CH294858A - Fernsteuerempfangseinrichtung. - Google Patents

Fernsteuerempfangseinrichtung.

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CH294858A
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Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/13Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
    • H02J13/1311Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission
    • H02J13/1313Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission using pulsed signals
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description


      Fernsteuerempfangseinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine nach dem Im  pulszeitverfahren arbeitende     Fernsteueremp-          fangseinrichtung,    welche durch dem     Ener-          gieverteilungsnet.z    überlagerte Steuerimpulse  eines Wechselstromes von Tonfrequenz ge  steuert wird.

   Diese     Fernsteuerempfangsein-          riehtung    zeichnet sich dadurch aus, dass ein  während der Impulsdauer     ex#regtes    Gleich  stromrelais vorgesehen ist, dessen Anker  einerseits die Einschaltung eines eine Steuer  welle antreibenden:     Synehronmotors    bewirkt,  welcher     während    einer ganzen Umdrehung der  Steuerwelle eingeschaltet bleibt, und dass der  Anker in angezogener Lage anderseits die       Schwenkbewegung    eines mit. Mitteln zur Be  tätigung eines     Leistungssehalters        versehenen     Schwenkhebels während der     Impulsdauer    ver  hindert.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des     perspektivisch    dargestellt. Darin bedeu  ten a, b die zwei Leiter eines Niederspannungs  netzes, dem von einer zentral gelegenen Sende  stelle aus tonfrequente Steuerimpulse über  lagert werden. An diese Leiter ist ein auf die  Frequenz der Steuerspannung abgestimmter       Serieresonanzstromkreis,    bestehend aus der       Reihensehaltung    einer Kapazität 1 und einer       Induktivität    2, angeschlossen.

   Von der     Induk-          t.ivität    2 wird ein Teil der bei Resonanz auf  tretenden     Steuerspannung    abgegriffen und  über einen     Gleiehrichter    3 einem Gleichstrom  relais 4 zugeführt. Letzteres steuert einen       Arbeitskontakt.    5, welcher mit einem Syui-         ehronmotor    '6 in Reihe zwischen die Leiter a, b  geschaltet ist. Parallel zum     Arbeitskontakt.    5       liegt    ein durch einen vom     Synchronmotor    6  über ein Getriebe 7 angetriebenen Schalt  nocken 8 betätigter Motorkontakt 9.

   Durch  diese an sich bekannte Anordnung wird er  reicht, dass der einmal über den Arbeitskon  takt 5 kurzzeitig an Netzspannung gelegte  Synchronmotor 6 an dieser so lange verbleibt,  bis der Schaltnocken 8 nach einer Umdre  hung den Motorkontakt 9 wieder unterbricht.  Der Schaltnocken 8 sitzt nun auf einer Steuer  welle 10 fest, auf welcher noch ein     Rückstell-          nocken    11 und eine Einstellscheibe 12 fest  angeordnet sind. Letztere ist auf ihrer zylin  drischen Mantelfläche mit. Ziffern versehen,  denen auf der rechten Scheibenfläche Zapfen  13 entsprechen.

   Der     R.ückstellnocken    11, wel  cher auch einfach als Erhebung der Einstell  scheibe 1'2 ausgebildet. sein kann, dient dazu,  einen     Schwenkhebel    14 gegen Ende der Um  drehung     d    er Steuer-welle 10 zu heben. Dies er  folgt durch einen im Schwenkhebel 14 gela  gerten Zapfen 15, der auf einer Nase 16 des       Rückstellnockens    11 aufläuft und     dureh    diese  gehoben wird. Der Schwenkhebel 14 ist um  eine Achse 17 drehbar, die im nicht darge  stellten Gehäuse gelagert ist und steht unter       den!    Einfluss einer Feder 18. An seinem     vor-          dern    Ende ist er mit einem Anschlag 19 ver  sehen.

   Unter diesen     Anschlag    kann, in der  dargestellten Lage des Schwenkhebels 14, die  nach oben gerichtete Verlängerung 20 des um  eine Achse 21 drehbaren Ankers 22 des      Gleichstromrelais 4 einschwenken, sobald letz  teres     erregt    wird. Dabei wird gleichzeitig  durch eine     rechtwinklig    nach rechts abste  hende Verlängerung 23 der Arbeitskontakt 5  geschlossen. Sobald das Gleichstromrelais 4  wieder     entregt    wird, zieht eine     Rückstellfeder     24 den Anker 22 in die dargestellte Lage zu  rück.

   Auf dem nach rechts verlängerten Zap  fen 15 des Schwenkhebels 14 sitzt drehbar ge  lagert ein dreiarmiger     Auslösehebel    25, dessen  senkrecht nach oben gerichteter Arm zwei       übereinanderliegende,    nach links gerichtete  Anschlagstifte 26, 27 und einen nach rechts  gerichteten     Ansehlagstift    28 trägt, während  der senkrecht nach unten gerichtete Arm einen  nach rechts gerichteten Anschlagstift 29 und  der waagrecht nach hinten gerichtete Arm  als Angriffspunkt des einen Endes einer     an-          derends    am .Schwenkhebel 14 abgestützten  Feder 30 dient, durch die der     Auslösehebel     25 in der dargestellten Ruhelage gehalten  wird.

   Die Anschlagstifte 28 und 29 arbeiten  mit einem auf einer im Gehäuse drehbar ge  lagerten Achse 31 befestigten Schaltstern 32  zusammen, welcher vermittels eines auf der  gleichen Achse angeordneten Nockens 33 einen  im Stromkreis eines fernzusteuernden Ver  brauchers eingeschalteten Leistungsschalter  34 betätigt.  



  Zur Auswahl eines bestimmten Befehls  dient ein Auswahlarm     3'5,    der auf der Steuer  welle 10 drehbar gelagert. ist und in eine  durch die Zapfen 13 festgelegte Stellung ge  schwenkt werden kann. Die Nummer des ein  gestellten Befehls ist dann an der dem be  treffenden Zapfen 13 zugeordneten Ziffer die  Scheibe 12 ablesbar. Der Auswahlarm 35 trägt  an seinem freien Ende einen nach rechts ge  richteten Anschlagstift 36, der mit den beiden  Anschlagstiften 26, 27 des     Auslösehebels    25  zusammenwirkt, und in seiner Mitte zwei       übereinanderliegende,    verschieden breite An  schlagbleche 37, 38, von denen das letztere  etwa doppelt. so breit wie das erste ist, und  die mit dem nach links gerichteten Teil des  Zapfens 15 des Schwenkhebels 14 zusammen  wirken.

      Die Wirkungsweise der beschriebenen       Empfangseinrieht.ung    ist. die folgende: Sofort.  nach Beginn des     Befehlsimpulses    spricht das       Gleiehstromrelais    4 an. Der Arbeitskontakt 5  wird geschlossen und die Verlängerung 20 des  Ankers 22 schwenkt unter den Anschlag 19  des Schwenkhebels 14.     Dieser    Zustand bleibt  während der ganzen Impulsdauer erhalten.

    Über den     Arbeitskontakt.    5 erhält     der        Syn-          chroninot.or    6 Spannung und treibt die Steuer  welle 10, unter Zuhilfenahme des     Schalt-          noekens    8 und des Motorkontaktes 9, über  eine Umdrehung an.  



  Dauert der Impuls bis gegen das Ende  dieser     Umdrehung,    so ist. der     Steuerimpuls     nicht für den betrachteten Empfänger be  stimmt., da an diesem der Auswahlarm 35 auf  den Befehl     Nr.10    eingestellt ist, der etwa  einer halben Umdrehung entspricht. Am  Empfänger geschieht. weiter nichts, als dass  sich der Anschlag 19 auf die Ankerverlänge  rung 20 abstützt, sobald der Zapfen 15 von  der Nase 16 des     Rückstellnoekens    11 abfällt  und dass der     Schivenlzhebel        1-I    am Ende der  Umdrehung durch die Nase 16 wieder in die  dargestellte Lage zurückgeschwenkt wird.  



  Ist der Steuerimpuls hingegen für den  betrachteten Empfänger bestimmt, so ist seine  Dauer so, dass er gerade dann aussetzt, wenn  die     Anschlagsbleche    37, 38 unter dem Zapfen  15     vorbeiwandern.    Infolge der     Entregüng    des  Gleichstromrelais 4 fällt der Anker 22 ab und  wird durch die Feder 24 in die dargestellte  Lage gedreht. Der Anschlag 19 verliert da  durch seine Unterstützung und der Schwenk  hebel 14 wird nach unten geschwenkt, und  zwar so weit., bis der Zapfen 15 auf eines  der Anschlagbleche 37 bzw. 38 auftrifft. Es  sei     angenommen,    dass der     Leistungssehalter    34  ausgeschaltet. ist und nunmehr durch einen       Fernsteuerbefehl    eingeschaltet. werden soll.

   In  diesem Fall ist die Impulsdauer so, dass der  Zapfen 15 beim Abfallen des Gleichstrom  relais 4 auf das     Ansehlacblech    3'7 herabfällt.  Beim Weiterdrehen nimmt nun der Anschlag  stift 36 des Auswahlarmes 35 den     Ansehlag-          stift    27 des     Auslösehebels    25, gegenüber dem  er sonst nur     vorbeidreht,    ein Stück weit mit      und der Anschlagstift 28 des     Auslösehebels    25  dreht. den Schaltstern 32 um einen 'Schalt  schritt, wobei der Nocken 33 den Leistungs  schalter 34 schliesst..

   Der Zapfen 15 fällt an  schliessend vom Anschlagblech 37 auf den       Rüekstellnoeken    11 herunter und erlaubt  damit, dass einer der Arme des Schaltsternes  32 sieh über den Anschlagstift 29 hinweg  bewegt und letzterer dann hinter dem betref  fenden     Schaltsternarm    angehoben wird, wenn  der Zapfen 15 am Ende der Umdrehung den  Schwenkhebel 14 anhebt.  



  Soll anschliessend der Leistungsschalter 34  geöffnet werden, so dauert der Steuerimpuls  so lange, dass der Zapfen 15 nach dem Impuls  auf das Anschlagblech 38 herunterfällt. Jetzt  nimmt der Anschlagstift 36 den     Auslösehebel     über den Anschlagstift 26 um einen bestimm  ten Winkel mit und der Anschlagstift 29  dreht den Schaltstern entsprechend, wobei  der Nocken 33 so weit gedreht wird,     da.ss    der  Leistungsschalter 34 sich öffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsteuerempfangseinrichtung, die durch dem Energieverteilungsnetz überlagerte Steuer impulse eines tonfrequenten Wechselstromes gesteuert wird und nach dem Impulszeitver- fahren arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass ein während der Impulsdauer erregtes Gleich- Stromrelais vorgesehen ist, dessen Anker einer- seits die Einschaltung eines eine Steuerwelle antreibenden Synchronmotors bewirkt, wel cher während einer ganzen Umdrehung der Steuerwelle eingeschaltet bleibt,
    und dass der Anker in angezogener Lage anderseits die Schwenkbewegung eines mit Mitteln zur Be- tätigL.ing eines Leistungsschalters versehenen Schwenkhebels während der Impulsdauer ver hindert. UNTERANSPRÜCHE 1. Fernsteuerempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel drehbar gelagert ist und an seinem andern Ende einen Anschlag trägt, der mit einer Ankerverlängerung des Gleich stromrelais zusammenwirkt. 2.
    Fernsteuerempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel einen Zapfen trägt, ver mittels dessen er in der Ruhelage durch die Nase eines auf der Steuerwelle sitzenden Rückstellnockens angehoben gehalten ist. 3. Fernsteuerempfangseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Steuerwelle eine Einstellscheibe für die willkürliche Fixierung eines einen Anschlagstift und zwei mit dem Zapfen des Schwenkhebels zusammenwirkende Anschlagbleche tragenden Befehlsauswa,hlar- mes festsitzt.
CH294858D 1950-02-15 1950-02-15 Fernsteuerempfangseinrichtung. CH294858A (de)

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