CH294494A - Verfahren zum Behandeln eines Gutes durch die Einwirkung eines Wechselfeldes. - Google Patents

Verfahren zum Behandeln eines Gutes durch die Einwirkung eines Wechselfeldes.

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CH294494A
CH294494A CH294494DA CH294494A CH 294494 A CH294494 A CH 294494A CH 294494D A CH294494D A CH 294494DA CH 294494 A CH294494 A CH 294494A
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CH
Switzerland
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goods
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electrodes
movement
dependent
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/78Arrangements for continuous movement of material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Verfahren zum Behandeln eines Gutes durch die Einwirkung eines Wechselfeldes.    In der verarbeitenden Industrie ist     häufig     die Aufgabe gegeben, ein Gut in einem Wech  selfeld, beispielsweise in einem     Hoehfrequenz-          feld    zu erwärmen, während es einer. Arbeits  maschine zugeführt wird. Hierbei muss ent  weder das Gut zur Behandlung angehalten  werden, oder aber es muss eine Durchlauf  behandlung in einer     entsprechend    langen Be  handlungseinrichtung vorgesehen werden..

   Ins  besondere bei einer Erwärmung im     Kondensa-          torfeld    ist dann bei der Behandlung im Durch  laufverfahren     zwangläufig    durch die Dauer der  Behandlung eine Länge der Elektroden gege  ben, die sich im Interesse der Verwendung von  sehr hohen Frequenzen nicht immer als gün  stig erweist. Bei solcher Behandlung muss  dann, um die Behandlungseinrichtung noch  einigermassen an den Generator anpassen zu  können, das Gebiet der kurzen Wellen ver  lassen werden. Das Anhalten des Gutes zur  Behandlung dagegen ist aus arbeitstech  nischen     Clründen    meist nicht durchführbar.  



  Zur Umgehung dieser Nachteile wird das  Verfahren nach der Erfindung und eine Ein  richtung zur Durchführung dieses Verfah  rens vorgeschlagen. Das Verfahren nach     der     Erfindung ist. dadurch gekennzeichnet, dass  mit dem Gut auch das     Wechselfeld    längs der       Bewegungsrichtung    des Gutes bewegt, wird.  



  Nach der Erfindung besteht die Einrich  tung zur Durchführung dieses Verfahrens  darin, dass sie mit Mitteln zur räumlichen  Verlagerung des Wechselfeldes entlang der    Bewegungsbahn des Gutes     während    der Be  handlung versehen ist. Bei bevorzugten Aus  führungsformen der Erfindung wird das Gut  im gleichen Richtungssinn bewegt wie das  Feld. Zur Erzielung sehr kurzer Behand  lungszeiten kann aber das Wechselfeld auch  in entgegengesetzter Richtung bewegt werden,  ohne dass zur Erzielung der kurzen Einwir  kungszeit der Generator geschaltet zu werden  oder sich das Gut. mit relativ hoher Geschwin  digkeit fortzubewegen braucht, denn die Ge  schwindigkeitsdifferenz     Gut/Elektrode    und  somit. die Behandlungszeit ist bei dem Ver  fahren nach der Erfindung praktisch beliebig  klein einstellbar.  



  An Hand der Zeichnung werden einige  Ausführungsbeispiele einer Einrichtung nach  der Erfindung gezeigt, und zwar zeigen die       Fig.1    eine Einrichtung, bei der die     Kon-          densatorelektroden    längs eines Förderbandes  bewegt.

   werden,       Fig.    2 eine Einrichtung, bei der das Feld  durch die Umschaltung feststehender     Konden-          satorelektroden    bewegt wird, und zwar so, dass  die Elektroden paarweise nacheinander der  Reihe nach an die     Hochfrequenzspannung    ge  legt werden und       Fig.3    eine Einrichtung, bei der ein be  weglicher Kondensator als Behälter zur Auf  nahme des Gutes, beispielsweise     Pressstoff-          tabletten,    ausgebildet ist.  



  In     Fig.    1 ist ein     Förderband    1 gezeigt, auf  dem das Gut- einer Verarbeitungsmaschine      zugeführt wird, nachdem es zwischen den  Elektroden     \?    und 3 einem     Hochfrequenzfeld     ausgesetzt und     hierdur    eh erwärmt wurde.  Die Elektroden sind an je einem endlosen  Band, das um zwei Walzen gelegt ist, be  festigt, so     da.ss    sie sich     längs    des Förderban  des in dem einen oder andern Richtungssinn  bewegen können. Eine solche Einrichtung  eignet sich für die Behandlung     stückförmigen     Gutes, das in vorbestimmtem, gegenseitigem  Abstand regelmässig das Feld durchläuft.  



  In der     Fig.    2 ist eine weitere einfache Ein  richtung schematisch gezeigt. Die     Kondensa-          torelektroden    sind hier in eine Mehrzahl Teil  elektroden 4     und.    5 unterteilt, die paarweise  nacheinander durch eine Umschalteinrichtung  6 an die     Hochfrequenzspannung    gelegt wer  den. Auch hierdurch wird eine Bewegung des  Feldes längs der     Bewegungsrichtung    des  Gutes erzielt.  



  In     Fig.3    sollen die     Pressstofftablett.en    i  im     Hoehfrequenzfeld    vor dem Einführen in  die Presse erwärmt werden. Das Gut befindet  sieh in dem Vorratsbehälter B. Der Behand  lungskondensator besteht aus den Elektroden  9 und, 10, wobei die Elektroden zusammen mit  den keramischen Abstandsstücken 11 einen  Behälter bilden. Dieser Behandlungsbehälter  kann um die Achsen 12 und 13 geschwenkt  werden. Die Achsen dienen     gleiehzeitig    als       Hochfrequenzzuführizng.    Steht der Kondensa  tor vor dem Vorratsbehälter 8, so wird der       Verschlussschieber    14     zwangläufig    geöffnet..

    Der Kondensator     -wird    mit den Tabletten     '7     gefüllt. Während des     Drehens    ist das Hoch  frequenzfeld eingeschaltet, der     Verschluss-          sehieber    schliesst sich, der Kondensator be  wegt sich gegen den Uhrzeigersinn. Nach  Unterschreitung der Waagrechten bei der  Drehung fallen die Tabletten auf die Rutsche  15, die das Gut unmittelbar der Presse zu  führt.  



  Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten  Ausführungsformen beschränkt, sondern es  können diese Einrichtungen in mannigfacher  Form abgewandelt werden. Beispielsweise  kann eine Einrichtung nach     Fig.    3 auch für  die Behandlung von Zigaretten oder Tabak    vor der     Abpacknng    zur Erzielung des vorge  schriebenen     Fenehtigkeitsgehaltes        ausgebildet     werden. Das Verfahren nach der Erfindung  und die gezeigten Ausführungsbeispiele sind  sinngemäss auch für die Behandlung eines  Gutes im     Spulenfeld    übertragbar, indem statt  der     Kondensatorelektroden    entsprechend aus  gebildete und angeordnete Spulen     vorgesehen     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Behandeln eines Gutes durch die Einwirkung eines Wechselfeldes unter gleichzeitiger Fortbewegung des Gutes, dadurch gekennzeiehnet, dass zugleich mit dem Gut auch das Wechselfeld längs der Be wegungsrichtung des Gutes bewegt wird. II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zur räumlichen Verlagerung des Weehselfeldes entlang der Bewegungsbahn des Gutes während der Behandlung. UNTERAN SPRCCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch -ekennzeichnet, dass das Gut und das Wechselfeld im gleichen Richtungssinn bewegt werden. <B><U>.</U></B> Verfahren nach Unteranspruch 1, da <B><U>'</U> 2</B> durch gekennzeichnet, dass das Gut und das Wechselfeld mit verschiedener Geschwindig keit bewegt -werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gut und das Wechselfeld in versehiedenerl Richtungssinn bewegt werden. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, mit Verwendung eines Kondensatorfeldes, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden des Wechselfeldes längs der Bewegungsriehtung des Gutes beweglich sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, mit Verwendung eines Spulenfeldes, dadurch ,ekennzeichnet, dass die Spule des '#Techsel- feldes längs der Bewegungsrichtung des Gutes beweglich ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dad reh gekennzeichnet, dass längs der Be wegungsrichtung des Gutes eine Mehrzahl von Elektroden angeordnet sind und der Reihe nach nacheinander auf Betriebsspan nung schaltbar sind. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden mit dem Förderbehälter des Gutes vereinigt sind. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden zusammen mit Feldraumbegrenzungen aus hochwertigem Isolierstoff einen Gutbehälter bilden. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldraum begrenzungen mit Öffnungen versehen sind. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden um eine Achse schwenkbar sind. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch eine Sektorform der Elektroden.
CH294494D 1951-02-17 1951-09-28 Verfahren zum Behandeln eines Gutes durch die Einwirkung eines Wechselfeldes. CH294494A (de)

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