CH294394A - Färbeflüssigkeit für tierisches Gewebe. - Google Patents

Färbeflüssigkeit für tierisches Gewebe.

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CH294394A
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
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Description


  



  Färbeflüssigkeit für tierisches Gewebe.



   Die Präparierung von   Gewebestücken    für die mikroskopische Untersuchung erfordert eine Reihe von Behandlungen, bevor die Schnitte auf dem Objektträger montiert werden. Insbesondere müssen die Gewebe  stiieke    nacheinander in verschiedene Bänder eingetaucht werden, und zwar zum Fixieren des Gewebes, zum Auswaschen des Fixiermittels, zum Entwässern des Gewebes, bei  spielsweise durch Eintauehen    in Alkohol oder andere Entwässerungsmittel ; dann muss das Gewebe mit einem   Klärungsmittel    behandelt und mit einem   Einbettungsmittel    imprägniert werden. Nach dieser vorbereitenden Behandlung wird das Gewebe in Scheiben der ge   wünschten Stärke geschnitten und aus den    Schnitten das Einbettungsmittel, z. B.

   Paraffin, mit einem Losungsmittel entfernt, worauf die Schnitte auf dem Objektträger gefärbt werden.



   Für basophiles Material von tierischen und menschlichen   Gewebeschnitten    ist Hämatein (oxydiertes Hämatoxylin) der   gebräuch-    liche Farbstoff. Es wurde gefunden, dass be  sonders    gute Resultate erzielt werden, wenn die   Färbeflüssigkeit    ausser einem Farbstoff ein Beizmittel enthält und die genannten beiden Komponenten in dem Mengenverhältnis zugegen sind, welches dem   ihrer Äquiva-      lentgewichte    entspricht. Im Gegensatz dazu enthalten die bereits bekannten Lösungen das Beizmittel in einer Menge, die das 12-bis 25fache des Farbstoffes beträgt.



   Gegenstand der Erfindung ist somit eine    Färbeflüssigkeit für tierisches Gewebe, ins.    besondere für die mikroskopische Unter  suchung    von   Gewebesehnitten,    welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie einen Farbstoff und mindestens ein Beizmittel enthält. und zwar in dem Mengenverhältnis, das den   Äquivalentgewiehten    der beiden   Komponen-    ten entspricht.



   Insbesondere im Fall der Verwendung von Hämatein als Farbstoff enthält die Färbeflüssigkeit zweckmässig ausserdem ein Anti  oxydationsmittel,    um die Oxydation des Hämateins zu verhindern. Vorzugsweise dient das verwendete Antioxydationsmittel zugleich als Träger bzw. Lösungsmittel für das Hämatein. Es ist ferner vorteilhaft, der Färbe  ffüssigkeit    einen Puffer mit einem pH = 3 beizufügen, wodurch die Annahme der Färbung druch das Gewebe gefördert wird. Es wurde experimentell festgestellt, dass gerade der pH-Wert von 3 der   Färbeflüssigkeit eine be-    sonders hohe Stabilität verleiht, wodurch sie längere Zeit   vervendungsfähig    bleibt.



   Zur   Herstellnng    einer Hämatein als Farbstoff enthaltenden Färbeflüssigkeit werden vorzugsweise folgende Komponenten verwendet :  Hämatoxylin, C16JH14O6 (mol-Gew. 356, 16) 0, 015 Mol 5,3527 g Kaliumaluminiumsulfat, AlK   (SO,)      2.    12 H2O (Mol-Gew. 474, 37) 0, 0075 Mol 3, 5577 g Kaliumpermanganat, KMnO4 (Mol-Gew. 158, 03) ) 0, 010 Mol 1, 5803 g   Monokaliumphthalat,    KHCsH4O4 (Mol-Gew. 204, 2)   0,      05 Mol    10, 210g Diäthylenglykol, C4H103 250, 0 cm3 Salzsäure, In-HCl-Lösung 69, 7376 cm3 Destilliertes Wasser ad 1000, 00 em3
In diesem Beispiel wird   Kaliumaluminium-    sulfat als Beizmittel verwendet, doch können auch andere übliche Beizmittel, z. B. Chrom  trioxyd, verwendet werden.   



   Das Kaliumpermangantat dient als Oxyda  tionsmittel    zur Überführugn des Hähnatoxylins in Hämatein, doch können auch andere Oxydationsmittel, z. B. Natriumkaliumpermanganat, für diesen Zweek verwendet werden.



     Diäthylenglykol    wirkt zugleieh als Anti  oxydationsmittel    und als Lösungsmittel für den Farbstoff.



     WIonokaliumphthalat und Salzsäure    wirken zusammen als Puffer, es können aber auch andere Puffersubstanzen verwendet werden.



   Als Verdünnungsmittel ist frisch destilliertes Wasser zu bevorzugen. Wurde es einige Tage vor der Verwendung hergestellt, soll es zum Austreiben von möglicherweise absorbiertem Kohlendioxyd gekocht werden.



   Die   erwähnte Färbeflüssigkeit ist durch    folgende   Eigensehaften    charakterisiert : chemisehe Beständigkeit, selektives und spezifisches   Färbevermögen, Zuverlässigkeit    in der Pärbewirkung ohne Differenzierung, das heisst   ohne Überfärbung und, Unterfärbung.   



  Möglichkeit der Standardisierung der genannten Eigenschaften. Demzufolge sind die Eigenschaften in   versehiedenen    Bädern, welche zu   versehiedenen    Zeiten hergestellt werden,   wiederholbar, und diese Eigenschaften    bleiben alle während der gesamten nützlichen
Lebensdauer der   Losungen    unverändert be stehen.



   Mit dieser Färbeflüssigkeit lassen sich verschiedene Zellbestandteile des Gewebes selektiv färben, z. B. die parietalen und   zymo-    genen Zellen der Magenschlienahaut.



   Ferner kann die Färbeflüssigkeit ohne
Zuhilfenahme von   versehiedenen    Fixierugs bedingungen als quantitativer Inclikator von basophilen und aeidophilen Verhältnissen dienen.



   Von wesentlieher Bedeutung ist, class der
Farbstoff, das Hämatein, und das Beizmittel, das Kaliumaluminiumsulfat, im Verhältnis ihrer Äquivalentgewichte zugegen sind. Da druch wird einerseits das selektive und spe zifische   Färbevermögen und    anderseits eine weitgehende Stabilität des Beizmittels in der
Lösung bewirkt und damit die nachteilige
Bildung von Niederschlagen vermieden. In folge der Stabilität des Beizmittels wird eine    gleiehmässige Beizwirkung    erzielt, und zwar während der ganzen Lebensdauer der Farb lösung, dies ist bei Lösungen, bei denen fortgesetzt Ausfällungen des Beizmittels erfol gen, keineswegs der Fall.



   Das als Oxydationsmittel verwendete Ka    liumpermanganat    wird im Verhältnis von   
2MolEMnOzu3MolHämatoxylinCigHuOs    zugesetzt, so dass entsprechend der Reaktion : 3 C16H14O6 + 2KMnO4 = 3 C16H12O6 + 2   MnOO    + 2 KOH + 2 H20 die Gasamtmenge des   verfügbaren Hämatoxy-    lins in   Hämatein übergeführt    wird. Demzufolge hat die Lösung eine maximale   Farte-    kraft in bezug auf die Menge des verwendeten   Hämatoxylins.    Die Färbeflüssigkeit liefert gleichmässige Färbungen, weil sie im   Gegen-    satz zu naeh bisher üblichen Vorschriften bereiteten Lösungen kein nieht oxydiertes Hämatoxylin enthält, etwa zufolge zu   lang-    samer Oxydation.

   Da   Hämatein    der wirksame Farbstoff ist. so ist die vollständige   ITmwand-    lung des   Hämatoxylins    zu   Hämatein    eine we   sentliche    Bedingung für die Standardisierung der   Färbeflüssigkeit.    Die vollständige Umwandlung des Hämatoxylins in Hämatein hat ferner den Vorteil, eine   Oberflächenoxyda-    tion und Sehaumbildung zu verhindern. Kaliumpermanganat bietet als Oxydationsmittel den Vorteil, dass es im Gegensatz zu manehen andern   Oxydationsmitteln    keine   Beizeigen-    schaften besitzt. Die Verwendung eines Oxydationsmittels, welches eine zusätzliche Beizwirkung ausübt, würde den heiklen Ausgleich dieser Funkeion stören.



   Es zeigte sich, dass die Eigenschaften der   Färbeflüssigkeit durch den Zusatz    eines nieht  flüchtigen Losungsmittels beträchtlich    verbessert werden können ; ferner wird das Eindringen der Färbelösung in die Gewebeteile er  leichtert,    wenn die Färbeflüssigkeit hygroskopisch wirkt. Dadurch wird eine Konzentration der Färbelösung an der Oberfläche verhindert und die Bildung von   Oberflächenschaum    aus andern Ursachen als der stattfindenden Oxydation   verunmoglieht.      Diäthylenglykol    ist ein Losungsmittel, welches den genannten Anforderungen voll entspricht. Zudem bietet   Diäthylenglykol    den weiteren Vorteil, als Antioxydationsmittel zu wirken.



   I) er Zusatz eines Puffers erfüllt zwei wiehtige Funktionen, nämlich die Erhaltung des für die Stabilitä der Losung und für ein optinales Färbevermögen geeigneten PH-Wertes. Dies soll nicht   besagen, dass    der richtige pH-Wert allein ausreichend ist. Die richtige Ionenkonzentration bei einem gegebenen pH Wert ist ebenfalls wichtig. Hat der Puffer eine zu hohe Konzentration, so können die chemischen Bestandteile des Gewebes nicht in geeigneter Weise mit der Färbelosung   rea-    gieren.

   Dies ist wichtig, weil eine   Hämatoxy-    linlösung auf Gewebe nicht sofort die ge  wünschte    Färbung liefert, sondern, zunächst in einen unlösliehen Lack des gewünschten Farbtons übergeführt werden muss, was wiederum von der Art des Beizmittels abhängig ist, da Hämatoxylin ein   polygenetischer    Bei  zenfarbstoff    ist. Daher ist der   richtigepn-    Wert und die richtige Ionenkonzentration des Puffers für die gleichmässige Bildung eines konstanten Farbwertes wiehtig. Zweickmässig wird hierfür ein Alkali von konstantem Wert verwendet. Leitungswasser ist zu vermeiden, da es den Nachteil einer veränderliehen Alka  linität    aufweist.

   Als Träger wird am besten destilliertes Wasser verwendet, weil es ein ge  meinsames Losungsmittel für    alle Bestandteile darstellt und zudem ein Medium ist, in dem die Ionenbeweglichkeit befriedigend ist.



   Zur Herstellung einer   Färbeflüssigkeit    der genannten Art werden zunäehst Hämat  oxylin    und   Kaliumaluminiumsulfat    getrennt in kleinen Mengen destilliertem Wasser destilliertem löst, die beiden Lösungen vermiseht und das Ganze auf 300 cm3 mit destilliertem Wasser ergänzt. Diese Lösung wird   20 Minuten ge-    kocht und dann der Abkühlung überlassen.



  Der Einfachheit halber soll sie mit A bezeiehnet werden.



   Das Kaliumpermanganat wird in destilliertem Wasser aufgelöst, zu 150 cm3 ergänzt und allmählieh unter ständigem Umrühren der Lösung A beigefügt. Hierbei erfolgt, wie oben erwähnt, die Oxydation des Hämatoxylins. Die erhaltene Farblösung wird mit B bezeichnet.



   Diäthylenglykol wird unter ständigem Umrühren der Lösung B allmählich zugesetzt.



  Die   erhaltene Losung    wird mit C bezeichnet.



  Zu dieser Lösung C werden die   Puffersub-    stanzen,   Monokaliumphthalat    und Salzsäure, nacheinander gegeben, wobei das Phthalat zu  nächst unter ständigem Umrühren    in destilliertem Wasser aufgelöst wird. Nach dem Abkühlen des Ganzen auf Zimmertemperatur wird das Volumen mit destilliertem Wasser auf 1000, 00 cm3 ergänzt. Es ist   zweck-    mässig, die fertige Färbelösung eine Stude   umzurühren.   



   Nach dem Färben des basophilen Materials der Gewebeschnitte kann eine andere Färbelösung, gewöhnlich eine   Eosinlösung,    zum Färben des aeidophilen Materials oder des Cytoplasmas verwendet werden. Bisher wurden in der histol9igischen Technik Lösungen mit einem Mindestgehalt von 0, 5 bis 1,   0 O/o    Eosin verwendet, und es wurden oft höhere Konzentrationen verwendet, weil   gewöhnlieh    angenommen wird, dal3 eine grössere Menge Farbstoff für einen starken   Farbeffekt-not-      wendig    ist. Dies ist keineswegs zutreffend, weil eine gute Färbung nur unter geeigneten Bedingungen erreicht werden kann.



   Für eine   Färbelosung gemäss    der Erfin  ding,    welche als Farbstoff Eosin enthält, wird vorzugsweise eine Kombination von Beizmitteln verschiedener Art mit der Fähigkeit,   Doppelfarblacke zu liefern,    verwendet. Geeigente Beizmittel sind Calciumacetat und Chromtrioxyd, doch können auch andere Beizmittel verwendet werden. Der gebildete Doppelfarblack hat den Vorug, am. Gewebe besser zu haften als ein einfacher Farblack. Cal  ciumacetat    wirkt als Beizmittel in der ersten Phase, das heisst bei der Kondensation des Eosinmoleküls mit dem Beizmittelmolekül.



  Das   Chromtrioxyd    hat ebenfalls eine Beizwir  kung. doch    wird es hauptsächlich wegen der   Oxydationswirkung verwendet. Es    ist vorteilhaft, der   Eosinlösung    ein Quellmittel beizugeben, z. B. Harnstoff, um das Eindringen des Färbemittels in das Gewebe zu   erleich-    tern. Ferner ist auch der Zusatz eines   Netz-    mittels, z.   B.    Natriumdioktylsulfouschnt, vorteilhaft. Als Puffer werden vorzugsweise Monokaliumphosphat   nnd    Dinatriumphosphat verwendet, wobei der   pH-Wert    der Eosinlösung 6 beträgt.



   Eine bevorzugte Zusammensetzung einer solchen   Eosin-Farbeflüssigkeit    ist die fol  zende    : Eosin (Natrium-Tetrabromfluoresecin), C20H6O5Br4-Na2, Farbreinheit 91%    G,    0015 Mol 1, 0989 g Caleiumacetat, Ca (CH3COO)2. H2O 0,00075 Mol 0,   1321      Chromtrioxyd,      Crois    0,   00075    Mol 0, 0750 g Monokaliumphosphat, KH2PO4 0,01 Mol 1, 3620   g    Dinatriumphosphat, Na2HPO45. 7 H2O 0, 6166    g    Harnstoff, NH2. CO. NH2 3,000 g Natriumdioktylsulfosuccinat, 5%ige wässerige Lösung 1, 0   CM3    Destilliertes Wasser ad 1000, 00   em3   
Die Losung wird z.

   B. wie folgt   herge-    stellt : Die genannten Bestandteile werden getrennt in   kleinen Mengen dest. Wassers ge-    lost. Die   Eosinlosung wird vorsichtig 25 Minu-      ten gekocht, wobei    destilliertes Wasser zum Ausgleich des   Verdampfungsverlustes,    jedoch nicht über ein Volumen von 150 cm3 zugesetzt wird. Dann wird die   Caleiumaeetatlösung zu-    gegeben und die Mischung weitere 2 Stunden gekocht, wobei gegebenenfalls destilliertes Wasser zur Erhaltung des Volumens von   150 em3 zugefügt    wird. Naehdem die   Losung    auf 60  C abgekühlt ist, wird das Chromtrioxyd allmählieh unter   Umrühren    zugesetzt.



  Nachdem die   Losung    etwa eine Stunde gestanden ist,   wird Zlonokaliumphosphat    unter   I7mrühren    zugefügt und dann   Dinatrium-    phosphat. Zu der auf 40  C abgekühlten Losung wird nacheinander Harnstoff und das Netzumittel in genannter Reihenfolge unter ständigem Rühren zugefügt. Zu der auf   Zim-    mertemperatur abgekühlten Lösung wird   schliesslich bis zum Volumen von    1000 cm3 destilliertes Wasser zugesetzt.



   Zum Entfernen des Paraffins aus dem Gewebe und zum Färben der Sehnitte wird vorzugsweise der unter dem geschützten Namen     Autotechnicon   im    Handel erhältliche automatische Tauchapparat verwendet, der z. B. im USA-Patent Nr.   2341198    von Edwin C.



     Weiskopf    beschrieben ist.



   Bei der Behandlung der Gewebestüeke zur Entfernung des Paraffins und zum Färben der Sehnitte wurden bisher niedrige Alkohole, z.   B.    Äthanol, dazu verwendet, das als Losungsmittel für das Paraffin verwendete Xylol zu entfernen und vom Gewebe den übersehüssigen Eosinfarbstoff auszuwaschen.



  Alkohole haben jedoch nachteilige Eigen  schaften. Sie wirken entfärbend,    da sie an  scheinend    durch chemische Aktivität einen Teil der acidophilen und in manchen Fällen aueh der basophilen Färbung vom Gewebe entfernen. Ihre Hygroskopizität führt zur   Attfnahme    von Wasser aus der Atmosphäre und damit zu einer Verdünnung. Äthylalkohol verdunstet bei Zimmertemperatur rasch ; demzufolge haben die auf den Objektträgern montierten Schnitte die Neigung, mehr oder weniger auszutrocknen bei der Cberführung von einem in das andere Bad. Es wurde gefunden, dass die erwähnten Nachteile behoben werden können durch Verwendung von   Di-    äthylenglykol-monoäthylätheracetat für den genannten Zweek.

   Dieses Losungsmittel hat den Siedepunkt 217,   5     C, so dass es nicht be  reitss bei Zimmertemperatur    verdunstet. Ferner ist es in jedem Verhältnis mit Wasser, Alkoholen un, d aromatischen Kohelenwasserstoffen   misehbar    und zudem nicht   hygrosko-      pisch.   



   Die Verwendung der besehriebenen Färbeflüssigkeiten wird nachstehend durch ein Beispiel illustriert.



   Zur automatischen Durchführung der Eintauchoperationen wird der erwähnte   Autotechnieon  -Apparat verwendet.  Lösungsmittel   F   bedeutet    im folgenden   Diäthylenglykol-      monoäthylätheracetat.   



   Die 12 Becher des     Autotechnieon  -Appa-    rates sind an den angegebenen Stellen angeordnet und enthalten die genannten Flüssigkeiten. Die Zeitdauer des Eintauchens ist in   minutez    angegeben.



  Stellung   
Behandlungs- Behandlungs der flüssigkeit ziet   
Bechers
1 Xylol, rein 2 Min.



     2    Lösungmittel F, rein 2      (fur    mit Queeksilber    eblorid    fixiertes Gewebe    wird der Lösung 0, 25  /o   
Jod zugesetzt)
3 Lösungsmittel F, rein 2  
4 Destilliertes Wasser 2      5      Farbefliissigkeit    5      (Hämateinlösung)   
6 Destilliertes Wasser 4      7 0, 01 n-Lösung von   
Lithiumearbonat 2  
8 Destilliertes Waaser 4      ')    Färbeflüssigkeit 5      (Eosinlosung)   
10 Losungsmittel F, rein 5  
11 Lösungsmittel F, rein 5  
12 Losungsmittel F, rein 5  
Die vom Apparat abgenommenen Schnitte werden schliesslich   5    Minute in einen Becher mit Xylol gelegt.



  Die   Barder    werden zweckmässig   wie folgt ausgeweellselt    : a) Xylol    b)    Losungsmittel F in Becher 2 und 3 c) Destilliertes Wasser in Becher 4, 6, 8 d)   Lithiumearbonatlösung    in Becher 7    c)    Lösungsmittel F in Becher   10, 11,    12 f) Färbelösungen in Becher 5 und 9
Die praktische Verwendungsdauer der Bäder wird dureh den Umfang der einschlä  gigen Laboratoriumsarbeiten    bestimmt.

Claims (1)

  1. jede Woeche alle 10 bis 20 Tage nach jeder Serie von Schnitten alle zwei Wochen alle zwei Wochen wird Becher 10 herausgenommen, die Becher 11 und 12 um eine Stelle zurück versetzt und der mit frischer Lösung gefüllte Becher 10 an Stelle 12 eingesetzt. diese können etwa 4 Monate dauernd verwendet werden, ohne irgendwelcher Wartung zu bedüfen, PATENTANSPRUCH : Färbeflüssigkeit für tierisches Gewebe, insbesondere für die mikroskopische Unter- suehung von Gewebeschnitten, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Farbstoff und mindestens ein Beizmittel enthält, und zwar in dem Mengenverhältnis, das dem Aquiva- lentgewicht der beiden Komponenten entspricht.
    UNTERANSPBÜCHE : 1. Färbeflüssigkeit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Farbstoff Hämatein enthält.
    2. Färbeflüssigkeit nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem einen Puffer enthält, der ihr einen pua-vert von 3 erteilt.
    3. Färbeflüssigkeit naeh Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem ein Antioxydationsmittel enthält.
    4. Färbeflüssigkeit nach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit ein organisches Lösungsmittel in zur Lösung des Hämateins ausreichender Menge enthält.
    5. Färbeflüssigkeit nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie Diäthylenglykol als organisches Losungsmittel enthält.
    6. Färbeflüssigkeit nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass sie als Farbstoff Eosin enthält.
    7. Färbeflüssigkeit nach Unteranspruch 6, dadureh gekennzeichnet, dass sie ausserdem einen Puffer enthält, der ihr einen pH-Wert von 6, 0 erteilt.
    8. Färbeflüssigkeit nach Unteranspruch 6, dadureh gekennzeichnet, dass sie mehrere Beizmittel enthält.
    9. Färbeflüssigkeit naeh Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung einen Puffer enthält, wobei die Ionenkon zentration derart gewählt wird, dass das Färben der Gewebe gefordert wird und die Lösung stabil ist.
CH294394D 1950-05-02 1950-05-02 Färbeflüssigkeit für tierisches Gewebe. CH294394A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2434394A1 (fr) * 1978-07-24 1980-03-21 Merck Patent Gmbh Produit et procede pour la coloration de frottis cellulaires

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FR2434394A1 (fr) * 1978-07-24 1980-03-21 Merck Patent Gmbh Produit et procede pour la coloration de frottis cellulaires

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