CH294550A - Einrichtung in Eisenbahnanlagen zur Erzeugung von Beeinflussungsvorgängen zwischen Zug und Strecke. - Google Patents

Einrichtung in Eisenbahnanlagen zur Erzeugung von Beeinflussungsvorgängen zwischen Zug und Strecke.

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CH294550A
CH294550A CH294550DA CH294550A CH 294550 A CH294550 A CH 294550A CH 294550D A CH294550D A CH 294550DA CH 294550 A CH294550 A CH 294550A
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CH
Switzerland
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magnetic
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L13/00Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L13/04Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
    • B61L13/047Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors controlling inductively or magnetically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Einrichtung in Eisenbahnanlagen zur Erzeugung von Beeinflussungsvorgängen       zwischen    Zug und Strecke.    Zur Erzeugung von Beeinflussungsvor  gängen zwischen Zug und Strecke sind ver  schiedene Einrichtungen bekanntgeworden,  bei denen die Beeinflussung mittels magneti  scher Gleichfelder vorgenommen wird, so dass  keine mechanische Berührung der aneinander  vorbeibewegten Teile nötig ist. Allen diesen  Einrichtungen sind gemeinsam eine Quelle  des magnetischen Feldes, z. B. ein permanen  ter Magnet oder eine mit Gleichstrom erregte  Spule, und eine Empfangseinrichtung, z. B.  ein magnetisches Relais.

   Bei einem Teil der  bekannten Anordnungen wird der Magnetfluss  erst im     Augenblick    der Beeinflussung zur  Empfangseinrichtung hingeleitet, bei andern       Einrichtungen    ist schon im Ruhezustand in  der Empfangseinrichtung ein Magnetfluss  vorhanden, wobei derselbe bei der Beeinflus  sung verändert wird. Das Vorhandensein  eines Magnetflusses in der Empfangseinrich  tung während des Ruhezustandes hat zum  Beispiel den Vorteil, dass auf den Anker des  Empfangsrelais dauernd magnetische Kräfte  wirken und daher die Betriebssicherheit des  Relais durch Erschütterungen weniger ge  fährdet ist. Ausserdem kann ein dem     Ruhe-          stromprinzip    in elektrischen     Stromkreisen     ähnliches Prinzip verwirklicht werden.

   In  elektrischen Stromkreisen wird dabei ein im  Ruhezustand fliessender     Strom    im Augenblick  der Beeinflussung geschwächt., insbesondere    unterbrochen. Das gleiche Prinzip wird be  nutzt,     wenn    im Augenblick der Beeinflussung  der Magnetfluss in der Empfangseinrichtung  geschwächt wird. Die Schwächung eines in  der Empfangseinrichtung vorhandenen Ma  gnetflusses durch die Beeinflussung kann  durch verschiedene Verfahren erzielt werden.  So hat man zum. Beispiel bei einer bekann  ten Zugsicherungseinrichtung eine Anord  nung vorgeschlagen, die in Fig. 7 dargestellt  ist. Als Empfangseinrichtung dient in dieser       Anordnung    der Anker 7.7, dessen Polflächen  die beiden Spulenkerne 18 und 180 gegen  überstehen.

   Die Spulenkerne setzen sieh in  die Hauptpolschuhe 19 und 190 fort, welche  die Schiene 20 zu beiden Seiten umgreifen.  Die Spulen 21 und 210 auf den Kernen 7.8  und 180 werden von der Batterie 21. erregt.  Dadurch wird ein Magnetfluss erzeugt, dessen  Bahn in der Zeichnung als strichpunktierte  Linie     eingetragen    ist. Die Kraftlinien verlas  sen den, rechten Spulenkern 18, durchdringen  den rechten Polschuh 19, treten durch den  Luftraum in den linken Polschuh 190 über  und gehen durch den linken Spulenkern 180,  den Anker 17 und den rechten Spulenkern  18 an den Ausgangsort. zurück.     Hierdurch     wird der Anker 17     angezogen,    wodurch er  die Feder 22 spannt. Am Zuge ist. der per  manente Magnet 23 befestigt.

   Seine     Kra.ft-          linienbahn    ist. als     gestrichelte    Linie eingezeicli-      net. Von einem Streukraftfluss abgesehen, der  sieh durch den     Luftramm        unmittelbar    schliesst,  treten die     Kraftlinien    des permanenten Ma  gneten 23 in den rechten Polschuh 19 ein,  durchlaufen den rechten Spulenkern 18,  die Empfangsrichtung 17, den linken Spulen  kern 180, den linken Polschule 1.90 und keh  ren von dort zum permanenten Magneten 23  zurück. In der Empfangseinrichtung haben  die von den Spulen '4 und 240 sowie vom       Magneten    23 herrührenden Flüsse die ent  gegengesetzte Richtung.

   Es kompensieren sieh  also mindestens teilweise die bei der Beein  flussung ausgeübten magnetischen Wirkun  gen der Spulen 24, 240 und des permanenten  Magneten 23, so dass der Anker 17 abfällt.  Ungünstig an dieser Anordnung wirkt, dass  bei Einfügung des am Zuge     befestigten    Ma  gneten in den Schaltungszusammenhang der  magnetische     Widerstand    geringer wird, den  die von den Wicklungen 24, 240 erzeugten  Kraftlinien durchlaufen müssen, da in den  Luftraum zwischen den Hauptpolschuhen  noch ein magnetisch gut leitender Körper in  Gestalt eines Magneten 23 geschaltet wird.  Dies bewirkt eine Steigerung des von den  Spulen 24 und 240 erzeugten Flussanteils in  der Empfangseinrichtung 17, der vom perma  nenten Magneten mitkompensiert werden  müsste.  



  Bei der in Fig.1 dargestellten und. in  bezug darauf beschriebenen Kompensations  anordnung arbeiten beide magnetischen Quel  len in Reihenschaltung auf die Empfangsein  richtung. Durch die Erfindung können nun  bessere Einrichtungen zur     Erzeugung    von       Beeinflussungsvorgängen    zwischen Zug und  Strecke mittels magnetischer Gleichfelder, bei  welchen Einrichtungen in einer     Empfangs-          einriehtung    zwei magnetische Energiequellen  gegeneinander wirken, hergestellt werden.

   Die       .Einrichtung    nach der     Erfindung    ist dadurch  gekennzeichnet, dass beide magnetischen Quel  len in     magnetischer        Parallelschaltung        auf    die  Empfangseinrichtung arbeiten.  



  Dadurch wird erreicht, dass bei Hinzu  fügung der zweiten magnetischen Energie  quelle oder beim Verstärken des von der zwei-    ten magnetischen Energiequelle durch die  Empfang seinrichtung fliessenden Flusses in  folge Verringerung des mit der Energiequelle  in Reihe liegenden magnetischen Widerstan  des der von der andern magnetischen Energie  quelle in die En pfangseinrichtung gesandte  Flussanteil nicht ansteigt.. Der andere Fluss  anteil kann sogar sinken, da dein durch die  Empfangseinrichtung verlaufenden magneti  schen Pfad des andern magnetischen Flusses  im Augenblick der Beeinflussung ein verrin  gerter magnetischer Widerstand parallel ge  schaltet. ist, durch den dann ein Teil des     vor-          her    in der Empfangseinrichtung fliessenden  Flusses fliesst.

   Eine     Kompensation    des rest  lichen Flussanteils im Empfangskreis ist dem  nach leichter möglich als bei den bekannten  Einrichtungen.  



  An Hand eines     Ausführungsbeispiels    der  Einrichtung nach der Erfindung, das in der  Fig.2 gezeigt. ist, sei dies näher erläutert.  Das Beispiel erstreckt sieh auf eine Achszähl  einrichtung; es kann aber mit geringfügigen  Änderungen, die das Wesentliche der Erfin  dung nicht berühren, auch auf andere Ein  richtungen zur Erzeugung von Beeinflus  sungsvorgängen zwischen Zug und Strecke  angewendet werden. In der Fig. ? sind mit 1  zwei Spulen bezeichnet, die einen magneti  schen Kraftfluss erzeugen, dessen Bahn als  gestrichelte Linie eingetragen ist.. Die Kraft  linien durchsetzen den untern Spulenkern 2,  treten aus dem Polschuh 3 aus und gelangen  über den Polschuh 4, Spulenkern 5, Joch 6,  Empfangseinrichtung 7 und Joch 8 in den  Spulenkern ? zurück.

   Ein Teil der Kraftlinien  umgeht die Empfangseinrichtung und gelangt  über Luftspalt, 9, Joch 10, Spulenkern 1.1.  Joch 1.2 und Luftspalt 1.3 zur Ausgangsstelle  zurück. Der Spulenkern 11 trägt die Wick  lung 14, die ebenfalls einen magnetisehen  Fluss erzeugt, dessen Bahn als     striehpunk-          tierte    Linie eingetragen ist. Dieser Fluss ge  langt vom     Spulenkern    11 über Joch 12, Luft  spalt 13,     Joch    8,     Empfangseinrichtung    7.  Joch 6, Luftspalt 9,     Jocb    1.0, zurück zum       Spulenkern    11.

   Ein Teil des Flusses geht nicht       über    die     Empfangseinrichtung,    sondern über      Spulenkern 2?, Polschuh 8 und durch den  Luftraum zum Polschuh 4, Spulenkern :5 und       vereinigt        sich    sodann wieder mit dein Haupt  anteil des Flusses, der die Empfangseinrich  tung 7 durchsetzt hat. Wie man aus den Pfei  len in der Figur erkennt, ist die Polung der       Spulen    so gewählt. dass irr der     Empfangsein-          richtung    7, die     von    den Spulen 1 und 1.4 er  zeugten Flüsse entgegengesetzt gerichtet sind.

    Fernre r sich die AW-Zahlen auf den Spulen  so gewählt, dass der von der Spule 14 er  zeugte Fluss in der Empfangseinrichtung den  von den Spulen l     erzeugten    überwiegt. Wird  als Empfangseinrichtung ein magnetisches  Relais     verwendet,    so wird hierdurch der     An-          ken    des Relais angezogen. Bewegt sieh nun  auf der Schiene 15 das Rad 16 an der Ein  richtung vorbei, so wächst hierdurch der von  den Spulen 1. erzeugte Gesamtfluss und     dem-          naelr    auch der vorn den Spulen 1. in die Emp  fangseinrichtung entsandte Flussanteil.

   Bei       geeigneter        Bemessung    der Einrichtung lieben  sieb dabei die Flussanteile der Spulen 1. und.  1 4 in der     Empfangseinrichtung    auf, und der  Anker des magnetischen Relais fällt ab.       Ausserdem    wächst auch der von der Spule 1.4  erzeugte, über die Polschuhe 3 und 4- gehende  Flussanteil, da auch für diesen der magne  tische Widerstand zwischen den Polschuhen 3  und 4- durch die; Eisenmassen des Rades ver  ringert wird.

   Dies ist aber ohne     nachteilige          Wirkung    auf die     Kompensation,    da der von  der Spule 14 irr die Empfangseinrichtung ge  hende Fluss hierdurch nicht     verstärkt,    son  dern vermindet wird, indem ein Teil des von  der Spule     14    ausgehenden, ursprünglich in  der     Empfangseinrichtung    fliessenden Flusses  bei Beeinflussung über den Polschuh 3, Rad  16 und Polschuh     -1    fliesst.  



  Will man die Einrichtung gemäss der     Er-          f'indung    zur Zugschlussmeldung oder Zug  ankündigung benutzen, so können die Spulen  1 am     (;lein    fortgelassen und auf einen am  Fahrzeug befestigtem Eisenkern     gesetzt    wer  den, der dann als magnetische     Energiequelle,     z. B. als Zugschlussmagnet, wirkt.

   Ist. die An  ordnung des übrigen, aus Empfangseinrich  tung -Lind Kompensationseinrichtung bestehen-    den     Gerätes    am Gleis so getroffen, dass bei  Vorbeifahrt eines Zuges der von dem Zug  magneten ausgehende Fluh von den Polschu  hen 3 und 4- aufgefangen wird, so tritt die  gleiche Wirkung ein wie oben     beschrieben.     Auch bei dieser Anordnung wirkt der Zug  auf die Strecke ein.  



  Die Umkehrung dieser Einrichtung, das  heisst Magnet mit den Spulen 1 am     Gleis    und  die     übrige        Einrichtung    auf     dein    Fahrzeug,  kann zur Zugbeeinflussung benutzt werden,  indem in diesem Falle die Strecke auf den  Zug einwirkt.  



  Statt der     gleichstromerregten        magneti-          schen    Quellen kann man in allen Fällen auch.  permanente     Magnete    verwenden. Auch sind  noch andere Anordnungen der     Einzelteile     möglich; so kann man zum Beispiel den Kern  '? unmittelbar mit der Schiene verbinden, so  dass sich der von     aussen    beeinflusste Teil des  Magnetfeldes nur zwischen Schiene und Pol  schah 4 ausbreitet.

   Ist. eine Einrichtung mit  den Eigenschaften eines Arbeitsstromsystems  erwünscht, so     können    die     Magnetflüsse    auch  so gewählt werden, dass sie sieh im Ruhe  zustand in der Empfangseinrichtung auf  lieben Lind dass bei der Beeinflussung der eine  Fluss den andern überwiegt. Werden zur Er  zielung     richtungsabhängiger    Zählung zwei  Zählpunkte unmittelbar hintereinander an  geordnet, so können der in Fahrtrichtung an  zweiter Stelle liegende Polschuh des einen  Impulsgebers und der erste Polschuh des zwei  ten     Impulsgebers    zu einem einzigen Polschub       vereinigt    werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung in Eisenbahnanlagen zur Er zeugung von Beeinflussungsvorgängen zwi- 5ehen Zug und Strecke mittels magnetischer Gleichfelder, bei welcher in einer Empfangs- einriehtung zwei magnetische Energiequellen gegeneinander wirken, dadurch gekennzeich net, dass beide magnetischen Quellen in ma- onetiseher Parallelschaltung auf die lmp- fang:seinrielrtung arbeiten.
CH294550D 1944-12-28 1951-07-19 Einrichtung in Eisenbahnanlagen zur Erzeugung von Beeinflussungsvorgängen zwischen Zug und Strecke. CH294550A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146521B (de) * 1957-02-27 1963-04-04 Silec Liaisons Elec Magnetischer Impulsgeber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1146521B (de) * 1957-02-27 1963-04-04 Silec Liaisons Elec Magnetischer Impulsgeber

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