CH294325A - Fadengezwickter Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Fadengezwickter Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH294325A
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shoe
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Inventor
Aktiengesel Loew-Schuhfabriken
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Loew Schuhfabriken Aktiengesel
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/04Welted footwear
    • A43B9/06Welted footwear stitched or nailed through

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Fadengezwickter     Schuh        und    Verfahren     zur        Herstellung    desselben.         (segenstand    der Erfindung ist ein Schuh  und ein Verfahren zur Herstellung desselben.  Der erfindungsgemässe fadengezwickte Schuh  zeichnet. sieh     dadurch        aus,    dass am untern  Rand des     Sehafter    ein     umgestülpter        Einfass-          streifen        festgelegt    ist, der einen Wulst bildet  und die Ränder der Brandsohle und der Zwi  schensohle umgreift.  



       Nach    dein Verfahren zur     Herstellung    des       vorbesehriebenen    Schuhes befestigt man am  untern Rand des Schaftes einen     Einfassstrei-          fen,    welcher, nachdem der Schaftrand an  der     Brandsohle    mittels einer     Fadenzwicknalit     angenäht wurde, unter Bildung eines     Wul-          stes    um die Ränder der Brandsohle und der       Zwiseliensolile        gelegt    wird.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise zwei  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes     dar-estellt.    Es     zei-en:          Fig.    1 eine Ansieht. des Schaftes mit an  genähtem     Einfassstreifen.,          Fig.    ? einen     Querschnitt        durch    den mit  der Brandsohle verbundenen Schaft,       Fig.    3 eine Ansieht des Schuhes gemäss der  ersten     Ausführungsform,

            Fig.    4 einen Teilquerschnitt durch den  Schuh nach     Fig.    3     und          Fig.    5 einen Teilquerschnitt durch den  Schuh in einem zweiten     Ausführunfgsbeispiel.     Beim ersten Beispiel des in     Fi\-.    1 bis     -1     dargestellten Schulics ist 1 der Schaft, ? die  Brandsohle, 3 die den Schaft finit. der Brand  sohle     verbindende        Fadenzwiektialit,    4 die       Korkzwischensohle,    5 ein am untern Rand    des Schaftes mittels der Naht. 6 befestigter       Einfassstreifen    und 7 ein Füllstreifen.  



  Beim beschriebenen Schuh     ist    der über die       Fadenzwieknaht    3 vorstehende Rand des  Schuhbodens so kurz gehalten, dass er mit  dem     eingelegten    Füllstreifen 7 bündig ist, wie  dies auf     Fig.    4 ersichtlich ist. Der Füllstreifen  7 liegt zwischen dem am Schaft angenähten  Schenkel und dem umgestülpten     äussern          Sehenkel    des     Einfassstreifens    6.  



  Der     Einfassstreifen    besitzt einen durch       Umlegen    gebildeten Wulst 10. Der am Schaft  festgelegte     Schenkel    und der umgestülpte  äussere Schenkel des     Einfassstreifen,s    5 liegen  mit     dein    Füllstreifen platt aufeinander und  bilden eine verstärkte bandförmige Einfas  sung.  



  Der     umgebogene    Teil des     Wulstes    10 ist  rundlich, er könnte aber auch eckig gehalten  sein.  



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel des       Sehulies    nach     Fig.    5 weist der über die     Faden-          zwieknaht.    3 vorstehende Rand 5' eine mar  kante Breite auf. Dadurch ist. es möglich, auf  dem abgestuften     Einfassstreifen    eine Doppel  naht 9 anzubringen, durch welche der Schuh  boden, gebildet durch     Einfassstreifen,    Schaft,  Brandsohle und Zwischensohle mit der Lauf  sohle verbunden     -wird.        Einfassstreifen    und  Doppelnaht können am Schuh ringsherum  oder nur um den Vorderteil des Schuhes     an-          'ebraeht.    sein.  



  Zwecks     Herstellung    des beschriebenen  Schuhes wird zuerst am Schaft 1 der Einfass-      streifen 5 mittels der Naht 6 angenäht. Hier  auf wird der Schaft mit. der Brandsohle 2  durch die     Fadenzwicknaht    3 verbunden und  auf die Brandsohle die     Korkzwischensohle        4-          geklebt.    Nunmehr wird ein Füllstreifen 7 aus  Leder unter den     Einfassstreifen    eingelegt und  letzterer über die Brandsohle 2 und die Kork  zwischensohle 4 umgelegt, so dass ein Wulst  10 gebildet wird.

   Nachdem der Rand des Ein  fassstreifens unten auf die     Korkzwisehensohle     4 geklebt wurde,      wird    auf letzterer die Lauf  sohle 8     befestigt.     



  Es kann dem erfindungsgemässen Schuh  ein besonderes Gepräge verliehen werden,  wenn dem     Schuhbodenrand,    bestehend aus  Schaft,     Einfassstreifen,    Brandsohle     und    Kork  zwischensohle eine markante Breite gegeben  wird.     :Nach    dem Umlegen des     Einfassstreifens     wird alsdann eine auf     demselben    sichtbare  Doppelnaht. angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Fadengezwickter Schuh, dadurch ge kennzeichnet, dass am untern Rand des Schaf.. tes ein umgestülpter Einfassstreifen festgelegt ist, der einen Wulst bildet und die Ränder der Brandsohle und der Zwischensohle uni greift.
    II. Verfahren zur Herstellung eines faden- gezWiekten Schuhes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man am untern Rand des Schaftes einen Einfassstreifen be festigt, welcher, nachdem der Schaftrand an der Brandsohle mittels einer Fadenzwicknalit angenäht wurde, unter Bildung eines Wulstes um die Ränder der Brandsohle und der Zw i- sehensohle gelegt wird. UNTERANSPRü CHE 1.
    Verfahren zur Herstellung von Schuhen nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass man den Schuhbodenrand, ge- bildet durch Schaft und Einfassstreifen sowie Brandsohle mit Korkzwisehensohle breiter be lässt, wobei man nach Umlegen des Einfass- streifens eine auf demselben sichtbare Doppel naht, die wenigstens um den Vorderteil ver läuft, anbringt. 2.
    Schuh naeli Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfassstreifen über den durch den Schaftrand und die Brand sohle mit. Korkzwisehensohle gebildeten Schuh bodenrand gestülpt ist, wobei ein in den Wulst eingelegter Füllstreifen mit dem Sehuhboden- rand bündig ist. 3. Schuh nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfassstreifen am vordern Teil des Schuhes vorgesehen ist. 4.
    Schuh nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfassstreifen rings herum am Schaft vorgesehen ist. 5. Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Schenkel des umgestülpten Einfassstreifens am Schaft an genäht ist, und der äussere Schenkel die Brandsohle und die Zwischensohle umfasst. 6. Schuh nach Patentanspruch I und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem innern und äussern Schenkel des EinfassstreifeiLs eine Füllung vorgesehen ist. 7.
    Schuh nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeich net, dass ein Füllstreifen (7) zwischen dem am Schaft angenähten Schenkel und dem um gestülpten äussern Schenkel des Einfassstrei- fens liegt. 8, Schuh nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwisehemsohle eine Korkplatte vorgesehen ist. 9. Schuh nach Patentanspruch 1 und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfassstreifen eine Abstufung (5') auf weist.
CH294325D 1951-05-28 1951-05-28 Fadengezwickter Schuh und Verfahren zur Herstellung desselben. CH294325A (de)

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