CH294624A - Verfahren und Vorrichtung zum Speisen von Heizkessel-Zerstäubungsbrennern mit Mineralöl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Speisen von Heizkessel-Zerstäubungsbrennern mit Mineralöl.

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CH294624A
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CH
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Armaturfabrik Aktiebolage Fare
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Fare Armaturfabrik Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/026Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Speisen von Heizkessel-Zerstäubungsbrennern mit Mineralöl.    Die Erfindung bezieht sich auf eile Ver  fahren und eine Vorrichtung zum Speisen  von Heizkessel-Zerstäubungsbrennern mit  Mineralöl, zum Beispiel von für Zentral  heizungsanlagen bestimmten Zerstäubungs  brennern mit Mineralöl.  



  Für     diese    Zwecke sind bisher leichte  Mineralöle bevorzugt worden, wie zum Bei  spiel Gasöl, Solaröl und Dieselöl, welche eine  Viskosität von 1 bis 3  Engler bei 20  C haben.  Das Öl wird oft mittels einer Pumpe, in der  das Öl unter Hochdruck versetzt wird (von  6     bis    8  aus einem Vorratsbehälter  angesaugt und dann zu einem Regulierventil  geführt, von demn das Öl zum Brenner fliesst.  Die Kapazität der Pumpe ist oft beträchtlich,  zum     Beispiel    zehnmal grösser als der Ver  brauch, und die überflüssige Menge Öl wird  zum Behälter zurückgeleitet.

   Die bisher ver  wendeten leichten Öle sind indessen verhält  nismässig teuer, und es ist deshalb vorgeschla  gen worden, die Vorrichtungen so zu kon  struieren, dass schwerere oder mehr viskose  Ölfraktionen, soggenannte Brennöle, verwen  det werden können. Bei derartigen schweren  Ölen treten indessen im Zusammenhang mit  der automatischen Regulierung der Ölzufuhr  zum Brenner Sehw ierigkeiten auf, denn die  verhältnismässig hohe Viskosität des Öls er  schwert die Zerstäubung des Öls im Brenner.  Um die Viskosität des schweren Öls zu er  niedrigen, hat man vorgeschlagen, das Öl vor  zuwärmen.

   Ein mögliches Verfahren zum       Vorwärmen    besteht darin, dass das Öl durch    einen     elektrisch    erhitzten Behälter gepumpt  wird, welcher mittels eines Thermostaten auf  einer solchen Temperatur gehalten wird, dass  das Öl durch direktes     Erwärmen    die richtige  Viskosität erhält. Ferner arbeiten die für  diesen Zweck verwendeten Pumpen nicht zu  friedenstellend, wenn das Öl beim Erreichen  der Pumpe nicht eine Viskosität von 30        Engler    oder darunter hat. Infolgedessen ist  mit Rücksicht auf die Pumpe ein Vorwärmen  nur dann nötig, wenn das Öl im Behälter eine  höhere Viskosität hat.  



  Falls die elektrische Kraft teuer ist, be  deuten die Kosten eines elektrischen Vor  wärmens des Öls eine schwere Belastung für  die Wirtschaftlichkeit der Heizvorrichtung.  



  Es hat sich herausgestellt,     da,ss    das     Öl.     trotz des     Vorwärmens    im Druckrohr     zuln.     Brenner     -wieder    abgekühlt wird, was zur  Folge hat, dass die Viskosität des Öls wieder  derart gesteigert wird, dass die     Zerstäubung     des Öls im Brenner gehindert wird.  



  Uni diese Schwierigkeit zu vermeiden. hat  plan vorgeschlagen, das Öl indirekt in einem  elektrischen     Wasservorwäriner    zu erhitzen,       -welcher    ein Leitungssystem besitzt, durch  welches das Öl strömt und welches von Was  ser     umgeben    ist, das mittels Thermostaten  auf der     erwünschten    Temperatur gehalten  wird, wobei die Wasserkammer des     Vor-          wärmers    an einen den Brenner umgebenden  Mantel angeschlossen ist, so dass das Öl, wenn  es den Brenner verlässt, wenigstens ange-      nähert dieselbe Temperatur besitzt wie beim  Verlassen des Vorwärmers.  



  Bei der Vorrichtung gemäss der Erfin  dung ist nun der Mantel, der den beim  Brenner-Mundstück gelegenen Teil der     Öl-          zufuhrleitung    umgibt, derart an einen Heiss  wasser-Vorwärmerdes Öls     angeschlossen,    dass  die Strömung des heissen, vom Vorwärmer  kommenden Wassers durch den Mantel der  jenigen des Öls zum Mundstück entgegen  gesetzt sein wird. Infolgedessen wird die  Temperatur des Öls am höchsten beim Mund  stück des Brenners sein.  



  Um zu vermeiden, dass das Mundstück des  Brenners durch Verunreinigungen im Öl ver  stopft wird, muss das Öl ein Filter passieren.  Bisher war dieses Filter im Verbindungsrohr  zwischen dem Ölbehälter und dem Vorwärmer  angeordnet.  



  Beim Verfahren gemäss der     Erfindung     wird nun das Brennöl gefiltert, nachdem es  bereits teilweise vorgewärmt worden ist. Das  Filter ist vorzugsweise im Vorwärmer anzu  bringen. Durch diese Anordnung erreicht  man den Vorteil, dass das Öl sehr viel dünner       wird    und infolgedessen das Filtermaterial  leichter durchdringen kann. Aus diesem  Grund kann ein feineres Filtermaterial ver  wendet werden, was seinerseits die Folge hat,  dass das Öl gründlicher gereinigt wird.  Ausserdem ist die Gefahr, dass das Mund  stück durch Verunreinigungen verstopft  wird, nicht mehr vorhanden.  



  Die Erfindung soll nun an Hand der an  liegenden Zeichnung beispielsweise beschrie  ben werden. Auf der Zeichnung ist eine Vor  richtung dargestellt, in der das Ölfilter direkt  in den Vorwärmer eingesetzt ist, so dass es  durch das Wasser im Vorwärmer erhitzt  wird.  



  Auf der Zeichnung bezeichnet 1 einen  Ölzerstäubungsbrenner zum Heizen eines  Kessels, zum Beispiel eines Dampfkessels oder  eines Heisswasserkessels einer Zentralheizungs  anlage. 2 bezeichnet einen Heisswasser ent  haltenden Vorwärmer, 3 ein Ölfilter und 4    eine Pumpe, Von einem nicht     dargestellten     Vorratsbehälter saugt die Pumpe 4 Brennöl  durch eine Ölleitung 5 an, die durch den  Vorwärmer 2 geht und in diesem zum Bei  spiel schraubenförmig verlaufen kann. Auf  seinem Wege zur Pumpe 4 strömt das Öl  durch das Filter 3.    In der Pumpe 4 wird das Öl unter Druck  versetzt und in ein Regulierventil (nicht  gezeigt) hineingedrückt, von dem eine ge  eignete Menge Öl durch eine Druckleitung 6  zum Brenner 1 geleitet wird und das über  flüssige Öl zum Vorratsbehälter zurück  geleitet wird.

   Der Vorwärmer ist mit einem  elektrischen Heizkörper 7 sowie mit einem  oder mehreren Thermostaten versehen.    Mittels einer Leitung 8 steht der obere  wärmere Teil des Vorwärmers 2 mit einem  oberhalb des Niveaus des Brenners 1 gelege  nen Überlaufbehälter 90 in Verbindung. Eine  zweite Leitung 9, welche Heisswasser vom       Vorwärmer    zu einem Mantel 10 leitet, der den       brennerseitigen    Endteil der Ölleitung 6 um  gibt, steht mit der Leitung 8 in Verbindung.  Die Leitung 9 ist an das beim     Brennermund-          stück    gelegene Ende des Mantels 10 ange  schlossen.

   Eine an den Mantel 1.0 am andern  Ende desselben angeschlossene     Rückfluss-          leitung    11 leitet das Wasser zum untern       kältern    Teil des     Vorwärmers    zurück. Der  Wassermantel verhindert, dass der ausserhalb  des Mantels strömende     Luftstrom    das in der  Druckleitung 6 vorhandene Öl abkühlt.

    Ausserdem sichert die besondere Verbindung  der Leitungen 9 und 11. mit dem Mantel,  welche so angeordnet ist, dass das Wasser mit  der höchsten Temperatur des     Vorwärmers    2  in den Mantel 10 nahe dem Brenner 1 hin  einströmt,     da.ss    die Viskosität. des Öls     unter     keinen Umständen unter einen Wert herab  sinkt, bei dem es zähflüssig wird.  



  Gemäss der Ausführung, die in der Zeich  nung veranschaulicht ist, ist das Ölfilter 3     in-          raerhalb    des     Vorwärmers    2 angeordnet, so dass  es vom warmen Wasser im Behälter umgeben  wird. Das Ölfilter kann von     einer    jeden ge  eigneten     Konstruktion    sein, zum Beispiel von      der in der Zeichnung dargestellten, wo das  Öl von der Leitung 5 aus in das Filtergehäuse  12 und in diesem durch das Filtermaterial 13  hindurch zu einer Zentralleitung 14 des  Filters geleitet wird und dann mittels der  Pumpe 4 aus dem Ölfilter durch das Leitungs  system zum Brenner 1 herausgepumpt wird.  



  Wenn das sehwere Öl vom Vorratsbehälter  durch die Leitung 5 strömt, ist es kalt, und  infolgedessen ist die Viskosität verhältnis  mässig hoch. Nachdem das Öl erhitzt worden  ist, ist seine Viskosität geringer, und das<B>Öl</B>  kann durch ein feines Filter gepresst und  gründlieh gereinigt werden. Deshalb liegt  keine Gefahr vor, dass das Brennermundstück  durch Verunreinigungen im Öl verstopft  wird.  



  Die gezeigte Vorrichtung nach der Erfin  dung ist so eingerichtet, dass das Öl vor  seinem Austritt aus dem Brenner, nachdem  es im Vorwärmer 2 und im Mantel 10 vor  gewärmt worden ist, eine Temperatur hat,  die den Entflammungspunkt des Öls über  steigt, auch während der Zeitspanne, wo die  Temperatur des Kesselwassers eine vorbe  stimmte Temperatur     übersteigt    und die  Pumpe     infolgedessen    kein Öl zum     Brenner     heranpumpt. Der Entflammungspunkt der  Handelsöle für den hier beabsichtigten Zweek  beträgt etwa 70 bis 90  C. Die Filtrierung  des Öls im Filter 3 findet bei einer     Öltempe-          ratur    statt, die unter dem Entflammungs  punkt des Öls liegt.  



  Das Filtergehäuse 12 ist vom Heisswasser  des Vorwärmers umgeben, und infolgedessen  wird das Filtermaterial auf einer erhöhten  Temperatur gehalten. Mittels Thermostaten  und elektrischer Anordnungen wird die  Pumpe daran gehindert, zu starten, bevor die  Temperatur des Vorwärmers einen vor  bestimmten Wert erreicht hat und die Vis  kosität des Öls so ist, dass es leicht durch das  Filter fliesst.  



  Der Vorwärmer 2 ist mit einem Thermo  meter 15 und einem Thermostaten 16 ver  sehen, welcher den Heizkörper 7 beherrscht  und die Temperatur des Wassers im Vor-    wärmer 2 reguliert, sowie mit einem weiteren  Thermostaten 17, welcher das Starten des  Pumpenmotors verhindert, bevor das Wasser  im Vorwärmer den Entflammungspunkt des  Öls erreicht hat. Die Bezugsziffer 18 bezeich  net eine Zündelektrode.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Speisen von Heizkessel- Zerstäubungsbrennern mit einem verhältnis mässig schweren Mineralöl, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mineralöl durch eine Lei tung zum Brenner geführt wird und in dieser Leitung mittels einer Pumpe unter Druek versetzt wird, dass das Öl so vorgewärmt wird, dass seine Temperatur über den Entflam mungspunkt des Öls steigt, ehe es aus dem Brenner herausgepresst wird, und dass das Öl, nachdem es vorgewärmt worden ist, je doch bevor seine Temperatur den erwähnten Entflammungspunkt erreicht hat, gefiltert wird. II.
    Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine Pumpe, die Öl unter Druck zum Mundstück eines Zerstäubungs brenners fördert, Mittel zur indirekten Vor- wärmung des Öls mittels Heisswasser in einem Vorwärmer, eine Leitung für die Ölzufuhr aus einem Vorratsbehälter, welche Leitung durch -den Vorwärmer hindurch zum Mund- stüek fährt, einen Wassermantel um den beim Mundstück gelegenen Teil dieser Leitung, welcher Mantel so mit dem -Torwärmer ver bunden ist,
    dass vom Vorwärmer kommendes Heisswasser durch den Mantel in einer Rich tung strömt, die derjenigen der ölatröm.ung zum Mundstück entgegengesetzt ist. UNTERANSPRL CHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Leitung, die das beim -Mundstück gelegene Ende des Wasser mantels mit dem.\ obern, wärmeren Teil des V orwärmers verbindet, und durch eine zweite Leitung, die das andere Ende des 1Tantels mit dem untern, kälteren Teil des Vorwär- mers verbindet. 2. Vorrichtung nach dem Patentansprueh II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Leitung zum Führen des Öls vom Vorratsbehälter zum Mundstück ein Filter an einer Stelle angeordnet ist, wo das Öl bereits teilweise vorgewärmt worden ist. 3.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das Filter inner halb des Vorwärmers angeordnet und vom 1Vasser in demselben umgeben ist.
CH294624D 1951-10-13 1951-10-13 Verfahren und Vorrichtung zum Speisen von Heizkessel-Zerstäubungsbrennern mit Mineralöl. CH294624A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113007738A (zh) * 2021-03-29 2021-06-22 慧燃能源科技(上海)有限公司 一种燃烧控制系统

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