CH293730A - Mit einem endlosen, bandförmigen Tonträger beschickte Kassette. - Google Patents
Mit einem endlosen, bandförmigen Tonträger beschickte Kassette.Info
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Description
Mit einem endlosen, bandförmigen Tonträger beschickte Kassette. Die Erfindung bezieht sich auf eine Kas sette, die mit einem endlosen, bandförmigen Tonträger in Form eines mechanisch abtast- baren Schallbandes oder eines Magnettonban des beschickt ist und bei der das zu einem Wickel aufgerollte Band mit der Wickelachse senkrecht zum Kassettenboden liegend ange ordnet ist, im Betriebe aus dem Wiekelinnen- raum heraussteigt, den Wickel kreuzt und nach Bildung einer Bandsehlaufe,
die durch eine in der Kassettenschmalseite vorgesehene Öffnung aus der Kassette herausgeführt ist, aussen auf den Wickel wieder aufläuft.
Bei den bekannten Kassetten dieser Art. ist die Kassettenhöhe, das heisst die Entfer nung von dein den Bandwickel tragenden Kassettenboden bis zu dem gegenüberliegen den Kassettendeckel verhältnismässig gross, nämlich mindestens gleich der doppelten Breite des Schallbandes. Diese Abmessung ist dadurch bedingt, dass das Schallband hochkant zur Bodenfläche der Kassette aus dem Innern des Bandwiekels heraussteigt und den Band wickel ebenfalls hoehkant zur Bodenfläche der Kassette überquert.
Mehr als die Hälfte des Kassettenraumes wird somit bei diesen be kannten Kassetten benötigt, um das Band aus dem Wickel heraus und über diesen hinweg zuführen, wobei zu beachten ist, dass sich diese Art. der Bandführung wegen der im Wickel zwischen seinen Bandlagen auftretenden Rei bung als notwendig erwiesen hat. Um schmale Schallbandkassetten herzustellen, musste daher bisher zu dem Ausweg gegriffen werden, die Breite des in der Kassette befindlichen Ban des herabzusetzen. Auch in diesem Fall ist die Kassettenhöhe das Doppelte derjenigen des Bandes.
Der Zweck der Erfindung ist, ohne Herab setzung der Schallbandbreite eine Kassette vorzusehen, die wesentlich weniger Raum ein nimmt als die bekannten, mit Schallbändern handelsüblicher Breite beschickten Schall bandkassetten. Es wird dies gemäss der Er findung dadurch erreicht, dass der jeweilige, die innerste Windung des lockeren Wickels bil dende Bandabschnitt innerhalb des Wickel.- innenraum.es aus seiner ursprünglichen Hoch kantlage über den Kassettenboden in einer dreidimensionalen Raumkurve in eine Lage parallel zum.
Kassettenboden geleitet wird, hierauf das Band in dieser Parallellage den Wickel kreuzt und von ausserhalb des Wiekels zwischen den dessen Stirnfläehen enthalten den Ebenen wiederum in einer dreidimensio nalen Raumkurve in die IIochkantlage über dein Kassettenboden zurückgeführt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Kassette, und zwar eine mit einem verschränkten, endlosen Schallbande be schickte Kassette dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Draufsicht auf die Kassette, bei abgenommenem Deckel, Fig. 2 einen Schnitt durch die Kassette, nach der Linie II--II der Fig. 1, in den Pfeil- riehtungen gesehen, und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorderseite der Kassette.
Die dargestellte Kassette besteht aus einem untern Teil 1 mit flachem Boden und einem Deckelteil 2, ebenfalls mit flachem Boden. Die Höhe jedes dieser beiden Teile ist etwas grö sser als die Hälfte der Breite des in der Kas sette liegenden Schallbandes 3 (Fig. 2). Das Schallband liegt in Form eines Wickels unmittelbar auf dem Boden der Kassette, könnte aber auch von radial verlaufenden Rippen der Innenseite des Bodenteils 1 ge tragen werden. Dadurch würde die Kassetten- höhe etwas vergrössert werden; der Kassetten boden wäre jedoch durch die Rippen wesent- lieh verstärkt.
Damit der Bandwickel in der Kassette nicht. verrutscht, trägt der Boden teil 1 der Kassette eine Führung 5 in Form einer halbkreisförmigen Rippe, die einstückig mit dem Bodenteil ausgebildet ist. Die Führung 5 könnte aber auch aus einem vom Kassetten boden hochstehenden Stift oder aus mehreren Stiften bestehen, die in den Innenraum des Wickels hineinragen.
Die beiden Kassettenhälften 1, 2 sind an einer ihrer Schmalseiten mit übereinander liegenden Aussehnitten 6 bzw. 7 (Fig. 3) ver sehen, die zusammen eine Austrittsöffnung für die Sehlaufe 8 des im Innern der Kassette liegenden endlosen Bandes bilden. Eine hinter der Kassettenöffnung liegende, schwach bo genförmig gestaltete, vom Kassettenboden bzw. Kassettendeckel getragene Wand 9 (Fig. 1) verhindert das völlige Hineinrut schen der Bandschlaufe 8 in das Innere der Kassette.
Die Kassettenöffnung ist durch einen nicht. dargestellten Zelluloidstreifen v er schliessbar, der während des Abspielens des in der Kassette liegenden Schallbandes in einem schmalen Kanal 10 liegt, der von der Aussenwand der Kassette und einem parallel zu dieser Aussenwand verlaufenden, vom Bo den- bzw.
Deckelteil der Kassette getragenen Steg gebildet wird und zum Verschliessen der Kassettenöffnung aus dem von der Kassetten- wandung und dem Steg 11 gebildeten Kanal 10 heraus und über die Kassettenöffnung ge schoben wird, wobei er mit seinen Rändern in die Kassettenöffnung begrenzenden Nuten 1.2 des@ < Kassettenbodens bzw. Kassettendeckels gleitet.
Das Schallband steigt innen aus dem Band wickel 4 heraus, überquert diesen und läuft unter Bildung einer Bandschlaufe aussen auf den Wickel wieder auf. Bei der LTberquerung wird das Band, wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich ist, aus seiner Hochkantlage über den Kassettenboden in eine Lage parallel zu diesem gebracht, und zwar in der Weise, dah die Oberkante 13 des besagten Bandabschnit tes annähernd auf der Höhe der Ebene ge halten wird, in der sieh die obere Stirnfläche des Wickels befindet, während man die Band unterkante 14- allmählich auf die gleiche Höhe,
auf der sich die Bandoberkante befin det, ansteigen lässt. In dieser Parallellage zum Kassettenboden, durch den Kassettendeckel gehalten, wird das Band dicht über den Bandwickel hinweggeführt. Kurz hinter dem Wickel steigt dann das Band auf die Wik- kelhöhe herab, wobei, da ein um 180 v er- schränktes Band verwendet wird, die im Innern des Wickels hochgestiegene Bandkante kurvenförmig absinkt.
Die Bandoberkante 13 im Innenraum des Wickels wird damit zur Bandunterkante ausserhalb des Wickels, und die Bandunterkante 14 im Innenraum des Wickels wird zur Bandoberkante 16 ausserhalb des Wickels.
Zwei Führungsstifte 17 und 18 im Innern der Kassette dienen zur Füh rung der Bandschlaufe auf dem Wege vom Bandwickel zur Kassettenöffnung. Diese Stifte stehen senkrecht zum Kassettenboden, könnten aber auch etwas geneigt zu diesem angeordnet sein, je nachdem, ob das aus dem Wickel herausgeführte Band bei 17 schon endgültig in seine Hochkantlage über dem Kassettenboden zurückgeführt ist oder nicht.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Bandsehlaufe oben über den Band wickel geführt; sie kann aber auch unter dem Bandwiekel hinweg, also zwischen Bandwickel und Kassettenboden hindurchgeführt werden, in welchem Falle der Bandwickel v orzugs- weise auf Rippen des Kassettenbodens ruht, um für den Durchtritt der Bandschlaufe einen Raum freizuhalten.
Von Bedeutung für den fehlerlosen Ab lauf des Schallbandes ist die Bildung eines lockeren Bandwickels in der Kassette. Bei Kurzfilmen ergibt sich die Auflockerung des Bandwiekels von selbst. Bei längeren Bän dern muss jedoch dafür Sorge getragen wer den, dass die einzelnen Lagen des Bandes im Wiekel nicht dicht aufeinanderliegen, da sonst die Bandreibung zu stark ist. Dies lässt sieh dadurch erreichen, dass der Innen raum des Wiekels nur teilweise von einer Wickelführung ausgefüllt wird. In dem dar gestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Führung 5 nur etwa über die Hälfte des Wickelinnenraumes.
Es genügt aber unter Umständen ein einziger, vom Kassettenboden getragener Stift, der bei 19 gegenüber der Austrittsstelle des Bandes aus dem Wickel angeordnet ist. ' Eine sichere Überleitung des Bandes aus dem Innern des Wickels heraus in die Par allellage zur Kassettendecke lä.sst sich dadurch erreichen, dass an dem Kassettenboden Füh rungen 20 (Fig. 2) vorgesehen werden, die genau der Raumkurve entsprechen, in der bei gegebenem Sehallbandmaterial die günstige Überleitung des Bandes von seiner Hochkant lage in seine Parallellage zur Kassettendecke erfolgt.
Entsprechende Führungen können auch für das ausserhalb des Wickels herab steigende Band vorgesehen sein. Ferner kön nen die Führungen sowohl vom Kassetten boden als auch vom Kassettendeckel getragen werden.
Es ist nicht unerlässlich, die Kassette aus zwei gleich hohen Kassettenteilen herzustellen, deren Höhe je etwa gleich der halben Band breite ist, vielmehr kann auch der Bodenteil der Kassette so hoch ausgebildet werden, dass seine Höhe etwa gleich der Bandbreite ist, wobei zur Ergänzung der Kassette ein flacher Deckel dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit einem endlosen bandförmigen Tonträ ger beschickte Kassette, in der das zu einem Wickel aufgerollte Band mit der Wickelachse senkrecht zum Kassettenboden liegend im Betriebe aus dem Wickelinnenraum heraus steigt, den Wickel kreuzt und nach Bildung einer Bandschlaufe, die durch eine in der Kassettenschmalseite vorgesehene Öffnung aus der Kassette herausgeführt ist, aussen auf den Wickel wieder aufläuft, dadurch gekenn zeichnet, dass der jeweilige,die innerste Windung des lockeren Wickels bildende Band abschnitt innerhalb des Wickelinnenraumes aus seiner ursprünglichen Hochkantlage über dem Kassettenboden in einer dreidimensio nalen Raumkurve in eine Lage parallel zum Kassettenboden geleitet wird, hierauf das Band in dieser Parallellage den Wickel kreuzt und von ausserhalb des Wickels zwischen den dessen Stirnflächen enthaltenden Ebenen wie derum in einer dreidimensionalen Raumkurve in die Hochkantlage über dem Kassetten boden zurückgeführt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Kassette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem sich im Innern des Bandwickels vollziehenden Übergange des Bandes von seiner Hochkantlage in die Lage parallel zum Kassettenboden die eine Band kante in ihrer Höhenlage im Wickel verbleibt, während die gegenüberliegende Bandkante im freien Innenraum des Wickels auf die gleiche Höhenlage überführt wird. 2.Kassette nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem sieh im Innern des Bandwickels voll ziehenden Übergange des Bandes von seiner Hochkantlage in die Lage parallel zum Kas- settenboden die Bandoberkante auf der Höhe der obern Stirnfläche des Wickels verbleibt, während die Bandunterkante im freien Innen raum des Wickels von dessen unterer Stirn fläche bis zu der die obere Stirnfläche des Wickels enthaltenden Ebene überführt wird. 3.Kassette nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, mit einem um 180 verschränkten Bande, dadurch gekennzeich net, dass dieses Band kurz nach dem Kreuzen des Bandwickels auf die Höhenlage des Ban- des im Wickel heruntergeführt wird, wobei die im Innern des Wickels hochgeführte Band kante oben belassen wird und die Gegenkante kurvenförmig heruntergeführt wird. 4. Kassette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Höhe die Breite des Bandes nur um ein Geringes übersteigt. 5. Kassette nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei flache Kassettenhälften besitzt, deren Höhen jeweils etwas grösser als die halbe Bandbreite ist. 6.Kassette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandwickel unmittel bar auf dem Kassettenboden aufliegt. 7. Kassette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandwickel unmittel bar auf radial verlaufenden Rippen des Kas- settenbodens aufliegt. B. Kassette nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch an mindestens einem ihrer Deckel- und Bodenteile sitzende, kurv enför- mige Führungen für den aus dem Innenraum des Wiekels herausgeführten und für den ausserhalb des Wickels auf dessen Höhenlage zurückgeführten Bandabsehnitt. 9.Kassette nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch von ihr getragene, in den Wickelinnenraum hineinragende, diesen jedoch nicht völlig ausfüllende Führungen für den Bandwickel. 10. Kassette nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine einzige stiftartige Führung für den Sehallbandwickel gegenüber der Austrittsstelle des Bandes aus dem Wickel.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE293730X | 1950-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH293730A true CH293730A (de) | 1953-10-15 |
Family
ID=6080930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH293730D CH293730A (de) | 1950-12-23 | 1951-06-14 | Mit einem endlosen, bandförmigen Tonträger beschickte Kassette. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH293730A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3787057A (en) * | 1969-03-31 | 1974-01-22 | Cailliot Serge | Tape recorder utilizing resilient tape and cartridge having no moving parts |
| US3966134A (en) * | 1972-12-11 | 1976-06-29 | Copal Company Limited | Cassette for an endless type cinefilm |
-
1951
- 1951-06-14 CH CH293730D patent/CH293730A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3787057A (en) * | 1969-03-31 | 1974-01-22 | Cailliot Serge | Tape recorder utilizing resilient tape and cartridge having no moving parts |
| US3966134A (en) * | 1972-12-11 | 1976-06-29 | Copal Company Limited | Cassette for an endless type cinefilm |
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