CH292908A - Verfahren zum Betrieb eines Wasserrohrkessels und Einrichtung an Wasserrohrkesseln zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines Wasserrohrkessels und Einrichtung an Wasserrohrkesseln zur Durchführung des Verfahrens.

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CH292908A
CH292908A CH292908DA CH292908A CH 292908 A CH292908 A CH 292908A CH 292908D A CH292908D A CH 292908DA CH 292908 A CH292908 A CH 292908A
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Dalin David
Gustav Wykman Torsten Albert
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Dalin David
Gustav Wykman Torsten Albert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B29/00Steam boilers of forced-flow type
    • F22B29/02Steam boilers of forced-flow type of forced-circulation type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


  Verfahren zum Betrieb eines     Wasserrohrkessels    und Einrichtung an     Wasserrohrkesseln     zur Durchführung des Verfahrens. -    Dampferzeuger, bei denen Kesselwasser     in-          l@olge        sogenannter    natürlicher, auf die Diffe  renz der spezifischen     Gewichte    von kaltem und       lieisseni    Wasser zurückzuführender Zirkula  tion     durch    die Röhren     umläuft,    weisen ge  wisse Nachteile auf.

   So wird für die Röhren       finit    solcher natürlicher Zirkulation viel Platz       I)enötigt,    insbesondere für diejenigen Kessel  teile, in denen hauptsächlich durch Konvek  tion Wärme auf die Röhren     übertragen    wird.  



  Gewöhnlich ist genügend Platz     für    die       ltiihren    mit natürlicher     Zirkulation    in der       Verbrennungskammer    des Erzeugers v     orlian-          d(#n,    die in jedem Fall ein     gewisses        Raummass          benötigt,    das     liauptsäehlieh        durch    die ange  wandte     Feuerungsmethode    und durch die     Ei-          gensehaften    des verwendeten Brennstoffes  bestimmt ist.

       übergrosse    Röhrenreiben werden       .jedoch    in denjenigen Kesselteilen erforderlich,  die ausserhalb der Verbrennungskammer bzw.  des Feuerraumes liegen,     nämlich    für die     Kon-          ektionsfläehen,    die in dem vom     Feuerraum-          oberteil    austretenden Abgaskanal liegen.  



  Bei einigen Dampferzeugern mit Röhren       üir    natürliche Zirkulation in der     Verbren-          nunrskammer    sind diese Flächen für     Druck-          umwälzung-    berechnet worden, um so die       liaunibedürfnisse    für die     Konvekt.ionsheizflä-          ohen    beträchtlich zu vermindern.  



  Ein     Weiterer    Nachteil von     DaMpfer7eu-          rern    mit. natürlicher Zirkulation von Kessel-         wasser    in den     Feuerraumröhren    besteht darin,  dass die Wasserzirkulation in diesen Röhren:  während der     Anfheimeit    unregelmässig     is".     Demzufolge kann das Wasser in einigen Röh  ren relativ kalt sein, während in andern Röh  ren viel Dampf     erzeugt    wird. Diese unregel  mässige Zirkulation erfordert daher eine rela  tiv lange Anlaufzeit, um die Gefahr des     Be-          sehädigens    des Dampfkessels aus verschiede  nen Gründen zu vermeiden.

   Der hauptsäch  liche Grund für eine solche Möglichkeit ist in  den Wärmespannungen zu sehen, die in den  Röhren und ihren     Verbindiulgsstüeken    auftre  ten. Bei grossen     Kesselanlagen    wirkt sieh diese  lange     Anlaufzeit    gewöhnlich als grosser Nach  teil aus, da sie mehrere     Stunden    beanspru  chen kann. Es ist also wünschenswert, diese  Verzögerung soweit als möglich zu reduzieren.  



  Ferner kommt es oft vor - wenn Kessel  mit     natürlicher    Zirkulation nicht mit grösster  Sorgfalt berechnet und konstruiert werden -,       da.ss    gewisse Röhren mit zuviel und andere  mit zuwenig Wasser beliefert werden. Wenn  zu wenig Wasser durch die Röhren     zirkuliert,     werden diese leicht überhitzt und zerstört.  



  Vorliegende Erfindung, die in erster Linie  ein Verfahren zum Betrieb eines Wasserrohr  kessels mit. in einem Feuerraum angeordneten,       -wassergekühlten,    eine Strahlungsheizfläche  darstellenden Röhren, die mit einem Dampf  dom verbunden sind und in denen normal           natürlicher    Umlauf aufrechterhalten wird,  und mit in dem Abgaskanal angeordneten,  eine     Berührungsheizfläehe    darstellenden Röh  ren, die mit dem Dampfdom     i-erbunden    sind  und in denen Zwangsumlauf aufrechterhalten       wird,        betrifft,    bezweckt eine Lösung     obiger     Probleme dadurch,

       da.ss    der Umlauf durch die       Feuerraumröhren,wenn    erforderlich, dadurch  verbessert wird, dass eine Verbindung zwi  schen diesen Röhren und dem     Auslass    einer       Umwälzpumpe    geöffnet wird, mittels welcher       Umlaufflüssigkeit    aus dem Dampfdom in die       Feuerr        aumröhren    hineingepumpt wird.  



  Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine       Einrichtung    an     Wasserrohrkesseln    zur Durch  führung des angegebenen Verfahrens, wobei  der Kessel teils mit in einem Feuerraum an  geordneten, wassergekühlten, eine     Strahlungs-          heizfläehe    darstellenden Röhren, die mit einem       Dampfdom    verbunden sind und in denen nor  mal natürlicher Umlauf aufrechterhalten  wird, teils mit in dem Abgaskanal angeordne  ten, eine Berührungsheizfläche darstellenden  Röhren, die mit dem Dampfdom verbunden  sind und in denen Zwangsumlauf aufrecht  erhalten wird, versehen ist.

   Dieser     Wasser-          rohrkessel    kennzeichnet sieh durch eine Um  wälzpumpe, deren     Einlassseite    mit dem Dampf  dom verbunden ist und deren     Auslassseite     durch eine     abstellbare    Verbindungsleitung mit  den     Feuerraumröhren    verbunden ist, die zur  Verbesserung des Umlaufes während der Kes  selanlaufzeit offen     zu    halten bestimmt ist.  



  Mehrere     Ausführungsbeispiele    der Ein  riehtung an     Wasserrohrkesseln    nach der Er  findung sind in der     Zeichnung    veranschau  licht, und zwar     zeigt          Fig.    1 einen schematischen Vertikalschnitt  durch ein erstes Beispiel,       Fig.2    einen Querschnitt nach der Linie       2-2    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen schematischen     Teilsehnitt        ähn-          lieh        Fig.    1 durch ein zweites Beispiel,

         Fig.    4 einen schematischen Schnitt ähnlich       Fi.    1 durch ein drittes Beispiel,       \Fig.    5 einen vergrösserten Detailschnitt zur  Darstellung der einen Methode, um     zwangläu-          figWasser    in die     Einlasssammler    einzusprit-         zen    zum Verbessern der Wasserzirkulation  durch die     Feuerraumröhren,

            Fig.    6 einen Schnitt ähnlich     Fig.    5 zur Dar  stellung einer andern Methode zum     Verbessern     der     Wasserzirkulation    durch die     Feuerraum-          röhren    und       Fig.    7 einen Querschnitt ähnlich     Fig.        '?    zur  Darstellung einer weiteren     -Methode    zum Ver  bessern des Wasserumlaufes durch die Feuer  raumröhren.  



       Cleiehe    Bezugszahlen bezeichnen     gleielie     Teile in allen Figuren.  



  In     Fig.1    und ?     bezeiehnet    5 allgemein     den     Feuerraum bzw. die     Verbrennungskammer     einer     Dampferzeugungsanlage.    Die     Installa-          la.tion    weist den üblichen     Dampfdom    6 in     der     Nähe des Kopfes auf und     einen    an letzteren       angeschlossenen    und von diesem ausserhalb  des Feuerraumes abwärts     führenden    Abgas  kanal 7, der zu einem Kamin (nicht     gezeieh-          net)    führt.

      Der Kessel weist Röhrenreihen 8-11 in     i     vertikaler Anordnung im Feuerraum auf, die  die     übliehe        Wasserwand    bilden. Diese Röhren  sind vorwiegend für     natürliehen    Kesselwasser  umlauf bestimmt und     werden    zu diesem  Zweck von     Einlasssammlern        12-15    beliefert,  je von einem Sammler für jeden der Röhren  reihen, die an ihren untern Enden verbunden  sind.

   Die einander zugekehrten     Enden        dieser     Sammler sind durch     Verbindungsröhren    1.7  von etwas kleinerem Durchmesser als die  Sammler miteinander     verbunden.    Kesselwas  ser vom Dampfdom 6 wird     durch    zwei Fall  röhren 16 in die Sammler geleitet, und die  untern Enden dieser Fallröhren sind mit den  Verbindungsröhren 17 an den     entgegengesetz-        i          ten    Enden des     Einlasssaminlers        1.2    verbunden.

    Die obern Enden der     Feuerraumröhren    sind  auf herkömmliche Art und Weise mit     dein     Dampfdom 6 verbunden, so dass in diesen  Röhren erzeugter Dampf oder ein     Dampf-          WaSSer-CremlSCh    in diesen     aufwärtsströmen     und in den Dampfdom eintreten kann. Da die  Röhren 8-11 direkt     ini    Feuerraum angeord  net sind, wird     Wärme        hauptsäehlieh        durch     Strahlung auf diese Röhren übertragen.

        Weiter weist dieser Kessel Röhren     auf,    die       eine    oder mehrere     Konvektionswärmefläehen     bilden, z. E. bei 19, die im Abgaskanal 7     ausser-          )?all)    des Feuerraumes gelegen sind, um aus       rlen        von    diesem abziehenden Abgasen soviel  Wärme als möglich abzuführen.  



  Die Grösse der     Konvektionsheizfläehe    19  kann bei Umwälzen von Kesselwasser durch  diese Fläche beträchtlich verringert werden.       Zii        diesem    Zweck ist eine     Umwälzpumpe    20       \-oi-gesehen,        deren    Einlass durch ein Fallrohr  31 mit dem untern Teil des Dampfdoms     ver-          hunden    ist, um so mit. dem Wasserraum im  Dampfdom in     Verbindung    zu stehen.

   Der       1'timpenauslass    ist durch eine Leitung 23 an       (]en        Einlasssammler    22 der     Konvektionsröhren          bzw.    der Heizflächen 19 angeschlossen. Auf       fliese    Weise kann Kesselwasser in die Röhren  1 9     -edi-üekt    werden, und der in diesen Röh  ren erzeugte Dampf bzw. das     Dampf-Wasser-          teiniseh    wird auf     übliche    Art und Weise in       clen    Dampfdom geleitet.  



       Wexin    die     Feuerraumröhren    8-11 nur     na-          türlieben        Kesselwasserumlauf    aufweisen, wäh  rend die Röhren der     Konvektionsfläehe    19       Kesselwasserumwälzung    besitzen - wie das in       einigen    Fällen schon ausgeführt worden ist -,  ist die Kesselanlaufzeit ganz kritisch und muss  über     mehrere        Stunden    ausgedehnt werden,

   um       eine    lokalisierte Wärmekonzentration in     ver-          scIiiedenen    Abschnitten der     Feuerraumröhren     zu     verhindern,    die zu einem Ausbrennen die  ser Röhren bzw. zu deren Zerstörung führen       könnte.    Solche     Wärrnekonzentrationen    treten  auf infolge der Unregelmässigkeit des     Kessel-          wasserdurehflusses    durch die     Feuerraumröh-          ren.    Es kommt öfters vor,     da.ss    einige dieser  Röhren zuviel und andere zuwenig Wasser  erhalten.

   Dies ist natürlich ein ausgesproche  ner     ('belstand,    da es dann unmöglich ist, die       Feuerraumröhren    auch nur angenähert auf       xleieher    Temperatur zu halten. Die     aus    die  sem Grund in den Röhren und ihren Verbin  dungsstücken auftretenden     Wä.rmespannun-          "en    können zu schweren Schäden im Dampf  erzeuger führen.  



  Die     Umwälzpumpe    20, die Kesselwasser in  die     Konvektionsröhren    19 im Abgaskanal 7    drückt, wird zur Verbesserung des     Kesselwas-          serumlaufes    durch die     Feuerraumröhren    wäh  rend der Anlaufzeit oder zu beliebiger anderer       glewünsehter    Zeit verwendet.

   Zu diesem Zweck  sind die     Einlasssammler    12-15 der Feuer  raumröhren mittels einer Leitung 24 mit dem       Auslass    der     Umw        älzpumpe    20 verbunden, wo  bei die Leitung     24,    an die zur     Konvektions-          fläche    19 führende Leitung 23 angeschlossen  ist, und weiter mittels     Abzweigleitungen    25 aus  der Leitung 24, die zu den     Einlasssammlern     führen.

   Je eine dieser Abzweigleitungen führt  in jedes     VerbindLUigsstüek    17 und weist - wie  aus     Fig.    5 ersichtlich ist - eine Düse 26 an  dem im Verbindungsstück gelegenen Ende  auf, um sich in das eine Ende des benachbar  ten     Einlasssammlers    zu entleeren. Das Auslass  ende jeder     Düse    ist. vorzugsweise im kleineren  Ende eines     Abschnittes    27 des     Verbinehuigs-          stückes    angeordnet, der sich gegen das be  nachbarte Ende des Sammlers hin erweitert.

    Unter Druck aus der Düse 26 in den grösseren  Sammler ausströmendes Kesselwasser wirkt  daher als     Ejektor    zum Verbessern des Durch  flusses von     Kesselwasser    durch das Verbin  dungsstück in den Sammler, um in diesem den  Druck auf einen Wert zu erhöhen, der etwas  grösser ist als derjenige des statischen Druckes  allein.    Jedem Sammler ist eine solche Düse 26 zu  geordnet     und    die Düsen können in den Samm  lern einen Wasserumlauf im Gegenuhrzeiger  sinn hervorrufen im Sinne der     Fig.    2.

   Zufolge  dieser Druckeinspritzung von Kesselwasser in  die     Einlasssammler    während der Anlaufzeit  steigt der Druck in diesen, und die Aufwärts  strömung von Kesselwasser durch die Feuer  raumröhren wird beträchtlich verbessert     und     genügt, um unerwünschte Wärmekonzentratio  nen     und        Beanspruchungen    in einigen dieser  Röhren auszuschliessen.

      Der Umlauf durch die     Feuerraumröhren     wird durch die genannte Einspritzung so weit  verbessert, dass in diesen wenigstens an  nähernd gleiche Temperaturen aufrechterhal  ten werden können, und die Anlaufzeit des  Dampferzeugers kann daher beträchtlich ver-      ringen werden, ohne Gefahr, die Installation       zu        besehädigen.     



       Naeli    der     Anlaufperiode,    und     wenn    der  Kessel     Luiter    einer konstanten     Normalbela-          stiur,-    arbeitet, kann die     Druekeinspritzung     von     Kessel -asser    in die     Einlasssammler        dureh          Sehliessen        eines    Ventils 28 in der Leitung     \?4     aufgehoben werden,

   so dass dann die     Feuer-          raumröhren    mit     natürliehem        -Umlauf    arbeiten.       Obsehon    aber das Ventil 28     gesehlossen    ist,  fährt die     Umwälzpumpe    20     fort,    das Kessel  wasser in die     Konvektionsröhren   <B>19</B> im Abgas  kanal 7 zu     drileken.     



  Falls     erwünseht,        kann    der Kesselwasser  unilauf     dureh    die     Feuerraumröhren    während  der Anlaufzeit.     noeh    weiter verbessert werden       dureh    Weiterführen der     Abzweigleitungen    25  in     Längsriehtung        durelr    das Innere der Samm  ler, wie bei 30 in     Fig.6        gezeigt,

      und     dureli     Verbinden von Düsen 31 mit diesen Verlänge  rungen 30 in     Riehtung    des     Einlassendes    jeder       Feuerraumröhre,wobei    diese Düsen eine kurze       Streeke    in diese     hineinragen.     



  Es kann somit Kesselwasser unter     Druek     in jede     Feuerraumröhre    eingespritzt werden,  um den normalen Wasserumlauf von den  Sammlern.     dureh    diese Röhren weitgehend     zii     vermehren.  



       Fig.    3 zeigt ein weiteres Beispiel, das zu  dem der Pumpe so viel     Sehutz    wie     möglieh    ge  währt, indem die     Mögliehkeit    eines Dampf  abzuges in die Pumpe auf ein Minimum redu  ziert wird.

   Bei diesem Beispiel ist. die Pumpe  20 direkt unter dem     Einlasssammler    12 an  geordnet und die Saugseite der Pumpe mittels  einer vertikalen Röhre 33 mit diesem Sammler  und somit mit dem Fallrohr 16     verbunden.     Die Pumpe erhält also immer Wasser, da der       Verteilsammler    12 immer Wasser enthält, und  der     Punipensaugclriiek    ist daher etwas grösser  als der im Rest.

   des     natürliehen    Umlaufsystems       lierrsehende        Druek.    Dies ist     wünschenswert.,     da     dadureh    die     3lögliehkeit,    dass bei einer       plötzliehen    Anforderung an den Dampferzeu  ger,     wodureh    der     Druek    in der Anlage steil  abfallen     würde,    nahe der     Pumpensaugseite        be-          findliehes        Wasser    sieh     sehlagartig    in Dampf  verwandelt, auf ein Minimum reduziert wird.

      Wie beim     vorherigen    Beispiel ist     aueli    hier  der     Pumpenauslass    sowohl mit     der    in die     Ein-          lasssanimler    der     Feuerrauniröhren        führenden     Leitung     2-1    als     aueli    mit der in den     Einlass-          samrnler    22 der     Konvektionsröliren    mit     Druek-          nrnlauf        führenden        Leitun-    23     

  verbunden.     Ebenso     wird    das Ventil 28 in der Leitung 24  zum Regulieren der     Kesselwassereinspritzung     in die     Einlasssa.minler    der     Feuerraumröhren          verwendet.     



  Beim Beispiel     naeh        Fig.        4-    wird die Pumpe  20 nur dazu     gebraueht,    Kesselwasser in die       Konvektionsröhren    19 für     Ab-askanal    7 zu       di-liekeri.    Eine     -;

  -eitere        1'urnpe    20'     wird    zum  Verbessern des     Wasserumlaufes        (1111.c11    die       Feuerraumröhren        benützt.    Irr diesem Fall füh  ren die Fallröhren 16     dureh    ein     R.ii.eksehlag-          ventil    35 in die Sammler, und die     Einlassseite     der Pumpe 20' wird     dureh    eine von den     Fall-          röl)ren        abgezweigte        Leitung,    36,

   die ein     Ab-          sehlufa'ventil    37 enthält, mit Wasser ans den  Fallröhren     versorgt.        Der        Auslass    der Pumpe  20' ist mit den     Feuei@raurnröliren-Eirilasssamm-          lern,    wie früher     besehrieben    wurde, verbun  den,     ausgenommen,        dass    das nahe beim     Pum-          pena.uslass    angeordnete Ventil 28     gesehlossen     ist,

   uni die Verbindung des     letzteren    mit allen  Abzweigleitungen     ?5    zu     unterbreehen.     



  Diese Anordnung mit den     Absperrventilen     28 und 37     ermöglieht    der Pumpe 20', beim  Offenstehen dieser Ventile den     Wasserumlauf          dureh    die     Feuerranmröliren    zu verbessern  oder irr diesen Röhren     nur        natürliehen    Umlauf  zu unterhalten,     icenn    die Pumpe     dureb        -,ehlie-          ssen    dieser beiden Ventile ausser Betrieb ge  setzt wird.

   Diese Art des     Steuerns    der Pumpe  ist.     natürlieh    nur beispielsweise angeführt;  denn irr der Praxis kann die Pumpe 20'     dureb     einen     Elektromotor    oder     derzleiehen        an-etrie-          ben    werden, der     naelr        Wunseh    gesteuert wer  den kann.  



  In der Variante     geniiiP>        Fia.    7 sind die Fall  röhren 16 für die     Feuerrauniröhren    je mit  denn -Mittelteil     zweier    einander gegenüberlie  gender     Einlasssammler    13 und 15     verbunden.     In diesem Fall.

   weist jede der über das Ab  sperrventil 28 mit dem     Pumpenauslass    verbun  denen     Leitungen    24 nur eine einzige Abzwei-           gong        ''5'    auf, die     dureli        die        Mündung    des  Fallrohres<B>16</B> an dessen     Anschlussstelle    an den       benachbarten        Einlasssammler    führt, um sich  in das Innere des Sammlers zu erstrecken.

   Das  im     Saininler    befindliche Ende der Abzweigung       '?5'    besitzt eine     Injektordüse    40, die koaxial       zum        Saiiiiiiler    nach entgegengesetzten Richtun  gen zeigt,

   um Wasser unter Druck gegen die       ecitäegengesetzten    Enden des Sammlers     einzu-          spi        it.zen    zum     Verbessern    des     Ausflusses    von       Wasser    vom Fallrohr in den     Sammler    und des       M'asserumlaufes    durch die     Feuerraumröhren.     



       Die    Düsen 40 üben ihren Einfluss natür  lich auch auf die     übrigen    Sammler 1'? und 14  aus, da ja alle     Sammler    über die V     erbindungs-          stiieke    1 7 miteinander verbunden sind.  



       .aus    der obigen Beschreibung geht hervor,       dass    der beschriebene     Wasserrohrkessel    auf       ciniache    und     hoeiiwirksame    Art und Weise       ermöglicht,    den Umlauf durch die     Feuerraum-          röhren    mit natürlicher Zirkulation zu     verbes-          sei-n,        uni    nicht nur diese Röhren     gegen        Be-          schädigting    zu schützen, sondern auch die  Kesselanlaufzeit beträchtlich und mit Sicher  lieit zu verringern.

   Durch die Erfindung sind  die beschriebenen     Wasserrohrkessel    mit einem  solchen     Zirkulationssystem    versehen, dass  Wasser durch die     Feuerraumröhren    entweder  durch natürliche Zirkulation oder durch     eine     Kombination von natürlicher     Zirkulation    und  t     'niwälzung    in Umlauf versetzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Betrieb eines Wasser rohrkessels mit in einem Feuerraum angeord neten, wassergekühlten, eine Strahlungsheiz fläche darstellenden Röhren, die mit einem Dampfdom verbunden sind und in denen nor mal natürlicher Umlauf aufrechterhalten wird, und mit in dem Abgaskanal angeordne ten, eine Berührungsheizfläche darstellenden Röhren, die mit dem Dampfdom verbunden sind und in denen Zwangsumlauf aufrecht erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass (ler t'nilauf durch die Feuerraumröhren,wenn erforderlich, dadurch verbessert wird,
    dass ehre Verbindung zwischen diesen Röhren und denn Auslass einer Umwälzpumpe geöffnet wird, mittels welcher Umlaufflüssigkeit aus dem Dampfdom in die Feuerraumröhren hin eingepumpt wird.
    Il. Einrichtung an Wasserrohrkesseln zur Durchführung des Verfahrens nach Patent anspruch I, wobei der Kessel teils mit in einem Feuerraum angeordneten, wassergekühlten, eine Strahlungsheizfläche darstellenden Röh ren, die mit.
    einem Dampfdom verbunden sind und in denen normal natürlicher Umlauf auf rechterhalten wird, teils mit in dem Abgas kanal angeordneten, eine Berührungsheiz fläche darstellenden Röhren, die mit dem Dampfdom verbiulden sind und in denen Zwangsumlauf aufrechterhalten wird, ver sehen ist, gekennzeichnet durch eine Umwälz- pumpe, deren Einlassseite mit dem Dampfdom verbunden ist und deren Auslassseite durch eine abstellbare Verbindungsleitung mit den Feuerrarunröhren verbunden ist,
    die zur Ver besserung des Umlaufes während der Kessel anlaufzeit offen zu halten bestimmt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die Zulauflei- tung (36) der Umwälzpumpe (20') ein Ab sperrorgan (37) enthält und dass eine die Um- wälzpumpe und die Absperrorgane (37 bzw.
    28) zwischen den Zulauf- und Ablaufleitun gen (36 bzw. 24) derselben kurzschliessende Zweigleitung (25, 16), die ein Rückschlagven- til (35) enthält, die Feuerrarunröhren mit der Zulaufleitung (36) der U mwälzpumpe verbin det (Fig.4). 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserrohr- kessel eine einzige Umwälzpumpe (20) ent hält, die sowohl für die Berührungsheizfläche (19) als für die Feuer raumröhren (8-11) gemeinsam ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuerraum röhren (8-11) mit den Röhren der Berüh- rungsheizfläche (19) in bezug auf die Auslass- seite der Umwälzpumpe (20) und den Dampf dom (6) parallel geschaltet sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuerraum röhren (8-11) senkrecht sind und mit. ihren iuntern Enden in untereinander verbundenen Einlassverteilern (12-15) münden, die durch Fallrohre (16) mit dem Dampfdom (6) in Verbindung stehen und durch Verbindungs leitungen (24, 25) mit der Auslassseite der Umwälzpumpe (20) verbunden sind. .5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass sich die U mwälz- pumpe (20) unter einem Sammler (12) befin det, in den ein Fallrohr (16) mündet, und dass ihre Einlassseite mit diesem Sammler und ihre Auslassseite mit einem andern Sammler (14) durch eine ein Absperrventil (28) enthaltende Leitung (24) verbunden ist (Fig. 3). 6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass diejenigen Leitun gen (25), die die Einlassverteiler (12-15) mit.
    der Auslassseite (24) der Umwälzpumpe (20) verbinden, an den Verteilern derart ange schlossen sind, dass in diesen eine Ejektorwir- kung in einer den Umlauf in den Feuerraum röhren fördernden Riehtung entsteht. 7.
    Einrichtung naeh Unteranspruch 6, da durch gekennzeiehnet, da.ss diejenigen Leitun gen (25'), die die Einlassverteiler (12-15) mit der Auslassseite (24) der Umwälzpumpe verbinden, durch die Fallrohre (16) an deren Verbindungen mit den Einlasssammlern ragen, wobei diese Enden der Verbindungsrohre sich in den Sammlern befinden und als Düsen (40) ausgebildet sind, die zum Einspritzen von Wasser unter Druek von der U mwälzpumpe in entgegengesetzten Riehtungen in den Samm ler angeordnet.
    sind, um den Zustrom von Wasser von den Fallrohren in den Sammlern zu verbessern und so den natürlichen Umlauf des Kesselwassers dureh die Feuerraumröh- ren (8-11) zu verstärken.
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