CH294013A - Verfahren zur Darstellung von Acrylsäureamid. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Acrylsäureamid.

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CH294013A
CH294013A CH294013DA CH294013A CH 294013 A CH294013 A CH 294013A CH 294013D A CH294013D A CH 294013DA CH 294013 A CH294013 A CH 294013A
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Aktiengesellschaft Cas Mainkur
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Cassella Farbwerke Mainkur Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/02Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having nitrogen atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals
    • C07C233/09Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having nitrogen atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals with carbon atoms of carboxamide groups bound to carbon atoms of an acyclic unsaturated carbon skeleton

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Description


      Verfahren        zur        Darstellung   <B>von</B>     Acrylsäureamid.       Es     wurde    gefunden, dass man     Aeryisäure-          amid,    das man nach den Angaben des Schrift  tums seither durch Einwirkung von Ammo  niak auf     Aerylsänrechlorid    hergestellt hat, in  vorzüglicher Ausbeute und Reinheit, aus  gehend von dem grosstechnisch leicht zugäng  lichen     Aerylsäurenitril,    erhalten kann,

   wenn  man an dieses 1     Mo1    Wasser in Gegenwart von  mindestens     2/3        Mol    Schwefelsäure     (H2S0,1)     anlagert. Man kann hierbei mehr als die theo  retische Menge Wasser verwenden, ohne die  Ausbeute an     Acrylsänreamid    wesentlich her  abzusetzen.  



  Der besondere Vorteil des vorliegenden  Verfahrens besteht darin, dass man das     Aeryl-          säurenitril    in einem einzigen Arbeitsgang in  das     Amid    überführen kann, was     besonders     überraschend ist, da man mit einer     Anlage-          rung    der Schwefelsäure an die doppelte     Koh-          lenstoffverbindung    des     Aerylsäurenitrils    rech  nen musste.  



  Zweckmässig setzt man dem Reaktions  gemisch einen     Körper    zu, der die     Polymerisa-          tion    der     Acrylsäureverbindungen    verhindert.  Die entstandene Reaktionsmasse wird     zw        eck-          mässig    mit Alkalien zersetzt, und zwar vorteil  haft mit Ätzkalk oder     Caleiumcarbonat,    damit  die Schwefelsäure als unlösliches     Caleium-          sulfat    aus dem Reaktionsgemisch durch Fil  tration entfernt werden kann. Das Acryl.

    säureamid kann aus der so erhaltenen wässe  rigen Lösung durch Eindampfen abgeschieden    oder durch Extrahieren mit organischen Lö  sungsmitteln isoliert werden. Für den Haupt  verwendungszweck des     Aerylsäureamids    als  Teilnehmer einer     Polvmerisationsreaktionkann     die anfallende wässerige Lösung     unmittelbar     benutzt werden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  In 400 Teile Monohydrat (4     Mol),    110  Teile Wasser (6     Mol)    und 6 Teile Schwefel  werden bei 10-20  318 Teile     Acry        lnitril     (6     Mol)    unter gutem Rühren eingetropft. In       3-4    Stunden wird das Reaktionsgemisch auf  etwa 60  erwärmt und dann noch bis zum  Verschwinden des     Acrylnitrils    bei 60=70  ge  halten.

   Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt,  mit kaltem Wasser versetzt und nach der  Filtration vom Schwefel mit     Caleiitmcarbonat     neutralisiert.     :Nach    der Entfernung des aus  gefallenen     Caleiumstxlfates    wird das Acryl  säureamid aus der zweckmässig im Vakuum.  eingeengten Lösung durch Extrahieren mit  organischen Lösungsmitteln, wie Benzol oder       Methylenchlorid,    abgeschieden. Das daraus  auskristallisierte     Acrylsäureamid    fällt rein an;       Fp.    82-83 . Die Ausbeute beträgt etwa 90      /o     der Theorie.  



  <I>Beispiel</I>  In     eine        Mischung    von 300 Teilen Mono  hydrat (3     Mol)    und 4,5 Teilen Schwefel wer  den unter gutem Rühren bei einer Tempe  ratur von 40-65      gleichzeitig    54 Teile Wasser  (3     Mol)    und 159 Teile     Acrylnitril    (3     Mol)         eingetropft. Nachdem alles zugegeben ist, wird  zur Beendigung der Reaktion noch     3-4    Stun  den bei 60-70  nachgerührt. Die entstandene  Reaktionsmasse wird mit kaltem Wasser ver  setzt, vom Schwefel     abfiltriert    und mit Kreide  neutralisiert.

   Nach dem Absaugen und Nach  waschen mit Wasser wird die Lösung im Va  kuum eingeengt und das zurückbleibende     Roh-          amid    mit organischen Lösungsmitteln, wie  Benzol oder     Methylenchlorid,    aufgenommen.  Das daraus     auskristallisierte        Acrylsäureamid     fällt rein aus;     Fp.    82-83 .  



  Das bei der Reaktion in nahezu theoreti  scher     Ausbeute    entstehende     Aerylsäureamid     kann in gleicher Weise wie das gemäss Bei  spiel 1 erhaltene     für    die meisten     Verwen-          dumgszwecke,    wie     beispielsweise        Polymerisa-          tion    oder     -,Nlischpolymerisation,    in wässeriger       Lösung    sofort weiterverarbeitet werden.

      <I>Beispiel 3:</I>  Verwendet man auf 318 Teile     Acrylhitril     (6     Mol)    600 Teile Monohydrat (6     Mol),    216  Teile Wasser (12     Mol)    und 9 Teile Schwefel  und arbeitet im übrigen wie in Beispiel 1 an  gegeben, so erhält man     Aerylsäureamid    eben  falls in guter     Ausbeute.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Acrylsäure- amid, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 11o1 Acrylsäurenitril mindestens 1 ilol Was ser in Gegenwart von mindestens =/3 Mol Schwefelsäure (H.SO4) einwirken lässt.
    L'N TER.AI\ SPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Menge Wasser über die theoretische Menge erhöht.
CH294013D 1942-09-25 1943-08-03 Verfahren zur Darstellung von Acrylsäureamid. CH294013A (de)

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DE141242X 1942-12-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031785B (de) * 1954-05-24 1958-06-12 Dow Chemical Co Verfahren zur Abtrennung von Acrylsaeureamid und Acrylsaeure aus diese beiden enthaltenden schwefelsauren Loesungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031785B (de) * 1954-05-24 1958-06-12 Dow Chemical Co Verfahren zur Abtrennung von Acrylsaeureamid und Acrylsaeure aus diese beiden enthaltenden schwefelsauren Loesungen

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