CH294858A - Fernsteuerempfangseinrichtung. - Google Patents
Fernsteuerempfangseinrichtung.Info
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Description
Fernsteuerempfangseinrichtung. Die Erfindung betrifft eine nach dem Im pulszeitverfahren arbeitende Fernsteueremp- fangseinrichtung, welche durch dem Ener- gieverteilungsnet.z überlagerte Steuerimpulse eines Wechselstromes von Tonfrequenz ge steuert wird.
Diese Fernsteuerempfangsein- riehtung zeichnet sich dadurch aus, dass ein während der Impulsdauer ex#regtes Gleich stromrelais vorgesehen ist, dessen Anker einerseits die Einschaltung eines eine Steuer welle antreibenden: Synehronmotors bewirkt, welcher während einer ganzen Umdrehung der Steuerwelle eingeschaltet bleibt, und dass der Anker in angezogener Lage anderseits die Schwenkbewegung eines mit. Mitteln zur Be tätigung eines Leistungssehalters versehenen Schwenkhebels während der Impulsdauer ver hindert.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des perspektivisch dargestellt. Darin bedeu ten a, b die zwei Leiter eines Niederspannungs netzes, dem von einer zentral gelegenen Sende stelle aus tonfrequente Steuerimpulse über lagert werden. An diese Leiter ist ein auf die Frequenz der Steuerspannung abgestimmter Serieresonanzstromkreis, bestehend aus der Reihensehaltung einer Kapazität 1 und einer Induktivität 2, angeschlossen.
Von der Induk- t.ivität 2 wird ein Teil der bei Resonanz auf tretenden Steuerspannung abgegriffen und über einen Gleiehrichter 3 einem Gleichstrom relais 4 zugeführt. Letzteres steuert einen Arbeitskontakt. 5, welcher mit einem Syui- ehronmotor '6 in Reihe zwischen die Leiter a, b geschaltet ist. Parallel zum Arbeitskontakt. 5 liegt ein durch einen vom Synchronmotor 6 über ein Getriebe 7 angetriebenen Schalt nocken 8 betätigter Motorkontakt 9.
Durch diese an sich bekannte Anordnung wird er reicht, dass der einmal über den Arbeitskon takt 5 kurzzeitig an Netzspannung gelegte Synchronmotor 6 an dieser so lange verbleibt, bis der Schaltnocken 8 nach einer Umdre hung den Motorkontakt 9 wieder unterbricht. Der Schaltnocken 8 sitzt nun auf einer Steuer welle 10 fest, auf welcher noch ein Rückstell- nocken 11 und eine Einstellscheibe 12 fest angeordnet sind. Letztere ist auf ihrer zylin drischen Mantelfläche mit. Ziffern versehen, denen auf der rechten Scheibenfläche Zapfen 13 entsprechen.
Der R.ückstellnocken 11, wel cher auch einfach als Erhebung der Einstell scheibe 1'2 ausgebildet. sein kann, dient dazu, einen Schwenkhebel 14 gegen Ende der Um drehung d er Steuer-welle 10 zu heben. Dies er folgt durch einen im Schwenkhebel 14 gela gerten Zapfen 15, der auf einer Nase 16 des Rückstellnockens 11 aufläuft und dureh diese gehoben wird. Der Schwenkhebel 14 ist um eine Achse 17 drehbar, die im nicht darge stellten Gehäuse gelagert ist und steht unter den! Einfluss einer Feder 18. An seinem vor- dern Ende ist er mit einem Anschlag 19 ver sehen.
Unter diesen Anschlag kann, in der dargestellten Lage des Schwenkhebels 14, die nach oben gerichtete Verlängerung 20 des um eine Achse 21 drehbaren Ankers 22 des Gleichstromrelais 4 einschwenken, sobald letz teres erregt wird. Dabei wird gleichzeitig durch eine rechtwinklig nach rechts abste hende Verlängerung 23 der Arbeitskontakt 5 geschlossen. Sobald das Gleichstromrelais 4 wieder entregt wird, zieht eine Rückstellfeder 24 den Anker 22 in die dargestellte Lage zu rück.
Auf dem nach rechts verlängerten Zap fen 15 des Schwenkhebels 14 sitzt drehbar ge lagert ein dreiarmiger Auslösehebel 25, dessen senkrecht nach oben gerichteter Arm zwei übereinanderliegende, nach links gerichtete Anschlagstifte 26, 27 und einen nach rechts gerichteten Ansehlagstift 28 trägt, während der senkrecht nach unten gerichtete Arm einen nach rechts gerichteten Anschlagstift 29 und der waagrecht nach hinten gerichtete Arm als Angriffspunkt des einen Endes einer an- derends am .Schwenkhebel 14 abgestützten Feder 30 dient, durch die der Auslösehebel 25 in der dargestellten Ruhelage gehalten wird.
Die Anschlagstifte 28 und 29 arbeiten mit einem auf einer im Gehäuse drehbar ge lagerten Achse 31 befestigten Schaltstern 32 zusammen, welcher vermittels eines auf der gleichen Achse angeordneten Nockens 33 einen im Stromkreis eines fernzusteuernden Ver brauchers eingeschalteten Leistungsschalter 34 betätigt.
Zur Auswahl eines bestimmten Befehls dient ein Auswahlarm 3'5, der auf der Steuer welle 10 drehbar gelagert. ist und in eine durch die Zapfen 13 festgelegte Stellung ge schwenkt werden kann. Die Nummer des ein gestellten Befehls ist dann an der dem be treffenden Zapfen 13 zugeordneten Ziffer die Scheibe 12 ablesbar. Der Auswahlarm 35 trägt an seinem freien Ende einen nach rechts ge richteten Anschlagstift 36, der mit den beiden Anschlagstiften 26, 27 des Auslösehebels 25 zusammenwirkt, und in seiner Mitte zwei übereinanderliegende, verschieden breite An schlagbleche 37, 38, von denen das letztere etwa doppelt. so breit wie das erste ist, und die mit dem nach links gerichteten Teil des Zapfens 15 des Schwenkhebels 14 zusammen wirken.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Empfangseinrieht.ung ist. die folgende: Sofort. nach Beginn des Befehlsimpulses spricht das Gleiehstromrelais 4 an. Der Arbeitskontakt 5 wird geschlossen und die Verlängerung 20 des Ankers 22 schwenkt unter den Anschlag 19 des Schwenkhebels 14. Dieser Zustand bleibt während der ganzen Impulsdauer erhalten.
Über den Arbeitskontakt. 5 erhält der Syn- chroninot.or 6 Spannung und treibt die Steuer welle 10, unter Zuhilfenahme des Schalt- noekens 8 und des Motorkontaktes 9, über eine Umdrehung an.
Dauert der Impuls bis gegen das Ende dieser Umdrehung, so ist. der Steuerimpuls nicht für den betrachteten Empfänger be stimmt., da an diesem der Auswahlarm 35 auf den Befehl Nr.10 eingestellt ist, der etwa einer halben Umdrehung entspricht. Am Empfänger geschieht. weiter nichts, als dass sich der Anschlag 19 auf die Ankerverlänge rung 20 abstützt, sobald der Zapfen 15 von der Nase 16 des Rückstellnoekens 11 abfällt und dass der Schivenlzhebel 1-I am Ende der Umdrehung durch die Nase 16 wieder in die dargestellte Lage zurückgeschwenkt wird.
Ist der Steuerimpuls hingegen für den betrachteten Empfänger bestimmt, so ist seine Dauer so, dass er gerade dann aussetzt, wenn die Anschlagsbleche 37, 38 unter dem Zapfen 15 vorbeiwandern. Infolge der Entregüng des Gleichstromrelais 4 fällt der Anker 22 ab und wird durch die Feder 24 in die dargestellte Lage gedreht. Der Anschlag 19 verliert da durch seine Unterstützung und der Schwenk hebel 14 wird nach unten geschwenkt, und zwar so weit., bis der Zapfen 15 auf eines der Anschlagbleche 37 bzw. 38 auftrifft. Es sei angenommen, dass der Leistungssehalter 34 ausgeschaltet. ist und nunmehr durch einen Fernsteuerbefehl eingeschaltet. werden soll.
In diesem Fall ist die Impulsdauer so, dass der Zapfen 15 beim Abfallen des Gleichstrom relais 4 auf das Ansehlacblech 3'7 herabfällt. Beim Weiterdrehen nimmt nun der Anschlag stift 36 des Auswahlarmes 35 den Ansehlag- stift 27 des Auslösehebels 25, gegenüber dem er sonst nur vorbeidreht, ein Stück weit mit und der Anschlagstift 28 des Auslösehebels 25 dreht. den Schaltstern 32 um einen 'Schalt schritt, wobei der Nocken 33 den Leistungs schalter 34 schliesst..
Der Zapfen 15 fällt an schliessend vom Anschlagblech 37 auf den Rüekstellnoeken 11 herunter und erlaubt damit, dass einer der Arme des Schaltsternes 32 sieh über den Anschlagstift 29 hinweg bewegt und letzterer dann hinter dem betref fenden Schaltsternarm angehoben wird, wenn der Zapfen 15 am Ende der Umdrehung den Schwenkhebel 14 anhebt.
Soll anschliessend der Leistungsschalter 34 geöffnet werden, so dauert der Steuerimpuls so lange, dass der Zapfen 15 nach dem Impuls auf das Anschlagblech 38 herunterfällt. Jetzt nimmt der Anschlagstift 36 den Auslösehebel über den Anschlagstift 26 um einen bestimm ten Winkel mit und der Anschlagstift 29 dreht den Schaltstern entsprechend, wobei der Nocken 33 so weit gedreht wird, da.ss der Leistungsschalter 34 sich öffnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fernsteuerempfangseinrichtung, die durch dem Energieverteilungsnetz überlagerte Steuer impulse eines tonfrequenten Wechselstromes gesteuert wird und nach dem Impulszeitver- fahren arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass ein während der Impulsdauer erregtes Gleich- Stromrelais vorgesehen ist, dessen Anker einer- seits die Einschaltung eines eine Steuerwelle antreibenden Synchronmotors bewirkt, wel cher während einer ganzen Umdrehung der Steuerwelle eingeschaltet bleibt,und dass der Anker in angezogener Lage anderseits die Schwenkbewegung eines mit Mitteln zur Be- tätigL.ing eines Leistungsschalters versehenen Schwenkhebels während der Impulsdauer ver hindert. UNTERANSPRÜCHE 1. Fernsteuerempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel drehbar gelagert ist und an seinem andern Ende einen Anschlag trägt, der mit einer Ankerverlängerung des Gleich stromrelais zusammenwirkt. 2.Fernsteuerempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel einen Zapfen trägt, ver mittels dessen er in der Ruhelage durch die Nase eines auf der Steuerwelle sitzenden Rückstellnockens angehoben gehalten ist. 3. Fernsteuerempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Steuerwelle eine Einstellscheibe für die willkürliche Fixierung eines einen Anschlagstift und zwei mit dem Zapfen des Schwenkhebels zusammenwirkende Anschlagbleche tragenden Befehlsauswa,hlar- mes festsitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH294858T | 1950-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH294858A true CH294858A (de) | 1953-11-30 |
Family
ID=4488675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH294858D CH294858A (de) | 1950-02-15 | 1950-02-15 | Fernsteuerempfangseinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH294858A (de) |
-
1950
- 1950-02-15 CH CH294858D patent/CH294858A/de unknown
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