das     earbazolierte          benzovlamino-l.,4,1',1"-t.riantlirimid,    der     ear-          bazolierte        Küpenfarbstoff        gemäss    der franz.  Patentschrift.

   Nr. 839529, Beispiel 5, der     ear-          bazolierte        Kiipenfarbstoff    gemäss der franz.  Patentschrift.     Nr.843140,    Beispiel 9, oder der       Küpenfarbstoff    gemäss     Soeiety    of     Dvers        and              Colourists,        Vol.    65, Seite 514 Nr. 39, angewen  det werden.  



       Beispiel   <I>6:</I>  Zu einer     Mischung    von 170 Teilen     u-Pico-          1in        und    30 Teilen     Diäthyleyelohexylamin    wer  den unter Kühlen und Rühren     \30    Teile     Chlor-          sulfonsä.ure    zugegeben. Dann trägt man 10  Teile des     Küpenfarbstoffes    gemäss der franz.  Patentschrift Nr. 857087, Beispiel 1, 1.

   Ab  satz, und 7 Teile Messingpulver ein und rührt  das     Clanze    während 5 Stunden bei 50  C und  -liesst das Reaktionsgemisch in<B>1.500</B> Teile einer       40/0igen        Natriumcarbonatlösung    und isoliert  das     Leukoschwefelsäureestersalz    gemäss der in  Beispiel 1. angegebenen Vorschrift. Die     Aus-          beute        beträgt        78%.     



       Beispiel   <I>i':</I>  150 Teile     u-Picolin    werden unter Rühren  und     Kühlen    mit     \'0    Teilen     Chlorsulfonsäure     versetzt, wobei aus dem     Reaktionsgemiseh    ein  kristallines Produkt ausfällt. Dann gibt man       :>j    Teile     Diä-thyleyelolrexylamin,    10 Teile     1,5-          1)iirer)zovlaminoanthraehinon    und 7 Teile       lIessing-pulver    zu und erwärmt das Gemisch       während        :5    Stunden auf 55  C.

   Nun giesst man       das        leaktionsgemiseh        in        1500        Teile        einer    4%-         igen        Natriumcarbonatlösung        -Luid    destilliert  das     Basengemisch    im     Vakuum    bei 50  C ab.  Die Aufarbeitung geschieht analog wie in  Beispiel l beschrieben. Die Ausbeute an     Leulw-          schwefelsäureestersalz        beträgt        über        85%.  

Claims (1)

  1. PATBNTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung von wasser löslichen Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer v eresterbaren Küpenfarbstoffen durch: Umsetzung von schwer veresterbaren Küpen- fa.rbstoffen der Anthrachinonreihe mit Chlor- sulfonsäure bzw.
    einem äquivalenten Gemisch von Schwefeltrioxyd und Chlorwasserstoff, in Gegenwart von fein verteiltem Kupfer bzw.. einer fein verteilten Kupferlegierung sowie einer tert. Base, dadurch gekennzeichnet, dass man die Veresterung in Gegenwart einer Mi schung von a-Picolin und Diätlrylcyclohexyl- amin vornimmt, wobei der Anteil an Diäthyl- cyclohexylamiri. im Basengemiseh 10-60% beträgt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspx-Lieh, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an Diäthyl- eyelohexyla.min im Basengemisch 15-35% beträgt.
CH292804D 1951-01-31 1951-01-31 Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe. CH292804A (de)

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