CH293257A - Verbindungseinrichtung an Kabeln. - Google Patents
Verbindungseinrichtung an Kabeln.Info
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- H—ELECTRICITY
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- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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Description
Verbindungseinrichtung an Kabeln. Es sind Kabelverbindungskasten für Kabel längen bekannt, bei denen ein unter Über druck stehendes Fluidum einen Teil des in undurchlässigen Mänteln der Kabellängen ent,- haltenen Dielektrikums der Kabellängen bil det, welche Mäntel die Kabelleiter und deren Isolation einschliessen.
Die erfindungsgemässe Verbindungseinrich- tunc an Kabeln ist dadurch gekennzeichnet, dass der KabelverbindLingskasten ein festes zylindrisehes, die Verbindung zwischen den Leitern unischliessendes Metallrohr aufweist, das mit den Enden der Mäntel der beiden Kabellängen zur Bildung einer fluidumsdieh- ten Umhüllung zwischen den Mänteln durch wenigstens teilweise biegsame Organe fest ver- hunden ist, und ferner zwei feste, flüssigkeits- diehte,
mit Isolierflüssigkeit angefüllte End- hüllen aufweist, von denen jede das eine Rohrende und eines der biegsamen Organe umgibt und einerends an der Rohraussenseite und anderends am Kabelmantel befestigt ist.
Die beiden genannten biegsamen Organe %veisen zweelzmässig einen aussen kegelstumpf- föriiiigen Teil auf, dessen Ende mit dem kleineren ]Durchmesser am einen Kabelmantel und dessen Ende mit dem grösseren Durch- niesser am einen Rohrende befestigt ist. Zweekmässigerweise bestehen diese Organe aus dünnem Bleibleeh und sind an den Mänteln und am festen Rohr z. B. mittels einer Ver- bleiLin- befestigt.
Die biegsamen Organe kön- C <B>C</B> nen aber auch aus andern Materialien, z. B. aus dünnem Kupferblech, hergestellt s & n, und es können auch andere Verbindungsarten zur Anwendung gelangen.
Die festen Endhüllen können einerends an Flanschen befestigt sein, die selbst auf mechanisch feste Art am festen Rohr an des sen Enden befestigt sein können oder einen Teil des Rohres bilden können. Die andern Enden der festen Endhüllen können auf irgendwelche Art und Weise an den Kabel längen befestigt sein, z. B. mittels der im schweizerischen Patent Nr. <B>291017</B> beschrie- bellen Brillen. Diese Endhüllen werden zweck- mässigerweise möglichst ganz mit einer vor zugsweise dickflüssigen Isolierflüssigkeit ge füllt.
Wenn das im Kabel unter Druck be findliche Fluidum eine Flüssigkeit ist, so ist als Isolierflüssigkeit für die Endhüllen in jedem Fall eine solche vorzusehen, welche zäh flüssiger als diese Flüssigkeit ist. Der durch das feste Rohr und die biegsamen Teile an seinen Enden gebildete Abschluss kann in Verbindung mit dein Innern des Mantels der Kabellängen stellen Lind enthält in diesen Fäl len Fluidum unter einem Überdruck gleich demjenigen des Fluidums im Kabel.
Da die biegsamen Organe an den Enden des festen Rohres die Isolierflüssigkeit in den festen Endhüllen vom Dr Ltek#luidum im festen Rohr trennen, arbeiten sie als Membrane und übertragen den Druck des Fluidums auf die Isolierflüssigkeit, wobei sie sieh gemäss der Volumänderung der in den festen Endhüllen enthaltenen Isolierflüssigkeit durehbiegen. Da dadurch die Isolierflüssigkeit in den festen E,ndhüllen unter einem Druck vehalten wird,
'n der gleich demjenigen des im Kabel enthal tenen Fluidums ist, dient diese Flüssigkeit als Diehtungsmittel zum Verhindern des Flui- dumsdurehtrittes vom Verbindungskasten ins Freie. Das feste Rohr besteht vorzugsweise aus Kupfer und muss einen genügend grossen Innendurehmesser zum Umschliessen der über der Verbindung der Leiter aufgebauten Isola tion und zum Bilden eines genügenden Spiel raumes zwischen der Rohrinnenwand und der Aussenseite der Isolation aufweisen.
Die zu- sätzliehen festen Endhüllen sind vorzugsweise Messinggussstücke mit einem hohlkonusförmi- gen Teil, deren den kleineren Durchmesser besitzende Enden rohrförmige Stutzen von genügend grossem Innendurchmesser aufwei sen, um über die Kabelmäntel und die auf diesen vorgesehenen Verstärkungen zu passen, und deren den grösseren Durchmesser besit zenden Enden über die Enden des festen Roh res passen und am Rohr mittels an diesem festgelöteten Planschen befestigt sind, die eine fluidumsdiehte Verbindung mit dem Ende der festen Endhülle bilden,
an dem diese Planschen mittels Bolzen befestigt sein kön nen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in Anwendung auf Einader-Hoehspannungs- kabellängen mit stahlbandbewehrtem Bleiman tel und imprägnierter, Stickstoff unter 14 Atmosphären enthaltender Papierisolation, ist in der Zeichnung im Längsschnitt durch die eine Hälfte der Kabelverbindungseinrieh- tung dargestellt.
Die Verbindung zwischen den beiden Lei tern ist auf übliehe Weise mittels einer Klemmhülse<B>1</B> ausgeführt, wobei die von den Enden der beiden Kabellängen zurüekge- sehnittene Isolation durch eine von Hand aufgebrachte, aus Papier- Lind Seidenbändern bestehende Isolation 2 ersetzt, worden ist. Ein festes Küpferrohr <B>3,</B> dessen Innendurch messer grösser als derjenige der Isolation 2 ist. unisehliesst die Leiter#-erbindung koaxial mit den beiden Kabellängen.
Die Länge des Rohres<B>3</B> ist angenähert gleich der Distanz zwisehen den Mantelenden der beiden Kabel längen, und seine Wanddieke ist so gewählt, dass das Rohr einen Innendruek von 14 Atmo sphären ohne Armierung aushält.
Da die beiden Enden des Verbindungs kastens gleich ausgebildet sind, ist nur eines gemiehnet und beschrieben. Am Ende des Kupferrohres<B>3</B> ist ein bie,-ysames Organ 4 aus dünnem Bleibleeh befestigt, das an seinen beiden Enden einen rohrförmigen Ansatz<B>5</B> bzw. <B>6</B> aufweist. Der Ansatz<B>5</B> passt in das Ende des festen Rohres<B>3</B> und ist an diesem bei<B>7</B> festgelötet. Der Ansatz<B>6</B> passt über den Kabelmantel<B>8,</B> an dem er bei<B>9</B> festgelötet ist.
Am Ende des festen Rohres<B>3</B> ist ein flaeher Messingring<B>10</B> vorgesehen, der über das Rohr<B>3</B> passt und mit diesem verlötet ist, oder auch aus einem #;tüek mit dem Rohr bestehen könnte. Der Ring<B>10</B> bildet die eine Endwand des festen Verbindungskastens.
Die Seitenwand des Kastenendteils ist von einer Endhüllell. -ebildet,weleheauseiiiemMessin(y- gussstück besteht und einen hohlkoniisförmi- gen Teil aufweist, dessen Ende 1.2 von grö sserem Durchmesser gegen den Ring<B>10</B> an liegt und an diesem mittels einer Anzahl Ge windebolzen<B>13</B> fluidurnsdiellt befestigt ist.
Das Ende 14 von kleinerem Durchmesser dieser Endhülle weist einen Stutzen<B>1.5</B> auf, dessen Innenwand mit Gewinde versehen, und dessen Innenduirehmesser grösser ist als der Aussendurehmesser der Stahlbandarmierung <B>16</B> des Kabels. Zwisehen der Innenwand dieses Stutzens<B>15</B> und der Armierung<B>16</B> ist eine Brille von der im Schweizer Patent Nr. <B>291017</B> beschriebenen Art angeordnet. Wie in dieser Anmeldung beschrieben, können die beiden, an den entgegengesetzten Enden der Verbin dung vorgesehenen Brillen einige Versehie- denheiten aufweisen.
Im vorliegenden Bei spiel besteht die Brille aus einer am Mantel<B>8</B> und an der Armiertin--,#, <B>16</B> durch eine Ver- bleiung <B>18</B> befestigten Hülse<B>17,</B> einem Grummi- diehtungsring <B>19,</B> einem Druekrin,-- 20 und zwei Gegenmuttern 21, Die Mantelenden beider Kabellängen ste- lien in.
freier Verbindung mit dem Innenraum des festen Rohres<B>3,</B> so dass das in der einen Kabellänge enthaltene Gas frei durch das Rohr<B>3</B> in den Mantelraum der andern Kabel- län,-e übertreten kann. Wenn die Verbindun- aber wenigstens teilweise eine Sehranke sein .soll, so kann (las Mantelende der einen Kabellänge abgeschlossen werden, z. B. mittels <B>Z,</B> eines Umsehlages aus Seidenbandstreifen. In diesem Fall ist dann der Gasdruck im festen Rohr gleich demjenigen in der andern Kabel länge.
Die festen Endhüllen weisen oben<B>je</B> ein durch einen Zapfen 22 versehlossenes Einfüll- loeli und ein Überlaufloeh (nicht gezeichnet) auf, wobei das letztere ebenfalls durch einen Gewindezapfen flüssigkeitsdicht verschlossen ist.
Das Überlaufloch befindet sich in einer Lagge, die es ermöglicht, die Endhülle voll ständig mit einer Isolierflüssigkeit anzufüllen, wobei diese Flüssigkeit durch das Einfülloch 22 eingegossen und alle in der Endhülle ent- lialtene Luft durch das Überlaufloch ausgetrie ben wird.
Der erfindungsgemässe Kabelverbindungs- kasten kann so ausgebildet sein, dass er gegen über bekannten Kästen für fluidumsgefüllte Kabel den Vorteil der Einfachheit<B>'</B> der leich- tcren Installation, der niederen Kosten und des kleineren Platzbedarfes besitzt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verbindungseinriehtung an Kabeln, bei denen unter überdruck stehendes Fluidum einen Teil des Dielektrikums in einem Lin- durchlässigen Mantel bildet, der die Kabel leiter umhüllt, dadurch gekennzeichnet, dass (ler Kabelverbindungskasten ein festes zylin- driselies, die Verbindung zwischen den Lei tern umsehliessendes Metallrohr aufweist,das mit den Enden der Mäntel der beiden Kabel längen zur Bildung einer fluidumsdichten Um hüllung zwischen den Mänteln durel-i'wenig- stens teilweise biegsame Organe fest ver bunden ist, und ferner zwei feste, flüssigkeits dichte, mit Isolierflüssigkeit angefüllte End- hüllen aufweist, von denen jede das eine Rohrende und eines der biegsamen Organe um gibt und einerends an der Rohraussenseite und anderends am Kabelmantel befestigt ist.UNTERANSPRVCHE: <B>1.</B> Verbindungseinrieht-Luig nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bieg samen Organe hohl sind und einen aussen kegelstumpfförmigen Teil besitzen, dessen Ende mit dem kleineren Durchmesser am einen Kabelmantel und dessen Ende mit dem grösseren Durchmesser am einen Rohrende befestigt ist. 2. Verbindungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Endhüllen<B>je</B> einerends an einem Flanseh, welcher am einen der beiden Rohrenden be festigt ist, und anderends am Kabelmantel be festigt sind.<B>3.</B> Verbindungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Endhüllen<B>je</B> einerends an einem Flanscb, welcher mit einem der beiden Rohrenden aus einem Stück besteht, und anderends am Kabelmantel befestigt sind. 4. Verbindungseinriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens teilweise biegsamen Organe aus Blech bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB293257X | 1950-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH293257A true CH293257A (de) | 1953-09-15 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH293257D CH293257A (de) | 1950-05-08 | 1951-03-21 | Verbindungseinrichtung an Kabeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH293257A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2355549A1 (de) * | 1972-11-16 | 1974-05-22 | Pirelli | Verbindung fuer kabel, deren leiter mit einem gespritzten dielektrischen material isoliert sind |
-
1951
- 1951-03-21 CH CH293257D patent/CH293257A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2355549A1 (de) * | 1972-11-16 | 1974-05-22 | Pirelli | Verbindung fuer kabel, deren leiter mit einem gespritzten dielektrischen material isoliert sind |
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