CH292872A - Verfahren zur Herstellung von Fussboden-Dielen und nach diesem Verfahren hergestellte Fussboden-Diele. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Fussboden-Dielen und nach diesem Verfahren hergestellte Fussboden-Diele.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Fussboden-Dielen und nach diesem Verfahren hergestellte Fussboden-Diele. i' s, ist. bekannt, einfache, billige und solide Fussboden-Dielen herzustellen, welche in einem Stück von einem Holzblock abgeschnitten oder aus einer Mehrzahl kleinerer Holzstücke, zum Beispiel Stäben, zusammengesetzt. werden, welche Fussboden-Dielen zur Bildung verschie- dener Parkettmuster mittels Federn und Nuten, durch Verleimen oder durch beides miteinander verbunden werden können.
Da diese bekannten Fussboden.Dielen nicht. verstärkt sind, können sie sich infolge Aus- tausehes von Feuchtigkeit mit der Umgebung in der Breite ausdehnen oder zusammenziehen, was zur Folge hat, dass im Fussboden Spalten auftreten.
Dielen erster Qualität sind frei von Ästen, Farb- und andern Fehlern und bestehen aus Stäben oder Holzstücken, welche durch ihre ganze Dicke hindurch fehlerfrei sind. In der Praxis werden jedoch auch Fussboden-Dielen zweiter Qualität verwendet, welche eine fehler freie Oberseite, aber Äste und andere Fehler auf der Unterseite besitzen, sofern die Trag fähigkeit der Fussboden-Diele dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fussboden Dielen, gemäss welchem eine fehlerfreie Tafel von der gleichen Länge und Breite, aber ge ringerer Dicke wie die der herzustellenden Fussboden-Diele mit mindestens einer Tafel von der gleichen. Länge und Breite, jedoch geringerer Qualität und mindestens einer zwi- sehen diese Tafeln eingelegten Tafel verleimt wird, deren Faserrichtung mit der Längsrich tung der Fussboden-Diele einen Winkel bildet.
Die Erfindung betrifft ferner eine nach diesem Verfahren hergestellte Fussboden- Diele.
Durch das erwähnte Verfahren können die eingangs erwähnten Nachteile auf einfache Weise und mit geringen Kosten ganz oder teilweise behoben werden. Es ist dabei mög lich, aus einer Tafel guter Qualität, einer Tafel geringerer Qualität und einer mittleren Tafel Fussboden Dielen mit fehlerfreier Ober fläche herzustellen, welche infolge ihrer sperr holzähnlichen Beschaffenheit ganz erheblich verstärkt sind.
In der Zeichnung sind bekannte Fussboden Dielen und Ausführungsbeispiele der Erfin dung schematisch dargestellt. An Hand der dargestellten erfindungsgemässen Dielen wird im folgenden auch das Verfahren gemäss der Erfindung beispielsweise erläutert.
Es zei gen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bekannte, aus Stäben zusammengesetzte Fussboden-Diele, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch eine andere be kannte Fussboden-Diele, Fig. 4 einen Teil eines Längsschnittes durch eine weitere bekannte Fussboden-Diele, Fig. 5 einen.
Teil eines Längsschnittes durch eine vierte bekannte Fussboden-Diele, Fig. 6 eine Fussboden-Diele gemäss der Er findung in Draufsicht, nach Entfernung einer obern Tafel, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII durch die Fussboden-Diele nach Fig. 6, Fig. 8 einen Teil eines Längsschnittes durch die Fussboden-Diele nach Fig. 6, Fig. 9 einen Schnitt durch eine zweite Fuss boden-Diele gemäss der Erfindung,
Fig. 10 einen Schnitt durch eine dritte Fussboden-Diele gemäss der Erfindung und Fig. 11 eine Draufsicht. auf eine vierte Fussboden-Diele gemäss der Erfindung. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte, bekannte Fussboden-Diele ist einschichtig und aus drei Reihen von Stäben a zusammengesetzt, deren Stossstellen zu den Stossstellen der zwei an dern Stabreihen versetzt angeordnet sind. Die nebenein anderliegenden Stäbe a sind durch Federn und Nuten miteinander verbunden. Die Fussboden-Diele weist an ihren Längs seiten einerseits eine Feder b und anderseits eine Nute c auf.
In Fig.3 ist eine andere bekannte Fuss boden-Diele dargestellt, welche ebenfalls aus Stäben a1 zusammengesetzt ist, die in drei nebeneinanderliegenden Reihen angeordnet sind; die nebeneinanderliegenden Stäbe a1 sind aber lediglich miteinander verleimt.
Die Fig. 4 zeigt ebenfalls eine bekannte Fussboden-Diele, bei welcher die in Längsrich tung aneinanderstossenden Stäbe a2 jeder Stabreihe durch Nut und Feder verbunden sind, während sie nach Fig. 5 stumpf anein- anderstossen und nur miteinander verleimt sind.
Bei diesen bekannten Fussboden-Dielen sind keine Vorkehren getroffen, um ein Wer fen der Dielen zu verhindern. Auch ergeben die Verbindungsstellen der Stäbe a bzw. a1, a2 und a3 Schwächungen.
Demgegenüber ist gemäss Fig. 6 bis 8 eine aus in drei in der Längsrichtung der Fuss boden-Diele nebeneinanderliegenden Reihen angeordneten Stäben d aus fehlerfreiem Holz zusammengesetzte obere und eine aus eben falls in drei in Längsrichtung der herzustel lenden Fussboden-Diele nebeneinanderliegen- den Reihen angeordneten Stäben e einer ge ringeren Holzqualität, zusammengesetzte un tere Tafel 2 mit. einer mittleren Tafel 3 ver leimt, welche aus schmäleren Holzstücken f und breiteren Holzstücken g zusammengesetzt ist, deren Faserrichtung quer zur Längsrich tung der herzustellenden Fussboden-Diele ver läuft.
Diese aus den Tafeln 1, 2 und 3 gebil dete Fussboden-Diele weist an der einen Längsseite eine Feder 12 und an der andern Längsseite eine Nut 13 auf, beide zum Teil im Bereiche der mittleren Tafel 3. Da die Faserrichtung der Holzstiieke f und g dieser mittleren Tafel 3 quer zur Längsrichtung der Fussboden-Diele verläuft, hat. die Feder 12 eine grosse Festigkeit, und ein Absprengen derselben ist nicht. zu befürchten.
Nach Fig. 7 sind die nebeneinanderliegen- den Stäbe d der obern Tafel 1 durch Nut und Feder miteinander verbunden und dicker, als die stumpf aneinanderstossenden und mit einander verleimten, nebeneinanderliegenden Stäbe e der untern Tafel 2.
Nach Fig.8 sind die Stäbe d und e der Stabreihen der obern Tafel 1 und der untern Tafel 2 so angeordnet., dass die Stossstellen der Stäbe d der obern Tafel und, die Stossstellen der Stäbe e der untern Tafel nicht. übereinander liegen, sondern zueinander versetzt sind. Vor teilhaft sind auch die Stossstellen der Stäbe (1 der drei Stabreihen der obern Tafel 1 und die Stossstellen der Stäbe e der drei Stab reihen der untern Tafel 2 zueinander ver setzt angeordnet. Auf diese Weise wird jede unnötige Schwächung der Fussboden.-Diele vermieden.
Bei der Ausführungsform der Fussboden- Diele nach Fi.g.9 sind zwecks Einsparung hochwertigen Holzes die Stäbe dl der obern Tafel 4 dünner als die aus Holz geringerer Qualität bestehenden Stäbe e1 der untern Tafel 5.
Dabei liegen die Stäbe dl der obern Tafel 4 stumpf aneinander an und sind mit einander verleimt, während die dickeren Stäbe e1 der untern Tafel 5 durch Nut und Feder miteinander verbunden sind, Atteh hier sind die obere Tafel 4 und die untere Tafel 5 mit einer mittleren Tafel 6, deren Faserrichtung quer zur Längsrichtung der Fussboden-Diele verläuft, verleimt.
Die Fussboden=Diele nach Fig. 10 besteht aus einer aus zwei Reihen von Stäben d#, zu sammengesetzten obern Tafel 7 einer aus einem Stück bestehenden untern Tafel 8, einer aus drei Reihen von Stäben zusammengesetz- ten mittleren Tafel 9, einer zwischen der obern Tafel 7 und der mittleren Tafel 9 an geordneten und mit diesen verleimten Tafel 10 und einer zwischen der mittleren Tafel 9 und der untern Tafel 8 angeordneten und mit diesen verleimten Tafel 11.
Die Faserrich tungen der obern Tafel 7, der untern Tafel 8 und der mittleren Tafel 9 verlaufen in Längs- riehtung, die Faserrichtungen der beiden Ta feln 10 und 11 quer zur Fussboden-Diele. Die Tafeln 10 und 11 können aus sehmäleren und breiteren Holzstüeken zusammengesetzt sein. Die untere Tafel 8 könnte ebenfalls aus Stä ben zusammengesetzt sein.
Schliesslich ist in Fig.11 eine Fussboden Diele in Draufsicht dargestellt, deren obere Tafel aus zum Teil in Längsrichtung und zum Teil in Querrichtung der Fussboden-Diele ver laufenden, längeren und kürzeren, miteinan der verleimten Holzstücken zusammengesetzt ist. Diese Ausbildung der obern Tafel der Fussboden-Diele ermöglicht es, auch kleine Holzstücke einwandfreier Qualität nut7brin- #end zu verwerten.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von Fuss boden-Dielen, dadurch gekennzeichnet, dass eine fehlerfreie Tafel von der gleichen Länge und Breite, aber geringerer Dicke als die herzustellende Fussboden-Diele mit minde stens einer Tafel von der gleichen Länge und Breite, jedoch geringerer Qualität und min destens einer zwischen diesen Tafeln einge legten Tafel verleimt wird, deren Faserrich tung mit der Längsrichtung der Fussboden- Diele einen Winkel bildet.1I. Nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I hergestellte Fussboden-Diele, da durch gekennzeichnet, dass sie aus einer aus fehlerfreiem Holz hergestellten Tafel, min- Bestens einer aus Holz geringerer Qualität bestehenden Tafel und mindestens einer zwi schen diese Tafeln eingelegten Tafel besteht, deren Faserrichtung quer zur Längsrichtung der Diele gerichtet ist, wobei die Tafeln mit einander verleimt sind. UN TER. AN SPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass für die Diele Ta feln gebildet werden, indem Stäbe nebenein ander angeordnet und miteinander verbunden werden, wobei Stossstellen .der Stäbe zueinan der versetzt angeordnet werden. 2.Fussboden-Diele nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet., dass sie an ihren Längsseiten mit Feder und Nut versehen ist, wobei Feder und Nut mindestens teilweise durch die Tafel gebildet ist, deren Faserrich tung quer zur Fussboden-Diele steht. 3. Fussboden-Diele nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die erste Tafel aus in Längsrichtung der Fussboden-Diele verlaufenden Stäben gebildet ist, welche miteinander verspundet sind.Fussboden-Diele nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die erste Tafel aus in Längsrichtung der Fussboden-Diele verlaufenden Stäben gebildet ist, welche miteinander verleimt. sind. 5.Fussboden-Diele nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die erste Tafel aus Reihen von in Längsrich- tung der Fussboden-Diele angeordneten, mit einander verbundenen Stäben gebildet ist, wobei die Stossstellen zwischen in der Längs richtung aufeinander folgenden Stäben bei den nebeneinanderliegenden Stabreihen zuein ander versetzt sind. ö.Fussboden-Diele nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Tafel aus zum Teil in Längsrichtung und zum Teil in Querrichtung der Fussboden-Diele an geordneten, miteinander verleimten Holz stücken aus fehlerfreiem Holz zusammen gesetzt ist. ,
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