CH293532A - Drehzahlregler. - Google Patents

Drehzahlregler.

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CH293532A
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Limited Ruston Hornsby
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Ruston & Hornsby Ltd
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Description


      Drebzahlregler.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Drehzahlregler mit einem hydrauli  schen Relais, das einen beweglichen Teil zur  Veränderung der Leistungsabgabe der durch  den Regler gesteuerten Maschine aufweist,  und mit einem Steuerorgan zur Steuerung  des Relais, wobei ein     Fliehgewichtsystem     und eine     Drehzahlreguherfeder    das Steuer  organ in entgegengesetztem Sinn beein  flussen, und wobei ein Hebelsystem die  Abstützung der     Drehzahlregulierfeder    mit  dem beweglichen Teil des Relais verbindet.  



  In seiner einfachsten bekannten Aus  führungsart hat ein Regler der genannten  Art, mit fester Abstützung der     Drehzahl-          regulierfeder,    welche, obwohl einstellbar,  durch Änderungen in der Belastung der  Maschine nicht verstellt wird, und mit einem  Steuerschieber der annähernd keine     Über-          lappung    aufweist, eine flache Kennlinie, das  heisst er ist annähernd     isochron.    Aber solche  Regler sind im allgemeinen nicht träge und  können sogar unstabil sein;

   und wenn die  Charakteristiken der Maschine oder der Be  lastung nicht so sind,     dass    sie die verlangte  Stabilisierung des Reglers bewirken, so ent  stehen starke     Pendelungen    im Regler, welche  noch durch Reibungen im     Fliehgewicht-          ventilsystem    verstärkt werden.  



  Es ist deshalb wünschenswert, dem Regler  eine abfallende Kennlinie zu geben, so     dass     sich die gesteuerte Drehzahl mit der Be  lastung der Maschine ändert,. wobei ein posi-         tiver    Abfall die gesteuerte Drehzahl mit  zunehmender Belastung sinken     lässt,    was der  Stabilität förderlich ist. Um den: Regler den  Eigenschaften der gesteuerten Maschine und  der Belastung anzupassen, -kann der Abfall  durch Einstellung von aussen veränderlich  gemacht werden, und zwar vorzugsweise von  einem kleinen negativen bis zu einem grö  sseren positiven Wert.  



  Ein     3fittel,    um eine fallende Kennlinie  zu erzielen, besteht darin, die Abstützung  der     Drehzahlregulierfeder    mittels eines He  belsystems mit dem Kolben oder einem  ähnlichen beweglichen Teil des hydraulischen  Relais zu verbinden, so     dass    sie sich proportio  nal zu den Bewegungen des beweglichen Teils  bewegt.

   Ein positiver Abfall wird dann er  reicht werden, wenn eine Verschiebung des  beweglichen Teils in Richtung einer Ver  grösserung der Leistungsabgabe der Maschine  eine Verschiebung der Abstützung der     Dreh-          zahlregulierfeder    in Richtung einer Herab  setzung der auf das Steuerventil ausgeübten  Federkraft hervorruft" wenn das letztere  sich in seiner     Gleichgewichtslage    befindet.  Die Veränderung der Grösse und des Vor  zeichens des     Kennlinienabfalles    kann durch  Anordnung von     3fitteln    zum einstellbaren  Verschieben der Lagerung des     Ilebelsystems     erreicht werden.  



  Uni bei einer gegebenen Belastung der  gesteuerten Maschine, z. B. Vollast, die  gesteuerte Drehzahl ohne Änderung der      abfallenden Kennlinie variieren zu können,  müssen einstellbare Mittel zum Verschieben  der Abstützung vorgesehen sein, die unab  hängig vom Hebelsystem, mittels welchem  die Federabstützung mit dem beweglichen  Teil des     hydrauhschen    Relais verbunden ist,  arbeiten.  



  Gemäss der Erfindung ist die Abstützung  der     Drehzahlreguherfeder    durch einen Ge  windebolzen und eine Führungsmutter mit  einer im Gehäuse gleitbar gelagerten Büchse  verbunden, die ihrerseits schwenkbar mit  dem Hebelsystem verbunden ist, wobei von  aussen     betätigbare    Einstellmittel in Form  -einer Schnecke und eines     Schneckenrades     zur relativen Verdrehung von Gewinde  bolzen und Führungsmutter zwecks Ver  schiebung der Federabstützung in     bezug    auf  die genannte Büchse vorgesehen sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Drehzahlreglers zur Regelung des       Brennstoffv-entils    einer     Gasturbinenanlage,     bei welchem das     Brennstoffventü    im Regler  selbst angeordnet ist, ist in der beiliegenden  Zeichnung dargestellt, in welcher schematisch  auch einige Arbeitsphasen des Reglers sowie  eine graphische Darstellung seines Verhaltens  dargestellt sind.  



  Es zeigen.  



       Fig.   <B>1</B> einen vertikalen Längsschnitt  durch den Regler nach der Linie<B>1-1</B> der       Fig.    2,<B>3,</B> 4 und<B>5,</B>  <B>Mg</B> 2 bis<B>5</B> vertikale Querschnitte nach  der Linie 2-2     bzw.   <B>3-3</B>     bzw.    4-4     bzw.   <B>5-5</B>  in     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>6</B> eine Seitenansicht in Richtung der  Pfeile<B>6</B> in den     Fig.   <B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4 und<B>5,</B>       Fig.   <B>7</B> bis     14.Arbeitsdiagramme    und       Fig.   <B>15</B> eine graphische Darstellung des  Verhaltens des Reglers.  



  Gemäss den     Fig.   <B>1</B> bis<B>6</B> ist das feststehende       Reglergehäuse    aus zwei Teilen hergestellt,  aus einem Hauptkörper 20 und einem am  letzteren befestigten     Zusatzteü    21. Am freien  Ende des Hauptkörpers 20 ist ein Stützarm       22    angebracht, der ein Lager<B>23</B> trägt, in  welchem die Antriebswelle 24 gelagert ist, auf  welcher ein     Antriebsritzel   <B>25</B> sitzt, das von    der vom Regler gesteuerten Maschine an  getrieben wird, welche ein beliebiges An  triebsaggregat, beispielsweise eine     Dampf-          oder    Verbrennungsmaschine sein kann.

   Der  untere Teil des Hauptkörpers 20 besitzt bei  <B>26</B> eine Bohrung, die einen Zylinder darstellt,  in welchem ein Relaiskolben<B>28</B> gleitbar an  geordnet ist und der durch ein Kopfstück<B>27</B>  abgeschlossen ist, in welchem die Stange<B>29</B>  des Kolbens<B>28</B> gleitet. Der Zusatzteil 21  besitzt eine zum Zylinder koaxiale Bohrung  zur Aufnahme eines     Venitlkörpers   <B>33,</B> in  welchem ein     Brennstoffventilkolben    34 glei  ten kann, der bei<B>35</B> abgesetzt ist und der       spitzauslaufende    Nocken<B>36</B> an seinem     Vor-          derteü    besitzt, welche in einen durch den  Deckel<B>38</B> abgeschlossenen Hohlraum ragen.

    Die     Brennstoffzufuhrleitung    (nicht gezeich  net) ist an einen     Einlassnippel   <B>39</B>     (Fig.   <B>5)</B> an  geschlossen, der über eine Leitung 40 mit  dem die Absetzung<B>35</B> umgebenden Ring  raum verbunden ist. Die nicht gezeichnete,  zur gesteuerten Maschine führende     Brenn-          stoffauslassleitung    ist an den Deckel<B>38</B> an  geschlossen und steht über eine Öffnung 41       (Fig.   <B>1</B> und<B>6)</B> mit dem Hohlraum<B>37</B> in Ver  bindung.

   Eine Nut 42, welche den Ventil  körper 34 umgibt und die durch eine Dich  tung 43 abgeschlossen ist, steht mittels einer  Leitung 44 und einer Ringnut 45 im Ventil  körper mit einer     Rücklaufleitung    46 in Ver  bindung. Der Kolben<B>28</B> ist mittels eines  nachgiebigen Balges<B>30</B> mit dem Zylinderkopf       .27    verbunden. Das Innere des Balges<B>30</B> ist  durch Öffnungen im Zylinderkopf<B>27</B> ent  lüftet. Der Kolben 28 trennt somit     deD     Arbeitsraum<B>31</B> des Zylinders von einem  Ringraum<B>32</B> mit variablem Volumen, der  zwischen der Zylinderwand und dem Balg  <B>30</B> geschaffen und durch den Kolben<B>28</B> und  den Zylinderkopf<B>27</B> abgeschlossen ist.  



  Über dem Zylinder<B>26</B> und parallel zu  diesem besitzt der Körper 20 eine weitere  Bohrung zur Bildung eines Schiebezylinders,  in welchem Drehhülsen 47, 48 angeordnet  sind. Die Hülse 47 ist ausserdem frei axial  verschiebbar. Innerhalb der Hülsen 47, 48 ist  eine nicht drehbare     Schieberspindel    49 gleit-      bar angeordnet, deren eines Ende sich auf  einer beim Zusammendrücken wirksamen       Drehzahlregulierfeder   <B>50</B> abstützt und de  ren anderes Ende ein Schublager<B>51</B> trägt,  auf welchem eine drehbare Schubhülse<B>52</B>  angeordnet ist. Letztere ist über einen Ring  mit Rollen<B>53</B> verbunden, welche auf Kurbel  armen 54 angeordnet sind.

   Die Kurbelarme  54 tragen     Fliehgewichte   <B>55</B> und sind in einem  Gehäuse<B>56</B> drehbar gelagert, das mit der       Antriebswelle    24 ein Stück bildet. Die Hülse  47 ist mittels zweier     lamellierter    Blattfedern  <B>57</B> drehbar, die in ihrer Mitte an der Hülse 47  festgeklemmt sind und deren Enden Öffnun  gen aufweisen, in welchen Bolzen<B>58</B> stecken,  die, am Gehäuse<B>56</B> befestigt sind und  schraubenförmige Druckfedern<B>59</B> und     Mut-          tern   <B>60</B> tragen, zwischen welchen die     Blatt-          federenden    angeordnet sind.

   Die Federn sind  in einer Parallelebene zur Achse des     Flieh-          gewichtsträgers    elastisch federnd, dagegen  in einer Normalebene zu dieser Achse steif.  Die Hülsen 47, 48 sind durch einen Ring  spalt<B>61</B> voneinander getrennt, der die Spindel  49 umgibt und     der,#    mit dem Ringraum<B>32</B>  durch einen Kanal<B>62</B> verbunden ist. Der  Spalt<B>61</B> enthält eine Schraubenfeder<B>63,</B>  welche die Rotation von der Hülse 47 auf  die Hülse 48 überträgt und die letztere gegen  eine Schubplatte 64 drückt, die mittels der  Schrauben<B>65</B> am Hauptkörper 20 befestigt  ist.  



  Die Spindel 49 und die Hülse 47 bilden  zusammen einen Folgeschieber zur Steuerung  der Verschiebung des Relaiskolbens 28.  Der Hauptkörper 20 ist mit einer     Einlass-          leitung    versehen, die vom     Einlassanschluss     <B>67</B>     (Fig.   <B>3</B> und<B>6)</B> zu einer Öffnung<B>66</B>     (Fig.1)     in der Wand des Ventilzylinders führt. An  den     Anschluss   <B>67</B> ist eine nicht gezeichnete  äussere Quelle von hydraulischem Fluidum  mit Arbeitsdruck angeschlossen, zum Beispiel  das     Hochdruckschmiersystem    der Maschine.

    Aus Zweckmässigkeitsgründen     solldasArbeits-          fluidum    im folgenden mit<B>Ab)</B> bezeichnet  werden. Eine ringförmige     Ausnehmung   <B>68</B>  im Körper 20 ist durch eine Leitung<B>69</B> mit  dem Arbeitsraum<B>31</B> des Relaiszylinders<B>26</B>    verbunden. Die Hülse 47 besitzt zwei äussere  Ringnuten<B>70</B> und<B>71.</B>     Nute-70    ist mit der       Einlassleitung   <B>66</B> (Mündung<B>66)</B> und Nute<B>11</B>  mit der     Ringausnehmung   <B>68</B> verbunden.

    Ferner sind die Nuten<B>70, 71</B> über     Radial-          öffnungen   <B>72</B>     bzw.   <B>73</B> mit dem Innern der  Hülse verbunden. Eine weitere     Radial-          öffhung    74 ist in der Hülse 47 ausserhalb des  Hauptkörpers 20 angeordnet.

   Die Spindel  49 besitzt Abschnitte von geringerem Durch  messer, so     dass    ringförmige     Ausnebinungen     <B>75, 76</B> zwischen der Spindel und der Hülse 47  gebildet sind,     *die    durch einen Steg<B>77</B> der       Spinder    voneinander getrennt     sind,--die    einen  axialen inneren Kanal<B>78</B> aufweist, der durch       Radialöffhungen   <B>79</B> mit der     Ausnehmung   <B>75</B>  verbunden ist, die ihrerseits durch die       Offnungen   <B>72</B> und die Ringnut<B>70</B> mit der       Einlassleitung   <B>66</B> verbunden ist,

   während die       Ausnehmung   <B>76</B> mit der     Aussenluft    durch die  Öffnung 74 verbunden ist.     Die    Öffnungen<B>73,</B>  die vom Innern der Hülse 47 zu den     Ring-          ausnehmungen   <B>71, 68</B> führen, welche durch  die Leitung<B>69</B> mit dem Relaiszylinder ver  bunden sind, sind normalerweise durch den  Steg<B>77</B> der Spindel 49, und zwar annähernd  ohne     Überlapp-Ling,    verdeckt.  



  Die Hülse 48 bildet mit der Spindel 49  ein     Notdurchbrennventil.    Eine ringförmige       Ausnehmung    zwischen der Hülse 48 und der  Spindel 49, die durch eine innere Ringnut<B>80</B>  in der Hülse und eine Absetzung<B>81</B> der  Spindel gebildet ist, steht durch     Radial-          öffnungen    82 mit dem axialen Kanal<B>78</B> der  Spindel und durch     Radialöffnungen   <B>83</B> mit  einer äusseren Ringnut 84 in der Hülse 48 in  Verbindung.

   Die Ringnut 84 steht ihrerseits  mit einer Leitung<B>85</B> in Verbindung, die im  Körper 20 angeordnet ist und zu     einemAussen-          anschluss   <B>86</B>     (Fig.   <B>6)</B> führt, der mit einer nicht  gezeichneten Vorrichtung verbunden ist, die  Maschine abzustellen, wenn     durcliVerschieben     der Spindel 49 in     Fig.   <B>1</B> nach rechts in eine  bestimmte Stellung bezüglich des Körpers 20,  welche einer spezifischen Zunahme der Dreh  zahl über die geregelte Drehzahl, unmittelbar  vor dieser Zunahme, hinaus entspricht,

   die  die Absetzung<B>81</B> der<B>-</B> Spindel umgebende      ringförmige     Ausnehmung    von der Ringnut  <B>80</B> abgeschlossen und nach dem Innern  des Zusatzteils 21 entlüftet wird, indem die  Absetzung<B>81</B> ausserhalb der Hülse 48 zu  hegen kommt, so     dass    die Leitung<B>85</B> vom       druckmittelfördernden    Kanal<B>78</B> abgeschlos  sen und in den Zusatzteil 21 hinein entlüftet  wird, wobei hydraulischer Druck in der  Leitung<B>85</B> frei wird.

   Der axiale Kanal<B>78</B> der  Spindel 49 ist am einen Ende durch einen  Zapfen geschlossen, der eine     Auschlagplatte     <B>87</B> für die     Drehzahlregullerfeder   <B>50</B> trägt, und  ist am andern Ende durch ein Organ<B>88</B> teil  weise geschlossen, so     dass        einAnzapfventil    zum  Schmieren des Schublagers<B>51</B> geschaffen ist.  



  Ferner besitzt die Hülse 47 innere und  äussere Ringnuten<B>89, 90,</B> die durch Kanäle  <B>93</B> miteinander verbunden sind. Die Hülse  48 besitzt analoge Ringnuten<B>91, 92,</B> welche  durch     Radialkanäle    94 miteinander verbun  den sind. Leitungen<B>95</B>     bzw.   <B>96</B> münden in die  Nuten<B>90-</B>     bzw.   <B>92.</B> Die Leitungen<B>95, 96</B>  sind im Körper 20 angeordnet.

   Diese Sätze  von Durchlässen bilden Rückläufe, welche  den Ringspalt<B>61</B> zwischen den Hülsen 47,  48 gegen     Leckverluste    des     Hochdrucköls    aus  den Ringnuten und     Ringausnehmungen   <B>70,</B>  84,<B>75</B> und<B>80</B> abdichten, die unter dem  Förderdruck stehen, wie er durch den     Ein-          lassanschluss   <B>67</B> zugeführt wird.  



  Da die Hülsen 47, 48 stets rotieren,  während der Körper 20 und die Spindel 49  sich nicht drehen, sind die     Berührungs-          flächen    dieser Teile einer kontinuierlichen  gleichmässigen Relativbewegung unterwor  fen, welche die zufolge Reibung auftretenden  Unregelmässigkeiten im Betrieb auf ein  Minimum herabsetzen.  



  Im obern Teil des Körpers 20 ist ein  Reservoir<B>97</B> vorgesehen, dessen Oberteil  durch eine Öffnung<B>138</B> entlüftet ist, die ins  Innere des Zusatzkörpers 21     führt,und    der  Unterteil steht mit der Ringnut<B>68</B> durch  eine Leitung<B>98</B> und mit dem Ringspalt<B>61</B>  durch eine Leitung<B>9,9</B> in Verbindung. Die  Mündungen der Leitungen<B>98, 99</B> in das  Reservoir sind mit einstellbaren Drosseln  <B>100</B> und<B>101</B> in Form von geführten Nadeln    versehen, die aussen mit     Gewindeköpfen     versehen sind, auf welche Muttern 102 und  <B>103</B> aufgeschraubt sind.

   Die     Rücklaufleitung     <B>95</B> führt ebenfalls in das Reservoir<B>97,</B>  während die     Rücklaufleitung   <B>96</B> in den       Ilohlraum    des Zusatzkörpers 21 mündet.  Von der Leitung<B>99</B> zweigt eine Leitung 104  ab     (Fig.   <B>1</B> und<B>3),</B> die in einen durch den     Dek-          kel   <B>106</B> abgeschlossenen Hohlraum<B>105</B>  führt, wobei an der Innenwand des Deckels  ein biegsamer Balg<B>107</B> befestigt ist-, dessen  Innenraum durch Öffnungen im Deckel<B>106</B>  entlüftet ist. Am geschlossenen, freien Ende  des Balges und koaxial zu diesem ist eine  Stange<B>108</B> befestigt, die im Deckel<B>106</B>  gleiten kann.

   Das freie Ende der Stange<B>108</B>  ist mit einem Ende einer Blattfeder<B>109</B>  verbunden, die nach rechts in     Fig.   <B>3</B> drückt  und deren anderes Ende an einer starren  Gleitstange<B>110</B> mit zwei seitlichen Flanschen  <B>110'</B> festgeklemmt, ist, die am Deckel<B>106</B>  befestigt ist und einen einstellbaren Schlitten  trägt, der aus Kopfbolzen<B>111</B> besteht, die       Klemmuttern    112 tragen (wovon nur ein  Bolzen und eine Mutter in     Fig.   <B>3</B> dargestellt  sind) und zwei Klemmstangen<B>113,</B> zwischen  welchen die Feder<B>109</B> eingeklemmt ist.

   Der  Teil<B>111</B>     untergreift    die seitlichen Flanschen  <B>110'.</B> Die wirksame Länge und demzufolge  die Steifheit der Feder<B>109</B> kann durch Ein  stellung des Schlittens<B>111,</B> 112,<B>113</B> auf der  Gleitstange<B>110</B> variiert werden. Der Hohl  raum<B>105</B> stellt somit einen hydraulischen  Akkumulator dar, der durch die Feder<B>109</B>  belastet ist, deren Steifheit einstellbar ist. Das  äussere Ende der     Drehzahlregulierfeder   <B>50</B>  stützt sich auf einer Anschlagkappe 114 ab,  die in einem eine Büchse bildenden Schuh<B>115</B>  gleiten kann und gegen Rotation durch einen  Nocken<B>116</B> gesichert ist, der in eine Führung  im Schuh<B>115</B> eingreift.

   Die zentrale Er  höhung der Kappe 114 ist mit Gewinde ver  sehen, um eine Führungsmutter zu bilden,  die auf eine     Führungssehraube   <B>117</B> aufge  schraubt ist, die in einem Zapfen<B>117'</B> endet.  114 ist also durch<B>117</B> und die Führungs  mutter mit dem Schuh<B>115</B> verbunden.  Dieser Zapfen ist in einem Zapfenlager im      Kopf<B>115'</B> des Schuhs<B>115</B> gelagert, welches  Lager die Endlast der Führungsschraube,  die eine Folge des Schubes der     Drehzahl-          regulierfeder    ist, auf den Schuh<B>115</B> über  trägt.

   Die Führungsschraube<B>117</B> bildet mit  einem Schneckenrad<B>118</B>     (Fig.   <B>1</B> und<B>5)</B> ein  Stück, das in eine Schnecke<B>119</B> eingreift,  die in Lagern gelagert ist, welche im Zusatz  körper 21 angeordnet sind, wobei die Schnecke  einen Flansch 120 aufweist     (Fig.   <B>5),</B> der  zwischen einer Schulter des Zusatzkörpers  und einer Büchse 121 angeordnet ist, wobei  in der     Ausnehmung    der Büchse das Ende der  Schnecke<B>119</B> angeordnet ist, um mit der  nicht gezeichneten Einstellvorrichtung der       Drehzahlregulierfeder    verbunden werden zu  können.  



  Der Schuh<B>115</B> ist in einer Büchse<B>115"</B>  axial gleitbar angeordnet, die im Zusatz  körper 21 vorgesehen ist, und ist ferner  mittels Stiften 122 drehbar mit einem Hebel  <B>123</B> in Form einer gelochten Platte (siehe  auch     Fig.    4) verbunden, deren unteres Ende  als Gabel 124 ausgebildet ist, die mit einem  im Durchmesser reduzierten Teil des     Brenn-          stoffventilkolbens    34 im Eingriff ist. Die  Seiten des Hebels<B>123</B> sind mit Führungen<B>125</B>  versehen, in welchen     Bolzenkörper   <B>126</B>     gleit-          bar    sind, welche auf Bolzen<B>127</B> drehbar an  geordnet sind.

   Die Bolzen<B>127</B> sind in einem  Joch<B>128</B> angebracht, das mittels einer  Führungsschraube<B>1.29</B> vertikal verschiebbar  ist, welche Schraube aus dem Zusatzkörper 21  herausragt und ist axial fixiert, mittels eines  an der Schraube angeordneten Bundes und  einer äusseren Mutter<B>131.</B>  



  Damit das axiale Verschieben des     Schnek-          kenrades   <B>118</B> durch den Hebel<B>123</B> und den       Schuh115    die Handeinstellung der Drehzahl  nicht stört, besitzt das Schneckenrad     gerad-          spurige    Zähne von genügender axialer Länge,  um das axiale Verschieben zu gestatten, wo  bei die Zahnsteigung genügend gross ist, um  dem     Schraubenwinkel    der Schnecke<B>119</B>  zu genügen.

   Anderseits kann das Schnecken  rad<B>118</B> auch schraubenlinienförmige Zähne  besitzen und mittels Nut und Feder auf der  Welle der Führungsschraube<B>117</B> so befestigt    sein,     dass    es relativ verschiebbar ist, in wel  chem Fall das Schneckenrad<B>118</B> im Zusatz  körper durch geeignete Schublager in     Axial-          richtung    fixiert sein     muss,    wobei die     Füh-'          rungssehraube    in ähnlichen Lagern im Schuh  <B>115</B> axial festgestellt. ist.

   Zwischen dem  untern Teil des Hebels<B>123</B> und den An  schlägen im Zusatzkörper 21 sind zwei       Schraubendruckfedern   <B>132</B>     (Fig.   <B>1</B> und<B>5)</B>  angeordnet, die der Wirkung der     Drehzahl-          regulierfeder   <B>50</B> bezüglich des Hebels     ent-          gegenwirken-und    als     Relaiskolbenrückführ-          federn    dienen, da ihre Wirkung, vermindert  um die Wirkung der     Drehzahlregulierfeder     <B>50,

  </B> durch den Hebel<B>123</B> auf den     Brennstoff-          ventilkolben    34 übertragen wird und der  Wirkung des Kolbens<B>28</B> entgegengesetzt  ist. Die wirkliche     Rückführkraft,    die auf den  Relaiskolben wirkt, hängt von der Lage des  Drehpunktes<B>127</B> ab und ist am kleinsten,  wenn der Drehpunkt seine höchste Lage ein  nimmt. Die Federn<B>132</B> sind stark genug ge  wählt, um die     Rückführkraft,    in dieser Lage  des Drehpunktes aufzubringen, die nötig ist,  um den Relaiskolben bei jeder     Brennstoff-          ventilstellung    zurückzuführen.  



  Die Gabel 124 des Hebels<B>123</B> besitzt  eine Schulter, die mit einem exzentrischen  Stift<B>133</B>     (Fig.    4) am einen Ende einer Spindel  134 im Eingriff ist, welche Spindel von der  Aussenseite des Zusatzkörpers 21 drehein  stellbar ist. Dies schafft einen einstellbaren  Anschlag für den     Brennstoffventilkolben    34,  der den Betrag begrenzt, bis zu welchem das  Ventil geschlossen werden kann, wenn die  Maschine im Leerlauf arbeitet.

   Ein durch  sichtiges Fenster<B>135</B>     (Fig.    4 und<B>6)</B> im Zu  satzkörper 21 gestattet     die    Beobachtung der  Lage des Hebels<B>123</B> und ein ähnliches  Fenster<B>136</B>     (Fig.   <B>1</B> und<B>6)</B> im Hauptkörper  20 gestattet die Beobachtung des     Oelstandes     im Reservoir<B>97.</B> Der Zusatzkörper 21 besitzt  eine     Einfüllöffnung,    die durch einen Zapfen  <B>137</B> abschliessbar ist und durch welche der  Hohlraum des Zusatzkörpers mit<B>Öl</B> gefüllt  werden kann     (Fig.   <B>1</B> und<B>6).</B>  



  Bevor die Wirkungsweise des beschrie  benen Reglers näher erläutert wird, erscheint      es zweckmässig, die     folgein    den Punkte 'zu  beachten:  <B>1.</B> Wenn die Drossel<B>101</B> vollständig ge  schlossen ist, ist eine Ölsäule in den Räumen  32,<B>62, 61, 99,</B> 104,<B>105</B> vollständig einge  schlossen, und da     Oel    nur eine geringe       Kompressibilität    besitzt, kann sich das  Volumen der     Olsäule    nicht wesentlich ändern.

    Vorausgesetzt,     dass    die     Olsäule    die genannten  Räume vollständig ausfällt und unter Über  druck gehalten wird, bildet sie eine Art  starre Verbindung zwischen dem Relais  kolben<B>28</B> und der     Gleithülse    47, so     dass,    wenn  sich der Relaiskolben nach aussen bewegt  (in     Fig.   <B>1.</B> nach rechts) und über die Leitun  gen     bzw.        Ausnehmungen   <B>66, 70, 72, 75, 73,</B>  <B>68, 69</B> dem Arbeitsraum<B>31</B> des Zylinders  <B>Öl</B> zuführt,

   aus dem Ringraum<B>32 01</B> in den  Spalt<B>61</B> fliesst und in der Folge     die    Hülse 47  gemäss     Fig.   <B>1</B> nach links verschiebt.  



  Einer Bewegung der Hülse 47 in beiden  Richtungen wirken die Federn<B>57</B> entgegen;  (es ist hier zu bemerken,     dass    die Wirkung  der Feder<B>63,</B> verglichen mit derjenigen der  Federn<B>57,</B> vernachlässigt werden kann).  



  Wenn der Relaiskolben<B>28</B> sich nach  links in     Fig.   <B>1</B> bewegt, wird<B>01</B> aus dem  Spalt<B>61</B> in den Ringraum<B>32</B> gesaugt, und  der auf das linke Ende der Hülse 47 wirkende  atmosphärische Druck bewegt die Hülse  nach rechts, so     dass    sich der Spalt<B>61</B> verengt.  Bei der Bewegung der Hülse nach rechts  üben die Federn<B>57</B> und<B>63</B> zusammen eine  dem atmosphärischen Druck entgegenge  setzte, zunehmende, Kraft aus, doch kann  sich die Hülse nicht so -weit nach rechts be  wegen,     dass    diese Federkraft die Wirkung  des Atmosphärendruckes übersteigt.

   Es bleibt  demnach stets eine auf die Hülse wirkende,  resultierende Kraft, die genügt-, um die Hülse  so weit nach rechts zu bewegen,     dass    die  Räume<B>32, 61, 62</B> und<B>99</B> mit<B>01</B> gefüllt  bleiben und das<B>Öl.</B> in diesem Raum auf einem  kleinen Unterdruck zu halten.  



  2. Wenn die Drossel<B>101</B>     geöffhet    ist, ist  der im Raum     32,   <B>62, 61, 99,</B> 104,<B>105</B>     herr-          seliende    Druck gleich dem Atmosphären  druck, da das Reservoir<B>97</B> bei<B>138</B> gegen das    Innere des Zusatzkörpers 21 entlüftet ist, in  welchem Atmosphärendruck herrscht, und  die Federn<B>57</B> führen die Hülse 47 in ihre  neutrale Stellung zurück nach einer kleinen  Wartezeit, die von der Einstellung der Dros  sel<B>101</B> abhängt, welche die     Anzapfgeschwin-          digkeit    von oder zum Reservoir durch die  Leitung<B>99</B> bestimmt.  



  <B>3.</B> Der Akkumulator<B>105-108</B> empfängt  oder gibt einen Teil des Öls, das aus dem  Raum<B>32</B> strömt oder in diesen hinein ge  langt, wobei die Ölsäule im Raum<B>32, 62, 61,</B>  <B>99,</B> 104,<B>105</B> nicht als starre Verbindung  zwischen dem Kolben<B>28</B> und der Hülse 47,  sondern als elastische Verbindung wirkt,  deren Elastizität, die von der Einstellung  der Feder<B>109</B> sowie von der Härte der  Federn<B>57</B> abhängt, das Verhältnis zwischen  der ursprünglichen Verschiebung der Hülse  47 und der Verschiebung des Kolbens<B>28</B>  bestimmt.  



  4. Wenn der Steg<B>77</B> der Ventilspindel  49 (durch Relativbewegung nach links in       Fig.   <B>1)</B> die     Radialöffhungen   <B>73</B> der Hülse 47  freigibt, welche in die Ringnuten<B>71</B> und<B>68</B>  münden und ferner in den Ringraum<B>75,</B>  der über die Öffnungen<B>72</B> und die Ringnut<B>70</B>  mit der     Einlassleitung   <B>66</B> in Verbindung  steht, gelangt<B>Öl</B> mit Förderdruck nicht nur  über die Leitung<B>69</B> in den Arbeitsraum<B>31</B>  des Zylinders<B>26,</B> sondern auch in die Leitung  <B>98,</B> welche an der einstellbaren Drossel<B>100</B>  vorbei zum Reservoir<B>97</B> führt,

   wobei die  Drossel<B>100</B> als einstellbares     Anzapfventil     zwischen der     Druckölzufuhr    und dem Relais  zylinder wirkt. Dies bewirkt ein     Unempfind-          lichmachen    des Reglers in einem Mass, das  von der Einstellung der Drossel<B>100</B> abhängt;  <B>je</B> grösser der     Abfluss    durch die Drossel ist,  um so mehr müssen die Öffnungen<B>73</B> abge  deckt sein, um eine bestimmte Strömung  durch die Leitung<B>69</B> in den Zylinderraum  <B>31</B> aufrecht zu erhalten.

   In der Tat     muss    der  Steg<B>77</B> relativ zur     1-Iülse    47 weit genug be  wegt werden, um den     Leckabfluss    stillzulegen,  bevor das<B>Öl</B> den Relaiszylinder erreichen  kann.      <B>5.</B> Wenn sich der Relaiskolben 28 bei  einer Änderung der Tourenzahl der Welle 24  bewegt,     verscliwenkt    er den Hebel<B>123</B> um  seinen einstellbaren 'Drehpunkt<B>19,7</B> und  verschiebt demzufolge den Schuh<B>115,</B> die  Führungsschraube<B>117</B> und die Anschlag  kappe 114, so     dass    die     Drehzahlregulierfeder     <B>50</B> entspannt wird, wenn das Brennstoff  ventil 34,<B>35, 36</B> offen ist und umgekehrt,

    wenn der Drehpunkt<B>127</B> oberhalb der Dreh  verbindung 122 des Hebels<B>123</B> mit dem  Schuh<B>115</B> liegt. Diese Wirkung ist umge  kehrt, wenn der Drehpunkt<B>127</B> unterhalb  der Drehachse 122 liegt. (In seiner untersten  Stellung liegt der Drehpunkt<B>127</B> über der  Gabel 124). Ein Entspannen der Feder<B>50</B>  bewirkt natürlich ein Abnehmen der     geregei-          ten    Drehzahl und umgekehrt.

   Da das Öffnen  des Brennstoffventils die regulierte Antwort  auf erhöhte Belastung ist und umgekehrt,  sinkt die geregelte Drehzahl mit steigender  Belastung, was eine permanent abfallende  Kennlinie des Reglers ergibt, wenn der Dreh  punkt stark über der Drehverbindung 122  liegt; wenn der Drehpunkt<B>127</B> stark unter  halb der Drehverbindung 1.22 liegt, steigt die       Reglerkennlinie.        Unt    eine Kennlinie ohne  jeden Abfall zu erhalten,     muss    der Drehpunkt  <B>127</B> etwas unter dem Drehzapfen 122 liegen,  da der     Anzapfstrom    durch die Drossel<B>100</B>  und die     Leckverluste    im Ventilsystem stets  ein geringes Abfallen der Kennlinie ergeben,  wenn dies nicht kompensiert wird.  



  Die Wirkungsweise des Reglers ist im  übrigen wie folgt: angenommen, die Maschine  arbeite stationär mit der geregelten Dreh  zahl, dann ist die Spindel 49 im Gleichgewicht  zwischen dem Schub der Rollen<B>53</B> als Folge  der an den Fliehgewichten<B>55</B> angreifenden       Zentrifugalkräfte,    die durch die     Kurbelarme     54 übertragen werden und der entgegenge  setzten Wirkung der Feder<B>50;

  </B> ferner sind  das linke und das rechte Ende der Hülse 47  normalerweise im Gleichgewicht zwischen  den Kräften zufolge der einander entgegen  wirkenden Federn<B>63</B> und<B>57,</B> und zwar in der  in     Fig.   <B>1</B> gezeigten Lage, in welcher ihre<B>Öff-</B>  nungen<B>73</B> durch den Steg<B>77</B> der Spindel 49    verdeckt sind, so     dass    weder in, noch     aus    dem  Arbeitsraum<B>31</B> des Relaiszylinders     (Fig.   <B>7)</B>  eine Strömung stattfindet.  



  Wenn die Belastung der Maschine zu  nimmt, was ein Absinken der Drehzahl  bewirkt, fallen die Fliehgewichte nach innen  und bewirken,     dass    die     Drehzahlregulierfeder     <B>50</B> die Spindel 49 nach links     (Fig.   <B>1</B> und<B>7</B> bis  14) bewegt und die Öffnungen<B>73</B> freigibt,  so     dass   <B>Öl,</B> das unter Druck durch die     Ein-          lassöffnung   <B>66,</B> die     Ausnehmung   <B>70,</B> die  Öffnungen<B>72</B> und den Raum<B>75</B> zugeführt  wird, über die Öffnungen<B>73,</B> die Nuten<B>71</B>  und<B>68</B> und die Leitung<B>69</B> in den Zylinder  raum<B>31</B> gelangt, wodurch der Relaiskolben  <B>28,

  </B> die Stange<B>29</B> und der     Brennstoffventil-          kolben    34 nach rechts bewegt werden und  die     Brennstoffventilöffhung   <B>36</B>     (Fig.   <B>8)</B> weiter       öff-r-en.    Die Maschine wird demzufolge be  schleunigt und dies bewirkt,     dass    die Flieh  gewichte<B>55</B> und die Spindel 49 in ihre  Ausgangslage zurückzukehren versuchen.  



  Gleichzeitig nimmt das Volumen des  Raumes<B>32</B> im Relaiszylinder ab, und<B>Öl</B> wird  durch die Öffnung<B>62</B> aus diesem Raum     aus-          gepresst.    Das     ausgepresste   <B>Öl</B> wird durch die  Volumenzunahme des Ringspaltes<B>61</B> zwi  schen den Hülsen 47 und 48 von diesem Spalt  aufgenommen, wobei die Hülse 47 nach links  verschoben wird, was ein Spannen der Federn  <B>57</B> bewirkt.  



  Die Bewegung des Kolbens 28 und der  Hülse 47 wird fortgeführt, bis die Öffnungen  <B>73</B> wieder geschlossen sind, aber wenn die  Hülse 47 nach links verschoben wurde, wird  der Regler, bei leicht nach links aus ihrer  ursprünglichen Lage verschobenen Spindel  49 bei einer etwas kleineren als der     ürsprüng-          lich    geregelten Drehzahl stabil     (Fig.   <B>9),</B> da  die Feder<B>50</B> dann ausgedehnt ist und eine  kleinere Kraft ausübt, welche somit durch  eine kleinere Zentrifugalkraft der Flieh  gewichte<B>55</B> ausgeglichen werden kann.

    Die Wirkung der     Folgahülse    47 besteht so  mit darin,     dass    sie dem Regler eine fallende       Kennlinie    verleiht, das heisst die geregelte  Drehzahl sinkt mit der Belastung.      Dieser Abfall ist jedoch- nur     vorüber-          gehend,wenndieDrossell01nichtvoRständig     geschlossen ist, wobei das Spannen der Federn  <B>57</B> auf die Ölsäule im Raum<B>32, 62, 61</B> einen  Druck ausübt, der ein langsames Abströmen  von<B>01</B> aus diesem Raum durch die Leitung  <B>99</B> und die Drossel<B>101</B> in das Reservoir<B>97</B>  bewirkt, während die     zwangläufig    erfolgende  Verschiebung der Hülse 47 nach rechts, wenn  das Volumen die Öffnungen<B>73</B> wieder lang  sam freigibt,

   so     dass   <B>Öl</B> in den Zylinderraum  <B>31</B> gelangen kann und     soniit    der Relais  kolben weiter nach rechts verschoben wird  und die     Brennstoffventilöffnung    weiter<B>öff-</B>  net, so     dass        die    Maschine beschleunigt wird  und die Spindel 49 nach rechts bewegt und  der Hülse 47 zu folgen gezwungen wird.

   Dieser  Vorgang dauert so lange, bis die Federn<B>57,</B>  die Hülse 47, die Spindel 49 und die Flieh  gewichte<B>55</B> ihre Ausgangsstellung wieder  erreicht haben, wobei der Regler bei der  ursprünglichen Drehzahl stabil wird, das  Brennstoffventil jedoch weiter geöffnet ist,  was der Maschine erlaubt, die grössere Be  lastung aufzunehmen     (Fig.   <B>10).</B>    Das Ausmass des vorübergehenden<B>Ab-</B>  falls der     Kennlinie    des Reglers ist durch  Einstellen der beweglichen<U>Klammer</U><B>111,</B>  112,<B>113</B> regulierbar, wobei der Akkumulator  <B>105</B> einen Teil des aus dem Raum<B>32</B> aus  gestossenen Öles aufnimmt, wodurch das  Volumen des Ringspaltes<B>61</B> abnimmt, und  die Lage der Hülse 47 ist, wenn sie wie in       Fig.   <B>9</B> gezeigt,

   vorübergehend im Gleichge  wicht ist, durch die Starrheit der     Akkumu-          latorfeder   <B>109</B> bestimmt, welche durch die  einstellbare Klammer<B>111,</B> 112,<B>113</B> ein  gestellt werden kann, und zwar relativ zur  Starrheit der Federn<B>57</B>     (Fig.   <B>11).</B>  



  Die Folge der Vorgänge bei abnehmender  Belastung ist umgekehrt, wie die vorange  hend beschriebene, wobei die Verschiebungen  der einzelnen Organe in umgekehrter Rich  tung erfolgen. Eine Bewegung der Spindel 49  nach rechts relativ zur Hülse 47 gibt die       Öffhungen   <B>73</B> frei, so     dass   <B>01</B> den     Zylinder-          ra,um   <B>31</B>     verlässt    und in den Raum<B>76</B> gelangt    und anschliessend durch die     Auslassöffnung     74 austritt.  



  Die Funktion der einstellbaren Drossel  <B>100</B> besteht im     Unempfindlichmachen    des  Reglers und wurde vorangehend (Punkt 4)  schon erläutert; sie ist ferner in     Fig.    12 er  sichtlich. Da der Druck im Zylinderraum<B>31,</B>  der nötig ist, um den Widerstand der     Rück-          führfedern   <B>132</B> des Relaiskolbens zu über  winden, bei sich öffnendem     Brennstoffventil     zunimmt, was ein weiteres Öffnen der<B>Öff-</B>  nungen<B>73</B> für einen gegebenen Ölstrom.

   bei  sich ändernder Belastung erfordert, ist der       Unempfindlichmachungseffekt    der     Anzap-          fung    für eine gegebene Einstellung der  Drossel<B>100</B> grösser als wenn die Last zu  nimmt.  



  Die Wirkungsweise des Hebels<B>123</B> und  des zugehörigen Mechanismus zur Schaffung  einer permanent abfallenden (oder steigenden)  Kennlinie wurde in Punkt<B>5</B> näher beschrie  ben. Da die Stellung des Drehpunktes<B>127</B>  von der Aussenseite des Reglers her einstellbar  ist, kann der Grad des permanenten     Kenn-          linienabfalls    (positiv oder negativ) während  des Betriebs willkürlich gewählt werden,  wie dies in den     Fig.   <B>13</B> und 14 gezeigt ist.       Fig.   <B>13</B> zeigt eine Einstellung für permanen  ten, positiven Abfall und     Fig.    14 die Stellung  für den     Leckausgleich    zur Erreichung eines  wirklichen     Isochronismus.     



       Fig.   <B>15</B> zeigt die Wirkungsweise des  Reglers. Die Abszissen stellen die Zeit und  die Ordinaten die Drehzahl dar. Zwischen  a und<B>b</B> arbeitet die Maschine stationär mit  der geregelten Drehzahl. Bei<B>b</B> tritt eine Zu  nahme der Belastung ein. Wenn diese nur  momentan erfolgen würde, würde die Kurve  nur momentan ansteigen. Da die Lastzu  nahme aber normalerweise eine endliche Zeit  erfordert, kann sich der Regler ihr anpassen.  Der vorübergehende Abfall als Folge des       Folgeventilsystems    bewirkt ein Fallen der  Kurve von<B>b</B> nach<B>e,</B> was eine vorübergehende  Stabilisierung bei geringerer Drehzahl be  deutet.

   Von     c    nach     d    steigt die Kurve wieder  bis zur Ausgangsdrehzahl an, und zwar zu  folge der Wirkung des Abflusses von<B>Öl</B> aus      der auf die Folgehülse einwirkenden     Ölsäule.     Der Regler wird dann bei der ursprünglichen  Drehzahl stabil,     wobe i    die Maschine mit er  höhter Belastung (von<B>d</B> nach e) arbeitet.  



  Wenn der     Drelipunkt   <B>127</B> für permanen  ten Abfall der Kennlinie eingestellt ist, liegt  die Linie     d-e    unterhalb der Höhe der Linie       a-b.    Das Ausmass des vorübergehenden<B>Ab-</B>  falls von<B>b</B> nach c ist durch die Einstellung  der     Akkumulatbrfedern   <B>108</B> bestimmt und  die     Rückstellzeit    von     c    nach<B>d</B> durch die  Einstellung der Drossel<B>101.</B> Das      Durch-          brenn -Ventil    49, 48 bewirkt ein Drosseln  der Maschine, wenn die Drehzahl um einen  gewissen Prozentsatz, zum Beispiel um<B>50/"</B>  über die geregelte Drehzahl unmittelbar vor  der Störung steigt.

   Diese geregelte Drehzahl  hängt von der Last ab, wenn     der.Drehpunkt     <B>127</B> des Hebels<B>123</B> nicht so eingestellt ist,       dass    er eine Kennlinie ohne jeden Abfall er  gibt.     DieWirkung    des     Durchbrennventils    ist  jedoch unabhängig von dem durch die Folge  hülse 47 bewirkten, vorübergehenden Abfall.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehzahlregler mit einem hydraulischen Relais, das einen beweglichen Teil zur Ver änderung der Leistungsabgabe der durch den Regler gesteuerten Maschine besitzt und mit einem Steuerorgan zur Steuerung des Relais, wobei ein Fliehgewichtsystem und eine Drehzahlregulierfeder das Steuerorgan in entgegengesetztem Sinn beeinflussen und wobei ein Hebelsystem die Abstützung der Drehzahlregulierfeder mit dem beweglichen Teil des Relais verbindet, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abstützung<B>(1</B>14) der Dreh- zahlregulierfeder <B>(50)</B> durch einen Gewinde bolzen<B>(117)
    </B> und eine Führungsmutter mit einer im Gehäuse (21) gleitbar gelagerten Büchse<B>(115)</B> verbunden ist, die ihrerseits schwenkbar mit dem Hebelsystem<B>(125)</B> ver bunden ist, wobei von aussen betätigbare Einstellmittel in Form einer Schnecke<B>(119)</B> und eines Schneckenrades <B>(118)</B> zur relativen Verdrehung von Gewindebolzen und Füh rungsmutter zwecks Verschiebung der Feder- abstützung in bezug auf die genannte Büchse vorgesehen sind.
    UNTERANSPR-CCHE <B>1.</B> Drehzahlregler nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine mit Bohrungen versehene Hülse, welche zum Zusammen wirken mit einer nicht drehbaren, gleitbar gelagerten Steuerschieberspindel bestimmt und durch den beweglichen Teil des Relais, unter Vermittlung einer Druckflüssigkeits- säule axial verschiebbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülse (47) mit dem Fliehgewichtträger <B>(56)'</B> durch mindestens eine Blattfeder<B>(57)</B> verbunden ist, die in einer Parallelebene zur Achse des Flieh- gewichtträgers elastisch federnd,
    dagegen in einer Normalebene zu dieser Achse praktisch steif ist. 2. Drehzahlregler nach Unteranspruch<B>1,</B> mit einem Folgeschieberorgan, das durch das hydraulische Relais unter Vermittlung einer Druckflüssigkeit verschiebbar ist, welche Druckflüssigkeit mit einem hydraulischen Akkumulator in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Akkumulator<B>(105)</B> unter der Spannung einer verstellbaren Blattfeder<B>(109)</B> steht, deren eines Ende am beweglichen Teil<B>(108)</B> des Akkumulators und deren anderes Ende an einem starren Teil <B>(110)</B> befestigt ist, an welchem die Feder ausserdem an einer Zwischenstelle durch ein Klemmorgan (#H, <B>113)</B> festgeklenunt ist,
    welches Organ am starren Teil längs der Feder verschiebbar und mit Mitteln (122) versehen ist, um es in.jeder gewünschten Einstellage festlegen zu können. <B>3.</B> Drehzahlregler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der starre Teil durch einen mit seitlichen Flanschen ver- sehenen Stab<B>(110)</B> gebildet ist, wobei ein Teil<B>(111)</B> des KleTn-rnorgam <B>(111, 113)</B> die Flanschen des Stabes zwecks Festlegung des KlemInorgans am Stab in jeder Einstellage untergreift. 4.
    Drehzahlregler nach Patentanspruch, mit einer durch das Fliehgewichtsystem be tätigten, nicht drehbaren Steuerschieber- spinde! und einer diese umgebenden, mit Bohrungen versehenen, drehbar gelagerten Hülse (47), welche durch den beweglichen Teil des Relais axial verschoben werden kann, wobei Hülse und Spindel zusammen einen Folgeschieber bilden, der das hydraulische Relais steuert, ferner mit einem Hüfsschieber zur Steuerung einer unabhängigen Vorrich tung zum raschen Herabsetzen der Leistung der Maschine bei Überschreitung einer ge regelten Drehzahl, dadurch gekenn eichnet, dass der Hilfsschieber durch eine Absetzung <B>(81)
    </B> der Steuerschieberspindel (49) und eine zweite, diese umgebende, mit Bohrungen versehene drehbare Hülse (48) gebildet ist, welch letztere mit der axial verschiebbaren Hülse (47) mittels einer Schraubenfeder<B>(63)</B> verbunden ist, die die Rotation von der axial verschiebbaren Hülse (47) auf sie überträgt und sie axial gegen ein festes Widerlager (64) presst, wodurch eine axiale Verschiebung derselben verhindert wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4470393A (en) * 1981-04-18 1984-09-11 Spica S.P.A. Injection pumps for internal-combustion engines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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