CH295064A - Verfahren zur Herstellung von Kunststoffdispersionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunststoffdispersionen.

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CH295064A
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dispersion
dispersions
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Aktiengesel Anilin-Soda-Fabrik
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Basf Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/20Compounding polymers with additives, e.g. colouring
    • C08J3/205Compounding polymers with additives, e.g. colouring in the presence of a continuous liquid phase
    • C08J3/21Compounding polymers with additives, e.g. colouring in the presence of a continuous liquid phase the polymer being premixed with a liquid phase
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    • C08J2327/00Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Derivatives of such polymers
    • C08J2327/02Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment
    • C08J2327/04Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment containing chlorine atoms
    • C08J2327/06Homopolymers or copolymers of vinyl chloride

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Description


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    Verfahren   zur Herstellung von    Kunststoffdispersionen.   Es ist bereits bekannt, Dispersionen von    Polyvinylchlorid   oder seinen    Mischpolymeri-      saten,   z. B. mit    Vinyl-   oder    Acrylestern,      Weichmacliungsmittel   in der Weise einzuverleiben, dass man die    Weichmaehungsmittel   vor oder während der    Polymerisat.ion   zugibt.

   Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, dass derartige Dispersionen meist nicht sonderlich beständig sind und bei längerem Stehen sich daraus entweder das    Polymerisat   oder auch das    Weiehmaehungsmittel   oder auch beide abscheiden; auch wird die    Polymerisation   und die Eigenschaft der    Polymerisate   nachteilig beeinflusst.    rin   weiterer    Nachteil      besteht      darin,      class   man Dispersionen mit verschiedenartigen Weichmachern oder mit unterschiedlichen Mengen von Weichmachern jeweils durch gesonderte    Polymerisation   herstellen muss. 



  Es wurde nun gefunden, dass diese Nachteile vermieden  erden können. und lagerbeständige    weiehmaeherhaltige   Dispersionen von    Polyvinylehlorid   oder dessen    Mischpoly-      merisaten   erhalten werden, wenn man in die ohne    Weiehmaeher   hergestellten    wässrigen   Dispersionen von    Polyvinylehlorid   oder dessen    Misehpolymerisaten      Weichmaehungsmittel   in    Gegenwart   von    Dispergiermitteln   bei höherer Temperatur, vorteilhaft. etwa 80  und darüber, gegebenenfalls unter Druck,    einarbeitet.   Besonders zweckmässig ist. es, wenn man dabei einen    pn-Wert   von etwa 3,5 bis etwa 9,5 einhält. 



  Das Einarbeiten des    Weiehma.chungsmit-      tels   kann durch kräftiges Rühren oder Schütteln geschehen, beispielsweise unter Verwendung von    Kolloidmühlen,   Turbomischern,    Farbanreibmühlen,      Homogenisiermaschinen   und dergleichen. 



  Die    Weichmachungsmittel   enthaltenden Dispersionen können als solche oder in Mischung mit andersartigen    Dispersionen,   Füllstoffen oder    Farbpigmenten   zur Herstellung von Streichstoffen, wie Kunstleder,    -'4Tachs-      tuehen,      Bucheinbandstoffen,   abwaschbaren Tapeten, zum Bedrucken oder Kaschieren von Papier und Geweben, zum Imprägnieren von Fasern oder Geweben aller Art oder zur Herstellung von    Tanehkörpern   verwendet werden. Man kann die Dispersion auch    koaguz-      lieren   und die    weichmaeherhaltigen      Koagulate   bekannten Verwendungszwecken zuführen. 



  Die in den nachstehenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Beispiel 1: In ein Gemisch aus 1000 Teilen einer 25 %    igen      wässrigen   Dispersion von    Poly-      vinylchlorid   vom    pH-Wert   5 und 10 Teilen des    Anlagerungsproduktes   von 25    Mol      Äthylen-      oxy   d an 1    Mol      Spermölalkohol   lässt man bei 80  unter    kräftigem   Rühren im Verlauf von 1 Stunde 250 Teile    Phthalsäuredi-n-butylester   

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 zufliessen und rührt dann einige Zeit bei 90 bis 95  weiter.

   Nach dem Abkühlen erhält man eine beständige, schwach saure Dispersion des    Polymerisat-Weichmaeher-Geinisches,   die    aneh   nach längerem Aufbewahren weder    Koagulat   noch    Weiehmaehungsmittel      absehei-      det.   



  Stellt man die Ausgangsdispersion durch Zugabe von 10%iger    Natriumearbonatlösung   schwach alkalisch und verfährt im übrigen    wie   im Absatz 1 angegeben, so erhält man eine    sehwaeh   alkalische Dispersion von ähnlichen Eigenschaften. 



     Beispiel   Eine    Misehung   von 18    Gewiehtsteilen   einer 25    %      igen      wässrigen   Dispersion von    Polyvinyl-      ehlorid      (pH   = 5), 0,18 Teilendes    Anlageruiigs-      erzeugnisses   von 25    Mol      Äthy      lenoxyd   an    1Mol      Spermölalkohol   und 4,5 Teilen    Phthalsäuredi-      n-butylester   wird in einem emaillierten Autoklaven unter Rühren im Laufe einer halben    Stunde   auf 140  erhitzt.

   Dann lässt man erkalten und rührt in die Dispersion 0,018 Teile    Natriumearbonat   in Form einer 10 %    igen      -wässrigen   Lösung ein. Man erhält eine sehr beständige Dispersion, die sieh besonders zur Imprägnierung von    Zellwollwattevliesen   eignet, wobei wertvolle    Lederaustausehstoffe   erhalten werden. 



     Beispiel      ,3:   In ein Gemisch aus 1000 Teilen einer    ?5   %    igen      wässrigen   Dispersion von    Polyvinyl-      ehlorid      (pH   = 5) und 20 Teilen des Anlagerungserzeugnisses von 25    Mol      Äthylenoxyd   an 1    Mol      Spermölalkohol   rührt man bei 85  107 Teile des Esters ans    Triglykol   und den sogenannten Vorlauffettsäuren aus der Paraffinoxydation ein, gibt 25 Teile einer 10 %    igen      Natriumcarbonatlösung   zu und rührt etwa 1 Stunde lang bei    95    weiter. Nach dem Abkühlen erhält man eine beständige weichmacherhaltige Dispersion, die sich z.

   B. nach dem Verdicken mit    polyacrylsaurein   Ammonium besonders zur Herstellung von geschmeidigen, kältebeständigen    Tauehlkörpern   eignet. 



  An Stelle des Esters aus    Triglykol   und der    sogenannten   Vorlauffettsäuren aus der Paraffinoxydation allein kann man auch Gemische mit andern    Weiehniachungsmitteln,   wie    Phthalsäuredi-n-but.ylester   verwenden. Auch die Ester aus    Plit.lialsäure   und dem aus den sogenannten Vorlauffettsäuren erhältlichen    Alkoholgemiseh   sind für den vorliegenden Zweck sehr gut geeignet.

   Beispiel    f:   In ein    Gemiseh   aus 1000 Teilen einer 25     ro      igen      wässrigen      Dispersion   von    Poly      vinyl-      chlorid   (PH = 5)

   und 20 Teilen des Anlagerungserzeugnisses von    ?5      llol      Äthylenoxyd   an 1    ylol      Spermölalkohol   rührt man bei 80  214 Teile einer im    Turbomiseher   in    Gegenwart   des    Anlagerungserzeugnisses   von 80 --Hol    ÄthyIen-      oxyd   an 1    1M1      Spermölalkoliol   und des Natriumsalzes der    Di-n-propyl-naphthalin-a-sul-      fonsäure   hergestellten.

   63 %    igen      wässrigen      Emulsion   des    Esters   aus    Plithalsä.ure   und dem aus den sogenannten Vorlauffettsäuren aus der Paraffinoxydation erhältlichen    Alkohol-      gemiseh   ein.    llan   erhält. eine    weiehmaeher-      haltige   Dispersion, die beim Lagern weder    Polvmerisat   noch    Weiehmaehimgsmittel   ausseheidet. Sie eignet sieh nach    Beimisehung   von Füllmitteln besonders zur    Herstellung   von    Pressmassen.   



  Beispiel 5: In 840 Teile einer neutralen 28,5     ö      igen      wässrigen   Dispersion eines    Misehpolymerisates   aus 80 Teilen    Vinylehlorid   und    \?0   Teilen    Acrylsä.ureniethylester   werden nach Zugabe von 20 Teilen des    Anlagerungserzeugnisses   von 25    Mol      Äthylenoxyd   an 1 --Hol    Spermöl-      alkohol   bei 65 bis 85  unter Rühren 160 Teile    Phthalsäuredi-n-but.#lester      einemulgiert.   Man erhält eine beständige 40%ige    weiehma.eher-      haltige      11lischpolj-mer      isa.tdispersion,

     die sieh besonders zur Herstellung von    Lederaustauseh-      stoffen      eignet.   



  Beispiel 6: In 1000 Teile einer neutralen 25     %      igen      wäss-      rigen   Dispersion eines    Misehpol.y      merisates   aus 70 Teilen    Viny      lchlorid   und 30 Teilen    Vinyl-      isobutyIäther   rührt    inan   bei 80  2 Teile des    Anlagerungsproduktes   von 25    liol   Äthylenoxyd an 1    llol      Spermölalkohol   und 2 Teile des    Natriunisalzes   'der Di-n-lrutylnaphthalin- 

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    a.-sulfonsäure   und hierauf 168 Teile    Phthal-      säuredi-n-butylester   ein und rührt dann bei 90 

  bis    95    noch einige Zeit weiter. Man erhält eine beständige    weichmacherhaltige      Mischpoly      merisatdispersion,   die sieh besonders in Mischung mit der Dispersion des    -Misch-      poly      merisates   aus    Butadien   und    Sty      rol   zur    Herstellun;   von    Lederaustauschstoffen   eignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von weich- macherhaltigen Dispersionen von Polyvinyl- chlorid oder dessen Mischpolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, dass man in weich- maeherfreie wässrige Dispersionen der Aus- gangsstoffe Weichmachungsmittel in Gegenwart von Dispergiermitteln bei höheren Temperaturen einarbeitet. UNTERANTSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei mindestens 80 C arbeitet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man unter Druck arbeitet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Einarbeitung einen p11--Wert von 3,5 bis 9,3 einhält.
CH295064D 1942-08-03 1943-09-07 Verfahren zur Herstellung von Kunststoffdispersionen. CH295064A (de)

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