CH295151A - Bleilegierung. - Google Patents

Bleilegierung.

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CH295151A
CH295151A CH295151DA CH295151A CH 295151 A CH295151 A CH 295151A CH 295151D A CH295151D A CH 295151DA CH 295151 A CH295151 A CH 295151A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C11/00Alloys based on lead
    • C22C11/06Alloys based on lead with tin as the next major constituent

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Description


      Bleilegierung.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Bleilegierung,    die sich     insbesondere     für Kabelmäntel eignet.  



  Bei Kabeln mit     fluider    Füllung, beispiels  weise bei Kabeln mit     Gasfüllung    oder<B>Ölfül-</B>  lung, die mit einem Bleimantel versehen sind,  stellt die Kriechbeständigkeit als Faktor der  Bruchfestigkeit bei der Wahl des Mantelmate  rials einen der wichtigsten Faktoren dar. Der  Grund dafür liegt darin, dass solche Kabel  gewöhnlich unter dem innern Druck der     flui-          den    Füllung arbeiten. Ferner kann bei     ölge-          füllten    Kabeln das Öl bis zu einem gewissen  Ausmass strömen.

   Wird ein Teilstück eines       ölgefüllten    Kabels     in        einem    Winkel zur Hori  zontalen geführt, so kann der     hydrostatische     Druck des Öls im     intern    Teil des     Kabels    so  gross werden,     dass    der Mantel     anschwillt    und  schliesslich platzt, wodurch das Versagen des  Kabels verursacht wird.

   Ein weiterer wichtiger  Faktor, der bei der Wahl von     Bleimantellegie-          rungen    für Kabel mit     fluider    Füllung sowie für  andere Kabel mit Bleimantel eine Rolle spielt, ist  die     Biegeermüdungsfestgkeit,    die derart sein  soll, dass der Mantel wiederholten     und    starken       Biegungen,    wie sie beispielsweise infolge Tem  peraturänderungen und .Schwingungen auf  treten, zu widerstehen vermag.  



  Sowohl hinsichtlich der Kriechbeständigkeit  als auch der     Biegeermüdungsfestigkeit    ist rei  nes oder technisches Blei für solche Kabel  mäntel nicht befriedigend.     Gewisse    Bleilegie  rungen, beispielsweise diejenigen, die kleine  Mengen Arsen und     Wismuth    oder Arsen, Wis-         muth    und Zinn enthalten, haben sich gewöhn  lich dem reinen Blei bei der Verwendung für  Kabelmäntel als überlegen erwiesen     und    wer  den bei der     Kabelfabrikation    in beträcht  lichem Umfang verwendet.  



  Kabel werden unter allen möglichen Arten  von     Arbeitsbedingungen    verwendet, u. a. un  ter Bedingungen, bei welchen eine geringe  oder überhaupt keine     Wärmeableitung        erfolgt          oder    verhältnismässig scharfe Biegungen des  Kabels starken Temperaturschwankungen oder  Erhöhungen des     Innendruckes    unterworfen  sind. Ausserdem tritt oft der Fall ein,     däss     man die Kabel höheren elektrischen Belastun  gen     unterwerfen    möchte oder muss, wodurch       wieder    erhöhte mittlere Arbeitstemperaturen  zustande kommen.

   Es besteht deshalb trotz  der beträchtlichen Fortschritte, die in der  Verbesserung von     Kabelmantellegierungen    ge  macht wurden, eine fortdauernde Nachfrage  nach besseren Mantelmaterialien und insbe  sondere nach einer     Mantellegierung    mit grö  sserer     Dauerhaftigkeit    im Betrieb bei den  höheren Temperaturen.  



  Die vorliegende     Erfindung    beruht auf der  Entdeckung, dass eine weitere Verbesserung  von Kabelmänteln durch     Verwendung    gewis  ser Bleilegierungen, die kleine Mengen     Tellur,     Arsen und Zinn enthalten, erzielt     werden     kann.

   Die neue Bleilegierung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass sie 0,01-0,4     o/oTellur,    0,05       bis        0,5        %        Arsen        und        0,05-1,011/o        Zinn        ent-          hält,    und dass der Rest aus Blei mit höchstens  0,3     II/o    an weiteren Elementen besteht. Unter      den weiteren Elementen sind vorwiegend die  Metalle     Antimon,    Kupfer,     Wismuth,    Zink,  Silber und Eisen, die     in    technischen Blei  sorten vorhanden sind, zu verstehen.

   Die  Gegenwart solcher     Verunreinigungen        wirkt     sich bei den     erfindungsgemässen        Bleilegierun-          gen    nicht nachteilig aus.

   Bevorzugte     Legie-          rungen        sind        diejenigen,        die        0,05-0,2        %        Tellur,          0,15-0;3        %        Arsen,        0,05-0,2        %        Zinn        und          insbesondere    0,10-0,15 0/0     Tellur,    0,20 bis       0;

  25        %        Arsen,        0,10-0,15        %        Zinn        enthalten,          während        der        Rest        aus        Blei        mit        höchstens        0,3        %     an weiteren     Elementen    besteht.  



  Die erfindungsgemässen Bleilegierungen  besitzen guten     Kriechwiderstand    bei höheren  Arbeitstemperaturen und gute     Biegeermü-          dungsfestigkeit    unter' Bedingungen starker       Beanspruchung.    Aus diesen     Legierungen    her  gestellte Kabelmäntel     weisen    erhöhte Dauer  haftigkeit im Betrieb, insbesondere bei den  höheren Arbeitstemperaturen, auf.  



  Die vorteilhaften Eigenschaften der erfin  dungsgemässen Legierung     bezüglieh    der     Biege-          ermüdungsfestigkeit    sind aus den Resultaten  der an einer Reihe von Legierungen     durch-          geführten        Prüfungen,    deren Zusammenset  zung in der Tabelle I angegeben ist, ersicht  lich.

    
EMI0002.0055     
  
     Die Resultate von unter verschiedenen Be  lastungsbedingungen bei 43  C und 1 Schwin  gung pro Minute an Probestreifen verschiede  ner Bleilegierungen durchgeführten Prüfun  gen durch wiederholtes Biegen zeigen, dass  die     Biegeermüdungsfestigkeit    der arsenhalti  gen     Legierungen    im     allgemeinen,    grösser ist als  diejenige von Kupferblei, Die arsenhaltigen  Legierungen sind jedoch gegenüber dem Be  trag der pro     Schwingung    aufgezwungenen  Dehnung empfindlicher.

   Bei niedrigen Deh  nungswerten, d. h. solchen     unterhalb        0,31/o     pro     Schwingung,    weisen     alle    arsenhaltigen  Legierungen eine sehr grosse Biegedauerfestig  keit auf.

   Bei höheren Dehnungswerten von       mindestens        0,3        0/0,        0,4         /o        oder        0,5        %        pro     Schwingung tritt jedoch die Überlegenheit der       Blel-Tellur-Arsen-Zinn-Legierung   <B>(A378)</B>  deutlich in Erscheinung, wie aus der Tabelle     II          nrairh+linh     
EMI0002.0076     
  
     Die Kriecheigenschaften der kupferfreien,  arsenhaltigen Legierung     (C-389),

      der     kupfer-          und    arsenhaltigen Legierung (C-417) und der  beiden .     Blei-Tellur-Arsen,        Zinn-Legierungen     (A295     imd    J298) sind in der Tabelle     III    wie  dergegeben.

   Die Legierungen A295     und    J298  unterscheiden sich darin, dass die erstere un  ter Verwendung- von      Korrosionsblei         (cor-          roding        lead)        als        Grundmetall    und die Legie  rung     J298    unter     Verwendung    von  chemi  schem Blei      (chemical        lead)    als Grundmetall      hergestellt wurde. Der wichtigste Unterschied  zwischen den beiden Legierungen beruht so  mit auf der Anwesenheit von Kupfer in der  Legierung J 298, wie aus der Tabelle I er  sichtlich ist.  



       Die    in der Tabelle     III    angeführten Resul-         tate    wurden erhalten, indem     Streifen    der be  zeichneten Legierungen bei den angegebenen  Temperaturen den angegebenen Belastungen       unterworfen    wurden und die unter den Prüf  bedingungen erhaltene Dehnung bzw. das       Gesamtkriechen    periodisch     ermittelt    wurde.

    
EMI0003.0008     
  
    <I>Tabelle <SEP> III:</I>
<tb>  Resultate <SEP> der <SEP> Kriechprüfung
<tb>  Legierung <SEP> Temperatur <SEP>  C <SEP> Belastung <SEP> Gesamtdehnung <SEP> in
<tb>  kg/mm <SEP> 2000 <SEP> St. <SEP> 5000 <SEP> St. <SEP> 10000 <SEP> St.
<tb>  C-389 <SEP> Raumtem- <SEP> 0,21 <SEP> 0,06715 <SEP> 0,074
<tb>  peratur <SEP> 25 <SEP> 0,14 <SEP> 0,031 <SEP> 0,030
<tb>  C-389 <SEP> 43 <SEP> 0,21 <SEP> 0,079 <SEP> 0,121 <SEP> 0,168
<tb>  0,14 <SEP> 0,032 <SEP> 0,044 <SEP> 0,060
<tb>  C-389 <SEP> 65 <SEP> 0,21 <SEP> 0.,60 <SEP> 1,26 <SEP> 2,56
<tb>  0,14 <SEP> 0,11 <SEP> 0,19 <SEP> 0,28
<tb>  C-417 <SEP> 25 <SEP> 0,21 <SEP> 0,116 <SEP> 0,145
<tb>  0,14 <SEP> 0,048 <SEP> 0,060
<tb>  C-417 <SEP> 43 <SEP> 0,21 <SEP> 0,345 <SEP> 0;

  645
<tb>  0,14 <SEP> 0,060 <SEP> 0,090
<tb>  C-417 <SEP> <B>6</B>5 <SEP> 0,21 <SEP> 0,585 <SEP> 1,680
<tb>  0,14 <SEP> 0,109 <SEP> 0,106
<tb>  <B>A2951</B> <SEP> 30 <SEP> 0,35 <SEP> 0,270 <SEP> 0,675 <SEP> 1,485
<tb>  0,14 <SEP> 0,027 <SEP> 0;032 <SEP> 0,037
<tb>  <B>A2952</B> <SEP> 30 <SEP> 0,35 <SEP> 0,256 <SEP> 0,615 <SEP> 1,245
<tb>  0,14 <SEP> 0,026 <SEP> 0,027 <SEP> 0,036
<tb>  A <SEP> 295 <SEP> 3 <SEP> 30 <SEP> 0,35 <SEP> 0,012 <SEP> 0,016 <SEP> 0,016
<tb>  0,14 <SEP> 0,007 <SEP> 0,007 <SEP> 0,007
<tb>  <B>.1298</B> <SEP> 1- <SEP> 30 <SEP> 0,35 <SEP> 0,137 <SEP> 0,360 <SEP> 1,135
<tb>  0,14 <SEP> 0,015 <SEP> 0,020 <SEP> 0,030
<tb>  J <SEP> 298 <SEP> 2 <SEP> 30 <SEP> 0,35 <SEP> 0,104 <SEP> 0,250 <SEP> 0;

  496
<tb>  0,14 <SEP> 0,007 <SEP> 0,012 <SEP> 0,017
<tb>  J <SEP> 29-8 <SEP> 3 <SEP> 30 <SEP> 0,35 <SEP> 0,017 <SEP> 0,017 <SEP> 0,024
<tb>  0,14 <SEP> 0,012 <SEP> 0,012 <SEP> 0,016
<tb>  A <SEP> 295 <SEP> 3 <SEP> 25 <SEP> 0,35 <SEP> 0,026
<tb>  A <SEP> 295 <SEP> 3 <SEP> 43 <SEP> 0,21 <SEP> Ö,018
<tb>  0,14 <SEP> 0,015
<tb>  A <SEP> 295 <SEP> 3 <SEP> 65 <SEP> 0,21 <SEP> 0,019
<tb>  0,14 <SEP> 0,008
<tb>  GE <SEP> 1340 <SEP> 43 <SEP> 0,14 <SEP> <B>0,065-</B>
<tb>  43 <SEP> 0,21 <SEP> 0,14  <B>65</B> <SEP> 0,21 <SEP> <B>0,8-6-</B>
<tb>  <B>1</B> <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Ausstossen <SEP> luftgekühlt.

   <SEP> 3 <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Ausstossen <SEP> luftgekühlt, <SEP> dann <SEP> wäh  2 <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Ausstossen <SEP> luftgekühlt, <SEP> dann <SEP> wäh- <SEP> rend <SEP> 4 <SEP> Stunden <SEP> bei <SEP> <B>2700</B> <SEP> C <SEP> erneut <SEP> erhitzt <SEP> und <SEP> abge  rend <SEP> 4 <SEP> Stunden <SEP> bei <SEP> 24011 <SEP> C <SEP> erneut <SEP> erhitzt <SEP> und <SEP> abge- <SEP> schreckt.
<tb>  schreckt, <SEP> a <SEP> Bei <SEP> 1500 <SEP> Stunden,         Um aus der obigen     Tabelle    einen direkten  Vergleich aller Legierungen zu     gewinnen,          nimmt    man am besten eine Belastung von  0,14     kg/mm9    und eine Temperatur von 25 oder  30  C.

   Dieser Vergleich zeigt, dass die er  findungsgemässen Legierungen eine bessere  Kriechbeständigkeit aufweisen als alle andern  geprüften Legierungen und dass durch die  erwähnten Wärmebehandlungen weitere     Ver-          besseriingen    erzielt werden können.

   So be  trug beispielsweise die Dehnung bei der     C-389-          Legierung    unter einer Belastung von 0,14       kg/mm2        bei        25         C        0,03        %        nach        5000        Stunden     und bei der     kupfer-    und arsenhaltigen     Legie-          rung        C-4170        0,060        %,

          während        die        gleiche        Be-          l.astimg    im Verlaufe von 5000 Stunden, jedoch  bei 30  C bei einer     luftgekühlten    Probe der  Legierung A 295 eine Dehnung von nur  0,032 % verursachte. Eine luftgekühlte Probe  der Legierung     J    298 wies eine sogar noch bes  sere Kriechbeständigkeit auf.

   Unter einer     Be-          lastiing    von 0,14     kg/mm-2-    bei 30  C betrug die       Dehnung        nach        5000        Stunden        nur        0,020        %.     



  Die Kriechbeständigkeit der     Blei-Tellur-          Arsen-Zinn-Legierung    kann durch Wärmebe  handlung erheblich gesteigert werden. Es ist  dies durch Vergleich der nach verschiedenen  Behandlungen bei der Legierung A295 er  zielten Dehnung ersichtlich. So wurde bei  spielsweise bei einer Probe der Legierung  <B>A295,</B> die nach dem Ausstossen luftgekühlt  worden war, eine Dehnung von     1,4851/o    be  obachtet, nachdem sie während<B>10000</B> Stun  den einer Belastung von 0,35     kg/mm2    bei 30  C  unterworfen worden war.

   Unter den gleichen  Prüfbedingungen     wurde    an einer Probe der  gleichen Legierung, die von 240  C abge  schreckt worden war, eine Dehnung von       1,245        %        und        bei        einer        von        270         C        abgeschreck-          ten        Probe        eine        Dehnung        von        nur        0,

  016        %        be-          obachtet.        Ähnliche    Resultate wurden erhalten,  indem die     Legierung        J    298 (kupferhaltig) der       gleichenWärmebehandlung    unterzogen wurde.  



  Die     Blei-Tellur-Arsen-Zinn-Legierungen     zeigen auch bei höheren Temperaturen eine  erhöhte     Kriechbeständigkeit.    Die mittels einer  Belastung von 0,14     kg/mm2    bei 43  C bei Blei       und        Bleilegierungen    erzielten     Dehnungswerte       kommen gewöhnlich bei der Kabelfabrikation  in Frage. Unter diesen     Prüfbedingungen    er  wies sich die wärmebehandelte Probe der  Legierung A295 derjenigen der Legierung  C-389 und auch derjenigen der     kupfer-    und  arsenhaltigen Legierung C-417 als überlegen.

    Es besteht das Bestreben, Kabel bei immer  höheren elektrischen Belastungen und somit  höheren mittleren Arbeitstemperaturen arbei  ten zu lassen. Die Resultate der an der Legie  rung A295 bei 65  C durchgeführten Prüfun  gen zeigen nun, dass die     Blei-Tellur-Arsen-          Zinn-Legieriingen    mit Erfolg bei dieser höhe  ren Temperatur verwendet werden können.  Die bessere Kriechbeständigkeit dieser Legie  rungen ermöglicht ausserdem den Bau von       Kabeln    für höhere Drücke sowie höhere  Arbeitstemperaturen.  



  Prüfungen haben gezeigt, dass zur Erzie  lung einer maximalen     Biegedauerfestigkeit     der Gehalt an     Verunreinigungen    der Blei  legierung so klein als möglich gehalten werden  sollte. Während zwar die besten Resultate bei  Verwendung von Blei von hohem     Reinheits-          grad        (99,995        %        Pb)        bei        der        Herstellung        der     Legierungen erzielt wurden,

   sind auch bei  Verwendung anderer technischer Bleisorten  mit den üblichen     Verunreinig@.ingen    in einer       Menge        von        höchstens        0,3        %        ausgezeichnete     Legierungen erhalten worden.

   Als Beispiele  dieser Bleisorten sind das gewöhnliche     entsil-          berte    Blei A und chemisches Blei-     (chemical          lead)        zu        nennen,        die        bis        zu        etwa        0,15        %        Wis-          muth        bzw.        0,04-0,

  08        %        Kupfer        und        bis        zu          0,020        %        Silber        in        die        Legierung        einführen.     Es können noch andere technische Bleisorten  verwendet werden. Die Erfindung umfasst  somit alle Legierungen, die durch Zugabe der  bezeichneten Mengen an     Tellur,    Arsen und  Zinn zu solchen technischen Bleisorten erhal  ten werden.  



  Aus dem vorangehend Beschriebenen ist  ersichtlich, dass mit der vorliegenden Erfin  dung eine verbesserte Bleilegierung geschaf  fen worden ist, die insbesondere für die Her  stellung von Mänteln     für    alle Arten von Blei  mantelkabeln geeignet ist. Durch deren An-      w     endung    bei Kabeln mit     fluider    Füllung     Lund     insbesondere bei Kabeln mit Gasfüllung ist  es möglich, höhere Drücke, beispielsweise     Gas-          driicke,    zu verwenden und die Dicke der Iso  lation, den Kabeldurchmesser und die Kosten  zu vermindern.

   Die hohe Kriechbeständigkeit  und die gute Biegedauerfestigkeit der Legie  rung sind auch bei durchwegs festen Kabeln  von Vorteil, insofern als höhere Arbeitstempe  raturen angewendet werden können und die  Kabel innern Drücken, die durch Dehnung  und Verschiebungen an geneigten und senk  rechten Stellen verursacht werden, widerstehen  können.

Claims (1)

1'ATLNTANSPRÜCI=I Bleilegierung, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,01-0,4 1/o Tellur, 0,05-0,5 %. Arsen und 0,05-1,0 % Zinn enthält,
und dass der Rest aus Blei mit höchstens 0,3 % an weiteren Ele- menten besteht.
UNTTERANSPRUCH Bleilegierung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass sie 0,10-0,15 % Tellur, 0,20-0,25 1/o Arsen und 0,10 bis 0,15 % Zinn enthält,
und dass der Rest aus Blei mit höchstens 0,3 % an weiteren Elemen- ten besteht.
CH295151D 1949-12-24 1950-12-23 Bleilegierung. CH295151A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4092462A (en) 1976-04-13 1978-05-30 Battelle Memorial Institute Electrode grids for lead accumulators

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