CH294375A - Verfahren zur Vergrösserung der Bandbreite eines Breitbandverstärkers zur Verstärkung von empfangenen Impulsen. - Google Patents
Verfahren zur Vergrösserung der Bandbreite eines Breitbandverstärkers zur Verstärkung von empfangenen Impulsen.Info
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Description
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Verfahren zur Vergrösserung der Bandbreite eines Breitbandverstärkers zur Verstärkung von empfangenen Impulsen. Es ist bekannt, da.ss die Grenze für die Bandbreite, die in einem Verstärker erzielt werden kann, durch das Verhältnis der Steilheit der verwendeten Röhren zu ihrer gesamten Cittereingangskapazitä t gegeben ist. Letztere setzt sich bekanntlich additiv aus der Gitterkathodenkapazitä.t, der dynamischen Gitteranodenkapazität sowie der Sockelkapazität, und den Sehaltkapazitäten der Zuleitungen zusammen.
Da. es bei der derzeitigen Röhrenteehnik nicht gelingt, die Steilheit unter Beibehaltung der genannten Kapazität. zur steigern, liegt die Grenze für die Bandbreite eines Verstärkers je nach Aufwand in der Gegend von wenigen MHz.
Eine Steigerung der Bandbreite ist besonders bei Verstärkern für Impulse erwünscht, weil das von Impulsen beanspruchte Frequenzband sehr gross ist. Insbesondere bei Rückstrahlgeräten ist eine Steigerung der Bandbreite zwecks Erhöhung des Auflösungsvermögens des Empfängers vorteilhaft.
Das Verfahren gemäss der Erfindung ist. bei einem Breitbandverstärker zur Verstärkung von empfangenen Impulsen durehführ- bar, bei dein die Verstärkerröhren während eines grossen Teils der Zeit zwischen zwei Impulsen gesperrt sind, insbesondere bei dem Empfänger eines Rüekstrahlgerätes. Erfindungsgemäss werden während der öffnungs- zeiten die Röhren auf eine so grosse Steilheit durch Tastung auf einen entsprechend grossen, über dem Normalwert liegenden Anodenstrom gebracht,
dass die zulässige durchschnittliche Belastbarkeit der Röhren ganz oder annähernd erreicht ist und dass die Anodenwiderstände entsprechend der grösseren Steilheit kleiner bemessen werden.
Hierbei wird die Tatsache ausgenutzt, dass bei Funkmessgeräten, namentlich bei Flugzeuggeräten, ein grosser Teil der Zeitspanne zwischen zwei Impulsen für den eigentlichen Betrieb uninteressant ist, ja der Empfang zuweilen sogar unterdrückt werden muss, um Empfang von unerwünschten Rückstrählern zu vermeiden. Ist das Verhältnis der Empfangszeit zum Impulsabstand beispielsweise 1 :10, so kann die Röhre während der Impulse mit der zehnfachen Anodenv erlustleistung betrieben werden, was einer Steilheitsvergrösse- rung von etwa 3: 1 entspricht.
Da. die Kapazitäten sich hierbei nicht nennenswert ändern, ist. damit. die Breitbandv erstärker-Eigenschaft der Röhre um 3 :1 verbessert, denn die höhere Steilheit ermöglicht die Verwendung eines kleineren Anodenwiderstandes bei gleichbleibender Verstärkung.
Fig. 1 zeigt die beispielsweisen Sendeimpulse. Bei einer Tastfrequenz von beispielsweise 500 Hz ist der Impulsabstand gleich 2 msee. Soll das Gerät einen Messbereieh bis
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zu einer Entfernung von 12 km besitzen, so ist die Empfangszeit 80 ,usee. der Empfänger sei normalerweise durch eine negative Gittervorspannung gesperrt. Dann wird er durch eine positive, an das Gitter gelegte Impulsspannung nach Fig. 2 geöffnet.
Hierbei besteht bei abgestimmten Breit- bandverstä.rkern die Gefahr, dass durch die plötzliche, starke Linderung der Gitterspan- niurg und damit des Anodenstromes die Anodenkreise des Empfängers freie Schwingungen ausführen, die den Empfänger im unmittelbaren Anschluss an die Öffnung eine Zeitlang sperren. Dieses kann dadurch verhindert werden, dass zum Beispiel durch geeignete Siebketten die Öffnung so verlangsamt wird, dass die Amplituden der entstehenden freien Schwingungen unterhalb des Rauschpegels liegen. In Fig.3 ist ein Schaltbeispiel dargestellt.
Die von der Mischstufe eines Überlagerungsempfängers in eine Zwischenfrequenz umgewandelten Schwingungen werden in einem abgestimmten Breitbandverstärker verstärkt, der die drei Röhren 1, 2, 3 enthält. Die Kapazitäten der Schwingungskreise werden, wie bekannt, durch die Röhrenkapazitäten gebildet. Die Öffnungsimpulse, die in Fig. 2 dargestellt sind, werden den Gittern der genannten Röhren über Siebglieder SK zugeführt. Die verstärkten Schwingungszüge werden im Gleichrichter 4 gleichgerichtet. Die im Gleichrichter 4 erhaltenen Gleichstromimpulse öffnen die Röhre 5, deren Arbeitspunkt im untern Knick der Gitterspannungs-Anodenstrom- kennlinie liegt.
Eine andere Möglichkeit zur Vermeidung des schädlichen Einflusses von freien Schwingungen besteht darin, dass der Empfänger schon so früh geöffnet, wird, dass bei der Abgabe des Sendeimpulses die durch die Empfängeröffnung entstehenden freien Schwingungen bereits abgeklungen sind. Dies lässt sich, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, dadurch erzielen, dass der Sendeimpuls aus der ansteigenden Flanke des Impulses zur Öffnung des Empfängers erzeugt wird und zwischen das Impulserzeugungsgerät und das Sendertast- gerät eine so bemessene Laufzeitkette geschaltet wird, dass der Sendeimpuls erst nach beendetem Abklingvorgang im Empfänger abgegeben wird.
In Fig. 4 ist J der Impulsgenerator zur Öffnung des Empfängers E, D das Gerät, das aus der ansteigenden Flanke der erhaltenen Impulse den Sendeimpuls erzeugt, L die Laufzeitkette, 1' das Tastgerät und S der Sender. In Fig. 5 ist, das zeitliche Aufeinanderfolgen der einzelnen Vorgänge dargestellt. cr zeigt. die Empfänger-Öffnungsimpulse, b den im Empfänger vorhandenen Störvorgang, c die in dem Gerät D erzeugten Sendeimpulse und d die dem Tastgerät zugeführten, durch die Laufzeitkette um das Zeitintervall m verzögerten Impulse.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vergrösserung der Bandbreite eines Breitbandverstärkers zur Verstärkung von empfangenen Impulsen, bei dem die Verstärkerröhr en während eines grossen Teils der Zeit, zwischen zwei Impulsen gesperrt sind, insbesondere bei Empfängern eines Rückstrahlgerätes, dadurch gekennzeichnet, dass während der Öffnungszeiten die Röhren auf eine so grosse Steilheit durch Tastung auf einen entsprechend grossen, über dem Normalwert liegenden Anodenstrom gebracht werden, dass die zulässige durchschnittliche Belastbarkeit der Röhren ganz oder annähernd erreicht ist und dass die Anodenwiderstände entsprechend der grösseren Steilheit kleiner bemessen werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, bei abgestimmten Breitbandverstärkern, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Tastung auftretenden freien Schwingungen durch Abfla- ehen der Öffnungsflanke mittels Siebketten so stark verkleinert werden, dass sie nicht mehr stören. 2. Verfahren nach Patentanspruch, bei abgestimmten Breitbandverstärkern, dadurch gekennzeichnet, dass der Breitbandverstärker jeweils so früh geöffnet, wird, dass die bei der <Desc/Clms Page number 3> Tastung auftretenden freien Schwingungen bereits abgeklungen sind, wenn der Empfänger empfangsbereit sein soll. 3.Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sendeimpuls über eine Laufzeitkette vom Öffnungsimpuls abgeleitet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE294375X | 1944-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH294375A true CH294375A (de) | 1953-11-15 |
Family
ID=6084707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH294375D CH294375A (de) | 1944-02-18 | 1951-07-31 | Verfahren zur Vergrösserung der Bandbreite eines Breitbandverstärkers zur Verstärkung von empfangenen Impulsen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH294375A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2991423A (en) * | 1958-02-19 | 1961-07-04 | Tesla Np | Low-frequency regenerative amplifier |
-
1951
- 1951-07-31 CH CH294375D patent/CH294375A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2991423A (en) * | 1958-02-19 | 1961-07-04 | Tesla Np | Low-frequency regenerative amplifier |
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