CH294304A - Aufwindevorrichtung zur Herstellung von Copsen an einer Ringspinn- oder -zwirnmaschine. - Google Patents
Aufwindevorrichtung zur Herstellung von Copsen an einer Ringspinn- oder -zwirnmaschine.Info
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Description
Aufwindevorrichtung zur Herstellung von Copsen an einer Ringspinn- oder -zwirnmaschine. Eine bekannte kegelförmige Aufwicklung bei der Copswindung hat zur Folge, dass bei Rin.spinn- oder -zwirninasehinen die einzel nen Windungen naeb der Spitze zu, sowohl beim Aufwärts- wie beim Abwärtsgang der Ringbank, immer enger und damit flacher werden.
Dies findet regelniässir bei jedem Ringbankspiel statt. Die unangen.ebnie Folge davon ist, (1a11 die Copse weich werden und dadureli ihren innern Halt verlieren.
Mit aus diesem Grunde werden Copse, die auf Spinn- oder Zwirnmaschinen hergestellt sind und im Wehstuhl alseliul@ weiterverarbeitet werden sollen, vorher nochmals- auf derSehluss- spitlniasehine umgespult,
damit sie im Schüt zen nielit abschiessen. Auch können solche Copse mit rieht genügend festgewundenen Spitzen auf der Spulmasehine oder im Zet-tel- gatter nietet mit hoher Fadengeschwindigkeit abgezogen werden, da hierbei ganze Lagen mit aur die Spulen oder den Zettelbaum auf laufen,
was bei der näelisten Weiterverarbei tung wieder zu Störungen führt..
Zw eck der Erfindung ist: es, diese Cbel- stäride zu belieben. Die Aufwindevorriehtung zur Herstellung von Copsen an einer Ring spinn- oder -zwirnm.ascliine nach vorliegender Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet., dass der Ringbank bei mindestens jedem zwei ten R-ingbankspiel beim Winden an der Cops- spitze während ihrer Aufwärtsbewegung eine zusätzlielie Beselileunigiin;
' und Ver-rösse- rung des Hubes erteilt. wird. Die zusä.tzliehe Besehleunigungder Ring bank wird man zweckmässig nur bei jedem zweiten R,ingbankspiel eintreten lassen. Es ist aber auch möglich, diese bei jedem einzelnen Ringbankspiel zu bewirken. Demgemäss sind im Rahmen der Erfindung verschiedene Aus führun-en von Aufwindevorrichtungen mög lich, wie dies aus der folgenden Besehreibun- zweier Ausführungsbeispiele hervorgeht.
Es zeigen in der beigefügten Zeichnung: Fig. 1 eine Vorriehtun;- in Vorderansicht finit einer Exzenterseheibe in der höehsteir Stellung, Fig. _ die Vorrichtung in Seitenansiebt und die Elzenterseheibe in der tiefsten Stel lung, Fig. 3 eine Hubscheibe mit zwei Spitzen, Fig-. 1 die Vorrielitung in Seitenansicht mit einem Gelenkhebelmechanismus,
Fi;-. 5 die W indungsart am Cops ent- spreelieiid bisherigen Aufwindev orriehtungen, Fig. 6 die Windungsart ain Cops mit der. dargestellten Aufwindevorrichtungen.
In den Abbildungen bedeuten: 1 die dreh bare und axial verschiebbare Schneckenwelle, 2 das mit der Schnecke lax in Eingriff ste hende Schneckenrad und 3 die mit dem Schneckenrad 2 fest verbundene Kettentrom mel. An der Kettentrommel 3 ist die Zug kette 1 befestigt, deren anderes Ende mit der Seheibe 4a. auf der Hubwelle 4b verbun den ist. 5 ist. die Hubscheibe, die bei ihrer Rotation über die Ablaufrolle 11 dem Schwinghebel 1\? und damit. der Ringhanf die normale Auf- und Abwärtsbewegung er teilt. Auf der Hubscheibenwelle 13 sitzt das Kettenrad 14, das über die Kette 6 das Ket tenrad 1:
5 antreibt, mit. dem die Exzenter seheibe 7 fest verbunden ist. Der Hebel 8 ist auf der Schneekenwelle 1 drehbar, aber axial nicht versehiebbar gelagert und hat an einer Nasenstirnseite abgesehrägle Noeken 9, die gegen auf dem Hebel 1? ortsfeste Noeken 10 anliegen.
Gemäss den Fig.l und ? wird die zur übliehen Bewegung zusätzliehe Besebleuni- gun ,, der Ringbank unzl Vergrösserung des Hubs nach jedem zweiten Ringbankspiel da durch erreicht, da.ss die im Schwingliebel.l2 der Maschine gelagerte Schalt- bzw.
Sehnek- kenwelle 1 im Wendekasten axial so verselio- ben wird, dass die mit ihr über das Sehnek- kenrad ? verbundene Kettentrommel 3 beim Aufwärtsgang der Ringbank zusätzlich ein Stück der Zugkette 4 aufwindet und beim Abwärtsgang- das zusätzlich aufgewundene Ketteirstüek@'wieder abwickelt.. Dadurch wird die Ringbank nach der Copsspitze zu im Auf wärtsgang beschleunigt und der Hub für die Einzelnen Wicklungsschichten vergrössert.
In folge der entgegengesetzten Verschiebung der Welle 1 wird vom Beginn des A'bwärtsganges an die erhöhte Geschwindigkeit langsam wie der verzögert, bis die Geschwindigkeit, die die Hubseheibe normal erteilt, wieder erreicht. ist.
Die axiale Verschiebung der Schnecken welle 1 kann mit. verschiedenen Mitteln be wirkt weiden. Die Fig.1 und ? zeigen ein Ausführungsbeispiel. Mit der Hubseheibe ist. mittels Kettentrieb 6 eine Exzenterscheibe 7 so gekuppelt, dass letztere die halbe Dreh zahl der Hubscheibe macht.
Der Hebel 8 ist uni die Sehneckenwelle 1 drehbar angeordnet und trägt. an der einen Nasenstirnseite ab zesehrägt.e Klauen 9, die in mit dem Lacier der Selineekenwelle fest. verbundene Gegen- klauen 10 eingreifen.
Beim Drehen des Hebels 8 wird derselbe durch das Aufeinan- dergleiten der schrägen Klauen vom genann ten Lager der Sehneekenwelle abgedrückt und finit ihm die Nocken welle l in Achsrieh- tung vernehoben.
Das Drehen des Hebel, 8 tritt dann ein, wenn die 1Sxzentei-Seli.eibe 7 in der höchsten Stellung steht. und der Windekasten sich nach unten bewegt. Beim Beginn der nächsten Abwärtsbewegung des Windekastens steht die Exzenterscheibe in der tiefsten Stellung, da letztere bei einer Hubseheibenunidrehung nur eine halbe L mdrehun- macht,
wobei dann der Hebel 8 die Exzenterscheibe 7 auch in der tiefsten Stellung des Windekastens nicht be rührt und damit auch nicht gedreht wird.
Die axiale Verschiebung; kann auch durch Gelenkhebel, die siele auf eine Exzenterseheibe abstützen, bewirkt werden, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Es ist. hier leicht zu erken nen, dass bei einer Verdrehung des Ketten rades<B>15</B> und damit der mit ihm fest verbun denen l#',xzentersclieibe 7 inn <B>180</B> 44rad durch die beiden l ,'elenkliebel A und B eine axiale Verschiebung der Selineekenwelle 1 nach links bewirkt wird, wobei die l-,
elineeke la über das Sehneckenra < l '' die finit. letzterem fest verbundene Kettentrommel 3 entgegengesetzt dem IThrzeigersinn verdreht, wodurch zu sätzlich ein Stück der Zugkette 4 aufge wickelt und somit die Ringbank 16 beschleu nigt, -und der Hub derselben vergrössert. wird.
Beselileunig-iing und Hubvergrösserung kön nen aber auch, wenn gewünscht, bei jedem einzelnen Ringbankspiel bewirkt werden, wenn man Hubscheibe :5 und Exzenterscheibe 7 mit. gleicher Drehzahl laufen lässt.
Eine weitere Möglichkeit, der Ringbank 16 bei jedem zweiten Hub eine zusätzliche Beschleunigung zu erteilen und den Hub zu vergrössern, besteht darin, dass man an Stelle der normalen Hubscheibe eine solche mit. zwei Spitzen verwendet, wie die Fig. 3 zeigt. Hier bei liegt die eine Spitze auf einem etwas -grösseren Radius als die andere, und die Dreh zahl dieser Scheibe wird dabei durch Verwen den geeigneter Mittel halb so gross gewählt als die der normalen Hubscheibe.
Fil-. ö zeigt sehematisch die Lage der Win- dungen für Copse, wie sie finit den bisherigen Vorrichtungen, deren Mängel eingangs be schPieben wurden, leergestellt werden.
Fig. 6 stellt die Lage der Windungen für Copse dar, die mit der vorstehend eingehend beschriebenen Vorrichtung gebildet werden. Uie flubverbrösserun- bewirkt unter anderem, dass die Copse länger gewickelt werden. Der Hubvergrösserung entsprielit eine entspre chende Vergrösserung, der Bewicklungslänge, die zwischen den Fig. :5 und 6 als Differenz F angezeigt ist..
Claims (1)
1' ATENTAN SPRITCII Aufwindevorriehtun- zur Herstellung von ('opsen an einer Ring:spinn- oder -zwirn- mascbine, dadureli gekennzeichnet,
dass der Ringbank bei mindestens jedem zweiten Rin- bankspiel beim Winden an der Copsspitze während ihrer Aufwärtsbewegung eine zli- sätzliehe Beschleunigung und Vergrösserung des Hubes erteilt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
Vorrichtung nach Patentanspruch, da- ciureli gekennzeichnet, dass die zusätzliche Be- seIlleuniriung und Hubvergrösserung der Ring bank bei jedem Ringbankspiel erfolgen, indem die Drehzahlen einer Hubscheibe (5) und einer Etzenterscheibe (7) gleich sind.
\?. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei einem Auf- wärtsgan,- der Ringbank . eine in einem Schwinghebel (12) gelagerte Sehneekenwelle (1) axial verschoben wird und dabei ein mit ihrer qehneeke (1a.) in Eingriff stehendes Sehneckenrad ('?) dreht, wodurch ein Stück einer Zugkette (4-) aufgewunden wird,
das beim nächsten Abwärtsgang der Ringbank wieder abgewickelt wird, das Ganze derart, dass die Ringbank nach der Cops- spitze zu in einem Aufwärtsgang beschleunigt wird und eine Hubvergrösserung erfährt, wäh rend sie beim nächsten Abwärtsgang um den <B>-</B> eichen Betrag verzögert wird. 3.
Vorrichtung nach Unteranspruch ?, da durch gelzennzeichnet, dass über einen Ketten trieb (6) eine Exzenterscheibe (7) mit der halben Drehzahl einer Hubscheibe angetrie ben wird und dabei einen auf der Schnecken welle (1) sitzenden Hilfshebel (8) ver- sehwenkt, der mit Vorsprüngen (9) an seiner Nabenstirnseite ausgestattet ist, die mit Ge genstücken zusammenwirken und dadurch die Axialversehiebung der Schneckenwelle herbei führen. 4.
Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass Gelenkhebel bei ihrer Betätigen-- durch eine Exzenterscheibe die Axialversehiebung der Schneckenwelle hervorrufen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine die Ringbank auf und ab bewegende Hubscheibe mit, zwei Spitzen vorgesehen ist, deren Abstände vom Hubscheibenzentrum verschieden sind, wo durch bei jedem zweiten Ringbankspiel die zusätzliche Beschleunigung und Hubvergrösse- rung bewirkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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1951
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Also Published As
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