CH294275A - Zur Rückgewinnung von Wärme aus der Abluft zur Vorwärmung der Frischluft geeignete Einrichtung zur Raumlüftung. - Google Patents

Zur Rückgewinnung von Wärme aus der Abluft zur Vorwärmung der Frischluft geeignete Einrichtung zur Raumlüftung.

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CH294275A
CH294275A CH294275DA CH294275A CH 294275 A CH294275 A CH 294275A CH 294275D A CH294275D A CH 294275DA CH 294275 A CH294275 A CH 294275A
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    • F24F12/00Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening
    • F24F12/001Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
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Description


  Zur Rückgewinnung von Wärme aus der Abluft zur     Vorwärmung    der     Frischluft    geeignete  Einrichtung zur     Raumlüftung.       Einrichtungen     ztir    Lüftung v an     Räninenmit     oder ohne Rückgewinnung von Wärme aus  der Abluft zur     Vorwärmung    der eintretenden  Frischluft sind bekannt. Bei manchen Aus  führungsformen dieser Einrichtungen ist eine  zeitweise Aufhebung des Gegenstromes und  Luftführung nur in einer Richtung möglich.  Diese bekannten     Einrichtungen    sind in ihrem  Aufbau kompliziert.

   Bei manchen Bauarten  sind     ineinandergesehobene    Röhren vorgesehen,  wobei, um eine     Wäi-meaustausebfläehe    von ge  nügender Grösse zu erzielen,     Wellrohr    e     Ver-          wendun-    finden müssen, und wobei zur Strom  richtungsänderung ein     Doppelv        entilkegel.    von  der Röhrendimension erforderlich ist, zu  dessen     Betätigung    Stangen und     pIebel    erfor  derlieh sind.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt, eine zur       Rüekb-ewinnung    von Wärme aus der     Abluft     zur     Vorwärmung    der Frischluft geeignete       Einriehtun    - zur Raumlüftung zu schaffen,  die im. Aufbau und in der Wirkungsweise  einfacher ist als es die erwähnten bekannten  Anordnungen sind.  



       (leinäss    der     Erfindung    sind in einem  Schacht zwei Gruppen von     nebeneinanderlie-          genden,    wechselweise aufeinanderfolgenden  Kanälen     und    zwei je einen Luftstrom erzeu  gende Vorrichtungen     angeordnet,    derart,     da.ss     die eine     Kanalgruppe        iin    einen und die andere  Kanalgruppe im andern Luftstrom liegt.  



  Die     Zeichnun        -,    zeigt     schematisch    ein Aus  führungsbeispiel. des     Erfindungsgegenstandes,     und zwar in         Fig.    1 im Schnitt nach der Linie     I-I    der       Fig.    ? und in       Fig.2    im Schnitt nach der Linie     II-11     der     Fig.1.     



  1 ist ein im Querschnitt quadratischer  Schacht, z. B. aus Holz, der wegen seiner  Länge aus drei Teilen zusammengesetzt ist,  wobei die Stossstellen durch einen Teil 2 zu  sammengehalten und aneinander abgedichtet:  sind. Der Schacht ist in einem     Grebäude,    bei  spielsweise einer Fabrik oder einem     Stall-          undloder    Scheunengebäude angeordnet, ge  dacht. Zum Beispiel sei     angenommen,    dass  die linke Wand des Schachtes 1 in     Fig.    2 an  der Innenseite der Aussenwand des Gebäudes  angebracht ist.

   Im Sehacht 1 sind zwei Grup  pen     nebeneinanderliegender    Kanäle 3 und 4  aus flachen Blechen 5 gebildet, welche sich  auf den grösseren Teil der Länge, d. h. der  Höhe des Schachtes erstrecken. Die Bleche 5  schliessen mit ihren Längskanten an gegen  überliegenden Schachtwänden an oder können  vorzugsweise in entsprechende Nuten in ge  genüberliegenden Wänden des Schachtes ein  gefügt sein, wodurch es Leicht. möglich ist,  den gewünschten gleichmässigen Abstand der  Bleche genau einzuhalten und eine gute Ab  dichtung der Kanäle 3 gegenüber den Kanä  len 4 sicherzustellen.

   Diese Kanäle sind wech  selweise oben und unten durch Blechstücke 6       mesehlossen,    so dass die Kanäle 3 oben und die  Kanäle 4 unten gegen Durchströmen in ver  tikaler Richtung geschlossen sind und je ein  Kanal 3 zwischen zwei Kanälen 4 und um-      gekehrt je ein Kanal 4 zwischen zwei Kanälen  3 liegt. Die Kanäle 3 sind oben bei den obern       Bleehstüeken    6 durch je eine Öffnung 7 in  der Wand des Sehachtes 1 mit dein Gebäude  innern und durch eine gemeinsame Öffnung S  in der Wand des Sehachtes 1 hindurch     finit     der     Aussenluft    verbunden.

   Die Kanäle 4 sind  oben durch eine     --eineinsame        Öffnung,    9     dureli     die Wand des Sehachtes 1 hindurch mit dem  Gebäudeinnern und unten bei den untern       Bleehstüeken    6 durch je eine Öffnung 10  ebenfalls durch die     Sehaehtwandung        hindureli     mit der Aussenluft verbunden.  



  Die Öffnungen 8 und 9 befinden sieh nahe  dem obern bzw. dem untern Ende des Sehach  tes 1 in den Teilen des letzteren, welche von  den die Kanäle 3, 4 bildenden     Bleelien        frei     sind. In diesen Teilen des Schachtes 1 sind  beispielsweise elektromotorisch angetriebene,  mit ihren Achsen parallel zu den Ebenen der  Bleche 5 angeordnete Ventilatoren<B>1,1 ,</B> 1.2     v        or-          gesehen,    so dass der Ventilator 17. einen     dureli     die Kanäle 3 gehenden Luftstrom erzeugt,       während    der Ventilator     1.2    einen durch die  Kanäle 4 gehenden     Ltiftstroin    erzeugt.

   Die  Ventilatoren 11, 12,     welelie        zweekinässig    stu  fenlos regelbar sind, ,sind je mittels eines  Bügels 13 um eine zur     Ventilatoraehse    senk  rechte Achse schwenkbar in den Sehacht 1  eingebaut, und ein ausserhalb des Sehachtes  liegender Hebel 14 dient zum Schwenken der  Ventilatoren     vorzugsweise    um     1.80 .     



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Ein  richtung ist. beispielsweise folgende:  Die Ventilatoren 11, 12 befinden sich in  der gezeichneten Lage. Dabei saugt der Ven  tilator 12 Frischluft, wie durch die Pfeile F       (Fig.    2) angedeutet,     dureli    die Öffnungen 10  in die Kanäle 4, fördert diese Luft \durch  sie     hindureli    in den obern Raum des Sehach  tes 1 und stösst sie durch die gemeinsame  Öffnung 9 in den     Gebäuderaum.        Gleiehzeitig-          fördert    der Ventilator 11, wie durch die Pfeile       (Fig.    ?) angedeutet, Luft aus dem Gebäude  raum durch die     Öffnungen    7 in die Kanäle 3,

    durch sie hindurch und durch die gemeinsame  Öffnung 8 aus dem Sehacht 1 ins Freie. In  den Kanälen 3 und 4     werden    also Abluft    und     Frischluft    im      <  < egeilstroni        zueinander    be  wegt. Dadurch wird im Austausch     zwischen     Abluft und Frischluft     Wärme    aus der Ab  luft     zurückgewonnen,    und die     Frischluft.    tritt.       vorgewärmt    in den     zii        lüftenden        Rauin,    bei  spielsweise einen Fabrikraum, Stall usw.  



  Durch die     Sehwenkba.rkeit    der Ventilato  ren 11, 12 besteht die     3Iöglichkeit,    den Gegen  strom der     Luftst.rönie    aufzuheben und ihn in  einen     Gleielistrom    in den Raum herein oder  aus diesem heraus zu     verwandeln.     



  Die beschriebene Einrichtung ist, sehr ein  fach im Aufbau, in der     Handhabung    und       Wirkungsweise.    Sie     ergibt        -rosse        Wärineaus-          tauseliflächen    bei     natürlielier        Gestaltung        der     Bleche, die keine     Formverarbeitung    erfordert.  Auch die Art und     Weise,    wie die Richtung  der Luftströme geändert werden kann, ist  denkbar einfach.  



       Da.dureh,    dass die     Ventilatoren    11, 12  stufenlos regelbar sind, kann im Winter das  Arbeiten der Anlage gedrosselt werden, so  dass der     Gebäuderaum    nicht zu stark abge  kühlt wird.  



       Gegenüber    dein dargestellten. und beschrie  benen Ausführungsbeispiel sind in verschie  dener Hinsieht.     Abweichungen        möglich.    Bei  spielsweise kann der     Absehluss    der Kanäle 3,  4 oben     bzw.    unten in anderer Weise erfolgen,  z. B. dadurch, dass die Ränder von je zwei  benachbarten Blechen aneinander     gebogen     und mit oder ohne Zuhilfenahme eines     Dieli-          tungsmittels    luftdicht aneinander geschlossen  werden.

   Hierbei kann der     Absehluss    dadurch       gebildet    sein, dass der     Rand    des einen Bleches  derart     abgebogen    wird, dass er über die Kante  des Randes des andern Bleches ;reift und       gegen    diesen Rand dicht anliegt. Ferner kön  nen anstatt     Schraubenventilatoren,        Zent.ri-          fu(Yalventil.atoren    unter entsprechender Ände  rung der Konstruktion vorgesehen sein. Es  kann wenigstens einer der Ventilatoren, an  statt schwenkbar, fest angeordnet sein.

Claims (1)

  1. I' ATENTAN SPRU CII Zur Rückgewinnung von Wärme aus der Abluft zur Vorwärmung der Frisehlttft ge eignete Einrichtun. zur Raumlüftung, da- durch gekennzeichnet, dass in einem Schacht zwei Gruppen von nebeneinanderliegenden, wechselweise aufeinanderfolgenden Kanälen und zwei je einen Luftstrom erzeugende Vor richtungen angeordnet sind, derart, dass die eine Kanalgruppe im einen und die andere Kanalgruppe im andern Luftstrom liegt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. 1i'"inrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kanäle durch flache Bleche gebildet sind, welche sieh über den grösseren Teil der Länge des Schachtes erstrecken. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Bleche mit ihren Längskanten sieh an die Schachtwan dung anschliessen. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Bleche in Nu ten in gegenüberliegenden Schachtwänden ein gefügt sind. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kanäle wech selweise oben und unten gegen Durchströmen in vertikaler Richtung geschlossen und bei den entsprechenden Abschlüssen durch die Wandung des Schachtes hindurch offen sind, und dass die Luftstrom erzeugenden Vorrich.. tungen in dem von den Blechen freien Teil des Schachtraumes oberhalb bzw. unterhalb der Bleche angeordnet, sind, wobei diese Teile des Schachtraumes für den Luftstrom in den Schacht. hinein bzw. aus dem Schacht heraus offen sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Luftstrom er zeugenden Vorrichtungen bezüglich der Rich tung der Luftströmung in den Kanälen um kehrbar sind, so da.ss sowohl gegenströmige als auch gleichströmige Luftbewegung in den Kanalgruppen erzielt werden kann. ö. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Luftstrom er zeugenden Vorrichtungen mit ihren Achsen parallel zu den Ebenen der Bleche angeord nete Ventilatoren sind, von denen wenigstens einer um eine quer zu seiner Achse im Schacht liegende Achse schwenkbar ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luftstrom er zeugenden Vorrichtungen regelbar sind. B. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Abschluss der Kanäle dadurch bewirkt. ist, dass die Ränder von je zwei benachbarten Blechen aneinander- gebogen und luftdicht. aneinandergeschlossen sind. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der Rand des einen Bleches derart abgebogen ist., dass er über die Kante des Randes des andern Bleches greift und gegen diesen Rand dicht anliegt. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schacht qua dratischen Querschnitt aufweist.
CH294275D 1950-06-19 1949-07-30 Zur Rückgewinnung von Wärme aus der Abluft zur Vorwärmung der Frischluft geeignete Einrichtung zur Raumlüftung. CH294275A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3834440A1 (de) * 1988-10-10 1990-04-12 Josef Dipl Ing Mollerus Vorrichtung mit waermerueckgewinnung zur be- und entlueftung von raeumen mit waermeueberschuss

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3834440A1 (de) * 1988-10-10 1990-04-12 Josef Dipl Ing Mollerus Vorrichtung mit waermerueckgewinnung zur be- und entlueftung von raeumen mit waermeueberschuss
DE3834440C2 (de) * 1988-10-10 1998-02-19 Josef Dipl Ing Mollerus Vorrichtung mit Wärmerückgewinnung zur Be- und Entlüftung von Räumen mit Wärmeüberschuß

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