CH293753A - Maschine mit rotierendem Organ und mit einer Einrichtung zur Unterdrückung von störenden Schwingungen desselben. - Google Patents

Maschine mit rotierendem Organ und mit einer Einrichtung zur Unterdrückung von störenden Schwingungen desselben.

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CH293753A
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Description


  Maschine mit rotierendem Organ und mit einer Einrichtung zur Unterdrückung von störenden       Schwingungen        desselben.       Die Erfindung betrifft eine Maschine mit  rotierendem Organ, die mit einer Einrichtung  zur Unterdrückung von störenden Schwin  gungen desselben versehen ist.  



  Diese Maschine kann insbesondere eine  Maschine zum Trocknen, Waschen oder sonsti  gen Behandeln von Gegenständen in einer  rotierenden Trommel sein. Solche Gegenstände  können in der Regel nicht derart in der Trom  mel verteilt und in ihrer Lage befestigt wer  den, dass die beim Umlaufen der Trommel auf  sie wirkenden Fliehkräfte sich das Gleichge  wicht halten. Ist dies aber nicht der Fall,  so treten beim Umlaufen der Trommel nament  lich bei hohen Drehzahlen, wie sie etwa zum       Ausschleudern    von Flüssigkeit aus nassen  Gegenständen erforderlich sind, starke Schwin  gungen der Trommel und ihrer Lagerungs  mittel auf. Diese Schwingungen begrenzen die  zulässige Drehzahl der Trommel, wodurch die  Behandlungszeit erheblich verlängert wird.

    Um diesem Mangel einigermassen abzuhelfen,  war es bisher notwendig, die Trommel durch  radiale Wände in Kammern zu unterteilen;  die Gegenstände mussten vor ihrem Einbrin  gen in die Trommel einzeln gewogen und nach  dem Ergebnis der     Wägung    sorgfältig derart  auf die einzelnen Kammern verteilt werden,  dass sieh die Trommel mit. ihrem Inhalt. in  Bezug auf ihre Rotationsachse im Gleichge  wicht befindet, bevor sie in Drehung versetzt  wird. Dieses Vorgehen ist. zeitraubend und    mühsam.     Cberdies    kann es dem Umstande  nicht. Rechnung tragen, dass sieh die Massen  verteilung in der Trommel während des Be  triebes namentlich durch das     Ausschleudern     von Flüssigkeit aus den Gegenständen ändern  kann.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung  einer Maschine, bei der durch mangelhaften  Massenausgleich des rotierenden Organs her  vorgerufene Schwingungen auch während des  Betriebes ermittelt und beseitigt werden kön  nen oder selbsttätig beseitigt werden.  



  Gemäss der Erfindung weist eine solche  Maschine mindestens einen auf diese Schwin  gungen     ansprechendenFühlerund    von diesem  gesteuerte Mittel auf, um am rotierenden  Organ Kräfte zur Wirkung zu bringen, die  den die Schwingungen erzeugenden unsymme  trischen Fliehkräften entgegenwirken.  



  Das rotierende Organ kann als Hohlkörper  zur Aufnahme von Stückgut,     insbesondere    für  die Aufnahme nasser Gegenstände und für  das     Ausschleudern    von Flüssigkeit     aus    diesen  ausgebildet sein. Die Mittel, um am rotieren  den Organ die     erwähnten    Kräfte zur Wirkung  zu bringen, können aus einer Mehrzahl um  die     Rotationsachse    des rotierenden Organs  verteilter Behälter, je einer die einzelnen Be  hälter mit einer Flüssigkeitsquelle verbinden  den Leiteng und einem in jeder dieser Lei  tungen     angeordneten,    gegebenenfalls elektro  magnetisch betätigten Absperrorgan bestehen.

        Zweckmässig erfolgt die Steuerung dieser Ab  sperrorgane selbsttätig in Abhängigkeit von  der Anzeige des Schwingungsfühlers.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der den Gegenstand der Erfindung bil  denden Maschine dargestellt. Es zeigen:  Fig.1 in Seitenansicht und teilweise im  Längsschnitt eine Wasch- bzw.      Trockenreini-          gungs-     und Ausschwingmasehine,  Fig.2 einen Querschnitt nach der Linie  2-2 von Fig.1,  Fig. 3 eine Einzelheit der Maschine in An  sicht von vorn,  Fig. 4 ein Schaltschema der Steuereinrich  tung für die Massenausgleichsmittel der Ma  schine,  Fig. 5 ein Schaltschema der von der Ein  richtung nach Fig.4 gesteuerten Steuerein  richtung für den     Antriebsmotor    der Maschine,  Fig. 5A eine Variante eines Teils der  Schaltung nach Fig. 5,  Fig.5b eine Variante des Schaltschemas  nach Fig. 5,  Fig. 6 ein Diagramm zur Erläuterung der  Wirkungsweise der Einrichtung nach Fig.

   4,  Fig. 7 einen Längsschnitt und  Fig.8 einen Querschnitt nach der Linie  8-8 von Fig.7 durch eine zweite Ausfüh  rungsform einer Wasch- bzw.      Trockenreini-          gungs-     und Ausschwingmaschine,  Fig. 9 eine Variante einer Einzelheit der  Maschine nach Fig. 7,  Fig.10 eine Ansicht von oben und  Fig.11 eine Seitenansicht einer besonderen  Ausführungsform eines Schwingungsfühlers,  Fig.12 einen Längsschnitt und  Fig.13 einen Querschnitt nach der Linie  13-13 von Fig.12 durch eine dritte Aus  führungsform einer Wasch- und     Ausschleuder-          maschine,     Fig. 14 das Schaltschema einer röhrenlosen  Steuereinrichtung für die Massenausgleichs  mittel,  Fig.

   15 eine Variante eines Teils der Schal  tung nach Fig.14 und schliesslich  Fig.16 eine Seitenansicht einer sogenann  ten Trockenreinigungsmaschine, die grossen-    teils eine Variante der Wasch- und Aus  schwingmaschine gemäss Fig.1 darstellt.  



  Die in Fig. 1 und 2 dargestellte     Waseh-          und    Ausschleudermaschine besitzt eine Trom  mel 17, in der die zu behandelnden     Kleidungs-          bzw.    Wäschestücke untergebracht werden.  Diese Trommel weist an ihrem Antriebsende  eine Stirnwand 34 auf, die mittels einer labe  44 auf einer Antriebswelle 19 befestigt ist.  Diese läuft, in zwei Lagern 57 und 58 und  wird von einem Motor 18 mittels Riemen  scheiben und Treibriemen angetrieben.  



  An der Innenseite des     Mantels    der Trom  mel 17 sind in gleichen Winkelabständen drei  Rippen 21, 22 und 23     angebraeht.    Sie sind  hohl und an ihrem von der Lagerseite der  Trommel abgewandten Ende durch die Stirn  wand der Trommel geschlossen. Ihre Hohl  räume bilden Behälter zur Aufnahme von  Flüssigkeit, die in später zu beschreibender  Weise dem     Massenausgleieh    der Trommel die  nen. Es könnten auch vier oder mehr der  artige, in gleichen Winkelabständen angeord  nete Rippen bzw. Behälter vorhanden sein.  



  Eine zum Massenausgleich dienende Flüs  sigkeit, z. B. Wasser, wird durch eine Pumpe  53 aus einem Vorratsbehälter 51 über ein  Hauptventil 54, dessen Steuerung später er  läutert wird, nach drei     elektroma-netiseh    ge  steuerten Ventilen 26, 27 und 28 gefördert.  Jedes von diesen beherrscht eine Leitung 29,  30, 31, die durch eine     öffnung        471    in der  Stirnwand des Gehäuses     zu    einer von drei  feststehenden Düsen 32, 33, 34 führt.  



  An der Trommel 17 sitzen drei nach innen  offene ringförmige Rinnen 35, 3 7 und 38 in  solcher Anordnung, dass die Düse 32 in die  Rinne 35, die Düse 33 in die Rinne 37 und  die Düse 34 in die Rinne 38 mündet. Die  Rinne 35 steht durch eine Leitung 36 mit  dem Hohlraum der Rippe 21, die Rinne 37  durch eine Leitung 39 mit dem Behälter in  der Rippe 22 und die Rinne 38 durch eine  Leitung 40 mit dem Behälter in der Rippe 23  in Verbindung. Alle drei Rinnen bestehen  miteinander     aus    einem einzigen, z. B. aus       Bleehen    zusammengeschweissten Stück, das  seinerseits, z. B. durch Anschweissen der Sei-      tenwand 41 der Rinne 38 an radialen Rippen  42 der Trommelstirnwand 43, drehfest mit  der Trommel 17 verbunden ist.

   Die Rinnen  umgeben ringförmig eine labe 44, mittels  welcher die Trommel auf ihrer Antriebswelle  19 befestigt ist, und zwar sind die einzelnen  Rinnen in bezug auf die Achse dieser Welle  exzentrisch, wobei die Richtungen ihrer Ex  zentrizität je um 120  gegeneinander versetzt  sind. Jede der Leitungen 36, 39 und 40 geht  von derjenigen Stelle 35a im Boden der zu  gehörigen Rinne 35, 37, 38 aus, die am wei  testen von der Rehse der Welle 19 entfernt  ist und mündet dureh den Teil 45 der Trom  melstirnwand 43, der den entsprechenden Be  hälter 21, 22, 23 abschliesst, in den von der  Trommelachse am weitesten entfernten Teil  dieses Behälters. Der dieser Achse zunächst  gelegene Teil jedes dieser Behälter steht durch  eine Öffnung 46 mit dem vom Gehäuse 50A  umschlossenen Raum ausserhalb der Trommel  in offener Verbindung.

   Zweckmässig ist der  Boden 46a jedes Behälters nach der Öffnung  46 hin etwas gegen die Trommelaehse geneigt,  damit sieh der Behälter beim langsamen  Durchlaufen seiner obersten Stellung durch  diese Öffnung entleeren kann.  



  Unterhalb der Trommel 17 ist das Gehäuse  50A durch eine Bleehwanne 47 abgeschlossen,  von deren tiefstem Punkt eine Leitung 48       über    ein Ventil 49 nach einem vom untern  Teil des Gehäuses 50A gebildeten     Sammelbe-          hälter    50 für die gebrauchte Flüssigkeit geht.  Von diesem Sammelbehälter führt eine ab  sperrbare Leitlang 52, zweckmässig über einen  in der Zeiehnung nicht dargestellten Filter, in  den Vorratsbehälter 51 zurück.  



  Die von der Antriebsseite abgewandte  Stirnwand der Trommel 17 weist in der Mitte  eine grosse Öffnung zum Ein- und Ausbringen  der zu behandelnden bzw. behandelten Stücke  auf. Dieser Öffnung gegenüber hat auch die  Wand des Gehäuses 50A eine entsprechende  Öffnung, die durch einen abnehmbaren Deckel  56 geschlossen ist.  



  Die beschriebene Maschine lässt sich ent  weder als vollständige Waschmaschine bzw.  als sogenannte Troekenreinigungsmaschine    oder nur als Sehleudermaschine zum Aus  schleudern von Flüssigkeit aus Wäsche- oder  andern Stücken verwenden. In beiden Fällen  wird der Elektromotor 18 so ausgebildet, da.ss  er mit     zwei    verschiedenen Drehzahlen laufen  kann. Soll die Maschine als Wasch- bzw.  Trockenreinigungsmaschine gebraucht werden,  so wird die eine Drehzahl so niedrig gewählt,  dass die Fliehkraft nicht ausreicht, um die in  die Trommel 17 eingebrachten Stücke dauernd  gegen die Mantelwand der Trommel zu       drüeken,    so dass diese Stücke in der Trom  mel nur umgewälzt werden und immer wie  der nach unten fallen.

   Die höhere Drehzahl  dagegen ist so     zn    bemessen, dass die Stücke  dauernd von der Fliehkraft gegen die Mantel  wand der Trommel gedrückt werden und die  Flüssigkeit aus ihnen     ausgeschleudert    wird.  Soll die Maschine jedoch nur zum     Ausschleu-          dern    der Flüssigkeit dienen, wofür nur hohe  Drehzahlen in Frage kommen, so sind die  beiden Drehzahlen je nach dem besonderen       Verwendungszweck    nach andern     CTesichts-          punkten    zu wählen.  



  Für den Betrieb als Wasch-     bzw.    Trocken  reinigungsmaschine können die verschiedenen  Arbeitsvorgänge der Maschine elektrisch durch  eine     Zeitsteuervorriehtung    bewirkt werden, die  selbsttätig das Einfüllen von     Wasser    oder       #    einer andern Reinigungsflüssigkeit, das     In-          gangsetzen    des Elektromotors mit der niedri  gen, zum Umwälzen bzw. Waschen der Stücke  dienlichen Drehzahl, das Spülen der     Stüeke,     das     Ausschleudern    mit der höheren Motor  drehzahl usw. herbeiführt. Derartige Steuer  vorrichtungen sind bekannt und hier nicht  dargestellt.

   Im allgemeinen beginnt die Reihe  der Arbeitsvorgänge damit, dass Wasser oder  eine andere 'Reinigungsflüssigkeit in das fest  stehende Gehäuse     50A    eingelassen wird, das  die Trommel 1.7 umschliesst. Eine vom Flüs  sigkeitsspiegel im Gehäuse     abhängige    Steuer  vorrichtung unterbricht dann die Flüssigkeits  zufuhr, wenn das Gehäuse zu etwa einem  Drittel seiner Höhe gefüllt ist, worauf ein  Waschmittel zugesetzt wird und der     Wasch-          bzw.        Umwälzvorgang    beginnt. Nach Beendi  gung dieses Vorganges öffnet sich ein im      Gehäuse vorgesehenes Auslassventil, durch das  die schmutzige Flüssigkeit ausfliesst.

   Das     Aus-          lassv    entil schliesst. sich hierauf wieder, und es  kann sich ein Spülvorgang mit neu zugeführ  ter Flüssigkeit anschliessen. Diese wird wieder  durch das Auslassventil abgelassen und hier  auf der Motor auf hohe Drehzahl gebracht,  so dass der Schleudervorgang beginnt. Die  Trommel kann entweder gelocht oder mit  andern herkömmlichen Mitteln versehen sein,  um die Waschflüssigkeit ein- oder austreten  zu lassen.  



  In Wäschereianlagen wird die verbrauchte  Flüssigkeit beseitigt; in sogenannten Trocken  reinigungsanlagen wird dagegen die verwen  dete organische Waschflüssigkeit, die einen  Seifenzusatz enthalten kann, filtriert. und wie  der verwendet.  



  Zur Herstellung des Massenausgleiches der  Trommel 17 wird nach Bedarf dem einen  oder andern der drei Behälter 21, 22, 23, oder  auch zweien dieser drei Behälter, Flüssig  keit aus dem Vorratsbehälter 51 zugeführt.  Diese Flüssigkeit ist vorteilhaft die gleiche,  die auch zum Waschen der Stücke dient,  bzw. aus diesen ausgeschleudert werden soll.  Ist es beispielsweise notwendig, dem Be  hälter 21 Flüssigkeit zuzuführen, so wird   nach Öffnen des Hauptventils 54 - das Ven  til 26 geöffnet, wodurch die Pumpe 53 Flüs  sigkeit aus dem Behälter 51 über die Leitung  55, das Ventil 26 und die Leitung 29 nach  der Düse 32 gefördert wird. Durch diese tritt  die Flüssigkeit in kräftigem Strahl aus und  wird von der umlaufenden Rinne 35 aufge  fangen.

   Bei genügender Drehzahl der Trom  mel 17 bewirkt die Fliehkraft, dass sich die  Flüssigkeit am Boden der Rinne sammelt und  nicht gegen die Nabe 44 ausströmt, obwohl  die Rinne nach innen offen ist. Unter dem  Einfluss der Fliehkraft strömt dann die Flüs  sigkeit durch die Leitung 36 in den äussern,  durch den Stirnwandteil 45 geschlossenen Teil  des Behälters 21.  



  Im Behälter 21 drückt die Fliehkraft die  Flüssigkeit gegen den Mantel der Trommel;  das     Fassungsvermögen    des Behälters ist dann    erschöpft, wenn der Flüssigkeitsspiegel den  Rand des Stirnwandteils 45 gegen die Öff  nung 46 erreicht, soll aber so bemessen sein,  dass die zum Ausgleich jeder beim Ausschleu  dervorgang zu erwartenden Unwucht benö  tigte Flüssigkeitsmenge im Behälter Platz  findet. Wird am Ende dieses Vorganges die  Drehzahl so weit vermindert, dass die Flüssig  keit nicht mehr von der Fliehkraft hinter  dem     Stirnwandteil    45 festgehalten wird, so  strömt die Flüssigkeit sofort durch die     Öff-          nung    46 in die Wanne 47 ab.

      Die exzentrische Anordnung der Rinne 35  hat den Vorteil, dass die aus der Düse 32  austretende Flüssigkeit sich sofort im Bereich  der Anschlussstelle 35A der Leitung 36 sam  melt und durch diese abströmt, was im Hin  blick auf einen raschen Massenausgleich er  wünscht ist. Wäre die Rinne 35 konzentrisch  zur Trommelachse angeordnet, so würde sich  die Flüssigkeit zunächst über den ganzen Um  fang der Rinne verteilen, wodurch sieh eine  manchmal untragbare     Verzögerung    der Flüs  sigkeitszufuhr zum Behälter 21 ergäbe. Es ist.  vorteilhaft, dass die Stelle<B>35A</B> der Rinne 35  sieh auf der gleichen Seite der Trommelachse  befindet. wie der Behälter 21.

      Zur Feststellung von     Sehwingungen    der  Maschine dient ein Fühler 75, der in einem  neben der Maschine am Fussboden befestigten  Ständer     (Fig.    2)     versehiebbar    gelagert ist und  die Schwingungen der Maschine auf einen       Piezokristall    76 überträgt.     (Fig.4).    Schwin  gungen rufen in diesem eine Wechselspan  nung hervor, die auf das Steuergitter 77 einer       Pentoden-Verstärkerröhre    78 übertragen wird.

    Die Stromkreise dieser Röhre enthalten Kon  densatoren und Widerstände zur Erzeu  gung einer     Gittervorspannung    und einer       Sehirmgitterspannung    sowie     Nebenschluss-          und        Steuergitterableitungswiderstände,    die, wie  dargestellt, in herkömmlicher Weise geschaltet  sind und keiner näheren Beschreibung be  dürfen. Die Anode 79 wird über eine Leitung  80 und einen     Anodenbelastungswiderstand    81  unter Spannung gehalten. Die Leitung 80 ist.

    an das eine Ende einer Drosselspule 82 an-      geschlossen, die anderseits über einen Doppel  weggleichrichter 83 mit der Sekundärwicklung  eines Transformators 84 verbunden ist; die  Primärwicklung dieses Transformators wird  über einen zweipoligen Schalter 85 von einem  Wechselstromnetz gespeist. Auf diese Weise  wird die Leitung 80 auf einem Potential von  beispielsweise 300 Volt gegen Erde gehalten.  Eine zweite Sekundärwicklung 86 des Trans  formators liefert Heizstrom für die verschie  denen Röhren.  



  Zwei weitere Elektronenröhren 87 und 88  werden von der Pentode 78 gespeist und sind  so geschaltet, dass sie in später zu beschrei  bender Weise das Abstellen der Maschine be  wirken, wenn deren Schwingungen eine be  stimmte Amplitude überschreiten. Die     Pent-          odenröhre    78 gibt die von der Schwingung  hervorgerufenen Spannungen über einen  Kopplungskondensator 89 und Leitungen 90  und 91 an drei Elektronenröhren 92, 93 und  94 weiter, welche die Ventile 26, 27 und 28  steuern.  



  Die Röhren 92, 93 und 94 sind als  Thyratronröhren ausgebildet. Sie haben die  Aufgabe, die Stromkreise von Elektromagnet  wicklungen 95, 96 und 97 zu steuern, welche  die Ventile 26, 27 und 28 betätigen, die ihrer  seits die Flüssigkeitszufuhr nach den Lei  tungen 29, 30 und 31 beherrschen. Die Röh  ren 92, 93 und 94 sind phasengesteuert, so  dass sie die Erregung der zugehörigen     Elektro-          magnetwicklung    jeweils dann bewirken, wenn  die Phasen ihrer Anoden- und Gitterspannung  zusammenfallen. Während die Gitterspannung  durch die Bewegungen des Schwingungsfüh  lers 75 hervorgerufen wird, wird die Anoden  spannung durch einen     Kommutator    gesteuert,       dessen    Kontaktscheibe 98 stationär in einem  Gehäuse 99 (Fig. 1) untergebracht ist.

    



  Die Kontaktscheibe 98 (Fig. 4) weist drei  Kontaktsegmente 100, 101 und 102 aus elek  trisch leitendem Material auf, die durch Iso  lierstoff voneinander getrennt sind. Jedes  Kontaktsegment kann sich beispielsweise über  110  des Umfanges der Scheibe 98 erstrecken,  während jeder Isolsationszwischenraum 10   einnimmt. Mit der Welle 19 ist ein Arm 103    des Kommutators verbunden, der beim Um  laufen dieser Welle nacheinander mit den  Kontaktsegmenten 100, 101 und 102 in lei  tende Berührung kommt. Eine Kontaktfeder  104 liegt ständig am Kommutatorarm 103 an  und verbindet diesen mit. einer Leitung 105,  die bei 106 von der Leitung 80 abzweigt und  somit auf dem erwähnten Potential von bei  spielsweise 300 Volt gegen Erde liegt. Von  jedem der Segmente 100, 101 und 102 geht  eine Leitung 107 bzw. 108 bzw. 109 nach der  Anode einer der Steuerröhren 92 bzw. 93  bzw. 94.

   Auf diese Weise werden die Anoden  dieser Röhren bei jeder Umdrehung der Welle  19 und der Trommel 17 der Reihe nach ab  wechselnd auf das genannte Potential ge  bracht.  



  Da die Phase der Gitterspannung jeder  Röhre von der Phase der Maschinenschwin  gung, also von der Richtung abhängt, in der  die Resultierende der Fliehkräfte auf die  Trommel 17     wirkt.,    verursacht jede Verände  rung dieser Richtung eine Phasenverschiebung  der Gitterspannung gegenüber der Anoden  spannung jeder der Röhren 92 bis 94. Be  trägt diese Phasenverschiebung beispielsweise  180 , so geht kein Strom durch die Anode  der Röhre; erreichen die Gitter- und die An  odenspannung dagegen gleichzeitig ihre Höchst  werte, so findet ein solcher Stromdur     ehgang     nach Massgabe der durch die Röhrenkonstan  ten und die     Gittervorspannung    bestimmten  Schwellenspannung der Röhre statt.  



  Zum Einstellen ihrer     Vorspannung.    sind  die Gitter der Röhren 92 bis 94 mit einem       Potentiometerarm    115 verbunden, dessen Stel  lung die Schwellenspannung, bei der diese  Röhren ansprechen, und somit die Empfind  lichkeit der Steuerung bestimmt. Um ein sta  biles Arbeiten zu erreichen, wird die Gitter  vorspannung von einer besonderen regelbaren  Spannungsquelle erzeugt. Zu diesem Zweck  wird die Spannung vom einen Ende der  Sekundärwicklung des Transformators 84  über einen Widerstand 116 abgenommen und  über einen     Selengleiehrichter    117 und einen  Regulierwiderstand 118 an eine     Spannungs-          reglerröhre    119 der Bauart<I>VR 75</I> angelegt,      die parallel zum Potentiometer geschaltet ist.

    Ein Widerstand 120 dient zur Begrenzung  des Stromes. Am Potentiometer kann der Arm  115 beispielsweise so eingestellt werden, dass  die Gitter der Röhren 92 bis 94 eine negative  Vorspannung von 20 Volt erhalten, je nach  der Amplitude der von der Verstärkerröhr e  78     ausgehenden    Impulse, bei der eine Korrek  tur des Massenausgleiches der Trommel 17  erfolgen soll.  



  Damit die Röhren 92 bis 94 nicht auf vor  übergehende Spannungsstösse ansprechen, ist  an jeden Gitterstromkreis ein Kondensator 121.  mit einer Kapazität von etwa 0,1 Mikrofarad  angeschlossen. Solche Spannungsstösse haben  gewöhnlich hohe Frequenzen, während die auf  die Gitter gegebenen Spannungsimpulse meist  eine Frequenz von 15/Sekunde oder weniger  besitzen, so dass die Filterkondensatoren 121  zur Dämpfung von unerwünschten Span  nungsstössen wirksam sind, während sie auf  die     erwähnten    absichtlich erzeugten Impulse  verhältnismässig geringen Einfluss haben.  



  Da der Kontaktarm 103 des Kommutators  auf der Welle 19 sitzt, entspricht seine Dreh  stellung stets derjenigen der Behälter 21, 22  und 23 der Trommel 17, so dass jeder Zeit  punkt, in dem die Anode einer der Röhren 92  bis 94 unter Spannung kommt, einer bestimm  ten Drehstellung dieser Behälter zugeordnet  ist. Die von der Schwingung der Maschine  hervorgerufene Gitterspannung in jedem sol  chen Zeitpunkt wirkt mit der die Drehstel  lung der Trommel anzeigenden Anodenspan  nung zusammen und veranlasst, dass dem  richtigen Behälter Flüssigkeit zum Massen  ausgleich und somit zur Beseitigung der  Schwingung zugeführt wird.  



  In Fig. 6 stellt das     Spannungsimpulsrecht-          eck    125 die Zeitspanne dar, während welcher  die Anode der Röhre 92 unter Spannung steht,  wobei die Länge dieser Zeitspanne der Bogen  länge des Kontaktsegmentes 100 der Kommu  tatorscheibe 98 entspricht. Sobald der Arm  103 dieses Segment verlässt, ist dieser Span  nungsimpuls beendet. Nach Drehung des  Armes 103 um ungefähr 10  erhält die Anode  der Röhre 94 einen Spannungsimpuls 126,    und in gleicher Weise geht. hierauf ein Span  nungsimpuls 127 über das Kommutatorseg  ment 102 auf die Anode der Röhre 93, worauf  sich dieses Arbeitsspiel wiederholt. Jedes  Spannungsimpulsrechteck stellt den Durch  gang eines bestimmten Behälters der Trommel  durch eine radiale Bezugsebene dar.

   Somit  folgen sich beim Umlaufen der Trommel die  Impulse, die deren Drehstellung anzeigen.  



  In der gleichen Zeit, in der die Anoden  der drei Röhren nacheinander unter Span  nung kommen, stehen die Gitter aller drei  Röhren unter der durch die Schwingung der  Maschine hervorgerufenen Spannung, deren  zeitlicher Verlauf in der Regel annähernd  einer     Sinuskurve    128 entspricht. Fällt der  Scheitel<B>129</B> dieser Kurve in die Zeitspanne,  in der die Spannungsimpulse 126 bzw. 127  auf die Anoden der Röhren 93 bzw. 94 ge  geben werden, so findet durch diese beiden  Röhren ein     Stromdurchgang    statt., der das  Öffnen der zugeordneten Ventile 27 und 28  und die Zufuhr von Flüssigkeit nach den  Behältern 22 und 23 bewirkt.

   Würde der  Scheitel 129 der     Gitterspannungskurve    128  infolge einer Richtungsänderung der resultie  renden Fliehkraft um etwa     45         vorverscho-          ben,    so käme nur die Röhre 93 zum An  sprechen, und nur die ihr     zugeordnete    Rippe  22 würde mit     Flüssigkeit        besehickt.        Fig.    6       veranschaulicht    jedoch den Fall,

   dass bei einer  bestimmten     Massenverteilung    in der Trommel  zwei Behälter gleichzeitig mit Flüssigkeit be  schickt werden     müssen.    Dadurch wird ein       Massenausgleieh    viel rascher herbeigeführt,  als wenn die Anordnung nur erlaubte, einem  der Behälter nach dem andern Flüssigkeit zu  zuführen.  



  Der Schwellenwert 130 der Gitterspan  nung, bei dem jede Röhre zum Ansprechen  kommt., hängt von der Stellung des     Potent.io-          meterarmes    115 ab. Jede der Röhren 92 bis  94 spricht an, wenn ihre Gitterspannung den  genannten Schwellenwert überschreitet, wäh  rend gleichzeitig ihre Anode unter Spannung  steht.  



  Die Röhren 92 bis 94 steuern die Ventile  26 bis 28 wie folgt:      Es sei angenommen, der Kommutatorarm  103 befinde sieh mit dem Segment 100 in  leitender Berührung, so dass die Anode der  Röhre 92 unter Spannung steht und augen  blicklich ein Strom durch diese Röhre fliesst,  sobald deren Gitterspannung den genannten  Schwellenwert überschreitet. Es fliesst dann  ein starker Anodenstrom durch die Röhre 92  und erregt ein dieser vorgeschaltetes Relais  135. Der Anker 136 dieses Relais wird daher  angezogen und schliesst ein Kontaktpaar 137,  138. Die Elektromagnetwicklung 95 des Ven  tils 26 wird dann über Leitungen 139, 140  erregt, die von den Enden der Primärwick  lung des Transformators 84 ausgehen, und  öffnet dieses Ventil.

   Infolgedessen strömt  Flüssigkeit aus der Leitung 55 (Fig. 1) über  die Leitung 29, die Düse 32, die Rinne 35  und die Leitung 36 in den Behälter 21. Die  Vermehrung der     Flüssigkeitsmasse    in diesem  Behälter bewirkt dann eine Verbesserung des       Massenausgleiches    der Trommel 17. Nach Mass  gabe des Einströmens der Flüssigkeit in den  Behälter nimmt die Amplitude der Gitter  spannung ab, bis letztere den Seliwellenwert  130 nicht, mehr überschreitet, worauf ein  Stromdurchgang durch die Röhre auch dann  nicht mehr stattfindet, wenn die Gitterspan  nung ihren Höchstwert dann besitzt, während  die Anode unter Spannung ist. Bekanntlich  erlöschen gasgefüllte Thyratronröhren nicht  von selbst, wenn deren Gitterspannung unter  den Schwellenwert fällt.

   Die durch den       Kommutator    bewirkte Beseitigung der An  odenspannung führt jedoch mit Sicherheit zum  Erlöschen der Röhre.  



  Die Kommutatorsegmente sind in der Regel  durch einen Isolationszwischenraum von etwa  10  voneinander getrennt, um zu vermeiden.  dass bei kleinen Abweichungen der Lage des  Trommelschwerpunktes von der Mittelebene  eines der Massenausgleiehsbehälter ein anderer  als dieser eine Behälter mit einer gegebenen  falls bereits zu grossen Menge Flüssigkeit be  schickt wird.  



  Bestände zwischen der Zeitspanne, in der  die Gitterspannung den Schwellenwert 130  überschreitet, und der Zeitspanne, in der die    Anode einer der Röhren unter Spannung steht,  nur ein geringer Phasenunterschied, so käme  keine der beiden andern Röhren zum Anspre  chen, da sieh wie in Fig. 6 nachmessbar die  Anodenspannungsimpulse für die verschiede  nen Röhren mit einem wenn auch kleinen  zeitlichen Abstand folgen. Eine     Überempfind-          liehkeit    der Steuerung auf die Richtung der  Fliehkraftresultierenden ist dadurch vermie  den.

   Praktisch hat sich gezeigt, dass     Kommu-          tatorsegmente    von 30  Bogenlänge mit     Iso-          lationszwisehenrä.umen    von 90  noch eine be  friedigende Steuerung erlauben. Die Röhren  93 und 94 sind in gleicher Weise geschaltet  und haben dieselbe Wirkungsweise wie die  Röhre 92. Wie aus     Pig.    6 ersichtlich, können  eine oder zwei Röhren, aber nicht alle drei,       gleielizeitig    den     Stromdurchgang    erlauben.  



  Da eines der Relais 135 nur dann unter  Strom steht, wenn einer der Massenausgleichs  behälter in Nachfüllung begriffen ist, bietet  es die Möglichkeit, das Arbeiten der Aus  gleichseinrichtung sichtbar zu machen. Zu  diesem Zwecke ist für jeden der drei Behäl  ter ein Anker 145 vorhanden, der beim Erre  gen des entsprechenden Relais ein Kontakt  paar 146, 147 betätigt; durch dieses wird der  Stromkreis einer von der     Transformator-          Sekundärwicklung    86 gespeisten Signallampe  148 bzw. 150 bzw. 151     geschlossen,    so dass  jeweils die Lampe aufleuchtet, deren zugeord  neter Behälter in Nachfüllung begriffen ist.  



  Die beschriebene elektrische Apparatur ist  in einem Kasten 149 auf dem Gehäuse 50A  untergebracht.  



  Da jede der Röhren 92 bis 94 beim Um  laufen des     Kommutatorarmes    103 wieder er  lischt, bevor die nächste den Stromdurchgang  freigibt,     -würden    die jeweils betätigten Ventile  \6 bis 28 bei jeder Umdrehung der Trommel  7.7 einmal geöffnet und geschlossen, und die       Massenausgleichsflüssigkeit    würde den Behäl  tern 21 bis 23 nur so lange zugeführt, als  Strom durch die entsprechende Röhre fliesst,  d.     h.        spritzerweise;

      überdies würden die Ven  tile klappern und wären starker Abnützung       unterworfen.    Es sind daher Mittel vorgesehen,      um für eine bestimmte Zeit nach dem Er  löschen jeder Röhre 92 bis 94, mindestens  aber bis zum Wiederansprechen dieser Röhre  infolge ihrer erneuten Beschickung mit einem  Anodenspannungsimpuls, den entsprechenden  Ventilelektromagneten erregt zu halten und  eine ununterbrochene Flüssigkeitszufuhr     zum     entsprechenden Behälter 21 bis 23 aufrecht  zuerhalten.  



  Hierzu dienen Haltestromkreise mit Kon  densatoren 155 bzw. 156 bzw. 157, welche die  zugehörigen Relaiswicklungen 135     überbrük-          ken.    Gleichzeitig mit der Anode jeder Röhre  bringt der     Kommutator    den entsprechenden  Kondensator mit der Spannungsquelle in Ver  bindung, so dass dieser Kondensator aufgeladen  wird. lach dem Unterbrechen dieser Verbin  dung durch den     Kommutator    entlädt sich der  Kondensator durch die Relaiswicklung, so  dass das Relais erregt bleibt.

   Die Kapazität  jedes Kondensators 155 bis 157 ist so bemes  sen, dass letzteres während einer Zeit der Fall  ist, die sieh nach der kleinsten Drehzahl der  Trommel 17 richtet, für welche ein     Massen-          ausgleieh    erforderlich ist. Macht die Trommel  17 bei der niedrigsten Ausschleuderdrehzahl  fünf Umdrehungen in der Sekunde, so muss  diese Haltezeit mindestens von der Grössen  ordnung einer Fünftelssekunde sein. So dauert  die Zuführung von     Massenausgleichsflüssig-          keit    in den oder die jeweils zu füllenden,  durch die Röhren 92 bis 94 gewählten Behäl  ter ohne Rücksicht auf das periodische Er  löschen der stromführenden Röhre oder Röh  ren fort, bis der Massenausgleich hergestellt  ist.

   Im Stromkreis jedes Relais liegen Strom  begrenzungswiderstände 160 von etwa 5000  Ohm und 161 von etwa 15 Ohm. Wenn jedoch  erwünscht ist, die Haltezeit nicht konstant  entsprechend der niedrigsten Trommeldreh  zahl zu halten, sondern sie ungefähr umge  kehrt     proportional    der Drehzahl abnehmen  zu lassen, so kann der Widerstand 161 auf  etwa 1500 Ohm erhöht sein, so da.ss der Kon  densator infolge des rascheren Durchganges  des Kommutatorarmes 103 über die Kontakt  segmente und der infolgedessen verkürzten  Aufladezeit bei höherer Drehzahl weniger    stark aufgeladen wird     als    bei niedriger Dreh  zahl; die Haltezeit nimmt dann mit steigen  der Drehzahl ab.

   Es könnten auch mechani  sche oder hydraulische Dämpfungsvorrichtun  gen in die Anker der Relais eingebaut sein,  um das Schliessen der Ventile zu verzögern.  



  Gemäss einer in der Zeichnung nicht dar  gestellten Variante der Steuereinrichtung  könnte statt der drei in Fig. 4 dargestellten  Thyratron-Steuerröhren 92 bis 94 eine einzige  solche Röhre vorgesehen sein, wobei die in       Fig.    4 zu den Anoden der drei Röhren füh  renden Leitungen über einen gemeinsamen  Leiter an die Anode der einzigen Steuerröhre  angeschlossen wären. Das Gitter dieser Röhre  wäre wieder an den Kopplungskondensator 89  angeschlossen und die Kathode geerdet.

   Der  Rest der Schaltung entspräche der     Fig.    4 und  würde wie bei dieser drei     Stromkreise    mit je  einer Relaiswicklung<B>135,</B> ,     Widerständen   <B>160,</B>       1.61,    einem     Kondensator    155 usw. sowie einen       Kommutator    umfassen.  



  Um eine vollständige     Entionisierung    der  Röhre zu erreichen, bevor der     Kommutator-          arm    103 ein neues     Kontaktsegment    100,<B>101,</B>  102 zu bestreichen beginnt,     müssten    die Isola  tionszwisehenräume zwischen diesen Segmen  ten     um    so viel grösser sein als die Breite des  Kontaktteils des Armes 103, dass dieser jeweils  mindestens während der     Entionisierungszeit     der Röhre keines der Segmente berührt und  die Anode der Röhre so lange spannungslos  bleibt.  



  Um das Abstellen des Motors herbeizu  führen, wenn die Massenverteilung so schlecht  und die resultierende Fliehkraft so gross wird,       da.ss    sie die Maschine gefährdet, werden die  von der     Pentodenröhre    78 erzeugten Span  nungsimpulse herangezogen.

   Die Stromzufuhr  zum Motor wird unterbrochen, sobald die Am  plitude dieser     Impulse    eine bestimmte Grösse       übersehreitet.    Der     Ausgang    der     Pentoden-          röhre    78 ist über einen Kondensator 165 an  die     Gleichrichterröhre    87 angeschlossen, deren  Ausgangsstromkreis offensichtlich einen selbst  tätigen     Ausgangsleistungsregler    darstellt. Er  dient indessen nicht als solcher, sondern  dazu, der Röhre 88 eine Steuerspannung      zu liefern. Der Arm 166 eines Potentio  meters ist nach Massgabe der Impulsamplitude  eingestellt, bei welcher die Speisung des Mo  tors unterbrochen werden soll.

   Im normalen  Betrieb fliesst Strom durch die Röhre 88 und  durch die in ihrem Anodenstromkreis liegende  Wicklung eines Elektromagneten 167 und hält       dessen    Anker 168 in einer Stellung fest, bei  der ein Kontaktpaar 169, 170 geschlossen ist.  Der Motor wird über die Leitungen C und D       gespeist    und kann deshalb nicht angelassen  werden, bevor die Röhren 87 und 88 ange  heizt und sich das Kontaktpaar 169, 170 in  dieser Schliessstellung befindet, also die Lei  tungen C und D verbindet.

   Wenn bei laufen  dem Motor die Amplitude der     Maschinen-          sehwingung    und somit der von der Röhre 78  bzw. der Röhre 87 ausgehenden Spannungs  impulse einen vorbestimmten Wert überschrei  tet, unterbricht die Röhre 88 den durch die  Elektromagnetwicklung 167 fliessenden Strom.  Der Anker 168 wird freigegeben, öffnet das  Kontaktpaar 169, 170 und unterbricht so die  Stromzufuhr des Motors, wie in bezug auf  Fig. 5 näher erläutert wird.  



  In Fig. 5 ist die Steuerschaltung des Mo  tors dargestellt. Sie ist so ausgebildet, dass  der Motor zeitweise abgestellt wird, wenn die  Zuführung von Flüssigkeit zum     Alassenaus-          gleich    längere Zeit erfordert. Da die Trommel  17 unter Umständen mit sehr hoher Drehzahl  umläuft, wäre es unvorsichtig, eine nennens  werte Drehzahlzunahme zuzulassen, wenn der  Massenausgleich noch nicht hergestellt ist.  Dies gilt auch dann, wenn die Verbesserung  des Massenausgleiches durch die beschriebenen  Mittel bereits im Gange ist.  



  Die Verbindungsleitungen A, B, C und D  in Fig.5 entsprechen den mit den gleichen  Buchstaben bezeichneten in Fig. 4. Der Motor  18 ist ein Dreiphasenmotor und wird vom  Netz über die Leitung 200, 201 und 202 ge  speist. Die von der strichpunktierten Linie  203 umsehlossenen Organe entsprechen denen  eines herkömmlichen elektromagnetischen Mo  toranlassers; doch sind die in einem solchen  Anlasser unmittelbar miteinander verbun  denen Leitungen 204 und 205 aus dem An-    lassen herausgeführt, und ihre Verbindung er  folgt über die Kontaktbrüeke 206 eines Ver  zögerungsrelais 207. Die Leitungen 208 und  209 können mittels eines im     Ruhezustand    offe  nen Druckknopfanlasssehalters 210 miteinan  der verbunden werden. 211 bezeichnet eine  herkömmliche Elektromagnetwicklung des An  lassers.

   Wenn diese stromlos ist, hält ihr  Anker vier Schalter 212 bis 215 offen, von  denen drei, 212, 213 und 214 die drei Strom  zuführungsleitungen 200, 201 und 202 des  Motors und der vierte 215 den Stromkreis der  Elektromagnetwieklung 211 beherrschen. Wird  letztere unter Überbrückung des Schalters 215  erregt, so schliessen die genannten vier Schal  ter die Stromkreise des Motors 18.     Heizwider-          stände    216 und 217 dienen zur Betätigung       temperaturempfindlieher        Schutzschalter    218  bzw. 219 zum Abschalten des     'Motors    bei Kurz  schluss usw.  



  Ein     Abstellschalter    220 erlaubt das will  kürliche Abstellen des Motors durch den Be  dienenden. Eine Relaiswicklung 221 dient zum  Schliessen dreier Schalter 222, 223 und 224,  welche zum Betätigen des     Verzögerungsrelais     207 und zum gleichzeitigen Schliessen anderer       Stromkreise    dienen, wenn eine der Steuerröh  ren 92 bis 94 (Fug. 4) das Öffnen des zuge  hörigen Ventils 26 bis 28 bewirkt.  



  Wenn eines der Relais 135 (Fug. 4) erregt,  das zugehörige Ventil 26 bzw. 27 bzw. 28 also  offen und der Behälter 21 bzw. 22     bzw.    23  in Nachfüllung begriffen ist, schliesst dieses  Relais ein weiteres Kontaktpaar 230, 231, das  die Leitungen A, B miteinander verbindet.  Beim ungestörten Betrieb sind, wie oben aus  geführt, auch die Leitungen<I>C, D</I> über das  Kontaktpaar 169,<B>170</B> miteinander verbunden.  



  Die Stromkreise der oben erwähnten Motor  steuerungsrela.is werden von den Leitungen  201 und 202 der     Motorstromzuführung    aus  gespeist. Wird also der     Anlassschalter    210 ge  schlossen, so fliesst Strom von der Leitung 202  über die Leitungen<I>C, D,</I> den geschlossenen       Abstells.chalter    220 und die temperaturemp  findlichen Schalter 219, 218 nach der Leitung       20l..    Die     Elektromagnetwicklung    211 wird von      diesem Strom durchflossen, was das Schliessen  der vier Schalter 212 bis 215 und die Ingang  setzung des Motors 18 bewirkt.  



  Durch das Schliessen des Schalters 210  wird auch die Relaiswicklung 221 eingeschal  tet, und durch das Schliessen des Schalters 215  wird sie unter Strom gehalten. Infolgedessen  schliessen sich die Schalter 222, 223 und 224,  wodurch das Verzögerungsrelais 207 sowie der  Elektromagnet des Flüssigkeitshauptventils 54  (vergleiche auch Fig.1) erregt werden, sobald  der über die Leitungen A, B führende Strom  kreis geschlossen ist. Ausserdem wird ein  Elektromagnet 226 erregt, der eine auf die  Welle 19 wirkende Reibungsbremse lüftet.  



  Das Verzögerungsrelais 207 dient zur zeit  weisen Unterbrechung des Motorstromkreises  während des Nachfüllens der Behälter 21 bis  23, wenn wenigstens eine der Steuerröhren 92  bis 94 länger als eine vorbestimmte Zeit, z. B.  drei Sekunden, anspricht. Genügt diese Zeit  spanne nicht, um einen bzw. zwei der Behälter  bis zur Herstellung des Massenausgleiches  nachzufüllen, so unterbricht das Verzögerungs  relais 207 den Motorstromkreis bis zum Er  löschen der Steuerröhren. Wird zum Nach  füllen der Behälter Flüssigkeit unter einem  nicht in der Maschine erzeugten Druck, z. B.

    aus einer öffentlichen Wasserleitungsanlage  unter dem blossen Leitungsdruck bezogen, so  kann es oft vorkommen, dass der Motor für       kürzere    oder längere Zeit ausgeschaltet wird,  je nach dem gerade verfügbaren Drück und  der Zeit, die infolgedessen das Nachfüllen  eines Behälters erfordert. Dies ist für die  Betriebssicherheit wertvoll, da Schwankungen  des Flüssigkeitsdruckes nicht dazu führen  dürfen, dass die Drehzahl der Maschine zu  nimmt, während der     Massenausgleieh    noch  unvollkommen ist. Dieser Massenausgleich er  folgt praktisch fast immer, solange die Dreh  zahl noch erheblich unter der Höchstdrehzahl  liegt oder erst im Zunehmen begriffen ist.

    Hat einmal die Trommel ihre volle Betriebs  drehzahl erreicht, so sind für den Massenaus  gleich nur noch kleine Flüssigkeitsmengen er  forderlieh, die hauptsächlich dazu dienen, vom  Ausschleudern der Flüssigkeit aus den in Be-    handlung begriffenen Gegenständen herrüh  rende Massenverlagerungen wettzumachen.  



  Beim Erlöschen der Steuerröhren und der  dadurch bewirkten Unterbrechung des über  die Leitungen A, B gehenden Stromkreises  muss das Verzögerungsrelais 207 selbsttätig  die Stromzufuhr zum Motor wieder herstel  len; seine Wirkung ist also von der des Ab  stellsehalters 220 wohl zu unterscheiden.  Wurde dieser betätigt, so kann der Motor nur  durch Schliessen des Anlassschalters 210 wie  der in Gang gebracht. werden. Das Verzöge  rungsrelais 207 ist von herkömmlieher Bauart,  hat beim Öffnen eine     Verzögerungszeit    von  etwa drei Sekunden, schliesst. aber praktisch  augenblicklich.

   Wird der Stromkreis A, B ge  schlossen, was das Vorhandensein unausge  glichener Fliehkräfte und die Auslösung von  Massnahmen für ihren Ausgleich anzeigt, so  öffnet das Verzögerungsrelais nach Ablauf  von drei Sekunden die Kontaktbrüeke 206,       wodurcli    die     Elektromagrietwicklung    211 strom  los und der Motorstromkreis unterbrochen  wird. Die     Relaiswieklung    221 bleibt     dagegen     unter Strom, so dass das     Verzögerungsrelais     207 und der     Bremslüftmagnet    226 weiterhin  erregt bleiben.

   Beim Erlöschen der Steuer  röhre und Öffnen des Stromkreises AB wird  das Verzögerungsrelais 207 stromlos und die       Kontaktbrücke    206 schliesst den Stromkreis  der     Elektromagnetwieklung    211, so dass der  Motor selbsttätig wieder Strom erhält.  



  Während also jede der Steuerröhren in  normaler Weise arbeitet, kann der Motor 18  die Trommel 17 nicht auf volle Drehzahl  bringen, wenn die unausgeglichenen Flieh  kräfte so gross sind, dass ihr Ausgleich das  ununterbrochene Zuführen von Flüssigkeit  während mehr als dreier Sekunden erfordert.  Da drei Sekunden nicht genügen, um den  Motor auf die volle Drehzahl zu bringen, ist  deren Erreichen ohne v     or-ängige        Herstellun-          des    Fliehkraft-     bzw.        Massenausgleiches    ausge  schlossen.

   Der Motor wird nach Massgabe des  Arbeitens der Steuerröhren ein- und ausge  schaltet, bleibt aber jederzeit durch     Betäti-          nrung    des     Abstellschalters    220     ausseha.ltbar,     ohne dass er dann durch das Verzögerungs-           relais    selbsttätig wieder eingeschaltet werden  könnte. Die Verzögerungszeit des Relais 207  braucht nicht gerade drei Sekunden zu be  tragen, sondern könnte selbstverständlich je  nach der Bemessung der Flüssigkeitsventile,  dem Flüssigkeitsdruck und der Grösse der  Maschine in weiten Grenzen von diesem Wert  abweichen.  



  Das Verzögerungsrelais 207 kann während  eines Arbeitsganges der Maschine sehr häufig  zum Ansprechen kommen. Beispielsweise kann  der Massenausgleich für eine bestimmte Dreh  zahl hergestellt sein, worauf bei einer Zu  nahme der Drehzahl die Ausgleichseinrich  tung trotz unveränderter Massenverteilung in  der Trommel 17 wieder zum Arbeiten kom  men muss, sei es wegen einer Zunahme der  Fliehkräfte, sei es wegen einer Verlagerung  der Massen in der Trommel infolge ungleicher  Flüssigkeitsabgänge aus den in der Trommel  liegenden nassen Gegenständen.  



  Das Hauptventil 54, das sich gemäss Fig. 1  in der Flüssigkeitszuleitung befindet, schliesst  sich, wenn der Stromkreis AB geschlossen  wird, also offen, wenn irgendeines der Ven  tile 26 bis 28 offen ist, und geschlossen, wenn  alle diese Ventile geschlossen sind. Es ver  hindert also Flüssigkeitsverluste, wenn eines  der Ventile 26 bis 28 undicht sein sollte. Wird  zur Zuführung der     Massenausgleichsflüssig-          keit    eine Pumpe verwendet, so kann im Schalt  schema deren Motor an die Stelle des Elektro  magneten des Hauptventils 54 treten.  



  Dank diesem selbsttätigen Massenausgleieh  sind bedeutend höhere Drehzahlen zulässig als  ohne ihn, und die Aufstellung der Maschine  ist wesentlich vereinfacht, da sie nicht auf  komplizierten Fundamenten bzw. im Boden  verankert zu werden braucht.  



  Die in Fig. 7 gezeigte Maschine dient den  gleichen Zwecken wie die nach Fig.1 bis 5.  Sie weist eine Trommel 250 auf, die in  einem feststehenden Gehäuse 251 mittels  zweier in Lagern 253 laufender Zapfen 252  drehbar gelagert ist. Ihr Antrieb erfolgt  durch einen in der Zeichnung nicht darge  stellten Motor über einen der Zapfen 252. Die    beim Umlaufen der Trommel 250 auftreten  den Schwingungen werden an jedem Ende  der Maschine gesondert, durch einen Fühler  254 bzw. 255 festgestellt. Ferner ist an jedem  Ende der Trommel 250 eine besondere Vor  richtung zur Zuführung von Flüssigkeit für  den Ausgleich der rotierenden Massen vor  handen, die vom Fühler 254 bzw. 255 ge  steuert wird und drei ringförmige Auffang  rinnen 256 umfasst.

   Diese entsprechen in Aus  führung und Wirkungsweise den Rinnen 35,  37 und 38 der Maschine nach     Fig.1.    Eine  der Rinnen 256 wird durch eine Leitung 257;  die der Leitung 29 von     Fig.    1 entspricht, mit  Flüssigkeit beschickt, während die andern  Rinnen mit analogen, in der Zeichnung nicht  sichtbaren Leitungen in gleicher Weise zu  sammenwirken. Von jeder Rinne geht ein Rohr  258 radial nach aussen.  



  An jedem Ende weist die Trommel 250  drei in gleichen Abständen über den Umfang  verteilte Behälter 260, 261 und 262 auf       (Fig.    8). Dem Behälter 260 wird die Flüssig  keit vom Rohr 258     aus    durch eine Kammer  264 zugeführt, und entsprechende Kammern  265, 266 sind den andern Behältern 261 bzw.  262 zugeordnet. In ihrer Gesamtheit erstrecken  sich die Kammern 264, 265 und 266 über den  ganzen Umfang der Trommel 250. Jeder der  Behälter 260 bis 262 liegt in einer der Kam  mern 264 bis 266, erstreckt sich nur über  einen Teil ihrer Länge und steht mit ihr in  offener Verbindung. Radiale Scheidewände  267 trennen die Kammern 264 bis 266 von  einander.

   Die Böden 268, welche die Kammern  nach der Innenseite der Trommel begrenzen,  erstrecken sieh nicht bis zu diesen Scheide  wänden, sondern lassen Austrittsschlitze 277  frei, durch welche die     Massenausgleichsflüssig-          keit    nach dem Wegfall der Fliehkräfte bei  Abnahme der Trommeldrehzahl in den untern  Teil des Gehäuses 251 ausfliesst; von dort kann  sie mittels des Ventils 272 abgelassen werden.       Sowohl    die Kammern 264 bis 266 wie auch  die Behälter 260 bis 262 reichen bis zur zylin  drischen Aussenwand der Trommel 250.  



  Je nach der Richtung der unausgegliche  nen Fliehkräfte, die mit Hilfe     des    Schwin-      gungsfühlers 254 und eines dem Kommutator  98 der Einrichtung nach Fig. 4 entsprechen  den     Kommutators    festgestellt wird, strömt  Flüssigkeit zum Ausgleich dieser Fliehkräfte  z. B. durch das Rohr 258 in die Kammer 264  und wird durch die Fliehkraft gegen die ge  nannte Aussenwand der Trommel 250 ge  drückt, wenn letztere umläuft, wobei diese  Flüssigkeit auch in den Behälter 260 über  läuft. Diese Anordnung der Behälter 260 bis  262 und der an den Enden der Trommel 250  liegenden Kammern 264 bis 266 erlaubt, in  der Trommel eine grosse Menge Flüssigkeit  für den Ausgleich erheblicher Fliehkräfte  unterzubringen.

   Ausserdem greifen die Flieh  kräfte, denen die Flüssigkeit unterworfen ist,  verhältnismässig nahe den Enden der Trom  mel an dieser an, namentlich wenn, wie noch  erläutert wird, nur die Kammern 264 bis 266  mit Flüssigkeit beschickt werden. Die Zufüh  rung von Flüssigkeit am einen Ende der  Trommel hat dann nur geringen Einfluss auf  deren anderes Ende. Über jede Gruppe von  Rinnen 256 werden in der gleichen Weise  wie beim ersten Ausführungsbeispiel jeweils  eine oder zwei Kammern gleichzeitig mit  Flüssigkeit beschickt, nicht aber alle drei.  Zur Trennung der am einen Ende der Trom  mel angeordneten Behälter und Kammern von  denen des andern Endes sind zwei Querwände  269 eingebaut, zwischen denen ein keine Aus  gleichsflüssigkeit erhaltender Zwischenraum  270 vorhanden ist.

   Die Länge dieses Zwischen  raumes kann erheblich grösser sein als in der  Zeichnung dargestellt, um die     Flüssigkeits-          fliehkräfte    möglichst nahe an den Lagern 253  mir Wirkung zu bringen.  



  Für die Zuführung der Ausgleichsflüssig  keit an jedem Ende der Maschine ist eine  besondere Steuereinrichtung mit der in Fig. 4  gezeigten Schaltung vorgesehen. Der Kommu  tator, der dem Kommutator 98 dieses Schalt  schemas entspricht, kann jedoch beiden Ein  richtungen gemeinsam sein.  



  Zum Ein- und Ausbringen der zu behan  delnden bzw. behandelten Stücke weist die  Trommel 250 einen aufklappbaren Deckel 273  auf.    Fig. 9 zeigt eine Ausführungsvariante für  die Enden der Trommel 250. Hier sind die  den Kammern 264 bis 266 entsprechenden  Kammern 275 von den ihnen zugeordneten  Behältern 276, die den Behältern 260 bis 262  von Fig. 7 und 8 entsprechen, durch eine  Querwand 277 getrennt. Infolgedessen füllt  die aus dem Zuführungsrohr 278 (entspricht  dem Rohr 258)     austretende    Flüssigkeit zu  nächst die Kammer 275. Genügt das Fassungs  vermögen dieser Kammer nicht, um die Flieh  kräfte auszugleichen, so tritt die weiter zuge  führte Flüssigkeit durch ein die Wand 277  durchdringendes Rohr 279 in den Behälter  276 über.

   Ein Rohr 280 dient der     Entlüftun-          dieses    Behälters. Falls die Kammer 275 bei  jedem praktisch vorkommenden Betriebszu  stand für den     Fliehkraftausgleich    genügend  gross ist, so kann das Rohr 279 weggelassen  oder verschlossen werden, so dass die     Aus-          gleiehsflüssigkeit    näher am Lager 253 bleibt.  Die Rohre 279 und 280 können für das Ab  laufen der Flüssigkeit aus dem Behälter 276  dienen. Die Trommel 250 könnte auch ganz  ohne die Behälter 260 bis 262 bzw. 276 aus  gebildet sein.  



       Fig.    10 und 11 zeigen eine besondere An  ordnung zur Ermittlung der Schwingungen,  die beispielsweise bei der gemäss     Fig.1    ausge  führten Maschine zur Anwendung kommen  könnte. Die Lager 300 und 301 entsprechen  im wesentlichen den Lagern 57 und 58, die  Welle 302 der Welle 19 von     Fig.1.    Eine Vor  richtung 303     zur        elektrischen    Anzeige von  Bewegungen ist, auf einem Träger 304 ge  lagert, der unverrückbar am Lager 301 sitzt.  An einer Platte 306, die das andere Lager 300  trägt,     ist    ein Arm 305 angebracht und durch  eine Strebe 307 versteift.

   Ein     Fühlerstift    308  der Anzeigevorrichtung 303 liegt am freien  Ende des Armes 305 an, so dass     Schwingun-          fren,    die dieser ausführt, durch die Vorrich  tung 303 in Form elektrischer Impulse an  gezeigt werden. Der Vorteil dieser Ausfüh  rungsform des     Schwingungsfühlers    besteht  darin, dass sie an der Maschine angebracht  und nicht wie diejenige gemäss     Fig.    2 am  Boden befestigt ist.

   Die Trommel 17 ist mit-           tels    der Welle 302 fliegend gelagert und biegt  sich unter dem Gewicht der Trommel sowie  unter den auf sie wirkenden unausgeglichenen  Fliehkräften durch, wobei sie beim Umlaufen  eine taumelnde     Bewegung    um einen Punkt im  mittleren Teil ihrer Längsachse ausführt. Die  Enden der Welle bewegen sich hierbei in ent  gegengesetzten Richtungen. Nun ist das eine  Ende des Armes 305 in der Nähe des     trom-          melseitigen    Endes der Welle 302 befestigt und  nimmt somit an den Bewegungen dieses Wel  lenendes teil, während die Anzeigevorrichtung  303 den Bewegungen des andern Wellenendes  folgt.

   Es erfolgen daher, ungeachtet der Tat  sache, dass der Arm 305 und die Vorrichtung  303 am gleichen Gestell befestigt sind, gegen  seitige Verschiebungen dieser Organe 305 und  303, die in der Vorrichtung 303 elektrische  Impulse hervorrufen.  



  Das Lager 301 ist auf einer Platte 310  festgeschraubt, die mit Hilfe von Streben 311  auf einem Ständer 312 befestigt ist. Dieser  Ständer besteht aus einer im untern Teil     un-          versteiften    Stahlsäule, die sich etwas durch  biegen kann, so dass kleine waagrechte Ver  schiebungen des freien Endes der Welle 302  möglich sind. 313 ist ein als Grundplatte der       Maschine    dienender Flüssigkeitsbehälter, der  dem Behälter 51 der Ausführung nach Fig.1  entspricht. Mit 314 ist das Gehäuse der Ma  schine bezeichnet.  



  Die Anzeigevorrichtung 303 kann aus  einem Piezokristall, einem Sehnappsehalter  oder einem sogenannten Mikroschalter beste  hen, wobei der Schnapp- oder Mikroschalter  in der in Fig.14 dargestellten Weise einen  Steuerstromkreis beherrscht. Bei Verwendung  eines solchen Sehalters braucht die Steuer  einrichtung keine Elektronenröhren oder Ver  stärker aufzuweisen.  



  Fig.12 und 13 stellen noch eine andere  Anordnung zur Ermittlung der Schwingungen  bei einer von der Ausführung nach     Fig.    1  etwas abweichenden Maschine dar. Das Ge  häuse 325 der Maschine ruht auf einem Ge  stell 326 und ist mit einem     Ablasshahn   <B>327</B>  versehen. An einem Ständer 328 ist die hohl  ausgeführte Maschinenwelle 329 in Lagern 330    und 331 gelagert, und die Trommel 333 ist  mit ihrer Stirnwand 332 mittels Nieten 336  fliegend am innern Ende der Welle 329 be  festigt. Durch eine Gummieinlage 334 ist da  für gesorgt, dass die Verbindung     zwischen     Welle und Trommel etwas nachgiebig ist, so  dass die Achse der letzteren unter dem Ein  fluss unausgeglichener Fliehkräfte gegenüber  der Achse der Welle 329 kleine Schwenk  bewegungen ausführen kann.

   Mittels eines  Nietkopfes 338 ist ein Stab 337 derart mit  der Trommelstirnwand 332 verbunden, dass er  bei solchen Schwenkbewegungen seitlich aus  schlägt.. Das andere Ende des Stabes 337, das  hierbei Bewegungen von verhältnismässig gro  sser Amplitude ausführt, wirkt mit einem  Fühler 339 zusammen, der diese Bewegungen  auf eine Steuervorrichtung der oben erwähn  ten Art überträgt. Die Amplitude der Schwenk  bewegungen der Trommel kann durch Wahl  einer Einlage 334 von geeigneter Nachgiebig  keit verschieden gross gemacht werden.  



  Die ringförmigen Rinnen 340 haben gleiche  Gestalt wie in der Ausführung nach     Fig.l.;     dagegen weichen die zur Aufnahme der Aus  gleichsflüssigkeit bestimmten Behälter und  die sie speisenden Leitungen im Einzelnen  von jener Ausführung ab. So steht jede von  einer Rinne nach dem ihr zugeordneten Be  hälter 342 führende Leitung 341 mit dem  Behälter über eine Vorkammer 343 in Verbin  dung, von der ein     Auslassstutzen        344    für das  Ablaufen der     Ausgleichflüssigkeit    nach Been  digung des Schleudervorganges ziemlich weit  radial nach innen führt. Die Gefahr, dass  während des Waschvorganges bei geringer  Trommeldrehzahl     _N#@Taschflüssigkeit    in den  Behälter 342 eindringt, ist dadurch vermieden.

    Diese Gefahr ist am grössten, wenn der     Flüs-          sigkeitsauslass    nach oben gerichtet ist., d. h.  wenn sich der betreffende     Ausla.ssstutzen    beim  Umlaufen der Trommel im Bereich der unter  sten Stelle seiner Bahn befindet. Die     achs-          seitige    Mündung jedes Stutzens 344 könnte  deshalb als Ventilschlitz für ein Kugelventil  ausgebildet sein, das vor dieser Mündung lose  in einem Drahtkäfig geführt und eingeschlos  sen ist.

   Wenn die     Stutzenmündung    nach oben      gerichtet ist, wird dann das Kugelventil von  der Schwerkraft auf seinen Sitz gedrückt     und     verschliesst den Stutzen gegen das Eindringen  von Waschflüssigkeit, während es von der  Mündung weg in den Drahtkäfig fällt und  das Auslaufen der     Flüssigkeit    aus dem Be  hälter 342 und der Vorkammer 343 erlaubt,  wenn diese Mündung beim Umlaufen der  Trommel mit kleiner Drehzahl nach unten  gerichtet ist.  



  Fig.14 zeigt eine vereinfachte röhrenlose  Schaltung der elektrischen Steuervorrichtung  für die Ventile 26 bis 28, insbesondere für  Haushaltungswasch- und     -ausschleuderma-          schinen,    bei denen es auf einfache Bauart und  billige Herstellung ankommt. 350 bezeichnet  die der Welle 19 in Fig.1 entsprechende An  triebswelle der Trommel. Der Kommutator 351  ist gleich ausgeführt wie der Kommutator 98  des ersten Ausführangsbeispiels (Fig.1 und  14). Der zur Betätigung der Steuerungsmittel.  benötigte Strom wird über ein     Klemmenpaar     352, 353 zugeführt und durch einen Gleich  richter 354 gleichgerichtet.

   Durch einen Strom  begrenzungswiderstand 355 gelangt er zur  Kontaktfeder 356 eines sogenannten Mikro  schalters, worunter ein Schalter von sehr  kleinen Abmessungen mit einer Kontaktfeder  zu verstehen ist, die infolge ihrer Vorspan  nung entweder in der Öffnungs- oder in der  Schliessstellung zu verharren sucht, aber durch  eine meist sehr geringe Kraft in die andere  dieser Stellungen gebracht werden kann. Ein  an der Feder 356 angreifender Fühlerstift 358  wirkt je nach Ausführung der Maschine mit  der Antriebswelle, dem Gehäuse oder auch der  Trommel selbst zusammen und wird durch       diesen    Teil der Maschine betätigt, wenn un  ausgeglichene Fliehkräfte auf die Trommel  wirken. Dieser Stift drückt dann die Kon  taktfeder 356 periodisch gegen einen fest  stehenden Kontakt 359.

   Wie ersichtlich, kann  ein solcher Schalter an die Stelle des     Piezo-          kristalles    der zuerst beschriebenen Schaltung  treten und dessen Aufgabe erfüllen, wobei  er freilich die steuernden Spannungsimpulse  nicht selbst erzeugt, sondern nur die am       Klemmenpaar    352, 353 herrschende     Spannung       in Form solcher Impulse zur Wirkung bringt.  Beim Vorhandensein unausgeglichener Flieh  kräfte verformt oder verschiebt. sich der er  wähnte Teil der Maschine entsprechend der  Lage der     resultierenden    Fliehkraft, wobei er  den Federkontakt 356 bei jeder Umdrehung  in einem von dieser Lage abhängigen Zeit  punkt gegen den Kontakt 359 drückt.

   Dieser  Zeitpunkt, in dem der Schalter     geschlossen     wird, zeigt also die Lage der resultierenden  Fliehkraft in bezug auf die Trommel an.  



  Mit der Welle 350 ist. der     Kontaktarm    360  eines     Kommutators    verbunden, der nachein  ander drei Kontaktsegmente 361, 362 und 363  bestreicht. Der Kontakt 359 des Schalters     ist     über eine Schleifbürste 364 ständig mit dem  Kontaktarm 360 verbunden, so dass dieser je  weils     unter    Spannung kommt, wenn der     Füh-          lerstift    358     betätigt    wird. Über die Segmente  361, 362 und 363 wird dann jeweils eine der  mit diesen verbundenen Leitungen 365, 366  und 367 unter Spannung gesetzt.

   Die Leitung  365 ist an eine     Elektromagnetwicklung    368  angeschlossen, deren     anderes    Ende mit der  Klemme 352 in Verbindung steht. Infolge  dessen fliesst jedesmal ein Strom     durch    diese       Wicklung,    wenn der     Kommutatorarm    das       Segment    363 bestreicht und gleichzeitig der  Stift 358 betätigt wird. Analog führen die  Leitungen 366 und 367 Strom nach     Elektro-          magnetwieklungen    369     bzw.    370, wenn der  Kontaktarm 360 die Segmente 361 bzw. 362  bestreicht, während der Mikroschalter ge  schlossen ist.

   Der durch die Wicklung 368  fliessende Strom bewirkt. das Anziehen des  entsprechenden     Elektromagnetankers;        dieser     schliesst ein Kontaktpaar 372, 373 und be  wirkt dadurch das Erregen des Elektromagne  ten 26a, der das Flüssigkeitsventil 26 öffnet.  Dieses gibt die Zuführung von Ausgleichs  flüssigkeit zum entsprechenden Behälter der  Trommel frei. Es wäre auch möglich, den  Ventilelektromagneten     26a.    unmittelbar an die  Leitung 365 anzuschliessen, wobei für diesen  Elektromagneten Halte- bzw. Verzögerungs  mittel vorzusehen wären, die ein sofortiges  Schliessen des Ventils nach Unterbrechung  der     Stromzufuhr    zur Leitung 365 verhindern.

        Der vom Mikroschalter und dem     Kommu-          tator    gebildete Stromkreis entspricht in seiner  Wirkung dem     Röhrenstromkreis    der Schal  tung nach Fig. 4, da er ebenfalls das Öffnen  jedes Flüssigkeitsventils für die Zuführung  von Massenausgleiehsflüssigkeit zum entspre  chenden Behälter der Trommel nur dann  bewirkt, wenn zwischen den Phasen der  Schwingung und der Drehung der Trommel  eine bestimmte Beziehung besteht.  



  Jeder Elektromagnetwicklung 368 bis 370  ist ferner ein von deren Anker betätigtes Kon  taktpaar 374, 375 zugeordnet, das die gleiche  Aufgabe hat wie das Kontaktpaar 230, 231.  in der Schaltung gemäss Fig.4, nämlich das  Schliessen einer Verbindung zwischen den Lei  tungen A, B für das Zeitverzögerungsrelais  207 der Motorsteuereinrichtung; diese ist auch  bei Verwendung der Schaltung nach Fig.l4  gemäss Fig. 5 geschaltet.  



  Damit die Zuführung von     Massenaus-          gleiehsflüssigkeit    in den bzw. die entsprechen  den Behälter der Trommel nicht unterbrochen  wird, bis der Massenausgleich vollzogen ist,  ist jeder Elektromagnetwicklung 368 ein  Haltestromkreis mit einem Kondensator 376  zugeordnet, der für eine konstante Zeitspanne  nach dem Abschalten dieser Wicklung noch  einen Strom durch sie aufrechterhält. Diese  konstante Zeitspanne ist wie bei der Schal  tung nach Fig. 4 entsprechend der in Betracht  fallenden Trommeldrehzahl zu wählen und  kann beispielsweise mindestens 1/s Sekunde  betragen. Entsprechende Haltestromkreise mit  Kondensatoren 377 und 378 sind für die  Wicklungen 369 bzw. 370 vorgesehen.  



  Fig. 15 zeigt eine Variante des     Haltestrom-          krehses    für jeden der Elektromagneten 135  von Fig. 4 oder 368 bis 370 von Fig. 14. Statt  des     Kondensators    ist eine kurzgeschlossene  Wicklung 380 vorhanden, die in der hier mit  381 bezeichneten Elektromagnetwicklung noch  dann für kurze Zeit einen Strom aufrecht  erhält, wenn die äussere Stromzufuhr     unter-          bröehen    wird. Die Wicklung 380 ist. auf den  gleichen Kern gewickelt wie die Wicklung 381  und kann beispielsweise eine oder zwei Win-    dungen aufweisen.

   Nachdem der     Kommutator-          arm    das zugehörige Segment verlassen hat  und die Spannung weggefallen ist, die den  Strom durch die Wicklung 381 hervorruft,  kreist in der Wicklung 380 noch ein Strom,  der den magnetischen Fluss aufrecht und das  hier mit 382, 383 bezeichnete Kontaktpaar  geschlossen hält.  



  Zum Abstellen des Motors bei zu grosser  Amplitude der durch unausgeglichene Flieh  kräfte hervorgerufenen Schwingung der Trom  mel ist in der Schaltung nach Fig.14 ein  zusätzlicher  Mikroschalter  384 vorhanden,  der durch einen zweiten Fühlerstift 387 be  tätigt wird. Dieser wirkt. mit dem gleichen  Teil 349 der Maschine (Welle, Gehäuse oder  Trommel) zusammen wie der     Fühlerstift    358.

    Während im Ruhezustand zwischen dem Stift  358 und dem Maschinenteil 349 nur ein  kleiner Abstand 385 besteht, der durch die       tolerierbare    Amplitude der     Sehwinguzng    des  Maschinenteils gegeben ist, hat der Stift 387  von diesem Teil 349 im Ruhezustand einen  grösseren Abstand, welcher der durch Zufüh  rung von     Massenausgleichsflüssigkeit    korri  gierbaren Amplitude dieser Schwingung ent  spricht.

   Hat der Teil 349 bei seiner Schwin  gung diesen Abstand durchlaufen, so trifft  er auf den Stift 387, verschiebt ihn und  öffnet so den Schalter 384, wodurch die Ver  bindung zwischen den Leitungen C, D unter  brochen und die angeschlossene Steuerungs  einrichtung nach     Fig.5    bzw. 5.4- im Sinne  des     Abstellens    des Motors 18     betätigt    wird.  



  In     Fig.    16 ist eine Maschine gemäss     Fig.1     dargestellt, die jedoch verschiedenes in der  Regel bei sogenannten     Trockenreinigungsma-          schinen    vorhandenes Zubehör     umfasst.    Die  Trommel, das Gehäuse und die Zuführungs  vorrichtung für die     Massenaiisgleichsflüssig-          keit    sind gleich wie in der Ausführung nach       Fig.1,    dagegen ist vorgesehen, die Reinigungs  flüssigkeit selbst für den Massenausgleich       heranzuziehen.     



  Ein Behälter 400, der dem Behälter 51  von     Fig.    1 entspricht, enthält den Vorrat an  Reinigungsflüssigkeit. Diese wird von einer  Pumpe 403 durch ein Rohr 401 angesaugt.      und durch ein Rohr 402 nach den Flüssig  keitsventilen gefördert. Diese, die Zuführungs  vorrichtung zur Trommel und die in dieser  vorgesehenen Behälter sind gemäss Fig.1 aus  geführt. Mit dem Behälter 400 stellt ein zwei  ter Behälter 404 mit eingebautem Filter durch  eine     Leitung    405 ein in dieser eingebautes  Ventil 405a und eine Leitung 407 in Ver  bindung; von letzterer zweigt eine Leitung 408  mit einem Ventil 408a ab, die in das Gehäuse  406 führt.

   Wenn das Ventil 405a offen und  das Ventil 408a geschlossen ist, wird der  Behälter 400, wenn jenes Ventil geschlossen  und dieses offen ist, das Innere des Gehäuses  406 mit filtrierter Reinigungsflüssigkeit aus  dem Behälter 404 beschickt. Eine Leitung 409  mit einem Ventil 410 dient zum Ablassen ge  brauchter bzw. verunreinigter Reinigungsflüs  sigkeit aus dem Gehäuse 406 in einen dritten  Behälter 411, von wo sie durch eine Pumpe  412 und ein Rohr 413 in den Behälter 404  und durch den in diesem eingebauten Filter  gedrückt wird. Mit 414 ist eine     Überlauflei-          tung    bezeichnet, durch welche Flüssigkeit, die  sich unten im Gehäuse 406 angesammelt hat,  unmittelbar in den Behälter 411 abfliesst,  wenn der Flüssigkeitsspiegel im Gehäuse über  eine bestimmte Höhe zu steigen droht.

   Ferner  verbindet ein Rohr 415 mit einem Ventil 416  die Behälter 400 und 411, damit Flüssigkeit  vom einen in den andern übergeführt werden  kann, wenn dies ausnahmsweise nötig sein  sollte. Die gleiche Flüssigkeit, die zur Reini  gung der in die Trommel eingebrachten Stücke  dient, lässt sich somit für den Ausgleich der  Fliehkräfte verwenden, da sie für beide  Zwecke aus dem gleichen Behälter 404 bezo  gen und in den gleichen Behälter 411 abge  führt werden kann.  



  Fig. 16 zeigt ferner eine Leitung 425 von  verhältnismässig kleinem Querschnitt, die das  Hauptventil 54 umgeht und in Verbindung,  mit welcher die Schaltungsvariante nach  Fig. 5A der Motorsteuereinrichtung verwen  det wird. Wie aus Fig. 5A ersichtlich, ist in  Serie mit der     Elektromagnetwicklung    des  Hauptventils ein Schalter 426 vorhanden, der  beim Ansprechen des Verzögerungsrelais 207    geschlossen wird, sonst aber stets offen ist.  Das Hauptventil wird also nur dann geöffnet,  wenn das Verzögerungsrelais anspricht; in  allen andern Fällen     gelangt    die Ausgleichs  flüssigkeit nur über die Umgehungsleitung  425 nach den Ventilen 26 his 28.

   Wenn das  Verzögerungsrelais 207 nach Ablauf der Ver  zögerungszeit von beispielsweise drei Sekun  den vom Beginn des Massenausgleichsvor  ganges zum Ansprechen kommt, schliesst es  den Sehalter 426 und bewirkt das Öffnen des  Hauptventils 54; dieses gibt dann den Durch  fluss grösserer Flüssigkeitsmengen nach dem  jeweils zu     besehickenden    Behälter der Trom  mel frei. Der Zweck dieser Anordnung besteht  darin, einen relativ     genauen    Ausgleich der  Fliehkräfte mit Hilfe kleiner Flüssigkeits  menge zu ermöglichen, ohne jedoch den Vor  gang     zu    verzögern, wenn die unausgeglichenen  Fliehkräfte gross sind und erhebliche Flüssig  keitsmengen zuzuführen sind.

   Wird nur wenig  Flüssigkeit benötigt, so kann sie während der  Verzögerungszeit des Relais 207 durch die  Umgehungsleitung 425 fliessen. Bei grösseren  unausgeglichenen     Fliehkräften    öffnet sieh  nach Ablauf dieser Zeit. das Hauptventil 54  und lässt die erforderliche erhebliche Flüssig  keitsmenge     durehtreten,        während    der Motor  abgestellt wird. Wenn dann ein genügend  genauer Ausgleich erfolgt ist, wird der Motor  wieder eingeschaltet., und das Hauptventil ge  schlossen; kleinere noch vorhandene oder neu       auftretend'eUnaus-egliehenheitenwerden    dann  wieder durch Zuführung kleiner Flüssigkeits  mengen über die Umgehungsleitung 425 be  hoben.

   In dieser ist zur Einstellung der Durch  flussmenge ein von Hand     zu    betätigendes  Drosselventil 427 eingebaut.  



  Eine verfeinerte Steuerung der     Umgeliungs-          leitung    425 ist mittels eines     elektromagnetiseh     betätigten Ventils 428 möglich, dessen Schal  tung in     Fig.5B    dargestellt ist. Diese ent  spricht im wesentlichen der Schaltung nach       Fig.5,    doch ist parallel zum- Verzögerungs  relais 207 ein Relais 429 vorgesehen, das       gleiehzeitig    mit ihm erregt wird, wenn die  Schwingungen ein Schliessen der Verbindung  A, B bewirken.     Aiieli    das Relais 429 arbeitet      mit Verzögerung, wobei die Verzögerungszeit  etwa eine Sekunde betragen kann.

   Dieses Re  lais 429 bewirkt nach Ablauf dieser Verzöge  rungszeit das Schliessen eines Stromkreises  über die Wicklung des elektromagnetisch be  tätigten Ventils 428 (Fig.16), so dass dieses  sieh öffnet und den Durehfluss durch die Um  gehungsleitung 425 freigibt. So wird z. B. eine  Sekunde nach dem Schliessen des Stromkreises  A, B Ausgleichsflüssigkeit in den entsprechen  den Behälter der Trommel geschickt. Wenn  nach weiteren zwei Sekunden der Massenaus  gleich nicht erfolgt ist, so spricht das Relais  207 an und schliesst den Sehalter 426a, so  dass sich das Hauptventil 54 öffnet und dem  betreffenden Behälter mehr Flüssigkeit zu  fliesst; gleichzeitig wird der Motor abgestellt.  



  Im allgemeinen werden grössere Mengen  von Ausgleichsflüssigkeit vor allem am An  fang eines Schleuderarbeitsganges benötigt,  wenn die in die Trommel eingebrachten  Wäschestücke und dergleichen mit Flüssig  keit stark durchtränkt sind. Ist einmal ein  erster grösserer Teil dieser Flüssigkeit. aus  gesehleudert, so genügt in der Regel die Um  gehungsleitung 425 zur Zuführung der Aus  gleichsflüssigkeit; es lässt sich dann ein fei  nerer Ausgleich erzielen und eine Überregulie  rung bzw. ein  Pendeln  der Maschine ver  meiden.

   Wird die Drehzahl erhöht, so können  neue     unausgeglichene    Fliehkräfte und von  ihnen erzeugte Schwingungen auftreten, die  wieder zum Schliessen des Stromkreises bei  B führen, Dies ist insbesondere dann der Fall,  wenn hei der Drehzahlzunahme wieder grössere  Flüssigkeitsmengen aus den in Behandlung  begriffenen Stücken ausgeschleudert werden.  



  Die kleine Verzögerung von z. B. einer  Sekunde, mit der das Relais 429 anspricht,  dient hauptsächlich dazu, vorübergehende Ein  flüsse z. B. von ausserhalb der Maschine her  rührenden Stössen oder Spannungsimpulsen  unwirksam zu machen. Unausgeglichene Flieh  kräfte, die ein Schliessen des Stromkreises bei  A, B bewirken, dauern in der Regel an, bis  sie durch Ausgleich der Massen beseitigt wer  den; nur auf sie soll die Einrichtung anspre  chen. Vorübergehende äussere     Einflüsse    da-    gegen sollen wirkungslos bleiben. Spricht das  Relais 429 beispielsweise erst eine Sekunde  nach dem Schliessen des Stromkreises bei A, B  an, so bleibt der Grossteil dieser äussern Ein  flüsse unberücksichtigt.  



  Die Umgehungsleitung 125 erweist. sich  besonders dann als nützlich, wenn eine ver  hältnismässig schwere Flüssigkeit. wie     Qlueck-          silber    oder gewisse     synthetische    Lösungsmittel  zum Ausgleich der Fliehkräfte benützt wer  den. Besonders wenn die Zeit, um die das  Schliessen der Flüssigkeitsventile 26 bis 28  verzögert wird, von der Drehzahl unabhängig  ist, ist die gedrosselte Flüssigkeitszuführung  durch eine solche Leitung von Vorteil, da  diese     Verzögerung    sich bei hohen Drehzahlen  sonst zu stark auswirken kann.  



  Nach     Fig.5B    ist die     Wicklung        4-03    des  Antriebsmotors der Flüssigkeitspumpe par  allel zum Elektromagneten des     Ventils    428 ge  schaltet. Diese Anordnung bewirkt, dass die  Pumpe nur dann arbeitet, wenn das elektro  magnetisch gesteuerte Ventil 128 und gege  benenfalls das Hauptventil 54 offen ist. Da  durch werden die     Leekverluste    der Flüssig  keitsventile herabgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine mit. rotierendem Organ und einer Einrichtung zur Unterdrückung von stören den Schwingungen desselben, gekennzeichnet durch mindestens einen auf diese Schwingun gen ansprechenden Fühler und von diesem gesteuerte Mittel, um am rotierenden Organ Kräfte zur Wirkung zu bringen, die den die Schwingungen erzeugenden unsymmetrischen Fliehkräften entgegenwirken. UNTERANSPRÜCHE l . lIasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das rotierende Organ als Hohlkörper zur Aufnahme von Stückgut aus gebildet ist. 2.
    Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss das rotierende Organ die Trommel einer Aussehwingmaschine ist. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das rotierende Organ eine Mehrzahl um seine Rotationsachse verteilter Massenaufnahmeorgane aufweist und Mittel zur Abgabe von Masse an jeweils mindestens eines dieser Massenaufnahmeorgane vorgese hen sind. 4. Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Massenauf nahmeorgane als Behälter ausgebildet sind. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Ab gabe von Masse die Einführung von Flüssig keit in die Behälter bewirken. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Ein führung von Flüssigkeit in die Behälter je eine den einzelnen Behälter zugeordnete Lei tung aufweisen und in jeder dieser Leitungen ein Absperrorgan vorgesehen ist. 7. Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Absperrorgane elektromagnetisch betätigt werden. B. Maschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Betätigungs stromkreise der Absperrorgane über Relais ge steuert werden. 9. Maschine nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Relais mit. ihren Abfall verzögernde Mittel versehen sind. 10.
    Maschine nach Unteranspruch 9, ge kennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Verzögerungsmittel, dass sich die Verzöge rungsdauer selbsttätig in Abhängigkeit von der Drehzahl des rotierenden Organs ändert. 11. Maschine nach Unteransprneh 6, da durch gekennzeichnet, dass jede der genannten Leitungen in eine mit dem rotierenden Organ umlaufende gegen die Rotationsachse offene, mit dem zugeordneten Behälter kommunizie rende ringförmige Rinne einmündet. 12. Maschine nach Unter ansprueh 11, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindung der ringförmigen Rinne mit dem zugeordne ten Behälter so angeordnet und ausgebildet ist, dass die Flüssigkeit beim Umlauf des rotierenden Organs mit genügender Drehzahl unter dem Einfluss der Fliehkraft von der Rinne in den Behälter strömt. 13.
    Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass jeder der Behälter eine Auslassöffnung aufweist, die so angeord net ist, dass die im Behälter enthaltene Flüs sigkeit beim Unterschreiten eines bestimmten Wertes der Drehzahl frei auslaufen kann. 14. Maschine nach Patentansprueh und Unteransprüchen 2 und 13, bei der die Trom- lnel mindestens eine Öffnung für den Abfluss der ausgeschleuderten Flüssigkeit aufweist, gekennzeichnet.
    durch eine solche gegenseitige Anordnung dieser 4bflussöffnizng und der Auslassöffnungen der Behälter, dass die aus diesen austretende Flüssigkeit nicht. durch die genannte Abflussöffnung in das Innere der Trommel gelangen kann. 15. Maschine nach Unteranspruch 1.4, da durch gekennzeichnet, dass die Trommel eine geschlossene Endwand aufweist und die Aus lassöffnungen der Behälter ausserhalb dieser Endwand. ausmünden. 16.
    Maschine nach Unteranspruch 13, bei der Mittel zum Zuführen einer Flüssigkeit für die Behandlung der in die Trommel ein zubringenden Gegenstände vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausla.ssöff- nungen der Behälter näher an der Rotations achse liegen als der während des Betriebes sieh einstellende Spiegel der Behandlungsflüs sigkeit, so dass diese nicht durch die Aus lassöffnungen in die Behälter gelangen. kann. 17. Maschine nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Behälter sieh an eine Endwand des rotierenden Organs anschliesst. 18.
    Maschine nach Unteransprneh 4, da durch gekennzeichnet, dass jeder Behälter in mindestens zwei in Richtung der Rotations achse gegeneinander versetzte Kammern un terteilt ist. 19. Maschine nach Unteransprüchen 5 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern jedes Behälters derart miteinander in Verbin dung stehen, dass die dem Behälter zugeführte Flüssigkeit unter der Wirkung der Fliehkraft jeweils eine Kammer füllen muss, bevor sie in die nächste Kammer übertreten kann. 20.
    Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Schwingungs fühler zwei relativ zueinander bewegliche Teile aufweist, deren gegenseitige Verschiebung einen elektrischen Stromkreis beeinflusst, wobei der eine dieser Teile mit einer Stelle einer das rotierende Organ tragenden Welle und der andere dieser Teile mit einer andern Stelle derselben Welle starr verbunden ist. und einer der beiden Teile durch einen bis in die Nähe des andern Teils reichenden star ren Arm gebildet ist. 21.
    Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das rotierende Organ von einer mit ihm elastisch verbun denen Hohlwelle getragen wird und ein mit dem rotierenden Organ starr verbundener Stab im Innern dieser Hohlwelle liegt und die gegen seitige Verschiebung der vom rotierenden Organ abgewandten Enden von Stab und Hohlwelle mittels des Schwingungsfühlers einen elektrischen Stromkreis steuert. 22. Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Schwingungs- fühler als Schalter ausgebildet ist, der beim Auftreten von Schwingungen einen von einer Stromquelle gespeisten Stromkreis schliesst. 23.
    Maschine nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter unter der Wirkung einer Federkraft normalerweise offen gehalten wird und beim Vorhandensein von Schwingungen bei jeder Drehung des rotierenden Organs einmal geschlossen wird. 24. Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Schwingungs fühler unter dem Einfluss der Schwingungen eine elektrische Spannung erzeugt. 25. Maschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung für die Drehstellung des umlaufenden Organs, bei welcher der Schwingungsfühler anspricht.
    26. Maschine nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass die Anzeigevor richtung angibt, in welchem von mehreren Drehstellungsbereichen sich das umlaufende Organ im Augenblick befindet, in dem der Schwingungsfühler anspricht. 27.
    Maschine nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass die genannte An zeigevorrichtung einen synchron mit dem ro tierenden Organ umlaufenden Kommutator aufweist, der in Abhängigkeit von der Dreh stellung des umlaufenden Organs jeweils einen von mehreren elektrischen Stromkreisen schliesst, deren jeder einem bestimmten Dreh stellungsbereich dieses Organs zugeordnet ist. 28. Maschine nach Unteransprüchen 7 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der vom Kommutator gesteuerten Stromkreise zur elektromagnetischen Steuerung des einem der Behälter zugeordneten Absperrorgans dient. 29.
    Maschine nach Unteranspruch 28, da durch gekennzeichnet. dass die Betätigung eines der Absperrorgane in Abhängigkeit von der Phasenbeziehung zwischen einem vom Schwingungsfühler erzeugten Signal und der Rotation des Kommutators erfolgt. 30. Maschine nach Unteranspruch 28, da durch gekennzeichnet, dass der Kommutator mit dem Schwingungsfühler in Serie geschaltet ist. 31. Maschine nach Unteranspruch 30, da durch gekennzeichnet, dass der Schwingungs fühler, der Kommutator und die Relais, welche die Betätigungsstromkreise der Absperrorgane steuern, miteinander in Serie geschaltet sind. 32.
    Maschine nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch Mittel, welche selbsttätig die Drehzahl des rotierenden Organs vermin dern, wenn die Mittel zur Abgabe von Masse an die Aufnahmeorgane betätigt werden. 33. Maschine nach Unteranspruch 32 mit Motorantrieb des rotierenden Organs, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Vermin derung der Drehzahl die Energiezufuhr des Antriebsmotors unterbrechen. 34. Maschine nach Unteranspruch 32, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Drehzahlverminderung um eine vorbestimmte Verzögerungszeit nach Betätigung der Mittel zur Massenabgabe zur Wirkung kommen. 35.
    Maschine nach Unteranspruch 32, da durch gekennzeichnet, dass die Wirkung der Mittel zur Drehzahlverminderung selbsttätig aufhört, wenn die Abgabe von Masse an die Aufnahmeorgane beendet ist. 36. Maschine nach Patentansprueh, ge kennzeichnet durch von einem Schwingungs fühler betätigte Mittel zur selbsttätigen Ver minderung der Drehzahl des rotierenden Or gans beim Auftreten von Schwingungen, die diesen Schwingungsfühler zum Ansprechen bringen. 37. Maschine nach Unteranspruch 36 mit Motorantrieb des rotierenden Organs, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Drehzahl v erminderung die Energiezufuhr des Antriebs motors unterbrechen. 38.
    Maschine nach Unteranspruch 36, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Drehzahlverminderung um eine vorbestimmte Verzögerungszeit nach Ansprechen des ihnen zugeordneten Schwingungsfühlers zur Wir kung kommen. 39. Maschine nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet, dass die Wirkung der Mittel zur Drehzahlverminderung selbsttätig aufhört, wenn die Amplitude der Schwingung unter einen vorbestimmten Wert zurückgegan gen ist. 40. Maschine nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Relais zusätz liche Kontakte zur Steuerung des Antriebes des rotierenden Organs aufweisen. 41.
    Maschine nach den Unteransprüchen 33 und 40, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Kontakte ein Zeitverzögerungs- relais steuern, welches eine bestimmte Zeit nach Ansprechen der erstgenannten Relais die Stromzufuhr zum Antriebsmotor des ro tierenden Organs unterbricht. 42. Maschine nach Unteranspruch 41, ge kennzeichnet, durch einen Schalter im Strom kreis des Zeitverzögerungsrelais, welcher nor malerweise während der Wirkungsweise der Apparatur geschlossen ist und welcher von einem weiteren Relais gesehlossen gehalten wird, auch wenn der Motorstrom vom Ver zögerungsrelais vorübergehend unterbrochen wird. 43.
    Maschine nach den Unteransprüchen 31 und 42, dadurch gekennzeichnet, dass jedes ein Absperrorgan steuernde Relais Kontakte zur Einschaltung je einer Meldelampe auf weist. 44. Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass an jedem Ende des rotierenden Organs je ein Satz von Be hältern und Mitteln zur Einführung von Flüssigkeit in diese sowie ein besonderer, auf diese Mittel wirkender Schwingungsfühler vor gesehen ist. 45.
    Maschine nach Unteransprueh 44, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Sehwin- gungsfühler parallel zueinander mit dem Bleiehen Kommutator zusammenwirken.
    46. Masehine nach Patentansprueh, ge kennzeichnet durch einen Schwino-ingsfühler, der elektrische Impulse von mit der Ampli tude der Schwingung des rotierenden Organs zunehmender Amplitude erzeugt, und durch Mittel zum selbsttätigen Stillsetzen des rotie renden Organs in Abhängigkeit von der An zeige dieses Schwingungsfühlers, wenn die Schwingungsamplitude einen vorbestimmten Wert übersteigt.
CH293753D 1948-05-26 1949-05-25 Maschine mit rotierendem Organ und mit einer Einrichtung zur Unterdrückung von störenden Schwingungen desselben. CH293753A (de)

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DE3145588A1 (de) * 1981-11-17 1983-05-26 Gerhard 8500 Nürnberg Deschler Maschine mit rotor, insbesondere waschmaschine mit schleudergang

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