CH292878A - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von losen Fasern auf einen Träger mit Hilfe eines zwischen Fasern und Träger wirksamen elektrischen Feldes. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von losen Fasern auf einen Träger mit Hilfe eines zwischen Fasern und Träger wirksamen elektrischen Feldes.

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CH292878A
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    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H11/00Non-woven pile fabrics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C19/00Apparatus specially adapted for applying particulate materials to surfaces
    • B05C19/001Flocking
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von losen Fasern     auf    einen Träger     mit        Hilfe     eines     zwischen    Fasern und Träger     wirksamen    elektrischen Feldes.    Verfahren zum Aufbringen von     kurzfase-          ri;-em        CTut    auf     Fasergutträger    unter dem Ein       fluss    eines zwischen beiden wirksamen elek  trischen Feldes sind bekannt.

   Das Kurzfaser  gut besteht je nach dem zu erzeugenden     wild-          leder-,        velour-,        sammet-    oder plüschartigen  Charakter aus mehr oder weniger kurzen  Faserstücken, die entweder als Abfall, im  allgemeinen Staub genannt, aus der     Te        til-          faserherstellung    zur Verfügung stehen oder  eigens zu diesem Zwecke geschnitten werden,  wobei alle natürlichen und     künstlichen    Faser  stoffe und deren Mischungen als     AusgangsgLlt     in Betracht kommen.

   Die     Potentialdifferenz     wird meistens durch ein elektrostatisches  Feld     erzeu-t,    ohne dass die Anwendung von        echselstromfeldern    grundsätzlich     aus-,e-          schlossen    wäre.  



  Erzeugt man nun Potentialdifferenzen,  indem man etwa dem     Fasergutträger,    der mei  stens mit einer     Klebsehieht    versehen ist,     aber          auch    selbst klebend oder klebrig gemacht sein  kann, um das elektrostatisch aufgebrachte       liurzfasergut    an seiner Stelle zu halten, das       Erdpotential    gibt, während eine Gleichstrom  hoelispannung führende Elektrode an das       Faser',nit    angelegt wird, so zeigt sieh, dass       zunächst    eine sehr kräftige Wirkung einsetzt,

    indem ein     grosser    Teil des Fasergutes in der       Richtung-    auf den     Fasergutträger    zu     beschl.eu-          niät    und in dessen Klebschicht eingetrieben  wird. Setzt man aber die Behandlung fort,  so     nimmt    die weiter übergehende Fasergut-    menge äusserst schnell ab. Schliesslich kommt  das Verfahren völlig zum Stillstand. Unter  sucht man in diesem     Zustand    die noch nicht  verbrauchte     Fasergutmenge,    so stellt man eine  Art Krustenbildung auf deren Oberfläche  fest. Es .gelingt nur mit mechanischen Mitteln,  diese     Fasergutkruste    aufzubrechen.

   Wird das  Verfahren daraufhin fortgesetzt, so zeigt sich,  dass von diesem     Zeitpunkt    ab nur noch äusserst  geringe     Fasergutmengen    zum     Fasergutträger     zu     beschleunigt    werden, so dass auf diese  Weise weder ein stetiger noch ein wirtschaft  licher Arbeitsgang zu erzielen ist. Offensicht  lich ist ein Teil des Fasergutes bereits von  vornherein Ladungsträger.     Dazu    kommt, dass  durch Überführung zur durch den     Fasergut-          träger    gebildeten Gegenelektrode und durch  Rückführung infolge Nichthaftung an der  Gegenelektrode elektrische Umladungen statt  finden.

   Schliesslich muss es auf     Influenz-    und  Induktionserscheinungen zurückgeführt wer  den, dass     Umpolungen    des Fasergutes statt  finden, die die Fortsetzung des     -,    Arbeitsver  fahrens verhindern oder unwirtschaftlich  machen.  



  Es ist     naheliegend,    diese Schwierigkeiten  dadurch zu beseitigen, dass ständig neues Fa  sergut der     Hochspannungs-    bzw. der     Erd-          potential    führenden Elektrode zugeführt wird.  Das geschieht im allgemeinen durch Trans  portbänder, auf die das Fasergut von einem  Silo aus aufgestreut wird, worauf das Trans  portband das aufgestreute Fasergut auf die      zugeordnete Elektrode überführt. Aber auch  in diesem Falle sind die eingangs geschilder  ten Erscheinungen zu beobachten. Die Ruf  ladung der Transporteinrichtung und der mit.

    ihr zusammenhängenden Teile durch     Krieeli-          ströme    ist dabei so gross, dass das Fasergut  bereits aus dem Silo in Form zusammenhän  gender Ketten und Zöpfe austritt, auch wenn  diese Silos mit     Rüttel-,        Zerteilungs-    und  Streuvorrichtungen ausgerüstet     sind.     



  Die sich damit ergebende Aufgabe, das  Verfahren so auszubilden, dass einungestörtes  Aufbringen von losen Fasern auf einen Trä  ger mit Hilfe eines zwischen Fasern und Trä  ger wirksamen elektrischen Feldes durchführ  bar wird, löst man erfindungsgemäss durch  Führung der Fasern vor dem Auftreffen auf  dem Träger durch einen Gasraum, in dem die  Fasern unter dem Einfluss des elektrischen  Feldes beschleunigt werden, der aber Zulei  tungseinrichtungen für die Fasern praktisch  vor elektrischer Rufladung schützt. Dieses  Verfahren ist nur so weit geschützt, als es  nicht ein Verfahren zur Veredlung von rohen  oder verarbeiteten Textilfasern jeder Art ist,  das für die Textilindustrie in Betracht kommt.  



  Genauere Zahlenwerte über die im     0ras-          raum    einzuhaltenden Dimensionen können  nicht     allgemeingültig    angegeben werden, weil  sie völlig von den jeweils herrschenden Be  dingungen, insbesondere von der Höhe der  auftretenden Potentialdifferenz abhängen.  Durch Rechnung und Versuch sind jedoch  stets die Dimensionen im einzelnen dahin be  stimmbar, dass die     Zuleitungseinrichtungen     des Fasergutes praktisch     unaufgeladen    blei  ben, während anderseits die die     Zuleiteinrieh-          tungen    verlassenden Fasern unter Wirkung  des elektrischen Feldes beschleunigt werden.  



  In den Gasraum kann man das Fasergut  auf die     verschiedenste    Art und Weise einfüh  ren, ohne die     Zideiteinriehtungen    zu nahe in  den Bereich des elektrischen Feldes bringen  zu müssen. Man kann das Fasergut zum Bei  spiel in die vom gaserfüllten Raum gebildete  Gasstrecke     einkippen,    in sie einwerfen, in sie       einschleudern,    in sie einstreuen, in sie ein  blasen oder     sonstwie    in sie     hineinfördern.       Dabei ist es     zweckmässig,

      das in der freien       Gasstrecke        unbesehleunigte    und sieh daher  ansammelnde     Fasergut        abzuführen.    Diese  Fasergut. kann durch     '\V        eiterbehandlun    en  elektrischer     Art    wieder zur     Durchführung     des Verfahrens geeignet gemacht werden, weil  es unzweckmässig wäre, das     angesammelte    Fa  sergut ohne derartige     Behandlungen    wieder  in den Prozess einzuführen, da es nur erneute  Störungen hervorrufen würde.

   Da das Faser  gut aber den Fallgesetzen unterworfen bleibt,  braucht man nur     unterhalb    der Gasstrecke  Aufnahmebehälter für das     unverwendbare     Fasergut anzuordnen, um es dort sammeln und  abführen zu können.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens kennzeichnet  sieh durch eine in     einem    Gasraum im Ab  stand von     Zuleiteinriehtungen    für die Fasern  angeordnete Elektrode, durch      -elche    die die       Zuleiteinriehtungen    verlassenden Fasern dem  Einfluss eines     elektrischen    Feldes unterwor  fen sind. Dabei kann zum Beispiel die Elek  trode zunächst zwischen den     Zuleitungseir.-          riehtungen    und dem     Fasergutträger    angeord  net sein.

   Es besteht aber auch die     Möglieb-          keit,    den     Fasergutträger    zwischen den Zulei  tungseinrichtungen und einer Elektrode     vor-          zusehen.    Im ersten Falle wird     zweckmässig     die Elektrode als den Durchtritt des beschleu  nigten Fasergutes ermöglichender, perforier  ter Teil, etwa als Sieb, Gitter oder Netz aus  gebildet,     während    es im zweiten Falle vorteil  haft ist, die Elektrode als     Hohlmantelelektrode     des     Fasergutträgers    auszugestalten.  



  Das zuerst vorgeschlagene Beispiel der  Vorrichtung eignet sieh besonders für Anord  nungen, bei denen die Elektrode in einem  Führungsrohr für Fasergut aus     hochisolieren-          den    Werkstoffen angeordnet ist, der ein eben  falls aus hochisolierenden     Werkstoffen    beste  hender Vorratsbehälter für Fasergut vorge  ordnet ist. Eine derartige     Ausbildung    der  Vorrichtung eignet. sieh besonders für eine  ortsbewegliche Ausbildung des Gerätes, dessen  Handhabung noch durch Anordnung eines  Handgriffes erleichtert werden kann.

   Durch  die Vereinigung des     Führungsrohres,    des Vor-           ratsbehälters    und des Handgriffes entsteht  ein pistolenartig ausgebildetes Gerät, das sich       vor    allem für die Behandlung fester, orts  unbeweglicher Bauteile, also     beispielsweise    zur  Behandlung von festen Wänden, eignet.  



  Auf diese Weise kann also durch Verwen  dung des Gerätes ein     wildlederartiger    oder       Sammetüberzug    aus Fasern auf Wände auf  gebracht werden, der an die     .Stelle    der bisher  üblichen Anstriche und Tapeten tritt. Dabei       besteht    die Möglichkeit, auf bereits aufge  brachte Untergrundschichten durch     Anw    en  dung von Schablonen nochmals Klebschichten  aufzubringen und auf diese Klebschichten  andersfarbige Faserschichten, gegebenenfalls  unter Beimischung von     Metallfaserstücken,     aufzubringen, so dass     gobelin-,    Brokat- oder       sehnittvelourartige    Wandbekleidungen ent  stehen.  



  Die Zeichnung gibt Ausführungen der Er  findung an einer Reihe von Beispielen wieder:       Fig.    1 zeigt in schematischer Darstellung  eine zum     stetigen    Aufbringen von losen Fa  sern auf einen Träger dienende ortsfeste Vor  richtung mit einem laufenden Band, während       Fig.    2 ein Handgerät in seinem     grundsätz-          liehen    Aufbau veranschaulicht.  



       Fig.    3 gibt die beispielsweise Ausbildung  einer ortsfesten Vorrichtung wieder, die sich  vor allem für das Überziehen der Innenflächen  von Hohlkörpern mit Kurzfasern eignet.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 den Vorratsbehälter  für das lose     Kurzfasergut    2, das durch eine       Rüttel-    und Streuvorrichtung 3 mit Antrieb  4 auf das Transportband aufgestreut wird.  Insoweit sind Vorrichtungen zum elektrosta  tischen Aufbringen von Kurzfasern     bekannt.     



  Dieses Fasergut wird nun vor dem Auf  treffen auf den     Fasergutträger    6 durch einen  Gasraum 7 geführt, in dem die Fasern unter  dem Einfluss des elektrischen Feldes beschleu  nigt werden, der aber die     Zitleiteinrichtun-          gen    1 bis 5 vor einer elektrischen     Aufladung          sehützt.    Demgemäss ist die den Hochspan  nungsgleichstrom führende, sieb-, Bitter- oder  netzförmige Elektrode 8 im Gasraum in einem  Abstand von den     Zuleiteinrichtungen    1 bis 5    des Fasergutes angeordnet, der so gross ist,

    dass die     Zuleiteinrichtungen    1 bis 5 des durch  das elektrische Feld nicht beschleunigten Fa  sergutes praktisch     unaufgeladen    bleiben, wäh  rend die die     Zuleiteinrichtung    verlassenden  Fasern, also die in die freie Gasstrecke 7  eingekippten Fasern, dem Einfluss des elek  trischen Feldes unterworfen sind. Dadurch  wird also das vom Transportband bei 28  ab- und in die Gasstrecke 7 eingekippte  Fasergut den beschleunigenden Wirkungen  des elektrischen Feldes unterworfen, ohne  dass sich die Teile 1 bis 5 praktisch  aufladen, da diese     Aufladung    sich auf die  durch das elektrische Feld noch nicht be  schleunigten Fasern nachteilig auswirken  würde.

   Es wird also der weitaus grösste Teil  des in die Gasstrecke 7 eingebrachten Faser  gutes stark beschleunigt und unter Durch  setzung der freien Zwischenräume der     Elek..          trode    8 zum     Fasergutträger    6 zu getrieben.  Dieser steht unter Erdpotential. Er trägt der  Elektrode 8 zugekehrt eine Klebschicht 9 oder  ist an dieser Oberfläche klebrig oder klebrig  gemacht. Er bewegt sich kontinuierlich nach  einer der beiden Pfeilrichtungen 10, womit  ein stetiges Auftragen der Kurzfasern möglich  wird, so dass derartige     Kurzfasergutträger     nach dem Erhärtendes Klebers in Rollenform  der weiteren Verwendung zugeführt werden  können.  



  Während bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.1    mit dem Einkippen des Faser  gutes in die freie Gasstrecke gearbeitet wird,  zeigt     Fig.    2 ein     Ausführungsbeispiel,    bei dem  das Fasergut in die Gasstrecke 7 eingeworfen  oder eingeschleudert wird. Diese Gasstrecke  liegt nunmehr in einem Führungsrohr 11 für  das Fasergut aus hochisolierenden Werkstof  fen. Die Elektrode 8 ist wieder sieb-,     gitter-          oder    netzförmig ausgebildet. In ihrer unmit  telbaren Nähe mündet das Führungsrohr 11  bei 12 frei aus.

   An der entgegengesetzten  Mündung     ist    das Führungsrohr 11 an den  trommelförmigen Vorratsbehälter 13 ange  schlossen, der bei 14 einen Fülldeckel und bei  15 einen Betätigungshandgriff aufweist, der  gleichzeitig zur Befestigung der Zuführung      16 für den hochgespannten Gleichstrom zur  Elektrode 8 dient.. Der     Fasergutträger    befin  det sich bei 6 und ist als Erdpotential füh  rende, feste Wandung gedacht.  



  Die Wirkungen der Gasstrecke 7 treten  wieder so auf, wie dies für     Fig.    1     ausgeführt     worden ist. Unterschiedlich ist, lediglich das  Einführen des     Fasergutvorrates    2 in die Gas  strecke 7, das nunmehr dadurch bewirkt     wird,          da.ss    der das Gerät Bedienende, mit kurzen,  schnellen und stossartigen Bewegungen des  Gerätes nach unten dafür sorgt, dass kleinere  Mengen des bei 2 versammelten     Fasergutes     über den Vorsprung 17 in die Gasstrecke 7  geworfen bzw. geschleudert werden.

   In dieser  Gasstrecke beschleunigt. sich das in sie ge  langte Fasergut unter Wirkung des erzeug  ten elektrischen Feldes so, dass es mit hoher       CTesehwindigkeit    auf den Träger 6 gelangt,  der wieder die Klebschicht 9 aufweist. Das       Faserg2it,    das sieh in der Gasstrecke 7 unten  abgesetzt hat, wird durch eine schnelle,     zit     einer Senkung der Mündung 12 führenden  Bewegung des Gerätes nach unten aus dem  Rohrlauf 11 entfernt, nachdem die Strom  zuführung zum Netz 8 abgestellt worden war.  



  Während sieh bei den Ausführungsfor  men nach den     Fig.    1 und 2 die sieb-, gitter  oller netzförmige Elektrode 8 zwischen nicht  beschleunigtem Fasergut. und     Fasergutträger     befindet, zeigt die Anordnung nach     Fig.        i     eine andere     Anordnung,    indem nunmehr der       Fasergutträger    18 zwischen dem durch das  elektrische Feld nichtbeschleunigten Fasergut  und einer     Hohlmantelelektrode    19 vorgesehen  ist. Das Fasergut wird nunmehr aus der Ein  richtung 1 bis 4 in den Hohlraum 20 des Fa  serg     it.trägers    eingestreut, nachdem dieser mit  einer Klebschicht überzogen worden ist.

   Der       Fasergutträger    ist hier nicht als ebenes Ge  bilde, sondern etwa als     Handsehuhkasteri     eines Kraftwagens ausgebildet, dessen Innen  flächen mit einem     sammetartigen    Überzug ver  sehen werden sollen. Zu diesem Zweck ist der       Flanseh-21    des Handschuhkastens 18 auf die  isoliert angebrachten Stützen 22 derart.     auf-e-          lagert,    dass sein Hohlraum der Streuvorrich  tung 1 bis 4 zugewandt ist-, wobei die Gesamt-         anordnung    so getroffen     ist.,    dass bei 7 die er  forderliche, freie Gasstrecke entsteht, als die  auch ein Teil des     Hohlrahmes    20 wirkt.

   Die       Hohlmantelelektrode    19 umgibt das Werk  stück 18. Sie erhält. ihr Potential über den  Anschluss 25. Für den Fall.,     (la.ss    das Werk  stück 18 aus leitenden. Stoffen oder aus     Halk)-          leitern    besteht oder mit ihnen überzogen ist,  kann eine     Zwischen-    oder Zusatzpotential  erteilung über Klemme 23     und    Anschluss 24  bewirkt werden.

   Man     erkennt        also,    dass sieh  Anordnungen mit Lage des     Fasergutträgers     zwischen durch das elektrische Feld nicht  beschleuni"tem Fasercut und einer Elektrode  insbesondere für den Fall eignen,     elass    der       Fasergutträger    als Hohlkörper ausgebildet  ist und seine Innenflächen mit     einem        Überzug     aus     Kurzfasergilt    zu versehen sind, ohne     da1')     das wesensbedingt ist, weil     auch.    mit     eineiu     Gerät,

   etwa nach     Fig.2.        Hohlkörperinnen-          fläehen    ohne Schwierigkeiten mit dichten,  gleichmässigen Überzügen aus     Kurzfaserglit     versehen werden können.  



  Als hochisolierende Werkstoffe kommen  vor allem     durehsiehtige    Werkstoffe, etwa aus       Acrylharzen,    in Betracht, aus denen     man     mindestens den Vorratsbehälter im Falle des       Ausführungsbeispiels    nach     Fig.2    fertigt.

   Da  durch gewinnt man neben der äusserst hohen       Isolierungsfähigkeit    des     Werkstoffes    den Vor  teil, dass die Füllung des     Vorratsbehälters          überwaehbar        ist.    Zweckmässig ist. auch die  Herstellung des     Führungsrohres    aus den Blei  ehen Werkstoffen, da auf diese -Weise zu be  obachten ist, ob     sieh    grössere Mengen     unbe--          selileunigten    Fasergutes abgesetzt haben, die  durch nach     Untenneigling    der Pistole zu ent  fernen sind.

   Zu diesem Zwecke kann die sieb-,  Bitter- oder     netzförmige    Elektrode     herai@.s-          nehmbar    sein, oder es wird eine besondere,  etwa als ständig     offener    Längsschlitz im un  tern Sattel des Führungsrohres ausgebildete       Ausnehmung        vorgesehen,    um auf diese Weise  das     niehtbesehleunigte        Faser-ut        zii    entfernen.

    Zweckmässig ist auch die     Ausbildung    des  Handgriffes aus den gleichen Werkstoffen,  um zu verhüten, dass     Hoehspannungsgleieli-          strom    bei Beschädigung der Isolierung der      Zuführung auf die Hand des Bedienenden  übergeht, obschon derartige Geräte mit. so ge  ringen Leistungen arbeiten, dass lediglich  keine unmittelbare Gefahr für die Gesund  heit. bildende Schockwirkungen     auszuschliessen     sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum ungestörten Aufbringen von losen Fasern auf einen Träger mit. Hilf eines zwischen Fasern und Träger wirksamen elektrischen Feldes, gekennzeichnet durch Führung der Fasern vor dem Auftreffen auf den Träger durch einen Gasraum, in dein die Fasern unter dem Einfluss des elektrischen Feldes beschleunigt werden, der aber Zuleit- einrichtungen für die Fasern praktisch vor einer elektrischen Aufladung schützt.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine in einem Gasraum im Ab stand von Zuleiteinrichtungen für die Fasern angeordnete Elektrode, durch welche die die Znleiteinrichtungen verlassenden Fasern dem Einfluss eines elektrischen Feldes unterworfen sind. <B>UNTER-ANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Fasern in den Gas- i-aum eingekippt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Fasern in d-:n Gasraum eingeschleudert werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Fasern in den Gasraum eingestreut werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Fasern in den Gasraum eingeblasen werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass im Gasraum sieh unbeschleunigt anstauende Fasern abgeführt werden. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Anordnung der Elek trode zwischen den Zuleiteinrichtungen und dem Träger. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Anordnung des Trägers zwischen den Zuleiteinrichtungen und der Elektrode. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Elektrode per foriert ist für den Durchtritt der Fasern. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Elektrode ein Hohlmantel ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode in einem Isolationsrohr angeordnet ist, dein als Zuleiteinrichtungen ein ebenfalls aus iso lierendem Werkstoff bestehender Vorrats behälter für Fasern vorgeordnet ist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch einen Handgriff am Vorratsbehälter zur Erleichterung der Hand habung des Vorratsbehälters, der mit dem Isolationsrohr zusammengebaut ist. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch einen Fülldeckel am Vorratsbehälter. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff die zur Elektrode führende GlQichstromlei- tung befestigt ist. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch 10. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Vorratsbehälter durchsichtig ist.
CH292878D 1950-09-12 1950-09-12 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von losen Fasern auf einen Träger mit Hilfe eines zwischen Fasern und Träger wirksamen elektrischen Feldes. CH292878A (de)

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